Memoiren des Menard-Akt 2-Teil 01

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Als auf der Abi-Fete die zweite Flasche Brandy herum gereicht wurde (wir waren mit nur 15 Jungs zusammen), drehte ich meine Zigarette fertig und erwähnte dabei, zögerlich, was meine Belohnung für die bestandene Reifeprüfung sein sollte: ein Besuch bei der neuen Familie meines Vaters in der Schweiz.

Hämisches Gelächter und mitleidige Blicke.

„Familienbesuch … wie süß!“ … „Und, ist da auch was Süßes bei?“ ‚ … „Bei denen ist doch alles süß!“ … „Ja, du denkst wieder nur ans Essen.

“ Und so weiter.

„Doch, ja,“ versuchte ich was zu retten, „mein Alter hat nen guten Geschmack — also wenigstens das. “

„Kann ich mir nicht vorstellen,“ feixte mich Siggi an. “ Neues Gegröle.

Und was meine lieben Freunde daraufhin über ihre Bergurlaube ausmalten, zog mich vollends runter. Da halfen nur noch der Bierkasten und die Stereoanlage.

Beinahe hätte ich den D-Zug Richtung Schweiz verpasst — war wohl insgeheim mein Wunsch gewesen.

Nun aber war ich doch im Abteil gelandet und fletzte mich auf den reservierten Liegesitz.

Die Bagage kannte ich kaum noch, zuletzt waren wir uns vor neun Jahren begegnet. Wie musste ich mir die jetzt vorstellen?

Vater hatte sich abgesetzt, nachdem er dem Charme von Lelia verfallen war. Sie hatte damals schon zwei Kinder, Ornella und Danello. Irgend warum kamen dann keine mehr hinzu.

Am Bahnhof von Lugano holte mich Peer, also mein Alter, mit seinem Lancia ab.

So einen hatte ich noch nie gesehen.

„Feines Teil, Herr Papa — und warum hast du den in blau genommen?“

Eine eigentlich harmlose Frage, aber kaum hatten wir die Türen zugeschlagen, spürte ich einen tiefen Graben zwischen Fahrer- und Beifahrersitz. Super Stimmung!

Aber als wir die Hügel hoch bis vor ihrem Haus am Waldrand angelangt waren, als ich meinen Rucksack vor dem Eingang absetzte, die Tür sich öffnete und Lelia uns mit einem fröhlichen Lachen begrüßte, riss der Gewitterhimmel auf meinem Gesicht schlagartig auf.

‚Jetzt weiß ich, wofür ich hier bin!‘ schoss es mir durch den Kopf.

Staunend ließ ich mir von ihr den verschwitzten Blouson abnehmen, staunend folgte ich ihr durchs Haus durch auf die Terrasse an einen gedeckten Kaffeetisch.

Dass die Hütte ganz annehmlich war, bemerkte ich erst später, jetzt merkte ich nur, dass ich wie hypnotisiert hinter Lelia her gedackelt war.

Ewig gültige Schönheit, Muse der Maler, Göttin von Cinecittà, elegante Glut!

„Nelli, Dani, was ist mit euch?“ rief sie.

Danello war schon auf halbem Weg, Ornella löste sich träge von ihrem Handtuch auf dem Rasen.

„Hi Nelli, hi Dani!“ rief ich den beiden entgegen.

„Ciao Menni,“ kam es zurück.

Peer sprach ein paar säuselige Begrüßungsworte, betonte seine Verwunderung darüber, dass einer wie ich das Abi geschafft hatte, und fragte: „Hast du es dabei?“

„Wozu? Ich dachte, es gäbe hier schon so was wie Toilettenpapier.

Nach kurzer Schnappatempause kam Vater zum Schluss: „Ich hoffe, dass dir meine Lieben hier noch ein Wenig Italienisch und Tessiner Lebensart beibringen — oder, wenn dir das eher liegt, ein paar öffentliche Bedürfnisanstalten zeigen — während ich ab morgen früh wieder auf Auftragsreise bin. “

Er unterbrach kurz, nur Ornella schielte zu ihm rüber.

„Es ist mir übrigens zu Ohren gekommen, dass du mit dem Gedanken spielst, Fotograf zu werden.

Hmm. Als Schüler mag man vielleicht mal solchen Träumereien nachgehen. Aber jetzt bist du ja Gott sei Dank fertig und beginnst hoffentlich nächste Woche mit dem Ernst des Lebens. Da wünsche ich dir eine glückliche Hand bei der Wahl eines solchen Berufs, den ich auch unterstützen kann — und jetzt schon mal eine angenehme Heimreise. !“

Den Rest dieses ‚harmonischen‘ Abends überspringe ich.

