Auf der Flucht – Der Ausbruch Teil 01

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Herbert Burger kommt gegen 18:00 Uhr von der Arbeit nach Hause und geht in die Küche, um seiner Frau Andrea sein Erscheinen mitzuteilen. Nach der kurzen Begrüßung verschwindet er in sein kleines Arbeitszimmer, um seinen Rechner hochzufahren. In der Zeit, die das Gerät braucht, holt er sich noch einen Saft bei seiner Frau aus der Küche. An seinem PC checkt er erst seine E-Mails und stellt wieder einmal fest, dass fast nur Spam angekommen ist.

Zwei Anfragen von Kollegen beantwortet er noch kurz und überlegt, ob er noch vor dem Abendbrot auf seine bevorzugten Pornoseiten gehen soll. Aber er verschiebt den Gedanken auf später, weil er damit rechnen muss, dass seine Frau oder ihre Tochter in sein Zimmer kommen könnten. Also beschließt er, seiner Frau bei der Vorbereitung des Abendessens zu helfen.

Zum Essen erscheint auch seine Tochter Brigitte. Seit Sie einen neuen Freund hat, ist das Verhältnis zwischen ihnen sehr angespant.

Da er sehr konservativ ist, hat er überhaupt kein Verständnis für die Rechte Gesinnung ihres Freundes. Dass Sie auch noch sein Gedankengut übernimmt, treibt ihn fast in den Wahnsinn. Aber in ihrem Alter kann er ihr keine Vorschriften mehr machen. Dass sie heute mit ihrer Anwesenheit glänzt, liegt nur an der Tatsche, dass ihr Freund heute auf einem sogenannten „Kameradschaftstreffen“ ist. Bei diesen Veranstaltungen sind Frauen nicht erwünscht.

Seine Frau versucht zwar immer wieder zwischen ihnen zu vermittel, was aber zu Spannungen in ihrem Zusammenleben führt.

Durch die ständige Streiterei ist ihre Ehe sehr belastet und er beschäftigt sich lieber mit dem Internet als mit seiner Frau. Nach dem Essen gehen sich alle Familienmitglieder lieber aus dem Weg und beschäftigen sich mit ihren eigenen Interessen.

***

Es war schon nach 20:00 Uhr, als der Unternehmer Hoffer auf den Parkplatz des Waldrestaurants einbog. An seiner Seite saß seine junge Frau Angelika. Ingo Hoffer war sehr stolz auf seine junge Frau, die fast 30 Jahre jünger war als er und alle Attribute eines Superweibes hatte.

Sie war einen halben Kopf größer als er, einen Busen in der Größe D und lange brünette Haare. Heute wollte er mit ihr in diesem Dreisternetempel, der in einem großen Waldgebiet lag, angeben und gut essen.

Als sie damals als Sekretärin in seiner Firma angefangen hatte, fühlte er sich zu ihr hingezogen. Nach nur drei Monaten reichte er die Scheidung ein, da seine damalige Ehe schon seit Längerem nicht mehr stimmte.

Nach der Scheidung hatten Sie schnellstmöglich die Beziehung legalisiert. Mit seinen 54 Jahren fühlte er sich noch fit genug, um mit ihr mithalten zu können.

Auf dem Parkplatz befanden sich noch eine Anzahl von teuren Sport- und Luxuswagen. Bei den aufgerufenen Preisen in diesem Gumetempel kein Wunder. Als sie im Restaurant zu ihrem bestellten Tisch geführt wurden, erregte seine Frau mit ihrer Erscheinung, doch erhebliche Aufmerksamkeit. Es erfüllte ihn immer wieder mit Stolz und Genugtuung, dass dieses Vollweib, seine Angetraute war.

Nach der Bestellung gaben sie sich ganz dem Genuss hin.

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Es war kurz vor 22:00 Uhr als drei Männer durch den Wald hetzten. Auf einer Lichtung hielten sie zum Verschnaufen an. Der Anführer der kleinen Gruppe war Holger Bender. Er hatte lebenslänglich mit Sicherungsverwahrung für Gründung einer kriminellen Vereinigung, Menschenhandel, schwere Körperverletzung und Förderung der Prostitution erhalten. Seit fast vier Jahren hatte er gesessen und den Plan zur Flucht ausgeheckt.

Da er den Plan nicht alleine durchziehen konnte, hatte er sich mit Dieter Körner und Achim Kowalski zusammen geschlossen. Dieter hatte 18 Jahre wegen Vergewaltigung erhalten, von denen er auch schon 6 abgesessen hatte. Achim war ein Bär von einem Mann, der nur durch seine Erscheinung, bei Anderen Angst einjagen konnte. Als Mitglied in einer Rockerbande hatte er laufend Probleme mit den Bullen und irgendwann hatten sie ihn wegen schwerer Köperverletzung dran bekommen. Da sein Opfer im Rollstuhl gelandet war, bekam er auch die volle Punktzahl als Strafe aufgebrummt.

Nachdem die Drei wieder zu Atem gekommen waren, fragte Achim in die Runde: „Dein Plan hat ja super geklappt, aber was machen wir jetzt?“

Dieter war nicht der Hellste in der Gruppe und schaute auf Holger, da er alles machte, was dieser sagte.

Holger holte noch drei Mal tief Luft und antwortete: „Wir müssen uns erstmal einen Fahrbaren Untersatz besorgen und dann sehen wir weiter.

Ich muss irgendwie an ein Telefon kommen, dann kann ich schon was organisieren. „

Dieter schüttelte nur den Kopf und meinte: „Wie willst du in dieser Gottverlassenen Gegend einen Wagen auftreiben?“

Holger schaute sich um und konnte in einiger Entfernung einen Lichtschein sehen. Er zeigte mit dem Arm in die Richtung und meinte: „Lass es uns dort versuchen. Vielleicht ergibt sich ja eine Möglichkeit einen zu klauen. „

Die Männer begaben sich wieder in die Richtung auf das Licht zu.

