Ein heißer Juni 19 – Die Entführung

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Ein heißer Juni 19 – Die Entführung

© Helios53, III/2010

Jugend forscht!

Kevin, Flo, Arnie , Ronny, Michi, Evi und Sabine alle zusammen in einer Dusche, alle nackt und vom vorangegangenen Familienfest noch aufgedreht: kann das gut gehen? Jedenfalls ist nicht nur das Duschwasser heiß. Leiber reiben sich an Leibern und das nicht etwa, weil zu wenig Platz wäre. Auf rund drei Quadratmetern haben sieben schlanke Körper problemlos Platz ohne sich zu berühren, aber das macht ja keinen Spaß.

Je gleima, desto feina, hieß es doch, daher drängen sich die Glorreichen Sieben enger als notwendig. Sabine kitzelt wieder mal der Schalk. Sie wendet sich Kevin zu und bei dieser Drehung kommt ihr knackiger Hintern mit allerlei in Kontakt, zum Beispiel mit Arnies Nudel, die darob, wie die Fußballer sagen würden, plötzlich die Räume eng macht. „Kevin, wie war das nochmal, als du und Flo das erste Mal hier geduscht habt? Hab ich das recht in Erinnerung, dass ihr da schwulig miteinander rum gemacht habt?“ Kevin wird ein wenig rot, nickt aber bestätigend.

Damit ist Sabine aber nicht zufrieden: „Zeigt mal, das würde ich doch zu gerne sehen. Kommt, macht es nochmal!“

Kevin und Flo zeigen wenig Interesse, Evi und Michi dafür umso mehr. „Ja! Ja! Zeigt es uns. Das will ich auch sehen. Damals waren wir doch viel zu schüchtern, um genau hinzusehen und haben eigentlich nichts mitgekriegt“, schwindelt Evi schamlos.

Auch Michi fällt ein: „Jetzt seid doch nicht so langweilig, wir wollen auch mal ein wenig Spaß haben.

Oder seid ihr feige?“ Ronny und Arnie halten lieber den Mund, sonst, so fürchten sie, werden sie auch noch aufgefordert, sich schwul zu gebärden. Was für eine Schmach das wäre! Außerdem drückt sie ein ganz anderer Wunsch.

„Also gut“, gibt Flo nach und greift nach Kevins Schwanz, der schon bei der ersten Berührung reagiert. Er schrumpft. Beide schauen verblüfft drein, die anderen beobachten fasziniert. Doch nach einigen Wichsbewegungen stellt sich doch der gewünschte Erfolg ein.

Auf geballte Aufforderung küsst Kevin Flo auch noch mit allem Drum und Dran. Applaus stellt sich ein, die Show war gelungen.

„Schluss damit jetzt!“, kommandiert Evi, „den Rest brauchen wir für uns. Später!“ Trotzdem nimmt sie einen kleinen Vorschuss und rubbelt die zwei verlockend vorwitzigen Ständer, vergreift sich auch noch an den Murmeln, was Kevin zum Protestieren bringt.

„Nicht deinen Spezialgriff, Evi, sonst schieß ich hier gleich quer durch die Leute.

Ich muss mir meine Kräfte einteilen, denn ich habe noch was vor. So eine Hochzeit ist schon fast ein logistisches Problem für unsereins“, gibt er groß an. Evi lacht nur, sinkt in die Hocke und bläst an. Kevin verdreht die Augen und genießt. Man muss halt Prioritäten setzen und gegen Evis Flötenkünste stellt er gerne eventuelle weitere Verehrerinnen hintan.

Flo schaut neidisch drein und prompt erbarmt sich Michi seines harten Lümmels.

Sabine wirkt einen Moment verunsichert, wendet sich dann Arnie und Ronny zu. Ihr Mienenspiel ist ein deutliches Angebot, aber Arnie hat etwas anderes auf dem Herzen: „Vorhin, das hat uns wahnsinnig fasziniert. Das würden wir auch gerne ausprobieren, aber ich weiß nicht, ob du das auch mit uns …“ Sabine begreift schnell, dass DAS der Doppeldecker ist, den sie vorhin mit Kevin und Flo praktiziert hat. Sie schmunzelt. Jugend forscht! Schnell checkt sie die Situation.

Beide Schwengel haben Durchschnittsgröße, das sollte sich schon ausgehen.