Zu Lelia, der ich danach beim Abräumen half, sagte ich: „Du hast uns so einen schönen Tisch gemacht, grazie danke, den werde ich nicht vergessen!“

Ach, endlich lachte sie wieder belustigt auf.

Ich musste aufpassen, sie nicht aufällig anzustarren. Eine Hausfrau und Mutter in schickem Kleid, geschminkt wie eine Stewardess, makellos schöne Hände mit rot lackierten Fingernägeln und dann diese eleganten Beine auf schicken Sandaletten!

Zur „Gute Nacht“ gab sie Küsschen links und Küsschen rechts.

War das jetzt la Lelia mia oder nur die „Tessiner Lebensart“ ?

Im Zimmer von Danello war ein Klappbett für mich aufgeschlagen.

Dani hatte auf mich gewartet:

„Hast du noch Lust zu quatschen?“

„Klar, Mann, wir haben uns lange nicht gesehen. “

„Menni, eigentlich will ich dich viele Sachen fragen, aber morgen früh nimmt mich Papa zum Bahnhof mit, es geht in ein Ferienlager — leider. Also, ab morgen kannst du mein Bett haben. “

„Was? Schade aber auch. Dann haben wir ja echt wenig Zeit.

OK, schieß mal los!“

„Du hast dich von Papa gar nicht einschüchtern lassen. “

Etwas verblüfft hörte ich dann, was ihn eigentlich interessierte: Wie das bei uns mit den Mädchen sei, ob ich ihm konkrete Tipps geben könnte, wie man es bei uns mit dem Wichsen hielt, wie ich es fände, dass er und seine Schwester ein Spiel des sich gegenseitig Beobachtens spielten …

Ich antwortete nicht gerade schlagfertig.

Meinem Gefühl nach nahm, was ich ad hoc dazu zu sagen wusste, gerade deswegen ernst.

Am nächsten Morgen wachte ich mit seinem Wecker auf und guckte zu Dani rüber.

„Ciao Menni! Sollen wir zusammen duschen gehen?“

„Wie?“

„Dann haben wir noch ein paar Minuten. “

„Ja, logo, va bene. “

Ich runzelte die Stirn, kam aber mit.

Der warme Regen spülte unsere Berührungsängste weg. Wir spielten mit dem Wasserstrahl, seiften uns gegenseitig ein, Dani fühlte sich richtig gut an: schlank, aber nicht eckig — und uns beiden stand die Latte aufrecht. Er trug ein wirklich sympathisches Teil vor sich her. ‚Na warte, du bist jetzt dran,‘ schmachtete ich diese einmalige Chance an.

Da zuckte ich zusammen, weil er gerade begann, meinen Bauch einzureiben, … und gleich darauf hatte er meinen Steifen in der Hand — wie selbstverständlich.

Jetzt tat ich es ihm gleich. Dani schaute mich strahlend an.

Bald konnten wir nicht anders, wir wichsten uns gegenseitig und spürten dabei erstaunlich gut, was wir brauchten. Die freien Hände glitten über den Po des anderen. Dann krallten sich seine Fingerspitzen in meine Pofalte, ich massierte sein Teil schneller und fester, und er kam auf meinen Bauch spritzend, und wurde dabei so zitterich, dass ich ihn festhalten musste.

„Oh, Dani, du bist ein toller Kerl, das war ‚ne wilde Schau!“

Als er sich wieder gefangen hatte, lehnte er sich an die Duschwand: „Jetzt du!“

Ich nahm meinen Maxi selbst in die Hand, rieb ihn mit der Eichel gegen seinen Bauch … und ab ging die Düse.

Aber ich wollte mehr von seinem Hübschen, jetzt noch schnell, und kniete mich vor ihm hin, leckte mit dem Duschwasser um die Wette mein Sperma von seinem Bauch und dann schleckte ich mir sein weiches Glied in den Mund, massierte es zwischen Gaumen und Zunge und wollte es wieder lang saugen.

Einen Moment später klopfte es an die Badezimmertür.

„Kommt Ihr? Frühstück ist fertig. “ Das war Lelia. Mir wurde schwindelig.

Dani grinste bedauernd und küsste mich auf die Stirn.

Wenigstens ein paar seiner Fragen hatte ich beantworten können.

