Cop Stories – Drei kurze KG’s

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Cop Stories – Drei kurze Kurzgeschichten

von Helios53

Der Wettbewerb in einem bekannten kleinen Forum, dessen ‚Würze‘ darin besteht, dass es eine Wörterobergrenze von strikt 600 gibt, treibt manchmal seltsame Blüten. Bei den ersten beiden Kurzkurzgeschichten ging es ums Thema „Überraschungen“. Dass Betrunkene gerne nuschelnd mehrere Wörter zu einem verschmelzen, war dann bei der Wörterzählung recht hilfreich. *gg*

POLTERABEND

© Helios53 II/2010

„Wassnlos? Nischischlos! Tooote Hooose da!“, moserte Christa mit angeschlagener, aber darob umso lauterer Stimme.

„Moaan heiraadet uunsare Lilly uun heude issnischlos!“ Verständnislos ließ sie ihren glasigen Blick über die Runde aufgedrehter Freundinnen gleiten, die allesamt schon ziemlich angeheitert waren, wenn auch nicht annähernd so wie Christa.

Dennoch nickten einige. Nur Alkohol schien ihnen als Belustigungsfaktor für einen Polterabend der abenteuerlustigen Lilly viel zu bieder.

„Ich habbeine Idee!“, platzte da unvermutet Daniela heraus. „Da habbich eine Telefonnummer — Momännchen! — woissidenn …?“ Aufgeregt schürfte sie in ihrer Handtasche, was bekanntlich einerseits dauern, andererseits immer für eine Überraschung sorgen kann.

Endlich fand sie einen zerknüllten Zettel, griff sich ihr Handy und verzog sich auf den Balkon. Durch die offene Türe drangen nur Wortfetzen, die sofort vor dem tumultartigen Gekicher und Gegröle einer ausgelassen feiernden Horde junger Frauen im großen Wohnzimmer kapitulierten.

„Ich habbuns einen Mann bestellt, 'n Strippa, abba ein'n mit Schwanz!“, verkündete sie dann mit anzüglichen Grinsen. „Es kommein Mann, es kommein Mann, der Lilly ununs ficken kann“, reimte sie, unterstrichen mit eindeutigen Handbewegungen.

Gejohle, gellende Pfiffe und ein paar zotige Bemerkungen quittierten diese Neuigkeit.

„Nur einen für uns alle?“, fragte hingegen die pummelige Sabine, die sich wieder mal benachteiligt fühlte, aber niemand achtete auf sie, denn das künftige Ereignis musste vorbeugend begossen werden. Der Baileys war alle, die Bowle desgleichen, nun tranken sie schon Whisky und Tequila, was furchtbare Auswirkungen verhieß.

Daniela wurde es zu heiß, weshalb sie ihre Bluse auszog, ihre sehr ansehnliche Figur in einem winzigen Büstenhalter präsentierte und aufreizend herum tanze.

Nur war halt niemand da, den das aufgereizt hätte. Noch nicht, doch das sollte sich bald ändern.

Noch standen alle auf zwei Beinen. Oder saßen zumindest aufrecht, als es an der Tür klingelte. Fast hätten sie es beim herrschenden Partylärm überhört.

Daniela schwänzelte zur Tür und öffnete. War ja schließlich ihre Idee gewesen. Im Türrahmen stand ein Mann in Uniform. Ein Polizist, wie bestellt. Daniela musterte ihn kurz.

Richtig geil sah er aus, wie Jerry Popp, der Actionheld und Frauenschwarm in Uniform. Oder sogar noch besser. Sie packte ihn am Ärmel, riss ihn in die Wohnung, knallte die Tür zu. „Endlich!“, schrie sie, „wir sind schon richtig geil auf dich!“, und schubste ihn auf ein Sofa. Sonja und Petra, die dort bereits saßen, begannen sofort, ihn abzuschmusen.

„Aber …!“, versuchte er zu protestieren, doch Daniela fiel ihm ins Wort.

