Das Callgirl

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Wenn Lina gefragt wurde, welchen Beruf sie denn ausüben würde, hatte sie noch nie eine gute Antwort geben können.

Was sollte sie auch sagen?

Die Wahrheit?

Nein, denn die darauf folgenden Gespräche nahmen in ihrem Kopf immer denselben Verlauf.

„Was machen sie denn beruflich?“

„Ich bin eine Edelhure und schlafe für viel Geld mit reichen Männern und Frauen.

Nein, das klang furchtbar. Sie musste wohl oder übel beim Lügen bleiben.

Sie schüttelte entschieden ihren schönen Kopf und sah ungeduldig auf die Uhr.

8:12

Er war bereits 10 Minuten zu spät und das war kein gutes Zeichen. Zuverlässige Klienten kamen zu ihren Verabredungen immer pünktlich.

Nervös begann Lina, an ihre Fingernägel zu kauen. Es war eine ihrer schlechten Angewohnheiten und sie tat es immer, wenn sie aufgeregt oder unsicher wurde.

Vielleicht hatte er ja auch nur sein Taxi verpasst. Bestimmt gab es eine einfache Erklärung für seine Verspätung.

Lina betrachtete gelangweilt die Gäste in dem Restaurant und ihr Blick fiel auf die Bardame, die lächelnd hinter dem Tresen stand und gerade einen Cocktail mixte.

Lina beobachtete sie interessiert und betrachtete nachdenklich ihr schönes Gesicht.

Auch sie könnte jetzt hinter dieser Bar stehen, Abend für Abend Cocktails mixen und die Gäste bedienen.

Und das war auch die Geschichte, die sie ihren Eltern erzählt hatte.

Bei diesem Gedanken verengte sich Linas Hals. Sie schluckte und schloss ihre Augen. Sie hasste diese Momente. Die Momente in denen die Erinnerung und das Schamgefühl sie wieder einholten.

Auf der Schule war sie ein völlig normales Mädchen gewesen, das sich durch nichts von ihren Freundinnen unterschieden hatte. Sie kam aus einem „anständigen“ bürgerlichen Elternhaus und ihre Geschwister gingen alle „normalen“ Berufen nach.

Das einzige, was Lina von früh auf von ihrer Umwelt unterschieden hatte, war ihre außergewöhnliche Schönheit gewesen und sie hatte es von ihrer Kindheit an verstanden, ihr hervorragendes Aussehen zu ihren Zwecken einzusetzen.

Lina war es gewöhnt, dass Männer in ihrer Anwesenheit zu stotternden Amöben wurden. Vielleicht hatte sie auch deswegen diesen „Beruf“ gewählt. Um einmal mit Männern zusammen zu sein, die sich in ihrer Anwesenheit unbeschwert verhalten konnten, weil sie die Gesellschaft schöner Frauen gewöhnt waren.

Ihr Blick schweifte neugierig über die redenden Gäste. Ein paar Meter von ihr entfernt saß ein schlanker, gepflegt aussehender Mann mit einer hübschen Blondine und redete unentwegt auf sie ein. Man musste kein besonders guter Menschenkenner sein, um zu sehen, dass er sie nur ins Bett kriegen wollte.

Eigentlich kannte sie nur einen Mann, dem es vor allem um die Frau und nicht nur um den Sex ging.

Und das war ihr Vater.

Er war Musiker und tourte noch heute mit seiner Band durch England. Leider war er schon während Linas Kindheit oft unterwegs gewesen und selten einmal länger als zwei Wochen Zuhause geblieben. Aber wenn er dann einmal Zuhause gewesen war, hatte sie jede Minute mit ihm unendlich genossen.

Lina nahm noch einen kleinen Schluck von ihrem Cocktail und blickte wieder auf die Uhr.

20:19

So lange hatte sie noch nie auf einen Kunden warten müssen.

Warten müssen…

Ihre Mutter hatte auch warten müssen. Lange warten müssen. Sie war Anwältin, eine sehr erfolgreiche Anwältin. Und die Geschichte, wie sie ihren Mann kennengerlernt hatte, wurde bei jeder Familienfeier immer wieder ausführlich erzählt, obwohl sie alle schon längst in-und -auswendig kannten.

„Es war auf einem Konzert.

