Der Letzte Abend Teil 03

Telefonsex mit ECHTEN Frauen: Zusätzlich mit Kamera Funktion möglich!

von

ZerOOreZ

„Für diese speziellen Glücksmomente, wie sie viel zu selten auftreten“

Das Video

„Marie, denkst du bitte daran, den Film mitzubringen?“

Sebastian sah zu seiner Freundin, die auf die Frage des Biologielehrers nur nickte.

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„Film?“ flüsterte er etwas verwirrt.

Sie lächelte und gab ebenso leise zurück:

„Ja, wir haben einen Film über die Photosynthese zu Hause.

Der ist etwas frischer als die Dinger, die es hier in der Schule so gibt. Darum soll ich den mitbringen, damit wir ihn uns das nächste Mal anschauen können. „

Sebastian streichelte sanft Maries Hand.

„Es scheint doch Vorteile zu haben, wenn man einen Vater hat, der für das Fernsehen arbeitet. „

Marie spitzte etwas verlegen ihre dunkelrot gefärbten Lippen.

„Na ja, doch nur als Produktionsassistent beim Dritten.

Sebastian verließ nach weiteren drei Stunden, die in seinen Augen etwa so lang wie die gesamten Sommerferien gewesen waren, die Schule durch die großen Schwingtüren und betrat den weit ausufernden Schulhof, der nur von der Hauptstraße und dem Weg zum Parkplatz begrenzt wurde. Dort warteten schon Christian, Laura und Marie, die sich fröhlich zu ihm umdrehte, ihre Hände um seinen Hals schlang und ihn zärtlich küsste.

„Da bist du ja endlich.

Sebastian erwiderte den Kuss und zog sie noch ein bisschen dichter an sich heran.

„Lag nicht an mir. Aber manche Lehrer haben wirklich merkwürdige Vorstellungen. Etwa, dass man Hausaufgaben aufgeben müsste. Und das am ersten Schultag. Übel!“

„Kommt ihr mit zum Calchera?“ fragte Christian, nachdem die beiden Anderen ihre Umarmung gelöst hatten.

Marie schüttelte den Kopf.

„Ich hätte schon Lust auf ein Eis.

Gerade bei der Hitze. Aber wir haben schon etwas vor. Sind zum Essen eingeladen. „

„Oh, wohin denn?“ Das war Laura.

Sebastian antwortete, bevor Marie etwas sagen konnte.

„Bei Mike und seiner Freundin. Sie haben sehr geheimnisvoll getan. Nur, dass sie uns etwas sehr Wichtiges mitzuteilen hätten. Bin schon sehr gespannt. „

Christian klopfte seinem Freund auf die Schulter.

„Vielleicht wird dein Bruder Vater.

Und du darfst dich dann Onkel nennen. „

Sebastian zog die Möglichkeit für etwa fünf Sekunden erschrocken in Erwägung, grinste dann aber und sah zu Marie:

„Dann kann ich dich ja auch Tantchen nennen. „

„Püh!“ machte Marie und zog ihre Sonnenbrille etwas höher auf ihrer Nase.

20 Minuten später standen Sebastian und Marie vor der Wohnungstür der Freundin von Michael.

„Weißt du Schatzi, wenn ich mich hier so umsehe: Dein Bruder sollte zu seiner Freundin ziehen. „

Sebastian ließ den Blick wandern und verharrte auf dem Swimmingpool, der jedem Mieter der Apartmentanlage zur Verfügung stand und bei den stetig steigenden Temperaturen eine ungeheure Anziehung auf ihn ausübte.

„Dem kann man kaum widersprechen“, sagte er seufzend und klingelte.

Es dauerte nicht lange, bis man hören konnte, wie auf der anderen Seite ein Schloss geöffnet und die Tür aufgezogen wurde.

Es war Michael, der sie fröhlich begrüßte.

„Da seid ihr ja. Kommt rein. Das Essen ist auch gleich fertig. Wir essen draußen auf dem Balkon. Wollt ihr etwas zu trinken? Seb, Bier?“

Sebastian wollte schon begeistert zustimmen, sah im letzten Moment, wie Marie ihre Augen etwas weiter als sonst öffnete und sich auf die Lippen biss.

„Hast du vielleicht auch eine Cola?“

Michaels Blick wechselte kurz zwischen seinem Bruder und Marie, um dann laut zu lachen.

„Klar. Bier war um diese Zeit auch ein blödes Angebot. Marie, willst du auch eine Cola?“

„Cola ist gut, solltet ihr nicht rein zufällig Ginger Ale haben?“

„Trinkst du das auch so gerne? Hi, ihr beiden. Schön, dass ihr da seid. “ Das war Julia, die Freundin von Michael, die gerade die Küche verlassen hatte und mit einer Schürze, sowie einem Kochlöffel bewaffnet zur Tür kam.

„Ist mein absolutes Lieblingsgetränk. „

„Dann hast du Glück. Ich habe immer mindestens zwei Flaschen vorrätig. „

„Kann ich dir vorher in der Küche helfen?“ wollte Marie wissen.

„Gerne. Jungs, würdet ihr schonmal draußen decken?“ Julia gab, wohl um ihrer Bitte Nachdruck zu verleihen, Michael einen Klaps auf den Po und schob ihn in Richtung des Balkons.

Sebastian legte eine Gabel in einem präzisen 45 Grad Winkel neben einen tiefen weißen Teller und versuchte anschließend mit einem Glas ein gleichseitiges Dreieck zwischen Gabel, Teller und dem Glas zu erzeugen.

Dann sah er zu seinem Bruder, der sich ähnlich betätigte.

„Also Mike. Was hast du denn nun für große Neuigkeiten?“

Der schüttelte grinsend den Kopf:

„Wir haben Neuigkeiten. Und ich bitte dich, noch etwas Geduld zu haben. Ihr seid schon die Ersten, denen wir es erzählen. Aber erst nach dem Essen. Und zusammen. „

„Kannst du mir dann wenigstens sagen, was es zu Essen gibt?“

„Thailändisch.

Magst du das?“

„Gute Frage. Habe ich noch nie gegessen. „

Sebastian mochte Thailändisch. Sogar sehr.

„Julia …“ begann er und schluckte erst einmal den letzten Bissen herunter. Aus dem Augenwinkel sah er, wie Marie fast resignierend den Kopf schüttelte. Anderseits streichelte sie auch sein Knie. So schlimm konnte es also nicht sein. Er setzte erneut an.