Aber zum Frühstück wollte ich eigentlich nicht, nicht, solange Vater da noch saß. Vor ihm kneifen wollte ich auch nicht.

Als ich dann doch runter ging, war er schon fast in der Tür, machte einen Ansatz von Winke-Winke und verschwand mit den Worten:

„Dani, kommst du? Und du, Menard, mach mir keine Schande!“

„Sowieso. “

Die Antwort hätte ich mir sparen können. Aber ich hatte gesagt, was zu sagen war — was ich erst später begriff.

Ich ließ ordentlich Milch auf mein Müesli schwappen, etwas zu viel, denn in Gedanken fragte ich mich gerade: ‚Wollt ihr Nelli nicht auch mitnehmen?‘

Da kam Lelia von der Tür zurück, schmunzelte über meine Müeslisuppe, gab mir von deren starken Caffè in ein Glas und füllte es mit Milch auf.

„Siehst du, bei Milch bin ich auch verschwenderisch. Was sagst du zu diesem tollen Wetter?“

„Oh, ich dachte, das sei Reisewetter extra für Peer und Dani. “

„Bravo ragazzo! Nun, möchtest du heute was mit Nelli unternehmen? Die Eltern ihrer Freundin haben einen Pool im Garten, da geht sie bei solchem Wetter gerne hin, weißt du, Schwimmbäder wie bei euch gibt es hier nicht, …“

„Ach — ich dachte, ich nehme jetzt Unterricht bei dir.

Lelia lachte auf. „Aber Menni, du brauchst deinen Vater nicht ganz so ernst zu nehmen, das können wir gerne mal machen, wenn die Sonne weg ist. Wo bleibt Nelli denn?“

„Ist sie weg?“

„Ach nein, manchmal braucht sie halt etwas länger, ihre Toilette zu machen. “

Ich runzelte die Stirn. „Sie macht die Toilette, jetzt?“

„Ah, hi, nicht, wie du meinst …“

Da tauchte die Signorina im Schlängelschritt auf.

„Was lacht ihr hier?“

Küsschen Mama links und Küsschen Mama rechts und „Ciao Menard, alles OK?“

„Ciao Ornella, alles bestens, und schöne Grüße von Dani. “

„Ha, glatt gelogen!“ gab sie zurück und setzte sich. „Kein Caffè mehr, Mama?“

„Nanu, heute möchtest du doch mal einen haben?“

„Jaa, Mama, irgendwie muss ich den Tag ja überstehen.

Gut, dass ich meine Suppe schon ausgelöffelt hatte. Ich lehnte mich zurück.

Dani hatte sich schlampig angezogen, dafür ihr schmolliges Gesicht und ihre mit Strähnchen aufgehellten Haare opernfein aufgetakelt.

Mama stand auf, um einen neuen Caffè aufzubrühen.

„Lelia schlug vor, dass wir heute eine Freundin von dir besuchen, die den Pool hat. “

„Ich habe viele Freundinnen mit Pool.

Und was willst du bei meiner Freundin?“

„Na ja, vielleicht können wir ja auch zum See radeln. “

„Super, zum See, mit dem Rad … Kennst dich wohl gut hier aus, ja?“

„Och, für die Geographie von hier brauche ich noch bis morgen. Dafür sehe ich gerade, dass du dich ja zu einer echten Traum-Prinzessin entwickelt hast. “

Uff! Mit dieser Halblüge kam ich hoffentlich an einem echten Gezänk vorbei.

Es funktionierte: mein unerwartetes Geschmeichel ließ ihre Giftzunge für Sekunden vor einem schnuckeligen Mädchen-Lächeln zurückweichen.

Lelia kam mit dem Espresso-Kännchen herbei und freute sich: „Habt ihr euch schon was Schönes für heute ausgedacht?“

„Mama, der will mit dem Rad an den See. “

„Ja, prima!“

„Mama!“

„Va bene, Nelli, dann fahre ich euch vor dem Einkaufen runter und hole euch nach meinem Kursus so circa halb sieben wieder ab.

Ornella widersprach nicht mehr, ließ nur ihre Augen rollen.

Wir wurden an einem verwunschenen Außenarm des Luganersees abgesetzt.

Ein Traumplätzchen für Liebespaare. Und jetzt wir hier — welch Schicksalsprüfung!

Zwischen Wald und Wasser gab es einen schmalen Streifen aus feinem Kies.

Darauf breiteten wir das Badelaken aus, es kam mir bedenklich klein vor.

