Blind Date

In Zeiten von Corona ist es wichtig, körperliche und soziale Kontakte auf ein Minimum herunter zu fahren! Bordelle schließen, die sexuelle Lust ist dennoch weiter da. Warum nicht deshalb mal Camsex ausprobieren, der virtuelle Sex ohne Gefahr für beide Seiten! Schützen Sie sich!

Die letzten Sonnenstrahlen des Tages blendeten mich. Ich setzte meine Sonnenbrille auf. Bin ich hier richtig? In fünf Minuten würde ich da sein, am vereinbarten Treffpunkt. Sie hatte ein belebtes Lokal in der Innenstadt vorgeschlagen. Es würde unser erstes Treffen sein. Wir hatten nicht einmal Fotos ausgetauscht. Wir wussten beide nicht, wie wir aussahen. Es würde ein klassisches blind date werden.

Klar, wir wussten warum wir uns trafen, es sollte eine reine Bettgeschichte werden.

Ich wusste auch, dass es zwei oder drei andere Männer gab, mit denen sie sich getroffen hatte. Aber bereits in ihren Mails hatte sie geschrieben, dass die meisten Männer, die ihr geschrieben haben, sich selbst disqualifiziert hatten. Wir hatten sofort eine „Gesprächsebene“, soweit man das in ausgetauschten Mails als solche bezeichnen kann.

Was erwartete ich? Ich beschloss überhaupt nichts zu erwarten. Das klang ja gut, ich beschließe einfach. Ich horchte in mich hinein.

Ja, zugegeben, sicherlich erwartete ich der Frau zu gefallen. Aber trotzdem wollte ich nichts, rein gar nichts erwarten. Außerdem wusste ich ja nicht einmal ob sie mir gefallen würde.

Meine Hand griff in die Innentasche meiner Jacke. Das Kondom war an seinem Platz. Ich war vorbereitet, aber, ja, ich erwartete nichts.

Ich war etwas aufgeregt. Nervös? Nein, ich doch nicht. Etwas aufgeregt, ja. Ich war gespannt auf die Frau, auf den Menschen, den ich treffen würde.

Ich wusste, dass das Lokal in der Fußgängerzone liegt. Nun war ich fast angekommen und fing an nach einem Parkplatz zu suchen. Einbahnstraßen, voll. Wieso haben alle Leute heute beschlossen hier die Straßen zu verstopfen? Ich würde zu spät kommen. Beim ersten date zu spät kommen. Es geht wohl kaum noch schlimmer. Meine Nervosität stieg. Würde sie überhaupt da sein? Würde sie warten, selbst wenn ich zu spät bin? Meine Gedanken bewegten sich schneller.

Plötzlich klingelte mein Handy. Ja, wir hatten die Nummern ausgetauscht. Ich schaute auf die Anzeige. „Unbekannter Teilnehmer“. Ich meldete mich: „Hallo?“. „Ja Hallo, ich bin es. Ich warte auf Dich. Kommst Du noch?“ Ich trat die Flucht nach vorne an. „Zum ersten date zu spät kommen. Schlimmer geht es gar nicht mehr. Ja sicher komme ich. Ich bin schon ganz in der Nähe und suche einen Parkplatz – ein paar Minuten noch. „. „O.

K. , dann bis gleich, ich warte. „

Oh je, das fing ja gut an. Ich hätte es mir auch denken können, dass am Rand der Fußgängerzone zu dieser Zeit noch Betrieb ist. Mein Fehler. Ich bin zu spät losgefahren. Diesen Punkt habe ich einfach unterschätzt. Na ja, es lässt sich nicht mehr ändern.

Da! Ein freier Parkplatz, schnell wenden, einparken und – los.

Es dauerte ein paar weitere Minuten bis ich das Lokal gefunden hatte.

Ein Blick auf die Uhr. Schon eine gute Viertelstunde zu spät. Durch ihren Anruf aber war ich wenigstens sicher, dass sie überhaupt gekommen war.