„Julia, ich muss dir sagen, du bist ein großartige Köchin.

Es schmeckt wirklich ausgezeichnet. „

Diese nickte ihm fröhlich zu.

„Vielen Dank. Es macht aber auch Spaß, jemanden mit so viel Appetit essen zu sehen. “ Dann sah sie entsetzt zu Michael:

„Oh Gott! Ich klinge wie meine Mutter!“

„Guck mich nicht so Hilfesuchend an. Ich esse dein Essen auch immer mit großem Appetit, werde aber nie so dafür gelobt. “ Michaels Stimme klang gespielt beleidigt.

Julia sah ihm tief in die Augen:

„Bei dir ist das aber etwas anderes!“

„Ach ja! Und warum?“

„Weil du meistens nicht isst, sondern stopfst!“

Sebastian sah, wie sein Bruder rot wurde und fühlte auf einmal, wie Marie ihm in die Seite boxte:

„Siehst du! Ich habe dir doch gesagt, dass wir Frauen das merken. Wir sagen es nur euch zu liebe nicht.

Die Vier hatten gemeinsam den Tisch abgeräumt und es sich, mit Eisbechern ausgerüstet, in Julias Wohnzimmer auf den beiden Couches bequem gemacht.

Sebastian rutschte ungeduldig hin und her.

„Was sind das denn nun für Neuigkeiten? Das Essen ist vorbei! Ich will das jetzt wissen!“

Michael lächelte:

„Was denkst du denn?“

„Das du mich nicht so auf die Folter spannen solltest, Mike!“

Julia sah zu Sebastians Bruder:

„Ich denke, wir können es ihnen jetzt sagen, oder?“

Der nickte:

„Ich denke auch.

Willst du?“

„Wenn du mich lässt?“

„Einer von euch beiden soll es jetzt sagen!“ Das war Marie, welche die beiden aus ihren Augen anfunkelte und rot anlief, als sie merkte, dass sie fast geschrieen hatte. Sebastian streichelte seine Freundin und küsste sie zärtlich.

„Das ist schon in Ordnung, Schatz. Du hast nur das gemacht, was ich mir auch gewünscht habe. „

Alle lachten, aber schließlich ergriff Julia wieder das Wort:

„Michael und ich waren vergangene Woche einen Freund besuchen.

Und als wir anschließend an der Weser spazieren gegangen sind, hat er mich gefragt, ob ich ihn heiraten möchte. Ich habe „Ja“ gesagt!“ Sie hob, wie zum Beweis, ihre linke Hand, an der ein goldener Ring mit einem eingefassten Diamanten ruhte.

Sebastian tat das Erste, was ihm in den Sinn kam und fiel seinem Bruder um den Hals. Er wusste wie sehr Michael diese Frau liebte.

„Das ist ja mal ne krasse Neuigkeit! Super! Herzlichen Glückwunsch euch beiden!“ Er drückte auch Julia.

Marie schloss sich ihm an und drückte die beiden.

„Auch von mir alles Gute! Ihr werdet bestimmt sehr glücklich!“ Dann wandte sie ihren Blick zu Julia:

„Und wie hat er dir den Antrag gemacht? War es romantisch?“

Sebastian sah, wie Julias Augen zu ihrem Wohnzimmertisch wanderten, auf dem eine Vase, gefüllt mit roten Rosen stand.

„Oh ja! Das war es.

Aber das ist eine andere Geschichte. Erzähle ich dir wohl besser in der Küche. Ich denke, wir sollten die beiden Brüder mal für einen Moment alleine lassen. „

Marie nickte und stand gemeinsam mit Julia auf. Sebastian sah ihnen fragend nach.

„Warum gehen sie?“

Sein Bruder zögerte zwei Sekunden, bevor er antwortete.

„Weil es da noch etwas gibt, um das ich dich bitten möchte.

Aber unter vier Augen. „

Sebastians Aufmerksamkeit war sofort wieder bei seinem Bruder.

„Mann, das klingt ernst!“

„So schlimm ist es nicht. Eigentlich ist es sogar sehr schön. Würde aber viel Arbeit für dich bedeuten. „

Sebastian rutschte auf seinem Stuhl hin und her.

„Was soll ich denn tun?“

„Es würde mir viel bedeuten, wenn du mein Trauzeuge werden würdest.

“ Sebastian erkannte in den Augen seines Bruders, wie aufrichtig diese Bitte war, dann setzte er zur Antwort an.

„Mike, du weißt, wie sehr ich Arbeit verabscheue! Aber das wäre mir eine Ehre!“

Michael erhob sich und umarmte seinen Bruder:

„Ich danke dir! Egal, was die Frauen sagen, das hier rechtfertig ein Bier!“

„Oder zwei“, fügte Sebastian an, als er Michael in die Küche folgte.

Es war schon nach Mitternacht gewesen, als Sebastian und Marie wieder gegangen waren. Sie hatten sich entschieden, den letzten Bus zurückzunehmen. Marie hatte sich auf Sebastians Schoss gelegt und die Augen geschlossen. Ihre Hände hatte sie zwischen seinem Rücken und dem Sitz verschlossen. Sebastian sah nachdenklich aus dem Fenster, wie in der dunklen Nacht die Laternen vorbeizogen.

„War ein ganz schön aufregender Nachmittag, was?“ sagte Marie mit einem Mal.

Es klang etwas verschlafen.

Sebastian nickte.

„Unglaublich, dass er heiratet. Ich freue mich wirklich, aber es macht schon deutlich, dass es nie wieder so wird, wie früher. Ich vermisse die Zeiten, wo er noch bei uns gewohnt hat und wir beide gemeinsam alles Mögliche erlebt haben. „

Maries Hand streichelte sanft seine Wange.

„Wirst du jetzt auch noch. Es werden nur andere Dinge sein, die ihr erlebt.

„Das ist bestimmt auch richtig. Aber manchmal hat man eben Probleme damit, dass die Dinge anders werden. „

„Verstehe ich. Aber es wird bestimmt nicht schlechter werden“, gähnte Marie, drückte Sebastian etwas fester an sich und schloss wieder die Augen.

„Hoffentlich“, seufzte Sebastian und wandte sich wieder der dunklen Nacht und den einzelnen hellen Flecken, erzeugt von den surrenden Lichtern der Straßenlaternen, zu.

Nachdem Marie die Haustür aufgeschlossen hatte, eilte Sebastian nach oben in ihr Zimmer und ließ sich auf das große Bett plumpsen.

