Urlaub

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Wußten Sie schon, daß man im Paradies Urlaub machen kann?

Nein, mit Neckermann ist es noch nicht zu erreichen. Auch nicht mit Touropa oder Airtours. Es gibt auch keinen bebilderten Prospekt davon, aber mit ein bißchen Individualismus ist es leicht zu schaffen.

Per Flugzeug, Eisenbahn oder sogar Auto. Denn unser Liebesparadies liegt weder in den Tropen, noch im fernen Pazifik, sondern in gutbürgerlicher Urlaubsnähe.

Na ja, ein kleines bißchen Abenteuer ist doch dabei, wenigstens im letzten Stück der Fahrt. Nehmen wir an, Sie sind mit dem Flugzeug in Dubrovnik angekommen. Dort vertrauen Sie sich einem dieser vorsintflutlichen Postomnibusse an, der Sie mit Ächzen und Stöhnen an die Nordseite der Bucht von Kotor bringt. Dort wartet eine kleine Fähre, die allerdings nur verkehrt, wenn der Besitzer es will. Angenommen er will: Sie sind jetzt wohlbehalten auf der Südseite und von hier bringt Sie ein noch älterer, noch klapprigerer Autobus in den äußersten Winkel Montenegros, nahe der albanischen Grenze.

Sie werden die umständliche Anreise nicht bereuen, ich wette mit Ihnen um jeden Betrag. Denn Puerto de Piratos – der Hafen der Piraten – ist nicht nur von seiner landschaftlichen Seite her interessant. Es sind auch seine Menschen. Oder besser gesagt, die Frauen.

Oder habe ich nur Glück gehabt?

Seit ich dieses Paradies entdeckt habe, kehre ich jedes Jahr wie ein Traumwandler hierher zurück. Warum? Nun, das werden Sie bald herausfinden.

Mit einem Ruck hielt der Autobus an. Der Fahrer lieferte ein Paket in einem nahen Gehöft ab, so daß ich Gelegenheit hatte, mein Paradies von der letzten Anhöhe aus für ein paar Minuten in aller Ruhe zu betrachten.

Nichts schien sich seit dem letzten Sommer verändert zu haben. Der „Piratenhafen“ – eine 6 bis 7 km lange Bucht, durch einen schmalen, knapp hundert Meter breiten Kanal mit dem adriatischen Meer verbunden – lag in leuchtendem Blau vor mir.

Ringsum Hügelketten, deren Schroffheit durch Blumenwiesen gemildert wurde. Darüber der ewig blaue Himmel dieser Landschaft. Für Badefanatiker das ideale Urlaubsgebiet, bei dem man sich immer auf den Sonnenschein verlassen konnte. Nur hin und wieder ein kurzes, heftiges Sommergewitter, das aber nie als Drohung, sondern nur als Erfrischung wirkte. Aber auf mich wartete nicht nur diese lebenssprühende, sonnengetränkte Landschaft. Auf mich wartete mehr. Denn drüben, im Bungalowhotel „El Paradiso“ wohnte ein Mädchen. Oleschka. Vielleicht sollte ich sie lieber eine junge Frau nennen.

Mitte zwanzig, der Hauptgrund meines dritten Besuches innerhalb von drei Jahren. Als wäre es gestern gewesen und nicht schon vor dreizehn Monaten, so lebendig und frisch lebte Oleschka in meinem Bewußtsein. Klar stand ihr Bild vor meinen Augen, jederzeit wäre ich in der Lage gewesen, sie zu beschreiben, ohne auch nur eine Sekunde lang überlegen zu müssen. Denn nie vorher und nie nachher hatte ich einen so herrlichen Körper in meinen Armen gehalten. Aus ihren Augen leuchtete Leidenschaft, die statt abzunehmen sich täglich zu steigern schien.

Ihr Mund, lockend und grausam zugleich, verriet zügellose Sinnlichkeit. Fast meinte ich den wohligen Schmerz zu spüren, den ihre kräftigen, weißen Zähne in höchster Ekstase auf meiner Haut zurückgelassen haben; oft waren die Spuren davon noch tagelang zu sehen. Ihre Brüste, die tollsten, die ich je geküßt hatte, standen steil nach oben, elastisch gestrafft und doch voller schwingender Bewegung ihres katzenhaften Ganges. Ja, allein sie gehen zu sehen, stachelte meine Erregung an. Sie erweckte in mir die Vorstellung einer heidnischen Göttin, deren Wollust die moosigen Lager lauschiger Wälder belebt.