Dein Vater hat einem Gast eine blutige Nase verpasst, weil dieser seine Lieblingsband beleidigt hatte. Er kam zu deiner Mutter in die Kanzlei, weil der Gast ihn wegen Körperverletzung vor Gericht bringen wollte und sie hat es tatsächlich geschafft, dass der Gast zu einer Geldstrafe verurteilt und dein Vater wegen Notwehr freigesprochen wurde. Vor dem Gerichtsgebäude hat er deine Mutter dann einfach gefragt, ob sie nicht Lust auf ein Abendessen hätte. Und ihr kennt ihn ja alle.

Bei dem Charme und dem Aussehen konnte sie nicht Nein sagen. Und so hat sie zugestimmt und der Rest ist Geschichte“.

Lina wunderte sich oft, wieso ihr Vater ihre Mutter eigentlich geheiratet hatte. Sie war immer eher eine graue Maus gewesen und ihr Vater ein typischer Rebell. Aber es hatte wunderbar funktioniert und bald war das Haus voller Kinder gewesen. Lina war die zweitjüngste. Ihre beiden Schwestern waren einige Jahre älter und arbeiteten in einer Bank.

Sie waren beide bereits verheiratet und hatten schon ihre eigenen Kinder. Lina musste sich von ihnen immer wieder dieselben Fragen anhören.

Ob sie denn keinen Freund habe, der Kinder wolle? Ob es an ihr läge?

Und Lina konnte natürlich nie ehrlich antworten.

Was hätte sie auch sagen sollen?

„Ich kann nicht schwanger werden, weil meine Kunden mich dann vermutlich nicht länger vögeln würden!?“.

Wohl kaum…

„Entschuldigungen, sind sie mein Date?“.

Lina schreckte auf. Sie war so in Gedanken versunken gewesen, dass sie ihre Umgebung vollkommen vergessen hatte.

Vor ihr stand ein großer, attraktiver Mann, der Lina sofort gefiel. Er hatte sehr kräftige Hände und seine Augen strahlten große Energie aus.

Ein typischer, erfolgreicher Geschäftsmann. Ein Alphamännchen, der nach einem harten Arbeitstag in ihren Armen ein wenig Entspannung suchte.

Lina achtete immer zuerst auf die Augen und die Hände. Sie sagten ihr alles, was sie über einen Mann wissen musste. Und als sie seine Hände verstohlen betrachtete, wusste sie sofort, dass sie heute Nacht wohl richtig durchgevögelt werden würde.

Sie arbeitete schon lange genug als Escort-Girl, um sofort zu erkennen, was er wollte. Dies war ein Mann, der es gewohnt war, zu bekommen, was er sich wünschte.

Der keinen Widerspruch dulden würde und auch sicherlich kein Romantiker war. Aber er war ohne Zweifel, und das war etwas, was Lina an ihrer Preisklasse sehr schätzte, ein Gentleman.

„Sind sie Mr. Grisom?“, fragte sie freundlich.

Er nickte zustimmend und betrachtete seine Abendunterhaltung voller Bewunderung.

„Ja, der bin ich. Und sie sind jeden Euro wert! Sogar noch schöner als auf den Bildern!“.

Er war wirklich kein Romantiker. Das war für sie aber kein Problem.

Lina fand Klienten, die nur Sex wollten, einfacher als die Männer, die sie den ganzen Abend über mit ihrer Lebensgeschichte langweilten und ihr am nächsten Morgen einen Heiratsantrag machten.

Sie setzte ihr strahlendstes Lächeln auf und winkte die Barkeeperin zu sich her. Ein paar Cocktails zur Auflockerung waren immer gut.

Lina beherrschte diese Momente perfekt. Sie wusste genau, wie sie sich in einem einzigen Moment von der alltäglichen und in Jogginghosen lebenden Lina in eine wunderschöne und begehrenswerte Göttin verwandeln konnte. Im Grunde genommen war es aber auch nicht besonders schwer, denn Männer waren doch sehr einfach funktionierende Geschöpfe.

Lina amüsierte es immer wieder, dass Männer einige der größten Werke der Menschheit geschaffen hatten, aber zu Amöben wurden, wenn sie neben einer schönen Frau saßen.

Hatte Mozart nicht die schönste Musik geschrieben, die wir Menschen uns vorstellen können? Hatte Goethe, das Genie aller Genies, der Menschheit nicht die größten Werke hinterlassen, die je geschrieben wurden?

