Elf und Einer Teil 02

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Für diesen Teil gelten die selben Warnhinweise wie für den ersten Part: Der folgende Text enthält degradierende Gewalt, Freiheitsberaubung, Horrorelemente und homoerotischen BDSM. Wer mit einem dieser Themen nicht zurechtkommt, möge sich bitte die Qual ersparen, diese Geschichte zu lesen.

Entführung, Menschenhandel und Verstümmelung sind grausame, menschenunwürdige Handlungen, die ich in keiner Weise unterstützen oder gutheißen kann. Ich bitte den geneigten Leser daher darum, dieses Werk als das zu sehen was es ist: Pure Fiktion.

Ich wünsche gute Unterhaltung!

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Die Limousine war so luxuriös, dass sie mehr durch ihre dezente Ausstrahlung auffiel, als durch besonders aufsehenerregende Extras. Amaturen und Griffe waren in Mahagoniholz eingelassen, das Leder so weich und zart dass es sich zerbrechlich und nicht sehr widerstandsfähig anfühlte, und anstatt der typischen kleinen, gelblich leuchtenden Lämpchen war der Innenraum von strategisch brilliant verteilten LED-Reihen in eine Art Zwielicht gehüllt.

Alar, mein neuer Meister, hatte mich mit dem Handtuch ‚bekleidet‘ aus dem verfallenen Krankenhaustrakt getragen, in dem ich geschaffen worden war, und mich ohne viel Federlesens auf den Boden zwischen den großzügig verteilten Rückbänken gelegt. Blayne, sein Diener, war bereits entgegen der Fahrtrichtung auf einer der Bänke gesessen und hatte meinem erschöpften Leib missbilligende Blicke geschenkt. Es war offensichtlich, dass er mich nicht sehr mochte, und mich lieber hochkant rausgeworfen hätte.

Seine nondescript braunen Augen hatten kurz boshaft geblitzt, dann aber hatte er hinab gegriffen um mich ein Stück zur Seite zu ziehen, sodass Alar ohne Umstände ebenso einsteigen hatte können.

Die Fahrt dauerte nun bereits zwanzig Minuten, zumindest meiner betäubten Schätzung nach. Der Innenraum war gut geheizt, und das Brummen des Motors vibrierte durch die Bodenplatte und ließ meine Augen immer wieder schläfrig zu fallen. Kurz nach Abfahrt hatte Alar einen Fuß gehoben und ihn bequem auf meiner Hüfte abgestellt, als sei ich ein Fußhocker, oder ein treuer Hund, aber ich war zu ausgelaugt und zu verschlafen, um mich darüber aufzuregen.

Nachdem Alar dafür gesorgt hatte, dass Seibers, der Doktor der mein Elend und den Alptraum des letzten halbes Jahres verursacht hatte, erschossen wurde, schien mir ausserdem etwas Dankbarkeit und Toleranz angebracht.

Die langanhaltende unfreiwillige Medikation hatte ihre Spuren deutlich an meinem Körper hinterlassen. Meine Muskeln fühlten sich zittrig und kraftlos an, meine Haut schwammig und schlaff, mein Hirn wie in Watte gepackt. Selbst die kurze Wachphase von knapp einer Stunde im Ganzen hatte mich soviel Kraft gekostet, dass mir bereits wieder nach Schlafen war.

Ich hörte die zwei Männer weiter oben gedämpft miteinander sprechen, die beruhigende, tiefe Stimme meines Meisters und die raspelnde, rauhe Krächzstimme Banaghers, aber ich fühlte mich seltsam losgelöst und abgetrennt von ihrem Gespräch. Ich verstand kein einziges Wort, aber ich wollte auch nichts verstehen, ich wollte schlafen, am besten in den starken Armen, in denen ich zuvor gelegen hatte.

Ich muss tatsächlich eingedöst sein, denn als der Wagen plötzlich anhielt, schreckte ich ein klein wenig hoch, und erntete leises, belustigtes Gelächter von meinem Meister.