Keine andere Frau trug je wieder solche Unersättlichkeit in ihrem Leib, warf sich mit so leidenschaftlicher Besessenheit in die Umarmung.

Oleschka hat mein Leben verändert. Sie hat mich gelehrt, was Leidenschaft heißt. Im Orgasmus stieß sie kurze, gellende Schreie aus, die langsam mit den abklingenden, zuckenden Schwingungen ihres Körpers in ein wimmerndes Stöhnen übergingen. Für kurze Zeit versank sie dann in tiefe, fast totenähnliche Erschlaffung, doch bald erwachte sie wieder in meinem Arm, erweckt von meinen sehnsüchtigen Küssen.

Und war sie endlich, nach unzähligen Wiederholungen, gesättigt, dann schlief sie tief und friedvoll, wie ein Kind, an meiner Seite. Die drückende Hitze, die Leidenschaft trieb aus den Poren ihrer herrlich braunen Haut winzige Schweißperlen und entlockte ihrem Körper jenen kräftigen, weiblichen Naturgeruch, der mich wie kräftiger Wein berauschte und den ich mit gierigen Nüstern in mich hineinsog.

Drei lange, wundervolle Wochen waren es zuletzt gewesen, erotische Hochspannung, Nervenkitzel bis in die Fingerspitzen.

Es war eine rein sinnliche! ausschließlich körperliche Liebe, hemmungslos und in ihrer Heftigkeit fast erschreckend, wie sie nur das heiße Klima des sonnigen Südens zuwege bringen kann. Die Hitze, das ständige Brennen der fieberträchtigen Luft, die Feuerglut des aus dem nahen Afrika herüberströmenden Schirokko, versetzten das Blut in Wallung, verführten die Sinne zur Tollwut, machten die Menschen zu Tieren.

Und all das wartete jetzt erneut – so hoffte ich wenigstens.

Dort drüben war sie. Allein der Gedanke versetzte mich in heiße Erregung, während sich unser Autobus rumpelnd und humpelnd die letzten Kilometer dahinschleppte. Wenige Minuten später hielt er an. Mitten auf dem kleinen Marktplatz, direkt vor dem Postamt. In der einzigen Telefonzelle wählte ich die Nummer des kleinen Hotels, die ich selbst im Schlaf auswendig weiß: 3-6-9. Es war drei Uhr nachmittags, eigentlich noch die Zeit der Siesta, doch ich wußte von früher: Irgend jemand der großen Familie war ständig in der Nähe des Telefons.

Denn den Weg zum Hotel hinauf allein zu schaffen, konnte man auch dem abgehärtetsten Touristen nicht zumuten. Selbst wenn ich meine beiden Koffer nicht gehabt hätte, wäre es kaum ein Vergnügen gewesen, in der sengenden Hitze eine halbe Stunde den Berg hinauf zu laufen.

Ich hatte mich dieses Mal nicht angemeldet. Ich wollte Oleschka, die zweitälteste Tochter der Besitzerin des „El Paradiso“ überraschen. Jetzt stand ich in der Telefonzelle und wählte die drei Nummern.

Nach dem dritten Klingeln wurde der Hörer abgenommen.

„EI Paradiso-Rezeption“. Es waren nur drei Worte, aber ich erkannte ihre Stimme sofort. Dunkel, rauchig, aufregend.

„Hallo, Oleschka“ und nach einer kleinen Pause: „Teufelsweibchen!“ Auch nur drei Worte, aber allein das letzte hätte genügt. Denn das war mein besonderer Kosename für sie.

„Peeetaaar!“ Erstaunt und glücklich sprach sie meinen Namen aus, so, als küßte sie das Wort.

Und dann fielen ihre Sätze wie ein Wasserfall über mich her, in einem vielsprachigen Gemisch, von dem ich fast nichts verstand.

„Halt!“ rief ich in der ersten Pause. „Du weißt doch, daß ich kein Sprachgenie wie du bin und leider nur Deutsch verstehe!“

Jetzt schwieg sie. Und dann sagte sie in ihrem seltsamen, sinnlichen Akzent: „Wo bist du?“ und als ich es ihr sagte, schrie sie erregt: „Rühr dich ja nicht vom Fleck! In zehn Minuten, ach was, in fünf Minuten bin ich bei dir.