„Okay“, meint sie da, „aber nicht so ausgedehnt wie mit Flo und Kevin. Nur, damit ihr das auch einmal erlebt habt. Aber bedrängt bitte Michi und Evi nicht, die zwei sind vielleicht noch ein wenig zu eng dazu und es soll ja Spaß machen und nicht weh tun. Gehen wir raus, oder?“

Sie gehen also raus vor den Duschraum, können aber das Blaskonzert drinnen gut durch die Glastrennwand verfolgen.

Da nebenan auch noch eine Sauna ist, gibt es auch Ruheliegen und jede Menge Badetücher. Sabine breitet zwei davon auf eine breite Liege und deutet Ronny, sich dort auf den Rücken zu legen. „Generell gibt es zwar zwei verschiedene Wege, aber immer kommt einer von vorne und einer von hinten. Alles andere wäre artistisch und macht vielleicht Eindruck in Pornos, aber keinen Spaß. Die Variation ist nur, welcher Mann unten liegt. Vorhin war es Kevin, der unten lag und ich bäuchlings auf ihm — habt ihr die Pariser schon drauf? — Gut, jetzt probieren wir es einmal andersrum.

Hab ich selber noch nicht gemacht, aber ich setz mich jetzt rittlings verkehrt auf Ronnys Zapfen. “ Sie macht es, stöhnt wohlig, Ronny schnurrt befriedigt.

Sabine kniet breitbeinig über seinen Hüften, gleitet ein paar Mal auf dem Zapfen auf und nieder, wobei sie sich immer mehr nach hinten lehnt. Ronny stützt sie ab. „Jetzt, Arnie, drück ihn rein! Es geht schon, schieb, schieb, fester — jaaaa!“ Nach anfänglichen Widerstand ist Arnies Riemen doch ganz leicht in Sabine geflutscht.

Gut geschmiert ist es ja. „Ja, das fühlt sich schon wieder super an, supergeil! Fickt mich, Jungs, los, los, hart, ja, ja!“, jubiliert Sabine.

Die jungen Rammler leisten ganze Arbeit, vögeln im Akkord und ehe sie nach relativ kurzer Zeit fast gleichzeitig spritzen und erschöpft ihre wohlgefüllten Gummis abstreifen, ist Sabine tatsächlich auch noch zweimal mit Macht gekommen, diesmal allerdings ohne Sinnesbeeinträchtigung. Als sie wieder in die Dusche tritt, empfängt sie schulterklopfender Beifall.

Auch von innen nach außen war die Sicht unbeeinträchtigt, wenn die vier auch mehrmals die Scheibe abwischen mussten. Während sich Sabine mit warmem Wasser berieseln lässt, wiederholt sie die Warnung, Evi und Michi zur Nachahmung zu nötigen, doch die beiden Nachwuchsschlampen schauen so drein, dass Sabine zweifelt, ob sie nicht eher von sich aus nach dieser Erfahrung lechzen.

Nach diesem geilen Luftschnappen eilt Sabine zurück zum Festsaal. Bald soll die Entführung von Braut und Bräutigam stattfinden.

Dabei hat sie zwar eine tragende Rolle, bleibt aber anfangs auf Position und beobachtet das muntere Treiben. Mit schnellen Blicken erfasst sie die Lage. Mac wird gerade von Juliane verzaubert, die er in einer schnellen Polka über das Parkett führt, die anderen Brautjungfern sind ebenfalls beim Tanzen. Die Trauzeugen, die traditionsgemäß versuchen müssen, eine Entführung zu verhindern, weil sie sonst überall die ganze Zeche zahlen müssen, die die Entführer und ihre Beute auf der Flucht in diversen Gastlokalen verursacht haben, beobachten das Geschehen mit Argusaugen.

Angelika steht rechts an der Türe. Sabine nimmt links Aufstellung. Martha ist auch beim Tanz, allerdings weit entfernt, am hinteren Ende des Saales. Hingegen steuert Juliane geschickt den führenden Mac in den Bereich des Ausganges. Paula, Marietta und Juliette wirbeln mit ihren Partnern knapp dahinter. Dann geschieht einiges gleichzeitig:

Achtung, Action!

Die Tür zum kleinen Stüberl, das an diesem Abend als Garderobe dient, fliegt auf, Anni und Anita rennen kreischend und splitternackt quer durch den Saal, gefolgt von zwei ebenso nackten Jünglingen.

Einer davon ist Kevin. Alle Blicke wenden sich dieser Attraktion zu.