Also, Tür auf und eintreten. Einen Moment lang mussten sich meine Augen erst an die Lichtverhältnisse gewöhnen. Ich schaute mich im Raum um. Es saßen einige Pärchen an den Tischen und ich sah zwei größere Gruppen. Die schieden aus. Ich wusste ja nicht, wie sie aussieht.

Ich bliebe stehen und schaute systematisch durch den Raum. Schnell kreisten Gedanken durch meinen Kopf. Was, wenn nun mehrere einzelne Damen in Frage kamen? Wir hatten kein Erkennungszeichen ausgemacht; das war uns zu blöd. Wenn ich nun eine „falsche“ Frau anspreche? Was sage ich möglicherweise einer anderen Frau, was unverfänglich und doch eindeutig ist? Ich stand wohl einige Momente wie blöd in der Nähe des Einganges.

Dort in der Ecke, das musste sie sein.

Ich ließ meinen Blick noch einmal durch den Raum schweifen, ja, es gab keine andere Frau allein an einem Tische. Sie wirke wie eine Lady, sie strahlte etwas Unnahbares aus. Ich setze mich ihr gegenüber hin. „Bist Du …?“ „Ja, und dann bist Du ..“ Wenigstens das hatte geklappt. Wir musterten uns. Ich sah, wie sie auf meinen Kopf schaute. Ich fasste dorthin. Stimmte irgendetwas nicht? Ach ja, die Sonnenbrille. Hatte ich sie absichtlich aufgelassen? Ich nahm sie ab.

Das Gespräch begann etwas schleppend. Wir hatten ja auch beide viel damit zu tun, und gegenseitig zu mustern. „Möchtest Du etwas essen?“ Wir bestellten. Das Gespräch kam langsam in Schwung. Wir sprachen über ganz viele Dinge. Mit jedem weiteren Wort schien sie aufzutauen; ich wahrscheinlich auch. Sie wirkte immer natürlicher. Mir gefiel Ihre Art zu lachen. Auch inhaltlich hatten wir viel gemeinsam. Immer wieder schauten wir uns tief in die Augen.

Nach dem Essen schob ich die Teller beiseite. Langsam ergriff ich ihre Hand. Mag sie das? Ist das angemessen? Wozu waren wir hier? Ja, wir mochten uns. Mittlerweile konnte ich das sagen. Sie zog ihre Hand nicht weg. Ich begann sie zu streicheln. Während wir weiter sprachen, streichelte ich immer intensiver ihre Hände.

Ich fragte nach den anderen Männern, mit denen sie sich getroffen hatte. Wollte ich die Konkurrenz abklopfen? Sie sprach von dreien.

„Der Eine … der Andere .. der Dritte …“ Ich hörte nur heraus, dass sie die drei bestimmt nicht wollte. Das war mir genug.

Mittlerweile saßen wir bestimmt schon zwei Stunden hier. Die Zeit verging wie im Fluge. Das ist ein gutes Zeichen; sagte ich mir.

„Sag mal, als ich hereinkam, was hast Du gedacht?“ – Schweigen. Nach einem Moment des Überlegens tauschten wir unsere gegenseitigen Eindrücke aus.

Es war jetzt, als würden wir uns schon viel länger kennen.

„Sollen wir mal langsam gehen?“. „Ja“.

Ich bezahlte, nicht ohne vorher zu fragen, ob sie einverstanden war, fügte mit süffisantem Grinsen hinzu, dass es sie zu nichts verpflichtet. Wir mussten beide laut lachen und verließen das Lokal. Jetzt konnte ich erkennen, dass sie ziemlich klein war, trotz der hohen Schuhe, aber das wusste ich ja bereits.