Bevor ich etwas erwidern konnte, hatte sie den Hörer auf die Gabel geknallt, so daß ich glaubte, eine kleine Bombenexplosion zu hören. Ich ging wieder hinaus aus der Telefonzelle auf den Marktplatz. Von dort konnte man das Hotel gut sehen. Schon Sekunden später erblickte ich den kleinen, grünen Wagen, dem ich damals, bei unserer ersten Begegnung, den Spitznamen „Grashüpfer“ verpaßt hatte. Verwegen schoß sie durch die Serpentinen, aber ich machte mir keine Sorgen.

Denn ich kannte ihre Fahrkunst aus eigener Erfahrung, schließlich hatten wir letztes Jahr eine Fahrt kreuz und quer durch das Küstenland gemacht. Ich wußte, daß Schnellfahren eine ihrer Leidenschaften war. Ihr Temperament im Bett ließ sich auch auf der Straße nicht unterdrücken. Vom Hotel herab zum Dorf führte die Straße in etwa zwei Dutzend engen Windungen. Ich sah sie die Kurven nehmen, als wollte sie einen Weltrekord brechen. Und als sie dann mit kreischenden Bremsen neben mir hielt, schaute sie zuerst auf ihre Uhr und verkündete stolz: „Fünf Minuten, fünfzig Sekunden! Zum ersten Mal unter sechs Minuten!“

Ich warf meine Koffer auf den kleinen Notsitz und sprang neben sie.

Jetzt warf sie beide Arme um meinen Hals und küßte mich, ohne auf die Neugierigen Rücksicht zu nehmen, die sich inzwischen um uns gesammelt hatten.

Sie küßte mich wild und intensiv, so daß zu der äußeren Hitze auch noch die innere kam. Dann gab sie Gas und brauste mit demselben Affentempo aus dem Dörfchen hinaus, mit dem sie gekommen war. Aber dieses Mal wollte sie keinen Rekord aufstellen. Auf halber Höhe, im Schatten einer prächtigen Piniengruppe, hielt sie an.

Hier begrüßten wir uns, ungesehen von anderen Menschen, richtig ausführlich. Ich wollte sie auch mit den Augen genießen. Ich hielt sie deshalb etwas von mir ab, betrachtete sie ausgiebig – und fand alles eigentlich noch viel besser, als ich es in Erinnerung hatte. Da war dieser faszinierende Gegensatz zwischen dem weiblichen Körper und dem scharfgeschnittenen Gesicht. Das mußte sie von ihrem Urgroßvater geerbt haben, dem Seeräuber. Gerade dieser Gegensatz zwischen Härte und Weichheit hatte vom ersten Tag an einen unwiderstehlichen Reiz auf mich ausgeübt.

Die Farbe ihrer Haut hätte mich fast vor Neid erblassen lassen – wäre ich nicht ohnehin im Gegensatz zu ihr schon so blaß gewesen. Ein intensives Braun, das mich an Milchschokolade erinnerte. Ich wußte genau, daß dieses Braun nicht nur an den sichtbaren Stellen vorhanden war, sondern daß ihr ganzer Körper fleckenlos getönt war. Schelmisch schaute sie mich an: „Na, zufrieden, mein Herr?“ Dabei war ich mit meiner Musterung noch lange nicht fertig. Ich war ja gerade erst bei ihren Brüsten angekommen, die – selbstverständlich ohne BH – einladend aus der weitoffenen Bluse herausquollen.

Aber Oleschka unterbrach die Inspektion. Sie sprang auf meinen Schoß, legte die Arme um meinen Hals und küßte mich. Minutenlang. Fast ohne Ende. Diese Spezialbehandlung vertrieb im Handumdrehen die Schlaffheit aus meinem Körper, besonders aus meinem Freund da unten, der jetzt in die Höhe sprang wie ein Stehaufmännchen. Und je länger der Kuß währte, desto munterer wurde ich. Wäre der Wagen nicht zum Ficken zu klein gewesen, dann wäre es bestimmt schon hier passiert.

Plötzlich spürte ich ihre Hand auf meinem pulsierenden Glied. Sie tastete und streichelte darüber, dann flüsterte sie mir zwischen zwei Küssen frech ins Ohr: „Olala, dein Schwanz ist immer noch prächtig groß, gut fürs Bett!“

Mein Mund bemühte sich inzwischen um ihre warmen Brüste, die sich meinen Lippen entgegendrängten.