„Hey, was wird denn das?“ protestierte Marie und setzte sich neben ihn.

„Schlafen“, knurrte Sebastian und drehte sich weg.

„Ich will aber noch nicht schlafen!“ Marie klang überraschend munter. Sebastian fragte sich, wo das Mädchen war, dass im Bus schon fast weg geschlummert wäre.

„Du willst doch nicht reden? Ich bin echt müde. “ Sebastian bemühte sich, seine Stimme nicht zu genervt klingen zu lassen.

„Nicht wirklich. “ Marie griff mit ihrer rechten Hand zwischen Sebastians Beine, übte leichten Druck aus und streichelte langsam auf und ab. Es dauerte keine fünf Sekunden, bis Sebastian aufrecht im Bett saß.

„Ach, so müde bist du wohl doch nicht.

Sebastian ignorierte den kleinen Seitenhieb, sondern umarmte seine Freundin und küsste sie sanft. Aber Marie drückte ihn weg.

„Hey, nicht so schnell. Warte doch. Nein, auch wenn ich in deinen Augen sehen kann, was du davon hältst, vertraue mir. Ich habe da eine Idee!“ Dann sprang sie auf und verschwand aus dem Zimmer.

Sebastian erwog, wie groß die Chance war, dass er schon schlief und in einem Alptraum festsaß.

Es dauerte nur ein paar Minuten, bevor Marie zurückkam. Aber dabei handelte es sich schon um eine Zeitspanne, in der Sebastian feststellte, dass das Zählen von den kleinen Löchern in Maries Decke nur ein unzureichender Ersatz für Sex war. Schließlich, nach einer endlos langen Zeit öffnete sich die Zimmertür wieder und Sebastian sah, wie Marie mit einem schwarzen Gegenstand wieder hereinkam.

Er blickte sie zweifelnd an.

„Das ist ein Witz?“

Marie tat unschuldig. Als sei es eine völlig selbstverständliche Sache, baute sie die Kamera ihres Vaters in etwa einem Meter Entfernung vom Fußende des Bettes auf. Die Linse schien Sebastian anzugrinsen.

„Du willst uns filmen? Dabei?“

Marie setzte sich auf Sebastians Schoss, mit ihren Fingerkuppen strich sie vorsichtig über seine Wangen und ließ ihre Hände dann unter sein T-Shirt wandern.

Sebastian entfuhr ein leichter Seufzer und er musste sich sehr beherrschen, nicht einfach in das Spiel einzusteigen.

„Die Idee ist mir heute in der Schule gekommen. „, hauchte Marie in sein Ohr und ihre Hände tasteten unter Sebastians Hose. Aber die Erwähnung der Schule half Sebastian seine Erregung zu kontrollieren. Er befreite sich aus Maries lustvoller Handarbeit und wich einen halben Meter auf dem Bett zurück. Dann sah er seine Freundin kopfschüttelnd an:

„In der Schule? Was hat dich denn in der Schule auf so eine Idee gebracht?“

Marie, die offenkundig von Sebastians Flucht nicht begeistert war, griff seine Beine und zog ihn mit einem Ruck wieder zu sich.

Bevor er sich wehren konnte, hatte sie seine Hose geöffnet.

„Wegen den Kursfahrten. Du weißt, dass wir in zwei unterschiedlichen Wochen wegfahren und deshalb jeder von uns hier eine Woche alleine sein wird. „

Sebastian überlegte, ob es seine Freundin derart erregen konnte, zwei Wochen von ihm getrennt zu sein und verschränkte seine Hände hinter dem Rücken:

„Ich hoffe, da kommt jetzt noch eine stichhaltige Argumentation!“

Marie kletterte auf seinen Schoss und rutschte auf seinem Schritt, der noch immer von seiner Boxershorts bedeckt war, auf und ab.

Sebastian begann das Spiel zu genießen. Bemühte sich aber, sich nichts anmerken zu lassen und weiterhin den Unentschlossenen zu spielen.

„Na ja, in den beiden Wochen, in denen wir getrennt sind, können wir ja gar nicht so nett zu einander sein, wie jetzt. Und dann hat der von uns, der noch hier ist, dieses Video, was ihm hilft, sich an den anderen zu erinnern und die Trennung zu überstehen. „

Sebastian hob überrascht die Augenlider:

„Du meinst, du wirst vor diesem Film dir selbst …“

Bevor er den Satz beenden konnte, legte Marie ihm einen Zeigefinger auf die Lippen und flüsterte in sein Ohr:

„Ja, das werde ich.

Und es wird mir viel Spaß machen. Vielleicht nehme ich das auch auf und schenke es dir als kleinen Beweis meiner Zuneigung. „

Sebastian entschied, dass es an der Zeit war, seinen Widerstand zu beenden.

„Wo geht die Kamera an?“

Marie zog sein T-Shirt hoch und begann seinen Oberkörper mit ihrer Zunge zu verwöhnen.

„Die, mein Schatz, läuft, wenn das rote Licht brennt.

Sebastian Blick wechselte zwischen Kamera und seiner Freundin, die ihm jetzt seine Boxershorts herunterzog und an der Spitze seines besten Freundes zu lecken begann.

„Aber das Licht brennt doch schon die ganze Zeit?“ Sebastian blickte etwas verwirrt drein, bevor er das hinterhältige Lächeln seiner Freundin von unten entdeckte.

„Du bösartiges Wesen!“

„Warte, ich mache es wieder gut. “ Bevor sich Sebastian Gedanken darüber machen konnte, wie Marie es wieder gut machen wollte, entfuhr ihm schon ein lautes Stöhnen, als Marie das Lecken eingestellt und dafür zum saugen und mit ihrem Mund auf und abgleiten übergegangen war.

Ihre Hände streichelten währenddessen über seinen Oberkörper und mit ihre Zunge umschlang sie bei jeder Saugbewegung Sebastians dritte Hirnhälfte an einer anderen Stelle. Als sein Stöhnen immer heftiger wurde und sein Körper von selbst zu pumpen begann, stoppte Marie mit einem Mal und grinste ihn wieder gemein an.

„Du glaubst doch nicht, dass ich die hier schon eine Sauerei machen lasse, bevor ich selbst auf meine Kosten gekommen bin. Wir tauschen, aber hilf mir erstmal aus meinen Sachen!“

Sebastian verharrte einen Moment und beobachtete den vollaufgestellten Teil von sich.