Und doch waren Männer so einfach zu kontrollieren! So einfach auszurechnen! Ein tiefer Ausschnitt, zwei volle, sinnliche Lippen, die ihnen ewige Liebe schwuren und ein weiblich runder Körper machte aus den größten Geistern Lehm in den zarten Händen einer schönen Frau.

Lina bemerkte, wie Mr. Grisom sie fasziniert anstarrte. Wie sein Blick in ihr Dekolleté fuhr, über ihre Beine und in ihren wunderschönen Augen hängenblieb.

Sie wusste natürlich, dass sie außergewöhnlich schön war und dieses Wissen hatte sie in ihrem Leben bisher auch immer ausgenutzt. Aber sie war nie faul oder manipulativ gewesen. Sie hatte nur ihre Schönheit genossen und wenn der Lehrer ihr eine 1 gab, weil er seinen Blick nie von ihren tiefen Ausschnitt lösen konnte und sie ihm den Gefallen tat, immer engere Tops anzuziehen, dann war das eben eine Laune der Natur, von der sie gerne profitierte.

Lina hatte auch immer gewusst, dass sie keinen „normalen“ Beruf ergreifen wollte. Dass sie etwas anderes, etwas Aufregendes tun wollte.

Manchmal fragte sie sich, ob andere Menschen dieses Gefühl auch kannten. Dieses Gefühl, zu etwas anderem bestimmt zu sein. Das Gefühl, an eine ganz bestimmte Stelle zu gehören.

Sie hatte immer die Reichen um ihre Sorglosigkeit und ihr leichtes, angenehmes Leben beneidet.

Schon als Kind wollte sie ein Teil davon sein. Auch in den feinsten Restaurants dinieren und in den teuren Hotels übernachten. Aber es war nie nur der Luxus gewesen, der sie gelockt hatte, sondern die Leichtigkeit und Unbeschwertheit dieses Lebens.

Und wenn sie am nächsten Morgen mit 3000 Euro aus dem Hotel schlendern würde, dann wäre sie wieder da.

Diese Sorglosigkeit und Schwerelosigkeit.

Die Miete bezahlt, alle offenstehenden Rechnungen beglichen und noch viel Geld zum Ausgeben vorhanden.

Alles verdient in einer einzigen, aufregenden Nacht.

„Sie sehen bezaubernd aus Miss Lina!“.

Lina lächelte, senkte dann aber schüchtern ihren Blick. Sie wusste genau, dass viele der wohlhabenden und einflussreichen Männer es schätzten, wenn ihr Date sich schüchtern und bescheiden verhielt.

„Vielen Dank Herr Grisom“, erwiderte sie leise, sah ihn dabei aber verführerisch an. Er schien unter diesem Blick kurzzeitig wie gelähmt zu sein, denn erst langsam fand er seine Worte wieder.

„Ich hoffe, sie mussten nicht zu lange auf mich warten?“.

Die ehrliche Antwort wäre gewesen, dass er viel zu spät gekommen war und für einen Augenblick war Lina auch versucht, es ihm zu sagen. Aber sie tat es nicht, denn in ihrem Beruf war Freundlichkeit und höflicher Umgang das höchste Gebot.

„Ich musste überhaupt nicht warten. Und wie könnte es mir in so einer aufregenden Umgebung auch langweilig werden?“, antwortete sie lächelnd und wies mit dem Kopf auf die Gäste am Nebentisch, die in eine angeregte Unterhaltung vertieft waren.

Allerdings bekam Lina allmählich ein wenig Mitleid mit ihrem Kunden, denn er machte doch einen sehr zerknirschten Eindruck.

„Wie wäre es, wenn wir uns auf den Weg machen und uns den schönen Dingen des Lebens zuwenden?“, fragte sie ihn aufmunternd.

Er nickte erleichtert und kurz darauf verließen sie gemeinsam das Hotel.

Die darauffolgenden zwei Stunden waren genau das, was Lina an ihrem „Beruf“ so liebte.

Sie waren der Grund, wieso sie so gerne ein Escort-Girl war.

Mr. Grisom führte sie in eines der teuersten Restaurants der Stadt und Lina fühlte sich wie eine Prinzessin. Er war offensichtlich ein Stammgast und die Kellner lasen den beiden jeden Wunsch von den Augen ab. Der Küchenchef fragte sie persönlich nach ihren Wünschen und Lina bestellte einen sündhaft teuren Fisch, der ihr vorzüglich schmeckte.