Nelli holte ihren Bikini aus der Sporttasche.

Ach: sie musste sich also noch umziehen!

„Soll ich solange in den Wald gehen?“ fragte ich.

„Bis heute Abend? Ein paar Freunde unter den Wildschweinen finden?“

In dem zog sie ihr T-Shirt über die ausgestreckte Brust.

Oh, la, la!

„Wildschweine — ich mag nichts, was borstig ist. “

Sie zog sich ihre weiße Jeans aus.

Ein schöner Kontrast zu ihrer braunen Haut.

Als sie sich ihr Bikinihöschen zurecht drehte, kam sie aus der Beuge wieder hoch. Bisher hatte sie gar kein Höschen an! Mein Blick blieb eine Sekunde lang auf ihrem Schoß mit dem in der Sonne glitzernden Flaum hängen, bevor ich mich selbst bis auf die Badehose auszog. Sie war ungenierter als ich, als sie, ihr Oberteil auf den Brüsten zurecht zupfend, meine frische Beule begutachtete.

„Menni, hast du ein Buch mit?“

„Ein Buch? Nein. “

„Na, dann musst du eben mich weiter anglotzen bis heute Abend. Gibst du mir mein Buch aus der Tasche?“

„Klar, aber willst du dich nicht vorher eincremen?“ ‚

„Ist ne Idee. Machst du mir den Rücken?“

Ich schnappte mir das Sonnenöl und sagte mir: ‚Schmier sie ein, wie sie es nicht verdient hat.

‚ Also machte ich es sanft, ihr Rücken war ja auch echt schön, ihre Haut war so samtig, und als ich das Öl in sie hinein knetete, bekam ich Spaß an ihrem festen Fleisch. Ihr Rücken war jetzt mehr als eingerieben, da zappelte sie mit ihren Beinen. Also machte ich da weiter, gründlich, an den Füßen nicht zu zart, dafür besonders sanft an den Innenseiten ihrer Oberschenkel.

Ihr Körper war wirklich lecker, besonders, weil Nelli, solange ich sie einrieb, nur tief durchatmete und keine Sprüche von sich gab.

Aber irgendwann sollte ich doch mal von ihr lassen. Sollte sich bloß nichts einbilden.

„Ich spring mal eben ins Wasser,“ fiel mir ein, um meine Beule vor ihr zu verbergen und wieder schrumpfen zu lassen. „Kommst du mit?“

„Niemals! Und soll ich mich jetzt vorne etwa selber einölen?“

„Ach, das mach ich schon. Aber bitte lass mich eben kurz.

Hab mich schon so auf den See gefreut. “

„Dann mach mich aber nachher nicht nass!“

Ich sprang auf und hastete zum Seesaum. Angst vor dem da unter der Wasseroberfläche. Aber ich brauchte eine Abkühlung, bevor ich wieder auf sie zu treten würde. Um dem Glitsch auf dem Seegrund zu entgehen, legte ich mich sofort auf das Wasser und schwamm los, strampelte heroisch lange gegen die Kälte an, bis mein Bester so klein war wie eine Pfahlmuschel.

Als ich wieder ans Ufer kletterte, lag Ornella auf dem Bauch und las.

Ich kramte nach einem Handtuch.

„Wag dich nicht auf unser Tuch und mich weiter einzucremen, bevor du dich abgetrocknet hast. “

„Ist doch klar. “ Ich rubbelte mich ab und griff nach dem Sonnenöl.

„Deine Badehose, zieh sie aus! Komm mir nicht nass auf das Tuch.

Ich stutzte, dachte: ‚Das kommt nicht gut jetzt zu kneifen. ‚

Na denn, ich zog die Badehose aus und rieb mich weiter trocken.

Einen Schuss Öl drückte ich in meine Hand, bevor ich es schön temperiert über ihren nun zu mir gedrehten Bauch verteilte. Gut, dass sie sich mit geschlossenen Augen ‚behandeln‘ ließ, denn mein Freischwinger schwoll wieder undiplomatisch an.

Und dann meinte sie auch noch, ein ziemliches Hohlkreuz machend:

„Vielleicht will ich ja doch nachher baden, wäre besser, wenn du mich auch unter dem Bikini eincremst.

„Dann wird er aber fleckig. “

„Kommt in die Wäsche. “

OK, also ich glitt mit den öligen Handflächen unter ihr Oberteil. Das rutschte gleich nach oben, und ich konnte ihre befreiten, lecker festen Brüste massieren.

