Anita und wir Episode 02

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Danke für die positiven Kommentare zu meiner ersten Geschichte „Anita und wir“. Dies ist keine direkte Fortsetzung, sondern kann auch alleine gelesen werden. Viel Spaß dabei.

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Bernd

Jetzt war es also offiziell. Ich hielt mein Kündigungsschreiben in der Hand. Meine Firma, früher einer der größten Produzenten von Kaffeemaschinen in Deutschland, war verkauft worden, und die neuen Besitzer hatten als erstes die Entwicklungsabteilung dichtgemacht.

Meine Mitarbeiter und ich saßen auf der Straße. Allein die Abfindung, die mir nach fast zwei Jahrzehnten zustand, versüßte mir die Situation ein bisschen.

Nachdem ich mich von allen Leuten ein letztes Mal verabschiedet hatte, fuhr ich nach Hause. Von der Fahrt selbst weiß ich nicht mehr viel, weil sich in meinem Kopf alles nur drehte. Sollte ich mich selbstständig machen? Sollte ich versuchen in einem der großen Konzerne unterzukommen?

Auf jeden Fall musste ich Vanessa alles schonend beibringen.

Natürlich hätte ich sie schon lange darauf vorbereiten müssen, aber unsere Beziehung war in den letzten Jahren, seitdem unsere Jungs aus dem Haus waren, deutlich abgekühlt.

Vielleicht sollten wir lieber zuerst einen ausgedehnten Urlaub unternehmen und unsere Ehe wieder auf die Reihe kriegen, bevor ich mit der Jobsuche begann; die fünf Nullen auf dem Scheck mit der Abfindung stimmten mir da voll zu.

Ich parkte den Wagen in der Garage unseres kleinen Einfamilienhauses, und lief ins Wohnzimmer.

„Hallo, Vanessa“, sagte ich. „Ich muss mit dir reden. „

Da erst merkte ich, dass ich wohl zur falschen Zeit nach Hause gekommen war.

Vanessa lag — vollkommen nackt — auf dem Sofa, und ihre Atemlosigkeit ließ mich vermuten, dass ich wohl etwas unterbrochen hatte.

Der große, summende Dildo in ihrer Muschi gab meiner Vermutung weitere Nahrung; auch, dass auf unserem Fünfzig-Zoll-Bildschirm ein Porno flimmerte.

Ein Porno, bei dem eine Frau gerade von zwei Männern in die Mangel genommen wurde.

Ich muss wohl schon sehr blöde aus der Wäsche geschaut haben.

Vanessa zuckte zusammen, riss sich den Dildo aus dem Körper und schaltete den Fernseher aus.

„Hallo, Bernd“, antwortete sie mit hochrotem Kopf. „Ich … äh …“

„Du brauchst mir nichts zu erklären. “ Das klang wohl schnippischer als es gemeint war, denn Vanessa zuckte noch einmal zusammen.

„Hey“, sagte ich. „Das war nicht böse gemeint. Wenn du das brauchst, mach ruhig weiter. „

„Ich … äh …“

„Sagtest du schon mal. “ Ich drehte mich um und ging in die Küche. Dass meine Frau masturbierte, war nicht wirklich ein Schock für mich. Tat ich ja schließlich auch.

Meine ewig langen Abende im Betrieb führten dazu, dass sie meistens schon schlief, wenn ich nach Hause kam, und oft noch nicht aufgestanden war, wenn ich schon wieder in meinem Auto saß.

Sie war Sportlehrerin, aber mit den ganzen Kürzungen im Bildungswesen hatte sie schon lange ihre Festanstellung verloren und sprang nur noch von Zeit zu Zeit als Krankheits- oder Schwangerschaftsvertretung ein.

Ich wusste, sie war mit der Situation unzufrieden, konnte aber nun wirklich nichts dagegen tun. Oder vielleicht doch?

Ich nahm meine Kaffeetasse, lief in mein Arbeitszimmer und setzte mich an den Computer. Dann nahm ich mein Handy und drückte eine Kurzwahl.

„Si?“

„¡Ola, Antonio! ¿Qué pasa?“

„¡Ola, Señor Bernd! Mui Bene. Wie kann ich dir helfen?“

„Antonio, wir sind urlaubsreif. Ist denn das Haus in den nächsten Wochen belegt?“

Ich hörte, wie Vanessa in mein Zimmer kam, und beim letzten Satz laut Luft holte. Ich grinste in mich hinein.

„No del todo! Du weißt doch, dass die turistas erst nach Weihnachten kommen.

„Bien! Warte einen Moment. “ Ich klickte mich schnell durch ein paar Webseiten und buchte einen Flug für zwei; erstmal nur in einer Richtung.

„Wir kommen am Samstag. Falls du den Leuten noch absagen kannst, die nach Weihnachten kommen, dann mach das. „

„Entendido, Señor Bernd. Es wird alles vorbereitet. „

„Adios. „

Ich legte das Handy auf den Schreibtisch und griff nach der Hand von Vanessa, die inzwischen nähergekommen war.

Ohne etwas zu sagen, zog ich sie auf meinen Schoß und drückte ihr einen Kuss auf den Mund.

„Bernd! Ein Urlaub? Für uns beide? Ich dachte … Und was ist mit deiner Arbeit?“

Ich ließ meine freie Hand langsam in die Öffnung des Bademantels schlüpfen, den sie sich schnell übergeworfen hatte. Als meine Finger ihre Brustwarze erreichten, keuchte sie auf.

„Also erstens“, sagte ich ernst, während ich meine Hand weiter nach unten gleiten ließ, „bin ich gefeuert.

Ob das erneute Aufkeuchen an meiner Neuigkeit lag, oder daran, dass mein Zeigefinger ihren Kitzler gefunden hatte, weiß ich nicht. Es war auf jeden Fall weit stärker als das zuvor.

„Und zweitens müssen wir dringend reden. Es geht einfach nicht an, dass du hier einen Herzkasper bekommst, nur weil ich dich beim … äh … Herumspielen erwische. „

Sie wollte wohl etwas sagen, aber in dem Moment glitt mein Finger in ihre heiße und nasse Öffnung, und aus ihrem wahrscheinlich wohldurchdachten Argument wurde ein wortloses Aufstöhnen.

„Aber, aber“, hechelte sie. „Ahhh, das Geld, der Flug. „

„Ist erstmal kein Problem. “ Ich wies auf den Scheck, den ich auf den Schreibtisch geworfen hatte.

In dem Moment, da ihr Blick auf die Nullen fiel, fand mein Finger die raue Stelle in ihrer Vagina. Sie hielt den Atem an, und begann zu zittern. Ich bewegte meinen Finger hin und her, und ihr Unterleib begann im selben Rhythmus zu zucken.

Ich blickte sie an. „Ich weiß“, sagte ich, „dass Sex keine Probleme löst. “ Ihre Lider flatterten, ihre Augen verdrehten sich, und ihr ganzer Körper wurde steif. „Aber Problemlösung mit Sex ist sicher besser als ohne. „

Vanessa

Dass Bernd mich mit seinem frühen Nachhause kommen, und seinen Eröffnungen geschockt hatte, ist wohl eine gewaltige Untertreibung. Und dann sein Finger in meiner Muschi … Ich kam so hart wie schon lange nicht mehr.

Natürlich waren damit unsere Probleme nicht aus der Welt geschafft, aber wir schliefen wieder miteinander und redeten, wenn auch nicht über unsere Probleme.

Drei Tage später stiegen wir auf Fuerteventura aus dem Flieger und in den Geländewagen. Das Haus in der Südwestecke der Insel auf der Halbinsel Jandía besaßen wir schon fast zehn Jahre. Es lag weitab vom Trubel der Touristenzenten, und die Straße dorthin war nichts, worüber man in Deutschland ein Auto getrieben hätte.

Nichtsdestoweniger gab es genug Rucksacktouristen, die sich für eine Woche oder zwei einmieteten, während sie zu Fuß die rauen Hänge des Naturparks erkundeten.

Antonio und Theresa wohnten in dem kleinen Ort Cofete und kümmerten sich um das Haus. Am Anfang, als unsere Zwillinge noch zur Schule gingen, waren wir öfter in den Ferien hier, in den letzten Jahren nicht mehr.

Der Niedergang von Bernds Firma brachte die meisten seiner Kollegen dazu zu kündigen und sich einen neuen Job zu suchen, während er auf Urlaub und Freizeit verzichtete, um seinen zu retten.