Sie bestellte bei Dates mit Kunden eigentlich immer leichte Kost, denn sie wusste genau, dass schweres Essen im Magen beim Sex danach sehr unangenehm sein konnte.

Aber Lina machte sich darüber noch keine Gedanken, sondern genoss einfach den Abend. Mr. Grisom war ein unterhaltsamer Gesprächspartner und mit jedem Glas Wein wurde er auskunftsfreudiger.

Lina hatte das Zuhören am Anfang richtig üben müssen, denn früher war sie ihren Gesprächspartnern ständig ins Wort gefallen. Sie hatte aber gelernt, sich zurückzunehmen und war zu einer angenehmen und kultivierten Gesprächspartnerinn geworden.

Es erforderte viel Einfühlungsvermögen, in den richtigen Momenten die passenden Worte zu finden.

Aber es war nicht nur das. Lina las jeden Tag die wichtigsten Zeitungen, um bei den Unterhaltungen mitreden zu können. Und bald bemerkte sie, wie Herr Grisom sie immer öfter bewundernd anblickte und als sie ihm ihre Ansichten über das marxistische Gesellschaftsmodel eines kleinen südamerikanischen Staates darlegte, hatte sie das Gefühl, dass dieser wichtige und bedeutende Mann sie sogar als gleichberechtigte Gesprächspartnerinn betrachtete.

Und genau dies war das Ziel einer Escortdame.

Den Kunden zu unterhalten, ihm das Gefühl zu geben, sich wirklich für ihn zu interessieren und in der Nacht eine Göttin im Bett zu sein. Die reichen Kunden wollten nicht nur bloß mit einer schönen Frau schlafen, denn den Sex konnten sie auch billiger haben.

Sie wollten das Gefühl, eine Freundin zu haben, mit der man kultiviert ausgehen und sich auf gleicher Augenhöhe unterhalten konnte. Und obwohl sich Lina in ihrem Privatleben überhaupt nicht kultiviert verhielt, hatte sie keine Schwierigkeiten damit, diese Rolle für ihre Kunden überzeugend zu spielen.

Sie erinnerte sich noch genau an den Tag, an dem sie aus der Schule gekommen war und ihr gesagt wurde, dass es Zeit war zu entscheiden, was sie mit ihrem Leben anfangen wollte. Ihre Mutter hatte damals schon Pläne für sie gehabt. Eine Anwältin sollte sie werden und an der renommierten Universität von Cambridge studieren.

Lina hatte diesen Vorschlag allerdings geradeheraus abgelehnt und sich für Geschichtswissenschaften eingeschrieben.

Ihre Noten hätten sie sogar nach Harvard gebracht, aber sie gehörte zu den Menschen, die trotz großer Fähigkeiten den offensichtlichen Karriereweg ausschlagen und etwas völlig anderes tun.

Wenn es nach ihrer Mutter gegangen wäre, hätte sie schnell studiert, ein paar Jahre gearbeitet und dann geheiratet. Studium, Heirat, Kinder, eine brave Hausfrau, die ihrem Mann treu war und klaglos die Kinder aufzog, das Haus putzte und dem Ernährer der Familie brav die Schenkel öffnete, wann immer er es wollte…

Nein, nicht mit ihr!

Da hatte sich ihre Mutter getäuscht.

Lina hatte sich zwar für Geschichtswissenschaft eingeschrieben, aber nie vorgehabt, das Studium tatsächlich zu Ende zu bringen.

Sie hatte an der Universität auch nie viel gearbeitet, sondern sich die ersten Semester mehr oder weniger durchgemogelt. Dank ihrer Intelligenz war es auch eine Weile gut gegangen, aber selbst der intelligenteste Mensch konnte Prüfungen, in denen reines Auswendiglernen gefragt war, nicht ohne Lernaufwand bestehen.

Zwei weitere Semester hatte sie sich „erkauft“, indem sie mit dem Professor eine Affäre angefangen hatte.

Es war eine ziemlich wilde Beziehung geworden, aber Lina war durch alle ihre Prüfungen durchgekommen.

Zwei Wochen vor der allerletzten Prüfung hatte die Ehefrau des Professors dann unglücklicherweise ihren Ring im Büro ihres Gattens liegen lassen. Sie war genau in dem Moment in sein Büro gekommen, als ihr Ehemann gerade stöhnend in Linas warmen Mund ejakulierte und glücklich ihren Namen stöhnte.

