Der außergewöhnliche Mitreisende

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(von Capitano Rigor)

„Ist der Platz dort noch frei?“

Wenn man am Freitagnachmittag mit dem Zug fahren muss, kann man froh sein, überhaupt einen Sitzplatz zu ergattern. Und da die meisten Leute heute Großraumwagen bevorzugen, hat man in den Abteilen noch eher eine Chance. Allerdings ist man dort längere Zeit eng mit Leuten zusammen, die man sich nicht aussuchen kann. Als einzige Frau mit fünf fremden Männern? Na ja, die werden ja wohl nicht über mich herfallen.

Ehe ich bis Berlin stehen muss, ist dies die bessere Wahl.

„Ich denke, ja“, antwortet der seriöse Mann, der an der Abteiltür sitzt. Als ich ihn nur kurz ansehe, spüre ich sofort seine außergewöhnliche Ausstrahlung. Rein äußerlich wirkt er eher unauffällig. Er mag Mitte vierzig sein, sein kurzes Haar weist schon größere kahle Stellen auf. In seinem ebenfalls kurz geschnittenen Bart schimmert etwas Silbriges. Sein grauer Anzug deutet auf einen Job im mittleren Management hin.

Aber er hat ein ausgeprägtes Charisma und strahlt Souveränität und Zuverlässigkeit aus. Ein Mensch, der allein durch seine Anwesenheit seine Umgebung beeinflussen kann. Jemand, der nicht um Vertrauen werben braucht, weil man es ihm gerne schenkt. Ein Mensch aber auch, der weiß, was er will und sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt.

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Neben ihm sitzt ein junger Mann mit längeren Haaren, wahrscheinlich ein Student, während der am Fenster einen so typisch militärischen Haarschnitt hat, dass ich ihn sofort für einen Soldaten halte.

Vielleicht auch, weil der ihm gegenüber den oliv-scheckigen Feldanzug des Heeres trägt. Zwischen diesen und einen zweiten offensichtlichen Studenten setze ich mich, nachdem ich meinen großen Trolly im Gang vor dem Abteil abgestellt habe.

„Wollen Sie den Koffer dort stehen lassen?“ fragt der Herr im grauen Anzug. „Hier oben ist noch genug Platz“, weist er auf die Gepäckablage. „Der ist zu schwer, den bekomme ich nicht dort hinauf“, erkläre ich.

„Vielleicht ist einer der jungen Herren bereit, Ihnen zu helfen?“ entgegnet er.

Sein Charisma wirkt auch auf die jungen Männer. Der Student neben mir steht auf und holt den Koffer. Als er ihn in die Ablage heben will, merkt er, dass ich mit dem Gewicht nicht übertrieben habe. Der Soldat springt hinzu und hilft ihm.

„Es gibt ja doch noch Kavaliere“, bedanke ich mich. „Jetzt hoffe ich nur, dass ich in Berlin jemanden finde, der mir den Koffer wieder herunterholt.

Der Herr schmunzelt: „Ich glaube, wir alle fahren nach Berlin. Wenn Sie auch nett zu uns sind, werden wir Sie mit dem Koffer nicht alleine lassen. „

„Warum sollte ich nicht nett zu ihnen sein?“

„Das denke ich auch. „

Mit dieser etwas seltsamen Bemerkung kommt das Gespräch zum Erliegen. Der Herr widmet sich seinen Unterlagen, die beiden Studenten blättern in dicken Büchern.

Die Soldaten unterhalten sich über einen unangenehmen Vorgesetzten.

Es ist mir schon ein wenig unangenehm, als einzige Frau mit fünf fremden Männern hier im Abteil. Die Blicke auf meine Beine waren schon recht eindeutig. Die hohen Pumps und das kurze Kleid bringen sie ja auch gut zur Geltung. Auch der tiefe Ausschnitt des ärmellosen Sommerkleides scheint die Männer zu interessieren. Aber die Anwesenheit des Herrn schräg gegenüber gibt mir Sicherheit, ja sogar ein gewisses Gefühl von Geborgenheit.

Es ist schon erstaunlich, dass es solche Menschen gibt. Ganz offensichtlich wirkt seine natürliche Autorität nicht nur auf mich, sondern auch auf die jungen Männer. Die Atmosphäre im Abteil ist entspannt, fast familiär. Selbst das Gespräch der Soldaten hat nicht die Lautstärke, die oft bei Leuten üblich ist, die die ganze Woche über nur den Kasernenhofton hören. Und auch ihre Ausdrucksweise ist für das Thema verhältnismäßig anständig.

Dieser Mann ist wirklich außergewöhnlich.