„Ach, höh dochauf, die Show kanndu dir s-sparen, darauf vasichn wir. Die Gage bleib dieselbe!“, lallte sie und drückte ihm ihren üppigen, inzwischen nackten Busen aufs Gesicht. Lilly bemächtigte sich inzwischen seiner Schuhe und zerrte an seinen Hosen, Sonja und Petra entledigten ihn seines Hemdes, wobei einige Knöpfe das Weite suchten.

Daniela löste kurz ihren Busenknebel. „Wie heißndu übahaupt, Süßa?“

„Werner, …mmpf“ Schon wieder wurde sein Mund verschlossen und seine Abwehrkräfte schwanden.

Sehr gerne hätte er seinen Auftrag programmgemäß erfüllt, doch er war halt auch nur ein schwacher Mann. Dafür legte aber seine ‚Pistole‘ gewaltig an Kaliber zu.

Lilly, inzwischen vom Geschehen mitgerissen schob seine ‚Pistole‘, inzwischen schon fast ein Sturmgewehr, in ihr ‚Holster‘ und stöhnte wohlig. Der Stripper stöhnte auch, doch es klang ein wenig ungehalten. Diesmal knebelte ihn Christa, indem sie sich auf sein Gesicht setzte und hin und her wetzte.

Schon wieder klingelte es, schrill und penetrant. Daniela schlenderte zur Tür, öffnete, lehnte sich lasziv an den Türstock, wippte mit ihrer linken Brust, schaute. Draußen stand eine Polizistin, klein und blond, aber sehr motiviert.

„Inspektorin Grossmann“, piepste sie, „uns wurde eine Ruhestörung ge…“, als sie von einem wütenden Schrei unterbrochen wurde.

„Verdammt noch mal, verrückte Weiber, lasst mich … mmpf!“

„Herr Revierinspektor Werner, brauchen Sie Unterstützung?“

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Eine Bedingung dieses Wettbewerbes ist, dass jede Geschichte OHNE Kenntnis einer etwaigen Vorgeschichte bestehen können soll. Daher war es notwendig, diese in extremer Kurzfassung einzubauen.

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RUHESTÖRUNG

©helios53 II/2010

„ … wird eine nächtliche Ruhstörung gemeldet“, krächzte das Funkgerät. Ehe Revierinspektor Werner eingreifen konnte, hatte seine Partnerin, Inspektorin Grossmann schon bestätigt, den Einsatz angenommen.

Werner starrte sie wütend an. Seit zwei Wochen sprachen sie nur mehr das Allernotwendigste miteinander. Zu demütigend war das Bild gewesen, das Grossmann damals bei einem nächtlichen Einsatz wegen Ruhestörung von ihm, Revierinspektor Bastian Werner, gewonnen haben musste. Von einer Horde angetrunkener, schwanzgeiler Weiber entblößt und mehr oder weniger vergewaltigt, weit entfernt davon, Würde oder Respekt auszustrahlen, einfach jämmerlich musste er ausgesehen haben. Kein Vorbild für die junge, blonde, sehr motivierte Inspektorin, die er in alle Geheimnisse des Streifendienstes einweihen sollte.

Immerhin, eines hatte sie begriffen und stillschweigend mit ihm durchgezogen. Kein Wort über diesen Vorfall war im offiziellen Dienstbericht enthalten gewesen. ‚Ruhestörung beendigt, Verursacher abgemahnt, keine weiteren Vorfälle. ‚ Punktum! Dennoch beäugten sie sich misstrauisch. Werner nahm zwar von Zeit zu Zeit Anlauf, mit Angela Grossmann darüber zu reden, fand aber nie einen guten Anfang. So blieb es beim Wollen. Und nun das! Werner hatte die Adresse sofort erkannt!

„Wissen Sie eigentlich, wo diese Ruhestörung gemeldet wurde, Sie dummes Schaf!“, blaffte er sie an.