Es war keine schöne Szene gewesen.

Sie hatte geschrien und gezetert und Lina als Hure beschimpft. Am Ende hatte sie ihren Ehemann vor die Wahl gestellt, das Flittchen zu nehmen oder sie.

Er hatte natürlich seinen guten Ruf nicht aufs Spiel setzten können und Lina hinausgeworfen. Und so war sie ohne Hilfe in die letzte Prüfung gegangen und hatte nicht bestanden. Sie war damals völlig verzweifelt gewesen. Tagelang hatte sie sich überlegt, was sie nun tun sollte.

Es ihren Eltern sagen? Oder einfach lügen?

Aber es war alles anders gekommen. Am selben Tag noch hatte Lina in der Zeitung eine Stellenanzeige gelesen und keine Sekunde gezögert.

„Agentur sucht neue Models“.

Sie war noch am selben Tag hingegangen und ihr Leben war heute aufregender und schöner als jemals zuvor

„Sollen wir uns langsam auf den Weg machen?“, fragte Mr.

Grisom grinsend.

Lina nickte lächelnd und legte das Besteck zur Seite.

„Mr. Grisom, das Essen war hervorragend. Und ihre Erzählungen waren sehr aufregend für ein einfaches Mädchen wie mich!“.

Er grinste daraufhin wie ein Honigkuchenpferd und Lina musste innerlich lachen.

Menschen waren weitaus weniger komplex, als oftmals behauptet wurde. Ein einziges Kompliment konnte sie den ganzen Tag strahlen lassen, eine einzige Beleidigung dagegen ihre Laune nachhaltig verderben.

Lina hackte sich bei ihm unter und gemeinsam verließen sie das Restaurant.

„Sie können mich übrigens gerne Max nennen“, sagte Mr. Grisom jovial.

Lina lächelte.

„Ich bin Lina“, und dabei sah sie ihn lasziv an.

Sie wusste genau, dass Kunden einer Escortdame nur das Du anboten, wenn sie ihnen ausnehmend gut gefiel und Mr.

Grisoms Blicke ließen daran keine Zweifel.

Schon im Taxi fuhr er unverhohlen und voller Wollust über ihren prallen Busen und die vollen Schenkel.

Lina spürte, wie sehr er sie wollte und ließ ihn gewähren. Erst als er anfing, unter ihren Rock zu greifen und wollüstig ihre empfindliche Scheide zu streicheln, nahm sie seine Hände und streichelte sie sanft.

Mr. Grisom verstand sofort ihre dezente Botschaft.

Lina war keine einfache Prostituierte, sondern ein High-Class Escort Girl, das sich nicht in aller Öffentlichkeit befummeln ließ.

Die Fahrt dauerte nicht lange und bald standen sie vor dem Hotelzimmer und als Lina schließlich in den großen Raum trat, musste sie unwillkürlich den Atem anhalten.

Das Hotelzimmer war weitaus glamouröser, als sie es erwartet hatte. Sie war zwar die edelsten und besten Suiten gewöhnt, aber Mr.

Grisom schien in der Präsidenten Suite zu residieren.

Die Zimmer waren außerordentlich geräumig und edel ausgestattet. Sie ging langsam durch die Räume und saugte das Ambiente geradezu auf. Im Bad waren sogar die Hähne vergoldet und Lina wusch sich die Hände, nur um die einmal die Wasserhähne benutzen zu können. Nachdenklich betrachtete sie dann noch einmal ihre Erscheinung im Spiegel und lächelte schließlich befriedigt.

Das Weibchen ist aufgebrezelt und gewaschen, also alles bereit zur Begattung…

Aus den Augenwinkeln sah sie, dass Mr.

Grisom in diesem Moment einen dicken Umschlag auf den Nachtisch legte und dann wollüstig seine Hose öffnete.

Bei einem Neukunden hätte sie sich jetzt entschuldigt, den Umschlag genommen und wäre damit ins Bad gegangen, um das Geld nachzuzählen. Da Mr. Grisom aber Stammkunde bei der Agentur war, konnte sie auf das Nachzählen verzichten.

Seine verlangende Hand weckte Lina aus ihren Überlegungen. Er schien es kaum mehr erwarten zu können, endlich mit ihr zu schlafen.