Er zuckte zwar, würde aber weiter mitziehen. Dann zog er seine Freundin an sich heran, küsste ihren Hals und löste mit seinen Händen vorsichtig den Verschluss ihres Rocks. Dabei versuchte er gar nicht zu beachten, dass Maries Hände seine hinteren Pobacken gefunden hatten, und nun begannen zu kneifen und zu kneten. Langsam atmete er ihren Duft ein und seufzte. Das dezente Parfüm seiner Freundin, das jede ihrer Bewegung mit zu gehen schien und seinen Sinnen vorspielte, sie sei überall, ließ seine letzten Hemmungen fahren.

Inzwischen dachte er nicht an mehr an den kleinen Apparat, der jede seiner Bewegungen speicherte und auf Knopfdruck preisgeben würde.

Marie lag mittlerweile nur noch in ihrem roten BH und ihrem schwarzen Tange vor ihm. Sanft glitt er mit seiner Zunge und seinen Fingern ihren Oberkörper entlang, bevor er urplötzlich mit einer Hand den Verschluss ihres BH's löste. Marie kicherte.

„Da hat ja jemand dazu gelernt.

„Und es geht noch weiter“, erwiderte Sebastian, ließ seine Hände Druck auf ihre Brüste aufbauen und zu kreiseln beginnen. Gleichzeitig zog er mit seinen Zähnen an dem Tanga und bewegte ihn tatsächlich von ihrem Intimbereich weg. Marie hatte die Augen geschlossen und biss sich immer wieder auf die Lippen. Leise Laute der Zustimmung entfuhren ihren Lippen. Jetzt konnte Sebastian gemein grinsen, bedauerte allerdings, dass sie es nicht sehen konnte. Vor ihm lag die entblößte Scham seiner Freundin und Sebastian schluckte kurz.

Er hatte etwas Angst vor dem, was sie jetzt erwartete. Er sah, wie sie mit ihrem Körper zu wackeln begann. Sie wollte ihn spüren. Er atmete noch einmal tief durch und begann erst vorsichtig und dann mit immer mehr Selbstvertrauen Marie zwischen die Beine zu küssen und schließlich vollends zu lecken. Er spürte, wie Maries Hände sich in seinen Haaren verkrallten und ihn fordernder nach unten drückte.

Sebastian war über den Geschmack überrascht.

Nachdem er sich dran gewöhnt hatte, schmeckte es ganz angenehm. Und als er spürte, wie seine Freundin unter seiner Zungenarbeit immer mehr zu zucken begann und es ihr immer weniger gelang, ihr Stöhnen zu unterdrücken, stellte sich auch seine Erregung wieder vollends auf.

Als er fühlte, dass er immer mehr Flüssigkeit während seiner Bemühungen zu schlucken bekam, stoppte er und sah amüsiert zu, wie Marie noch etwa drei Sekunden brauchte, bis sie ihr Zucken unter Kontrolle hatte.

Sie öffnete ihre Augen und sah ihn fast flehentlich an.

„Nicht aufhören. „

Sebastian betrachtete sie für einen kurzen Moment schweigend. Es raubte ihm den Atem. Sie war wunderschön, wie sie nackt und erregt vor ihm lag. Er wusste nicht, ob es für ihn einen verlockenderen Anblick gab.

„Was guckst du?“ wollte Marie wissen, die es inzwischen geschafft hatte, sich wieder etwas unter Kontrolle zu bekommen und ihr Gesicht gegen ihre rechte Schulter drückte.

Sebastian brauchte einen Augenblick, bevor er die passenden Worte fand.

„Eigentlich habe ich gestoppt, damit wir jetzt richtig anfangen können. Aber, und das wird sich jetzt wie aus einem schnulzigen Liebesroman anhören, hast du mir mit deinem Körper den Atem geraubt. „

Marie presste ihre Zunge durch die Zähne und lächelte dann.

„Danke. Komm, leg dich neben mich. „

Sebastian tat wie geheißen und die beiden begannen sich zu küssen, während sie ihre Hände um den Körper des anderen schlossen, sich dicht an sich pressten und sich leicht auf und ab bewegten.

Irgendwann löste Marie dann ihren Griff, tauchte blitzschnell zu ihrem Nachttisch, holte aus einer Schublade ein Kondom, zog es Sebastian über und rollte ihn auf seinen Rücken. Er dirigierte sie direkt über sein bestes Stück und mit einem Ruck ließ sie sich fallen und nahm es in sich auf. Beiden entfuhr ein kurzer Schrei der Lust, dann begann Marie sich auf und ab, vor und zurück zu bewegen und Sebastian versuchte sein Bestes, durch einen entgegen gesetzten Rhythmus zu helfen.

Es dauerte nicht lange, bis er merkte, wie er sich stark zusammenreißen musste, um nicht der Situation und der Lust nachzugeben. Auch Marie verkrampfte inzwischen immer mehr und ihre Schreie wurden lauter und kamen in immer kürzerem Abstand.

„Wie sieht es aus?“ keuchte er.

„Lass uns jetzt kommen!“ erwiderte sie und krallte ihre Hände in seinen Rücken.

Es dauerte noch zwei Stöße, bevor beide ihre Lust herausschrieen und Sebastian endlich ausstoßen durfte, was er so lange zurückgehalten hatte.

Er war nur noch in der Lage, seine Freundin zu küssen und ließ sich zurück auf das Bett fallen. Aus den Augenwinkeln erkannte er noch, wie Marie die Kamera ausschaltete und sich nach vorne plumpsen ließ. Im Fallen löschte sie noch das Licht im Zimmer.

Sie lag auf dem Bauch neben Sebastian und guckte ihn aus ihren großen Augen an:

„Decke?“

„Brauchen wir nicht.

Draußen ist es heiß!“

Sebastian saß am Frühstückstisch und aß mit großem Appetit sein zweites Brötchen. Marie löffelte ein Müsli, sah dann aber auf:

„Sag mal, haben wir heute nicht wieder Bio?“

Sebastian dachte kurz nach und nickte.

„Müssten wir! Auf der Mitternachtsleiste. Fünfte und sechste Stunde. „

Marie schüttelte angewidert den Kopf.

„Und das am Freitag.

Man sollte keinen Unterricht Freitags zu dieser Zeit haben. Aber trotzdem kann ich dann ja diesen Film über die Photosynthese mitnehmen. „

Sebastian stimmte zu.

