Freifrau + Philosophiestudent 01

Telefonsex mit ECHTEN Frauen: Zusätzlich mit Kamera Funktion möglich!

Leselüsterne lasset euch warnen: dieses ist nicht das Land, wo die Mimosen blühn!

Mein ist das Reich der Finsternis, wo allenfalls im dunklen Nessellaub die Hinterbacken glühn!

Die nachfolgende Chronik handelt von Dominanz und Unterwerfung, von seelischen und körperlichen Leiden und Schmerzen. Einige Schilderungen müssen extreme Handlungen leider derart detailliert beschreiben, dass Vielen schon das Lesen zur Qual werden wird. Manche jener schrecklichen Geschehnisse ließen sogar unserem Chronisten beinahe die Tinte in der Feder gefrieren.

Nur seine unerschrockene Wahrheitsliebe, sein tief gefühlter, einem sittlich hochstehenden Pflichtgefühl entsprungener Drang, der Welt zu zeigen wie es wirklich gewesen ist, damals mit der reifen Freifrau und ihrem jungen Lover, brachten seine Feder wieder in Fluss und den Lesern — nun ja: den Genuss der Realitätsnähe.

Wer das nicht mag, mag es sich gut überlegen, ob er wirklich hier weiterlesen mag. Freilich könnte für solche Gestalten die Lektüre den Reiz einer Bußübung entfalten: lässliche Sünden dürften mit dem Erdulden eines solchen Abgrundes an Leseleid einigermaßen abgegolten sein!

Dass extreme Handlungen, wenn realisiert, extreme Risiken für die seelische und körperliche Gesundheit bergen, und/oder gar strafrechtliche Folgen nach sich ziehen können, versteht sich von selbst.

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Hüten Sie sich also davor diejenigen Handlungen zu erproben, welche der Chronist hier ausschließlich aus Gründen einer warnenden Wahrheitsliebe wiederzugeben gezwungen war!

Die Zeichenbeschränkung der Titelzeile engt mich allzu sehr ein; deshalb hier der vollständige Titel:

Die reife Freifrau und der fiese Philosophiestudent. I. Die Rolltreppe

„Die ist bestimmt gut zu ficken“, dachte Ernst, während er im Bekleidungshaus Grosseins die Rolltreppe zur Herrenabteilung hinauf fuhr.

Unten hatte er eine Kundin mittleren Alters beim Aussuchen einer Bluse erspäht.

An ihrem hübsch gepolsterten, aber keineswegs fetten Körper hingen zwei Brüste, deren in der Bluse sich abzeichnende Konturen auf eine beachtliche Größe schließen ließen. Ihr eher rundliches Gesicht sah er nur flüchtig; es schien recht hübsch zu sein. Hatte er sich getäuscht, oder spiegelte ihr Gesichtsausdruck jene Art von existenzieller Frustration wider, welche ihm schon in anderen Situationen reifere Frauen als leichte Beute zugeführt hatte?

Eine Wühltischkäuferin war sie übrigens nicht.

Jene Bluse, die sie gerade von einem Ständer genommen hatte, war laut dem riesigen Preisschild über dem Kleiderständer zwar reduziert, kostete aber statt ursprünglich 120,- immerhin noch 90,- Euro.

Ernsts Penis verspürte Hunger und seine Geldbörse hatte Durst. Seine Freundin Hedwig, (oder genauer: seine letzte Freundin, die es immerhin genau 2 Jahre mit ihm ausgehalten hatte) hatte Ernst den Laufpass gegeben.

Er kannte zwar noch einige andere Frauen, teils ledig, teils verheiratet, die einer gelegentlichen sexuellen Zwischenmahlzeit – Fingerfood, Fleischspieß oder was zum Lutschen – nicht abgeneigt waren.

Doch war aus dem einen oder anderen Grunde sein gesamter Potentialharem ausgerechnet jetzt unabkömmlich gewesen. So hatte er sich mit einsamen Masturbationen zufrieden geben müssen, seit Hedwig vor 2 Wochen bei ihm ausgezogen war. Auch Hedwigs Halbschwester Ludmilla, deren sexuelle Wildheit und Bereitwilligkeit zu Spielen jedweder Art ganz im Gegensatz zu ihrer im Vergleich relativ prüden Schwester standen (und die schon in ihrer Pfadfinderjugend das Motto „allzeit bereit“ missverstanden hatte) war momentan nicht greifbar.

Kurz nach ihrem letzten gemeinsamen Abenteuer war Ludmilla mit ihrem Ehemann in einen längeren Urlaub verreist.

Beunruhigender als die temporär erzwungene fleischliche Askese war für Ernst allerdings die mittelfristige ökonomische Perspektive der Trennung. Hedwig hatte ihn ausgehalten oder, aus seiner Sicht, seine philosophischen Studien gesponsert. Neben dem Studium arbeiten mochte er nicht; schließlich hatte er ja noch anderes zu tun. Und so hatte er, was das Bafög für seinen Lebensstil nicht hergab, von ihrem Geld finanziert; nur in den Semesterferien ging er gelegentlich jobben.

Wovon sollte er jetzt — gut — leben?

Der Anlass für Hedwigs Trennung von Ernst war ein Techtelmechtel (diesen das tatsächlich Geschehene verharmlosenden Begriff verwendete Ernst) mit ihrer Halbschwester Ludmilla gewesen, bei dem seine Freundin die beiden leider in voller Aktion erwischt hatte.

Den ersten Seitensprung (oder genauer: den ersten, bei dem sie die beiden ertappte) mit ihrer Halbschwester hatte sie ihm noch verziehen. Damals hatte sie die beiden auf einem Pfarrfest, welches beide Paare (also Ludmilla mit ihrem Mann und Hedwig mit Ernst) gemeinsam besucht hatten, auch lediglich dabei beobachtet, wie sie sich in einer etwas weniger gut ausgeleuchteten Ecke gegenseitig die Genitalien befingerten.

Dass er vorher schon in Ludmillas Mund gekommen war, hatte Hedwig zum Glück nicht mitbekommen und ebenso wenig wusste sie, dass auch er Ludmilla schon einen ersten Orgasmus verschafft hatte, indem er seine Hand wieder und wieder in ihrer Scheide zur Faust geballt hatte.

Hedwig hatte sich damals auch ein wenig mitschuldig an diesem Zwischenfall gefühlt, weil sie ihm zuvor eine ganze Woche lang den sexuellen Kontakt verwehrt hatte. Sie war einfach durch eine hohe Arbeitsbelastung im Beruf und zusätzlich im Haushalt, in dem er ihr kaum half, erschöpft gewesen.

In der letzten Zeit hatte sie mit Ernst aber regelmäßig Geschlechtsverkehr gehabt, mindestens viermal in der Woche. Deshalb, und weil sie diesmal die beiden sogar im eigenen Bett erleben musste, hatte Hedwig nunmehr die Nase gestrichen voll von seiner Untreue.

Noch schlimmer war, dass dieses Vorkommnis an einem Tag passierte, auf dessen Feier sie sich noch mehr gefreut hatte als auf ihren eigenen Geburtstag. Genau an jenem Tag vor 2 Jahren hatten sie sich nämlich kennengelernt.

Deswegen hatte sie sich auch einige Stunden früher frei gemacht und war zu unerwarteter Zeit von der Arbeit heimgekehrt. Unterwegs hatte sie sogar noch ein Überraschungsgeschenk für Ernst gekauft; einen atlasgroßen und entsprechend teuren Bildband über das Inka-Reich, von dem Ernst des Öfteren begeistert gesprochen, dessen Kauf er aber wegen des hohen Preises niemals auch nur erwogen hatte.

Die Überraschung war dann freilich ganz auf ihrer Seite. Nachdem sie leise in die Wohnung geschlichen war und zunächst die ebenfalls mitgebrachte Torte in den Kühlschrank gestellt hatte, hörte sie im Schlafzimmer seine Stimme — und die ihrer älteren Halbschwester Ludmilla.