Als sie näher kamen, erkannten sie eine Waldgaststätte vor der mehrere Wagen standen. Sie wurden sich schnell darüber einig, dass einer der Sportwagen nicht infrage kam, obwohl Holger lieber einen der Wagen ausprobiert hätte. Sie beschlossen einen der Fahrer der Nobelkarossen zu entführen, ihn irgendwo abzusetzen und mit seinem Fahrzeug zu verschwinden.

***

Kurz nach 22:00 Uhr nahm Ingrid ihre Arbeit im Frankfurter Bahnhofsviertel auf. Seit ihr Bruder im Knast saß, musste sie wieder Anschaffen gehen.

Sie war das erste Pferdchen, das ihr Bruder auf den Strich schickte, als er damals angefangen hatte. Ihr hatte der Job nie richtig Spaß gemacht, aber gegen seine schlagenden Argumente hatte sie körperlich nicht viel entgegenzusetzen. Als er dann die Schlampen aus dem Osten rankarrte, sie zugeritten hatte und auf die Straße stellte, konnte sie sich ein gutes Leben machen. Sie waren ein eingespieltes Team. Er hatte die Härte, um seinen Willen durchzusetzen und sie machte auf fürsorglich und hielt die Mädels bei Laune.

Da man ihr nichts nachweisen konnte und keines der Mädels gegen sie aussagte, aus missverstandener Solidarität, kam sie bei dem Prozess mit einer Ermahnung vom Richter davon.

Aber nachdem die Kohle, die sie beiseite geschafft hatten, verbraucht war, musste sie wieder auf dem Strich anfangen. Der Ruf ihres Bruders sorgte dafür, dass keiner der anderen Zuhälter versuchte sie abzugreifen. Auch sorgten die ehemaligen Freunde ihres Bruders für einen gewissen Schutz, sollte es mal Probleme geben.

Dafür versorgte sie ihren Bruder mit allem, was er im Knast brauchte.

Heute war wieder so eine Nacht, die sie haste. Lauter Besoffene nach dem Fußballspiel unterwegs und wohl kein gutes Geschäft zu machen.

***

Circa zur gleichen Zeit, als Ingrid ihren Arbeitstag begann, erhielt Hauptkommissar Edgar (Ede) Schäfer einen Anruf. Wie von der Tarantel gestochen sprang er von seinem Stuhl auf und schaute mit großen Augen aus dem Fenster in die Frankfurter Nacht.

Der Name „Holger Bender“ ließ ihn so spontan reagieren, dass ihn sein Kollege, der am Tisch gegenüber saß, unverständlich ansah.

Holger Bender hatte ihn fast zwei Jahre seines Lebens beschäftigt, um ihn zu überführen. Als er an den Aktenschrank ging, brauchte er eigentlich nicht die Akte, denn er kannte sie fast auswendig. Er reichte seinem Kolegen Herzog die Namen und Daten der beiden anderen flüchtlige, nachdem er ihn über den Ausbruch aus der Strafanstalt aufgeklärt hatte.

Ede ging im Kopf noch einmal seine Infos zu Bender durch. Holger war mit 20 in der Szene aufgetaucht, als er seine zwei Jahre jüngere Schwester auf den Strich schickte. Bald schon schleppte er die ersten Mädels aus Osteuropa an, die er auf brutalste Weise zum Anschaffen zwang. In kürzester Zeit hatte er sich eine Organisation aufgebaut mit Leuten, die ihm zugearbeitet hatten. Einmal im Monat reiste er zu verschiedenen Orten in Osteuropa, wo er sich als Arbeitsvermittler für Kindermädchen, Bedienungen oder Pflegerinnen für Privatleute ausgab.

Zuträger vor Ort organisierten die Treffen mit den Opfern. Andere übernahmen die Schleusung der Frauen nach Deutschland und übergaben sie an Strohmänner, die für Unterkunft und Versorgung zuständig waren. Er selber nahm ihnen nicht nur die Ausweise ab, sondern auch ihre Würde und das Selbstvertrauen. Er ging äußerst brutal mit den Frauen beim sogenannten Einreiten um. Zwei bis drei Frauen im Monat fielen so in seine Hände.

Wenn eine seiner Meinung nach nicht richtig spurte, ließ er im Hinterzimmer einer Kneipe mal eben ein Dutzend Kerle über das arme Mädchen drüber rutschen.

Danach sammelte seine Schwester das sogenannte Fickfleisch ein, versorgte sie und päppelte es auf, damit sie wieder anschaffen Konten. Sie brachte ihnen dann auch das nötige Wissen bei, um auf der Straße klarzukommen. Nach zwei drei Monaten verkaufte er die Frauen dann an einen Puff oder einen anderen Zuhälter.

Als sein Kollege mit den Infos zu den beiden Anderen flüchtigen zurückkam, überschaute er die Täterprofile. Dieter Körner hatte drei Frauen in einem Stadtpark überfallen und vergewaltigt.

Als man eine Polizistin als Lockvogel eingesetzt hatte, war er auch gleich in die Falle getappt.

Das zeugte nicht grade von hervorstechender Intelligenz. Achim Kowalski war ein ganz anderes Kaliber. Seit seinem 18. Lebensjahr war er Mitglied einer Rockerbande, die sich mit Schutzgeld, Drogenhandel und Prostitution beschäftigte. Achim (Bär) Kowalski galt als gutmütiger Muskelprotz, der alleine durch seine Größe die Meisten einschüchterte. Bei einer Auseinandersetzung mit einer rivalisierenden Bande hatte Bär wohl mal richtig hingelangt.

Der Gegner war rücklings auf einen umgefallenen Stuhl gefallen und hatte sich zwei Lendenwirbel gebrochen. Da das Opfer das Krankenhaus nur noch im Rollstuhl verlassen konnte, traf ihn die volle Härte des Gesetzes.

