Die Erpressung 01

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In meinem ersten Versuch gibt es gleich zwei Tabus. Die Geschichte ist frei erfunden. Ich freue mich über Kritik und Anregungen. Natürlich auch über Lob. Natürlich sind alle beteiligten Personen meiner Fantasie entsprungen und über 18 Jahre alt.

*

„Ist gut, Liebling. Wir sehen und dann Sonntag am Flughafen. Ich hole dich ab. Ich liebe dich. “ Monika legte den Telefonhörer auf die Gabel und überlegte, ob sie Thorsten anrufen sollte.

Schnell verwarf sie den Gedanken wieder. Es würde nicht gehen. Frank würde das ganze lange Wochenende zuhause sein. Ob sie den Achtzehnjährigen überreden können bei einem Freund zu übernachten? Eine Freundin hatte er ja leider noch nicht gehabt. Aber nein, da kam nur David in Frage und von dem wusste sie, dass er im Krankenhaus lag. Sie konnte nicht weg. Pech gehabt! Dann rief sie ihren einzigen Sohn. „Frank, kommst du mal bitte!“

Der Ruf war unnötig gewesen.

Fast zeitgleich stand Frank in der Tür. „Was ist denn, Mama?“

„Papa hat gerade angerufen. Er steckt in seinem Projekt fest und kommt erst Sonntag zurück. Wir haben vier Tage für uns alleine. “ Morgen war Feiertag und Freitag hatte Frank Schulfrei. Monika war Hausfrau. Seit ihr Mann Projektleiter bei einer großen Firma war, war er kaum noch zuhause anzutreffen. Das brachte zwar Geld ohne Ende, kostete Monika aber ihren Mann.

Sonst wäre sie nie auf die Idee gekommen, sich gelegentlich Trost bei Thorsten zu suchen. Dass ihr Liebhaber über zehn Jahre jünger und auch sehr gut ausgestattet war, spielte nur eine Nebenrolle. Lieben tat sie ihn nicht.

„So ein Mist!“ Franks Stimme und sein Grinsen widersprach seiner Aussage. „Bestimmt haben wir auch zu zweit Spaß!“

„Meinst du?“ Monikas Frage verhallte ins Leere. Ihr Sohn war schon wieder verschwunden.

Gelangweilt setzt sie sich vor den Fernseher. Es kam zwar nur Mist, aber es vertrieb die Zeit. Wenn Frank später im Bett war, würde sie zu den Pay-TV Programmen zappen und sich bei einem Erotikprogramm etwas Trost mit einem ihrer Spielzeuge verschaffen. Aber noch war ihr Sohn wach.

Und stand einige Zeit später in der Tür. „Hast du etwas Zeit, Mama?“

„Soviel du willst, Schatz. Was ist denn?“

Frank setzte sich zu seiner Mutter auf die Couch.

„Ich will dir etwas zeigen. „

„Was denn?“

„Meine neue Kamera macht echt scharfe Bilder!“

„Dann zeig mal!“ meinte Monika mit gespielter Neugier. Er hatte die Spiegelreflex mit allerlei Zubehör zu seinem Achtzehnten vor ein paar Wochen bekommen. Sein Talent als Fotograf war bislang aber eher bescheiden.

Frank klappte den mitgebrachten Laptop auf und starte eine Fotoprogramm. „Schau mal!“

Monika starrte auf die fünf Bilden, die in Dauerschleife über den Bildschirm liefen.

Sie waren teilweise verwackelt und unscharf, aber das Motiv war deutlich erkennbar und dafür umso schärfer. Sie sah sich selbst und Thorsten. Im Ehebett beim Liebesspiel. Die Bilder war absolut eindeutig. Die Frau wurde aschfahl. „Wie kommst du da dran?“ stammelt sie.

„Ich war vor zwei Wochen nicht bei David. War ein Missverständnis. Als ich wieder zurück war konnte ich euch schon von unten hören. Ist aber auch egal, oder? Ist doch interessanter, was damit passiert.

Monika war verzweifelt und schwankte zwischen Wut und Scham. „Du wirst sie löschen!“

„Wie du willst!“ stimmte Frank bereitwillig zu. „Wenn dein Angebot stimmt!“

Fast wäre Monika die Hand ausgerutscht. Aber sie konnte sich gerade noch zurückhalten. „Was willst du?“

„Mach ein Angebot!“

In Monika kochte es. Versuchte hier ihr eigener Sohn sie zu erpressen? „Vorsicht, junger Mann.

Übertreibe es nicht!“

„Was wohl Papa zu den Bildern sagen wird?“

„Der darf sie niemals sehen!“

Frank grinste. „Hängt ganz von dir und deinem Angebot ab. „

Monika schluckte. Ihr Mann würde sie eiskalt auf die Straße schicken. Sie hatten Gütertrennung und sie würde alles verlieren. Noch erschreckender war dieses teuflische Grinsen ihres Sohnes. So kannte sie ihn nicht. „Also gut. Hundert Euro.

Frank lachte nur.

„Pro Bild. „, legte Monika nach.

„Glaubst du nicht, dass ich von Papa viel mehr Geld bekommen würde?“

„Ich überrede Papa, dass er dir ein Auto kauft, wenn du mit dem Führerschein fertig bist. “

„Ich könnte deinen haben, wenn Papa die Bilder zu sehen bekommt. “ Frank wusste, was für seine Mutter auf dem Spiel stand.

„Länger Ausgang?“

„Schwacher Versuch!“ Frank war noch nie ein Partygänger gewesen.

Tränen schossen in die Augen der Mutter. Ihr fiel nichts mehr ein. „Sag schon, was willst du? Ich gebe dir alles, was ich kann!“

„Bist du sicher? Wirklich alles?“

„Ja!“ rief Monika in ihrer Verzweiflung.

„Okay!“ jubelte Frank. „Wenn du bis Sonntag alles machst, was ich will lösche ich die Bilder und alle Kopien.

Dann wird niemand etwas davon erfahren. Versprochen! Wenn du dich weigerst, egal bei was, bekommt Papa ganz schnell ein paar MMS. „

„Was soll ich denn machen?“

„Das erfährst du noch früh genug. Du kannst jederzeit aussteigen. Aber mit Papa musst du dann selbst zurechtkommen. “ Frank nahm sein Handy und öffnete eines der Bilder, die auch auf dem Computer waren. „Stimmst du zu oder soll Papa eine Überraschung bekommen?“

„Ja!“ rief Monika panisch.

„Ja, was?“

„Ja, ich mache alles, was du willst!“ schluchzte die verzweifelte Frau.

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