Die war nicht ganz so hübsch wie Hedwig, und mit ihren 33 Jahren auch schon sieben Jahre älter als Ernst. Dafür aber war sie weitaus geiler als ihre jüngere Halbschwester. Ohne Zögern tat sie Dinge, die er mit Hedwig nie hätte machen können. Davon konnte sich jetzt auch Hedwig überzeugen — live durchs Schlüsselloch zu ihrem gemeinsamen Schlafzimmer, wo ihr eigener Freund Ernst sich von ihrer eigenen Schwestersau befriedigen ließ. Und das auch noch auf eine denkbar ekelhafte und perverse Art und Weise.

Ernst kniete, nackt natürlich, auf dem Bett und reckte seinen Hintern in die Höhe, während er sich mit dem Kopf auf der Matratze abstützte. Mit den Händen hatte er seine Pobacken auseinandergezogen. Ludmilla, hinter ihm ebenfalls auf dem Bett kniend, zog ihre Zunge durch seine Furche und spielte dann zärtlich mit dem Zeigefinger ihrer Rechten an Ernestos (so nannte sie ihn liebevoll) Anus. Einige Male gab ihre Zunge Speichel dazu während Ernst sie ziemlich laut und deutlich anfeuerte:

„Du geile Drecksau du, du bist verdammt das aufregendste Stück Arschleckerin das mir je untergekommen ist.

„Leckt Hedwig dir denn nicht dein Poloch aus?“ fragte Ludmilla scheinheilig, obwohl sie ganz genau wusste, dass ihrer Halbschwester solche Praktiken zuwider waren.

„Die ..“ sagte er verächtlich, „bei deiner Schwester kann ich schon froh sein, wenn ich der meinen Schwanz in die Maulfotze schieben darf. „

„Aber deinen Samenschleim schluckt sie doch runter?“. Wieder ein Giftpfeil, denn Hedwig selbst hatte ihrer Halbschwester einmal erzählt, wie sehr sie sich davor ekelte, Sperma in den Mund zu bekommen.

Einige wenige Male hatte es Hedwig dennoch zugelassen, dass sich sein Ejakulat in ihre Mundhöhle ergoss: für Ernesto (so nannte auch sie ihn meist) hatte sie sich überwunden, weil sie ihn doch liebte, und weil er sie so herzlich darum gebeten hatte. Doch heruntergeschluckt hatte sie es nie. Und danach war jeweils eine gewisse Verstimmung zwischen ihnen eingetreten; Hedwig kapselte sich in ihren negativen Gefühlen ab. Schließlich hatte Ernst es ganz aufgegeben, weiterhin derartige Liebesdienste von ihr zu verlangen.

Für einen Moment schweiften Ernsts Gedanken ab; er dachte daran, dass es nicht Hedwigs Bereitwilligkeit bedurfte, wenn er mit einem kompletten Blowjob verwöhnt werden wollte (wobei er unter „komplett“ eine Fellatio mit Aufnahme der Samenflüssigkeit in den Mund der Serva sowie ein anschließendes Herunterschlucken des Ejakulats — manchmal erst nach einiger Zeit — verstand). Diese Art der Befriedigung konnte er, gelegentlich wenigstens, auch von einigen Kommilitoninnen bekommen.

Und eben von Ludmilla, die, als Hausfrau mit entsprechend viel Tagesfreizeit, mit ihrem Ehemann Heinrich nicht weit entfernt wohnte.

Da sie sich oft einsam fühlte oder langweilte, jedoch einen extrem ausgeprägten Sexualdrang hatte, war sie immer gern bereit Ernst, ihren gewissermaßen ‚Schwager‘, mit ganz besonderen Diensten zu verwöhnen. Das war auch für ihren Gefühlshaushalt gut, als ein Ausgleich dafür, dass sie im Verhältnis zu ihrem Ehegatten die Rolle der Domina übernehmen musste.

Ludmilla und Heinrich — ein ungewöhnliches Paar, dachte Ernst. Verheiratet waren sie, aber ihre Beziehung war völlig verschieden von einer konventionellen Ehe.

Heinrich war devot, Ludmilla ebenso. Doch weil sie ihn liebte, spielte sie für ihn die Rolle der strengen Gebieterin. Ihren Ausgleich bekam sie reichlich bei Ernst — und gelegentlich auch anderswo.

Die beiden Eheleute liebten sich wirklich, und das trotz — oder gerade wegen? — Ludmillas ständigen und ungenierten Seitensprüngen. Denn es war keineswegs so, dass sie ihren Mann mit ihren Fremdgängen hintergangen hätte. Heinrich wusste sehr genau darüber Bescheid; vieles erzählte sie ihm.

Und nicht selten nahm er sogar selbst an solchen intimen Aktivitäten teil. Nicht nur als Beobachter, sondern oft auch aktiv als männlicher Sub, der sich von seiner Frau oder auch von beiden demütigen und quälen ließ. Heinrich genoss es, ein Hahnrei, ein „Cuckold“ zu sein. Er hatte sogar, wenn Ludmilla mit Ernst intim wurde, Foto- und Videoaufnahmen von deren speziellen Sexualpraktiken gemacht und umgekehrt hatten die beiden auch seine Dressur fotografiert. Diese Aufnahmen hatte er, die Gesichter allerdings verhüllend, großenteils in dem kostenfreien und für alle Welt zugänglichen Internet-Erotik-Portal Paneroptikum eingestellt.

Sein Mitgliedskonto lief unter dem Pseudonym „HEINREI“. Heinrich war geradezu süchtig danach, sich dort mit ständig neuen Fotos von ständig raffinierteren und härteren Demütigungen und Qualen als Sklave und Cucki zu präsentieren. Es geilte ihn wahnsinnig auf, wenn die anderen Portalmitglieder Aufnahmen mit ihm in ihren Kommentaren beklatschen, und ebenso, wenn sie ihn als Sklavenschwein beschimpften oder ausgefallene Vorschläge für seine „Erziehung“ machten. Originelle Ideen waren indessen (auch) dort rar; die Mehrheit gab sich mit dem Gängigen zufrieden oder berauschte sich bestenfalls an der Vorstellung einer rein quantitativen Steigerung — 20, 30 oder 40 statt 10 Peitschenhiebe.

).

„Nun? Schluckt Hedwig dein Sperma runter oder nicht?“ fragte Ludmilla noch einmal, weil sie gemerkt hatte, dass Ernst mit seinen Gedanken abwesend war.

„Zwei oder drei Mal hat sie's in den Mund genommen. Geschluckt hat sie's nie, ist immer gleich zum Klo gerannt und hat mein Sperma wieder ausgespuckt. Dann hat sich die Fotze mindestens eine Viertelstunde lang die Zähne geputzt — und danach war die Sau für gar nichts mehr zu gebrauchen, grade noch, dass sie mir lustlos einen runtergeholt hat.

„Ach, Ernst, du weißt ja gar nicht, wie sehr ich den Geschmack von deinem Hodensaft liebe! Und dein Arschlock auslecken ist wirklich allererste Sahne!“ Während ihre Zunge sich nun tiefer in seinen After bohrte, griffen ihre beiden Hände außen um seine Oberschenkel herum an sein Glied. Mit der Rechten zog sie ihm die Vorhaut von der Eichel herunter und legte so die Mündung seiner Harnröhre frei, wo nunmehr die Kuppe ihres linken Mittelfingers in dem schon reichlich angesammelten Lustsaft baden konnte.

„Ludmilla“ stöhnte er, „du bist einfach ein irres Weib! Du bist ein so herrlich verkommenes Stück Scheiße, wie sie nicht einmal aus meinem Arschloch kommt. „

Für Außenstehende mag ein solcher Satz merkwürdig klingen, und Hedwig bekam zweifellos rote Ohren von seinen Worten. In der Beziehung zwischen Ernst und Ludmilla aber waren das Koseworte. Nicht erst wenn sie zusammen waren, sondern bereits am Telefon, wenn er Ludmilla zu sich in die Wohnung bestellte oder zu einem anderen Aufführungsort ihrer abartigen Sexualpraktiken, bedachte er sie ausgiebig mit derartigen Begriffen: Hurenfotze, Schweinesau, Arschzungenfickerin, Pisseverkosterin oder Pendeleuterkuh.