Unsere so genannten „Eckdaten“ hatten wir ausgetauscht. Ich ergriff wieder ihre Hand. Nach ein paar Metern legte ich meinen Arm um sie und wir gingen, wie ein Liebespaar, die Straße entlang. Mitten auf einem großen Platz, mitten unter einer Laterne, warum weiß ich nicht, aber es war ja mittlerweile dunkel, blieb ich stehen, drehte sie zu mir, drückte sie an mich und küsste sie. Erst ganz zärtlich, dann immer inniger küssten wir uns. Unsere Körper drückten sich aneinander.

Es fühlte sich gut und richtig an. Wir, die wir uns erst zwei Stunden kannten.

Stundenlang küssten wir uns, in Wahrheit waren es wohl nur Minuten. Dann brachte ich sie zu ihrem Auto. Wir beschlossen, dass es heute zu spät war, für, ja, um, wir beide, nun, wir wussten jetzt beide was wir wollten. Das war keine Frage mehr.

Wir wollten uns erneut treffen. Am besten an einem Hotel.

Wir hatten uns an einem größeren Hotel verabredet. Es lag verkehrsgünstig. Ich ließ mir das Wort auf der Zunge zergehen: „verkehrsgünstig“. Unwillkürlich musste ich grinsen. „Ich freue mich auf Dich“ hatte sie in Ihrer letzten Mail geschrieben. Ja, ich freute mich auch. Es hatte sich so gut angefühlt. Würde es wieder so sein? Das Wichtigste aber war, es war erregend, für beide. Ich fand es gut, dass wir nicht beim ersten Treffen irgendwelche Aktionen auf die Schnelle gestartet hatten.

Auch schien sie mir nicht die Frau zu sein, spontan in der Tiefgarage ihre Lust auszuleben. Die Kameras hatten wir gesehen, beim letzen Mal, in der Tiefgarage, wo ihr Auto parkte. Also heute, heute war es so weit. Mein erster Eindruck von ihr, im Lokal, die Unnahbare Lady, da konnte ich mir nicht vorstellen, wie diese Frau im Bett agieren würde. Nun konnte ich mir das durchaus vorstellen. Ich hatte mir so viele Gedanken gemacht.

Was mache ich, was nicht? Wie forsch darf ich sein? Über die vielen Gedanken und Möglichkeiten habe ich irgendwann beschlossen, einfach zu sein, mir nichts vorzunehmen; bis auf eins. Doch, eine Sache hatte ich mir vorgenommen.

Ich kam mir vor wie ein Teenager bei einer der ersten Verabredungen. Im Ernst, so sprach ich mit mir selbst, ich hatte schon Einiges erlebt, aber eine solche Situation, mit einer Frau ein paar Mails auszutauschen, sich für zwei oder drei Stunden zu treffen und anschließend eine ach so spontane Verabredung zum Sex zu treffen, das kannte ich noch nicht.

Sex. Ich ließ mir das Wort auf der Zunge zergehen. Ja, Sex. Ich wollte sie. Ich war mir sicher, sie wollte mich auch. Was brauchten wir mehr. Einen Ort hatten wir ja auch gefunden.

Diesmal hatte ich keine Sorge, ob sie kommen würde. Kommen, schon wieder eine Doppeldeutigkeit. Ich grinste vor mich hin. Außerdem wollte ich diesmal sehr pünktlich sein. Ich war pünktlich. Mein Blick fiel auf die Uhr. Ja, ich war pünktlich und ich war vor ihr da.

Ihr Auto kannte ich ja bereits. Ich hatte meinen Parkplatz so gewählt, dass ich sie sehen musste. Nach ein paar Minuten mit allen möglichen Gedanken wie, kommt sie vielleicht doch nicht?, hat sie es sich anders überlegt?, bog ihr Auto um die Ecke.

Mein Herz klopft nun doch etwas schneller. Darf ein Mann das zugeben? Darf man(n) auch aufgeregt sein. Ich habe keine Zeit mehr für diese Gedanken. Ich steige aus, gehe auf ihren Wagen zu.