Dann schob ich meine glitschigen Finger auch unter ihren Slip und verrieb das restliche Öl um ihren Flaum herum. Woher hatte sie nur das Vertrauen, dass ich diese Situation nicht für mich ausnutzen würde?

Nelli atmete tief, aber ruhig.

Als ich mich aus ihrer Bikinizone zurückzog, drehte sie sich um und schnappte sich wieder ihr Buch.

Jetzt zog ich ihr direkt den Höschensaum runter, bevor ich ihre Backen, oha — so lecker und stramm wie ihre Brüste, auf Hochglanz polierte.

Für den Rest des Nachmittags gab ich mich Träumereien hin, während Nelli ihren Roman verputzte. Ich blieb auf dem Bauch liegen, entkam einem Sonnenbrand nur, weil die Bäume mich bald beschatteten, vergrub meinen Harten im Kies und war mehrfach kurz davor, das Badetuch einzusauen.

„Geht's noch?“ hörte ich Nelli beim Umschlagen einer Seite.

„Spannend?“ fragte ich zurück. ‚Danke‘, dachte ich, mein Freund hatte sich erschrocken zusammengezogen. So konnte ich wenigstens mal auf und ab zum übernächsten Baum.

Was hörnte mich eigentlich so an diesem grausam langweiligen Tag? Nelli war knackig, ja, aber Dani hatte sich besser angefühlt. Ein Junge, der mir besser als ein Mädchen gefiel? ‚Zufall‘, sagte ich mir, Menschen sind ja nicht nur gepolsterte Haut.

Aber Lelia? Ihr Charme fasste alles zusammen, egal, ob ich an ihre Worte oder an ihre Aura oder an ihre Figur dachte: Das war Eins, und alles zusammen, genau, wegen ihr bohrte ich den Kiesstrand auf.

Endlich hörten wir eine Autohupe, Lelia kam. Schleunigst sprang ich in meine Jeans, wir packten unseren Kram zusammen und ich schleppte die Tasche hinter der Signorina Ornella her zum Auto.

Beim Abendessen fragte mich Lelia, wie es bei uns in der BRD so lief und was die Jugend dort bewegte.

Später tauschten wir oberflächlich unsere Familienerinnerungen aus. Ornella langweilte das zunehmend und zog sie sich auf ihr Zimmer zurück.

Wurde auch Zeit!

Lelia machte einen in der Nachbarregion gereiften Rotwein auf.

Wir quatschten weiter und rannten dabei gegenseitig offene Türen ein.

Mein Herz pochte wegen ihrer Nähe, ihrer Wärme und ihrer schnurrenden lebendig-erotischen Ausstrahlung.

Sie berichtete nun erstaunlich offen von ihrem Leben mit Peer und den Kindern, ich vertraute ihr den häuslichen Sumpf aus konservativ-moralisierend-religiösem Müll an, tja, und dass mich das nicht gerade zum gefragten Feten-Gockel gemacht hatte.

Verwunderlich, wie flockig-distanziert ich das alles zum ersten Mal von mir gab.

Und Lelia nahm mich dennoch ernst.

Die ollen Kamellen kamen nicht an mich heran, hier und jetzt war ich so high von den schwärmerischen Gefühlen für SIE, für ihre Atem beraubende Präsenz, für jede ihrer Bewegungen … und der Wein entmaterialisierte mich obendrein. Wann endlich könnte ich ihr sagen, wie sehr ich sie liebte?

Ab und zu trafen sich unsere gestikulierenden Finger.

„Jetzt kann ich dich das ja mal fragen: …“ und sie nahm auf dem Sofa eine Haltung wie fürs Foto ein, „… bist du mir böse, weil ich euch euren Vater weggenommen habe?“

„Weggenommen? Er war es doch, der sich neu entschieden hat. Und wenigstens in diesem Punkt kann ich ihn sehr, sehr gut verstehen. Damals, als es passierte, war ich ja völlig eingekesselt von Menschen, die mich vor dir, der Hexe, warnten.

Nur einmal, da hattest du Vater besucht, war es mir gelungen, dich durch einen Türspalt hindurch zu erspähen. Ich erinnere mich noch gut daran, denn zum erstem Mal hatte ich meine Welt nicht mehr verstanden: Peer sprach wie ein lieber Mensch … mit einer Frau, so schön war wie eine Heilige — ohne Hörner auf und ohne Besen zwischen den Beinen. “

Lelia prustete los und wurde dabei puterrot — oder anders herum.