Als getreulicher Chronist muss der Autor jedoch einräumen, dass die Bandbreite ihrer liebestollen Konversationen — d. h. eigentlich der mehr einseitigen Be-Sprechung von Ludmilla durch Ernst, die sie aber außerordentlich genoss – auch gehobenere Ausdrücke umfasste. So hätte etwa ein Spion an ihrem Telefon folgende Sätze zu hören bekommen: „Du bist meine heiß geliebte Spermasauciere“, „Mein Rachenputzer wedelt schon jetzt in freudiger Erwartung seines erneuten Eindringens in den Engpass deiner Speiseröhrenvagina“ oder „Mein Enddarm wartet sehnsüchtig auf die Spitze der speicheltriefenden Putzzunge meiner geliebten kleinen Darmausgangsreinigerin“.

Eine etwas weniger subtile Bezeichnung für eine ihre perversen sexuellen Präferenzen war „Rektalreinigerin“. Dagegen erfüllte die in einer längeren Versuchsreihe selbst entwickelte Begriffskombination „Urin-Sommelière“, mit welcher er eine andere Vorliebe von Hedwigs säuischer Halbschwester charakterisierte, Ernst mit einem regelrechten Erfinderstolz. Er schmeichelte sich, mit einem solchen Neologismus in die Regionen eines wahrhaften Haut-Degoutant aufgestiegen zu sein. (Zum 2. Teil der genießerischen Wort-Kombination möchte der Berichterstatter freilich anmerken, dass Ernst zwar vorzüglich Französisch beherrschte, es aber mit der Sprache bei ihm haperte.

Entsprechend konnte Ernst die Bücher der großen französischen Philosophen der Postmoderne auch nur in deutsch- oder englischsprachigen Übersetzungen fließend lesen. )

Wie auch immer, Ernestos semantische Innovationen machen doch zumindest deutlich, dass die Bemühungen der Professoren der Philosophischen Fakultät nicht gänzlich ohne Spuren an diesem nicht überdurchschnittlich fleißigen Studenten vorbeigegangen waren, der nun schon im 12. Semester, aber noch lange nicht vor dem Studienabschluss stand. Im realen Leben war halt die epikureische Philosophie sein Leitstern, und wenn ihn jemand mit dem Ausdruck „Sybarit“ konfrontiert hätte, hätte er sich keineswegs beleidigt gefühlt.

Der Name Max Stirner hätte ihm wohl nichts gesagt (und Johann Caspar Schmidt noch weniger), aber solche Figuren sind ohnehin out im Lehrbetrieb. Was sollten sie dort auch: Heutzutage praktizieren die Einzigartigen ihren Anarchismus streng begrenzt auf dem Spielfeld des Finanzwesens; ihre Tantiemen saugen sie ganz ohne philosophische Begründungsbedürfnisse von London und New York aus der ganzen Welt heraus.

Ernesto war der einzige Sohn seiner Eltern gewesen und von seiner Mutter wie von seiner Schwester, zehn Jahre älter als er, auf das Liebevollste umsorgt worden.

Dabei hatte er besonders jene Verwöhnungen in wärmster Erinnerung, welche ihm seine Schwester in seiner Kindheit hatte zuteilwerden lassen. Es wurde ihm immer richtig wohlig um die Lenden, wenn er daran dachte, mit welchen Methoden ihre flinken Finger den kleinen Zappelphilipp abends im Bett zur Ruhe gebracht hatten. Dass er Frauen jetzt grundsätzlich als sein Eigentum betrachtete mochte daran liegen, dass diese beiden weiblichen Wesen ihn in seiner Kindheit und Jugend so extrem verhätschelt hatten.

Was die Philosophie der praktischen Vernunft angeht, hätte ihm Stirner schmales Werk bei der Bewältigung der nahenden Katastrophe ohnehin kaum von Nutzen sein können. Denn schon sehr bald würde er merken, dass er in seiner gegenwärtigen Lage eher die Ratschläge der Stoiker benötigt hätte als die Sentenzen aller anderen Denksysteme.

Ludmilla hatte ihn mittlerweile sanft mit seinem Rücken auf die Matratze gedrückt, und während ihre Daumen und Zeigefinger sich an seinen Hoden zu schaffen machten und die unter dem Hodensack verborgene Fortsetzung des Schwellkörpers pressend erforschten, während gleichzeitig ihre beiden Mittelfinger sein Poloch verwöhnten, sabberte ihr Mund große Mengen an Speichel auf seine entblößte Eichel.

Dann bespielte ihre Zungenspitze seine allerempfindlichste Stelle, den Ansatz der Vorhaut auf der Unterseite der Gliedspitze. Beinahe bis zum Samenerguss reizte sie ihn dort, beendete diese Stimulation aber plötzlich, indem sie ihren ganzen Mund über seinen zum Riesen empor gezuckten kleinen Mann stülpte. Sie wusste, dass für ihn eine Tiefrachenpenetration (weltläufigen Läufigen eher als „Deepthroating“ geläufig) immer die Krönung eines Abends mit ihr war und sie war stolz auf ihre Fähigkeit eine solche zu ertragen, sogar zu genießen, ohne sich zu übergeben.

Dafür hatte sie freilich lange trainieren müssen und sich anfänglich nicht selten über dem Dildo oder anderen Instrumenten, mit welchen sie zu Übungszwecken einen Penis simuliert hatte, erbrochen. Aber nach einigen Wochen hatte sie geschafft, was nur wenige Weiber wagen: sich eines Mannes Glied, sogar ein großes wie dasjenige von Ernst, voll in den Rachen schieben zu lassen oder es sich sogar selbst genüsslich reinzupressen. Bis zum Anschlag durfte er sie in den Mund begatten und lustvoll beklatschten seine Samensäcke bei einer solchen Trachealpenetration ihr Kinn.

Ludmilla musste (bzw. durfte) sich dabei gleichzeitig selbst zum Höhepunkt fingern.

In sozusagen meisterlicher Regieführung öffnete sich die Tür des Schlafzimmers eine gefühlte Sekunde vor dem Zeitpunkt ihrer beider Orgasmen und vor dem sehnlich erwarteten pulsierenden Austritt des Spermas aus der Harnröhre von Ernst in die Speiseröhre von Ludmilla.

Hedwig trat herein.

Trat sie herein mit gravitätischen Schritten? Nein: als Furie stürmte sie ins Schlafgemach, trat ihrer Schwester gegen deren vom Bett herabhängenden Beine und schlug in blinder Wut auf die beiden ein.

Ludmilla stieß schreckliche Schmerzensschreie aus: die Faust ihrer Halbschwester war ihr seitlich gegen die eine Brust geknallt, dann frontal gegen die andere, dann in Ludmillas Gesicht, wo ihre Lippen aufplatzten und bluteten.

Ernst hatte zunächst nur versucht, Hedwigs Arme zu erwischen und festzuhalten; jetzt aber, nachdem sie seiner sexuellen Reservespielerin derartige Verletzungen zugefügt hatte, packte auch ihn eine unbeherrschte Wut. Mit einem wuchtigen Schlag in den Magen setzte er Hedwig außer Gefecht: die krümmte sich und japste verzweifelt nach Luft.

Sofort war er hinter ihr, packte ihre Arme und befahl Ludmilla, die immer noch heftig zappelnde Hedwig an den Füßen festzuhalten. Er legte sie auf den Rücken und presste sein Knie auf ihr Gesicht:

„Fotzenvieh! Wenn du nicht still hältst, breche ich dir das Nasenbein!“ Er presste ihr sein Knie ins Gesicht bis sie vor Schmerz wimmerte, nahm es dann weg und spie ihr ins Gesicht. Er befahl Ludmilla, Hedwig ebenfalls ins Gesicht zu spucken, doch kam für seinen Geschmack beim ersten Mal zu wenig Speichel aus ihrem Mund.

So ließ er sie diese Geste der Verachtung an ihrer Halbschwester mehrmals wiederholen.

„Ihr Schweine, ich werde euch anzeigen!“

„So, du wirst uns anzeigen? Du warst es doch, die uns angegriffen hat! Deine eigene Halbschwester hast du schwer verletzt! Und dafür wirst du jetzt büßen! Leiden wirst du, du abartige Schlüssellochguckerin, du Drecksau, du verkommenes Miststück!“

Wieder landete ein Schwall seines zwischenzeitlich angesammelten Speichelvorrats in Hedwigs Gesicht.