Nach reiflicher Überlegung kam Ede zu dem Ergebnis, dass nur die Überwachung der Schwester von Bender Erfolg bringen konnte. Da er sie von allen seinen Kollegen am besten kannte, wollte er das mit seinem Kollegen selber übernehmen.

Also machten sich die beiden Männer auf den Weg ins Bahnhofsviertel.

***

Frau und Herr Hoffer verließen das Lokal circa um halb elf, um zu ihrem Wagen zu gehen. Als sie beide auf jeder Seite ihres Wagens standen, wurden sie von hinten gepackt und ihnen wurd der Mund zugehalten. Bär hatte sich den Mann geschnappt, der durch die körperliche Überlegenheit seines Gegners keinen Versuch zur Gegenwehr leistete und Dieter hatte die Frau gut im Griff.

Bender tauchte auch unmittelbar mit einem Messer in der Hand in ihrem Sichtfeld auf. Als er auf Hoffer zukam, sagte er zu ihm: „Alter, macht keine Zicken, dann behaltet ihr eure Zähne. Ist das klar?“ Er nahm Hoffer den Autoschlüssel aus der Hand und öffnete den Wagen mit der Fernbedienung. „Wir müssen uns mal deinen Wagen ausleihen, darum wirst Du jetzt einsteigen und kein Theater machen. Wir fahren jetzt ein Stück und dann lassen wir euch frei.

Bär öffnete die Fahrertür und schob Hoffer auf den Fahrersitz, um dann selber hinter ihm Platz zu nehmen. Dieter bugsierte die Frau in den Wagen um auf der Rückbank neben ihr Platz zu nehmen.

Holger setzte sich auf den Beifahrerplatz und reichte Hoffer den Autoschlüssel zurück mit der Bemerkung: „So, Alter, du fährst voll nach Vorschrift. Nicht zu schnell und nicht zu langsam. Wir wollen ja nicht in eine Kontrolle kommen.

Hoffer bestätigte mit einem Kopfnicken und startete den Wagen, um ihn dann in Bewegung zu setzen. Auf Anweisung von Bender schlug er die Richtung zur Autobahn ein. Dieter hatte seinen Arm um Silvia gelegt, als eine Wahnmeldung im Radio kam, dass drei Schwerverbrecher aus der Strafanstalt ausgebrochen waren. Man solle keine Anhalter mitnehmen. Die Entflohenen seien gefährlich und wahrscheinlich bewaffnet.

„Scheiße“, sagte Holger, „die sind schon hinter uns her.

Wir müssen uns was einfallen lassen. „

Auf der Rückbank hatte Dieter seinen Arm über die Schulter von Angelika gelegt und versuchte mit den Fingerspitzen die eine Brust zu erreichen. Seine andere Hand legte er ihr auf den Oberschenkel: „Heißes Gerät, deine Tochter Alter. „

Entrüstet kam von Hoffer: „Das ist nicht meine Tochter. Sie ist meine Frau. „

„Mensch, Alter, echt“, erwiderte Dieter, „bekommst du alter Sack dass überhaupt mit der geregelt?“

„Lass die Finger von der Lady“, ermahnte Holger, der sich mit dem Kopf nach hinten gedreht hatte und breit grinste.

Dieter grinste zurück und meinte: „nur dran, nicht drin. Ist echt alles an der richtigen Stelle bei der Tussi. „

„Magst ja recht haben, aber im Moment haben wir andere Probleme“, erwiderte Holger. „Du“, dabei stupste er Hoffer an, „fahr mal langsam und dann in den nächsten Waldweg. Wir müssen mal von der Straße. „

Hoffer verringerte die Geschwindigkeit und bog in den nächsten Waldweg ab, um ihm zu folgen.

***

Herbert Burger hatte es sich vor seinem Rechner gemütlich gemacht. Da Freitag Abend war, brauchte er heute nicht auf die Zeit achten, da er am Morgen nicht raus musste. Seine Frau saß vor dem Fernseher und seine Tochter gammelte in ihrem Zimmer rum.

Schell hatte er die Seiten auf seinem Rechner gefunden, die ihn am Meisten aufgeilten. Filme und Geschichten über Inzest und Frauen, die von mehreren Männern gleichzeitig rangenommen wurden.

Heute konnte er mal wieder seiner Fantasie freien Lauf lassen. Seine Frau würde ihn sowieso nicht an sich ranlassen, damit hatte er sich schon lange abgefunden.

***

Ingrid kam grade mit einem Kunden aus dem Haus, als Edgar (Ede) Schäfer auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit seinem Kollegen Stellung bezog. Im Bahnhofsviertel war außergewöhnlicher Betrieb, weil ein Bundeslieger-Spiel stattgefunden hatte. Gute Geschäfte für die Nutten waren zu erwarten.

Er hatte auf der Fahrt zu ihrem Standort seinen Kollegen über ihren Einsatz informiert. Ihnen war schon bewusst, dass sie mit einem längeren Einsatz rechnen mussten. Darum stieg sein Kollege auch gleich aus, um ihnen Kaffee und eine Kleinigkeit zum Essen zu besorgen.

Ingrid Bender war schon wieder dabei, einen Kunden aufzureißen, präsentierte ihre Auslage und sprach vorbeikommende Herren an. Allem Anschein nach hatte sie noch keine Ahnung, dass ihr Bruder auf der Flucht war, sonst würde sie sich anders verhalten.

Somit war Ede der Meinung,noch rechtzeitig gekommen zu sein,um sie zu beschatten.

***

Hoffer hatte Schweißperlen auf der Stirn, als er die Geschwindigkeit drosselte. Was hatte der Nachrichtensprecher gesagt? Gefährliche Ausbrecher? Nur keinen Widerstand leisten wenn ich und Angelika das heile überleben wollen. Es tauchte die Einfahrt zu einem Waldweg auf und Hoffer lenkte den Wagen dort hinein. Er folgte dem Weg, der sich erst durch einen Mischwald schlängelte.