„Dann hast du das wenigstens schon erledigt. „

Sebastian musste lachen und spuckte versehentlich ein Stück Brötchen aus, als er sah, dass Marie ihren Dackelblick aufgesetzt und ihre Lippen ein Bitte geformt hatten.

„Ich soll ihn holen, nicht war?“

„Wenn du das tun würdest…“

„Wo ist er denn?“

„Mein Vater hat mir, bevor er gestern gefahren ist, geschrieben, er hätte ihn auf meinen Schreibtisch gelegt.

Sebastian verzichtete auf eine Antwort, sondern erhob sich und verließ die Küche.

„Ich liebe dich!“ rief Marie ihm noch hinter her.

Sebastian eilte kopfschüttelnd die Treppe hoch.

„Ja, ja und ich liebe Sex. Trotzdem habe ich dich heute Morgen nicht darum gebeten. “ Es machte ihm Spaß den Beleidigten zu spielen.

Sebastian öffnete Maries Zimmertür, ging an dem Bett und der noch immer aufgebauten Kamera vorbei und stand vor dem Schreibtisch.

„Immerhin ist das Video wirklich hier“, sagte er dann und hob das schwarze Band auf. Dann eilte er wieder die Treppe hinunter. Dort wartete Marie auf ihn.

„Hast du es?“

„Jap! War kein Problem. „

Der Biologielehrer trat an ihren Tisch.

„Hast du an zufällig an das Band gedacht, Marie?“

Diese begann über das ganze Gesicht zu lächeln.

„Habe ich, Herr Baumann. Hier ist es!“ Dann holte sie die Kassette aus ihrer Tasche und reichte sie weiter.

„Vielen Dank, wir wollen uns das Morgen schon auf einer Konferenz ansehen. „

Marie schaute überrascht:

„Auf einer Konferenz?“

Herr Baumann nickte:

„Es ist zwar Samstag, aber wir haben eine Fortbildung. Das Hotel soll ganz schön sein.

Es ist 150 km von hier, ich fahre heute schon. Morgen wird jemand von meinen Kollegen mit unseren Materialien nachkommen. Der soll den Film dann auch gleich mitnehmen. Unsere eigene Auswahl ist ja schon sehr angestaubt. “

Nachdem er das gesagt hatte, verließ er Sebastians und Maries Tisch wieder. Sebastian sah daraufhin seine Freundin an:

„Mehrtägige Fortbildung in einem Hotel? Der Lehrerberuf scheint doch manchmal ganz nett zu sein.

Marie verzichtete auf eine Antwort und gab ihm stattdessen einen Kuss.

Sebastian kringelte mit einer Gabel die letzten Spaghetti, die sich auf seinem Teller befanden, trank zeitgleich einen Schluck Eistee und beobachtete Marie, die sich statt eines warmen Essens einige Erdbeeren in eine Schüssel mit Corn Flakes geschüttet hatte. Nachdem er den Schluck getrunken hatte, begann er mit zwei Fingern immer schneller auf das Glas zu tippen.

Er hatte versucht, es zu ignorieren, aber die Neugier brachte ihn fast um. Er biss sich auf die Lippen und schrie fast auf, weil er viel zu viel Druck ausgeübt hatte. Er wusste einfach nicht, wie er das Thema ansprechen sollte, aber er hatte Glück, da Marie irgendwann von ihrer Schüssel aufschaute und ihn mit ihren großen Augen, in denen Sebastian sich so oft verlor, anblickte.

„Schatz, du wirkst so nervös.

Geht es dir nicht gut?“

Sebastian schluckte die Nudeln herunter.

„Ehrlich gesagt nicht so besonders. Bist du gar nicht neugierig?“ Er dachte, als er die Frage gestellt hatte, er könne ein Blitzen in ihren Augen wahrnehmen, aber sie sah nur wieder auf ihre Schüssel herunter.

„Worauf denn?“

„Auf den Film. „

„Über die Photosynthese?“

Sebastian schüttelte entgeistert den Kopf.

Sie konnte das doch nicht wirklich meinen.

„Ich meine unseren Film. Den wir gestern Abend gedreht haben. „

Marie begann laut zu lachen und irritierte Sebastian so noch mehr.

„Ich hatte schon befürchtet, du würdest nie fragen und ich hätte es als Erste ansprechen müssen. Komm, wir gehen rauf!“ Kaum hatte sie die Sätze beendet, ließ sie ihren Löffel fallen und stand auf.

Sebastian folgte ihr und es begann ihm langsam zu dämmern, dass sie ihn wieder drangekriegt hatte.

„Du bist so böse. “ rief er ihr dann im Spaß auf der Treppe zu. Sie blieb stehen und grinste.

„Dann bist du nur ein weiterer Kerl, der auf böse Mädchen steht. “ Danach eilte sie weiter in Richtung ihres Zimmers. Sebastian sah ihr noch einen kurzen Moment hinterher.

„Einmal, nur einmal, würde ich gerne mal so einen verbalen Schlagabtausch gewinnen.

Mit ausholenden Schritten hatte Sebastian Marie doch noch erreicht und sie betraten gemeinsam ihr Zimmer. Marie lief an ihrem Bett vorbei und schob auf dem Schreibtisch ihre Schulsachen beiseite. Sebastian beobachtete sie und bekam zum ersten Mal ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend, atmete dann aber durch, als er sah, wie sie triumphierend eine schwarze Kassette in die Höhe hob.

„Hier ist er!“

Sebastian ließ sich aufs Bett fallen.

Marie schob das Band in das Abspielgerät und kuschelte sich dann zu ihm. In ihrer Linken hatte sie die Fernbedingung und drückte die Play- Taste.

„Die Photosynthese ist einer der spannendsten und lehrreichsten Prozesse in der Natur …“

Sebastian und Marie sahen sich fast zeitgleich erschrocken in die Augen und wurden käseweiß. Sebastian fand als Erster seine Sprache wieder.

„Wie groß ist die Chance, dass noch ein dritter Film auf deinem Schreibtisch lag?“

Maries Augen waren weit aufgerissen, sie schüttelte ungläubig den Kopf:

„Die besteht nicht!“

„Dann haben wir Herrn Baumann …“

Marie nickte und beendete seinen Satz:

„…Unseren Privatporno gegeben.

Die beiden hatten ihre Schuhe in absoluter Rekordzeit angezogen, sich ihre Fahrränder geschnappt und traten mit ihrer ganzen Kraft in die Pedalen, um in die Schule zurückzukommen. Sebastian atmete schneller, als er das ehemals rote und inzwischen schrill gelb gestrichene Gebäude vor ihnen auftauchen sah.