Heftig versuchte Hedwig, sich seinem Griff zu entwinden; er aber hielt sie mit eisernen Fäusten fest: Ludmilla musste Paketband holen und Hedwigs Handgelenke zusammenschnüren. Noch immer aber gab sich Hedwig nicht geschlagen: als er aufstand, war auch sie blitzartig auf den Beinen. Ein weiterer Fausthieb in den Magen schickte sie auf den Teppich:

„Brauchst du noch mehr Schläge? Musst es nur sagen: davon habe ich einen unbegrenzten Vorrat, extra für dich angesammelt!“

Hassvoll starrte sie ihn an, war aber nun endlich zu weiterem Widerstand unfähig.

Sie wagte sich nicht einmal mehr zu rühren, als Ernst ihr jetzt Schuhe und Strümpfe auszog und ihr auch die Waden mit Paketband fixierte.

Sein nach dem Funktionsprinzip der kommunizierenden Röhren für Ludmillas Schlund prädestinierter Samenerguss hatte sich durch die abrupte Interruption voll auf den Bettbezug entladen.

Er packte Hedwig in die Haare, zog sie halb hoch und warf sie mit einigen brutalen Griffen, auch zwischen ihre Beine, mit dem Gesicht auf das Bett.

„Jetzt kriegst du meine Samensoße, vor der du dich so sehr ekelst, voll in die Visage“ höhnte Ernst und drückte und rieb ihr Gesicht wieder und wieder auf die und in der von seiner Samenflüssigkeit klatschnassen Stelle der Bettdecke.

Dann musste Ludmilla Hedwigs Körper mit anfassen und gemeinsam trugen sie seine Freundin in die Badewanne. Ernst trat dicht an die Wanne heran. Sein Glied ließ er von Ludmillas Fingern direkt auf Hedwigs Gesicht richten.

Schon vorher hätte er eigentlich dringend seine Blase entleeren müssen; jetzt war es ein dicker schmutziggelber Urinstrahl, der mitten in das Gesicht seiner Geliebten platschte. Vorübergehend stoppte er seinen Harnfluss und wies Ludmilla an, seinen Wassermann so über Hedwig hin- und her zu schwingen, dass der aufgesparte große Rest seiner Blasenfüllung ihre Bluse und ihre Hose durchtränken würde. Anschließend war Ludmilla dran; diese zögerte jedoch, erhob sogar Einwendungen. Gewiss, Hedwig hatte ihr weh getan, aber trotzdem: auf ihre eigene Schwester pinkeln? Als aber Ernst seinen Blick in ihre Augen bohrte wusste sie, dass sie ihm besser gehorchte.

Seine Wut war noch immer nicht verraucht, und hätte sich womöglich sogar auch an ihr ausgetobt, wenn sie die Befolgung seiner Befehle verweigert hätte. Und schließlich hatte sich Hedwig das, was hier mit ihr passierte, ja auch selbst zuzuschreiben.

Auch Ludmilla hatte einen beachtlichen Urinvorrat angesammelt, von dem sie sich nun über Hedwigs Kopf und Körper erleichterte.

Völlig vollgepisst schluchzte seine gedemütigte Geliebte in der Badewanne hemmungslos vor sich hin.

Als aber Ernst begann, ihr den Rock hochzuziehen und die neben ihm stehende Ludmilla fragte, ob sie schon einmal die außergewöhnlich langen Schamlippen ihrer Schwester gesehen habe, bewegte sich Hedwig erneut mit heftiger Wildheit. Offenbar versuchte sie, sich von den Fesseln frei zu machen. Gleichzeitig begann sie zu schreien.

Ernst hielt ihr den Mund zu; sie versuchte in seine Hand zu beißen.

„Ludmilla, hol mal aus dem Badezimmerschrank die Rasierklingen.

Linke Schublade. „

Langsam und sehr deutlich hatte er gesprochen, beinahe wie in einer Rhetorikübung. Dabei hatte er nicht Ludmilla angeschaut, sondern Hedwig. Deren Augen füllten sich mit abgrundtiefem Schrecken, als sie seine Worte hörte – und der grausam grinsenden Vorfreude in seinem Gesicht gewahr wurde.

„Nein … was hast du vor …“ Und, lauter werdend: „Ernst, bitte nein, nicht“. Wieder presste er ihr die Hand auf den Mund und grinste noch fieser als zuvor.

„Halt still, Fotze! Wehe dir wenn du schreist! Heute ist ein großer Tag für dich und mich: Heute Abend lernst du im Crashkurs, was du in zwei Jahren nicht lernen wolltest: gehorchen! Deine geistige Aufnahmefähigkeit wird sich jetzt ungeheuer erweitern: Erlebnispädagogik, sozusagen!“ Nach einer Pause, in der Ludmilla ihm die Schachtel mit den Rasierklingen hinhielt, er aber noch nicht zugriff, stieß er nach:

„Wenn du dich jedoch der Erweiterung deines geistigen Horizontes verweigerst, werde ich deine Hautoberfläche erweitern! Rasche präzise Schnitte ins Gesicht … stellt sich nur die Frage, ob du spezielle Musterungswünsche hast oder die Bestimmung der Schnittstellen lieber meinen Fingern als Zufallsgeneratoren überlassen möchtest?“

Ernst hatte seine Hand von Hedwigs Mund weggezogen, aber zwei oder drei Minuten lang war sie sprachlos.

Dann füllten sich ihre Augen mit Tränen, sie schluchzte, weinte immer heftiger und ihre Worte kamen nur stockend und ständig von Wimmern und Weinen unterbrochen:

„Ernst, bitte bitte bitte, lieber Ernst, Ernesto, lieber lieber Ernesto, bitte nicht … nicht die Rasierklinge“.

Inzwischen hatte er Ludmilla befohlen, eine Klinge aus der Packung zu nehmen und sie ihm zu geben. Grinsend führte er seine Klingenbewehrte Rechte näher an Hedwigs Gesicht heran.

Die hatte ihre Augen weit aufgerissen, schluchzte, heulte jammerte weinte wimmerte und zwischendurch presste sie in einzelne Wortfetzen zerrissene Sätze aus ihrer austrocknenden Kehle:

„Ernst, ich habe dir sogar das Buch gekauft, den Bildband über die Inkas. Und deine Lieblingstorte, Sahnetorte; hab‘ sie in den Kühlschrank gestellt. Heute ist doch unser Jahrestag Ernst, heute vor zwei Jahren haben wir uns kennengelernt. Ernst, wir haben uns doch lieb gehabt, Ernesto, warum tust du das? Ich habe alles für dich getan, bitte bitte bitte, Ernst, lass‘ mich gehen.

Je länger er sie mit einem kalten Schweigen anstarrte, desto mehr steigerte Hedwig ihr Flehen. Er aber weidete sich an ihrer Angst und spielte mit ihr wie eine Katze mit einer todgeweihten Maus.

Näher brachte er die Klinge an ihr Gesicht, drückte die flache Seite auf ihre Wange, ihr Kinn, die Stirn und die Lippen. Dann die Schneide: leicht zog er sie ihr über die Haut, als wolle er sie rasieren.

„Eeeeernst“ kam ein langer flehender Laut aus ihrem Mund, „Erneeeeesto, ich tue alles, alles was du willst, alles was du von mir verlangst, bitte bitte, nicht schneiden! Ich“ sie schluckte und trotz der Situation kam ihr dieses Zugeständnis sichtlich schwer über die Lippen „ich nehme dein Glied in den Mund; ich schlucke alles, wenn du es möchtest“ sie stöhnte etwas, rang mit sich und überwand dann, in Gedanken zumindest, ihren Ekel „ich schlucke dein Sperma, ich schlucke alles runter.