Sie öffnet die Beifahrertür und ich steige ein. Sofort ist es wieder da. Wir schauen uns in die Augen. Langsam bewegen sich unsere Köpfe aufeinander zu. Unsere Lippen berühren sich, erst ganz vorsichtig. Nach einer Weile innigen Knutschens folgt die Frage:

„Wollen wir reingehen?“ – „Ja“.

Wir steigen aus und gehen Arm in Arm auf den Eingang zu. Wird es peinlich sein? Kann man an unseren erhitzten Gesichtern erkennen, was wir gleich machen werden? Bestimmt kennt das Personal in einem Hotel „solche Paare“; Paare, die sich für ein paar Stunden treffen.

Ich bestelle ein Zimmer und bezahle sofort. Das möchte ich lieber erledigt haben. Wir gehen auf den Aufzug zu. Die Blicke scheinen uns zu folgen. Es macht mir nichts aus. Im Aufzug küsse ich sie wieder. Die Fahrt ist aber zu kurz um das länger zu genießen. Das ist ja auch gar nicht nötig. Gleich werden wir ein Zimmer haben, für uns allein. Wir werden Ruhe haben. Es wird uns niemand stören. Wir können – ja – wir können uns ausleben.

Was heißt das Ausleben? Der Aufzug hat längst geöffnet, ich halte beide Magnetkarten in der Hand; eine Karte hätte auch gereicht. Ich habe laut gesprochen und wundere mich über die Antwort von ihr. Ja, eine Karte hätte auch gereicht. Wir lächeln uns an. Der lange Gang hat eine ganz eigene Akustik. Es erscheint so unwirklich. Überall gehen Türen ab. Wir haben ein Stück zu laufen. Wortlos gehen wir den Gang entlang. Was passiert hinter den Türen? Was passiert gleich hinter unserer Tür?

Wir haben unser Zimmer erreicht.

Mit der Magnetkarte öffne ich und lasse ihr den Vortritt. Ich öffne die Sektflasche, ein Piccolo, die ich mitgebracht habe, hole die beiden Zahnputzgläser aus dem Bad und fülle sie. Sie legt sofort Ihren langen Mantel ab, es ist schließlich kalt draußen, ich folge ihrem Beispiel. Wir trinken beide einen kleinen Schluck Sekt und stellen die Gläser ab. Ich fasse sie an beiden Händen. Wir schauen und lächeln uns an. Langsam ziehe ich sie zu mir.

Ich schaue zu ihr herunter, direkt in ihre Augen. Unsere Lippen bewegen sich ganz langsam aufeinander zu, berühren sich, ganz leicht. Es scheint als würden sich elektrische Spannungen entladen. Ein leichtes Stöhnen von ihr dringt an mein Ohr. Spätestens jetzt bin ich entflammt. Langsam lege ich meine Arme um sie, drücke sie sanft aber bestimmt an mich. Meine Hände Streicheln ihren Rücken. Unser Kuss wird intensiver, gegenseitig erforschen wir uns mit unseren Zungen. Meine Hände kratzen nun beide mit meinen Fingernägeln von ihrem Nacken sanft über den ganzen Rücken bis zum Po.

Sie stöhnt laut in meinen Mund. Meine Hände drücken ihren ganzen Unterleib fest an mich. Meine Erregung drückt gegen ihren Bauch. Unser beider Atem geht immer schneller. Meine Hände machen sich selbstständig, auf ihrem Rücken, ihren Flanken, ihrem Po, zärtlich umfassen sie ihre Brüste. Sie fühlen sich klein und fest an. Die Erregung steigt immer weiter. Längst sind ihre Hände auch nicht mehr untätig, umfassen mich, streicheln mich. Plötzlich ergreife ich ihren Kopf, ihr mittellanges Haar fasst sich gut an, und küsse sie heftig, unüberlegt.