„Schneller!“ versuchte er Marie anzutreiben, die etwas zurückgefallen war.

„Fahr vor! Ins Lehrerzimmer!“ kam zurück.

Exakt 1 Minute und 23 Sekunden später, das hatte Sebastian über seinen rasselnden Atem ausgemessen, warf er sein Rad achtlos zur Seite, sprintete zu den großen Eingangstüren, riss sie auf, durchquerte die Lobby, bog links in das Schulforum ab, dessen linke Seitenwand auch gleichzeitig eine Außenwand des Lehrerzimmers war und öffnete eine der großen Türen.

„Herr Baumann?“ rief er in den weit auslangenden Raum, ohne ihn gesehen zu haben und stützte keuchend seinen Oberkörper mit Hilfe seiner Arme auf seinen Knien ab.

Die anwesenden Lehrer sahen sich überrascht um und Sebastians Englischlehrerin, die selbst noch sehr jung war, kam besorgt zu ihm.

„Sebastian! Wie siehst du denn aus?“

Anstatt die Frage zu beantworten, wiederholte dieser nur seine Eingangsbemerkung.

„Herr Baumann? Ist er noch hier?“

Seine Englischlehrerin schüttelte den Kopf und Sebastian hatte den Eindruck, als würde klirrend etwas in seinem Kopf zerbrechen.

„Verdammt!“ Er drehte sich mit einem verzweifelten Kopfschütteln weg, als ihn die Stimme seiner Englischlehrerin zurückhielt.

„Aber er ist gerade erst gegangen. Wenn du schnell bist, kannst du ihn noch auf dem Parkplatz erwischen. „

Sebastians Lebensgeister erwachten sofort wieder, ohne sich zu bedanken, drehte er sich um und verließ wiederum rennend das Lehrerzimmer.

Vor den Eingangstüren wartete schon Marie, die ihn fragend ansah. Sebastian deutete nur zu der Straße, die neben dem Schulgebäude von der Hauptverkehrsstraße entlang führte und, das war vom Schulhof aus nicht sichtbar, auf dem Parkplatz endete.

„Da lang!“ rief er und lief weiter ohne stehen zu bleiben.

Als sie fast Dreiviertel des Weges zum Parkplatz zurückgelegt hatten, kam ihnen von dort ein Auto entgegen.

Marie und Sebastian traten an die Seite und es dauerte ein paar Sekunden bis Sebastian realisiert hatte, wer an ihnen vorbeigefahren war.

„Das war er!“ schrie er über die Straße und drehte sich sofort um die eigene Achse, hob seine Arme, begann zu winken und dem Wagen hinterherzulaufen. Marie tat es ihm gleich. Sebastian kam genau vier Schritte weit, in denen sich seine Geschwindigkeit und seine Hoffnung gleichsam erhöhten. Aber genau in diesem Moment, in dem Sebastian zu schreien beginnen wollte, um so vielleicht Fußgänger, die sich noch vor dem Auto seines Lehrers befanden, auf den Wagen aufmerksam zu machen, übersah er das große runde Geschoss, dass sich mit rasender Geschwindigkeit seinem Kopf näherte und mit einem lauten Aufschlag mit seiner rechten Gesichtshälfte zusammenzuprallte.

Sebastian öffnete gerade den Mund, dann explodierte der Schmerz und er begann zu taumeln, um dann zu stürzen. Schreiend hielt er sein Gesicht. Marie bliebt sofort stehen, drehte sich um und lief zu Sebastian zurück.

Sebastian brauchte zwei Minuten, bis der Schmerz nachließ und er das Gesicht wieder ohne komisches Gefühl bewegen konnte. Er sah, dass Marie sich zu ihm heruntergebeugt hatte und ihn sorgenvoll ansah. Aber Sebastian musste noch immer die Desorientierung bekämpfen.

„Was war das?“ wollte er wissen.

Bevor Marie antworten konnte, traten drei Jugendliche, die Sebastian als Neuntklässler identifizierte, an die beiden heran.

„Ähm, können wir vielleicht unseren Fußball wieder haben?“

Erst jetzt bemerkte Sebastian den Ball, der seelenruhig einige Meter neben ihm zum Stillstand gekommen war. Besorgt sah er zu Marie:

„Der Baumann?“

Sie biss sich auf die Lippen.

„Weg!“

„Shit!“

„Ähm, unser Ball?“

Sebastian wurde zornig, griff den Ball und schmiss ihn in Richtung der Jungs, die neben der Straße auf der Wiese gegenüber vom Schulgebäude gespielt hatten, bis einem von ihnen der Schuss ausgerutscht war.

Sebastian griff nach Maries Hand und stand zitternd auf, um dann ein paar Schritte auf die Jungs zuzugehen.

„Wer von euch hat geschossen?“

Die Jungs sahen sich erst schweigend an, schließlich trat dann der Größte aus der Gruppe hervor.

„Herzlichen Glückwunsch! Das war eventuell ein one million dollar shot!“

Marie und Sebastian hatten das Schulgelände verlassen, waren auf den Marktplatz gegangen, hatten sich ein Eis gekauft und auf eine der Bänke am Ententeich gesetzt. Keiner von beiden sagte etwas. Schließlich schluckte Sebastian sein letztes Bisschen Eis herunter und brach das Schweigen:

„Was machen wir jetzt?“

Marie zuckte mit den Schultern:

„Bei ihm anrufen?“

„Schöne Idee.

Leider hat er keine Familie und er hat doch gesagt, dass er heute schon in dieses Hotel fährt. Wo das genau ist, hat er natürlich nicht gesagt!“

Marie, die sich bis eben an Sebastians Schulter gelehnt hatte, zog mit einem Mal den Kopf weg. Sebastian blickte sie fragend an und erschrak, als er sah, dass ihre Gesichtszüge seltsam hart wirkten.

„Geht es dir nicht gut?“

„Wieso hast du heute Morgen nicht einfach die Beschriftung auf dem Video gelesen? Auf dem Biofilm stand in großen und breiten Buchstaben Photosynthese!“ Ihre Stimme klang aggressiv, Sebastian zog sich instinktiv einige Zentimeter zurück.