Von draussen erklang das Surren und Klappern eines elektrischen Tores, und brachte mich dazu, neugierig den Kopf zu heben. Der beschuhte Fuß glitt dabei von meiner Hüfte, und ich drückte mich mit den Armen halb in den Sitz hoch, konnte aber nur die Dunkelheit der Nacht, zwei elektrische Laternen und ein großes, in Stein eingefasstes gusseisernes Tor entdecken, dessen verschnörkelte Flügel sich träge wie die Flügel eines Albatross auseinander bewegten.

Alar's Hand legte sich auf meinen strubbeligen Schopf, fuhr durch meine Haare und kraulte kurz meinen Nacken, eine Berührung die ich früher gehasst hatte.

Jetzt aber schien sie seltsam intim, angenehm, und obwohl ich meinen Blick nicht von der fremden Aussenwelt löste, so reckte ich doch den Kopf etwas gegen seine Finger. Blayne verhielt sich totenstill, aber ich konnte seinen Blick regelrecht auf der Haut spüren, als würde seine Abscheu eine eigene Hitze entwickeln. Der Wagen setzte sich langsam wieder in Bewegung, glitt leise durch das Tor, und fuhr einen geschwungenen, gepflasterten Weg entlang. Das Grundstück musste riesig sein, mindestens zwei Hektar groß, und als das Haus endlich in Sicht kam, war ich mehr als beeindruckt.

Das Anwesen schien vor langer Zeit einmal etwas wie ein Jagdschloss gewesen zu sein, ein ausladendes, langgezogenes Gebäude mit Säulenterasse und geschwungenen Zwillingstreppen, wie man es in französischen Renaissancefilmen oft sah. Statt einem Anstrich zeigte die Fassade nackten Stein, ein gräulich geschecktes Granitmuster, Felsbrocken in unterschiedlichen Größen und Formen, die zu Wänden zusammengebaut worden waren. Es musste drei Stöcke haben, und vermutlich zusätzlich noch mehrere Dienstquartiere hinter dem ansehnlichen Haupteingang, aber diese konnte ich aus unserer Position heraus nicht sehen.

Die Limousine hielt sanft abbremsend vor dem Haupteingang, dann erwachte die Innenbeleuchtung des Wagens zum Leben, und Blayne rutschte still von seiner Bank, um rasch die Passagiertüre zu öffnen und auszusteigen. Draussen angekommen hielt er die Türe mit finsterem Blick und geradezu zeremonieller Ernsthaftigkeit auf, und warf mir dabei mordlüsterne Blicke zu.

Alar hingegen beugte sich vor, schlang einen Arm unter meine Kniekehlen, den anderen unter meine Arme, und hob mich vorsichtig hoch, um mit mir als Last aus dem Auto zu kriechen.

Trotzdem er sich nicht nur als erstaunlich kräftig sondern auch bemerkenswert geschickt erwies, war es ein gewisses Martyrium, uns beide unbeschadet aus dem Wagen zu bekommen, und als er schliesslich wieder aufrecht stand, schnaubte er leise vor Anstrengung. Anstatt mich allerdings abzusetzen, drückte er mich enger an seine Brust, warf seinem Diener ein etwas verstörendes Grinsen zu, und marschierte dann zum Haupteingang. Wie ein Schatten folgte Blayne uns, überholte uns auf den letzten Treppen zum doppelten Flügeltor, und öffnete diese, um Alar mit gesenktem Haupt passieren zu lassen, und sie hinter uns wieder zu schliessen.

Die Eingangshalle war groß, hell erleuchtet und gesäumt von kleinen Beistelltischen, einigen Vitrinen voller teurer Antiquitäten und mehreren Türen, die offensichtlich in die Gesellschaftsräume führten. Das ganze Haus war auf eine lebendige Art still, als sei es gefüllt mit Leben, das sich gleichzeitig größte Mühe gab, keinen Laut zu erzeugen. Als könne jeden Moment Stimmengewirr aufkommen, oder jemand aus einem der Räume treten um uns zu begrüßen.