Ich öffne ihre Bluse soweit, dass ich sie über den Kopf ziehen kann. Für einen Moment haben wir uns voneinander gelöst. Ich ziehe ihr die Bluse über den Kopf und betrachte ihren schlanken Oberkörper. Sofort ziehe ich sie wieder an mich und kann endlich über ihre nackte Haut streicheln. Es fühlt sich ungleich schöner an. Währenddessen öffne ich den Verschluss ihres BHs und streife ihn ab. Jetzt betrachte ich ihre Brüste.

Klein und fest, erstaunlich für ihr Alter; sie ist immerhin ein paar Jahre älter als ich. Ich umschließe ihre nun nackten Brüste mit beiden Händen, streichle sie, fühle ihre Brustwarzen wachsen, nach der Befreiung aus dem BH.

Schnell trete ich zur Seite und ziehe die Tagesdecke vom Doppelbett. Es erscheint ein Doppelbett ganz in weiß, es sieht so unschuldig aus, dieses weiß, so unberührt. Gleich wird es zerwühlt werden, ging mir durch den Kopf und der Gedanke gefiel mir sehr.

Jetzt umarmen wir uns wieder. Ihre Hände sind längst unter meinem Kleidung, auch sie will meine Haut spüren. Ich suche den Verschluss ihrer Hose. Nach einigem Bemühen werde ich fündig, ich will auf keinen Fall ungeschickt erscheinen. Für einen kurzen Moment war mein Denken wieder da. Ich öffne ihre Hose, ziehe den Reißverschluss herunter. An Ihrem Körper herunterküssend, kurz an ihren Brüsten verweilend und ihr erneutes Stöhnen entlocken, sinke ich mit der Hose in meinen Händen auf die Knie.

Ich küsse ihren erstaunlich flachen Bauch, warm, weich und trotzdem fest. Nun beginne ich ihr die Schuhe und die Hose abzustreifen. Jetzt trägt sie nur noch ihren schmalen schwarzen Slip. Ich küsse ihren Venushügel durch ihren Slip und komme wieder hoch. Sofort beginnt sie mir mein T-Shirt auszuziehen. Wir umarmen, küssen und streicheln uns, auf nackter Haut. Die Erregung, sofern sie durch das Ausziehen überhaupt gebremst wurde, ist sofort wieder da. Zwischendurch streife ich meine Schuhe ab.

Überrascht grinst sie mich an, als ich so plötzlich hochhebe und zum Bett trage.

Wir liegen halb übereinander. Uns in die Augen schauend beginnen wir wieder uns zu küssen. Meine Hände streicheln überall, ohne nachzudenken. Mein Schenkel rutscht zwischen ihre sich öffnenden Beine. Durch meine Hose, die ich immer noch trage, und durch ihren Slip spüre ich die ungeheure Wärme. Ich fasse ihre Arme und hebe sie über ihren Kopf.

Mit einer Hand halte ich sie dort fest. Jetzt beginnt mein Mund seine Reise. Ich beiße leicht in ihren Hals und entlocke ihr, zwischen den schnellen Atemzügen, lautes Stöhnen. Mein Mund wandert langsam zu ihrer linken Brust. Ich küsse um ihren Nippel herum, vermeide es, ihn zu berühren. Dann löse ich meinen Mund und küsse ganz sanft, so leicht in der Berührung wie es geht, die Spitze ihrer Brustwarze. Ganz steil und steif steht sie hervor.

Plötzlich sauge ich sie in meinen Mund, ihr ganzer Körper windet sich unter mir. Dann wiederhole ich ein ähnliches Spiel mit der anderen Brust, während meine freie Hand sich der vom Mund verlassenen Brust widmet.

Streichelnd wandere ich nun am ihrem Körper hinab, erreiche den Rand ihres Slips, lege meine Hand unter ihrem Stöhnen auf ihre bedeckte Muschel. Jetzt knie ich zwischen ihren Beinen, schaue ihr ins Gesicht, betrachte dieses erwartungsfreudige Lächeln und ziehe ihr langsam, ganz langsam den Slip aus, streife ihn von ihren Beinen, die sie helfend anhebt.

