Wiener Geschichten 02 – Meisterstück

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Meisterstück

Bei Maximilians Eltern klingelte das Telefon. Sie wohnten im 6. Bezirk, in der Gumpendorferstraße, unweit der Millöckergasse. Im dritten Stock eines Mietshauses der Wiener Wohnbaugenossenschaft. Maximilians Mutter arbeitete halbtags als Kassierin bei Billa zwei Straßen weiter, sein Vater als Elektriker im Fernheizwerk Spittelau, einem der berühmten Hundertwasserbauten, im Neunten. Nie hätten sie gedacht, dass ihr Sohn auf dem alten Piano des k. u. k. Hof- und Kammer-Klavier-Fabrikanten Ehrbar, vererbt von Tante Grete, so fleißig spielen würde.

Maximilians Mutter erhob sich, müde von der Vormittagsschicht, aus dem Wohnzimmersessel und ging in den Flur, wo der Apparat noch mit einem Kabel an der Wand hing. Maximilian lag in seinem Zimmer auf dem Bett und starrte an die Decke. Es war Dienstag, 14 Uhr. In zwei Stunden musste er zum Klavierunterricht.

Maximilian hatte ein Problem. Vor drei Wochen hatte er zum ersten Mal vor einer Frau onaniert. An sich wäre das nicht das Problem gewesen.

Junge Männer tun dies gelegentlich, sogar die älteren. Maximilian aber hatte es nicht vor seiner Freundin getan, sondern vor Frau von Trotta, seiner Klavierlehrerin. Ihren Flügel hatte er vollgespritzt und sich danach entsetzlich geschämt. Nicht wegen der Sache an sich. Der Orgasmus war genial gewesen und Klavierlack konnte man leicht reinigen. Nein, seine Gedanken kreisten ohne Ende, weil er sich einerseits schämte, andererseits aber genau dies nochmal tun wollte. Vor seiner Klavierlehrerin abspritzen. Und eigentlich noch viel mehr.

Frau von Trotta war in all den Jahren, in denen sie ihn unterrichtete und in denen er vom Kind zum jungen Mann herangewachsen war, das Ziel seiner heimlichen Wünsche geworden. Am Anfang war es nur ihr Klavierspiel, das er bewunderte. Aber als seine Haare zwischen den Schenkeln zu sprießen begannen, empfand er auf einmal ein elektrisierendes Gefühl, wenn sie ihm beim Spiel über die Schulter schaute. Es war eine unbekannte Empfindung.

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Es war ein seltsamer Schauer, erzeugt von einer weichen Brust. Zuhause wurde daraus ein harter Schwanz. Er hielt ihn morgens erstaunt in der rechten Hand. In dieser Nacht hatte er seinen ersten erotischen Traum. Und ein feuchtes Bett.

Kurz nach seinem dreizehnten Geburtstag kamen die Erektionen regelmäßig und der Orgasmus wurde ein vertrauter Genuss. Pfarrer Ratzenböck hatte zwar eindringlich vor der Unzucht mit sich selbst gewarnt, aber Max und die Ministranten ließen trotzdem ihrer Lust freien Lauf.

In kleinen Gruppen zu Viert oder Fünft trafen sie sich nach dem Katechismusunterricht im Wäldchen hinter der Kirche und zeigten sich gegenseitig die Schwänze, verglichen den Flaum der Schamhaare und hin und wieder traute sich einer. Der ließ sich anfassen und abwichsen. Max bewundert den Toni deswegen ein bisschen. Weil er auch am weitesten spritzte. Max behielt die Sache lieber in der eigenen Hand. Nur in die Hände seiner Klavierlehrerin hätte er sie gern gelegt.

Maximilian war in den vergangenen Wochen zwar regelmäßig zur Unterrichtszeit aus dem Haus gegangen, hatte sich aber auf der Straße herumgetrieben. Um wieder zu Frau von Trotta zu gehen hatte der Mut nicht gereicht. Diesmal aber hatte sie zwei Stunden vorher angerufen und seine Mutter gebeten, den Jungen eine Stunde früher zum Unterricht zu schicken. Maximilian hatte nur Fetzen des Gesprächs in seinem Zimmer mitbekommen. War das nur geschickt ausgedacht von Frau von Trotta, damit er die Stunde nicht schwänzen konnte? Oder hatte sie einen besonderen Grund genannt? Er erfuhr es nicht.