Die Stille hielt jedoch an, und auch wenn mich unvermittelt der Drang packte, hinter jede einzelne der Türen zu blicken und herauszufinden was dahinter lag, so wagte ich es doch nicht, einen Laut von mir zu geben.

Ich wurde wie ein empfindliches Gepäckstück durch einen langen, gewinkelten Flur getragen, und konnte dabei Blayne's Schritte hinter uns hören. Dunkler, glänzender Hartholzboden wechselte sich mit poliertem Granit ab, der nur hin und wieder von Perserteppichen in leuchtenden Farben durchbrochen wurde. Die paar Möbel, die ich eher halbherzig unter die Lupe nahm als ich vorbeigetragen wurde, sahen alle teuer, massiv, und sehr, sehr alt aus, aber wenn sich jemand den Kauf eines umoperierten Menschen leisten konnte, durfte man eine solche Darstellung von Reichtum doch erwarten.

Schliesslich gingen wir eine geschwungene Wendeltreppe hinauf, die von großen Bleiglasfenstern mit Ausblick auf das idyllische Panorama draußen gesäumt war, und folgten einem weiteren Gang, der mit Holz vertäfelt und mit Gaslampenattrappen beleuchtet wieder ins Herz des Landsitzes führte.

Wieder überholte Blayne seinen Herren, diesmal um eine ausladende, stuckverzierte Doppeltüre aufzustossen, die den Weg in ein regelrecht gigantisches Schlafzimmer freigab. Alar begann leise zu summen, während er mich in den Raum trug, und seine schweren, rythmischen Schritte wurden von drei Eisbärfellen geschluckt, die den Raum nicht nur mit Dekadenz füllten, sondern auch große Teile des getäfelten Holzbodens bedeckten.

Ich warf dem gigantischen Himmelbett an der rechten Seite des Raumes einen neugierigen Blick zu, musste jedoch sehr schnell feststellen dass ich wohl nicht in den Luxus kommen würde, diesen Raum zu bewohnen. Statt mich abzusetzen steuerte Alar eine geschnörkelte, gusseiserne Gittertüre an der gegenüberliegenden Wand an, die gerade einmal bis zu seiner Brust reichte, setzte mich daneben ab, und öffnete den Riegel um sie aufzuziehen.

Immer noch erschöpft und ein wenig betäubt betrachtete ich das verzierte Gitter, dann Alars Gesicht.

„Das ist dein Zwinger. Es ist eine große Ehre, dass du in meiner Nähe wohnen darfst. Wenn du sie nicht schätzt, und mich enttäuschst, bekommst du einen Käfig im Innenhof bei den anderen Hunden, und ernährst dich den Rest deines Lebens von Essensresten, um die du dich mit den Kötern prügeln darfst. “ sagte er sanft und mit einer einfühlsamen Stimme, die mir eisige Schauder über den Rücken laufen ließ.

Seine Augen waren von so durchdringendem grün, dass sie beinahe künstlich wirkten, bohrend, scharf und undurchdringlich. Als er seine mächtige Hand hob um mir wieder durchs Haar zu streichen, schloss ich die Augen nervös, schluckte trocken, und konnte die Berührung nicht so recht genießen. Seine Worte hatten mich besorgt, denn einerseits verstand ich rein intellektuell was er mir androhte, emotional aber traute ich keinem Menschen zu, ein anderes menschliches Wesen so unmenschlich zu behandeln.

„Auf deinen Platz, Elf. Für heute hattest du genug Aufregung. Morgen lernst du deinen Trainer kennen. “ raunte Alar mit zufriedener Stimme, gab mir einen sachten Klaps auf den Hinterkopf, und scheuchte mich damit in den kleinen Raum hinter der Gittertüre, die er hinter mir schloss und verriegelte.