Ich stelle ihn mir als Abteilungsleiter vor, als meinen Chef. Ein Chef, der die Ziele und Prioritäten nicht häufiger ändert als er die Hemden wechselt. Der nicht nur redet, sondern handelt. Der zuhört, wenn man mit ihm spricht und auch versteht, was man sagt. Der auch gegenüber der Geschäftsleitung eine konsequente Haltung vertritt. So sehe ich ihn, obwohl ich ihn eigentlich gar nicht kenne. Aber seine Haltung, sein Blick und die Klarheit der wenigen Worte, die er gesprochen hat, sagen viel über ihn aus.

Schade, dass man solchen Menschen nicht häufiger begegnet.

Ich greife zu dem Liebesroman, den ich für die Reise eingepackt habe. Bald bin ich völlig darin vertieft und vergesse darüber, dass ich hier mit fünf fremden Männern in einem Zugabteil sitze, so sehr identifiziere ich mich mit Ramona, der Hauptfigur des Buches.

„Die Zugestiegenen bitte die Fahrausweise. “ Nachdem der Schaffner meine Fahrkarte kontrolliert hat, schließt der Herr mit dem Charisma die Abteiltür und die Vorhänge.

„Dann sind wir ungestört“, erklärt er.

Ich versenke mich wieder in mein Buch und liebe und leide mit Ramona. Wie intensiv man bei ungestörter Lektüre eines Buches in eine imaginäre Welt eintauchen kann! Doch leider hat auch die schönste Story ein Ende. Als ich das Buch beiseite lege, merke ich, wie warm mir ist. Vielleicht liegt das an der heißen Geschichte, denke ich, als ich den Herrn in seinem grauen Anzug sehe.

Oder den Soldaten im Feldanzug. Und ich sitze hier im kurzen, ärmellosen Sommerkleid, ohne Strümpfe, die nackten Füße in leichten Pumps.

„Kann man die Klimaanlage etwas kälter einstellen?“ Auf meine Frage ernte ich etwas erstaunte Blicke, bekomme aber keine Antwort. „Finden Sie, dass es hier zu warm ist?“ fragt der Herr nach einer kurzen Pause in die Runde. Allgemeines Kopfschütteln. „Natürlich kann man die Klimaanlage herunterregeln, aber warum sollten wir frieren?“

„Das muss nicht sein, wenn nur ich es als zu warm empfinde.

„Vielleicht haben Sie zuviel innere Hitze“, schaltet sich einer der Studenten ein. „Oder zu heiße Gedanken?“ witzelt der Uniformierte.

„Das würde ich eher bei Ihnen vermuten, Herr Obergefreiter. “ Die direkte Ansprache durch den Herrn weist ihn sofort in die Schranken. Ich merke, dass alle Männer mich von oben bis unten mustern. Ich fühle mich fast nackt in meinem sommerlichen Aufzug.

„Dass einem bei der Kleidung noch zu warm sein kann“, wundert sich ein Student.

„Vielleicht haben wir einen neuen Hauptsatz der Thermodynamik entdeckt!“ vermutet der andere, wohl ein Physiker.

„Wenn der Prophet nicht zum Berg geht, muss eben der Berg zum Propheten kommen“, philosophiert der Herr.

„Wie meinen Sie das?“

„Es gibt immer zwei Wege, die zwar genau entgegengesetzt sind, am Ende aber zum gleichen Ergebnis führen. „

„Und was heißt das konkret?“ will ich wissen.

„Nun, Ihnen ist zu warm. Wenn wir die Temperatur nicht herunter regeln wollen, haben Sie noch eine andere Möglichkeit, sich Abkühlung zu verschaffen. „

„Nein, eigentlich nicht. „

„Und uneigentlich? Ich sehe eine. „

„Aber…“ Der Gedanke verschlägt mir fast die Sprache. Wieder mustern mich die Männer. Ich empfinde die Blicke der jüngeren als begehrend, fast lüstern. Der würdevolle Blick des Herrn dagegen scheint etwas verschmitzt, zeigt aber ein ehrliches Interesse.

Wenn nur er es wäre, würde ich ja vielleicht…

Tausend Gedanken schwirren mir durch den Kopf. Bestimmt würde es mir nicht helfen, mich auszuziehen. Vermutlich würde mir noch heißer werden. Ich kann mich doch hier nicht halbnackt präsentieren. Aber ganz tief im Unterbewusstsein bin ich froh, dass ich mich heute spontan für den schicken roten BH mit dem passenden String entschieden habe. Ich wusste nicht, warum.

Als ich heute Morgen aufbrach, wollte ich zuerst die bequemen, flachen Sandalen anziehen.

Im Schuhschrank sah ich dann die Pumps und dachte, dass dies doch die bessere Fußbekleidung für einen Besuch in der Hauptstadt sei. Plötzlich kam mir dann noch eine Idee und ich lief zurück ins Schlafzimmer. Eilig zog ich das Kleid aus und holte die neue rote Wäschegarnitur aus der Kommode. Schnell hatte ich BH und Slip getauscht und stand nun zufrieden vor dem großen Spiegel: schwarze Pumps, rotes Höschen und BH, goldblonde Haare. Die Farben der Flagge für den Berlin-Besuch.