Okay, nicht zu kündigen, sondern sich zu „guter“ Letzt feuern zu lassen, hatte ihm jetzt wenigstens diese halbe Million an Abfindung gebracht. Für mich war es kein gleichwertiger Ersatz. Ich hätte nie gedacht, dass Bernd und ich uns soweit auseinanderleben würden. Ehrlich gesagt hatte ich schon mit dem Gedanken an Scheidung gespielt.

Und ganz ehrlich gesagt, war ich mir auch jetzt nicht sicher, dass wir noch einmal zusammenfinden konnten.

Er redete ständig um den heißen Brei herum, aber für mich hörte es sich so an, als wollte er das Geld in eine eigene Firma stecken. Und das hätte ihn wohl vierundzwanzig Stunden am Tag beschäftigt und nicht nur achtzehn wie bisher.

In den letzten Tagen hatte ich mehrfach versucht, das Gespräch darauf zu bringen, doch er hatte jedes Mal sofort zugemacht. Doch ich war entschlossen, diesen Urlaub zu einer Aussprache zu nutzen.

Und wenn ich ihn dazu ans Bett fesseln musste — im übertragenen Sinn, natürlich. Obwohl …

Die Nordwestküste von Jandía ist wild und schwach besiedelt. Es gibt fast keine Strände, und die Häuser dort stehen weit auseinander. Und damit meine ich, dass man das nächste Haus wirklich nur als Punkt am Horizont sehen kann.

Außerdem war mindestens die Hälfte davon nur zur Hälfte gebaut. Der Baustopp im Jahr 2001 hatte gewaltig zugeschlagen.

An manchen Stellen standen Kräne, die sich nicht bewegt hatten, seit wir zum ersten Mal hier waren.

Umso erstaunter war ich, dass unser „nächster“ Nachbar wohl eine Baugenehmigung erhalten und seine Villa zu Ende gebaut hatte. Und auch noch energiebewusst. Das Dach war mit Sonnenzellen gepflastert, und oberhalb am Berghang drehte sich ein Windrad.

„Si, Señora Vanessa“, sagte Antonio bei der Begrüßung. „Es sind auch Alemanes.

Ein Ehepaar in eurem Alter. Sie sind schon seit Anfang November hier. „

Hmmm, zu jung für Rentner, zu alt für Aussteiger, zu lange hier, als dass es Touristen sein konnten. Naja, bei der weiten Entfernung mochten wir vielleicht gelegentlich ihr Auto sehen, aber nicht viel mehr.

*

„Tschüss, Schatz“, sagte ich am nächsten Morgen. „Ich gehe walken. „

Bernd lag noch im Bett; Urlaub heißt für ihn in erster Linie lange auszuschlafen.

Außerdem stand er mehr darauf, seine Figur im Fitnessstudio aufzufrischen, als „dieses dämliche Stöckeschwingen“ mitzumachen.

Also fragte ich gar nicht erst, bevor ich das Haus verließ.

Fuerteventura ist ein Paradies im originalen Sinne. Hier auf Jandía kann man immer auf Menschen — hauptsächlich Deutsche — treffen, die splitterfasernackt wandern oder Rad fahren.

Ich bin normalerweise kein Naturist, wollte es aber diesmal wissen.

Also trug ich außer meinen Stöcken und Sneakers nur eine Basecap, einen Rucksack und einen Sport-BH. Meine Brüste sind mit Ende dreißig zwar noch recht fest, aber zu groß um sie beim Walken herumhüpfen zu lassen.

Nachdem ich mich am ganzen Körper mit Faktor Fünfzig eingerieben hatte, lief ich den geschotterten Weg hinunter, der von unserem Haus zur Haupt“straße“ führte und dann darauf weiter.

Gerade als ich auf den Stichweg zulief, der zum Haus unserer Nachbarn führte, dachte ich plötzlich, ich würde in einen Spiegel blicken.

Die Frau, die mir entgegenkam trug Stöcke und Sneakers, eine Basecap, einen Rucksack und einen Sport-BH.

Nun ja, ich bin dunkelhaarig, und sie war blond. Ich war diesen Sommer nicht viel in die Sonne gekommen, sah also so bleich aus, wie man es von einem Neuankömmling auf den Kanaren erwartete, und ihr ganzer Körper war von Sommersprossen bedeckt.

Aber die Ähnlichkeit in „Kleidung“ und Ausstattung war doch so frappierend, dass ich nicht aufhören konnte zu starren.

Und sie starrte zurück, dann lächelte sie, und als wir nur ein paar Schritte entfernt waren, hielt sie an und prustete los.

Ihr Lachen war so ansteckend, dass auch ich stehenblieb und zu kichern anfing.

„Ich fasse es nicht“, keuchte sie dann. „Ist das hier die versteckte Kamera?“

„Nee“, antwortete ich, „die zeigen keine Nackten. „

Sie streckte die Hand aus.

„Ich heiße Anita. Meinem Mann und mir gehört das Haus da hinten. „

Ich griff nach der Hand und schüttelte sie. Ihr Griff war überraschend fest. Meiner aber auch, wie ich ihrem Gesicht entnahm. „Vanessa. Dachte ich mir schon. Mein Mann und ich sind eure Nachbarn da oben. „

„Kennst du dich hier aus? Wir sind zum ersten Mal hier und ohne Navi verlaufe ich mich dauernd. „

„Es ist zwar schon ein paar Jahre her —“ Mein Gesicht musste wohl den Schmerz widerspiegeln, denn sie hob ihre Augenbrauen „— aber hier verändert sich ja nichts.

Fast nichts“, fügte ich mit einem Nicken hin zu ihrem Haus hinzu.

Sie nickte zurück. „Tom hat den Rohbau schon vor ein paar Jahren gekauft und jetzt nach unserer Hochzeit —“ Sie hob die Hand, an der ein schlichter, weißer Ring leuchtete „— fertigbauen lassen. Wir sind noch dabei, uns einzugewöhnen. „

„Wollt ihr hier leben?“

Sie zuckte die Schultern. „Zumindest den Winter über.

Ich hasse das Schmuddelwetter in Deutschland. Aber Toms Tochter studiert dort, und wir wollen den Sommer mit ihr zusammen sein. „

Sie holte Luft. „Aber jetzt genug gequatscht. Ich wollte mich eigentlich bewegen. „

„Na dann …“ Ich zeigte nach vorn. „Dort hinten geht es runter zum Strand. „

Bernd

Ich hatte im Halbschlaf mitbekommen, wie Vanessa zum Walken aufgebrochen war. Jetzt, zwei Stunden später, fühlte ich Langeweile aufkommen.

Nun ist das zwar absolut nicht mein Sport, aber ich hatte dennoch ein Paar Stöcke eingepackt, ohne Vanessa davon zu erzählen.

Glücklicherweise, wie ich feststellen musste, denn die beiden Mountainbikes hier im Haus waren in einem bemitleidenswerten Zustand. Ich hätte mich am liebsten selbst drangesetzt, aber irgendeiner der Mieter hatte wohl alle Werkzeuge mitgehen lassen. Also rief ich Antonio an, und bat ihn die beiden Drahtesel nach Morro Jable zur Reparatur zu bringen und einen neuen Satz Werkzeug zu besorgen.

Dann holte ich die Stöcke heraus, zog meine Sportsachen an, und machte mich auf. Ich hatte noch eine ungefähre Ahnung, wo wir früher immer herumgestiegen waren. Ich würde eine halbe Stunde in die Richtung laufen, und dann umkehren, falls ich sie nicht gefunden hatte.

*

„Ach du Armer“, hörte ich eine weibliche Stimme durch das Pochen meines Schädels.

„Bernd, kannst du mich hören?“ eine andere, die meiner Frau?

„Lass ihn liegen“, meinte die erste wieder.

„Wer so dumm ist, gehört bestraft. „

„Ich …“ Ich versuchte mich aufzurichten, doch zwei Hände drückten mich wieder herunter.

„Bleib liegen“, sagte Vanessa streng. „Du bist dehydriert. Hier, trink etwas. „

„Wie …“ Eine Trinkflasche an meinem Mund hinderte mich am Reden. Ich sog und schluckte, mein Kopf versuchte einen Sambarhythmus. „Ich habe doch nur…“

„…ohne Kopfbedeckung, ohne Wasser und wahrscheinlich nach einem reichhaltigen Frühstück mit zu viel Salz das Haus verlassen.