„Kunststück, du kleine Sau, du weißt doch genau, dass die Masse meines Samens bereits in Ludmillas Magen- und Darmtrakt gewandert ist. Aber gut, Fotze: ich bin kein Unmensch, ich gebe dir eine Chance, dich als gehorsame Dienerin deines Herrn zu bewähren. Ich binde dich jetzt los und dann wäschst du dir zuerst mal die Pisse ab. Meine Pisse, die von Ludmilla — und deine eigene. “ Überrascht schaute sie ihn an.

„Glaub nur nicht, dass ich es nicht gemerkt hätte, wie du dich vorhin eingesaut hast, vor Angst hast du deinen Slip vollgepinkelt, der Rock trieft ja sowieso schon, aber der Urinstand in der Wanne ist deutlich höher. „

„Und nun zu deinen Fesseln: wenn du irgendetwas versuchst, bist du reif. Für eine Blutentnahme. Mitten aus deiner Fresse. Oder aus deinen Titten. Nicht gut? Okay: dann lieber aus deinen Fußsohlen? Scheide wäre auch nicht schlecht, hm? Bei einer Klitorektomie soll ja so einiges an Blut fließen.

….. Es liegt an dir, Schlafzimmerspionin, einzig und allein an dir selbst, was mit dir geschehen wird, ob du zukünftig weiterhin mit einem intakten Körper leben wirst oder ob sich dein Leib voll Blut und Wunden für den Rest deines Lebens in Qualen winden wird!

Und übrigens, Fotze: mein Versprechen, dich auf das Grausamste zu misshandeln, wenn du singen solltest, gilt nicht nur für diesen Augenblick. Falls du Sau auf dumme Gedanken kommst, Polizei und so: ich finde dich.

Wenn nicht vorher, dann eben nachdem ich meine Zeit im Gefängnis abgesessen habe. Fünf Jahre, allerhöchstens, würde ich bekommen, aber frei komme ich dank guter Führung spätestens nach drei Jahren.

Dann möchte ich in deiner Haut nicht stecken, Hedwig-Vieh. Der Rest deines Lebens besteht von da an nur noch aus zwei Gefühlen: Angst, wenn die Schmerzen etwas nachgelassen haben, und grausamen Schmerzen, wenn ich deine Wunden behandele. Denn selbstverständlich möchte ich nicht, dass meine Spezialbehandlung für dich durch bakterielle Komplikationen gestört wird, oder dass ich sie z.

B. wegen Exitus der Patientin vorzeitig abbrechen muss. Den Viren würde ich den Spaß gründlich versalzen — indem ich sie, d. h. deine Wunden, nach guter alter Seemannsart einsalzen würde!

Keine Angst: ich würde dich nicht umbringen; mir würde dann sehr daran liegen, dass du lange, lange lebst. „Leben heißt leiden“ — das gilt nicht unbedingt für jeden: aber dann ganz bestimmt für dich! Deshalb würde ich dich brutal gegen Infektionen beschützen.

Tief in die Wunden werde ich dir das Salz reiben, zärtlich, kraftvoll, liebevoll. Vorher werde ich sie natürlich reinigen. Als wahrhaft barmherziger Samariter werde ich deine Wunden keimtötend auswaschen: mit reinem Alkohol. Dann gönne ich dir eine kleine Pause: entspannte Vorfreude beim Warten – auf das Salz.

Nach einigen Tagen werde ich die Blutkrusten entfernen: und wieder strömt der Alkohol in deine offenen Fleischwunden, und wieder werde ich die tiefen blutenden Schnitte gründlich einpökeln.

Einen riesigen Spaß werde ich so mit dir haben, bis an meines Lebens Ende. Oder deines. Immer vorausgesetzt natürlich, dass du nicht vorher den Verstand verlierst, was freilich das bei einer solchen Behandlung nicht auszuschließen ist. “

Nach einer längeren Pause, während welcher er ständig Augenkontakt mit ihr suchte, fuhr er fort.

„Aber um mich einzubuchten, müssten mir die Bullen erst einmal was beweisen. Ludmilla wird gleich morgen früh zu ihrer Ärztin gehen, um ihre Verletzungen zu behandeln — vor allem aber, damit die Behandlung dokumentiert ist und somit die Verletzungen an ihren Beinen und ihren Brüsten aktenkundig sind.

Du hast wie eine Besessene auf sie eingeprügelt; ich musste dich gewaltsam zurück reißen — und habe dabei mich selbst in vorbildlicher Weise zurück gehalten. Nur weil zu befürchten stand, dass du Ludmilla in deiner blinden Rachsucht totschlagen würdest, musste ich eingreifen; dabei habe ich so wenig Gewalt wie möglich angewendet. DU bist die Täterin; wir waren lediglich zur Notwehr gezwungen und haben keinerlei exzessive Gewalt ausgeübt. Juristisch sieht der Vorfall für dich gar nicht gut aus, Fotze.

Gut möglich, dass DU die Strafe wegen Körperverletzung bekommst. “

Er wandte sich zu Ludmilla, griff ihr laut lachend ungeniert an die Brust:

„Das feiern wir dann aber, nicht wahr? Hier in meinem Bett. Und das große Porträtposter von Hedwig hängen wir an die Wand gegenüber: damit sie uns zuschauen kann. Andere beim Liebesspiel zu beobachten“ jetzt wandte er seinen Blick von Ludmilla ab und wieder Hedwig zu „ist ja offenbar eine Lieblingsbeschäftigung dieser Voyeurfotze“.

„Also was ist? Willst du jetzt gehorchen?“

„Ja. „

„Ich verstehe nichts, sprich laut und deutlich, wenn ich dich etwas frage! Willst du jetzt gehorchen oder nicht?“

Ihr „Ja“ kam nur wenig lauter als vorher.

Ernst schaute sie prüfend an: ihr Widerstandswille schien in der Tat momentan gebrochen. Um diesen Zustand zu verstärken entschied sich Ernst dagegen, ihr eine Reinigung zu befehlen (bzw.

zu erlauben) und befahl ihr stattdessen, sich gründlich in der Urinpfütze zu suhlen, die sich am Boden der Badewanne gebildet hatte. Als sie nicht gleich gehorchte, packte er ihren Körper und wälzte ihn mehrfach rücksichtslos durch die von ihnen dreien ausgeschiedene gesammelte Blasenflüssigkeit.

Dann musste sie aufstehen, während Ernst seine Hände wusch. Mühsam kam sie hoch.

Er zerschnitt ihre Klebeband-Fesseln mit der Rasierklinge, nicht ohne damit vorher einige Male mit der Klinge drohend vor Hedwigs Gesicht herumzufummeln.

Ihre Leiden waren noch lange nicht beendet. Zunächst musste sie eine Weile lang in der Badewanne stehen bleiben, und dabei die Arme im Nacken verschränkt. Während der Urin langsam auf ihrer Haut und in ihren Kleidern eintrocknete, musste Ludmilla zwei faltbare sogenannte Regiestühle aus der Abstellkammer holen sowie einen Serviertisch. Hedwig entging es nicht, dass Ludmilla die Wohnung offenbar genau kannte, denn ohne dass Ernst ihr den Weg zur Abstellkammer hatte erklären müssen, kehrte diese rasch mit Tisch und Stühlen zurück.

Ernst wies sie an, diese unmittelbar an der Wand, gegenüber der Badewanne, in dem verhältnismäßig geräumigen Badezimmer aufzustellen, den Tisch davor.

Mindestens 10 Minuten saßen die beiden da und starrten Hedwig schweigend an. Die wollte unwillkürlich ihre Hände herunter nehmen, aber ein böser Blick von Ernst belehrte sie, dass sie ihre Körperhaltung nicht ohne seine Erlaubnis verändern durfte — und dass er sie für jegliche Zuwiderhandlungen unnachsichtig bestrafen würde.

„Und nun wollen wir mal sehen, ob dieses spionierende Dreckstück bereit ist, für uns beide als einzige Zuschauer ein abendfüllendes und raumfüllendes Programm auf die Beine zu stellen. „

„Zieh deine verpissten Klamotten runter, alle, du stinkendes Urinal!“ herrschte er sie an.

Aus der Ecke holte er eine Plastikwanne und stellte sie vor das Bad: „Hier reinwerfen!“

Hedwig gehorchte — bis die Reihe an den BH kam.