Erschrocken und mit aufgerissenen Augen starrte sie ihn fragend an. „Das ist wieder dort, ja! Genau dort! Und Sie entblöden sich nicht, diesen Einsatz anzunehmen? Diesmal gehen Sie und sehen zu, wie sie mit den geilen Weibern fertig werden, ich hol‘ diesmal den Kaffee!“

Sie schluckte hart. „Oh, entschuldigen Sie bitte, das habe ich ja nicht geahnt. Was machen wir denn bloß? Mein Gott, ist das peinlich. Ich habe Sie ja so bewundert damals, weil Sie trotz allem am Ende die Sache noch in den Griff bekommen haben.

Das war wirklich eine Meisterleistung!“

„Da gibt es nichts zu bewundern, verdammt. Mir ist die Situation vollkommen entglitten, das hätte nie passieren dürfen. Aber, was ich schon immer sagen wollte, ich bin Ihnen wirklich sehr dankbar, dass Sie dicht gehalten haben. Das hätte mir ein saftiges Disziplinarverfahren einbringen können. Mit Ihrem schlagfertigen Hinweis, dass es ihnen als Angriff auf einen Polizeibeamten im Dienst ausgelegt würde, wenn auch nur ein Hauch davon an die Öffentlichkeit oder die vorgesetzte Dienststelle dränge, haben sie denen doch den Wind aus den Segeln genommen.

Bis jetzt ist es gut gegangen. Hoffentlich bleibt es auch so. Aber ich kann auf gar keinen Fall noch einmal dort hinein. Da müssen Sie die Zähne zusammenbeißen und durch. Bitten Sie um Ruhe, höflich aber bestimmt. Danach verziehen wir uns schleunigst ans andere Ende unseres Reviers. Und jetzt raus, wir sind vor Ort!“

Zehn Minuten später war Inspektorin Grossmann noch immer nicht zurück. Ächzend und mit einem flauen Gefühl im Magen betrat Revierinspektor Werner das Haus.

Wummernde Bässe harter Rockmusik ließen das Stiegenhaus beben. ‚Bringen wir das Unvermeidlich eben schnell hinter uns!‘, dachte Werner und stieg in den zweiten Stock. Dort war aber alles ruhig, der Krach kam von oben.

Feierten sie heute bei einer Nachbarin? Da hörte er einen schrillen Schrei. Werner raste in den Dritten, verhielt vor der Wohnungstür. Lautes Gegröle von drinnen. „Ja, Mann, gib ihr alles, die Schlampe braucht das jetzt!“ Und wieder der schrille Schrei, ein Schrei aus Frauenkehle.

Angela! Seine Angela!

Ohne zu zögern zog Werner seine Glock, trat die Tür ein und entsicherte. „Polizei!“, brüllte er, „wo habt ihr sie? Lasst sie sofort los! Angela! AN — GE — LA!!!“

„Hier, Herr Revierinspektor Werner“, kam ihre Piepsstimme von hinten. „Ich habe oben am Treppenabsatz auf Sie gewartet. Ich wusste, dass Sie zu meiner Unterstützung kommen würden. „

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In den folgenden Monaten wurde aus den beiden ein richtig gutes Team. Als dann als Thema „In der Hitze der Nacht“ auf dem Plan stand, lag es nahe, die beiden Polizisten wieder aus der Versenkung zu holen.

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DIENSTSCHLUSS

© Helios53 VII/2014

Der Streifenwagen mit Inspektorin Grossmann am Steuer rollte durch die schwülheiße Sommernacht. Ihr Partner Revierinspektor Werner lehnte erschöpft am Fensterrahmen und fächelte sich Luft zu.

Dabei beobachtete er seine Schutzbefohlene unter trägen Lidern heraus, registrierte, wie sicher sie den Touran durch die menschenleeren Straßen gleiten ließ. Ihre Ausbildungszeit war beinahe vorüber. Schon im September sollte sie zur Revierinspektorin befördert werden.. Falls alles glatt ging.

Werner ließ die Vergangenheit Revue passieren, den eher holprigen Beginn ihrer Partnerschaft, die sich durch einige, manchmal skurrile Einsätze derart entwickelt hatte, dass das Team von Wagen 7813 als Spezialist für Einsätze galt, bei denen es um übermütige junge Leute ging.