“ Das war wieder die andere Frau. Wer war denn das?

„Ooooh mein Kopf. “ Ich öffnete langsam die Augen und blickte auf eine nackte Muschi. Nicht die meiner Frau. Ich riss die Augen weit auf. „Wie …“

„Sein erster Blick. Vanessa, du hast recht. Dein Bernd ist ein Spanner. „

„Mach halblang, Anita. So wie du hockst, konnte er gar nicht vorbeischauen. Außerdem habe ich nicht behauptet, er wäre ein Spanner.

Nur dass er ganz scharf geworden ist, als er mich beim Maturbieren erwischt hat. „

Ich versuchte an dem sommersprossigen Körper der anderen Frau entlang nach oben zu schauen. Wer war diese Anita, mit der Vanessa hier intime Details diskutierte?

Ich blickte ihr ins Gesicht und konnte plötzlich meiner Frau nicht mehr böse sein. Diesem fröhlichen Lachen würde ich wahrscheinlich auch meine Geheimnisse mitteilen.

Ich richtete mich langsam auf meine Ellenbogen auf.

Vanessa rutschte hinter mich und half mir, mich aufrecht hinzusetzen. „Danke“, sagte ich. „Euch beiden. Da habe ich mich wohl ziemlich blamiert. „

„Ich weiß nicht“, meinte Anita, während Vanessa nach meinem Handgelenk griff. „Einen Mann in deiner schwächsten Stunde kennenzulernen, heißt doch, dass es von jetzt an nur besser werden kann. „

„Trink noch was“, sagte Vanessa. „Dein Puls wird langsam stärker. „

„Puh“, machte Anita.

„Ich dachte schon, wir müssten ihn den Berg hochschleppen. „

Unwillkürlich blickte ich auf ihre Arme. Sie waren ähnlich muskulös wie Vanessas. Ihr ganzer Körperbau war sehr ähnlich.

„Ich hätte gar nicht gewusst“, witzelte ich, „wie ich mich bei dir hätte bedanken können. „

Ihre hellblauen Augen leuchteten auf. „Genau wie bei deiner Frau“, sagte sie lachend.

Shit, das hätte sie jetzt nicht sagen sollen.

Mit einem Schlag wurde meine Turnhose eng.

„Ich …“, krächzte ich. Dann nahm ich noch einen Schluck Wasser. „Ich dachte eher an etwas Unverfängliches. Ein Abendessen, zum Beispiel. Zu dritt natürlich“, fügte ich hektisch hinzu, als mir klar wurde, wie sich das anhören musste.

„Ich weiß nicht, ob Tom damit einverstanden wäre“, warf Vanessa ein. Tom?

„Ach, das kriege ich schon geregelt. Dafür geht er dann auch mal mit uns beiden aus, und dein Bernd muss sich alleine einen runterholen.

„Stopp, stopp“, rief ich. Das wurde ja langsam richtig schlüpfrig. „Du bist verheiratet?“

„Hat Antonio doch erzählt“, meinte Vanessa. Ach so, „les Alemanes“ von nebenan.

„Gut. “ Ich hob die Hände. „Alles zurück auf Anfang. Wir laden euch beide zum Essen ein. „

„Aber nicht heute“, sagte Vanessa. „Da sind wir schon bei Tom und Anita eingeladen. „

„Und zieht euch was Schickes aus“, gab Anita ihren Senf dazu.

Häh?

Vanessa

Irgendwie war mir die ganze Sache mit Bernd schrecklich peinlich. Auch wenn Anita mir versicherte, dass es noch keiner geschafft hatte, ihr bei so einem Geplänkel Paroli zu bieten, noch nicht einmal ihr Tom.

Bernd war auf dem ganzen Rückweg zum Haus schweigsam, und trank ab und zu einen Schluck Wasser. Ich konnte sehen, wie es hinter seiner Stirn arbeitete.

Zum Abendessen eingeladen bei Naturisten, die scheinbar kein Blatt vor den Mund nahmen, wenn es um Sex ging.

Anita hatte mir schon vorher erzählt, wie offen es bei ihnen zuging.

Beim Masturbieren erwischt? Das wäre in ihrer Familie nur ein Auftakt zum Sex gewesen, kein peinliches aus-dem-Zimmer-schleichen und Bademantel anziehen.

Sex, den sie offensichtlich mit ihrer Stieftochter genauso genoss wie mit ihrem Mann — oder beiden zusammen. Obwohl keiner von ihnen die Grenze zum Inzest überschritt, war mir plötzlich ganz heiß geworden. Von diesen ganzen Pornos, die ich mir zu Hause im Geheimen ansah, waren die am erregendsten, wo eine Frau von zwei Männern durchgevögelt wurde.

Und wenn die beiden auch noch ähnlich aussahen, hatten sich meine Gedanken immer in eine sehr verbotene Richtung bewegt.

Nun ja, Sex würde es heute wohl sicher nicht geben … sicher? Oh shit. Hoffentlich nicht.

Auf jeden Fall war Anitas Einladung ernst gemeint. Sie hatte sie auf meinen Wunsch auch noch telefonisch mit ihrem Mann abgestimmt und mich selbst mit Tom reden lassen. Was vielleicht ein Fehler gewesen war, denn er hatte eine richtig sexy Stimme am Telefon.

Und dann ihr Satz mit „etwas Schickes ausziehen. “ O. Mein. Gott. Die Bilder in meinem Kopf haben mich den ganzen Tag nicht mehr zur Ruhe kommen lassen.

Ich habe Bernd ins Bett gelegt, habe ihm die Hose heruntergezogen und mich auf seinen Schwanz gesetzt. Dann habe ich ihn gefragt: „Was soll ich denn Schickes ausziehen?“ und dachte, er würde mich durchbohren.

Ich hatte immer noch den Sport-BH an, und hatte Angst, er würde ihn zerreißen.

Im letzten Moment habe ich ihn über meinen Kopf gezogen und Bernd hat sich in meinen Brüsten vergraben.

Ich kam und kam und kam, zumindest hatte ich das Gefühl. Als ich endlich wieder zu mir kam, lag ich neben Bernd und hatte meine Hand an seinem Schwanz. Trotzdem sein Sperma aus mir troff, war er immer noch steif.

Und dann fing ich wieder an nachzudenken. Über uns, über Anita und ihren Mann, über ihre Offenheit, über ihren Körper.

Meine freie Hand stahl sich zwischen meine Beine, und ich begann mich zu streicheln. Hey, ich hätte doch eigentlich fix und fertig sein müssen, und trotzdem …

Irgendwann muss ich dann eingeschlafen sein, denn als Bernd mich wachküsste, war die Sonne schon am Untergehen. „Ich habe dir was zum ‚Ausziehen‘ rausgelegt“, murmelte er mir ins Ohr und ich war hellwach.

Ich hatte mir nicht sehr viele Kleider mitgebracht, ich hatte eigentlich nicht vor, auszugehen.

Das kann man hier ja eigentlich auch schlecht, weil der Weg bei Nacht über die Berge schon recht gefährlich ist.

Außerdem gibt es auf der Insel eine Menge Boutiquen, und Bernd hatte versprochen, mich bei einem ausgedehnten Einkaufsbummel zu begleiten. Tja. Da hatten wir wohl keine Gelegenheit bisher.

Aber, was Bernd mir „rausgelegt“ hatte, verschlug mir im ersten Moment den Atem. Es war eigentlich nur ein schwarzer Überwurf, den ich mit anderen Kleidern kombinieren konnte, um deren Effekt zu erhöhen.

Er war ärmellos, mit nicht sehr weitem Halsausschnitt, und ging mir bis übers Knie. Eigentlich sehr konservativ … wenn er nicht halb durchsichtig gewesen wäre. Damit konnte ich doch nicht aus dem Haus gehen. Die schwarze Spitzenunterwäsche, die Bernd mir hingelegt hatte, war im Licht der Deckenleuchte klar durch den Stoff zu erkennen. Auf der anderen Seite … Ich hatte immer noch die Figur dazu. Mein Bauch war … dank vieler Stunden Gymnastik … immer noch flach genug, dass ich guten Gewissens sagen konnte: „Wow! Du siehst gut aus!“

Außerdem waren es ja nur ein paar Schritte zum Auto und dann wieder ins Haus.