Entsprechend mulmig war ihm zumute, als er im vierten Stock der Millöckergasse die Klingel bei Frau von Trotta drückte. Sein Herz raste und die Kehle war so trocken, dass es ihm nicht gelang, den imaginären Kloß hinunterzuschlucken. Eine schweißnasse Hand hatte er Frau von Trotta zur Begrüßung gereicht und verschämt auf den Boden geblickt.

Sie ahnte, was in dem siebzehnjährigen Jungen vorging. Hatte sie sich doch selbst die größten Vorwürfe gemacht.

Und dennoch hatte sie immer wieder diesen eindrucksvollen Augenblick repetiert, als Maximilian seine Gefühle nicht mehr beherrschen konnte und sich vor ihr entladen hatte. Wie sollte es weitergehen? Sie war eine seriöse, ältere Dame, der die Eltern ihre Kinder anvertrauten. Aber sie war auch eine Frau, die ihre sexuellen Sinne entdeckte hatte. Mit einem pubertierenden Jungen. War das zu verantworten?

Maximilian saß am Bösendörfer und hatte die „Kleine Nachtmusik“ zu spielen begonnen, ohne ein Wort mit Frau von Trotta gewechselt zu haben.

Als wäre nichts gewesen. Aber schon bei den ersten Sechszehnteln im Allegro verhaspelte er sich und stolperte weiter wie ein Anfänger von Takt zu Takt. Frau von Trotta nahm seine Hände von den Tasten, drückte sie an ihre Brust und schaute ihn an.

„Ich will, dass du ein großer Pianist wirst. Und ich will, dass du ein Mann wirst. Für das eine musst du üben, üben, üben. Und für das andere nicht mehr das tun, was du beim letzten Mal getan hast.

„Ich werde üben. Ich werde so gut spielen wie noch wie, das verspreche ich. Aber das andere kann ich nicht versprechen. „

„Warum nicht?“ Frau von Trotta ließ erstaunt seine Hände los.

„Weil ich in Sie verliebt bin!“ Maximilian hatte tagelang mit sich gerungen, ob es wichtig und richtig sei, dies zuzugeben. Es war so, daran hatte er keinen Zweifel. Weil es Liebe sein musste, wenn schon ein simpler Gedanke an Frau von Trotta sein Glied zum Stehen brachte.

Weil es bestimmt zu diesem Wort gehörte, dass ihm diese Frau die kühnsten Träume bescherte. Weil es der Grund war… Es gab viele Gründe zu wichsen. Er aber hatte nur diesen einen. Er hätte es nie gewagt, es ihr zu sagen, aber nun war es heraus. Weil er durch den Stoff der Kostümjacke ihren Busen wogen fühlte.

„Das geht nicht“, antwortete sie barsch. „Für dich gibt es Mädchen deines Alters.

„Und wenn ich keines dieser Mädchen möchte? Weil ich nur für Sie etwas empfinde? Was ist dann?“

„Dann ist das pure Lust, purer Sex. In deinem Alter verwechselt man das leicht. „

„Und wenn schon. Das Gefühl ist es wert, egal wie man es nennt. „

Frau von Trotta war nun plötzlich ihrer Sache nicht mehr sicher. Weil ihre Brust nicht nur vom Atmen gewogt hatte, als sie Maximilians Hand dort spürte.

Der Jüngling löste Wallungen aus, die schlimmer waren als die der längst vergangenen Wechseljahre. Sie wusste nicht mehr weiter. Maximilian spielte zu Ende und ging nach Hause.

Frau von Trotta kannte sich selbst nicht mehr. Kaum war die Wohnungstür ins Schloss gefallen, legte sie sich auf das hälftig unbenutzte Ehebett, öffnete die Bluse, befreite die Brüste aus dem Halter, streifte Rock, Strumpfhose und Schlüpfer ab und fasste sich mit beiden Händen zwischen die nackten Schenkel.

Sie kraulte durch ihre langen, borstigen Schamhaare, die man zu kleinen Zöpfen hätte flechten können und zupfte am Scheideneingang, um die Schamlippen leicht zu öffnen. Sie zog die Beine hoch und spreizte sie so weit es die Gelenke erlaubten und blickte in die verspiegelte Türe des Schlafzimmerschrankes. Das Möbelstück stammte aus der Gründerzeit und der Spiegel wies schon einige blinde Stellen auf. Zwar musste sie den Kopf etwas anheben, um über das wankende Fleisch ihrer Brüste zu blicken, aber sie sah genug.