Angelika tritt auf Juliane zu und klatscht ab. Statt aber mit Mac weiter zu tanzen, schubst sie ihn zum Ausgang und schnappt sich den von Paula verlassenen Mann.

Auf der anderen Seite des Saales wird ebenfalls generalstabsmäßig gearbeitet. Sechs fleißige Hände räumen in einer Sekunde die Fensterbank des großen Erkerfensters ab, die breiten Flügel gehen auf, der Breitlinger Toni nimmt Martha auf seine starken Hände, springt auf die Eckbank und ist im selben Augenblick mit der Braut durchs Fenster verschwunden.

Um eine direkte Verfolgung auszuschließen, fliegt das Fenster gleich wieder zu, auch die Topfblumen stehen wieder auf der Fensterbank und nicken gelassen mit den Köpfen.

Paula und Sabine, die kräftigsten der Brautjungfern, haken sich beim plötzlich frei stehenden Mac ein und zerren ihn im Laufschritt aus dem Saal und aus dem Hotel. Genau vor dem Ausgang steht das Cabrio von Bine mit laufendem Motor. Mac wehrt sich wenig dagegen, mit den drei Mädels im roten BMW weg zu fahren, im Gegenteil scheint er es richtig zu genießen.

Bine gibt Vollgas und fegt aus dem Dorf. Ein paar Kilometer weiter ist ein kleiner Parkplatz an der Fitness-Meile. Dort steht schon ein verlassenes Auto und ein alter Postbus. Bine parkt daneben, dann warten sie.

Nach und nach trudeln alle anderen Brautjungfern und Sympathisantinnen ein. Zur Verblüffung von Sabine sind auch Michi und Evi mit von der Partie. Ganz unschuldig tuend grinsen sie aus Mariettas altem Kleinwagen.

Nachdem sie ausgestiegen sind, zuckt die Obfrau des Hot Chicks Club resignierend mit den Schultern. „Auf einmal haben sich diese zwei frechen Gören daran erinnert, dass ich ihre Tante bin. In Michis Fall zwar nur angeheiratet, aber wenn sie was erreichen wollen, nutzen sie jede noch so entfernte Verwandtschaft aus. Die Aufnahme in den Hot Chicks Club haben beide auch schon beantragt, aber nach den Statuten geht das noch nicht. Zu jung! Was so über ihre Eskapaden durchsickert“, hier wird unerklärlicherweise Sabine ein wenig rot, die beiden Angesprochenen aber nicht, „treibt sogar mir die Schamröte ins Gesicht.

“ Davon sieht man aber nichts.

Marietta schließt den alten Postbus auf. „Hereinspaziert, hereinspaziert, alle Frau und Mann an Bord. Der Bus fährt gleich ab!“ Alle folgen dieser Aufforderung, Mac wird von seinen strammen Bewacherinnen in das Fahrzeug eskortiert. Mit schleudernden Hinterrädern fegt noch ein letztes Auto auf den Parkplatz, aus dem Anni, Anita, inzwischen doch wieder bekleidet, und die flotte Fahrerin, Conny, eilig aussteigen und in den Bus klettern.

Dieser, ein uralter Mercedes Haubenbus, der seine Glanzzeit in den 50er und 60er Jahren hatte, war Mitte der 70er aus dem Liniendienst endgültig ausgeschieden und wurde danach nur noch sporadisch für Oldtimer-Ausflüge verwendet. Marietta hatte ihn vor fünf Jahren in ihrem ersten Dienstjahr als Postbusfahrerin in einer halb verfallenen Remise entdeckt, um ein Butterbrot gekauft und zusammen mit Brüdern und Freunden in jahrelanger Freizeitarbeit liebevoll restauriert und innen zur rollenden Disco umgebaut. Die Einweihung war ein Fest, von dem heute noch gesprochen wird.

Es hatte in einer legendären Orgie geendet. Davon redet aber niemand mehr.

Nun sitzt sie am riesigen Lenkrad, dieser Bus verfügt noch nicht über die Annehmlichkeiten einer Servolenkung, und startet den Dieselmotor. Mit gewaltigem Schütteln und Rütteln und unter Ausstoß mächtiger, schwarzer Rußwolken kommt der alte Sechszylinder in Gang. Die Motorhaube klappert, die Scheiben klirren, der Motor rasselt, kommt endlich auf Touren und dann rollt das Ungetüm erstaunlich sanft an.

Übermütig lässt Marietta das originale Posthorn ein triumphierendes Trari-Trara schmettern.