Fast mit Gewalt, ganz gegen den Willen unserer Körper, lösten wir uns von einander.

Denn, noch ein paar Minuten mehr von diesem Spiel und es würde zu spät sein.

Mit frechem Lachen rutschte Oleschka wieder auf ihren Sitz hinter dem Steuerrad, gab Gas und raste die letzten, immer steiler werdenden Serpentinen hinauf.

Eine Viertelstunde später standen wir uns in meinem Zimmer gegenüber.

Das Vorspiel und das Wissen um das Kommende, hatte die Spannung nicht im geringsten gemildert.

Im Gegenteil. Und ich war überzeugt davon, daß es Oleschka genauso ging wie mir.

Ich brauchte meine Vermutung nicht auszusprechen. Kaum waren wir im Zimmer, ging Oleschka an das große Panoramafenster, das über die ganze Südseite des Appartement reichte und zog den Vorhang zu. Jetzt ließ der dunkle Stoff nur noch jenen Dämmerschein ins Zimmer fallen, der die Freuden der Liebe so begünstigt, indem er zwar den Blicke nichts verwehrt, aber alles in jenes geheimnisvolle Halbdunkel tauchte, das harte Konturen in Weichheit auflöst.

Und dann kam sie zu mir.

Ich fühlte ihre Hände, die mir langsam und zärtlich ein Kleidungsstück nach dem anderen entfernten. Dieses gegenseitig Ausziehen gehörte zu unseren schönsten Liebesspielen, die sich oft weit über eine halbe Stunde hinzogen, unterbrochen nur von unendlichen, langen Küssen, die mir fast den Verstand raubten.

Was jetzt kam, war nur ein Spiel, aber Oleschka spielte täuschend echt: Je weiter ihre Entblößung fortschritt, desto hartnäckiger verteidigte sie sich.

Und als es an das letzte ging, an ihr Höschen, kämpfte sie wie eine Löwin. Sie wollte genommen werden, ja, beinahe vergewaltigt. Und ich mußte ihr dieses letzte Kleidungsstück im harten Kampf entreißen, oft unter Aufgebot meiner letzten Kräfte. Doch dann, mit diesem Höschen, fielen bei ihr auch alle Hemmungen. Dann war sie nur noch Weib. Aber noch war es lange nicht so weit. Während ich schon längst nackt im Zimmer stand, konnte ich bisher nur Schuhe, Strümpfe und Rock als Trophäen vorweisen.

Mit einem Überraschungsangriff eroberte ich endlich ihre Bluse und da sie weder Hemd noch BH anhalte, war sie jetzt bis auf ihren Slip ebenfalls nackt. Ich ergriff sie von hinten, packte ihre Brüste mit meinen beiden Händen, während mein Mund gierig ihren Nacken benagte, durch das füllige Haar hindurch. Sofort reagierte sie, preßte zurück und ließ dann ihren Körper herumschwingen. Besitzergreifend nahm ich sie in meine Arme. Streichelnd, schmeichelnd tasteten sich meine Finger auf ihrem Rücken empor, unter den Schulterblättern entlang, während mein Mund sich mit ihren sehnsüchtig zitternden Brüsten beschäftigte, die sich ihm so heftig verlangend entgegendrückten.

Wilde Erregung durchschoß meinen Leib, als sich ihre Brüste auf meinem Oberkörper rieben, als ich ihre langen, herrlichen Schenkel spürte und ihren noch von einem winzigen Höschen verdeckten Schoß, der sich wollüstig gegen meinen Schwanz drängte. Während sich meine Lippen mit ihren geilen Brüsten beschäftigten, riß ich ihr mit einem Griff das Höschen über die Beine. Sie war gar nicht dazu gekommen, Widerstand zu leisten.

So standen wir einige Zeit, eng aneinandergeklammert, meinen steifen Schwanz zwischen unseren Bäuchen eingeklemmt.

Unsere Münder fielen übereinander her, Zähne klirrten gegeneinander, Zungen stießen gegen andere Zungen, der Atem kam stöhnend aus unendlicher Tiefe. Finger gruben sich in das Fleisch des anderen, ritzten und kniffen, drückten und rissen, bis der Schmerz unsere Lust bewußt machte.