Ich fand sehr rasch heraus, dass die Decke meines neuen „Platzes“ mit einer geschätzten Höhe von 1,50 Metern zu nieder war um aufrecht zu stehen, und mit stetigem Buckel herumzugehen stellte sich als äusserst schmerzhaft heraus.

Der Boden war dafür mit einer einzigen großen Schaumstoffmatratze ausgelegt, und machte das Liegen in dem ungefähr fünf Quadratmeter großen Raum durchaus angenehm. Es gab kein Fenster, dafür aber zwei Heizkörper, die eine ungemein angenehme Wärme verbreiteten. Ich fühlte mich, als hätte ich seit Ewigkeiten keine Wärme mehr gespürt, und nutzte diesen kleinen Luxus um mich dicht an die Heizung nahe der Gittertüre zu rutschen, und mich dort einzurollen. Die Dunkelheit meines kleinen Reiches fühlte sich fast so tröstlich an wie die Hitze, die gegen meinen Rücken strahlte, und das gedämpfte, entfernte Murmeln der zwei Männer, die sich im Nebenraum unterhielten.

Ich merkte nicht einmal, wie mir die Augen zufielen.

~~~ * ~~~

Ein leises, durchdringendes Wimmern ließ mich schliesslich aus meinem tiefen Erschöpfungsschlaf erwachen. Zuerst wusste ich nicht warum ich aufgewacht war; ich fühlte mich wie erschlagen, mein Kopf pochte, meine Glieder schmerzten, meine Augen brannten, und ich versuchte auch einfach wieder zurück in meinen traumlosen Schlaf zu fallen. Mein Herz aber schlug so wild als sei ich aus einem Alptraum hochgeschreckt, und eine Gänsehaut kroch über meinen Rücken, während ich orientierungslos in das Zwielicht vor der Gittertüre lauschte.

Stille für lange Momente, dann erneut dieses zittrige, gedämpft-durchdringende Aufwinseln. Ich schreckte mit rasendem Herzen hoch, kroch ein Stück näher zu der verzierten gusseisernen Türe, und warf einen vorsichtigen Blick hinaus in das schummrig beleuchtete Schlafzimmer.

Was ich dort sah, raubte mir den Atem.

Alar saß auf einem thronartigen Sofasessel, dessen Rücken- und Armlehnen aus fast schwarzem, kunstvoll beschnitztem Holz bestanden. Unzählige Dämonen- und Menschenschädel waren in das Holz verewigt, die Augen mit weißen und roten Edelsteinen besetzt, die Sitzfläche mit schwarzer Seide bezogen.

Seine dicke Lederhose war geöffnet, ich konnte die Flügel des Hosenstalls sehen, die in starkem Kontrast zu der bleichen Haut des Kopfes standen, der dazwischen vergraben war.

Vor Alar kniete ein nackter Mann, dessen fast schulterlanges, schwarzes Haar in wirren Strähnen um Alar's Hand gewickelt war. Die Kopfseiten schienen glattrasiert, aber viel ablenkender als seine Frisur und seine Haltung war der Rücken des feingliedrigen, blassen Geschöpfes.

Über und über mit Narben bedeckt, deren Ursprung ich mir nicht einmal im Traum vorstellen wollte, und umso länger ich hinsah, umso deutlicher wurde mir, dass sie vielleicht wirr und planlos verteilt aussahen, in Wahrheit aber ein Muster bildeten: Eine Rosenblüte und deren Stiel, samt Dornen.

Die offensichtlichen Spuren der Folter entlockten mir ein leises Geräusch, ließen mich näher ans Gitter rücken und die Hände um die geschwungenen gusseisernen Stangen legen.

Die Hände des Knienden waren mit schlichten, schmalen Eisenschellen am Rücken aneinander gefesselt, aber die Finger schienen nach etwas an seinem Hintern zu tasten, während Alar seinen Kopf fest und stabil in seinen Schritt presste. Dann erzitterte der Körper des Nackten krampfend, wellenartig, die Fesseln klimperten leise, und Alar zog seinen Kopf ruckartig aus seinem Schoss.