Erstmals liegt sie vollständig nackt vor mir. Ich sauge diesen Anblick in mich auf. Ich betrachte Ihre Weiblichkeit, ihren gestutzten Busch, ihre Verlockung. Magisch werde ich angezogen, küsse ihr Dreieck, die Innenseiten ihrer Schenkel. Ihre Beine öffnen sich weiter. Ich küsse den Rand ihrer sich von allein öffnenden Lippen, ich atme sie ein, ich atme ihren Duft. Sofern das überhaupt möglich ist, steigt meine Erregung weiter an. Meine Zunge wandert an ihren Lippen entlang, immer wieder, dringt langsam, spielerisch dazwischen, zieht sich wieder zurück, um kurz darauf wieder zurückzukehren.

Sie schmeckt so gut, diese Frucht, die lange kein Mann mehr geöffnet hat. Ihr Stöhnen setzt wieder ein. Ihr Becken beginnt im Rhythmus meiner Bewegungen zu kreisen. Meine Hände kommen meinem Mund zu Hilfe, öffnen sie ganz, meine Zunge streicht sanft aber bestimmt durch ihre Hautfalten erforscht jeden Winkel. Ihr Geschmack überflutet meinen Mund. Ihre Bewegungen werden schneller, ihr Stöhnen wird lauter. Jetzt sauge ich ihre Perle in meinen Mund und dringe gleichzeitig ganz leicht mit einem Finger in sie.

Ich finde ihren Rhythmus. Ihr Stöhnen wird immer lauter, kurz kommt die Örtlichkeit zurück in mein Bewusstsein. Ein Hotelzimmer, nun, in einem Hotelzimmer müssen solche Geräusche doch normal sein. Ihre Lautstärke spornt mich an, steigert meine Erregung, beflügelt mein Handeln. Sie windet sich so stark, dass ich aufpassen muss, nicht abzurutschen. Mein gesamtes Gesicht ist gebadet in ihrer Nässe. Ihre Schenkel klemmen mich regelrecht ein. Ihr Höhepunkt überrollt sie. Immer weiter umkreise ich ihre Perle.

Als ihr Höhepunkt überschritten ist, rutsche ich schnell hoch, klemme meinen Schenkel zwischen ihre Beine und küsse sie sanft. Meine Arme halten sie. Unsere erregten Leiber liegen aufeinander, reizen sich sanft. Jetzt wäre es so leicht, in sie einzudringen. Mein Schwanz liegt hart auf ihrem Bauch, streift ihren Venushügel, aber, sicher ist sicher. Ich bewundere meine eigene Beherrschung. Sie schmeckt sich selbst in unseren Küssen. Einige Momente bleiben wir so liegen, bis sie wieder zu Atem gekommen ist.

Meine Augen schauen sie an und drücken mein Begehren aus, mein Begehren das sich fest an ihre Seite presst. Ihr Mund öffnet sich und sie haucht: „Ich will Dich. “ „Ich will Dich auch – und wie ich Dich will“. Ich knie neben ihr. Meine Männlichkeit steht steif nach oben. Ich greife nach dem Kondom, das ich irgendwann neben das Bett auf den Boden geworfen habe. Während ich es auspacke nähert sich Ihr Kopf meinem Schwanz.

Ich halte inne. Zärtlich nimmt die ihn in den Mund und lutscht sanft an meiner Eichel. Die Gefühle in meinem Körper explodieren. Das Gefühl geht durch und durch. Wenn ich in dem Moment einen klaren Gedanken hätte fassen können, hätte ich mir bestimmt die Situation im Lokal beim ersten Treffen vorgestellt, als ich auf ihren Mund geschaut habe und versucht hatte mir vorzustellen, wie sich ihre schmalen und doch sinnlichen Lippen um meine Eichel schließen würden.