Als er sich in einen Nadelwald änderte, wurde die Wegführung grader. Nach circa 2000 m kam eine Weggabelung und Hoffer gab Bender durch Handzeichen zu verstehen, da er einen Klos im Hals stecken hatte und keinen Ton herausbrachte, welche Richtung er einschlagen sollte.

Holger Bender hatte auch die Weggabelung im Scheinwerferlicht auftauchen sehen. An der Weggabelung stand eine grob gezimmerte Sitzbank, darum schien ihm der Platz geeignet und er gab Hoffer die Anweisung vor der Bank anzuhalten.

Auf seine weitere Anweisung stiegen alle aus dem Wagen.

Achim hatte nach dem Aussteigen Hoffer nur eine seiner großen Pranken von hinten auf die Schulter gelegt. Das reichte vollkommen aus, ihn in die gewünschte Richtung zu bewegen. Dieter hatte im Gegensatz zu Bär mit Angelika mehr Probleme. Sie hatte sich schon versucht zu widersetzen, als er sie aus dem Auto zog. Darum hatte er ihr einen Arm auf den Rücken gedreht und sie im Polizeigriff gepackt, der auch ihren Widerstand erlahmen ließ.

Holger ging vorne um den Wagen auf die Fahrerseite, baute sich vor Hoffer auf und sagte: „So, du alter Sack, ich glaube wir müssen uns jetzt wohl voneinander trennen. Leider müssen wir uns deinen Wagen ausleihen. Das verstehst du doch, oder?“

Hoffer nickte nur mit dem Kopf und dachte, wenn wir so aus der Sache herauskommen haben wir ja doch noch Glück gehabt.

„Dieter“, sprach Holger ihn an und zeigte auf einen Baum hinter der Bank, „bind den Sack daran fest.

Dieter dirigierte Hoffer an der Schulter in die Richtung, bis ihm einfiel, Holger zu fragen: „Womit denn? Ich habe gar kein Seil. „

„Nimm doch die Krawatte von dem Arsch. Wird schon reichen, bis wir hier weg sind. „

Dieter schubste Hoffer weiter mit dem Rücken an den circa 30 cm dicken Baum. Dann löste er die Krawatte und band die Hände von Hoffer hinter dem Baum zusammen.

Dafür hatte er keine drei Minuten gebraucht, bis er sich wieder neben Hoffer aufbaute.

Holger hatte auf der Fahrerseite die Türen zugedrückt, bevor er sich wieder auf die andere Wagenseite begab, um auch dort die Türen zu schließen. Jetzt wandte er sich Angelika zu: „So, Schätzchen, was machen wir denn jetzt mit dir?“ Angelika stand leicht vorgebeugt, durch den Griff von Dieter und hatte schon Tränen in den Augen: „Bitte lassen Sie uns gehen.

Wir verraten Sie auch nicht. „

„Aber, aber, Schätzchen, wir können euch nicht einfach laufen lassen. „, sagte Holger schmunzelnd. „Aber du hast keine Krawatte mit der wir dich festbinden können. Dann müssen wir wohl dazu deine Strumpfhose verwenden. „

Angelika sah ihn mit großen Kuhaugen an, als Holger vor ihr in die Hocke ging. Mit seinen Händen fuhr er an ihren Oberschenkeln unter dem Rock hoch bis an die Hüfte.

Als er den Bund der Strumpfhose erreicht hatte, zog er sie nach unten, wobei er gleich ihr Höschen mitnahm. Als Dieter spürte, dass sie sich dagegen wehren wollte, erhöhte er den Druck auf ihren verdrehten Arm. Damit musste sich Angelika noch weiter vorbeugen, um dem zusätzlich Schmerz auszuweichen. Als sie ihren Widerstand aufgab, lockerte auch Dieter wieder seinen Griff. Damit konnte jetzt Holger die Hosen von den Füßen ziehen.

Als Holger wieder aufstand, trennte er demonstrativ Strumpfhose und Höschen voneinander und hielt das Höschen vor Angelikas Gesicht: „Sieht ja ganz nett aus.

Weiß der alte Sack das eigentlich zu schätzen?“

„Lassen Sie sofort meine Frau in Ruhe! Sie hat Ihnen nichts getan!“, brüllte Hoffer los.

Holger drehte sich zu ihm um, nahm das Höschen an seine Nase, saugte einmal den Geruch ein und ging auf Hoffer zu.

„Mann, Alter, deine Frau riecht fantastisch. So wie die gebaut ist, kann die sicher mehr als einen Schwanz vertragen.

„Was feh…“ Holger unterbrach Hoffers Satz mit seiner einen Hand, mit der er seinen Kiefer packte. Mit der Anderen stopfte er ihm das Höschen seiner Frau in den Mund: „Halt die Klappe, Alter! Wir waren lange im Knast und hatten keine Gelegenheit Spaß zu haben. Da wollen wir doch nur ein bisschen Druck bei deiner Ehehure ablassen. „

„Neinnnn, bitte nicht das. Ich liebe meinen Mann“, sagte Angelika mit Tränen in den Augen.

Holger gab durch Handzeichen zu verstehen, dass Dieter mit Angelika näher kommen sollte. Bis auf höhe der Bank, die zwei Meter vom Baum entfernt stand, kam er ihnen entgegen.

„Jetzt hör mir mal zu, Schätzchen, wir haben ganz schön Druck auf den Eiern. Darum solltest du dich gleich damit abfinden, dass wir dich jetzt ficken. Wir können deinem Alten erst die Zähne einschlagen oder ihm ein paar Rippen brechen, aber du wirst so oder so die Beine breit machen.

Ist das in deinem Spatzengehirn angekommen?“

„Nein, dass mach ich nicht!“, brüllte Angelika Holger an.