Lina grinste. Es gab Kunden, die den ganzen Abend reden wollten und dann ohne Sex an ihrem vollen Busen einschliefen. Und es gab Kunden, die zu schüchtern waren, sie von alleine anzufassen. Und dann gab es Kunden, die schon bei dem bloßen Anblick ihrer unverhüllten Weiblichkeit in ihren Hosen kamen.

Und es gab eben Kunden wie Max, die genau wussten, was sie wollten und sich das auch nahmen.

Seine Hände fuhren verlangend über ihren Rücken, ertasteten die schlanke Taille und kneteten wollüstig ihre vollen Brüste. Gleichzeitig rieb er stöhnend seinen Unterleib an Linas rundem Po und sie spürte, wie sein Glied gegen ihren Leib drückte.

Dann zog er die Träger ihres Kleides mit einem Ruck von ihren Schultern und schob es nach unten. Das Kleid rutschte geräuschlos an ihrem Körper hinunter und ließ Lina in ihrer verführerischsten Unterwäsche zurück.

Sie hatte ein rosa Höschen angezogen, das mehr von ihrem knackigen Hintern preisgab als verbarg. Um ihre Brüste besser zu betonen hatte sie zudem ihren engsten BH gewählt und war froh, als seine rauen Hände den Verschluss fachkundig lösten und ihre vollen Busen endlich in die Freiheit sprangen.

Drängend knetete er ihr empfindliches Fleisch und Lina stöhnte unter seinen Liebkosungen leise auf. Er schien richtig wild geworden zu sein, denn plötzlich packte er sie an der Hüfte, hob sie hoch und ließ sie sanft auf das Bett gleiten.

Lina räkelte sich verführerisch auf den Kissen und strich unschuldig über ihr rosa Höschen. Sie spürte, wie sich die Stimmung zwischen ihnen verändert hatte. Gerade war sie noch seine gepflegte Abendunterhaltung gewesen, jetzt war sie sein gefügiges Weibchen geworden, das nur noch durchgevögelt werden wollte.

Die erotische Spannung im Raum war beinahe mit Händen zu greifen. Max betrachtete Lina noch einen Moment lang wortlos und er schien dabei jeden Zentimeter ihres herrlichen Körpers mit seinen Augen aufzusaugen.

Es gab kaum Momente, in denen Lina sich so als Frau fühlte wie kurz vor dem Sex. Sie war in diesem Augenblick die reinste Verführung, der feuchteste Traum und die sündhafteste aller Verlockungen.

Max öffnete langsam seine Hose und holte schwer atmend sein hartes Geschlecht hervor. Er strich genüsslich mit seinen Fingern über die Eichel und sah Lina herausfordernd an.

Und Lina wusste genau, was er jetzt von ihr erwartete.

Ergeben streifte sie ihr Höschen ab und spreizte ihre Beine, soweit sie konnte. Ihre zarte Spalte lag nun völlig entblößt vor dem wollüstigen Mann und er verschwendete keine Sekunde.

Hastig stieg er auf das Bett und setzte direkt seine pochende Eichel an ihren zarten Schamlippen an.

Lina schloss die Augen und hielt die Luft an.

Männer stellten sich das immer so einfach vor.

Sie glaubten offensichtlich, dass Frauen immer geil und feucht waren. Wieso verstanden sie nicht, dass das Vorspiel genau diesem Zweck diente? Dass die Frau feucht werden konnte und das Eindringen schmerzlos sein würde?

Lina seufzte laut auf, als er sein Glied stöhnend zwischen ihren Schamlippen versenkte. Max schien es leider als Lustschrei zu verstehen, denn er begann sofort, sie mit kräftigen Stößen zu ficken.

Aber da Lina noch nicht feucht gewesen war, taten die ersten Stöße in ihrer zarten Scheide unglaublich weh.

Zitternd umschlang sie seinen Rücken und vergrub mit schmerzverzerrtem Gesicht ihre Nägel in seiner Haut. Max stöhnte leise auf, reagierte aber anders, als Lina es erhofft hatte.

„Mmmh, du bist wohl eine richtige kleine Katze! Weißt du, was man mit kleinen Katzen macht, die sich nicht benehmen können und ihrem Herrchen nicht gehorchen?“.

Lina schüttelte stöhnend den Kopf, aber sie wusste genau, was jetzt kommen würde.