Jetzt spürte ich ihre Finger an meinen Brustwarzen, dann ihren Mund, der gierig daran saugte. Unten glitt mein Glied gegen ihren Schoß, weich und hart zugleich drang es gegen einen Strom heißen Liebessaftes, der aus ihrer Muschel floß.

Langsam, aber unnachgiebig, schob sich mein pralles Fleisch in ihre Öffnung, die meinem Eindringen nicht den geringsten Widerstand entgegenbrachte. Im Gegenteil, ihre Hüften drängten sich kreisend meinem Pfahl entgegen, bis er ganz in ihr verschwunden war.

Jetzt war es soweit.

Aber nein. Gerade, als ich mich in den Taumel der Lust stürzen wollte, entriß sie sich meinen lässig gewordenen Händen. Zwar fing ich sie schnell wieder ein, doch dieses Mal wehrte sie sich.

Wild um sich strampelnd warf sie sich auf den Boden. Vergeblich versuchte ich, wieder in sie einzudringen. Wir wälzten uns, schlugen um uns, ohne auf Mobiliar oder Gegenstände zu achten. Es war wieder einer jener genußvollen sexuellen Ringkämpfe geworden, bei denen alles erlaubt ist. Wilde Küsse, die in Bissen enden, harte Griffe, schmerzliche Stöße. Sie wollte bezwungen werden. Vergewaltigt werden.

Krampfhaft hielt sie jetzt ihre Beine geschlossen. Und Stunden schienen zu vergehen, bis ich sie endlich besiegt unter mit liegen sah.

Mit einem einzigen, kraftvollen Stoß drang ich in die Keuchende ein. Und mit einem Dutzend weitausholender Stöße brachte ich sie zur ersten Raserei.

Ihre langen, scharfen Nägel zerrissen meinen Rücken und ein dünner Finger stach wie ein Stilett in mein Fleisch. Aber der Schmerz schenkte mir zusätzliche Lust. Meine Nase suchte und fand den warmen, fruchtigen Geruch ihrer Achselhöhle. Ein wunderbarer, wahnsinnig machender Frauengeruch, naß und voll Körperlichkeit.

Wir nähern uns dem ersten Höhepunkt.

Oleschkas Hüften kreisen in zügelloser Wildheit. Mein Mund hängt an ihren blutroten Brustwarzen und unsere Glieder verstricken sich so ineinander, daß nicht mehr zu erkennen ist, welcher Arm, welches Bein zu wem gehören. Das Blut tobt durch ihre Adern, der rhythmische Druck ihres Schoßes läßt mein Glied ins Unendliche wachsen, bevor es endlich, wie eine Zeitzünderbombe, gerade im richtigen Augenblick tief in ihrem Schoß zerreißt. Der Anblick des unter mir zuckenden Frauenkörpers stürzt mich in eine purpurrote, abgrundtiefe Nacht der Lüsternheit.

Ich verfalle in ein sanftes Delirium, in dem gerade noch so viel Bewußtsein übrig bleibt, um diesen herrlichen Akt richtig genießen zu können.

Ich fühle den Orgasmus kommen, verlangsame die hämmernden Stöße zu einem gleichmäßigen, langsamen Hin- und Hergleiten, spüre jetzt besser das atemlose Pulsen ihres Schoßes. Sie lebt und zuckt unter mir, greift mit den Händen ins Leere. Ich küsse sie, ihre goldenen Wimpern, ihre glatten, brennenden Schultern, ihre heißen Lippen, ich höre sie sinnlose, stotternde Worte sagen.

Ich presse meinen Mund auf den ihren, um sie zum Schweigen zu bringen, obwohl ich selbst Lust verspüre, zu brüllen, zu schreien, oder vielleicht Sturzbäche purpurner Flammen auszustoßen, wie ein Drache aus vergangenen Jahrtausenden.

Wir schweben in eine andere Welt, in eine Welt, in der man sich schamlos liebkost, in der man spricht ohne zu reden, in der man nur fühlt.

Höher und höher tragen uns die Wellen der Lust, bis ich in Oleschkas dritten Orgasmus hinein explodiere, mit einer Wucht, die unsere Körper durchrüttelt wie ein Gewittersturm.