Den Abend würden wir ja wohl en nature verbringen.

Schwarze halbhohe Sandaletten dazu, und ich war fertig.

Ja, darin konnte ich noch gerade laufen. Ich machte die paar Schritte bis zum Wohnzimmer, lehnte mich an den Durchgang und fragte, „Nimmst du mich so mit?“

Bernds Gesicht war göttlich. Er wusste ja eigentlich, was ich anziehen würde, hatte wohl aber den Effekt nicht bedacht.

Es mochte sein, dass ihm vorher nicht klargewesen war, dass der BH sehr großzügig ausgeschnitten war, um unter mein kleines Schwarzes zu passen. Ich hatte ihn noch ein bisschen weiter heruntergezogen, und jetzt lugten meine Brustwarzen fast über den Rand. Wenn schon, denn schon.

„Wofür sind die Handtücher?“, fragte ich meinen immer noch wie versteinert stehenden Mann.

„Na-na-naturisten-Etikette“, brachte er stockend heraus. „Zum Draufsetzen. „

„Macht Sinn“, sagte ich, schlenderte mit wiegenden Hüften auf ihn zu, drückte ihm einen Kuss auf die Wange und nahm ihm die Handtücher aus der Hand.

„Nimm noch eine Flasche Wein mit“, hauchte ich ihm ins Ohr, während ich mit meiner freien Hand in seinen Schritt griff und streichelte. „Oder gleich zwei. „

Dann lief ich, wieder mit ausgeprägtem Hüftschwung, in Richtung Ausgang.

Bernd

Okay, ich war schon wieder spitz wie Lumpi. Eigentlich hätte ich gedacht, Vanessa würde mehr anziehen, als das, was ich herausgelegt hatte. Und eigentlich war mir nicht aufgefallen, wie durchsichtig dieses schwarze Kleid — was ja wohl nicht wirklich eines war — ausfiel.

Aber am meisten überraschte mich, wie frivol meine Angetraute sein konnte. In all den Jahren, die wir zusammen waren, hatten wir Öffentlichkeit und Schlafzimmer strikt voneinander getrennt.

Es mochte daran liegen, dass wir unsere Ehe halb gezwungen begonnen hatten. Wir hatten uns Hals über Kopf verliebt, Vanessa war schwanger, und erst da hat sie mir gestanden, dass sie erst sechzehn war.

Gottseidank haben weder ihre noch meine Eltern Probleme gemacht, ihre hatten sogar vorgeschlagen, dass wir beide vor einer Hochzeit erst unsere jeweiligen Ausbildungen abschließen sollten, und hätten sich bis dahin um das Kind — beziehungsweise um die zwei, die dann kamen — gekümmert.

Aber das wollten wir nicht. Wir haben geheiratet, sind zusammengezogen, haben morgens die Kinder bei einem der Großelternpaare abgegeben, und wer zuerst frei hatte, hat sie wieder abgeholt.

Es hat funktioniert. Mehr recht als schlecht nach meiner Meinung. Wir haben beide unsere Abschlüsse gemacht, und da waren unsere Racker schon alt genug für die Schule.

Aber das hieß, dass wir die ganze Zeit niemals zu zweit alleine sein konnten.

Immer waren da Leute um uns herum, außer im Schlafzimmer. Und selbst da … unsere Wohnung war nun mal nicht wirklich schalldicht.

Wer weiß, wie alles gelaufen wäre, wenn ich Trottel damals Kondome benutzt oder wenigstens Vanessa gefragt hätte, ob sie die Pille nimmt.

Und dann waren unsere Jungs aus dem Haus, wir hätten Zeit und Platz für uns gehabt, aber dann kamen die Probleme in meiner Firma und so weiter und so fort.

Ich seufzte, und Vanessa blickte mich vom Beifahrersitz aus an. „Ist was?“, fragte sie.

„Nur das Übliche. Weltschmerz. Morgen müssen wir uns wirklich zusammensetzen und reden. „

„Ja“, sagte sie so leise, dass ich es über den Motor fast nicht hören konnte. Dann rückte sie näher und legte mir ihre Hand in den Schoß. So, dass es gerade noch nicht unanständig war. „Ich liebe dich“, sagte sie etwas lauter.

„Das ist das Einzige, woran ich noch niemals gezweifelt habe. „

Ich hätte fast die Kurve verpasst, weil ich verblüfft meinen Kopf zu ihr gedreht hatte.

Dann blickte ich wieder nach vorn. Hatte ich jemals an unserer Liebe gezweifelt? Ich legte meine Hand auf ihre und drückte sie kurz. „Ich auch nicht. “ Am liebsten hätte ich sie in die Arme genommen, doch die Straße ließ das nicht zu.

Stattdessen machte sie ihren Gurt los, und rutschte herüber, drückte mir einen Kuss auf die Wange und legte ihren Kopf an meine Schulter.

Viel zu schnell waren wir beim Haus der … „Weißt du eigentlich, wie die beiden mit Nachnamen heißen?“

„Nein“, sagte sie. „Anita und Tom, das ist alles. „

Ich hielt vor der Garageneinfahrt an. Die Garage war für vier Autos nebeneinander gebaut, und sah nicht überdimensioniert bei diesem Haus aus.

„Mann“, entfuhr es mir. „Die müssen stinkreich sein. „

„Tja,“ sagte Vanessa. „Wir könnten uns nicht erlauben, den ganzen Winter hier zu verbringen. „

„Und wir haben Wein für acht Euro die Flasche mitgebracht. „

„Ist doch scheißegal“, sagte meine Angetraute und stieg aus.

*

Auf der Steintreppe nach oben kam uns schon Anita mit ausgebreiteten Armen entgegengerannt.

„Ich bin so froh, dass ihr da seid“, rief sie und riss Vanessa in eine Umarmung, getoppt von einem nicht wirklich flüchtigen Kuss auf den Mund.

Ich hatte schon fast erwartet, sie würde uns im Evaskostüm empfangen, aber sie trug tatsächlich etwas. Das bunte Sommerkleid bedeckte zwar weder ihren Rücken noch ihre Arme, aber zumindest ihren Hintern.

Oder doch nicht. Sie drückte sich so fest an Vanessa, die den Kuss mit weit aufgerissenen Augen über sich ergehen ließ, dass das Kleid nach oben rutschte und ihren komplett unbedeckten Hintern sehen ließ.

Vanessa hatte inzwischen ihren offensichtlichen Schreck überwunden und legte, nach einem kurzen Blick zu mir, ihre beiden Hände auf Anitas nackte Backen. Und drückte zu.

Anita quiekte vor Begeisterung. Sie flüsterte Vanessa etwas ins Ohr und die nickte heftig.

Im nächsten Moment hing die halbnackte Frau an meinem Hals. Eher dreiviertelnackt, denn die Vorderseite ihres Kleides war bis unter den Nabel geteilt, und ihre beachtlichen Brüste hatten schon den Weg ins Freie gefunden.

Ich mit meinen beiden Weinflaschen in den Händen konnte mich gegen diese Invasion natürlich nicht wehren, hätte es aber auch um keinen Preis der Welt getan, schon wegen Vanessas Gesichts. Sie leckte sich über die Lippen — Anita hatte Erdbeergeschmack auf ihren — und ihre Hand fuhr, sicher komplett unterbewusst, an ihrem Bauch hinunter, wo eben noch Anitas Körper gewesen war, bis in ihren Schritt.

Mein Gott, wenn das die Begrüßung war, wie würde der Abend weitergehen? Mein Schwanz pochte und wollte mit aller Gewalt ins Freie, und das nachdem ich mich gerade ein paar Stunden vorher in Vanessa ergossen hatte.

Vanessa

Tom war etwas größer als Bernd, und passte damit gut zu Anita, die mich auch knapp überragte.

Seine ersten Worte waren „Darf ich?“ Ohne auf eine Antwort zu warten, nahm er ein Papiertaschentuch und wischte über meinen Mund und Wange. „Anita hat ihre Spuren hinterlassen“, sagte er überflüssigerweise und über das ganze Gesicht grinsend.

Dann hielt er Anita ein weiteres Taschentuch hin.

„Bernd machst du selbst sauber. “ Anita kicherte und machte sich mit Begeisterung ans Werk.