Ein netter Gag. Schade, dachte ich noch, dass es niemand sehen würde. Zufrieden sah ich auch meine Figur im Spiegel. Die hohen Pumps und der knappe String ließen meine Beine noch länger wirken, die Taille makellos schlank, aus dem BH lugte ein volles Dekolletee hervor. Nun, mit fünfundzwanzig sollte man schon gut aussehen, aber ich denke, dass ich wirklich einen sehr attraktiven Körper habe. Auch meine Freundinnen bestätigen das nicht ganz ohne Neid.

Auch die begehrenden Blicke der fünf Männer hier im Zugabteil scheinen meine Attraktivität zu bestätigen.

Fünf Männer, und ich als einzige Frau! Mich erfüllt eine prickelnde Spannung zwischen Ausgeliefertsein und Geborgenheit. Wenn nur der Herr hier wäre, würde sicher das positive Gefühl überwiegen und ich würde selig seufzend seinem Wunsch nachgeben. Vor ihm geniere ich mich nicht, aber vor den anderen ist es mir sehr peinlich. Und wenn der Schaffner hereinkommt, oder sonst irgendjemand?

„Sie hatten doch versprochen, nett zu uns zu sein. “ Das klingt nett, ganz sachlich, ohne Vorwurf.

Er hat es nicht nötig, mir damit zu drohen, mich mit dem Koffer dort oben im Zug alleine zu lassen.

„Nicht dass du nachher in Berlin ohne Koffer aussteigen musst!“ ruft der Soldat in Zivil.

„Diesen Preis hatten wir nicht vereinbart. Wenn Sie der jungen Dame nachher nicht mit dem Koffer helfen wollen, werde ich es tun. „

Wieder hat er mit klaren Worten dem Angriff die Spitze genommen und dem Soldaten seine Grenzen aufgezeigt.

Welch eine machtvolle Wirkung hat er durch seine Persönlichkeit auf andere Menschen — auch auf mich.

„Wir stellen keine Bedingungen. Wir bitten nur, uns einen Gefallen zu tun. Ich kann verstehen, wenn Sie uns diesen nicht erfüllen wollen. Dennoch werden wir Ihnen auch künftig helfen. „

Wieder erfüllt Stille das Abteil. Jetzt liegt die Entscheidung allein bei mir. Und kein Wort wird dieser mehr voraufgehen. Keiner spricht, aber alle sehen mich an.

Ich ahne, wenn ich jetzt wieder zu meinem Buch greife, wird die Fahrt wie bisher ruhig weitergehen. Man wird mir keinen Vorwurf machen. Wer sollte mir auch vorwerfen, dass ich das unerhörte Verlangen nicht erfülle? Aber will ich vielleicht auch einmal etwas so Aufregendes erleben, wie ich es sonst nur in Romanen lese?

Ich sehe in der peinlichen Aufforderung nicht mehr nur eine Bedrohung, sondern auch eine Chance. Eine Gelegenheit, dem Herrn zu zeigen, wie sehr er mich beeindruckt und dass ich ihm völlig vertraue.

Er ist es wert. Darüber hinaus auch eine Möglichkeit, mir selbst zu bestätigen, dass ich nicht an Konventionen klebe. Meine Fraulichkeit zu beweisen.

Das Schweigen scheint endlos zu werden, die Spannung ist fast physisch spürbar. Wie werden die Männer reagieren, wenn ich jetzt einwillige? Egal, der Herr wird die Situation unter Kontrolle behalten.

Langsam ziehe ich den Reißverschluss des Kleides herunter, bereit, ihn beim kleinsten Beifallslaut sofort wieder zu schließen.

Aber niemand sagt ein Wort. Ich glaube, wenn jetzt Jubel ertönt wäre, hätte ich mich sofort wieder angezogen. Gespannte Stille herrscht im Abteil. Die Ausstrahlung des Herrn hält die Emotionen im Zaum. Ich ziehe das Kleid aus und sitze im BH und String vor den Männern, an den Füßen noch die Pumps. Eigentlich nicht weniger, als ich auch am Strand trage.

Jetzt erscheint es mir schon gar nicht mehr so verrückt, was ich hier tue.

Der Herr nimmt mir das Kleid ab, faltet es sauber zusammen und legt es vorsichtig auf einen Koffer. „Wir wollen ja nicht, dass Sie verknittert durch Berlin laufen müssen. „

Fast ein wenig enttäuscht hatte ich heute Morgen das bunte Sommerkleid wieder übergezogen. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich meinen Körper heute so öffentlich zeigen würde. Aber das tue ich auch mit einem gewissen Stolz. Dennoch kommen mir jetzt leise Zweifel, ob es richtig ist, was ich tue.