Zum Ende unseres Gesprächs stellt sie fest: „Deine Revolte gegen Papa verstehe ich gut. Er gab dir keine andere Chance. Mir hätte es auch besser gefallen, wenn er ein Bisschen auf dich zugegangen wäre. Er mag es bestimmt nicht hören, aber glaube mir: du bist ein würdiger Nachfolger. So, und jetzt lass uns schlafen gehen. “

Nachfolger?

Wir standen auf, ich etwas zögerlicher als sie.

Lelia gab mir wieder Küsschen links und Küsschen rechts, nur, dass ich ihren Körper diesmal ganz nah an mich geschmiegt fühlte. Jetzt gab ich ihr auch Küsschen links und Küsschen rechts, legte beide Handflächen vorsichtig in ihre Taille, schaute sie an wie ein Hund und wartete, bis ein amüsiertes Lächeln über ihre Lippen huschte. Dann nippte ich an ihrer Unterlippe.

„Lelia, du bist die Tollste … und die Schönste … und mein Traum!“

Es war raus, ausgesprochen!

Lelia schien es bereits zu wissen: jedenfalls lächelte sie mich in der Art an.

„Du willst mich richtig küssen, ja?!“

„Bitte,“ hauchte ich.

„Aber eine Stiefmutter küsst man doch nur in Gedanken, oder?“ Dabei tippte sie auf meine Nasenspitze.

Ich schwamm, ich bemerkte, dass ich mich stärker an ihrer Taille festhielt, ohne dass sie dem auswich. Sie, sie war doch sicher mindestens so ausgehungert wie ich!

„Du bist viel, viel mehr! … Ich meine, „Stiefmutter“ sagt doch nur was darüber, wie ich dich gefunden habe.

„Dein Vater hat mich auch mal gefunden. “

„Und wie konnte der dich überzeugen?“

„Recht schlicht. … Wir tanzten und er küsste mich einfach. “

Ein Schauer fegte durch mich durch.

‚Warte, Alter!‘

Ich beugte mich zu Lelia vor, dabei rutschten meine Hände ein Wenig von der Hüfte Richtung Po.

Tauchte mein Gesicht in ihr von Sommersprossen übersätes Dekolleté und atmete mehrmals tief ein. Aphrodites Düfte betörten und ermunterten mich.

Da legte ich meine Lippen zwischen ihren Brustansätzen auf und setzte meine Küsse, mich millimeterweise auf ihrer Haut nach oben nippend, neckend, reibend, drückend, saugend, leckend und schleckend, … erkundete ihren Hals, knabberte mit den Lippen an ihrer Gurgel, ließ meine Zunge trocken zum Kinn gleiten, umkreiste es und fand den Weg weiter zu ihrem erregend leicht geöffneten Mund, umrundete nun ihre Lippen und tastete mich ganz vorsichtig zu deren Innenseiten vor.

Lelia hielt sich mir entgegen und stöhnte leise vor sich hin. Ich legte meine Lippen auf ihre und ließ ihre Laute in mich hinein. Da kam ihre Zunge angeschlängelt und machte unsere Lippen nass.

Sie legte ihre Arme über meine Schultern, drückte mich leicht an sich und spielte dabei mit den Fingerspitzen meinen Haaransätzen entlang.

Endlich küssten wir uns richtig, echt richtig, unser Speichel strömte, ich ergab mich ihrem Temperament, lernte in jeder Sekunde was dazu, und jede ihrer Rührungen zündete in mir einen Hormonschuss.

Sie musste den Ausnahmezustand in meinem Schoß sicher spüren, das war dann eben jetzt so, ich drückte sie dennoch weiter an mich, meine Hände hatten mittlerweile ihre Pobacken umfasst, (mehr wagte ich noch nicht,) und wir küssten uns so heiß, dass ich mich noch weiter über sie beugte und sie ein Hohlkreuz machte.

Tango!

Lelia seufzte, unterbrach sich, seufzte noch einmal, und dann entwand sie sich aus meinem Griff.

„Menni, wollten wir nicht vorhin schon schlafen gehen?“

„Au ja!“

„Menar, entschuldige, bitte, du hast mich überrascht — mehr als schön überrascht — aber, bitte noch mal, mach es mir nicht noch schwerer, si?“

Auf dieses „mach es mir nicht noch schwerer“ war ich zu jener Zeit hinreichend konditioniert, also nickte ich mit unbewegter Miene.

„Wenn ich dich morgen wieder küssen darf?“

„Herr Menard, ich werde dir nicht widerstehen können, also JA.