„Vermutlich aus demselben Grund, aus dem du unser Privatvideo direkt neben dem Biofilm deponiert hast! Und jetzt komm wieder runter! Wenn wir uns streiten, bringt uns das den Film auch nicht zurück!“

Marie ließ ihre Schultern, die bis eben angespannt waren, wieder sinken und nickte. Sebastian musste ein Lächeln bekämpfen. Der Tag hatte doch etwas Gutes. Er hatte sein Streitgespräch gewonnen.

Marie unterbrach mit zögerlicher Stimme diesen inneren Triumph:

„Vielleicht ist ja doch noch nicht alles verloren.

Sebastian konzentrierte sich sofort wieder auf sie.

„Wie meinst du das?“

„Nun ja, wir wissen, dass sich unser Film noch in der Schule befindet. Er hat es gesagt. Der soll erst Morgen mitgenommen werden. „

Sebastian nickte.

„Nur leider wissen wir nicht, wann und von wem. „

Maries Augen blitzten.

„Aber wir wissen, dass er heute Nacht in der Schule ist.

Da könnte man ihn wiederbeschaffen. „

Sebastian konnte ein Grinsen nicht unterdrücken.

„Du willst in die Schule einbrechen? Das hier ist keine amerikanische Teenagerkomödie!“

Marie zuckte mit den Schultern:

„Wenn du keine bessere Idee hast? Es sei denn, es ist dir egal, wenn morgen früh Lehrer aus dem ganzen Land uns beide in Aktion sehen können. „

Sebastian verschluckte mit einem großen Happen seine Eiswaffel.

„Okay, aber alleine werden wir das nicht schaffen. „

Marie spitzte ihre Lippen.

„Da hast du Recht. Christian und Laura helfen uns bestimmt. Wir haben ja eh noch nicht gewusst, was wir heute Abend machen wollten!“ Beim letzten Teil lachte sie laut auf.

Sebastian fiel auf einmal etwas ein, er legte seine Stirn in Falten.

„Beim Abistreich von Mike hat sein Jahrgang über Nacht die ganze Schule mit Wasserbomben ausgelegt.

Er war damals im Streichkomitee. Er sollte eigentlich wissen, wie wir da reinkommen. „

„Glaubst du, er würde uns helfen?“

Sebastian zückte sein Handy.

„Ich werde ihn fragen müssen!“

Es klingelte zwei Mal, bevor am anderen Ende abgehoben wurde.

„Sep, kann ich dich später anrufen?“ Michael klang gestresst.

„Es ist wichtig. Hast du nicht jetzt Zeit?“

Einige Sekunden gab es nur Rauschen in der Leitung.

„Wir sind hier im Reisebüro und holen uns Angebote für die Flitterwochen. Kannst du mir vielleicht mit einem Satz beschreiben, worum es geht?“

Sebastian begann zu lachen:

„Wie wäre es mit „ich möchte in die Schule einbrechen“?“

Michael brauchte einige Zeit bis er antworten konnte.

„Wo seid ihr?“

Zwei Stunden später saßen Christian, Laura, Michael, Julia, Marie und Sebastian beim Italiener.

Sebastian hatte mit kurzen Worten, wobei sein Kopf mindestens ebenso rot, wie der von Marie geworden war, das Problem erläutert. Anfangs hatten alle gelacht, aber nachdem sie das Problem in seiner Tiefe verstanden hatten, war nur noch Stille am Tisch. Schließlich war es Julia, die wieder Bewegung in die Sache brachte, indem sie nickte, um dann zu sagen:

„Ihr habt recht. Ihr müsst euch den Film zurückholen!“

Sebastians Bruder streichelte die Hand seiner Verlobten:

„Ich sehe da auch keinen anderen Weg.

Ihr wollt ja nichts stehlen, sondern nur euer Eigentum zurückbekommen. Und das ist so privat, dass ich euch helfen werde. „

Christian schlug mit der Hand auf den Tisch:

„Auf mich könnt ihr auch zählen!“

Laura nickte:

„Auf mich natürlich auch! Wenn ihr mir versprecht, dass wir den Film nicht sehen müssen. Damals das im Wald, das hat schon gereicht!“

Sebastian hatte Maries Hand unter dem Tisch gegriffen und beide drückten fest zu.

Dann ergriff er das Wort:

„Ich danke euch. Auch für eure Reaktionen. Mike, bei eurem Abistreich ward ihr doch schonmal über Nacht in der Schule. Wie seid ihr damals reingekommen?“

Michael trank einen Schluck des Bieres, dass vor ihm stand.

„Übers Dach. Aber wir sollten warten bis es elf ist und nicht mehr so viel Verkehr auf den Straßen fährt. Wir müssen ja nicht von aller Welt gesehen werden.

Marie nickte:

„Sehe ich auch so. Und um uns die Zeit zu vertreiben: Herr Wirt, noch eine Runde auf unsere Rechnung!“

Die Zeit war dahin geschlichen, aber schließlich hatte der kleine Zeiger doch die Elf erreicht und die Sechs waren auf das Dach der Schule, was etwa 30m über dem Erdboden lag, mit Hilfe der Feuerwehrleiter geklettert. Michael hatte sie zu einem Verschlag geführt, aus dem eine eiserne Tür ragte.

„Von hier kommt man in die Kunsträume und den Rest der Schule“, erklärte er.

Julia stand dicht neben ihm.

„Die Tür ist aber abgeschlossen. „

„War sie damals auch. Man bekommt sie ganz leicht mit einer Kreditkarte auf. “ Kaum hatte Michael zu Ende gesprochen, da reichte ihm Sebastian auch schon seine EC — Karte.

„Ist nur gerecht, wenn meine Karte kaputt geht.

Michael lächelte.

„Das wird sie nicht. “ Dann nahm er die Karte und begann die Tür zu bearbeiten, wobei Julia ihn fasziniert beobachtete.

„Schatz, wir kennen uns so lange. Und jetzt muss ich sehen, dass du so etwas wirklich schon mal gemacht hast. „

Michael ging auf das Kompliment nicht ein, sondern begann zu fluchen.

„Irgendwas ist anders! Das Scheißding geht nicht auf!“

Sebastian klopfte seinem Bruder auf die Schulter und versuchte ihn zu beruhigen.

„Lass dir Zeit! Wenn nötig bis morgen früh. Nur mit der Ruhe!“

Der sah ihn genervt an:

„Ich habe Ruhe, was nichts daran ändert, dass diese Scheißtür nicht aufgeht!“

Das laute Aufstampfen eines Fußes ließ alle aufhorchen.