„Herzlich willkommen“, meinte er dann und drückte mir die Hand, „in unserer nicht ganz bescheidenen Hütte. „

Er blickte mir lächelnd in die Augen, und ich konnte nicht anders. Ich legte ihm die Arme um den Hals und küsste ihn auf den Mund. „Danke für die Einladung“, sagte ich danach etwas atemlos und bewusst zweideutig.

Er lachte kurz auf und legte seine Arme um meine Hüfte. Das war schon ein fröhliches Pärchen.

Dann drehte er sich zu Bernd, dessen Gesicht inzwischen wieder präsentabel war, und streckte die rechte Hand aus. Den linken Arm hatte er immer noch um meine Hüfte geschlungen, und seine Hand lag auf meinem Hintern.

Das war durchaus symmetrisch, denn Anita hatte meinen Mann wieder im Clinch, und er hatte auch keinen anderen Platz für seine linke Hand als ihren Hintern, inzwischen wieder notdürftig von Stoff bedeckt.

Bernd griff zu. „Du kriegst aber keinen Kuss auf den Mund“, sagte er und mir schoss die Hitze zwischen die Beine. Gott, was war nur mit mir los. Ich war so aufgeheizt, dass ich die harmloseste Bemerkung sexuell interpretierte. Die beiden Bilder von Mann, die sich küssten, und vielleicht noch mehr taten … nur gut, dass ich einen Slip anhatte.

Langsam lockerte Tom seinen Griff, doch ich hatte gar nicht vor, loszulassen.

Nicht solange Anita und Bernd nicht dasselbe taten. Anita grinste mich frech an, und zog Bernd zu sich. Also tat ich mit Tom das Gleiche.

„Wollt ihr vor dem Essen noch einen Aperitif?“, fragte Tom in die Runde, aber wir schüttelten nur den Kopf. „Gut, dann gehen wir auf die Terrasse. “ Er drückte meinen Hintern in die richtige Richtung.

„Heute gibt es Fisch in Salzkruste“, meldete sich Anita von hinten.

„Mit papas arrugadas, frischem Gemüse und vier verschiedenen selbstgemachten mojos. „

„Du hättest dir doch nicht so viel Mühe machen müssen“, meinte ich.

„Habe ich auch nicht. Das hat alles Anna zubereitet. „

Ich spürte, wie ich mich leicht versteifte. Es war noch jemand hier im Haus. Ich versuchte mir vorzustellen, wie eine spanische Mamma auf meinen frivolen Aufzug reagieren würde.

Tom spürte das natürlich und lachte auf.

„Nur keine Angst“, sagte er. „Anna ist kein Mensch. „

„Ach“, meinte Bernd. „Ihr habt eine deVille-Küche?“ Richtig! Die hieß ja auch „Anna“.

„Genau“, bestätigte Tom, zog leider seine Hand zurück und für mich einen Stuhl unter dem Tisch hervor. „Und unser Sommelier heute Abend heißt Roberto. „

Er hatte das letzte Wort etwas lauter gesprochen, und während ich mich noch setzte, tauchte aus dem Haus ein Haushaltsroboter auf.

„Was möchten Sie trinken?“, fragte eine fast nicht künstlich klingende Stimme. „Meine Dame-n und Herren“, fügte er hinzu, nachdem er uns wohl durchgezählt hatte. Ich fragte mich, nach welchen Kriterien er uns einsortiert hatte. Brüste? Kleidung? Ich sah, wie Bernd die Augenbrauen hob.

Tom hob eine der Weinflaschen, die wir mitgebracht haben. „Hmmm. Gute Sorte und nicht überteuert. Euer Geschmack gefällt mir“, sagte der Mann, der wahrscheinlich mehrere Millionen schwer war.

Nun ja, es gab auch geldbewusste Multimillionäre.

„Hier, Roberto“, fuhr er fort. „Mach uns die Flasche auf. „

„Jawohl, o Meister“, sagte der Roboter und verschwand.

„Anita!“ Toms Stimme war halb belustigt und halb strafend. „Hast du schon wieder mit der Sprachausgabe herumgespielt?“

Anita kicherte nur.

Bernd

Das Essen verlief ziemlich unerotisch im Vergleich zur Begrüßung.

Tom und Anita erzählten, wie sie sich — Chef und Sekretärin — kennengelernt und ineinander verliebt hatten, dass er eigentlich genauso ein Workaholic war wie ich, aber eine Zeitlang „Nein, das ist ganz sicher noch nicht mein Alterssitz“ kürzertreten wollte.

Vanessa und ich erzählten von unseren erwachsenen Söhnen, und — auf Anitas sanftes Drängen, sie hatte das wohl schon gewusst — dass wir unsere Ehe hier wieder auf die Reihe bringen wollten.

Dabei war ihr Gesicht nachdenklich geworden.

„Ich denke“, sagte Anita nach dem Hauptgang, immer noch nicht wieder so fröhlich wie am Anfang „das Dessert verschieben wir auf später. Ich bin voll. “ Dann stand sie auf. „Ich gehe mich frischmachen. Vanessa kommst du mit?“

„Das kann dauern“, meinte Tom, nachdem die Damen verschwunden waren. „Willst du einen Digestiv?“

„Hmmm. Hast du einen Whisky?“

„Ahhh, jetzt kommt der Kerl langsam auf meinen Hof.

Bourbon, Scotch, Irish?“

„Einen milden Irish, wenn du hast. „

Er tippte auf einem Tablet, und kurz darauf kam Roberto mit einem Tablett an, das er elegant in die Höhe hielt. Er fuhr direkt auf uns zu, bemerkte Anitas Stuhl, den sie ein Stück vom Tisch entfernt stehen gelassen hatte, stockte für eine Zehntelsekunde, und umfuhr dann elegant das Hindernis.

Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen.

„Du bist Thomas deVille“, keuchte ich auf.

Er lachte. „Schuldig im Sinne der Anklage. Was hat mich verraten?“

„Der da. “ Ich wies auf Roberto. „Das ist definitiv ein Prototyp, aber er hat denselben Bug wie der offizielle ‚Robert‘. „

Toms Gesicht fror ein. „Welcher Bug?“

„Den Bug mit dem Hindernis, wenn er am Servieren ist. Er hätte den Stuhl unter den Tisch schieben sollen, dann wäre der Weg frei gewesen.

Tom zuckte die Schultern. „Meine Softwareentwickler suchen schon lange danach. „

„Gib mir mal das Tablet. „

Er runzelte die Stirn, tat aber was ich wollte.

Ich klickte mich durch das Bedienmenü bis zur richtigen Stelle und hielt ihm dann das Tablet hin. „Gibst du bitte das Systempasswort ein?“

Immer noch wortlos befolgte er auch diese Bitte.

Ich nahm ein paar Änderungen vor, dann schickte ich Roberto zurück in die Küche. „Pass auf. „

Roberto kam wieder, steuerte gerade auf uns zu, und ohne seine Fahrt zu unterbrechen, schob er den Stuhl unter den Tisch.

„War doch ganz einfach“, sagte ich, ein bisschen stolz auf mich.

Tom griff nach seinem Whiskey und stürzte ihn in einem Schluck hinunter.

„Woher …?“ keuchte er dann.

„Meine Firma wollte auch einen Servierroboter herausbringen. Also haben wir jedes Modell auf dem Markt gekauft und auseinandergenommen. “ Das mochte zwar nach Industriespionage riechen, war aber völlig legal. Es ist viel billiger ein gutes Patent zu lizenzieren, als das Rad neu zu erfinden.

„Der hat ja einen Standard-Kernel, und die Konfigurationsdateien sind auch nicht verschlüsselt. Der ‚Aufräumprozess‘ wird mit zu niedriger Priorität gestartet.

Wenn er am Servieren ist, dauert das Wegschieben länger als das Außenherumfahren. „

Toms Gesicht war zum Schießen. Ich sah, wie es hinter seiner Stirn arbeitete. Dann brach es aus ihm heraus. „Du bist Bernd Schuppach!“

Ich grinste. „Um mich meinem Vorredner anzuschließen: Schuldig im Sinne der Anklage. Aber mein Name ist beileibe nicht so bekannt wie deiner. „

„Du hast doch diesen Artikel geschrieben, wo du Haushaltsroboter verglichen hast.

„Ein Abfallprodukt der oben genannten Aktion“, sagte ich vorsichtig. Hoffentlich kam da nichts nach.