Ich liefere mich fremden Menschen aus, weil ich einem Mann vertraue, den ich genauso wenig kenne. Wie sehr hat er die Situation wirklich im Griff? Kann diese starke Persönlichkeit mich wirklich vor dem Begehren der jüngeren Männer schützen?

Ich sehe in sein Gesicht, das mir offen und freundlich zugewendet ist. In seinem Blick sehe Dankbarkeit und Bewunderung. Er sieht mich nicht als Exhibitionistin oder gar als Hure. Ich glaube, in seiner Achtung bin ich durch meine Bereitschaft enorm gestiegen.

Das tut seiner Seriosität keinen Abbruch. Im Gegenteil, seine Anerkennung hebt mein unkonventionelles Verhalten auf eine Ebene hohen sozialen Ansehens.

Ich betrachte die anderen Männer um mich herum. Ihre Erregung ist deutlich zu erkennen. Alles andere hätte mich auch sehr überrascht. Die beiden neben mir sitzenden haben die Beine jeweils so übereinander geschlagen, dass der nicht aufgestellte Fuß mir zugewendet ist. Der Student mir gegenüber sucht mit ausgestreckten Füßen ganz offensichtlich auch körperliche Nähe.

Die beiden auf den Randplätzen der gegenüberliegenden Seite haben es etwas schwerer, mir unauffällig nahe zu kommen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass der Herr das auch gar nicht versucht. Er hat es wirklich nicht nötig. Wenn er meine Nähe sucht, braucht er es mir nur zu sagen.

Eine Weile fahren wir so schweigend weiter. Die Soldaten haben ihr Gespräch unterbrochen, die Studenten ihre Bücher beiseite gelegt. Auch der Herr blättert nicht mehr in seinen Unterlagen, die jetzt auf seinem Schoß liegen.

Immer noch erfüllt eine atemlose Spannung das Abteil. Wie wird sich die Situation weiter entwickeln? Immerhin fährt der Zug noch mehrere Stunden ohne Halt bis Berlin durch. Ich habe mich meinen Reisegefährten präsentiert und sie haben nun alle Zeit der Welt, das auszunutzen, wenn sie wollen. Aber nicht alles mit mir zu machen, was sie wollen, sondern nur was der seriöse Herr zulässt.

Allmählich werde ich etwas unsicher. Am liebsten würde ich jetzt doch mein Kleid wieder herunterholen und anziehen.

Aber wie würde der Herr darauf reagieren? Vielleicht sollte ich mich mit meinem Buch ablenken, aber ich habe es schon ausgelesen. Ich setze mich ganz gerade hin, lehne mich wieder zurück; meine Hände rutschen von den Armlehnen auf meine Oberschenkel und wieder zurück. Dann verschränke ich die Arme etwas unbeholfen vor der Brust, worauf der Herr kurz irritiert eine Augenbraue hochzieht. Sofort lasse ich die Hände wieder auf die Armlehnen sinken. Ganz ungewollt krallen sich die Finger um den Kunststoff.

Als ich es merke, atme ich tief durch und versuche mich zu lockern. Aber ohne dass ich es steuern kann fahren meine Hände wieder nervös hin und her.

Dem Herrn ist meine Unruhe nicht entgangen. Er hat mich wohl die ganze Zeit beobachtet. Und ich glaube, im Gegensatz zu den anderen, die nur meinen Körper bestaunen, betrachtet er mich ganzheitlich als Mensch. Er lächelt mir freundlich und aufmunternd zu.

„Mit dem großen Knopf an der linken Armlehne können Sie ihren Sitz in eine bequemere Schräglage bringen.

“ Wie wohltuend. Es waren die ersten Worte überhaupt, seit ich mich ausgezogen habe. Der Klang seiner Stimme nimmt der Situation die inzwischen fast unerträgliche Spannung.

Ich befolge seinen Rat. Das Gefühl, etwas zu tun, hilft mir, ein wenig zu mir zu finden. Und die entspanntere Körperhaltung tut mir gut. Aber jetzt weiß ich schon gar nicht, wohin mit den Händen. Erst lege ich die Arme auf die Lehnen, aber dabei fühle ich mich wie ein Tourist im Liegestuhl auf Mallorca.

Das empfinde ich in dieser Situation unpassend. Dann lege ich die Hände im Schoß zusammen. Aber auch das scheint mir unangemessen. Ich kann hier doch nun wirklich nicht sitzen wie in der Kirche. Nicht in diesem Aufzug. Ich lege die Handflächen auf die Knie. Aber auch das gefällt mir nicht, es wirkt so abweisend. Wohin nur mit meinen Händen? Ich kann doch nicht mit den Jungs neben mir Händchen halten, oder gar in ihren Schoß greifen?

Wie ungewollt sehe ich den Herrn Hilfe suchend an.

Er weiß für alles eine Lösung. Und hat er nicht gewissermaßen freiwillig die Verantwortung für meine spezielle Situation übernommen?