Vollzug der Ehe

Über Nebenstraßen und etliche Umwege gelangt die fröhliche Gesellschaft sehr gemütlich und unter Discogedröhn zu einer einsam gelegenen Pension, die einer entfernten Cousine von Marietta gehört. Heute gehört diese exklusiv der Kidnapper-Gang. Die Brautentführer mit Martha sind anscheinend schon eingetroffen, davon künden die mit Hochzeitsbuketts geschmückten Autos auf dem hinten liegenden Parkplatz. Und das schon vor längerer Zeit.

Die Motorhauben sind schon kalt.

Mac werden die Augen verbunden und man führt ihn in den größten Raum des Hauses, der sonst als gemeinschaftlicher Aufenthaltsraum den Pensionsgästen zum Fernsehen, Lesen, Spielen oder sogar Tanzen dient. Nun aber ist er vollkommen leer bis auf ein großes, mit Blütenblättern bedecktes Bett mit vier massiven Bettpfosten. Mit sanfter Gewalt wird Mac rücklings darauf gelegt und mit weichen Schals an alle vier Pfosten gefesselt.

Dann nimmt ihm Angelika die Augenbinde ab. Mac blinzelt. Wohin haben ihn die kessen Weiber wohl verschleppt? Aber er vertraut Juliane, die ihm beim letzten Tanz aufgefordert hat, alles ohne Widerstand und ohne Fragen mit sich machen zu lassen. Es werde ein unvergessliches Erlebnis werden. Für unvergessliche Erlebnisse ist Juliane Spezialistin, wie an diesem Wochenende schon einmal eindrucksvoll geschildert worden war. Er schaut sich daher ruhig um. Der Raum wird durch Dutzende Kerzen erleuchtet, über dem Bett schwebt eine Art Baldachin, die Luft ist von einem anregenden Duft erfüllt.

Einschmeichelnde Musik ertönt und die anwesenden Frauen, außer den vollzählig versammelten Brautjungfern Angelika, Juliane, Paula, Juliette, Sabine und Bine sind auch noch Marietta, Conny, Anni, Anita, Michi und Evi da, tanzen langsam dazu. Dann, als eine schnellere Nummer ertönt, fällt das erste Kleidungsstück, aufreizend und gemächlich strippen die zwölf prächtigen Damen, tanzen wohl auch gelegentlich über das breite Bett und präsentieren dem hilflos gefesselten Mac ihre rundesten Teile.

Der Schmerz im Unterleib wird gar allmächtig, ehe endlich alle zwölf ganz nackig sind und sich nun Mac zuwenden.

Ein Aufstöhnen entringt sich seiner Brust, als Angelika seine Hose öffnet und den gequälten Schweif befreit. In aller Ruhe wird der Jungehemann von seinen verflossenen Gespielinnen — wie sich herumsprach, hatte er auch mit Marietta, Anni, Anita und Conny zumindest eine kurze Affäre, lediglich Evi und Michi waren zu seiner wilden Zeit doch noch zu jung — entkleidet. Dabei sind die Fesseln natürlich hinderlich, aber wo ein fester Wille, da ist auch eine Lösung.

Er wird jeweils von einem Pfosten losgebunden, mit Arm oder Bein aus dem jeweiligen Kleidungsstück geschält und wieder gefesselt. Wenn er bockt, wird sein Widerstand brutal gebrochen: Eine der reizenden Entführerinnen wackelt dann so lange mit einem ihrer verführerischen Körperteile vor seiner Nase, bis er schwach wird und nachgibt. Wunderlicherweise kommen seine Obstruktionen in immer kürzeren Abständen, während sein Schwanz zu ungesehenen Dimensionen anschwillt.

Aus den Tiefen des Hauses sickern undefinierbare Geräusche heran.

Sie müssten von den Brautentführern stammen, die sich offenbar in einem entlegenen Teil der Pension aufhalten. Was treiben die nur so lange? Sie hatten doch einen satten Vorsprung.

Eine ziemlich lange Zeit halten die Entführerinnen Macs Erektion dadurch bei der Stange, dass sie sich vor seinen Augen in lasziven Bewegungen, frivolen Tänzen und sogar lesbischen Handgreiflichkeiten ergehen. Aber keine berührt seinen nackten Körper mit irgendeinem Körperteil. Sobald es erforderlich scheint, bekommt er jede Menge Streicheleinheiten — mit einem Federbusch.