„Brauchst du Motivationshilfe, Schätzchen?“ fragte Ernst mit einem drohenden Unterton und einem Blick, der gleichfalls nichts Gutes versprach.

Hedwig resignierte und zog auch den BH und den Slip aus.

Dann endlich durfte sie den Stöpsel aus der Badewanne ziehen, sie ausspülen und sich gründlich waschen. Ihre Kleidung hatte Ludmilla inzwischen in die Waschmaschine geworfen und diese angeschaltet.

Nachdem sie gesäubert und abgetrocknet war, reichte ihr Ernst sogar ihr Parfum.

Davon nahm sie reichlich, um den im Raum wabernden Uringeruch zu verdrängen.

„Gleich beginnt die Vorstellung! Hereinspaziert, meine Damen und Herren, beschauen Sie Hedwig die Hurensau bei ihren intimsten Verrichtungen! Keine falsch Scham, alles steht offen, alles kann besichtigt werden, heute gibt die Agentennutte eine Gratis-Vorstellung!“

„So, Fotze, und jetzt präsentierst du als Erstes deinem Schwesterherz deine Fotzenlappen. Beine breit und deine großen kleinen Schamlippen richtig lang ziehen — so wie ich das manchmal bei dir gemacht habe! Nicht nach unten, sondern zur Seite: dein Fotzenloch wollen wir weit geöffnet sehen!“

Ohne einen kleinen Nasenstüber und eine neuerliche Territion mit der Rasierklinge ging es nicht ab, aber dann nahm Hedwig doch ihre kleinen Schamlippen zwischen die Finger und zog sie auseinander; nach einem Klaps auf die Backe zog sie sie etwas straffer an.

„Deine Schamlippen zu befingern, macht dich doch sicher geil, du Labiensau? Also gut, ich bin ja kein Unmensch: du hast meine Erlaubnis, dich vor den sachkundigen Augen deiner megageilen Schwesterseele selbst zu befriedigen: Brüste, Schamlappen, Kitzler: das übliche Programm. So wie es mir neulich gezeigt hast.

Hedwig wurde rot. Tatsächlich hatte sie vor etwa zwei Wochen vor seinen Augen masturbiert; sie hatten gefeiert, viel getrunken — und dann hatte er sie einfach ausgezogen und sie aufgefordert, es sich selbst zu besorgen.

Sie schämte sich, aber durch den Alkohol war ihre Schamschwelle gesunken. Und nachdem er begann, sie anzuturnen — Brüste, auch die Ohrläppchen, Scheide …, dann aber, als sie gerade auf dem Weg zu Höhepunkt war, abrupt innehielt, kannte sie kein Halten mehr. Wie eine Wilde hatte sie ihre Brüste durchgeknetet, geradezu maltraitiert. Tage später waren noch blaugrüne Verfärbungen zu sehen. Und ebenso hatte sie ihre Scheide beinahe brutal massiert. Lange dauerte es nicht, bis sie einen heftigen Orgasmus hatte.

Danach aber schämte sie sich so vor ihm, dass sie in ihr eigenes Zimmer ging, und in der ganzen nächsten Woche war sie unfähig, mit ihm zu schlafen.

Daran erinnerte er sie jetzt, und zugleich erfuhr Ludmilla haarklein alles über diese Demütigung ihrer Schwester und jetzigen Rivalin.

„Heute macht es dir keinen richtigen Spaß, wie?“

Flehend sah sie ihn an: „Bitte, Ernst, bitte bitte, ich sage nichts, ich werde keine Anzeige machen, ich schwöre es dir, bitte Ludmilla, Schwester, bitte, lasst mich gehen.

“ Aus ihren Augen kullerten erste Tränen, wurden zu einem Weinen und das Weinen zum hemmungslosen Heulen.

Ludmilla war aus 1. Ehe und bei ihrer Mutter geblieben; Hedwig aus 2. Ehe. Da sie nicht zusammen aufgewachsen waren, waren sie nicht sehr vertraut miteinander und hatten einander noch nie nackt gesehen. Fasziniert hatte sie den Körper ihrer Schwester angeschaut. Jetzt befahl er ihr:

„Mach‘ du's ihr, zieh ihr die Monsterklit lang, lass ihr die Schamlippen anschwellen!“ Er ging ins Badezimmer und holte das Öl, das er manchmal benutzen musste, um Hedwig nass zu machen, denn deren Scheideneingang war jetzt knochentrocken.

Ludmilla gab sich alle erdenkliche Mühe, und sie hatte auch Spaß daran, ihre Schwester sexuell zu erregen. Doch die war von Ernsts brutaler Behandlung derart geschockt, dass sie keinerlei geschlechtliche Lust empfand.

So verlor Ernst auch seinerseits den Spaß daran, seine Freundin — oder, wie man jetzt wohl schon sagen muss: seine Exfreundin — Hedwig auf diese Weise zu demütigen und ließ sich etwas Neues einfallen.

Hedwig musste nun aufstehen und sich in die Küche begeben.

Das aber nicht auf zwei Beinen, sondern kriechend, wozu Ernst sie nur dadurch motivieren konnte, dass er die Rasierklinge an ihre Brust setzte und, nachdem Hedwig wohl nicht glaubte, dass Ernst Ernst machen würde, diese ein wenig einritzte.

In der Küche befahl er ihr Kaffee zu kochen und die beiden Tortenstücke aus dem Kühlschrank servieren, die sie für den Jahrestag ihrer Freundschaft gekauft hatte. Natürlich durfte Hedwig „ihr“ Stück nicht selbst essen; Demütigung und Hungerstrafe verbindend, befahl er ihr, Ludmilla das Tortenstück vorzusetzen.

Und nicht nur das: Hedwig musste Ludmilla sogar füttern, Gabel für Gabel, immer, wenn sie von dieser den Befehl dazu bekam. Für Hedwig war diese Demütigung vielleicht eine ähnlich schlimme Qual wie die Drohung mit dem Rasiermesser.

Es war eine Sahnetorte, und Hedwig hatte extra zwei Doppelstücke schneiden lassen, weil sie wusste, wie sehr er Sahne mochte. In das für Hedwig, bzw. jetzt für Ludmilla, bestimmte Stück steckte seinen erigierten Penis hinein.

Ludmilla würde es nichts ausmachen, eine Torte zu essen, in welche er sein Glied injiziert hatte; es machte sie im Gegenteil noch extra geil. Hedwig aber, die anschließend seinen Penis sauberlecken musste („Sie soll doch auch was ab bekommen, damit ihr nicht das Herz blutet“, verhöhnte er sie gegenüber Ludmilla), hätte sich beinahe übergeben.

„Dein Glück, dass du nicht gekotzt hast“ sagte Ernst, dem Hedwigs Kampf zwischen Willen und Magen nicht entgangen war, „sonst hättest du dein eigenes Erbrochenes runtergeschluckt!“

Hedwig zitterte, und dass nicht nur deshalb, weil sie splitternackt und deshalb bei der normalen Zimmertemperatur etwas fröstelte.

Auch Hedwig durfte (oder vielmehr: musste) Kaffee trinken, aber nicht aus einer Tasse, sondern aus einem Suppenteller, den er am Boden abstellte und aus welchem sie die Flüssigkeit wie eine Hündin mit dem Maul aufschlecken musste, ohne etwa den Tellerrand anheben und den Kaffe in ihren Mund gießen zu dürfen. Bevor er den Teller hinstellte spülte er freilich zunächst seinen Penis, der von auslaufender Flüssigkeit glitschte, in Hedwigs Kaffee. Und damit ließ er es nicht bewenden.

Ludmilla musste ihre Scheide darin auswaschen, „und zwar gründlich“, herrschte er sie an, und dann spieen Ludmilla und er noch ihren Speichel in Hedwigs Kaffee.

Als Hedwig nicht aufhörte zu jammern holte er einen Rohrstock, den er verschiedentlich schon auf Ludmillas Körper benutzt hatte. Auch dieses Mal schlug er nicht Hedwig — die sollte äußerlich so unversehrt wie möglich bleiben, um keine Beweise für Misshandlungen liefern zu können.