Mit einer Kopfbewegung zu Bär gab er ihm ein Zeichen. Der holte aus und versetzte Hoffer einen Schlag in die Magengrube, sodass der in sich zusammenklappte.

„Soll Achim sich weiter mit deinem Alten amüsieren, oder übernimmst du die weitere Show?“, fragte Holger.

Achim wollte grade zu einem weiteren Schlag ausholen, als Angelika aufbrüllte: „Lasst ihn in Frieden! Ich mach ja alles, was ihr wollt!“

„Na geht doch, Dieter lass sie los“, gab Holger Anweisung.

„So, Schätzchen, meine Nutten habe ich früher von einem Dutzend Kerle zureiten lassen. Du musst dich mit dreien begnügen. Also dann fang mal an und pack deine Titten aus. „

Angelika stand vor der Bank im Scheinwerferlicht. Ihr liefen die Tränen die Backe herunter und sie glaubte, sie wäre im falschen Film. Ihre Augen huschten wild hin und her von Einem zum Anderen. Von ihrem Mann, der gefesselt am Baum stand und sich immer noch krümmte, war keine Hilfe zu erwarten.

Die Verbrecher in ihrer Gefängniskleidung, die an graue verwaschene Jogginganzüge erinnerte, machten ihr unsägliche Angst. Flucht war ihr erster Gedanke, aber was würde dann mit ihrem Mann geschehen? Wenn sie es doch schaffen sollte, den Männern zu entkommen, würden die sich dann an ihm Rächen? Ihre Augen brannten vom Weinen und die Tränen liefen ihr am Gesicht herunter. Sie fand keine Lösung, wie sie den Männern entkommen sollte. Musste sie sich wirklich ihrem Schicksal ergeben?

***

Der Kollege von Edgar Schäfer war mit Kaffee und Sandwiches wieder eingestiegen.

Beim Beobachten von Ingrid berichtete Ede seinem Kollegen Stories, die er bei der Ermittlung gegen Bender erlebt hatte. Er hatte lange gebraucht, um die Struktur von Bender seiner Organisation zu durchschauen.

Er wusste auch, dass Ingrid voll in alles eingebunden war, aber alle Versuche ihr etwas nachzuweisen schlugen fehl. Keines der Mädchen war zu einer Aussage gegen die Schwester von Bender zu bewegen. Aus falsch verstandener Solidarität, weil sie ja auch mit ihnen Anschaffen gegangen war, hielten sie sie für eine von ihnen.

Aber Ede hatte keine Illusionen, was Ingrid betraf. Seit sie 16 war, machte sie alles, was ihr Bruder von ihr verlangte. Und wenn er Hilfe von ihr verlangen würde, würde sie ohne zu zögern gleich losrennen und zu ihm kommen. Aus diesem Wissen heraus war er auch bereit, sich die Nacht um die Ohren zu schlagen.

***

„Mach hin, Kleine“, fauchte sie Bender an, „wir haben nicht die ganze Nacht Zeit.

Angelika war klar geworden, dass es für sie kein Entrinnen mehr gab. Ihr wurde bewusst, dass sie sich den Verbrechern hingeben musste. Hoffer war nicht ihr erster Mann, als sie ihn kennen lehrte. Aber er hatte ihr immer gezeigt, dass er stolz auf sie war und hatte sie mit allem verwöhnt, was sie sich wünschte. Darum war sie ihm auch immer eine treue Ehefrau geblieben, auch wenn der Sex mit ihm sie nicht voll befriedigte.

Ihre Hände griffen zitternd an die Knöpfe der Bluse, um diese zu öffnen. Sie hatte schon zwei Knöpfe aufbekommen, als von hinten Hände den schon geöffneten Knopfsaum packten, ihr die Bluse aufrissen und sie nach hinten wegzogen.

„Du hast doch gehört“, sagte dabei Dieter, „wir haben nicht die ganze Nacht Zeit. Mach hin, sonst erledige ich das für dich, aber dann kannste deine Klamotten gleich in die Tonne treten.

„Sei doch nicht so grob mit der Lady. Das ist eine vornehme Dame, die kannste nicht so behandeln, wie die Schlampen die du im Park vergewaltigt hast. “ Bender hatte den Satz mit sehr viel Ironie ganz bewusst ausgesprochen, um ihrem Opfer noch mehr Angst einzujagen. Er stand schon immer darauf, wenn er sehen konnte, wie die Frauen Panik bekamen und ihnen bewusst wurde, dass sie sich unterwerfen mussten. Auch bei Angelika konnte er jetzt in den Augen sehen, dass sie Panik hatte.

Automatisch waren ihre Hände hochgefahren um ihre Brüste zu bedecken, denn Dieter hatte auch gleich den Verschluss ihres BHs geöffnet.

„Nicht so schüchtern, kleine Lady. Jetzt aber mal ein bisschen Beeilung, sonst ist dir Dieter gerne behilflich. „

Angelika blickte noch einmal zu ihrem Mann, der sich wieder am Baum aufgerichtet hatte. Mit einem leichten Kopfnicken und mit den Augen gab er ihr anscheinend sein Einverständnis.

Mit dem Gefühl, dass ihr Mann sie verstehen würde, beeilte sie sich aus ihren Kleidern zu kommen. Sie legte erst den geöffneten BH auf die Bank, was ihre strammen Titten für alle sichtbar machte. Leicht schwangen die Brüste, als sie den Rock auch auf die Bank legte. Dabei bewunderten alle vier Männer diese gut gebaute Blondine. Ihre Scham war blank rasiert und ihr Arsch voll und stramm.

Ja alle Vier hatten Angelika beobachtet, auch Hoffer.

Auch er konnte sich ihrem Anblick nicht entziehen, denn seine Frau sah einfach klasse aus. Immer wieder war er von dem Anblick seiner nackten Frau begeistert und konnte auch jetzt nicht vermeiden, dass sein Glied sich regte.