Diesmal ist es allein an mir laut zu stöhnen. Mein eigenes lautes Stöhnen weckt mich aber scheinbar in der Situation. Ich will noch nicht. Sanft entziehe ich mich ihrem Mund, so schwer es auch fällt. Ich streife nun endlich das Kondom über. Sie legt sich zurück auf Bett und spreizt ihre Beine. Unsere Blicke versinken ineinander. Sie zieht mich ganz sanft auf sich, unendlich langsam dringe ich in sie ein. Dieser so innige Moment.

Der Beginn der Verschmelzung, ja, so fühlt es sich an. Ich ziehe mich in ganz langsamer Bewegung wieder zurück nur um sofort langsam wieder einzudringen in ihre Muschel. Jedes mal gehe ich etwas tiefer. Das Crescendo ihres Stöhnens begleitet mein Eindringen. Nach ganz langsamen Bewegungen bin ich irgendwann ganz eingedrungen. Unsere Schambeine berühren sich. Dieser köstliche Augenblick; Dieser einmalige Augenblick des ersten vollständigen Eindringens; ich möchte ihn auskosten. Wir beide wollen ihn auskosten. Eine ganze Weile verharren wir, uns zärtlich streichelnd und küssend, ineinander.

Wir geniessen uns. Jetzt beginne ich, mich wieder langsam aus ihr herauszuziehen, so dass nur noch meine Eichel in ihr ist. Ich verharre einen Moment und stoße plötzlich zu. Ein lautes Stöhnen, ja fast Schreien, ist die Folge. Dieses Spiel spiele ich eine ganze Weile. Immer wieder und wieder, die Zeit zwischen den einzelnen Stößen variierend, unberechenbar für sie, um ihre Lust weiter zu steigern. Ihre Hände krallen sie in meinen Po und unterstützen meine Bewegungen.

Langsam steigere ich mein Tempo. Jetzt folgen lange harte Stöße. Ihr Stöhnen wird immer lauter. Auch ich stöhne jetzt. Ich fühle, dass sie kurz davor ist. Ich bremse meine Bewegungen, werde langsamer, halte sie auf ihrem Level. Dann beginne ich mit kurzen sehr harten Stößen, erst langsam, vereinzelt, sich immer weiter steigernd. In ihr Stöhnen mischt sich ein Schrei. „Habe ich Dir weg getan“ – „N e e ein“. Gut. Dann nehme ich die harten Stöße wieder auf, steigere sie immer weiter und sie fliegt erneut los.

Fast nimmt sie mich mit. Aber ich will immer noch weiter machen. Wir halten und winden uns in den Nachwehen ihres Orgasmus. Ich bleibe noch eine Weile mit leichten Bewegungen in ihr.

Jetzt ziehe ich mich zurück, gleite knabbernd an ihrem Körper hinab und küsse und liebkose ihren Bauch. Damm drehe ich sie herum. Sie weiß sofort was ich will und hilft mit. Auf ihrem Bauch liegend spreizt sie die Beine. Ich küsse ihre Muschel, rieche ihr Aroma vermischt mit dem Geruch von Gummi – vorhin hat sie besser gerochen.

Das hält mich aber nicht davon ab ihren Spalt zu lecken. Langsam durchstreift meine Zunge ihr Tal bis hin zu ihrer Rosette, die bei der Berührung zuckt. Jetzt dringe ich wieder in ihre Lustgrotte und lege mich lang auf ihren Rücken. Mein Gewicht stütze ich mit meinen Armen ab. Langsam beginne ich mich wieder in ihr zu bewegen. Ihre Erregung steigt erneut. Eine Hand fasst unsanft in ihre Haare, gleichzeitig beiße ich in ihren Nacken und entlocke ihr erst wohlige Seufzer und dann lauteres Stöhnen.