Sein Gesicht war plötzlich sehr ernst, aber ich hatte das Gefühl, seine Augen funkelten. „Die Nachfrage nach Robert ist in der Woche nachdem der Artikel herauskam, um volle acht Prozent nach oben geschnellt. Und noch einmal um elf Prozent, als unser Mitbewerber zugeben musste, dass all die Sicherheitsprobleme bei ihrem Modell der Wahrheit entsprachen, die du aufgezählt hast.

Bernd! Du hast meiner Firma locker eine halbe Million Euro Reingewinn eingebracht. „

Ich war sprachlos.

Vanessa

Als wir vom „Frischmachen“ zurückkamen, saßen unsere Männer nicht mehr am Tisch, sondern gegenüber auf zwei großen Polstersesseln, Whisky in der Hand, und waren offensichtlich am Fachsimpeln.

Ich blickte Anita an. Sie blickte zurück. So hatten wir uns das nicht vorgestellt.

Wir hatten die Kleider getauscht.

Sie trug jetzt den durchsichtigen Überwurf — ohne Unterwäsche — und ich ihr Sommerkleid, auch solo.

Es sollte einfach nur ein bisschen Spaß sein, indem wir uns mit vertauschten Rollen unsere Männer anmachen wollten. Ich als Anita auf Bernds Schoß und umgekehrt.

Aber plötzlich war mir das nicht mehr genug. Ich gab Anita noch einen Kuss und flüsterte ihr zu: „Geh zu Bernd. „

Sie runzelte die Stirn.

„Meinst du wirklich?“

„Ja!“ zischte ich und lief auf Tom zu. Die geliehenen, turmhohen Sandalen ließen meine Hüften hin- und herschwingen. „Hallo“, sagte ich zu Tom. „Hast du mich vermisst?“ Und dabei nahm ich seinen Mund in Beschlag.

Nach nur einem halben Augenblick entspannte er sich. Er stellte sein Glas ab, legte die Arme um mich, und erwiderte den Kuss nicht nur, sondern übernahm die Kontrolle. Seine Zunge schlüpfte in meinen Mund und spielte mit meiner.

Dann zog sie sich zurück und lockte meine Zunge hinter sich her.

Inzwischen waren seine Hände schon längst unter den mikrokurzen Rock geschlüpft und massierten meine Hinterbacken. Meine Geilheit stieg höher und höher.

„O mein Gott“, hörte ich da plötzlich von Bernd. „Ich … ich kann das nicht. „

Toms Hände zuckten zurück und strichen den Rock wieder hinunter.

Ich unterdrückte ein enttäuschtes Stöhnen und drehte mich zu Bernd.

„Warum?“, fragte Anita gerade. Sie kniete mit gespreizten Beinen über Bernds Schoß und hatte ein erstes, fast professionelles Gesicht aufgesetzt.

„Ich … ich weiß nicht. „

Anita stand auf. „Ich denke“, sagte sie, „du weißt das sehr wohl. „

Bernd zuckte die Schultern. „Vielleicht“, murmelte er, sichtlich kleinlaut.

Anita warf mir einen Blick zu. „Ist es das? Ihr könnt beide die Wahrheit nicht aussprechen? Ihr druckst immer nur herum?“

Ich dachte einen Moment nach, dann nickte ich zögernd.

„Kann sein. „

„‚Kann sein‘?“, fragte sie scharf.

„Nein“, gab ich zu. „Ist so. „

Sie grinste. „Siehst du. Geht doch. „

Dann wandte sie sich wieder Bernd zu. „Und du? Willst du nicht die Wahrheit sagen oder kannst du nicht?“

„Was meinst du mit ‚kann nicht‘?“, gab er zurück.

Sie setzte sich wieder auf seinen Schoß, diesmal sehr gesittet, soweit das mit dem durchsichtigen Überwurf möglich war, den ihre Brustwarzen zu durchbohren drohten.

Diese Situation machte sie offensichtlich noch geiler als Sex.

Mein Blick huschte zu ihrem Schoß. War da ein feuchter Fleck auf dem Stoff?

Sie legte ihre Hand auf Bernds Brust. „Gibt es da eine Sperre, die dich hindert, mit Vanessa zu reden?“

„Quatsch!“, gab er zurück. „Wir können uns die Wahrheit sagen. „

„Okay!“ Sie hatte den Zeigefinger ausgestreckt und bohrte ihn langsam in Bernds Brust.

„Was fühlst du jetzt?“

„Au! Schmerz. Deine Fingernägel sind ganz schön lang. „

Ihr Zeigefinger legte sich sanft dahin, wo sich seine Brustwarze versteckte. Dann begann sie zu streicheln. „Und jetzt?“

„Ich … äh … das ist angenehm. „

Sie begann, ihre Hüfte zu bewegen. „Und was macht dein Schwanz jetzt?“

„Äh … ich … äh …“

„Auch angenehm oder nicht?“

„An … äh … genehm.

„Bist du geil? Willst du mich vögeln?“

„Ich … äh …“

Sie hielt inne. „Quod erat demonstrandum“, sagte sie mit allerbester Professorenstimme.

Tom und ich hatten der Szene erstarrt zugeschaut. „Macht sie so etwas öfters?“, flüsterte ich ihm ins Ohr.

Er schüttelte den Kopf.

„Habt ihr schon einmal …“

„Was?“

„… äh … mit … äh … einem anderen.

Scheiße!“ Ich richtete mich auf und wandte mich an Anita. „Du hast vollkommen recht. Ich kann noch nicht einmal deinen Mann fragen, ob ihr schon einmal Partner getauscht habt. „

Bernd starrte mich an als wäre ich plötzlich verrückt geworden.

„Verstehst du nicht?“, fragte ich ihn. „Wir waren schon halb dabei, mit einem anderen Partner Sex zu haben, aber wir können ums Verrecken nicht darüber reden. „

„Haben wir nicht“, sagte Tom hinter mir.

„Partner getauscht, meine ich. Aber wir haben heute darüber geredet, bevor ihr angekommen seid. Anita wollte es, ich wollte es, also sagten wir: Versuchen wir es. Und ihr beide wart mir von Anfang an sympathisch. Anita sowieso. „

„Das beruht voll auf Gegenseitigkeit“, meinte ich. „Wenn„, und dabei blickte ich meinen Mann an, „wir jemals Partner tauschen, könnte ich mir niemand besseres vorstellen als euch beide. “ Ich dachte, mein Herz würde stehenbleiben.

„Danke“, sagte Anita, „für deine Offenheit. „

Tom drückte mich an sich. „Ich spüre, wie schwer dir das gefallen sein muss. „

Bernd räusperte sich. „Ich möchte meiner Frau zustimmen. „

Anita wandte sich an ihn. „Wobei? Sag es. „

„Ich … könnte … mir … vorstellen …“ Seine Stimme war von Wort zu Wort leiser geworden, und versagte, bevor er zum Punkt kam.

Er griff zu seinem Whiskyglas und nahm einen Schluck. „Noch nicht einmal der Alkohol hilft“, witzelte er.

„Nein“, antwortete Anita ernst. „Aber vielleicht etwas anderes. „

Bernd

Wir saßen auf dem Teppich um einen niedrigen Tisch herum. Anita zündete eine Kerze an.

„Das ist jetzt alles improvisiert“, sagte sie.

„Wird das eine Séance?“, witzelte ich. Vanessa gab mir einen Rippenstoß.

„Ich meine ja nur. „

„Nein“, lachte Anita. „Nur Hypnose. „

„Was?“ Ich wollte auffahren, doch Vanessa legte mir die Hand auf den Oberschenkel.

„Ich weiß nicht, was ihr darüber wisst“, fuhr Anita unbeeindruckt doch mit etwas monotoner Stimme fort, „aber ich habe das studiert. Es wird also ganz wissenschaftlich ablaufen. „

Ich blickte in die Kerzenflamme. Na, wenn sie meinte …

„Wir wollen uns alle entspannen, ganz ruhig werden, die Welt um uns vergessen.

“ Ihre Stimme wurde immer leiser. „Wir wollen nicht schlafen, sondern im Gegensatz ganz konzentriert sein. Das einzige, was sich ändern wird, ist die Tatsache, dass die Sperre verschwinden wird, die uns hindert unsere Gedanken spontan auszusprechen. „

Meine Gedanken zuckten zurück zu dem Moment vor ein paar Minuten, wo ich einen einfachen Satz nicht herausgebracht hatte.