Der BH war noch verschlossen und die Körbchen drückten unterhalb des Busens die üppige Weiblichkeit nach oben. Ohne Stütze wäre diese zur Seite abgeflacht, das war ihr bewusst. Doch so erfreute sie sich an den von steifen Warzen gekrönten Hügeln. Und an ihrem rosa leuchtenden Spalt. Den sie mit einem Griff an die Pobacken noch weiter auseinanderzog. Aus dem von allein Flüssigkeit herausquoll. Ungewöhnlich, in ihrem Alter. Sie spürte, wie das kleine Rinnsal ihren Anus benetzte.

Sie war eine vernunftbegabte Frau. Wieviel Vernunft hatte sie schon verloren? Sie wagte nicht zu denken, was sie noch alles spüren wollte, als die Finger ihrer rechten Hand in den saftigen Schlund ihre Möse drangen. Vier Stück davon stopfte sie v-förmig mit kompromissloser Heftigkeit hinein und stöhnte ihre Sehnsucht nach Geilheit an die Decke. Durch die schweren Vorhänge drang nur das gedämpfte Licht eines Winternachmittages in den Raum, dennoch schloss sie die Augen, um besser fühlen und hören zu können.

Ihre Schamlippen schmatzten unanständig. Sie presste die Linke auf den Kitzler und verharrte, als es ihr kam, mit der Rechten in der Tiefe des Kanals. Ihr Mund war weiter aufgerissen als die Möse, aber der zu erwartende Erlösungsschrei blieb aus. Sie hielt die Luft an, als sie zum zweiten Mal im Leben merkte, wie diese besondere Welle auf sie zu rauschte. Sie erschrak vor der Macht, die durch nichts in der Welt mehr aufzuhalten war.

Bis sie explodierte hatte sie vergessen zu atmen. Auf dem Gipfel fiel sie in Ohnmacht.

Als sie hechelnd erwachte, war sie mit sich ein bisschen unzufrieden. Ein gewisser Perfektionismus gehörte zu ihrem Naturell. Ihr fehlte ein Teil des Erlebens. Am Orgasmus konnte durchaus noch gefeilt werden. Sie verschob es auf Morgen.

Sie hatte es sogar vergessen, bis am Dienstag um 16 Uhr Maximilian wieder vor der Tür stand.

Augenblicklich erröteten ihre Ohrläppchen und sie hoffte, er würde es nicht bemerken, denn sie hatte die Haare streng zurückgekämmt und als verschlungenen Dutt am Hinterkopf festgesteckt. Sie hatte sich vorgenommen, so sachlich wie immer zu bleiben. Was sie ihm vorschlagen würde, hätte nur mit der Musik und seinem Fortkommen als Künstler zu tun. Nichts mit den Gefühlen eines jungen Mannes und einer älteren Frau. Ihr Höschen wurde trotzdem feucht. Aber das durfte jetzt nichts bedeuten.

„Maximilian, du bist mein begabtester Schüler. Ich werde dich solange unterrichten, bis du die Fertigkeiten besitzt, um in der Meisterschule von Professor Arnold aufgenommen zu werden. Von da an werden sich unsere Wege trennen. „

„Frau von Trotta, ich werde das nicht können!“ Nicht wollen, wollte er sagen. Er würde nicht wollen, sie nicht wenigstens einmal in der Woche zu sehen. Nur einmal, was war das schon? Für ihn war es alles.

An diesen Dienstagen wurde sie Fleisch und Blut. Wenn sie nur greifbar würde. Das war seine Fantasie!

„Du übst und du spielst und du spielst und du übst. Und wenn ich mit dir zufrieden bin, werde ich dir die Onanie erlauben. Nicht vorher, nicht nachher. Die Stücke werden länger und schwieriger werden und ich werde keine Ausnahmen zulassen. Aber am Ende wirst du ein Meister sein. Vielleicht nicht nur am Klavier.

„Ich kann… ich soll… ich darf…?“ Maximilian stammelte, denn sein Kopf konnte das Gehörte noch nicht sortieren, um einen vollständigen Satz zu bilden.

„Ja, du kannst dann abspritzen. Vor mir, für mich. Ich will es jedes Mal sehen. “

Sein Blut staute sich unter der Schädeldecke und im Unterleib rauschte der Samen. Was für ein Vorschlag! Was für eine Frau! So wie seine Blicke an ihrem Körper würden seine Finger an den Tasten kleben.

Er würde sie blutig spielen. Es gäbe kein Stück auf der Erde, das er nicht bis zur Perfektion üben würde. Um ihr zu zeigen, was er konnte. Spielen und spritzen!

Als er die Wohnung verließ, hielt er die Notenblätter von Beethovens „Mondscheinsonate“ in der Hand. Vor Aufregung hatte er so sehr geschwitzt, dass sich im Hemd feuchte Ränder unter den Achseln bildeten. Er stotterte im Flur zum Abschied: „Bis Dienstag, in drei Tagen hab ich's drauf“ und nahm vier Treppenstufen auf einmal.