Er gehörte offensichtlich zu den Typen, die auf Dominanzspiele standen. Sie hatte dafür zwar gar nichts übrig, aber sie war ja schließlich ein Profi.

„Das Herrchen bringt seinem Kätzchen Manieren bei, verstehst du, meine kleine Mieze!?“.

Kleine Mieze, so hatte sie nun wirklich noch niemand genannt…

Aber Lina spielte mit.

„Ja, zeig deiner Miezekatze, wo ihr Platz ist“, stöhnte sie laut, allerdings mehr vor Schmerzen als vor Lust.

Das schien ihn unglaublich anzutörnen, denn seine Augen bekamen einen beunruhigend wilden Ausdruck.

„Ich werde dich ficken, dich so hart ficken, dass du weißt, wo du hingehörst. Ich werde dich vögeln bis du um Gnade winselst, ich werde…. „

Lina musste unwillkürlich grinsen, aber zum Glück sah er es nicht, weil er gerade vor lauter Genuss die Augen geschlossen hatte. Sie war immer wieder erstaunt, welche verborgenen Charakterzüge ihrer Kunden sich beim Sex offenbarten.

Sie hatte schon Kunden gehabt, die während des Geschlechtsverkehrs angefangen hatten, hemmungslos zu weinen und sie Stunden damit verbringen musste, sie wieder zu trösten.

Andere beobachteten sich die gesamte Zeit über im Spiegel und schenkten Lina keinerlei Beachtung mehr. Und es gab die diejenigen, die auf den ersten Blick einen völlig normalen Eindruck machten, aber beim Sex plötzlich anfingen, Lina auf das Ordinärste zu beschimpfen.

Und Max gehörte anscheinend zur dritten Gruppe.

Er stieß immer härter in Linas weiche Spalte und schien jede Sekunde davon zu genießen. Glücklicherweise war Linas Scheide inzwischen so feucht geworden, dass seine kräftigen Stöße ihr keine Schmerzen mehr versursachten. Allmählich spürte sie sogar ein angenehm warmes Gefühl in ihrem Unterleib aufsteigen und begann, bei jedem seiner Stöße leise zu seufzen.

Daraufhin lockerte sie ihren Griff um seinen Rücken ein wenig und umfasste seinen Unterleib, damit sein Glied noch tiefer in sie hineinstoßen konnte.

Lina lag nun vollkommen bewegungslos unter ihm und ließ sich wie ein brünftiges Weibchen durchrammeln. Seine Stöße ließen ihre vollen Brüste hin-und herschaukeln und Lina genoss die Begattung mit jeder Minute mehr.

Gerade als sie sich dem Höhepunkt näherte, spürte sie, dass Max kurz vor dem Orgasmus stand und seine Stöße immer unregelmäßiger wurden.

Es war immer dasselbe, die Männer hielten es nie solange in ihr aus, bis sie auch gekommen war…

Lina überlegte sich kurz, ob sie Max bitten sollte, seinen Pfahl aus ihr herauszuziehen, ließ es dann aber bleiben.

Denn wenn ein Kunde in ihr kommen wollte, musste er auch deutlich mehr zahlen. Und gegen mehr Geld hatte sie nun gar nichts einzuwenden.

Plötzlich verzog sich sein Gesicht in einen Ausdruck glückseliger Entrückung und sein Körper begann unkontrolliert zu zucken. Lina hatte nie gezählt, wie vielen Männern sie beim Orgasmus schon ins Gesicht gesehen hatte, aber es waren sehr viele.

Max schrie ein letztes Mal auf und dann war es um ihn geschehen.

Schub für Schub seines Spermas füllte Linas zarten Bauch und sie spürte, wie sich eine angenehme Wärme in ihr ausbreitete.

Max stöhnte und grunzte glücklich. Sein Körper war schweißüberströmt. Als sein Orgasmus schließlich abgeklungen war, strich er ihr zitternd übers Haar und sank schließlich erschlagen auf ihren weichen Busen.

„Du bist ein gutes Mädchen, ein wirklich gutes Mädchen!“, stöhnte er leise. „Ich bleibe noch ein bisschen in deiner engen Muschi, es ist so schön warm darin!“.

Dankbar seufzend schob er sein Glied dann so tief wie möglich in Linas warme Grotte und fing an, verträumt mit ihren Brüsten zu spielen.