Nachdem ich den letzten Tropfen Samen in ihren unermüdlich saugenden Schoß verspritzte, taumelten wir eng umschlungen, immer noch benommen, in die Duschkabine und ließen das eiskalte Wasser auf unsere liebeserhitzten Körper prasseln. Oleschkas zärtliche Hände bearbeiteten dabei schon wieder meinen Schwanz, dessen Steifheit nicht nachgelassen hatte.

Plötzlich murmelte sie: „Bin gleich wieder da. “ Lässig schlüpfte sie in ihr Kleidchen, dann war sie verschwunden.

Ich war allein unter der Dusche, was meinen Schwanz recht schnell auf seine normale Größe schrumpfen ließ.

Aber darüber machte ich mir keine Sorgen. Oleschka würde die Sache sofort wieder in Ordnung bringen, das wußte ich. Die nächste Runde gehörte sowieso ihr, denn nach unserem alten, stillschweigenden Abkommen waren wir abwechselnd an der Reihe: Einmal ergriff ich die Initiative, dann sie. Und ich wußte genau, was jetzt kommen würde.

Ebenso schnell war sie wieder da, diesmal mit einer großen Flasche des starken, roten, einheimischen Sekts. Sie lachte: „Jetzt feiern wir erstmal das Wiedersehen!“ sagte sie spitzbübisch.

Und mit zwei, drei flinken Bewegungen – diesmal gab es keinen Ringkampf – stand sie wieder nackt vor mir.

Angenehm prickelte der spritzige, kühle Sekt meinen durstigen Schlund hinunter. Ohne sich im Magen aufzuhalten, schien er direkt in mein Blut zu fließen. So lange noch ein Tropfen in der Flasche war, wollte Oleschka nichts von der Liebe wissen. Erst, als die Flasche leer war, schritt sie zu weiteren Taten.

Sie drückte mich ins Bett zurück und betrachtete mit gut gespielter Trauer mein Glied, das jetzt unscheinbar zwischen meinen Beinen versteckt hing.

„Das arme Würmchen! Aber ich wetten, daß ich machen einen schiefen Turm von Pisa in fünf Minuten!“

Wir lachten beide und waren gleich wieder mittendrin im nächsten Liebesspiel. Sofort begann sie, ihren Wunsch in die Tat umzusetzen: Mit ihren Lippen hätte sie wahrscheinlich auch einen Toten zum Leben erweckt.

Ich spürte zärtlich streichelnde Hände, dann ihre küssenden saugenden Lippen auf der empfindsamen Seite meiner Oberschenkel. Langsam schlichen sich die Lippen zum Zentrum meines Geschlechtes hin.

Immer höher, mal rechts, mal links, auf kleinen Umwegen. Schon stellten sich die ersten Erfolge ein, die sich verstärkten, als sie mit beider Händen meinen Hodensack massierte und leicht meine Eier gegeneinander drückte. Dann strich sie mit ihrer rauher Zunge kreuz und quer darüber – und jetzt war jede Schlaffheit vertrieben. Ich spürte, wie heißes Blut meinen Schwanz durchpulste. Er ruckte und zuckte ein paarmal und richtete sich dann auf. Er war jetzt das neue Ziel ihrer frivolen Lippen, die sich saugend, beißend, küssend über ihn her machten.

Da stand der schiefe Turm von Pisa, in aller Pracht, fast ein wenig zu gerade.

Aber Oleschka gab noch lange Zeit keine Ruhe, Zunge und Lippen arbeiteten auf dem aufrecht stehenden Schwanz, ab und zu biß sie leicht in den Schaft, als wollte sie sich von seiner Festigkeit überzeugen. Und wirklich: Er wurde noch praller und fester, schien noch einige Millimeter zu wachsen. Erst als der Schaft auf ihre Liebkosungen nicht mehr reagierte, begann sie, sich mit der weichen, blaßroten Eichel zu befassen.

Mit beiden Händen hielt sie mein Glied fest, umklammerte es beinahe und tänzelte mit ihrer Zungenspitze auf der empfindsamen Haut meiner entblößten Eichelspitze. Kaum fünf Minuten waren vergangen und schon spürte ich jenes verdächtige Kribbeln und Krabbeln ganz tief unten am Rücken, das sich von dort bis zur Eichelspitze erstreckte, dann langsam über meinen ganzen Körper ausbreitete. Ich war kurz davor, zu kommen.

Jetzt glitt ihr Kopf tief über mein Glied.