„Wenn Sie die Hände hinter den Kopf legen, können Sie sich sehr gut entspannen. Das lockert die Atemwege. „

Wieder mache ich, was er empfiehlt. Mir kommt gar nicht der Gedanke, etwas anderes zu tun. Und ich spüre sofort, dass er Recht hat. Leicht strömt die Luft in meine Lunge.

Mir ist auch bewusst, dass diese Haltung die Muskulatur meines Oberkörpers strafft und meine Brüste so noch besser zu Geltung bringt. Vielleicht hat er das auch beabsichtigt, aber dennoch war sein Tipp sehr nützlich.

„Wollen Sie die Augen zumachen?“ Obwohl er dies als Frage formuliert hat, befolge ich sofort seine Worte. Die Wirkung auf meine Empfindungen ist außerordentlich. Einerseits entspannt es mich, andererseits regt es meine Phantasie ungeheuer an. Das Gefühl des Ausgeliefertseins verstärkt sich enorm, jetzt, wo ich die Männer nur noch hören kann.

Ich stelle mir vor, was nun alles geschehen könnte. So sehr diese Gedanken mein Inneres erregen, machen sie mir doch keine Angst. Will ich etwa, dass das alles so geschieht? In einem Punkt bin ich sicher: Was dieser Herr will, kann ich mitmachen, ohne es hinterher zu bereuen.

Ich öffne die Augen wieder und sehe meine Mitreisenden an. Ich lächele dem Herrn zu. Er antwortet mit einem Lächeln voller Hochachtung und Anerkennung.

Dann gelingt es mir, auch die anderen anzulächeln. Die Minen entspannen sich, die ganze Atmosphäre entkrampft sich dadurch.

Nach einigen Augenblicken schließe ich ganz beruhigt wieder die Augen und genieße die Reise. In meiner Phantasie vermischen sich die Bilder aus dem Roman mit meiner Lage. Dabei zieht eine überraschende Freude durch mein Inneres. Ich habe Konventionen durchbrochen, ich kann zu meiner Weiblichkeit stehen. Ich habe einen Menschen kennen gelernt, dessen ungewöhnlich starke Persönlichkeit nicht nur mich völlig in seinen Bann zieht.

Ganz ruhig und entspannt sitze ich, bis mich ein Geräusch zusammenzucken lässt. Die Tür im Nachbarabteil wird geöffnet. „Kaffee, Cola, Snacks?“ höre ich den Serviceangestellten. Panik erfasst mich. Gleich wird er zu uns kommen und mich hier so halbnackt sitzen sehen. Ich will aufspringen und strecke die Hände schon in Richtung der Gepäckablage, wo mein Kleid liegt.

„Bleiben Sie sitzen und lassen Sie die Hände hinter dem Kopf.

“ Die Stimme klingt völlig unaufgeregt, aber auch klar und eindeutig, duldet keinen Widerspruch. Seine Sicherheit überträgt sich wieder auf mich. Warum soll mich nicht auch der Serviceangestellte so sehen, wie ich mich meinen Mitreisenden zeige? Dennoch sehe ich den Herrn wohl sehr entgeistert an, wie ich an seinem verständnisvollen, aber auch leicht amüsierten Lächeln erkenne.

Er steht auf, öffnet die Tür einen Spalt breit und schlüpft hindurch. Dann schließt er die Türe wieder hinter sich.

Er kann mich doch hier nicht alleine lassen! Doch es beruhigt mich, seine Stimme aus dem Gang zu hören, obwohl ich nicht verstehe, was er sagt. Dann klingt es, als ob der Mann mit dem Servicewagen weitergeht.

Kurz darauf öffnet sich die Tür wieder, diesmal zu meinem Entsetzen ganz. Aber im Gang steht nur der Herr, ein Tablett mit Bechern in der Hand. Er tritt ein und der Student neben mir schließt die Tür.

Leckeres Kaffeearoma erfüllt das Abteil. Er gibt jedem der vier jungen Männer einen dampfenden Becher. „Ich nehme an, dass Sie alle Kaffee mögen. Ich lade Sie ein. „

Als die Männer ihre Klapptische ausfahren, lächelt er mich an, ein wenig verschmitzt. „Für Sie habe ich ein gekühltes Mineralwasser genommen. Vom Kaffee wird Ihnen nur noch wärmer. „

Ganz konsequent zieht er das Stück durch, das wir hier spielen.

Er ist Autor, Regisseur und Hauptdarsteller in einem. Ich empfinde Stolz, an seiner Seite und unter seiner Regie die weibliche Hauptrolle in unserem spontanen Theater zu spielen.

„Zu meiner Abkühlung hat die letzte Stunde auch nicht beigetragen. “ Ich bin mutiger geworden. Aber er lässt sich nicht in die Regie hineinreden, und Frechheiten von meiner Seite stehen nicht im Drehbuch: „Und, haben Sie über weitere Maßnahmen nachgedacht?“

Sofort macht sich wieder Spannung in unserer Runde breit.