Er hatte sich getäuscht. Keine drei Tage, keine drei Wochen, ganze drei Monate sollte es dauern, bis Frau von Trotta erstmals ansatzweise Anerkennung zeigte. Zunächst kam er mit dem Pedal im ersten Satz nicht zurecht. Vor jeder Bassnote sei es von Neuem zu nehmen. Sie zählte mit. Nach drei Monaten und einer Woche kritisierte sie das Tempo, welches er nicht in durchgehend gemäßigtem Andante hielt, eine Woche später störte sie sein unpunktierter Rhythmus der Melodie.

Es wurde unerträglich. Langsam glaubte er, sie hätte Freude daran, ihn zu quälen.

In Woche Drei des dritten Monats war er soweit. Er wollte aufgeben. Mit seinen gesammelten Noten stand er vor der Türe, bereit, ihr alles vor die Füße zu werfen. Aber als sie öffnete und ihn in einem hinreißenden schwarzen Chanelkleid begrüßte, war dieser Vorsatz verpufft. Er würde sich brav an den Flügel setzen und ihr zum ungezählten Mal die Sonate vorspielen.

Er würde sich zum hundersten Mal anhören, worauf er noch zu achten hätte und er würde danach verdrossen nach Hause schleichen, wie so oft.

Stattdessen legte Frau von Trotta ihren Arm um seine Hüfte, führte ihn aber nicht an den Flügel, sondern vor das opulente Sofa im Louis-Quinze-Stil. Dort nahm sie Platz, nachdem sie an allen Fenstern die Brokatvorhänge geschlossen hatte. Links und rechts des Sofas brannten große Kerzen auf gedrechselten Holzsäulen.

„Ich habe es geschafft“, erklärte sie dem verunsichert ins schummerige Licht blinzelnden Maximilian. „Es ist mir gelungen, dir das erste anspruchsvolle Stück beizubringen. Jetzt bist du dran. “ Das kam überraschend. Damit hatte er nicht gerechnet. Er hatte sich ausgemalt, erst die Sonate grandios zu spielen und dann, nach überschwänglichem Lob, mit stolzgeschwellter Brust, seinen ebenso stolzen, geschwollenen Schwängel zu präsentieren.

„Hier und jetzt? Einfach so?“, fragte er.

„Natürlich! Als Künstler musst du jederzeit bereit sein.

Als Mann erst recht!“ Frau von Trotta betrachtete ihn genau. Ihr entging nicht, wie seine Mundwinkel zweifelnd zuckten und die Hände sich hinter dem Rücken verknoteten. „Hast du nicht gemerkt, dass ich dich die letzten Wochen nur noch auf die Probe gestellt habe? Die kleinsten Feinheiten, die du nun beherrschst, sind für die Engel. Und ich selbst musste auch eine Prüfung bestehen. Ich durfte nicht schwach werden vor deinem engelsgleichen Körper. Die Sonate war hervorragend.

Ich erwarte es jetzt ebenso von deinem Schwanz!“

„Das habe ich nicht bemerkt. Es tut mir…“

„Halt den Mund und zeig ihn mir! Mach ihn groß, mach ihn steif, aber schön langsam!“

Frau von Trotta rutschte auf den Rand des Sofas und drehte ihm den Rücken zu. „Reißverschluss!“, hauchte sie nur und streifte sich das Kleid von den Schultern, als Maximilian der Aufforderung nachgekommen war.

„Den BH!“, befahl sie als nächstes und Maximilian nestelte unbeholfen an den hakenden Dreifachösen, die mit strammem Zug die schweren Brüste in Form hielten. Schließlich griff sie selbst nach hinten und entließ die Glocken ins Freie. Nun lehnte sie sich entspannt zurück. Auch im halb angezogenen Zustand zeigte sie einen unglaublichen Chic. Und ihre Titten. Die zeigte sie auch. Das leichte Hängen kaschierte sie, indem sie die Hände unterlegte und sie wippen ließ. In dieser Situation waren es „Titten“! Frau von Trotta nahm keinen Anstoß mehr an schmutzigen Worten.

In Momenten wie diesen waren sie sogar nötig. Weil sie mit ihren Eutern den Jungen geil machen wollte, damit er endlich seinen Riemen rausholte. Was war er heute aber auch schwer von Begriff. Sie hielt mit einer Hand eine Brust hoch und zwirbelte mit den Fingern der anderen den Nippel, bis er hart aufragte. „So will ich deinen Schwanz!“

Es war nicht das gleiche wie beim ersten Mal. Das hatte Maximilian nun begriffen.