Gierig schob sie es in ihren Mund aus und ein. Ich war vor Lust fast von Sinnen. Bei jedem Tupfer ihrer immer geiler werdenden Zungenspitze empfand ich tausend kleine, brennende Stiche auf meiner Eichel, die sich nach allen Richtungen, durch meinen ganzen Körper ausbreiteten.

Instinktiv ahnte sie meinen Höhepunkt. Saugend glitten ihre Lippen über meine Eichelspitze und schlossen sich dort fest. Jetzt saugte und nuckelte sie wie ein Baby an der Mutterbrust.

In mir siedete und kochte es, ich fühlte es quellen und steigen. Im letzten Moment löste sie ihren Mund von meinem Glied. Aber immer noch hielt sie meinen Schwanz mit ihrer Hand fest umschlossen. Kräftig unterstützte sie die Zuckungen meines Körpers – und dann spritzte mein Samen, gelenkt von ihren Händen, zwischen ihre Brüste. Dort klebten die dicken Tropfen meiner Lust.

Beim Gedanken, was jetzt folgte, muß ich immer ein bißchen lächeln.

Denn Oleschka, ein echtes Naturkind, ließ sich nicht von ihrem Aberglauben abbringen: Nämlich, daß männlicher Samen das Wachstum des Busens fördert. Und jedesmal, wenn ich ihr auf die Brust gespritzt hatte, rieb sie sich sorgfältig damit ein. Dabei hatte sie ohnehin ideale Brüste, nicht zu groß, aber bei weitem auch nicht zu klein. Ich hatte es längst aufgegeben, sie über den Unsinn ihres Tuns aufzuklären. Im Gegenteil: Ich half ihr inzwischen kräftig mit. Auch heute schuftete ich eine gute Viertelstunde und bearbeitete mit beiden Händen ihre prächtigen Hügel, bis sie wie Feuer brannten und meinen Samen ganz in ihre Haut eingesogen hatten.

Angenehm entspannt lagen wir jetzt einige Zeit nebeneinander, aber nicht sehr lange. Denn Oleschka, die ja beim zweiten Mal noch keinen Orgasmus erzielt hatte, gab nicht lange Ruhe und machte sich bald wieder über meinen noch halbsteifen Penis her. Aus Erfahrung wußte ich, daß drei Runden bei ihr das Minimum waren – und ich war stolz und glücklich, jedes Mal mithalten zu können.

Im Nu stand mein Schwanz wieder hart und prall, ohne daß sie sich sonderlich anstrengen mußte.

Jetzt war ich wieder an der Reihe. Aufstöhnend drängte ich ihre Beine auseinander, ließ meinen Körper dazwischen fallen und drang sofort durch Schoß und Spalte bis in ihr Innerstes. Nie gab es dabei Probleme – wir paßten einfach ideal zusammen. Zugegeben: Ich war ausgehungert. Denn schon lange vor dem Urlaub hatte ich mir eine Sexpause auferlegt, um die Begegnung mit Oleschka um so besser genießen zu können. Es war daher, als würden zwei Vulkane auf einmal ausbrechen.

Wie Löwen fielen wir uns an, versetzten uns Prankenhiebe, die blutige Spuren auf unseren Körpern hinterließen. Wir gerieten in einen Strudel der Lust, der sich durch unsere Zärtlichkeiten – oder sollte man sagen: Gewalttaten – immer wilder zu drehen begann. Das Stöhnen des Schmerzes, verursacht durch ihre spitzen Fingernägel in meinem Fleisch, ging bald in ein Stöhnen der Lust über. Ich hätte nicht geglaubt, daß sich die Wildheit und das Feuer unserer ersten Umarmung noch überbieten ließe – doch so war es.

Vielleicht sogar doppelt. Im Vergleich zu dem, was sich jetzt abspielte, erschienen mir alle Liebeserlebnisse der letzten Zeit wie der Unterschied zwischen zahmen Betthäschen und einer wilden Tigerin des Urwaldes. Oleschka war eine Meisterin in der Kunst, meine Lust bis an die Grenze des Wahnsinns zu treiben. Ihr Körper bäumte sich unter mir auf, es dauerte lange Minuten, bis ich sie fest in den Griff bekam, um sie so richtig nach allen Regeln der Kunst ficken zu können.