Mittlerweile rammle ich wild, ja Rammeln, dieses Wort ging mir durch den Kopf, eigentlich abwertend, aber sie spornt mich an. Lange würde ich das Tempo nicht mehr aushalten. Es kam mir bereits wie Stunden vor. Ich bremse uns, drehe sie auf ihre linke Seite, so dass ich hinter ihr liege, ohne mich zurückzuziehen. In dieser eher gemütlichen Stellung gleitet meine Hand zwischen ihre Beine und streichelt ihre Perle. Erneut wird ihr Stöhnen lauter. Später vertraut sie mir an, dass dies eine ihrer Lieblingsstellungen ist.

Ich finde den richtigen Rhythmus in den Bewegungen meiner reibenden Hand und meines Unterleibes. Sie wurde immer lauter. Ob sie weiß, wie laut sie sein kann? Erneut verkündet ihr Stöhnen ihren Orgasmus.

Diesmal lasse ich ihr keine Ruhe, drehe sie um und mache als Missionar weiter. Ihre Geräusche bestätigen mich darin, weiterzumachen. Irgendwann, in einer kleinen Pause, als ich ruhig in ihr verharre, sagte sie „Ich kann nicht mehr“ – „Ich kann auch nicht mehr“ gebe ich zur Antwort und bewege mich wieder in ihr, leite den Schlussakkord ein.

Sie knabbert an meinem Ohr, stöhnt hinein, das macht mich unheimlich an. Ich würde sie gerne noch einmal mitnehmen. Ich spüre es in mir aufsteigen. Gleich würde es mich zerreißen, ich schwebe in diesem Zustand, scheinbar minutenlang, bevor ich wieder eins werde. Entfernt höre ich mich selbst schreien.

Ermattet liegen wir ineinander. Nach einigen Minuten Ruhe, als der Verstand wieder langsam beginnt einzusetzen, schaut sie auf ihre Uhr. „Was? Das waren ja drei Stunden! Unglaublich! “ Nach einer kleinen Pause sagt sie: „Ich muss los, sei mir nicht böse“.

Mit diesen Worten verschwindet sie im Bad. Nach kurzer Zeit erscheint sie wieder, mich anlächelnd, und zieht sich schnell und wortlos an. Sie verabschiedet sich mit einem schönen Kuss und dem Hinweis auf die nächste Verabredung per Mail. Dann ist sie verschwunden.

Ich lag allein, nackt, in einem fremden Hotelzimmer im Bett. Eine zeitlang schien ich gar nichts zu denken; so kam es mir vor. Es wirkte alles so unwirklich, ja fast surreal.

Ich kam mir so leer vor, ja sogar verlassen kam ich mir vor. Dieses Recht hatte ich doch gar nicht, mich verlassen zu fühlen. Ich hätte denken können, das Erlebte ist gar nicht passiert.

O. K. Der plötzliche Abgang war nicht schön – für sie bestimmt auch nicht.

Langsam kehrten meine Lebensgeister zurück und mit ihnen mein Tatendrang.

Ich blieb noch eine ganze Weile liegen.

Dann begann ich, mich ‚einzusammeln‘. So kam ich mir vor, als ich meine Kleidungstücke einsammelte. Ich legte mir alles zurecht, dann ging ich duschen. Ich wusch die Spuren ab. Nein. Das war das falsche Wort. Ich wollte sie gar nicht abwaschen. Ich wollte sie behalten. Das Erlebnis würde ich zumindest konservieren; ich würde es mir merken, meine Gefühle würde ich mir merken, nicht nur den Ablauf der Geschehnisse.

Ich hätte mich so gerne mit ihr ausgetauscht, sie nach ihren Gefühlen gefragt, von meinen berichtet.

Egal was noch daraus werden sollte, ob ich sie wieder sehen würde oder nicht, ich wollte es als gutes, wirklich gutes Erlebnis in Erinnerung behalten.

Keine Kommentare vorhanden


Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*