Sie hatte das Kommando. Sie will nur dein Bestes, Sonaten dauernd lange, dachte er. Solange braucht mein Schwanz nicht. Stramm reckte er ihn in den Raum, denn der Riemen war vor Frau von Trottas Brüsten von allein unaufhörlich gewachsen. Seine Kleider lagen längst auf dem Boden. Er war völlig nackt und ließ sich von seiner nippelspielenden Lehrerin bewundern.

„Trete einen Schritt zurück und drehe dich einmal um die eigene Achse.

Ich möchte dich vollkommen betrachten. Sage keinen Ton. Und fasse dich noch nicht an. Es ist herrlich zu sehen, wie er so kraftvoll aus dir herauswächst. „

Maximilian tat wie ihm geheißen. Seine Haut glaubte Berührungen zu spüren, wie Federflaum, von Kopf bis Fuß, als er seiner Lehrerin den Rücken zuwandte. Als er die Drehung beendet hatte war im klar, dass es ihre Blicke gewesen sein mussten, die er körperlich fühlte.

Diese Blicke waren jetzt frontal auf seine Erektion gerichtet und schienen keinen Zentimeter davon abzuweichen. Sein Schwanz hingegen wollte um Zentimeter größer werden. Was aber anatomisch nicht mehr ging. Der Druck begann zu schmerzen. Der Schlag des Herzens war durch ein leichtes rhythmisches Wippen wahrzunehmen. Die Eichel streifte von selbst die Vorhaut ab und drängte sich an die Spitze des Geschehens. Das ganze Glied war von solcher Mächtigkeit, dass die Haut des Hodensacks nicht mehr ausreichte, um die Eier locker baumeln zu lassen.

Maximilians Kugeln zogen sich am Schaft hoch und kochten den Samen umso heißer, je höher sie kamen. Er war im Begriff, die Hand zu nehmen.

„Stelle ich vor den Tisch. Siehst du das silberne Tablett?“ Maximilian nickte. „Aber fasse dich noch nicht an. Du bist eine Augenweide. “ Maximilian verzweifelte. Diese Frau zermarterte ihn mit Blicken, knetete sich dabei ihre Brüste und ließ ihn endlos seine Geilheit zu Schau stellen.

Er versuchte wenigstens einen Blick zu erhaschen, um ihr durch einen Wimpernschlag zu signalisieren, dass es keinen Sinn mehr machte, länger zu warten. Stattdessen trafen ihre glutheißen Augäpfel wieder direkt den Schwängel, wanderten von den strammen Eiern den Schaft hinauf und umkreisten die Eichel, aus der schon der nächste Sehnsuchtstropfen rann.

Was dann passierte, passierte einfach so. Max hatte die Hände am Po, als es zu ziehen begann. Aus dem Ziehen wurde ein Zucken, ausgehend von den Lenden, hinein in die Eier, hinauf bis zur Eichel.

Er presste die Backen zusammen, um Kontrolle im Unterleib zu erlangen. Aber die sinusartigen Wellen gingen weiter. Das Pumpen in der Samenleitung setzte sich fort. Es gab nichts mehr zu halten. Maximilian sah zu, wie sein Schwanz berührungslos einen Schwall nach dem anderen Richtung Sofatisch jagte. Krämpfe beugten seinen Oberkörper, mal nach vorn, mal nach hinten. Was er spritzte, landete auf dem Silbertablett, das meiste jedenfalls. Dabei hatte er nicht mal gezielt.

„Nimm endlich die Hand“, hörte er in dem Moment, in dem er schon dabei war, es zu tun.

Endlich konnte er sich die Schübe richtig aus dem Leib wichsen. Es war so viel Strom in ihm, dass es für drei Abgänge gereicht hätte. Nur die Sahne wurde langsam zäh. Bei den letzten Zügen presste er das Glied aus wie eine Zitrone. Jeder Tropfen zog lange Schlieren, ehe er abriss und auf dem Tablett landete. Maximilian schüttelte zum Schluss den Schwanz ab und verkleckerte dabei doch noch ein bisschen auf den Boden.

Es ist die Wahrheit, dass Frau von Trotta das Tablett nahm, sich breitbeinig auf den Rücken legte und die Jünglingssahne auf und in ihre klaffende Möse laufen ließ.

Eine plötzliche Sehnsucht nach Besamung hatte sie überkommen. Allerdings machte sie es allein. Maximilian und sein hochroter Kopf waren schon auf dem Heimweg.