Hustend und röchelnd schnappte der offensichtliche Sklave nach Luft, als seine Lippen ein bemerkenswert großes, massives Glied freigaben, das von seinem Speichel glänzte und pulsend einen Tropfen Lust abgab.

Mit der Faust in seinem Haar hielt Alar den Gefesselten nur wenige Millimeter über seinem Glied fest, ließ ihn offensichtlich zu Atem kommen, und zeigte dazu eine völlig glatte, nur minimal amüsierte Miene. Wie er bei einer solchen Stimulation seines Schwanzes ein so unberührtes Gesicht wahren konnte verstand ich nicht.

„Versuch es nochmal. “ raunte er mit dieser herrlichen, vibrierenden Stimme, die mich selbst jetzt noch die Augen kurz schliessen ließ. Leise aufkeuchend tastete der nackte Sklave erneut an seinem Hintern herum, und nun konnte ich auch sehen wonach er tastete. Ein abgerundetes rotes Latexkügelchen ragte aus seinem zuckenden Poloch, bereit von den suchenden Fingern bewegt zu werden, und nun schaffte der Gefesselte es auch das seltsame Gerät zu erreichen.

Rythmisch stiessen die Finger immer wieder gegen die Kugel, während ein Speichelfaden aus seinen geöffneten Lippen auf das harte, pulsende Glied hinabtropfte, und ich wünschte mir ich hätte mehr von dem Gesicht sehen können, aber bis auf die gerötete Wange und die Andeutung der geöffneten Lippen war er zu abgewandt.

Ich musste irgendeine Art von Geräusch von mir gegeben haben, denn plötzlich ruckte Alar's stechender Blick zu meiner Gittertüre und bohrte sich trotz der Dunkelheit in der ich saß direkt in meine Augen.

Dann zeigte er ein geradezu teuflisches Auflächeln, verstärkte den Griff im Haar des Sklaven, und zerrte ihn mit einigen harten Rucken herum, sodass seine nackte Front zu mir zeigte.

Das nackte, gedemütigte Wesen war Blayne.

Von der Seite hatte ich ihn nicht erkannt, er hatte zuvor die Haare offen gehabt, und Kleidung getragen. Wer hätte je gedacht dass die Abwesenheit von Stoff jemanden zu einer völlig neuen Person werden lassen konnte?

Seine Nippel waren beide durchstochen, geziert mit glitzernden Hufeisenpiercings, die durch seine hervorgestreckte Brust und den durchgedrückten Rücken wunderschön zur Geltung kamen.

Ich verstand sofort warum Alar diesen Anblick gerade noch so genossen hatte, aber schon im nächsten Moment sah ich woran Blayne so frenetisch arbeitete.

Der Nackte gab wieder dieses wimmernde, gedehnte Stöhnen von sich, dann zitterte und zuckte sein ganzer Leib, und weißliches Sperma begann milde und sanft aus seinem harten Glied zu tropfen, wo es normalerweise herausschiessen hätte sollen. Es war ein schierer Quell der überschäumenden Lust, als würde dieses mir unbekannte Spielzeug in seinem Hintern den Saft schlicht aus ihm heraus pressen.

Nur zu deutlich konnte ich sehen dass Blayne dabei keinen Orgasmus hatte, denn sein Glied blieb hart und von dem zornigsten Rot das ich jemals gesehen hatte, und das Wimmern das er dabei ausstiess wurde immer lauter und verzweifelter umso länger er auslief. Alles in ihm schien danach zu schreien, endlich kommen zu dürfen, aber trotzdem diese Tortur gute zehn Minuten anhielt bevor der Strom abriss, wurde ihm kein Orgasmus gegönnt. Es war demütigend, und unglaublich erregend, welche Hingabe und Körperkontrolle dem Gefesselten abverlangt wurden.