„Die Trance, die wir erreichen, ist ganz oberflächlich. Keiner von uns wird einschlafen, keiner wird müde, keinem werden die Augenlider schwer, keinem fallen die Augen zu, deswegen können wir alle in das Licht der Kerze blicken.

Ich wurde müde, meine Augenlider wurden schwer. Also wirkte die Hypnose ganz offensichtlich nicht. Dann fielen mir die Augen zu, und trotzdem sah ich die Kerzenflamme. Seltsam, dachte ich.

Dann dachte ich wohl einige Zeit nichts mehr, denn das nächste, was ist weiß, ist, dass ich ausgestreckt auf dem Teppich lag.

Ich fühlte mich erfrischt. „Ich fühle mich erfrischt“, sagte ich ohne Anlass.

„Ich fühle mich auch erfrischt“, meinte Vanessa neben mir.

Es konnten nur ein paar Sekunden sein, die ich weggetreten war, denn die Kerze war nicht deutlich kleiner geworden.

„Das ist schön“, sagte Anita fröhlich. „Setzen wir uns doch wieder so hin wie vorher. „

„Ja“, sagte ich, „das ist eine gute Idee. Dein Hintern auf meinen Beinen macht mich scharf.

“ Ich merkte es noch während ich redete: Ich hatte gerade ohne nachzudenken, den ersten Gedanken ausgesprochen, der mir in den Kopf gekommen war. „

„Der Hintern von Vanessa ist aber auch nicht ohne“, meinte Tom. „Vor allem ist da nichts zwischen Haut und meiner Hose. „

„Das ist unfair“, schmollte Vanessa. „Ich bin eigentlich schon nackt, und die Herren haben immer noch alles eingepackt. „

„Ich dachte eh“, warf ich ein, „wir würden den ganzen Abend ohne Klamotten verbringen.

„Dann setz dich“, sagte Anita und drückte gegen meine Brust, dass ich das Gleichgewicht verlor und in den Sessel plumpste. „Lass mich“, fuhr sie fort, als ich begann, mein Hemd aufzuknöpfen.

„Ich will auch“, sagte Vanessa, kniete sich über Toms Schoß und machte sich an seinen Knöpfen zu schaffen.

Ich seufzte auf. „Das ist ja so geil“, sagte ich, als Anita mit beiden Händen meine Brustwarzen streichelte.

Sie kniete über mir, hatte aber immer noch den schwarzen Überwurf an. Ich konnte genau sehen, wo die Spitzen ihrer Brüste gegen den dünnen Stoff drückten. Ich hob die Hände. „Ich möchte deine Brüste streicheln“, murmelte ich.

„Du brauchst nicht um Erlaubnis zu fragen“, flüsterte sie mir in Ohr. Ich erschauerte. „Tu's einfach. „

Das musste sie mir nicht zweimal sagen. Diese Brüste waren himmlisch, selbst durch den Stoff hindurch konnte ich nicht die Finger davonlassen.

Ich hörte leise Geräusche, die sich wie Miauen anhörten und schaute zu Tom und Vanessa hinüber. Während sie ihm einen Knopf nach dem anderen öffnete, strich er ihr über den nackten Rücken. Nein, er ließ sie seine Fingernägel spüren, und bei jedem Streich jaulte, seufzte, miaute meine Frau.

Schon etwas gelernt. Beim nächsten Mal mit Vanessa musste ich das unbedingt ausprobieren.

„He“, sagte Anita.

„nicht aufhören. „

Ich hatte plötzlich genug davon mich herumkommandieren zu lassen, also hob ich Anita hoch.

„Ooh, bist du stark“, stöhnte sie grinsend.

Ich warf sie auf den Sessel, riss mir das Hemd vom Leib — die letzten beiden Knöpfe flogen irgendwohin — und öffnete meinen Gürtel.

Ich musste meine Hose hinunterschieben, um meinen stahlharten Schwanz endlich an die frische Luft zu lassen.

Anita starrte auf mein bestes Stück, dann leckte sie sich die Lippen, griff nach dem Überwurf und zog ihn sich über den Kopf.

Ich ließ mich auf die Knie fallen und vergrub meinen Kopf zwischen ihren gespreizten Beinen.

„Aaah“, rief sie überrascht, als meine Zunge ihre Klitoris fand. Wenn es etwas gab, wo ich in den letzten Jahren zu wenig Übung hatte, war es, eine Frau zu lecken.

Aber früher …

Anita begann sich zu winden, als ich tiefer und tiefer in sie hineinschlüpfte, also griff ich nach ihren Hüften und hielt sie fest.

Ihre Beine spreizten sich noch weiter und ich glitt noch tiefer. Etwas zu tief, denn meine Zunge rutschte plötzlich an ihren Hintereingang.

„Ja! Ja!“, rief sie. „Weiter! Weiter!“ Und das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Ich leckte um ihren Schließmuskel und kehrte dann wieder zu ihrer überströmenden Muschi zurück.

Ich ließ ihre Hüfte los, begann mit zwei Fingern der rechten Hand ihre Klit zu massieren, leckte in ihrer Spalte hinauf und herunter, und drückte den Daumen der linken gegen ihren Schließmuskel.

Er rutschte hinein wie von selbst. Das nannte man wohl offene Türen einrennen. Anita begann zu hecheln. Ich drückte noch tiefer. Sie holte tief Luft und stieß dann ein Brüllen aus, das einem ausgewachsenen Löwen Ehre gemacht hätte.

Dann sackte sie zusammen.

Vanessa

Tom hatte keine Unterhose an. In dem Moment, in dem ich den Reißverschluss aufzog, sprang mir sein Schwanz entgegen. Ein beachtliches Exemplar, und so nahe, wie ich war, ein wunderbarer Anblick.

Ich ließ meine Zunge vorschnellen und leckte ein Tröpfchen von seiner Spitze. Tom zuckte zusammen und stöhnte auf. Ja. Hier war ich an der richtigen Stelle.

Meine Zunge fuhr im Kreis um seine Krone, dann öffnete ich meinen Mund und ließ die Spitze hineinrutschen.

Tom hob seinen Hintern vom Sessel hoch, und ich zog seine Hose herunter, ohne mein Spielzeug freizulassen.

Seine Muskeln spannten sich an. He, das ist zu schnell! Ich ließ seinen Schwanz aus meinem Mund gleiten, und er entspannte sich. Dann zog ich mir das Kleid über den Kopf, das ich irgendwie immer noch um den Bauch hatte, und kletterte wieder auf den Sessel.

Toms Hände griffen nach meinem Hintern und er zog mich zu sich für einen heißen Kuss.

Doch das war mir langsam zu wenig. „Ich will dich in mir“, keuchte ich.

„Dein Wunsch“, keuchte er zurück, „ist mir Befehl. „

Er hob meine Hüften an und schob mich über seinen Spieß, ließ mich aber nicht herunter.

„Fertig?“ fragte er dann feixend.

„O Gott ja! Lass mich runter!“

Langsam ließ er mich tiefer; ich spürte seinen heißen Schwanz an meiner nassen Muschi.

Dann hielt er wieder an.

„Tom, ich mache alles, was du willst“, flehte ich, und in dem Moment war das die volle Wahrheit. „Nur lass mich runter. „

„Darauf komme ich zurück“, sagte er lachend und ließ mich fallen.

Ich keuchte auf. Mit einem Schlag war ich ausgefüllt. Ich wartete darauf, dass er begann mich zu stoßen, doch es kam nichts.

„Alles, was ich will“, erinnerte er mich.

„Also auf geht's. Ich liebe es, eine Frau für ihren Orgasmus arbeiten zu lassen. „

Ich stöhnte auf. Dann begann ich meine Hüften zu bewegen. O Gott! Heiße Lust durchflutete mich. Seine Schwanzspitze musste gegen meinen G-Punkt gestoßen sein. „Aaah!“, entfuhr es mir. Ich schob meine Hüften vor, und wieder zurück, und wieder vor.

Plötzlich zuckte ich zusammen. Ein Brüllen, wie ich es noch nicht gehört hatte, gellte über die Terrasse, wahrscheinlich noch in Gran Canaria zu hören.

Ich drehte meinen Kopf. Anita lag keuchend auf dem Sessel. Vor ihr auf dem Boden kniete mein Mann mit einem breiten Grinsen auf dem total verschmierten Gesicht. Er hatte Anita bis zum Orgasmus geleckt! Wie lange hatte er das mit mir nicht mehr gemacht. Da war er mir aber definitiv etwas schuldig.