Maximilian hatte das Prinzip nun verinnerlicht. Nach Chopins Grande Valse brillante Es-dur op. 18 wurde das nächste Mal gespritzt. Danach kam Asturias von Issac Albèniz. Nach Bachs Fugen spritzte es erneut, uns so weiter und so weiter. Bis zu Schumanns Fantasie C-dur op. 17. Es war das bis dahin schwierigste Stück und Maximilian war klar, was danach folgte.

Frau von Trotta hatte ihn gebeten, in der Stadt zu erscheinen. Treffpunkt Domgasse 5, Mozarthaus. Nach kurzer Begrüßung am Empfang wurden sie von einem vornehm gekleideten Angestellten zum großen Salon-Studio des Bösendorfer Stadtsalons geführt. Maximilian staunte nicht schlecht, als sich hinter ihnen die Tür mit einem schlürfenden Geräusch schloss und er vor einem knappen Dutzend leeren Stuhlreihen auf einer kleinen Bühne einen Flügel stehen sah. Den gleichen Bösendorfer Imperial 290 wie in Frau von Trottas Wohnung.

Sie führte ihn hinauf.

„Du musst dir vorstellen, dass du vor Publikum spielst. Aber nicht vor normalen Leuten, sondern vor Professor Arnold und den Tutoren der Universität für Musik und darstellende Künste, die über deine Aufnahme entscheiden werden. Die Werke, die du bisher gelernt hast, gehören zum Programm der Zulassung für Hochbegabte. Mache mir keine Schande. Spiele heute Schumann. Bringe es auf den Punkt!“

Ab diesem Nachmittag ließ er sich nicht mehr dirigieren.

Als Frau von Trotta seinem Vorspiel wohlwollend zugestimmt hatte, stand er auf, zog blank und wichste minutenlang vor ihren glänzenden Augen, um schließlich in hohem Bogen auf den Bösendorfer des Stadtsalons zu ejakulieren. Eigentlich waren seine Eichel und die Kante des geschlossenen Deckels auf gleicher Höhe, aber der Druck, den er hinter jeden seiner Schübe legte, schleuderte den Samen weit auf den Flügel hinauf. Glasige Suppe mit milchigen Schlieren auf schwarzem Lack. Wie beim ersten Mal.

Frau von Trotta war ebenso begeistert wie entsetzt. Er hatte gespielt wie von einem anderen Stern. Aber beinahe auch ebenso abgespritzt. In einem öffentlichen Saal. Auf einen fremden Flügel. Sie kramte etwas hilflos in ihrer kleinen, seidenbestickten Art-Deco-Handtasche, fand aber nur ein zerknülltes Papiertaschentuch und wischte damit so gut es ging die Wichse an den Rand. Den Rest verrieb sie mit dem Ärmel der Kostümjacke, bis das Instrument einigermaßen gesäubert war. Kopfschüttelnd verließ sie den Salon.

Über zwei Jahre hatte Frau von Trotta nun das Spiel ihres Zöglings begleitet. Es war nicht immer ein Honigschlecken gewesen, aber der Genuss hatte sich von Mal zu Mal gesteigert. Sie bezog es mehr auf die Musik, Maximilian im Wesentlichen auf das Masturbieren. Die Musik schien mit Leichtigkeit aus seinen Finger zu fließen, wie der Samen aus seinem….

Und jetzt? Er saß befrackt im Franz-Liszt-Saal der Universität.

Die Töne, die seine Finger anschlugen, schwirrten durch den Raum, über zahlreiche Köpfe hinweg, aber insbesondere in die Ohren der versammelten Hochschulheiligkeiten hinein. Sie entzückten Frau von Trotta. Es war ihr Junge, bei einem Vorspiel für den Hochbegabtenkurs. Jetzt war es ernst. Er musste zeigen, ob er gut genug war. Wenn er bestand, war es auch ihr ernst.

Sie war so aufgeregt! Sie schaffte es kaum, die beiden Knöpfe ihres Blazers zu öffnen.

Das Teil war schlicht in Dunkelbau, aber elegant. Darunter trug sie eine weiße Seidenbluse mit Stich ins Beige. Wäre die Seide nicht von so dichter Qualität gewesen, hätten sich darunter sicher die Konturen und Muster des edlen Spitzen-BHs abgezeichnet, den sie heute zum ersten Mal trug. Sie hatte doppelt soviel dafür ausgegeben wie für den Slip, der ebenfalls heute Premiere feierte und dessen dünner Faden im Schritt zwickte. Nur für die Strümpfe mit Strapsen hatte sie sich nicht entscheiden können.