Aber ich werde…, was verlange ich da? Also, bitte verstehe: wenn du mir versprechen kannst, dass du von mir nichts erwartest, das ich dir schlecht geben kann, ach, weißt du, was ich meine?“

„Klar doch, geht in Ordnung, ab-soluta-mem-ti-ssimo. “

Lelia drehte sich erleichtert auflachend im Kreis.

„Das mit dem Italienisch machen wir auch noch. “

Dann entschwand sie mit ihrem wehenden Kleid nach oben.

Warum bloß war ich in einem Land geboren, in dem man luftige Kleider so selten wehen sah?

Ich blieb noch, um mein Weinglas leer zu machen. Was hatten wir da gerade vereinbart? Worum ging es meiner entschwundenen Göttin?

Meinte sie, immer noch treue Gattin von diesem Reisenden sein zu müssen?

Aber sie brannte doch so lichterloh!

Und diese Zicke Nelli! Bildete die sich ein, sie könnte mich heiß machen und dann an sich abtropfen lassen? Womöglich hatte sie sich vor dem Einschlafen noch was selbst verwöhnt.

Viel Spaß auch!

À propos: Es wurde Zeit, meinem geschundenen Glied auch mal was Gutes zu tun.

Also trollte ich mich.

In ‚meinem‘ Zimmer schaute ich mich um. Dani hatte ein schönes, großes Foto von seiner Mama am Pinbrett über seinem Bett. Es sah nur ein bisschen ramponiert aus.

Lelia, Lelia! Ich lief im Kreis herum … dann ging ich zum Schreibtisch, nahm einen Blatt Papier und schrieb drauf los:

‚Liebe Lelia, gute Nacht / guten Morgen!

Danke für alles!

Hoffentlich ist es für Dich OK, dass ich hier bin.

Ich brenne vor Freude über Dich — und vor Vorfreude.

Bitte habe keine Angst, ich wurde ja schon oft vor meinem „jugendlichen Leichtsinn“ gewarnt.

Bis morgen / bis gleich,

Dein

Menard‘

Ich faltete das Papier zusammen und schob es eilig unter ihrem Türschlitz hindurch.

Kaum drehte ich mich um, zweifelte ich auch schon an dieser Aktion.

Zurück im Zimmer musste ich als Erstes aus der Kleidung raus.

Da sah ich wieder ihr Foto.

Ich nahm ihr Portrait ab, und dabei fiel ein zweites Foto auf den Boden. Ich bückte mich und sah: Auch das zeigte Lelia, aber kleiner, von oben fotografiert und ganz zu sehen, ganz nackt auf einem Liegestuhl ausgestreckt. Hatte Dani das von seinem Balkon aus aufgenommen?

Ach ja, Luft brauchte ich! Ich öffnete die Balkontür und trat in die Nacht hinaus.

Welch eine Sternenpracht! Doch es zog mich an das Balkongeländer.

Schön kühle Luft! Sie beruhigte mein überhitztes Dingsda für einen Augenblick.

Dann schaute ich hinunter. Die Terrasse wurde vom Notlicht im Haus erhellt. Ein Liegestuhl stand da — in gleicher Position wie auf dem Foto.

Ich hörte so was wie Klopfen. Kam es von draußen oder von drinnen? In einem Reflex legte ich die Fotos weg, und dann beugte ich mich über das Geländer.

Hinter mir bewegte sich ein Lichtschein. Ich drehte mich um, jemand stand in der Tür.

Ich konnte nur eine Silhouette erkennen. Sie wirkte nicht gefährlich.

„Menard? Ich hatte geklopft, um zu schauen …“

„Lelia?“ Ich streckte mich und merkte, dass ich nackt war — ohne Ausweg.

„Entschuldige, ich habe dich nicht gehört, hab mir eure schönen Sterne angeschaut.

Lelia kam auf mich zu wie eine Fee. Als sie auf den Balkon trat, konnte ich erkennen, dass sie ein schwarzes Negligé trug. Es schimmerte samten im Licht der Nacht.

„Ich wollte gerade die Lampe ausmachen, als ich dein Briefchen sah. “

Lelia trat an mich heran und legte ihre Hände auf meine Schulter.

„Du weißt doch, dass du herzlich willkommen bist.

Aber anscheinend muss ich dich heute mal zu Bett schicken — komm, ragazzo!“

Vor lauter Verlegenheit küsste ich sie neben den Träger ihres Nachtkleids und machte, dass ich unter Danis Decke kam.