Ich begann wieder, meine Hüften zu bewegen, ließ aber meinen Blick weiter auf seinem Gesicht ruhen.

Er blickte mich an, zuerst interessiert; dann begann er zu lächeln.

„Komm her!“, befahl ich.

Er runzelte die Stirn, dann stand er auf. Er warf einen fragenden Blick auf Anita, doch die winkte nur erschöpft ab.

Schulterzuckend und mit schwingendem Schwanz kam er zur mir. Ich griff nach oben und zog seinen Kopf herunter. Dann begann ich, Anitas Saft von seinem Gesicht zu lecken.

„Hmmm. Den muss ich mal von der Quelle probieren. „

Seine Augen wurden groß. „Du und lesbisch? Das ist neu. „

„Quatsch! Ich bin doch nicht lesbisch, wenn ich auch einmal eine Frau vernaschen will. „

„Vanessa hat recht“, stimmte mir Anita zu. Sie hatte sich auf die Seite gedreht und ihre Augen blitzten. „Aber jetzt will ich auch etwas sehen. „

Plötzlich wusste ich, was ich wollte.

Heute sollte eine meiner geilsten Fantasien Realität werden. „Habt ihr Kondome?“, fragte ich.

„Da rechts in der Dose“, brachte Tom heraus. Er schien sich darauf konzentrieren zu müssen, nicht zu kommen.

Ich setzte wieder meine Befehlsstimme auf. „Bernd, zieh ein Kondom an. Ich will dich in meinem Hintern. Jetzt!“

Er riss die Augen auf. Anal war bei uns noch nie ein Thema gewesen.

Und genau deshalb wurde es Zeit.

„Gleitgel ist in der Schublade darunter“, bemerkte Tom.

„Danke“, flüsterte ich. Daran hatte ich nun gar nicht gedacht.

Anita setzte sich mit gekreuzten Beinen, lehnte sich im Sessel zurück und legte die Hand an ihre Muschi.

Ich musste lachen. „Roberto!“, rief ich. „Eine Portion Popcorn für Anita. „

Ich spürte, wie sich Tom unter mir entspannte.

Dann fühlte ich, wie er gluckste. „Einen schönen Fernsehabend“, wünschte er seiner Frau. Sie zeigte ihm den Mittelfinger, und dann leckte sie genüsslich dran.

Bernd war inzwischen korrekt bekleidet und hatte sich einen großen Klecks Gel in die Hand geschüttet. Tom hatte seine Hände immer noch an meinem Hintern und drückte jetzt die Backen nach außen.

Ich drehte mich zu ihm, legte meinen Kopf an seine Schulter und streckte den Hintern raus.

„Ich habe Angst“, flüsterte ich. In den Pornos hatte das immer so einfach ausgesehen, aber der Gedanke, zwei so große Schwänze in mir zu haben, ließ mich zittern.

Bernd beugte sich zu mir. „Ich bin ganz vorsichtig. Sag sofort, wenn es wehtut. „

Ich nickte, dann fühlte ich seine Hand in meiner Poritze. Das Gel hatte sich anscheinend schon aufgewärmt. Seine Finger strichen über meinen Hinterausgang, der gleich zum ersten Mal ein Eingang werden würde.

Dann spürte ich einen Finger da, wo noch niemals einer gewesen war. Drücken, mehr drücken, und dann wieder weniger.

„Tut das weh?“

„Überhaupt nicht. Mach weiter. „

Jetzt kam mehr. Zwei Finger wahrscheinlich. Es ziepte, aber nicht sehr schlimm. Er fuhr in mich und wieder hinaus. Noch einmal, dann drehte er die Finger. Ein leichtes Brennen war zu spüren. Ich zuckte zusammen.

Eine Hand strich beruhigend über meinen Hintern. Ich atmete langsam ein und aus. „Weiter. „

Dann spürte ich etwas Großes. O Mann. Der Druck wurde stärker.

„Drück dagegen“, flüsterte Tom. „Wie auf dem Klo. „

„Echt jetzt?“, flüsterte ich zurück. Dann versuchte ich es.

Ein Ruck, ein Brennen, und Bernd war drin. Der Schwanz meines Mannes steckte in meinem Hintern.

Ich jaulte leise auf, dann atmete ich wieder.

„Mach weiter“, sagte Tom zu Bernd. Wie jetzt?

Ich spürte nicht viel mehr, aber Bernd seufzte auf. „Wow! Fühlt sich das geil an!“

„Bist du soweit?“, fragte mich Tom.

„Wieso? Kommt noch mehr?“

Er lachte auf. „Jetzt geht es erst richtig los!“

Und er schob mich von sich, spießte mich auf Bernds Schwanz.

Ich zuckte zurück und Tom drang tief in mich ein. O. Mein. Gott.

Vorsichtig schob ich wieder nach hinten und nach vorn und wieder nach hinten. Langsam wurde ich mutiger.

„O Scheiße“, rief Bernd. „Tom, ich spüre deinen Schwanz. „

„Jaaah!“, gab der zurück. „Was für ein klasse Gefühl!“

Ich wurde schneller. „Das ist toll!“, rief ich.

Vor, zurück. „Mehr! Härter!“

Beide stießen gleichzeitig zu; tief, ganz tief in mir begegneten sie sich, und ich schrie auf. „Ahhh!“

Hitze stieg in mir auf. Jeder Stoß trieb mich höher und höher auf einen Orgasmus zu. „Ja! Ja! JA! Mehr! Mehr!“

„Ich komme!“, brüllte Tom und sein heißer Saft spritzte in mich, trieb mich noch höher. Mir wurde schwarz vor Augen.

„Ich auch!“, schrie Bernd, und dann kam auch ich.

Eine Welle überrollte mich, Feuerwerk explodierte, die Erde tat sich unter mir auf, und ich schwebte darüber — stundenlang, tagelang, für immer.

Bernd

Anita schrie auf, und Vanessa brach über Tom zusammen.

Langsam schien wieder Blut aus meinem Schwanz in meinen Kopf zu fließen.

Mein Blick klärte sich. Langsam zog ich mich zurück. Wow! Das war etwas. Tom blickte mich an und nickte.

Ich nickte zurück.

Anita kam angerannt und half mir mit dem Kondom.

Tom drückte Vanessa zur Seite, ließ sie auf den Sessel gleiten. Dann stand er auf — seine Beine schienen sein Gewicht nur mühselig zu tragen — und legte eine Decke über Vanessa.

Ich beugte mich über sie — ihr Atem ging ruhig und gleichmäßig — und drückte ihr einen Kuss auf die Wange.

Sie murmelte etwas Unverständliches vor sich hin. Ich setzte mich neben sie und nahm ihre Hand.

„Hier“, sagte Anita und drückte mir eine Flasche Wasser in die Hand. Sie stellte noch eine zweite auf das Tischchen. „Wir gehen zuerst duschen. Lass sie noch ein paar Minuten ausruhen. „

Ich stellte das Wasser weg, stand auf und breitete die Arme aus. „Danke“, flüsterte ich in Anitas Ohr, nachdem ich sie in eine Umarmung gezogen und ihr einen Kuss gegeben hatte.

„Für alles. „

„Wir tun unser Bestes“, grinste sie mich an, „unsere Kunden zufriedenzustellen. “ Dann wurde sie ernst. „Und unsere Freunde umso mehr. Ich wusste, dass es mit euch klappen würde. Gut, dass ich mich nicht getäuscht habe. Aber jetzt lass mich, sonst kleben wir zusammen. „

Ich ließ sie los, sie drehte sich um und wackelte mit dem Hintern. Ich gab ihr den gewünschten Klaps, und sie stolzierte kichernd davon.

Dann setzte ich mich wieder zu Vanessa.

„Ich wusste nicht“, sagte ich, ohne zu wissen, ob sie mich hören konnte, „wie wild du sein kannst. Und ich freue mich darüber. Es tut mir leid, dass wir so lange gebraucht haben. Ab sofort wird sich das ändern. „

Sie rollte auf ihren Rücken und murmelte wieder etwas, ohne die Augen zu öffnen. Ich senkte den Kopf zu ihrem Mund.

„Was?“

„Halt die Klappe und küss mich!“.

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