Das fand sie beim Vorspiel zu gewagt.

Stattdessen nahm sie Maximilians Schwanz in den Mund. Völlig ungeübt, sie hatte nur davon gelesen. Dafür wurde er mit umso größerer Entschlossenheit gesaugt. Im Hotel Imperial am Kärntner Ring, in einer Suite, die sie gemietet hatte. Für die Nacht nach der bestandenen Prüfung. Weil sie wusste, dass es nichts anderes geben konnte. Dass er bestehen würde. Und sie ihr Meisterstück machten.

Sie saß auf der Bettkante und kaute zärtlich die Eichel, was bei Maximilian sowohl Stöhnen als auch kleine, spitze Schreie hervorrief.

Ihre grazilen Hände hatten beide Platz an der aus dem Mund ragenden Rute. Als sie die Spitze freigab, wichste sie das Glied mit der oben anliegenden Hand und rieb es sich an die Wange. Es durfte nicht zu sehr gewichst werden. Und nicht zu lange. Maximilians Verzögerungsfähigkeit war noch verbesserungsbedürftig. Außerdem hatte sie im ersten Überschwang recht schnell zugefasst und war mit dem eigenen Entkleiden nicht weit gekommen. Weiß auf Dunkelblau musste nicht sein.

Aber was kann man in solchen Situationen schon kalkulieren? Doch plötzlich…! Nein, der Blazer blieb sauber. Frau von Trotta hatte den jungen Schwanz beharrlich im Mund behalten, als er sich mit hektischen Verrenkungen der Behandlung entziehen wollte.

Maximilian entlud sich. Das erste Mal in dieser denkwürdigen Nacht, im Mund seiner Musiklehrerin, aus dem er von Kindesbeinen an nur schöne Worte über schöne Künste gehört hatte. In diesen Mund spritzte er seinen Saft.

Es war eine Kunst, die er auch schön fand. Er kannte sie nur noch nicht. Und er konnte das Kunststück nicht sehen, weil sie den Mund nicht öffnete. Aber es tat unendlich gut. Weil er Lippen spürte und eine Zunge, die gekonnt um die Eichel kreiste. Sein anfängliches Zögern vor dem Orgasmus hatte nur kurz gewährt. Natürlich wusste er alles. Er kannte nicht nur die Musiktheorie. Blasen, lecken, ficken, spritzen überall hin… Er hatte es in Heften gelesen und gesehen, die versteckt zuhause unter seiner Matratze lagen und hatte seine Lieblingsszenen auf seine Lehrerin übertragen.

Jetzt griff er in ihre Haare, die locker auf den Schultern lagen, nachdem sie die strenge, hochgesteckte Frisur geöffnet hatte, und führte ihren Kopf in sanften Bewegungen an seiner bebenden Stange entlang. Was war das gegen die gewichste Fantasie? Gern hätte er ihr in die Augen geschaut, aber sie hielt die Lider geschlossen und schluckte. Oder würgte sie? Maximilian war nicht sicher und hörte vorsichthalber auf, weiter in ihren Hals vorzudringen und zog den abgespritzten Riemen heraus.

Frau von Trotta dankte es mit lautem Keuchen und Ringen nach Luft. Sie öffnete den Mund und eine schaumige Spucke-Sperma-Mischung blubberte heraus.

Maximilian staunte nicht schlecht, was er da angerichtet hatte, denn mit einem Mal war Frau von Trotta wie von Sinnen. Sie riss sich die Kleider vom Leib, dass die Knöpfe über den dicken Teppichboden kullerten und die Garderobe wahllos in die Ecke flog. Die Strumpfhose stellte sich als kleines Hindernis dar, in Straps oder Halterlosen hätte sie sich schneller freigelegt.

Doch der Spermageschmack ihres Jünglings trieb sie an, keine Zeit zu verlieren, um noch genügend von der Kraft seines Gliedes zu spüren. Endlich lag sie auf dem Rücken, geöffnet, empfangsbereit. Nur den String-Tanga hatte sie vergessen auszuziehen, weil sie das ungewohnte Accesscoire gar nicht mehr bemerkte. Na gut, auch der BH blieb zu, das war aber ebenso Nebensache. Die Hauptsache drang ein, vorbei am String, wie das Horn eines wutschnaubenden Stieres, den ein Pikador zur Weißglut getrieben hatte.