Mac ächzt und stöhnt, fleht geradezu um Erlösung und beschwört die Katastrophe, die seiner Meinung nach darin bestehen wird, dass sein Lustkolben die umspannende Haut sprengen wird. Sabine redet beruhigend auf ihn ein, hat jedoch eher eine verschärfende Wirkung zu verbuchen. Endlich kommen Geräusche von außen, Personen nähern sich, plötzlich schmettern Trompeten „tatarattatatataaatata- tatarattatataa“, die Tür fliegt auf und herein marschieren die Brautentführer. Vorneweg Musikanten, Trompeter. Dahinter folgen acht mit Lorbeerkränzen geschmückte Athleten in olympischer Nacktheit, die Martha tragen.

Martha wiederum trägt außer ihrem Blumenkranz und einer Augenbinde lediglich einen betörenden Duft. Mit den weit gespreizten Beinen voraus wird sie gemessenen Schrittes zu Mac getragen, der ob dieses Anblickes schier zu explodieren droht. Ihr Körper glänzt verführerisch, denn Flo hatte zeigen dürfen, was er im Wellness-Tempel La Vita gelernt hat. Wohlriechende Essenzen einmassieren hat er jedenfalls ausführlich gelernt, ein Sachgebiet, auf dem er auch sehr gerne übt. Zwischen den Beinen glänzt Martha noch ganz besonders, ihre Scham glitzert vor Feuchtigkeit geradezu im flackernden Kerzenschein.

Nun endlich werden Martha die Augenbinde und Mac die Fesseln abgenommen. Geigen erklingen aus dem Hintergrund und alle singen oder summen gemeinsam:

„Love, love, love, love, love, love, love, love, love.

There's nothing you can do that can't be done.

Nothing you can sing that can't be sung.

Nothing you can say but you can learn how to play the game.

It's easy. „

Langsam wird Martha punktgenau auf Mac abgesenkt und in seine Arme gelegt. Unter Absingen der zweiten Strophe:

„There's nothing you can make that can't be made.

No one you can save that can't be saved.

Nothing you can do but you can learn how to be you

in time – It's easy“, marschiert die ganze Gesellschaft hinaus und überlässt das liebende Paar dem Vollzug des Eheglückes.

Wer nun aber geglaubt hätte, dass die zwölf jungen nackten Frauen und die ganze Gruppe nackter Jünglinge in einer ekstatischen Orgie übereinander her gefallen wären, hätte sich schwer geirrt. Alle haben sich brav wieder angezogen, sitzen im Frühstücksraum und lauschen. Die Geräusche aus dem Brautgemach sind ermutigend. Man richtet sich auf eine längere Wartezeit ein, die Ausdauer der beiden hat sich herum gesprochen. Sabine kennt das ja aus eigener Anschauung.

Mac war durch die geilen Vorführungen derart geladen, dass er die Erlösung kaum erwarten kann. Man hat Martha so genau platziert, dass er nur noch zustoßen muss. Und das tut er. Auch für Martha erfüllen sich derart ihre dringendsten Wünsche, die während der Vorbereitung durch Flo und seine helfenden Freunde stetig anstiegen, da sie mittels feinen Federstreichen und zarten Berührungen mit flauschigen Pelzquasteln permanent in einem Zustand höchster Erregung gehalten worden war.

Schon nach wenigen Minuten explodiert Mac mit gewaltigen Schüben, bleibt aber in ihr. Schwer atmend erholen sich beide von diesem Gefühlssturm. Langsam beginnt Martha, ihren Mac durch geschickte Kontraktionen wieder in Schwung zu bringen. Bald ist er wieder groß, stark und mächtig. Mit heftigen, tiefen Stößen treibt er Martha voran. Wieder ist es wie ein Zweikampf wie bei ihrem allerersten sexuellen Aufeinandertreffen damals auf dem Steg beim Waldsee, diesmal aber eher spielerisch, genussvoll, im Bewusstsein, dass beide auf diese Art die größten Wonnen erfahren.

Aber das große Bett wird arg gefordert.

All You Need Is Love

Mitternacht ist längst vorüber und an die Ohren der Wartenden dringt noch immer rhythmisches Gerumpel. Offenbar stellt Mac die Möbel, sprich das Bett, um.

Jemand hat die Kaffemaschine in Gang gesetzt, mit dem heißen Gebräu steigen die Lebensgeister wieder. Im Kühlschrank finden sich auch ein paar Flaschen guten Sektes. Sabine holt eine Gitarre von der Wand und spielt gemütlich Melodien.