Ich spüre förmlich das Knistern.

Also muss ich meine Rolle weiterspielen. „Erst einmal vielen Dank für das Wasser. Sehr erfrischend. “ Das Ablenkungsmanöver erfüllt seinen Zweck und die Männer wenden sich ihren Bechern zu. Aber was erwarten die noch von mir?

Während die Männer ihren Kaffee genießen, trinke ich mein Wasser eher hektisch in wenigen Zügen aus. Auch das unterstreicht die klare Rollenverteilung: Genuss für die Männer, Notwendiges für mich.

Fast wundert es mich, dass sich der Herr keinen Champagner geholt hat.

Aber durch die Unterbrechung und den kurzen Dialog bin ich wieder nervöser geworden. Und durch das hastige Trinken des Wassers bricht mir der Schweiß aus allen Poren.

Als mich der Herr ganz sachlich auffordert, wieder meine vorherige Haltung einzunehmen, lehne ich mich gehorsam in den Sitz zurück und verschränke die Hände hinter dem Kopf.

Nachdem ich nun schon eine ganze Weile so gesessen habe, empfinde ich dies nicht mehr entspannend, aber auch nicht unbequem.

Ich schließe wieder die Augen. Während ich sehnsüchtig das Kaffeearoma inhaliere, höre Bruchstücke aus dem leise geführten Gespräch der Männer. Soweit ich es verstehe, geht es natürlich um mich.

„Wundervolle Figur“, höre ich. „Schicke Unterwäsche. “ „Stramme Titten. “ Das war einer der Soldaten. „Schwarz-Rot Gold.

“ Der Student hat sogar meine Farbkombination durchschaut. Auch die ruhige Stimme des Herrn ertönt und zeigt, wie er mich einschätzt: „Eine mutige Frau. „

Ich halte die Augen geschlossen und sonne mich in den Komplimenten. Wann wird man schon einmal so gelobt? Dabei spüre ich, wie mir das Wasser aus allen Poren den Körper hinunterläuft.

Nach einer Weile höre ich: „Sie schwitzt immer noch. „

„Wollen wir dem abhelfen?“ fragt die Stimme des Herrn.

„Meinen Sie das ernst?“ höre ich eine zweifelnde Stimme.

„Ja“, ruft eine Stimme begeistert, „leg ihr die Titten frei, Kamerad!“

Entsetzt blicke ich auf. Gerade rechtzeitig, um den Blick zu sehen, mit dem der Herr den Soldaten zurechtweist. Nur ein Blick, aber mit der Schärfe und Deutlichkeit eines Befehls.

Ich beruhige mich wieder. Ich habe mich nicht getäuscht. Er hat diese besondere Situation vollkommen unter seiner Kontrolle.

Auch ich unterwerfe mich seiner Kontrolle, viel mehr noch als die anderen, aber ich fühle mich dabei so sicher und geborgen wie selten in meinem Leben.

Ich schließe die Augen erneut und nehme die Atmosphäre tief in mich auf. Es herrscht wieder ein harmonisches Schweigen. Sicher stehe ich nach wie vor im Mittelpunkt des Interesses, aber die Sensationslust und das unverschämte Begehren sind einer angenehmen Natürlichkeit gewichen, die auch meinem Vertrauen zu meinem Beschützer entspricht.

Wie sehr ich diesen Mann bewundere! Ich kann mir nicht vorstellen, irgendetwas gegen seinen Willen zu tun.

So sitze ich eine längere Zeit reglos mit geschlossenen Augen im Zug, die Hände hinter dem Kopf, nur mit BH, String und Pumps bekleidet. Auch ohne Kleid ist mir immer noch sehr warm. Oder vielleicht auch gerade deswegen.

Dann höre ich seine klare Stimme: „Ich denke, wir können es der jungen Dame jetzt wirklich etwas leichter machen.

Ich höre diese Worte etwas ungläubig. Aber wenn der Herr das meint, werde ich mich dem nicht widersetzen.

Wieder herrscht einige Augenblicke atemlose Spannung. Alle erwarten meine Reaktion. Aber ich halte die Augen geschlossen und warte geduldig, was nun geschieht. Ich sehe sie nicht, aber ahne, wie der Herr mit einer kleinen Geste die nächste Szene einläutet.

Ich spüre, wie die beiden jungen Männer, zwischen denen ich sitze, mich berühren.

Abwartend, vorsichtig. Ich atme tief durch und halte mich ruhig. Zwei Hände gleiten hinter meinen Rücken und öffnen den Verschluss des BH. Immer noch verschränke ich die Hände hinter meinem Kopf und halte die Augen geschlossen. Ist es der leichte Luftzug, der die Brustwarzen hart werden lässt? Dann fühle ich, wie der BH hochgezogen wird, bis die Träger um meine Unterarme liegen. Ein kurzes Ziehen, und meine Handgelenke sind aneinander geknotet. Ich atme tief durch und lasse es geschehen.