Alar wandte während des ganzen Vorgangs kein einziges Mal den Blick von mir ab, und ich konnte die Augen nicht von Blaynes Glied lösen. Trotzdem schien er vor mir zu wissen wann der letzte Tropfen gefallen war, denn kaum dass der Wimmerlaut verklang, wirbelte er Blayne am Haar wieder herum und begrub sein Glied in den allzu willigen Lippen des Sklaven. Diesmal jedoch hielt er ihn nicht einfach nur bis knapp vor der Ohnmacht in seinen Schritt gepresst.

„Das hast du gut gemacht. “ raunte er einlullend, ließ dann langsam die Finger aus dem lackschwarzen Haar gleiten, strich ihm lobend über den Kopf, und legte die Hand dann zurück auf die Thronlehne.

Blayne indes schien sehr genau zu wissen was verlangt war, und die erlangte Freiheit entlockte ihm ein gedämpftes, grollendes Aufstöhnen, das sich herrlich um das harte Glied zwischen seinen Lippen anfühlen musste.

Hingebungsvoll und begleitet von ungezügelten Schmatz- und Schlürflauten begann er, mit eng um Alars Schwanz geschlossenen Lippen auf und ab zu nicken, und ich konnte seine Kiefermuskeln arbeiten sehen als er abwechselnd saugte und leckte, als wolle er jeden Millimeter des so verehrten Gliedes im Detail kennenlernen. Kurz blickte ich in Alars Gesicht hoch, nahm mit neuer Bewunderung die entspannte, zufriedene und durchaus lüsterne Miene wahr, dann fixierte ich meinen Blick wieder auf den frenetisch arbeitenden Sklaven.

Mit jedem dritten Nicken arbeitete er den Schwanz bis weit hinter den Schluckreflex in sich, bearbeitete ihn mit rythmischen Kehlkopfbewegungen, manchmal mit leisem, summendem Aufstöhnen, nur um sich dann wieder weit zurückzuziehen und die Eichel mit tanzender Zunge zu verwöhnen.

Nach wenigen Minuten bereits ging ein Zucken durch Alar, ein grollendes, dunkles Aufstöhnen, und als ich auch Blaynes Körper zusammenfahren sehen konnte, wusste ich dass der Sklave nun etwas kostete, das ich selbst nur zu gerne probiert hätte: Den Saft des Meisters, vergossen in purem Genuss.

Anstatt jedoch gleich abzulassen beschäftigte Blayne sich leise murrend und seufzend damit, das langsam erschlaffende Glied ausgiebig zu reinigen, jeden Tropfen des Ergusses aufzulecken und aus seinem Schwanz zu saugen. Erst als er sich sicher war dass es nichts mehr zu holen gab, sah er zu Alar auf und hauchte ein leises, zittriges „Danke Meister. „

Erneut fand Alar's Hand auf Blayne's Kopf, tätschelte ihn sanft und erneut auf seltsame Art lobend, dann schloss er die Hose mit beiden Händen, und raunte knapp „Schalte das Licht aus.

Du darfst heut zu meinen Füßen auf dem Bett schlafen. „

Still und leise verkroch ich mich wieder tiefer in meiner Zelle, und zuckte sacht zusammen als die Dunkelheit das ganze Zimmer verschlang. In was für eine Art Leben war ich hier nur verkauft worden? Die Frage stellte sich mir immer wieder, während mein Glied sich pulsend härtete, nach meiner Hand verlangte, und nach langem Zögern diese auch bekam. Mein zweiter Orgasmus in meinem neuen Leben als Mann, und noch während ich meinen jungfräulichen Saft auf meine Matratze vergoss und rauh nach Luft schnappte, ahnte ich bereits dass ich dafür Ärger bekommen würde, den ich mir noch nicht einmal ausmalen konnte.

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