Bei All You Need Is Love summen wieder alle mit. Auch Martha, My Dear scheint dem Anlass zu entsprechen und wird auch gut aufgenommen, obwohl die besungene Martha Paul McCartneys Hund war.

So vergeht die Zeit und rund zwei Stunden später kommen Mac und Martha glücklich und erschöpft wieder zum Vorschein. Durch eine Nebentüre konnten sie über die Hintertreppe in ein Gästezimmer gelangen, in dem auch alle ihre Kleider fein säuberlich bereit lagen.

Nun kommen sie über die Haupttreppe wieder herunter, als wäre nichts gewesen. Die letzten Flaschen, erstaunlicherweise nun sogar echter Champagner, werden mit Knall geöffnet und alle stoßen gemeinsam auf das Wohl der Eheleute an. Die Ehe ist nach allen Regeln vollzogen worden. Jetzt sind sie gültig verheiratet. Grund genug, zu feiern.

Um die Qual der Trauzeugen, die sicher schon verzweifelt ünerall nach ihren Schützlingen suchen zu beenden, werden diese telefonisch vom Zufluchtsort verständigt, damit sie kommen und die Gesellschaft auslösen, anders gesagt, die Zeche bezahlen.

Schon nach einer Viertelstunde sind sie da, machen ein saures Gesicht, denn sie haben lange erfolglos gesucht und herum telefoniert. Die schlaue Marietta aber hatte den Anrufbeantworter manipuliert, wie sie nun lachend gesteht, sodass dieser allen Anrufern verkündete, die Pension sei wegen eines verheerenden Wasserrohrbruches bis auf Weiteres geschlossen.
Zur Versöhnung wird noch eine allerletzte Flasche geköpft und weil es gar eine Magnum ist, reicht sie aus, auch die armen Trauzeugen ordentlich zu laben.

„Und nun alle ab in den Bus!“, kommandiert Marietta. „Ihr seid ja doch nicht mehr nüchtern genug zum Autofahren, während ich mich lediglich mit Mineralwasser frisch gehalten habe. Im Laufe des Tages bring ich euch wieder hierher, dann könnt ihr eure Autos abholen. „

Der Vorschlag wird angenommen und gegen halb vier kommen sie wieder in die Post, wo immer noch Hochzeit gefeiert wird, als wäre das Brautpaar nie weg gewesen.

Doch nach wenigen Runden geht allen die Luft aus und nach und nach verkrümeln sich die meisten, auch das Brautpaar, wobei diese beiden eher danach aussehen, als wollten sie noch ein paar Sparrings absolvieren. Als eine der letzten verzieht sich Bine ins Hotel. Kevin und Flo folgen ihr. Die werden doch nicht …?

Als Sabine wenig später ins Zimmer kommt, kann sie feststellen, dass die drei sehr wohl … Schnell zieht sie das Dirndl aus, ihre Jeans und ein frisch gewaschenes T-Shirt an, dazu ihre Nikes, packt ihre Sachen und holt sich zwischendurch von Bine das Versprechen, ihr eventuell liegen gebliebene Sachen auf die Brummerhütte nach zu liefern.

Alle drei bekommen noch je einen feuchten Kuss und Sabine verschwindet — nicht ohne Kevin mit einem kräftigen Griff noch einmal ordentlich anzufeuern.

Unten wartet Marietta mit dem Bus. Sie bringt Sabine zum Pendlerfrühzug. Zweimal wird sie umsteigen müssen, bis sie ein Bummelzug zu der Bedarfshaltestelle bringen kann, von der aus sie zur Hütte gelangen kann. Der erste Zugwechsel findet schon nach wenigen Stationen statt. Beim zweiten ist Sabine eingeschlafen, aber ihre Mitreisenden wecken sie rechtzeitig.

Im Morgengrauen ist der Bahnsteig außerordentlich ungemütlich, aber es herrscht ein dauerndes Kommen und Gehen, Lautsprechergeplärr und Zügerattern, was Sabine trotz Schlafmangels wach hält. Endlich kommt ihr Personenzug. Sabine nimmt sich fest vor, den Schaffner zu informieren, wo sie aussteigen muss, aber der kommt nicht. So entschlummert sie sanft und nachhaltig.

Nächste Folge: Ein heißer Juni 20 — Vom Regen in die Traufe, aber nicht hier. Interessenten schreiben.

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