Lelia setzte sich neben mich auf die Bettkante (wie ich es mir früher von Muttern gewünscht hätte) und strich über die Bettdecke.

„Jetzt ist alles gut. Du hast bestimmt viel erlebt heute.

… Hast du dich heute schon entspannt?“

Als ich nicht wusste, was ich antworten sollte, fragte sie erneut:

„Hast du?“

„Klar, ich bin total entspannt. “

Sie lachte wieder so schön auf. „Ich meine, bist du heute schon gekommen?“

Oh! Die Beule, um die sie auf der Decke kreiste, hätte ihr als Antwort eigentlich genügen können, fand ich.

Aber na gut:

„Lelia, Liebe, nein, ich habe immer nur an dich gedacht, nur …“

„Mach es einfach, es wird dir gut tun. Soll ich jetzt gehen? Oder möchtest du mich dabei haben? Möchtest du vielleicht was von mir zum drauf Zielen haben?“

Glockengetöse.

Niem…! …

„Deine Brüste, bitte,“ antwortete ich dann doch wie umnebelt.

Lelia lachte wieder so ansteckend. Sie pellte mich wieder aus der Decke und glitt dabei mit den Handflächen über meinen Körper.

Nein, nicht auch das noch, oh, bitte mehr! … Schauer durchjagten mich, alle in meine flammende Fackel hinein, die sie gerade freilegte.

Lelia fasste sich an den Brüsten und rieb mit ihnen die elektrisierende Seide über meine Schenkel. Dann streckte sie ihren Oberkörper vor mir aus und ließ die Träger des Negligés von den Schultern gleiten.

Ich schaute auf ihre schwungvollen Rundungen. Das war alles zu viel, zu schön!

„Junge,“ hörte ich sie, „wenn ich dir gefalle, dann lass es raus!“

Wie — „wenn“ ?

Premierenfieber. Ihr aufmunternd lächelnder Blick. Hm, Zuschauer erwarten was.

Also dann, ich packte beidhändig mein Lust-Leid ohne vorbereitenden Schnickschnack, stieß durch meine Ringfaust hindurch, fixierte ihre Wunderbrüste, die sich mittlerweile über mich herab gebeugt hatten.

Lelia hielt sie mir entgegen.

„Bist — du — schön!“ stieß ich im Rhythmus meines Beckens noch aus, da wurde ich plötzlich zu einem Krampfknoten. Keine Erdanziehung mehr. Und 789 aufgestaute Fontänen schossen fiebrig heiß auf ihren Busen.

Ich sah die Szene durch meine fest zugekniffenen Augen hindurch. Als ich zitternd wieder in die Erdschwere zurückfiel, vernahm ich einen Stöhngesang — meinen. So tief tönend kannte ich mich noch gar nicht.

Ich riss die Augen wieder auf, so groß wie noch nie. Sie lächelte mich unter halb geschlossenen Lidern an.

Mein Blick folgte dem Spermaschwall auf ihrer Haut. Gleich würde er hinter ihr Negligé gleiten. Schnell wollte ich es auflecken.

Aber Lelia legte eine Hand auf meine Schulter. „Entspann dich doch, Herr Jungbrunnen!“

Sie warf ihre halblangen Locken zurück und massierte sich meine Creme, wie aus einem 100-Dollar-Tiegel entnommen in ihre Brüste und ihr Dekolleté ein.

Ich versuchte zwischendurch, mich von diesem fesselnden Anblick zu lösen und schielte nach unten. Etwas tropfte auf meinen Schenkel.

Als auf Lelias Haut nichts mehr schimmerte oder klebte, schnupperte sie genüsslich an ihren Handflächen.

Jetzt schwoll meine Brust an — bildete ich mir ein.

„Benvenuto Menno, meinst du, dass du nun einschlafen kannst?“

„Werde ich, Bellissima, mille grazie, mindestens! … Meinst du, Lelia, ich darf Schwietzer werden? Ich würde immer für dich da sein!“

Wieder ein neues Lächeln von ihr, eines von der Art eines letzten Wortes.

Noch einmal beugte sie sich über meine Mitte, rieb sich schnell meine verbliebenen Tropfen auf ihre Wangen, deckte mich wieder zu und zog sich ihr Nachtkleid hoch.

„Die Einbürgerungsbestimmungen sind hier sehr streng. Aber darüber sprechen wir besser morgen, jetzt schlaf schön!“

„Du auch. “.

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