Vielmehr befahl er Ludmilla, ihre Hinterbacken zu entblößen und ihren Oberkörper auf den Küchentisch zu legen.

Damit sie nicht schrie, zugleich aber auch, um ihr zu zeigen, dass sie genauso oder eigentlich weit mehr noch sein Lustobjekt war als ihre Schwester, stopfte er Hedwigs urintriefende Unterhose in Ludmillas Mund.

Dann schlug er zu, mit voller Wucht, so heftig, wie er sie noch geschlagen hatte. Sie bäumte sich auf und trotz der ekligen Knebelung mit dem Slip ihrer Halbschwester stieß sie einen, wenn auch gedämpften, Schrei aus.

Sie hatte nicht erwartet, dass er den Schlag mit einer solchen Wucht führen würde, und wenn sie auch Schmerzen gewohnt, ja, sogar schmerzgeil war: dieser Schlag, der sogar die Epidermis ihrer Gesäßbacke in einem schmalen Streifen aufplatzen ließ, war heftiger als alles, was Ernst oder sonst jemand ihr bisher zugefügt hatten. Sie schluchzte jämmerlich und zitterte fürchterlich, aber nach etwa fünf Minuten kam der nächste Hieb in gleicher Stärke, und so ging es weiter bis sich auf jeder ihrer beiden Pobacken 3 grausam aufgeplatzte Hautstreifen zeigten.

„Möchtest du auch mal davon kosten?“ fragte er, zu Hedwig gewandt.

„Neiiiiin, bitte bitte bitte, bitte nicht, bitte Ernst, bitte bitte nicht“ keuchte sie angstvoll „ich tue alles, was du willst, alles, was ihr von mir verlangt, du kannst mein Geld haben, Ernst, ich werde dich nicht verraten, ich schwöre es dir, Ernst. „

Er schaute seine einstige Freundin Hedwig an, die nun wie ein Häufchen Elend nackt auf dem Boden kauerte, den Blick zu ihm erhoben.

„Sauf deinen Kaffee aus, Hündin, aber dalli! Wenn ich nach 3 Minuten auch nur einen Tropfen in deiner Hundeschüssel sehe, dann tanzt der Rohrstock auf DEINEN Arschbacken. Aber nicht schlappe sechs Mal, wie bei Ludmilla: du bist mir mehr wert, Hedwig, geliebte Freundin, Sonne meines Herzens“ spottete er und griff ihr scheinbar liebevoll unter das Kinn. „Zwanzig, die Mühe bist du mir schon wert. “ Und als sie erschreckt nach Luft japste, setzt er noch boshaft hinzu: „Auf JEDE deiner dicken Arschbacken natürlich; Platz ist da genug, und vielleicht tut es bei dir ja gar nicht so weh; schließlich ist dein Fettarsch doch noch besser gepolstert als Ludmillas Hinterteil.

In Wirklichkeit war Hedwigs Steiß keineswegs extrem fett, wenn auch deutlich rundlicher als der Po von Ludmilla, welche an dieser Stelle von der Natur nicht ganz so üppig ausgestattet worden war wie auf ihrer Vorderseite.

„Schau dir den zerschlagenen Arsch deiner Schwester an: Es liegt an dir: wenn du gehorchst, bleiben dir solche Schläge erspart — vielleicht. Küss die Striemen auf ihrem Hintern!“

Sie tat es, mit einem nur noch geringfügigen Zögern.

„So, und jetzt machen wir bei dir mal das, was du mir nie erlauben wolltest: eine Analpenetration. Natürlich, wenn du das immer noch nicht magst, können wir es auch lassen. Dann gibt es halt nur eine äußerliche Anwendung auf dein Gesäß: mit dem Rohrstock. Wie bei Ludmilla. Nur noch stärker, denn wenn du glaubst, dass ich bei ihr meine volle Kraft in die Schläge gelegt habe, wirst du schnell merken, dass du dich getäuscht hast, du Arschfotzenvieh! Also, Gnädige Frau, wie hätten wir's denn gern? Soll ich dir meine Finger ins Arschloch stecken, und meinen Schwanz, oder soll ich dir die Scheiße rausprügeln?“

Hedwig, die ihren Kaffeeteller längst blitzblank geleckt hatte, hauchte nur ein „bitte nicht schlagen, bitte bitte, Ernst“.

„Bock deinen Oberkörper auf der Tischplatte auf, Analsau, dann sehen wir weiter“.

Hedwig zögerte, weil sie glaubte, er wolle sie schlagen.

„Also doch lieber den Rohrstock?“

„Nein“, beeilte sie sich zu sagen und presste rasch ihren Oberkörper auf die Tischplatte, wobei sie sie sich aber immer wieder furchtsam nach ihm umsah.

„Zieh die Arschbacken auseinander, du stinkendes Stück Scheiße“ herrschte er sie an.

Dann befahl er Ludmilla, sich ein Kondom mit Gleitmittel über den Mittelfinger zu stülpen und diesen vollständig im After ihrer Halbschwester zu versenken. Hedwig stöhnte etwas, war aber andererseits erleichtert, dass er sie nicht mit dem Rohrstock verprügelte. Zwar war ihr Anus nicht geweitet, aber den Finger ihrer Schwester, sowie anschließend auch seinen, größeren, ertrug sie auch dann noch ohne extreme Schmerzen, als er ihn hin- und her bewegte und ihren Schließmuskel sozusagen auf seine Festigkeit prüfte.

Von der Uhr des nahen Kirchturmes ertönten 6 Schläge: 18. 00 h. Doch Hedwigs Leiden waren noch lange nicht zu Ende. Einen Blowjob verlangte er anschließend von ihr und entlud seine freilich geringe Menge an Rest-Sperma in den Mund seiner Freundin, die sich bisher standhaft geweigert hatte, „so etwas“ zu machen.

„Schade“, sagte er, „dass ich mein Ejakulat schon in deinem Schwesterschlund versenkt habe. Da ist nicht mehr viel übrig für mein spermahungriges Schätzchen“.

Von weiteren schrecklichen Drohungen eingeschüchtert — dieses Mal sollten die Rohrstockschläge ihre Brüste zerschlagen, wenn sie auch nur den geringsten Widerstand leisten würde -, behielt Hedwig sein Ejakulat wahrhaftig im Mund, rang aber erneut sichtbar mit dem Erbrechen.

Der Chronist erlaubt sich dazu den persönlichen Kommentar, dass Hedwigs Ekel vor Ejakulat von ihrem gesunden weiblichen Instinkt zeugte. Denn die Natur hat die Samenflüssigkeit des Mannes nicht dazu bestimmt, einer Frau die Finger, die Brüste oder gar das Gesicht zu verkleben: in den Schoß soll der Mann sie ihr schießen, für neues Leben!

Sich zu solchen geradezu sokratischen Weisheiten aufzuschwingen, war aber unserem fiesen Nachwuchs-Philosophen nicht gegeben.

Zwar erließ er Hedwig schließlich das Schlucken; dafür musste sie ihre Hände zur Schüssel formen, den Mundinhalt hineinspucken und „zur Strafe“ ihr Gesicht mit diesem ekelhaften Gemisch aus fremdem Ejakulat und eigenem Speichel einreiben.

„Ich höre, Votze?“ Sie:? Er drohend: „Dich zu bedanken dafür, dass ich dir das Herunterschlucken meines Samenschleims erlassen habe, hast du wohl nicht nötig?“ „Zur Strafe“ (wie er sagte, obwohl er das natürlich so oder so von ihr verlangt hätte) musste Hedwig die Scheide ihrer Halbschwester auslecken und zuletzt seinen After.

Der Geschmack von Kot ließ ihren Magen erneut revoltieren und diesmal übergab sie sich wirklich. Vorsorglich hatte er eine Schüssel bereit gehalten, so blieb der Fußboden sauber. Sie sollte ihr Erbrochenes auflecken, doch bettelte sie so lange und so intensiv, versprach ihm vollständigen Gehorsam und schwor tausend Mal, dass sie nicht zur Polizei gehen würde, dass er ihr diese extremste Demütigung und Quälerei schließlich erließ, wenn sie bereit wäre, nun auch noch Ludmillas Darmausgang mit der Zunge zu verwöhnen.