Die beiden neben mir haben sich wieder gesetzt. Ich öffne die Augen nicht und genieße die sanften Berührungen der Männer. Eine Hand auf meinem nackten Oberschenkel. Ein Fuß streift meine Wade. Zarter Atemhauch an meinen Brüsten.

Ich kann die Hände nicht herunternehmen, um mich zu bedecken. Aber ich will es auch gar nicht. Ich genieße es, den Männern ausgeliefert zu sein, und mich dennoch sicher zu fühlen.

Und mein Vertrauen wird nicht enttäuscht. Als sich eine Hand unter meinen Slip in die Zone zwischen den Beinen schiebt, presse ich die Oberschenkel zusammen und schüttele nur ganz leicht den Kopf. Ich spüre das Zögern und höre ein Räuspern des Herrn. Sofort verlässt die Hand meinen Intimbereich.

Was ich anfangs fürchtete, genieße ich nun. Ich lasse die Augen nicht aus Scham geschlossen, sondern um dieses Erlebnis ganz konzentriert aufnehmen zu können.

Ein wenig Sorge beschleicht mich, es könnte doch nur ein Traum sein. Ein Traum, der eigentlich ein Alptraum sein müsste. Aber ich erlebe dies wirklich, fünf Männer, die mich bewundern und meinen Körper liebkosen. Und einer ist dabei, der mir diese absolute Sicherheit gibt. Mir wird nichts geschehen, was nicht gut für mich ist.

Ich spüre sofort, dass jetzt der Herr unmittelbar vor mir steht und sich zu mir herabbeugt.

Ganz sanft berührt er meine Taille. Seine Hände gleiten nach oben und die Daumen verharren kurze Zeit unter dem Brustansatz. Dann setzen sie ihren Weg fort bis zu meinen Unterarmen, die immer noch hinter den Kopf gebunden sind. Seine Finger streichen durch meine Haare, berühren mein Gesicht und gleiten den Hals hinunter. Diese Berührung durch den Mann, den ich so sehr bewundere, erregt mich aufs äußerste. Ich zittere, jedoch nicht vor Angst, sondern in dem aussichtslosen Wunsch, mich ihm ganz hinzugeben.

Aber mir ist bewusst, dass er das nicht zulassen wird. Zumindest nicht hier und jetzt.

Seine Hände gleiten über meine Schultern und umfassen meine Brüste. Dort bleiben sie eine Weile regungslos. Das gibt mir Gelegenheit, mich zu entspannen. Unvorstellbar zart spüre ich dann seine Lippen auf meiner rechten Brustwarze. Sein Kuss an dieser äußerst empfindsamen Stelle durchzuckt mich wie ein elektrischer Schlag. Dann wieder ein Augenblick Entspannung. Sehnsüchtig warte ich darauf, dass er die linke Brust genauso verwöhnt.

Sind es Minuten, sind es Stunden? Sicher sind es nur Sekunden gewesen, aber sie haben ausgereicht, meine Erwartung bis ins Unerträgliche zu steigern. Die Explosion der Empfindungen ist noch größer als beim ersten Mal, als er endlich, endlich mit unfassbarem Zartgefühl auch die linke Brustwarze küsst.

Wie benommen bleibe ich sitzen. Ich fühle, dass der Herr wieder seinen Platz einnimmt und öffne die Augen gerade, als er sich hinsetzt. Wir lächeln einander zu wie zwei Menschen, die einander schon seit Ewigkeiten kennen und sich völlig ohne Worte verstehen.

Ich schließe die Augen, um mich nun wieder den Berührungen der jungen Männer hinzugeben. Obwohl ich genau weiß, dass dies die Empfindungen der letzten Augenblicke nur verwässern würde. Doch als perfekter Regisseur hat der Herr den Höhepunkt des Ereignisses genau zur rechten Sekunde stattfinden lassen.

Aus dem Lautsprecher ertönt die Stimme des Zugchefs: „Verehrte Fahrgäste, in wenigen Minuten erreichen wir Berlin-Spandau. “ Fast schlagartig kehrt in unserem Abteil die Normalität zurück.

Der Soldat befreit meine Arme, die ich aufseufzend sinken lasse. Ich kann meine Hände kaum noch spüren. Wie lange mag ich so gesessen haben? Es müssen Stunden gewesen sein! Und doch erschien mir die Zeit so kurz! Stunden, wie ich sie noch nie in meinem Leben erlebt habe und vielleicht auch nie wieder erleben werde.

Während die jungen Männer sich hinsetzen, steht der Herr auf und holt mein sorgfältig zusammengelegtes Kleid herunter.

Als er es mir reicht, beschließe ich, dass ich es heute zum letzten Mal trage. Ich werde es künftig nie wieder anziehen, sondern als Erinnerung über mein Bett hängen. Aber heute, zu diesem Tag, zu dieser Reise, gehört auch dieses Kleid.