Holger schob soweit seine Hose runter, dass er Sack und Schwanz rausholen konnte. „Dann blas mir mal den Schwanz steif, bevor ich ihn dir reinstecke. „

Angelika hatte sich mit ihrem Schicksal abgefunden, ging vor Holger auf die Kniee, nahm den Schwanz in die Hand und stülpte ihre Lippen über die Eichel.

Da gab es nichts mehr hart zu blasen. Holgers Gerät war schon Steif und einsatzbereit. Achim und Dieter stellten sich neben Holger und holten auch ihre Schwänze raus. Dann bearbeitete sie jetzt alle drei Schwänze mit Mund und Händen. Sie ging davon aus, dass die Männer das von ihr erwarten würden. Eine Hand lag auf ihrem Kopf, eine auf ihrer Schulter und einer versuchte an ihre Brüste zu kommen.

Sie hatte keine fünf Minuten geblasen, als Holger sie aufforderte: „Knie dich auf die Bank, dann kannst du dich mit den Händen an der Rückenlehne festhalten und weiter blasen, wenn ich dich von hinten ficke.

Angelika platzierte sich so auf die Bank, wie Holger es sich vorgestellt hatte. Dieter griff ihr gleich in die Haare und schob ihr seinen Ständer wieder in den Mund. Holger hatte sich hinter sie gestellt und einmal prüfend mit der Hand über ihre Scham gefühlt. „Na feucht ist was anderes. “ dachte er „aber das wirt schon. “ Mit der Hand führte er seinen Schwanz an den Schlitz, musste ein wenig stochern, bis er den Eingang fand und drückte ihn langsam ins Loch.

Hoffer musste tatenlos zuschauen, wie die drei Männer seine Ehefrau benutzten. Bender hatte seine Hände auf die Hüften seiner Frau gelegt und bockte von hinten in sie rein. Dabei ließen sich abwechselt Körner und Kowalski die Schwänze blasen und grapschten mit den Händen nach ihren Titten. Die waren durch die Stöße von Bender am schwingen. Lange brauchte Bender nicht, da er lange keinen Fick mehr hatte. Hinzu kam, dass Angelika immer noch nicht richtig Nass war, darum brauchte er auch nicht lange um sich in ihr zu entladen.

Kowalski nahm auch gleich seinen Platz ein. Dabei hatte Angelika Glück, dass Benders Samen sie geschmiert hatte, denn „Bär“ Kowalski hatte wirklich einen großen Schwanz, der seinem Spitznahmen alle Ehre machte. Aber durch die gute Vorarbeit von Bender, konnte auch Bär seinen Hammer in Angelika unterbringen.

Bär hämmerte gnadenlos seinen Hammer in sie rein. Je härter Angelika gefickt wurde, umso Intensiver blies sie Dieters Schwanz. Der konnte jetzt auch nicht länger durchhalten und verspritzte seine Sabber in ihr Gesicht.

Als Kowalski kam, glaubte Hoffer sogar, dass Angelika dabei einen kleinen Orgasmus hatte. Sollte es seiner Frau sogar gefallen, von mehreren Männern benutzt zu werden? Die Männer ließen von Angelika ab, die sich erschöpft auf die Bank setzte. Bender trat vor Hoffer und sagte: „Echt nen geiler Fick. Deine Ehehure, aber wir müssen jetzt los. Dir ist doch schon klar, dass wir uns deinen Wagen ausleihen müssen, Alter?“

Die beiden Hoffers sahen wie die Männer ins Auto einstigen, den Wagen an der Gabelung wendeten und dann die Rücklichter langsam im Dunkeln des Waldes verschwanden.

Als auch das Motorengeräusch leiser wurde, kam auch wieder Leben in Angelika. Sie ging zu ihrem Mann, zog ihm das Höschen aus dem Mund und schaute ihn mit ihrem spermaverschmierten Gesicht fragend an.

„Bitte sei mir nicht Böse. Ich habe es nur für uns getan. „

„Ich bin dir nicht Böse, mein Liebling“, erwiderte Hoffer, „aber jetzt solltest du mich erstmal losbinden. „

Als Angelika ihn losgebunden hatte, nahm er sie ganz feste in den Arm und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss.

Das spermaverzierte Gesicht seiner Frau störte ihn eigenartigerweise gar nicht. Er wollte ihr einfach nur das Gefühl geben, dass sie weiter zusammen gehörten.

***

Als Bender wieder auf die Straße traf, überlegte er, in welche Richtung er abbiegen sollte. Die Fernstraßen würden mit Sicherheit schon überwacht, darum beschloss er wieder in die Richtung zu fahren, aus der sie gekommen waren. Bär, der neben ihm saß, protestierte zwar erst gegen seine Entscheidung, konnte aber seiner Überlegung dann nur zustimmen.

„Wir müssen erstmal einen Platz finden, an dem wir ein paar Stunden untertauchen können. „, versuchte Bender den beiden Anderen zu erklären. „Außerdem muss ich meine Schwester erreichen, die kann uns dann alles besorgen, sodass wir ins Ausland abhauen können. „

Brummelnd stimmten die anderen Beiden zu. Eigentlich verließen sie sich immer auf Holger, der für sie immer alle Entscheidungen traf.

***

Herbert Burger hatte sich noch was zu Trinken geholt und nach seiner Frau im Wohnzimmer gesehen.

Die schaute im Fernsehen noch einen Spätfilm, der noch bis weit nach Mitternacht lief. Darum war er sich sicher, dass er noch den geilen Porno in ruhe anschauen konnte, bei dem einige Frauen einen Gang Bang machten. Seine Tochter würde ihn sowieso nicht stören, weil sie ihm seit Wochen aus dem Weg ging.