Als sie zögerte, griff er ihr brutal in die Haare und drückte ihr Gesicht ganz nah über ihren Mageninhalt, hielt sie für eine kleine Ewigkeit (für Sie, nach der Uhr war dauerte das Ganze vielleicht eine Minute) in dieser Position und riss dann ihren Kopf hoch.

„Also, Kotverkosterin, was ist? Zunge im Arsch oder Gesicht in der Kotze: freie Auswahl für dich!“

Ihr Haar hatte er nicht losgelassen, und als sie nicht antwortete, drückte er ihren Kopf langsam wieder in Richtung der mit ihrem Erbrochenen gefüllten Schüssel.

„Bitte nicht, ja, ich … ich …“ „Was? Du willst nicht deinen Schwesterarsch genießen?“ Er drückte ihr Gesicht erneut unmittelbar über die Schüssel.

„Doch, doch, bitte, bitte, bitte Ernst, bitte, ich tue, ich mache, ich … ja, jaaaa“.

Er riss sie wieder hoch, dann kam das Kommando:

„Hinlegen, Dreckstück, auf den Rücken!“ Er winkte Ludmilla heran:

„Setzt dich auf die Visage von diesem Miststück und press ihre Nase in deine Arschfurche.

Und dann, Hedwig, leckst du sie sauber: erst die Arschritze, dann das Arschloch. Wenn es zu eng ist, zieh es mit deinen Fingern auseinander. Und falls Ludmilla auf dein Gesicht furzen sollte, wirst du dich bedanken — oder der Rohrstock tanzt auf deiner Vulva Samba!“

Hedwig erstattete tatsächlich keine Anzeige. Über die Gründe können wir nur spekulieren. Schämte sie sich über ihren Auftritt im Schlafzimmer? Hatte sie Angst vor öffentlicher Schande oder befürchtete sie, dass geschehen würde, was Ernst ihr für den Fall einer Strafanzeige angedroht hatte: dass nämlich Ihre Aussage gegen diejenige der beiden anderen nicht durchkommen würde, zumal ja auch Ludmillas Körper die Spuren von Hedwigs Angriff trug, während sie selbst äußerlich unversehrt war?

Oder hatte sie Angst vor jenen schrecklichen, lebenslangen Martern, die Ernst ihr angedroht hatte, wenn er freigesprochen werden sollte oder wenn er nach der Verbüßung einer eventuellen Strafe freikommen würde? Holzsplitter wollte er unter ihre Fingernägel und Zehennägel treiben, später diese ausreißen, danach ihr die Zehen- und Fingerknochen brechen, Brüste, Scheide, Gesicht, Hände, Arme, Fußsohlen und noch andere Stellen des Körpers zerschneiden, zerstechen, quetschen, versengen zerschlagen … seine Drohungen waren einfach ungeheuerlich und ließen keine historisch bekannte Art von Folter aus, die ihm gerade in den Sinn kam.

Ob Ernst das ernst meinte, muss dahingestellt bleiben; bislang war er zwar immer dominant gewesen, aber noch nicht durch ausgesprochen sadistische Handlungen aufgefallen. Wollte er Hedwig nur abschrecken? Hatte er durch dieses Ereignis selbst erst seine verborgenen Neigungen entdeckt?

Ernst selbst dachte jedenfalls in diesem Moment nur an Abschreckung, doch war es schon einigermaßen erschreckend, wie leicht ihm eine derartige Menge an Grausamkeiten in den Sinn und über die Zunge kamen.

Eine solche Behandlung, wenn auch nur verbal, hatte Hedwig gewiss nicht verdient.

Immer war sie lieb zu ihm gewesen. Sie war bei der Erfüllung seiner ausgefallenen sexuellen Wünsche sogar über ihren Schatten gesprungen, soweit sie halt konnte. Vor allem hatte sie ihm geholfen, seinen Lebensstil zu finanzieren, den er aus seinem BAföG -Stipendium nicht bestreiten konnte (und für eine Nebentätigkeit fehlte ihm, wie gesagt, angesichts seiner sonstigen Aktivitäten die Zeit).

Er selbst beruhigte sich damit, dass er seine Drohungen nicht ernst gemeint habe. Dennoch beunruhigte ihn jenes Gefühl sadistischer Freude, das Hedwigs psychische Quälerei durch die Vorstellung derartiger Folterungen in seinem Inneren begleitet hatte.

Glomm etwa im tiefsten Grunde von Hedwigs Herz noch immer ein Schwelbrand der Liebe zu Ernst?

Man mag es sich angesichts der unmenschlichen Grausamkeit, mit der Ernst seine Geliebte behandelt hatte, kaum vorstellen, und doch wagen wir das Ungeheuerliche zu denken: Dass auf den brausenden Wogen ihrer Rachewut schaudernde Schaumkronen von gänzlich anderen Gefühlen zu tänzeln begannen.

Indes werden wir es niemals erfahren, welcher Grund Hedwig letztlich bewog, nicht zu Polizei zu gehen, oder welcher Widerstreit von Gefühlsströmungen ihre Entschlusskraft hemmte. Jedenfalls hatte dieses unerhörte Zwischenspiel ernstester Gewalttätigkeit keinerlei juristisches Nachspiel.

Gegen 22 Uhr ließ Ernst endlich von seinem Opfer ab, dass mittlerweile kaum noch Widerstand leistete, als er ihr alle möglichen „Gehorsamsübungen“ abverlangte: Füße ihrer Schwester ablecken („und besonders zwischen den Zehen gründlich sauberlecken!“), strammstehen, Titten präsentieren, Finger in ihren eigenen Hintern stecken und anschließend ablecken.

Vielleicht hätte er sogar, wenn er sie die ganze Nacht hindurch weitergequält hätte, ihren allerletzten inneren Widerstand gebrochen. Doch Ernst wollte Ludmilla heimfahren; bei der Rückkehr würde man dann sehen, wie es zwischen Hedwig und ihm stand.

Als er nach einer knappen Stunde zurückkam sah es in der Wohnung aus, als ob dort Einbrecher gehaust hätten: Schranktüren offen, Sachen verstreut. Zwei große Koffer fehlten; offenbar hatte Hedwig in aller Hast Kleidungsstücke und anderes zusammengepackt und dann die Wohnung verlassen.

Er erinnerte sich jetzt, dass ihm auf der Rückfahrt zwei Straßen ein Auto vom gleichen Typ wie das von Hedwig entgegengekommen war, was er nur unterschwellig registriert hatte. Hedwig hatte ihn also verlassen.

Wir wollen dieses Kapitel nicht schließen, ohne unseren Lesern eine moralische Bewertung der Verhaltensweisen des Philosophiestudenten Ernst mit auf den Weg zu geben.

Schon die Tatsache an sich, dass er der zärtlich liebenden Gefährtin, die ihm in den vergangenen zwei Jahre so hingebungsvoll gedient und sich für ihn abgerackert hatte, und die sich, soweit sie sich nur überwinden konnte, sogar zur Beteiligung an manchen von denjenigen seiner ausgefallenen Sexualpraktiken hergegeben hatte, welche sie mit Ekel erfüllt hatten, nun plötzlich eiskalt mit einem Rasiermesser das Gesicht und andere Körperteile zu zerschneiden drohte, und ihr noch bestialischere Folterungen vor ihr geistiges Auge führte: ein solches Verhalten charakterisiert, ebenso wie auch seine anderen Untaten an der in dieser Situation körperlich wie psychisch wehrlosen Hedwig unseren „Helden“ Ernst als ein sittlich total verlottertes Subjekt, als einen Abgrund an seelischer Verrohtheit, eben als einen Fiesling par excellence, insofern allenfalls von einem veritablen Monster wie Gilles de Rais übertroffen.

Schaudernd bei der Schilderung des Geschehenen und niedergedrückt von der Last des Bösen dient unser Berichterstatter, gleich einem Galeerensklaven des Schreibens, gleichwohl unbeirrbar seiner heiligen Chronistenpflicht, das Schifflein der Wahrheit über den Strom der Wirklichkeit in den Hafen der dauernden Erinnerung zu rudern.

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