Während ich mich wieder anziehe, schauen die jungen Männer peinlich berührt weg. Die Blicke des Herrn folgen offen meinen Bewegungen, ohne jedes Anzeichen von Scham. Der Zug wird langsamer und der Soldat in Zivil greift nach seinem Rucksack.

Er steigt in Spandau aus.

Wir anderen bleiben noch die wenigen Minuten bis Hauptbahnhof zusammen. Keiner sagt ein Wort. Es wird auch niemals jemand ein Wort erzählen über das, was wir heute hier zusammen erlebt haben. Der Physikstudent und der Soldat heben gemeinsam meinen Koffer aus der Ablage. Da die Männer mir den Vortritt lassen, verlasse ich das Abteil als erste. Ein höfliches „Auf Wiedersehen“, ist alles, was ich zum Abschied sagen kann.

Es gibt Gefühle, die man unmöglich mit Worten ausdrücken kann.

Ich gehe durch den Gang zur Tür und sehe mich um. Hinter mir die beiden Studenten, dann der Soldat, ganz hinten, hinter einigen fremden Leuten, der Herr, korrekt in seinem grauen Anzug, offen freundlich, ganz am Ende der Schlange von Leuten, die es nach der langen Fahrt kaum erwarten können, den Zug zu verlassen. Merkwürdig, ich wäre gerne noch länger im Zug geblieben und würde sofort mit dem Herrn wieder zurückfahren.

Der Zug hält. Die Studenten heben meinen Koffer auf den Bahnsteig. Ich lasse mir Zeit und bleibe nach wenigen Schritten auf dem Bahnsteig stehen. Ich möchte, dass der Herr noch einmal an mir vorbeigeht, will noch einmal sein Gesicht sehen, einen vertrauten Blick mit ihm wechseln. Will nur noch ein einziges Mal seine wundervolle Ausstrahlung spüren. Aber wo ist er geblieben? Ist er gar nicht ausgestiegen? Aber er war doch auch mit seiner Tasche aus dem Abteil gekommen.

Unkonzentriert irre ich über den Bahnsteig. Der Zug ist schon weitergefahren. Er muss schon längst weitergegangen sein. Es sind kaum noch Menschen auf dem Bahnsteig. Mühsam ziehe ich den schweren Trolly zur Rolltreppe, um in die Bahnhofshalle hinunterzufahren. Mit jedem Schritt sinkt meine Hoffnung, ihn noch einmal zu treffen. Da vorne, das könnte sein grauer Anzug sein. Ich eile ihm hinterher, so gut ich kann. Hohe Pumps und schwerer Koffer, eine denkbar ungünstige Kombination, wenn man jemanden einholen will.

Aber eine hervorragende Idee, um etwas Außergewöhnliches zu erleben! Endlich habe ich den grau gekleideten Mann fast erreicht. Aber schon etliche Schritte hinter ihm merke ich, dass diese besondere Ausstrahlung fehlt. Es ist ein Fremder. Warum müssen auch alle Manager graue Anzüge tragen!

Ich streife kreuz und quer durch die Bahnhofshalle. Manchmal glaube ich, seine Ausstrahlung zu spüren. Er muss noch in der Nähe sein. Oder spielen mir meine aus dem Ruder gelaufenen Emotionen einen Streich?

Erst nach mehr als einer halben Stunde verlasse ich enttäuscht den Bahnhof.

Ich habe noch etliche Soldaten getroffen, viele Studenten, einige Manager in grauen Anzügen. Aber werde ich meinen Herrn jemals wieder sehen?

* * * * * * *

Manfred steht an der Informationstafel in der Bahnhofshalle. Aber er kann sich nicht auf die Abfahrtzeiten konzentrieren. War das wahr, was er eben erlebt hat? Wie konnte er das nur tun, soviel Verantwortung auf sich nehmen! Was mag die junge Frau nun denken? Und doch, sie machte einen sehr glücklichen Eindruck.

Tack-tack-tack-tack. Das Geräusch spitzer hoher Absätze lässt ihn aufhorchen. Zwar tragen viele Frauen hochhackige Schuhe, aber diesen Rhythmus ordnet er intuitiv eindeutig ihr zu. Wirklich. Sie geht nur wenige Meter an ihm vorbei. Sehnsüchtig blickt er ihr hinterher. Wie gerne würde er ihr seine Telefonnummer geben. Aber es wäre nicht gut, für beide nicht. Er wirft noch einen letzten Blick auf die wundervolle, schlanke Figur, die glatte Haut der Schultern, die schmale Taille in dem kurzen, engen Sommerkleid, die langen, schlanken Beine in den hohen, schwarzen Pumps.

Dann wendet er sich dem Ausgang zu.

Seufzend verlässt Manfred den Bahnhof. Er weiß, er wird sie nie wieder sehen.

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