Listig nutzte ich kleine Verschnaufpausen ihrerseits aus, um meinen knallharten Schwanz mit gezielten Stößen in sie treiben zu können. Aber sie wand sich wie eine Schlange, schlüpfte immer wieder unter mir weg und immer wieder stand mein Freund im Freien. Sie neckte mich, hielt mich zum Narren, bis ich meinen Schwanz endlich wieder brutal in ihren Schoß bohren konnte. Wild aufschreiend, nagelte ich auf sie ein, dann ließ ich mich schwer auf sie fallen und begrub ihren Körper unter der ganzen Schwere meines Leibes.

Jetzt beginnt ihr Schoß zu arbeiten. Gierig drückt und melkt er mein Geschlecht, bis ich einen Warnungsschrei ausstoße, der ihr den baldigen Erguß ankündigt. Wunderbar, wie sie ihre Scheidenmuskeln beherrscht – denn sofort hören ihre Zuckungen auf, sie liegt einige Zeit fast reglos unter mir. Wir wollen es auskosten, wollen uns Zeit lassen.

Drei- oder viermal wiederholen wir dieses herrliche Spiel, dieses Treiben bis zum äußersten Punkt, an dem noch eine Umkehr möglich ist, dieses Abklingenlassen der Lust, dieses neue Beginnen.

Endlich schlingt sie Arme und Beine um mich, ihr Zeichen, daß ich zum Endspurt ansetzen solle. Unbeschreiblich, wie sich unsere Körper jetzt noch einmal wild bekämpfen. Noch unbeschreiblicher der wollüstig, erotische Genuß, der uns jetzt erfaßt und sich unaufhaltsam, bis zur Explosion steigert.

Ich habe das Gefühl, meinen Körper bei lebendigem Leibe zerreißen zu spüren. Meine Lunge geht wie eine Windmühle. Ohne unseren Liebeskampf zu unterbrechen, drehen wir uns so um, daß Oleschka in den Reitsitz kommt.

Wild beginnt ihr Becken zu kreisen, kleine Kreise, große Kreise, sie stemmt sich hoch, daß mein Glied fast aus ihrer Scheide rutscht, dann fällt sie mit einer Wucht zurück auf meine Schenkel, als wäre mein Schwanz der Kolben eines Motors. Als ich ihr das Zeichen gebe, daß es jetzt bald passieren würde, fängt sie wieder an, auf meinem tief in ihr steckenden Pfahl zu kreisen. So wild, so brutal, daß ich glaube, mein Schwanz würde jeden Augenblick in Stücke zerfetzt.

Und dennoch war es kein Schmerz, sondern höchste Lust. So sehr, daß er explodierte, trocken, fast samenlos, mit einer Wucht und Kraft, daß mir beinahe die Sinne zu schwinden drohen.

Es war der längste, der wildeste Liebesritt meines Lebens. Noch nie war ich so erschöpft wie diesmal, eine Steigerung schien mir einfach unmöglich. War ich überhaupt noch lebendig?

Mein Körper war übersät von unzähligen, feinen Striemen, die sie mir in ihrer Ekstase gerissen hatte.

Auf meiner Schulter sah man den Abdruck ihrer kräftigen Zähne, Bißspuren auch auf meinen Oberarmen.

Aber ich war glücklich.

Die große Überraschung kam, kurz bevor sie mich verließ

Oleschka sprang auf und ging zur Wand, die an dieser Steile von einer Art Wandteppich, einem bunt bedruckten Vorhang, bedeckt wurde. Mit einem Griff schlug sie den Wandvorhang zurück – dahinter war ein Spiegel. Einer jener sonderbaren Zauberspiegel, die von einer Seite aus durchsichtig sind.

Natürlich von meiner Seite aus. Wie durch ein Fenster konnte ich das daneben liegende Zimmer überblicken. Vom anderen Zimmer aus gesehen war es hingegen nichts anderes als ein gewöhnlicher Wandspiegel.

Oleschka winkte mich herbei. Mein Blick fiel direkt auf das große Doppelbett nebenan.

Es war leer.

„Gäste gerade abgereist, kommen bald neue“, sagte Oleschka und blickte mich schelmisch an. Ich war vor Staunen stumm geworden.

Mit großen Augen blickte ich abwechselnd ins Nebenzimmer und auf Oleschka.

Während sie in ihre winzigen Kleidungsstücke schlüpfte, flüsterte sie mir zu: „Du dir hier Appetit holen – aber verspeisen nur mich!“

-Fortsetzung folgt-.

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