Das war nicht mehr der kleine Bub, den sie kannte. Das war nicht ihr großer Junge, der jeden Dienstag zum Unterricht gekommen war. Es war ein richtiger Mann, der mit gewaltiger Wucht sein Werkzeug benutzte. Der Vortrieb endete erst an ihrem Muttermund. Frau von Trotta blieb nichts anderes übrig, als zu schreien. Sie umklammerte ihn dennoch, legte ihre Schenkel um seine nackten Hüften, hielt ihn an den Lenden fest und presste jeden Stoß noch tiefer in den buschigen Schacht ihrer Lustbarkeit.

Als sie für einen Augenblick klar denken konnte, konzentrierte sie sich auf ihre Möse und fühlte hinunter, ob der Schwanz in ihr nicht doch etwas weicher werden würde. Aber im Gegenteil. Ihre Muskeln umschlossen einen Kolben von ebenholzartiger Härte, dem der vorherige Orgasmus kein bisschen zugesetzt hatte. Für Maximilian war es sogar von Vorteil, vom Druck seiner Drüsen befreit zu sein. Und während er in einen schneller werden Rhythmus geriet, küsste er Frau von Trotta, glitt mit seiner Zunge zwischen die Lippen und schmeckte den eigenen Samen, der an ihrem Gaumen klebte.

Rasend fetzte er den kostbaren BH von den Brüsten und fing hemmungslos an, an den großen Titten zu kneten und zu saugen. Frau von Trotta wand sich unter ihm, keuchend, stöhnend, kreischend. Aber nichts von dem, was er tat, war verkehrt. Denn sie krallte ihre kurzen Fingernägel tiefer in seinen Rücken, biss ihm fast das Ohrläppchen ab und rieb sich ihre Nippel an seinen Brustwarzen, dass er glaubte, beide Seiten würden wegradiert.

Im Taumel der Gefühle verlor Maximilian das Gespür für Raum und Zeit.

Er wichste nicht mehr. Nein. Er fickte! Er wollte nie mehr wichsen. Er wollte nur noch diese Frau ficken. Seine erste, seine beste. War es wichtig, ob er auch der beste war? Wie lange fickte er schon? Wie lange tat man es, üblicherweise? Egal. Er war so glücklich, weil er sie sehen, schmecken, riechen, anfassen konnte. Und spüren. Mit seinem Schwanz. Er hoffte, dass es ihr ebenso erging. Dass sie fühlte, dass er ihr alles zurückgeben wollte, für all die Jahre.

Ob er das mit Ficken konnte? Die Knochen von Hüfte und Becken knallten aneinander. Die Frage bedurfte keiner Antwort. Frau von Trotta brüllte jäh einen Orgasmus an die Decke, der den glitzernden Behang des Kronleuchters erzittern ließ. Maximilian hatte ihr seinen Dank stetig stärker werdend in den Unterleib gestoßen, ohne sich der Wirkung bewusst zu sein. Er fickte unbeirrt weiter, wusste nicht, ob man das machen sollte, während eine Frau kam. Weil er endlos ficken wollte, weil er ein Mann war, weil man das so macht, dachte er.

Aber die schweißnasse Frau unter ihm dachte anders. Mit melkartigen Muskelzuckungen klammerte sie sich um seinen Schwellkörper und holte sich, was sie brauchte. Maximilian spritzte los, ohne sich wehren zu können. Er hatte ein Gefühl wie schon zuvor. Als wäre es ihr Mund, der saugen würde, um ein Vakuum in seinem Körper entstehen zu lassen. Dabei wollte sie ihn nur restlos entleeren und stöhnte genüsslich bei jedem erneuten Schwall, den sie seinen Lenden entwand.

Frau von Trotta seufzte und sabberte einen großen Fleck auf das weiße Leintuch des Doppelbettes. Sie fühlte sich so unbeschreiblich körperlich, wie noch nie in ihrem Leben. Die Hingabe des jungen Mannes verströmte pures Glück. Auch als er sie ein zweites Mal nahm. Vollkommen erschöpft war sie, wie das Fassungsvermögen ihrer Möse, als Maximilian sich ein drittes Mal darin ergossen hatte. Selig schlummerte er an ihrer Schulter. Wie ein unschuldiges Kind.

Es war kurz vor Morgengrauen. Sie war sehr, sehr stolz auf ihn.

„Hier trennen sich unsere Wege. Ich wünsche dir viel Glück. Kuss — Fina!“, stand auf weißem Büttenpapier mit indigoblauer Tinte geschrieben. Es war eine akkurate, geschwungene Handschrift. Maximilian hielt das Blatt ungläubig in Händen und suchte mit Blicken das Zimmer ab. Frau Josefine von Trotta war schon vor Stunden gegangen.

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