Als er den Film gestartet hatte, dachte er, warum habe ich nur so eine verklemmte Alte. Wenn ich mir nur vorstelle, ich könnte ihr zugucken, wenn sie sich mal von mehreren Männern richtig durchnudeln lässt, könnte ich schon bei dem Gedanken abspritzen.

Eigentlich hat sie ja noch eine klasse Figur für ihr Alter. Die Titten sind groß und schwingen geil, wenn sie sich bewegt. Der Arsch ist stramm und knackig, bloß lässt sie mich nicht an ihn ran. Wie oft hab ich schon versucht, sie von Analsex zu überzeugen, aber da lässt sie nicht mit sich reden. Ich stehe voll auf Dirty-Talking, aber Andrea würde mir eine Runterhauen, wenn ich sie als Fotze oder Schlampe bezeichnen würde.

Sie war schon immer so verklemmt, muss wohl an ihrer Erziehung liegen. Als ich sie damals das erste Mal bei ihren Eltern besuchen durfte, hätte ich schon merken müssen, aus welchem Stall sie kommt. Aber Liebe macht ja bekanntlich blind. Das hat man halt davon, wenn man eine Jungfrau heiratet!

***

Bender war von der Hauptstraße in ein Wohngebiet abgebogen, in dem weit auseinander schicke Einfamilienhäuser standen. Langsam ließ er den schweren Wagen durch die Straßen rollen, der kaum ein Geräusch machte.

Er achtete auf die Einfahrten der Häuser, ob Licht brannte und wie sie lagen.

Als er an einer Einfahrt vorbei rollte, fiel ihm auf, dass das Garagentor aufstand. In der Garage stand ein SUV neuerer Bauart und ein Kleinwagen aus heimischer Produktion. Genau das war es, was er suchte. Die Einwohner des Hauses waren nachlässig mit ihrem Eigentum. Darum sollte es ein Leichtes sein, sie zu überrumpeln, da sie bestimmt recht nachlässig mit ihrer Sicherheit umgingen.

Er ließ den Wagen am Straßenrand ausrollen und hielt an. Kurze Anweisungen an seine Mitfahrer und sie machten sich auf den Weg zum Grundstück. Vorsichtig schlichen sie einmal ums Haus, um die Lage zu peilen. Im oberen Stockwerk brannte in einem Zimmer ein kleines Licht und es war Rockmusik zu hören. Auf der anderen Hausseite kam aus einem Fenster das Geflacker eines Bildschirmes.

Im Erdgeschoss auf der Rückseite konnten sie eine Frau vor dem Fernseher in eine Decke gewickelt ausmachen.

Also waren vermutlich drei Personen im Haus. Das musste zu schaffen sein, darüber wurden sie sich schnell einig.

Sie schlichen sich in die Garage und Holger teilte ihre weitere Vorgehensweise mit. Er wollte mit ihnen an der Tür schellen und dann die Person die aufmachte überwältigen. Alle Anderen im Haus dann zusammen ins Wohnzimmer bringen, was günstig war, da es auf der Rückseite lag. Wenn man sie gefesselt hatte, sollten er und Achim die Wagen tauschen.

Das Auto von Hoffer sollte in die Garage, die dann verschlossen würde, damit man ihn nicht sah. „Den SUV stellen wir dann davor und nehmen ihn für die weitere Flucht. „

Sie durchsuchten noch gemeinsam die Garage, um was Geeignetes zum Fesseln zu finden. Dieter entdeckte in einem Regal eine Rolle mit braunem Paketklebeband, das er an Holger weiter gab. Das müsste reichen, um die Familie unter Kontrolle zu bringen.

***

Andrea wunderte sich, wer noch so Spät an ihrer Haustüre läutete.

Aber sie machte sich weiter keine Gedanken. Es kam immer mal wieder vor, dass einer der Nachbarn ein Problem hatte und sich dann bei ihnen Hilfe erhoffte. In dieser abgelegenen Gegend ließen einige Nachbarn sogar ihre Haustüren offen, weil noch nie was passiert war.

Darum öffnete sie auch die Tür, ohne Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und hielt sie weit offen. Sie brauchte mehrere Sekunden, um zu realisieren, was grade passierte. Ein großer Mann hatte eine Hand auf ihren Mund gelegt und sie am Hinterkopf festgehalten.

Der Zweite hielt ihre Hände zusammen, die der Dritte mit Klebeband um die Handgelenke zusammenband.

Als Bender mit dem Zusammenbinden der Hände fertig war, schaute er der Frau in die weit aufgerissenen Augen: „Wenn du schreist, müssen wir dich auch noch knebeln. Hast du das verstanden?“, flüsterte er ihr zu. Andrea gab mit den Augen und einem versuchten Kopfnicken zu verstehen, dass sie ihn verstand.

„Lasst sie los.

Ich glaube nicht dass sie zicken macht. „, forderte Holger seine Kumpels auf, die von der Frau auch gleich abließen.

Dieter hatte die Tür wieder verschlossen als Holger sich an die geschockte Frau wandte. „Wer ist noch im Haus?“, stellte er ihr die nächste Frage.

„Meine Tochter und mein Mann sind oben auf ihren Zimmern. „, flüsterte Andrea in der gleichen Lautstärke zurück.

„Holt die Beiden und bringt sie auch ins Wohnzimmer.

„, gab Holger wieder Anweisung, „ich mag keine Überraschungen. „

Als er Andrea ins Wohnzimmer schob, machten sich seine Kumpels auf den Weg nach Oben. Dort drückte er Andrea wieder auf ihren alten Platz und umwickelte auch ihre Beine mit dem Klebeband. Als er damit fertig war, hörte er von Oben ein Gepolter und Schreie. Darum machte er sich auch gleich auf, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Achim „Bär“ Kowalski war in das Zimmer von Herbert Burger gegangen, weil sie mehr Widerstand von ihm erwarteten, als von der Tochter.