„Oh, du hast so wundervolle Titten! Du bist ein geiles, kleines Luder, weißt du das?“.

Lina lächelte und strich ihrem Hengst sanft über die Haare.

Was für einfache Geschöpfe Männer doch waren…

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Eine halbe Stunde später lag Mr.

Grisom laut schnarchend neben ihr und war zu nichts mehr zu gebrauchen. Lina sah ihn nachdenklich an, dann stieg sie aus dem Bett, nahm den Umschlag und ging leise ins Bad.

Sie setzte sich auf den Badewannenrand und öffnete den Umschlag. Vorsichtig nahm sie die Scheine heraus und zählte nach. Es waren genau 3600 Euro in 100 Scheinen. Lina lächelte zufrieden und betrachtete dann nachdenklich ihre Scheide, aus der immer noch sein zähflüssiges Spermas tropfte.

Es war frustrierend, wie selten sie beim Sex mit Kunden einen Orgasmus hatte. Bei 4 von 5 Dates musste sie es sich danach noch selber besorgen.

Seufzend stieg Lina in die Dusche und drehte den Hahn auf. Es war ein wundervolles Gefühl, das warme Wasser an sich herunterlaufen zu lassen und an nichts denken zu müssen.

Sie spannte ein wenig ihre Scheidenmuskulatur an und kurz darauf floss aus ihrer Spalte das zähflüssige Sperma von Mr.

Grisom. Geistesabwesend fing sie an, sich selber zu befriedigen.

Wenn die Männer es nicht schafften, dann musste man als Frau eben selber ran!

Sanft reinigte Lina ihre zarte Spalte und nachdem kein Samen mehr herauskam, begann sie zärtlich ihre Schamlippen zu streicheln.

Wie lange sie unter der Dusche gestanden hatte, wusste Lina später nicht mehr, aber irgendwann hatte sie endlich den ersehnten Orgasmus gehabt und musste sich kurzzeitig an der Wand abstützen, um nicht umzufallen.

Danach trocknete sie sich ausführlich ab, rieb ihren Körper mit den verschiedensten Hautcremes ein und kuschelte sich dann wieder neben Max ins Bett.

Eigentlich war es sehr angenehm, wenn Kunden nach dem Sex sofort einschliefen. So musste sie viel weniger tun, konnte gemütlich ausschlafen und bekam trotzdem das ganze Geld.

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Lina wachte auf, weil irgendetwas gegen ihre Scheide drückte.

Schlaftrunken fuhr sie mit den Händen an sich herunter und strich über ihre geröteten Schamlippen. In diesem Moment ergriff eine kräftige Hand ihren Arm und schob ihn sanft zur Seite. Im nächsten Moment drang Max ungestüm in ihre Weiblichkeit ein und Lina stöhnte leise auf.

Das war die Gefahr, wenn der Kunde am Abend zuvor zu früh einschlief. Denn sie war diejenige, die es dann auszubaden hatte, wenn der Kunde sie dann am nächsten Morgen noch einmal durchrammelte.

Nun ja, sie war ja ein Profi…

Und so spreizte sie schlaftrunken ihre Beine, sodass Max einfacher in ihre Spalte hineinstoßen konnte. Schläfrig drehte Lina ihren schönen Kopf zur Seite und schloss ihre Augen wieder.

Lina war noch so müde, dass sie seine Stöße nur gedämpft spürte. Ihre Scheide reagierte auf die erneuten Reize nicht annähernd so intensiv wie am Abend zuvor und Lina döste wieder ein.

Aber er hielt es sowieso nicht lange in ihrem warmen Loch aus und ein wenig später spürte sie erneut die altbekannte Wärme in ihrer Scheide.

Wenigstens konnte sie jetzt in Ruhe weiterschlafen…

Sie hörte dann noch, wie er in die Dusche ging und sich anzog, aber kurz darauf fielen ihr erneut die Augen zu und bald danach schlief Lina wieder tief und fest. Als sie gegen 10.

Uhr schließlich aufwachte, war er bereits gegangen.

Lina duschte dann noch einmal ausführlich, zog ihr Kleid an und verließ das Hotel. Sie hatte nun den ganzen Tag zu ihrer freien Verfügung.

Ob sie wohl lieber einkaufen oder einfach zuhause auf dem Sofa ausspannen sollte?

Lachend ging Lina den Gehweg entlang. Manchmal war das Leben wirklich einfach.

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