Die Jugend der beiden Polizisten, die ohne ihre Uniformen eher wie Studenten oder Lehrlinge wirkten, tat da schon ihre Wirkung.

„Noch eine Minute!“, verkündete Werner, „dann ist diese Scheißschicht endlich zu Ende. Wenn wenigstens die Scheißklima in dieser Scheißkarre …“

„Reg dich nicht auf, alter Brummbär!“, entgegnete die kleine blonde Inspektorin unaufgeregt. „Gleich ist Dienstschluss, dann setzt du mich bei mir ab, fährst nach Hause, haust dich unter die Dusche und …“

„Wagen 7813! Wagen 7813! Bitte melden!“, plärrte das Funkgerät.

„Wir haben Dienstende!“, knurrte Werner zurück. „Ende und aus!“

„Noch nicht ganz!“, beharrte der Mann am Funk. „Wenn ich euch richtig einschätze, seid ihr ganz in der Nähe vom Freudenbrunnen. Liegt schließlich auf eurem Heimweg. Da ist eine anonyme Anzeige eingegangen, wegen nächtlicher Ruhestörung und — hm — äh …“

„Äh, was?“

„Ähärregung öffentlichen Ärgernisses. Schaut mal kurz vorbei, Abmahnung oder so und dann gute Nacht.

Ihr habt dann ja wieder Frühschicht. „

„Genau! Scheißurlaubsdienstplan! Okay, wir schauen, mahnen und hauen uns aufs Ohr. Wenn ihr nichts mehr von uns hört, ist alles problemlos abgelaufen. Verstanden?“

„Verstanden. Ende und aus!“ Werner schaltete das Funkgerät aus und ließ Grossmann anhalten.

„Wir gehen da durch die Einkaufspassage, da kommen wir ungesehen zum Brunnen und können schauen, was los ist. „

Wenig später äugten die beiden aus der Passage zum Brunnen.

Dort war allerdings etwas los. Gut ein halbes Dutzend nackter Menschen beiderlei Geschlechts tummelten sich im Wasser, bespritzten sich gegenseitig und gackerten um die Wette.

„Gehst du sie abmahnen?“, fragte Werner, „ich kann nicht!“ Angela Grossmann sah ihn verwundert an. „Äh — also ich habe früher auch so etwas gemacht und das waren einige der geilsten Erlebnisse meiner Jugend. Ich käme mir wie ein Judas vor, wenn ich …“

„Und was bringt dich auf die Idee, dass es mir anders geht?“

„Du?“ Bastian Werner schaute reichlich belämmert.

„Ja, was denn? Ich war sechzehn, hatte gerade die Schule geschmissen und meine Clique und ich haben solche Aktionen öfter abgezogen, wenn es so schwül war. Ich kann also auch nicht. Ganz im Gegenteil. Am liebsten würde ich mitmachen!“

„Das kann ich voll verstehen. Aber wundern darf ich mich schon. Das hätte ich dir echt nicht zugetraut. “ Vor seinem geistigen Auge breitete sich die Szene aus.

Inspektorin Angela Grossmann war nicht nur ein super Kumpel, mit dem man Pferde stehlen konnte — oder nackt in den Brunnen springen — sondern besaß überdies die niedlichsten Tittchen und den süßesten Hintern der gesamten Exekutive. Da war er sich sicher. Und das hätte er zu gern auch einmal live erlebt.

„Wir haben Dienstschluss, wir können machen, was wir wollen“, hörte er sich plötzlich sagen. „Wenn du dich traust, dann machen wir es.

Lange überlegten sie nicht, dann lagen Uniformen und Ausrüstung gut versteckt auf der Sitzfläche eines Sessels unter dem Tisch eines Schanigartens und sie liefen Hand in Hand zum Brunnen, hüpften hinein und näherten sich der nackten Gruppe. Die wich entsetzt zurück.

Was war da los?

Grossmann und Werner starrten sich an.

Oh, du Scheiße!

Sie hatten vergessen, die Dienstmützen abzunehmen.

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So, wie die Dinge liegen, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sie nicht nur gemeinsam nackt baden, aber dafür fehlt noch das passende Thema. .

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