Als Herbert den großen Mann vor sich stehen sah, beschloss er für sich, dass es heute nicht angesagt war, zum Helden zu werden. Er leistete keinen Widerstand als Achim ihn aufforderte, das Zimmer zu verlassen. Als sie aus der Tür kamen, hörten sie auch das Geschrei aus dem anderen Zimmer. Von unten kam Holger schon die Treppe raufgestürmt. Mit einer Kopfbewegung forderte er Achim auf, Dieter zur Hilfe zu eilen. Er selber packte Burgers Hände, um auch die Handgelenke mit Klebeband zu umwickeln.

Als Achim in das Zimmer von Brigitte kam, sah er eine kleine Furie, die sich auf Dieter gestürzt hatte und ihn mit Händen und Füßen bearbeitete. Im Moment hatte Dieter wirklich die schlechteren Karten, denn er lag unten und die Kleine setzte ein Trommelfeuer von Schlägen und Tritten auf ihn an.

Achim überlegte gar nicht lange, packte ihre Handgelenke und drückte sie auf ihren Bauch. Dann drückte er sie mit ihrem Rücken an seine Brust und hob sie einfach hoch.

So gepackt trug er sie aus dem Zimmer, wobei sie immer noch mit den Beinen wild um sich trat. Als er mit dem zeternden Bündel aus dem Zimmer kam, konnte sich Holger ein Lachen nicht verkneifen.

„Mann, die Kleine hat aber Feuer im Arsch“, sagte Achim mit seiner tiefen Bassstimme, „das Fohlen müssen wir gut fesseln, sonst geht die uns durch. „

Auch Dieter erschien jetzt hinter Achim: „Die kleine Schlampe hat mich getreten und geschlagen.

Die ist ja nicht zu bändigen. „

Sie mussten alle Drei zupacken, um Brigitte erst die Beine zusammenzubinden. Die Arme banden sie ihr gleich lieber auf dem Rücken zusammen. Für die Furie hatten sie fast die halbe Rolle Klebeband verbraucht, bis sie zu einem handlichen Päckchen zusammen gebunden war. Da sie nicht mit ihren Beschimpfungen aufhörte, die jeder Straßennutte zu ehre gereicht hätten, klebten sie ihr auch den Mund zu.

Achim packte sich das Mädchen einfach über die Schulter, wie einen alten Sack Kartoffeln.

Mit Herbert an der Spitze und Achim mit dem Bündel auf der Schulter machten sie sich auf den Weg nach Unten.

Das Bündel Mensch legte Achim einfach neben die Mutter auf das Sofa, Herbert wurde an den Esstisch gesetzt.

„Hast du ein Handy und wo ist es?“, fragte jetzt Holger, als er sich neben Herbert setzte.

Herbert antwortete ihm sofort, denn er hatte beschlossen, lieber keinen Widerstand zu leisten: „Es liegt oben auf meinem Schreibtisch, neben der Tastatur vom Rechner.

„Dieter, geh rauf und hol es“, gab er ihm Anweisung und an Burger gewandt sagte er: „Ich werde dich jetzt losbinden, also mach keine Zicken. „

Er holte sein Messer heraus und durchtrennte den Klebestreifen.

„Du wirst mir jetzt deine Handynummer und deine Adresse aufschreiben. Ist das klar, Alter?“

Herbert nickte mit dem Kopf: „ich habe eine Visitenkarte in der Tasche.

Da steht alles drauf. “ Er erhob sich soweit, dass er an seine Gesäßtasche herankam, um seine Geldbörse herauszunehmen. Dann entnahm er eine Karte und reichte sie Holger.

Auch Dieter kam schon mit dem Mobiltelefon angelaufen um es Holger zu geben: „Du, der Schmock hat sich auf dem Computer einen Porno reingezogen. Ist doch krass, echt. „

Andreas Gesicht errötete, bei der Bloßstellung ihres Mannes. Sie hatte schon länger die Vermutung, dass Herbert nicht nur Geschäftliches auf seinem Rechner zu so später Stunde machte.

Aber eigentlich hatte sie die Wahrheit immer verdrängt.

Bender erklärte allen Anwesenden jetzt die weitere Vorgehensweise. Burger wurde an den Esszimmerstuhl gefesselt. Die Hände an den Armlehnen und die Füße an den vorderen Stuhlbeinen. Andrea wurde mit Achim in die Küche geschickt, um für sie eine Kleinigkeit zu essen zuzubereiten. Er erinnerte Achim noch scherzhaft an die Tatsache, dass es in der Küche viele spitze Gegenstände gebe und er aufpassen solle.

Dieter sollte auf die beiden Verbliebenen im Wohnzimmer aufpassen, da er jetzt in ruhe telefonieren müsse. Als geeigneten Ort kam ihm das Zimmer von Burger in den Sinn. Zum Einen konnte er mal nachschauen für was sich der Hausherr interessierte, zum Anderen konnte er auf dem Computer nach der Rufnummer suchen.

Am Rechner startete er den noch laufenden Film von vorne und stellte den Ton ab, um anzurufen.

Unter der Nummer seiner Schwester meldete sich keiner, darum stoppte er den Film und machte ein neues Fenster im Browser auf. Nach einiger Suche hatte er die Nummer eines Bekannten gefunden, der ihm noch einen Gefallen schuldig war.

Als er ihn an der Leitung hatte, erfuhr er, dass seine Schwester vor Inges Laden anschaffen würde. Er gab ihm Burgers Handynummer und den Auftrag, seiner Schwester diese umgehend zu bringen.

Da er nun Zeit hatte und auf den Anruf warten musste, wollte er doch mal im Verlauf des Rechners nachschauen, für was sich der Hausherr inserierte.

Er öffnete einige Seiten, sah sich einiges an, oder las einiges quer. Als das Mobiltelefon klingelte, hatte er einen guten Überblick über die Interessen von Burger.

Kommentare

Wolfgang 27. November 2022 um 13:48

Sagenhaft gut geschrieben!

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