„Herrschaften, ich denke das reicht jetzt! Bitte alle umdrehen und die Hände hoch! Polizei!“

Die Lichtkegel zweier Taschenlampen durchschnitten die Dunkelheit und ein männlicher, sowie ein weiblicher Polizist kamen näher.

Der männliche Polizist hatte eben auf sich aufmerksam gemacht. Sebastian sah verzweifelt zu Christian und flüsterte:

„Hat denn keiner Schmiere gestanden?“ Dessen Gesichtsausdruck war Antwort genug, aber bevor Sebastian sich beschweren konnte, ergriff wieder der Polizist das Wort:

„Wer von euch will mir denn nun erklären, was das hier werden soll?“

Sebastian schüttelte resignierend den Kopf und wollte die Schuld auf sich nehmen, aber Julia war mit ihrer Reaktion schneller.

„Johannes? Steffi? Seid ihr es? Michael, schau, das sind doch die beiden!“

Sebastian erkannte, dass sie ihre Augen in der Dunkelheit zusammengekniffen hatte, um besser sehen zu können. Auch sein Bruder schaute nun die Polizisten an und schien sie identifizieren zu wollen. Der Lichtkegel des männlichen Polizisten strahlte erst Julia und dann Michael ins Gesicht, dann sah Michael, wie der männliche Polizist anfing zu lachen.

„Ihr beide! Was macht ihr denn hier? Um Gottes Willen, nehmt die Hände wieder runter!“

Sebastian sah verstört zu seinem Bruder, der durchzuatmen schien.

„Mach dir keine Sorgen, Sep. Sie haben mit uns Abi gemacht. Aber ich denke, du wirst jetzt etwas erzählen müssen. „

Sebastian nickte und sah zu den beiden Polizisten.

„Ich und meine Freundin müssen das wohl auf uns nehmen. Aber wir sehen keine andere Möglichkeit mehr!“

Zum ersten Mal ergriff die weibliche Polizistin das Wort:

„Da bin ich aber gespannt!“

Sebastian erklärte zum zweiten Mal die verzwickte Situation, in der sich er und Marie befanden, um dann auf die Reaktion von Johannes und Steffi zu warten.

Johannes sah ihn an und biss sich dann auf die Lippen:

„Ich habe Verständnis für eure Lage. Aber ich bin inzwischen Polizist. Ich kann euch nirgendwo einbrechen lassen. „

Marie nahm Sebastians Hand und nickte:

„Das verstehen wir. Bleibt uns also nur zu hoffen, dass der Baumann unseren Film schnell ausmacht und ihn uns am Montag wiedergibt. „

In dem Moment trat Steffi ruckartig einen Schritt vor, ihre Augen waren weit geöffnet.

„Baumann? Karl Baumann? Biologie?“

Sebastian nickte nur. Steffi wandte sich ab und ging energischen Schrittes zur Tür.

„Der hat mich durchs Abi fallen lassen. Mit der lächerlichen Karte kriegt ihr diese Tür nie auf! Johannes, komm gefälligst her und hilf mir!“

Der lachte:

„Ich kann euch zwar nirgendwo einbrechen lassen, aber ich kann euch scheinbar dabei helfen.

„Wo bleibst du?“ Steffis Stimme klang schrill.

Johannes seufzte:

„Ja doch, ich mache die Tür ja schon auf. „

Dank der Mithilfe der beiden Polizisten hatte es nicht lange gedauert, bis sich das Schloss ergeben und den Zutritt zum Gebäude freigegeben hatte. Die Einbrecher standen in einem großen Kreis und Michael ergriff das Wort:

„Da wir nun schon drin sind, schlage ich vor, dass wir uns aufteilen.

Sep und ich gehen zu den Bioräumen, um das Band zu holen. Ich habe schon etwas Erfahrung mit diesen Räumen. Zwei gehen nach oben und passen auf, dass wir nicht noch anderen Besuch von den Ordnungshütern bekommen. Der Rest verteilt sich im Gebäude und hält Ausschau. „

Sebastian nickte, um dann aber selbst noch etwas anzufügen:

„Ich schlage vor, ihr stellt eure Handys auf Vibration, so dass wir unauffällig über sie kommunizieren können.

Alle signalisierten ihre Zustimmung und Sebastian machte sich mit Michael auf den Weg.

Fünf Minuten später hatten die Brüder ihr Ziel erreicht und knieten vor der Tür des Biologiemateriallagers. Michael bohrte mit einem kurzen Stück Draht, dass er von Christian erhalten hatte, im Schloss. Sebastian beobachtete ihn dabei interessiert.

„Willst du mir erzählen, was du damit meinst, dass du schon Erfahrungen mit diesen Räumen hast?“

Michael begann laut zu lachen:

„Wollen schon.

Aber irgendwie ist das kein Thema für uns beide. Hat zu viel mit Natalie zu tun. „

Sebastian grinste:

„Akzeptiert. Mehr muss ich gar nicht wissen. „

Michaels Gesicht begann zu strahlen, als es in der Tür hörbar klickte.

„Geschafft. Sie ist auf!“

Sebastian wollte gerade erleichtert seufzen, als ein tiefes Knurren, gefolgt von einem tapsenden Geräusch ihm zuvor kam.

Er sah seinen Bruder sofort erschrocken an. Dieser erwiderte panisch den Blick.

„Sag mal, Seb! Der Hausmeister, hat der eigentlich noch seinen Deutschen Schäferhund?“

Das tapsende Geräusch kam näher.

„Ja, hat er! Wieso?“

Ein erneutes Knurren kam hinter ihrem Rücken auf.

„Ach, nur so! Lauf!“

Sebastian sprang sofort auf und lief gemeinsam mit seinem Bruder los.

Mit diesem Verhalten hatten sie den Hund wohl überrascht, denn er zögerte einige Sekunden, bevor er laut bellend die Verfolgung aufnahm.

Die beiden Brüder rannten durch das Erdgeschoss der Schule, aber der Hund kam immer näher. Sebastian schaute panisch zu Michael herüber. Was tun, schienen seine Augen zu fragen. Michael erkannte es und zuckte mit den Schultern, während der Hund so nahe gekommen war, dass er sie mit einem Sprung erreichen würde.

Aber auch ein anderes Problem baute sich auf. Denn, sobald die beiden noch eine Glastür passiert hatten, würden sie in der großen Eingangshalle stehen, deren Türen verschlossen waren, was ihnen den Fluchtweg versperrte.

Als sie die letzte Glastür durchquert hatten, drehten sie sich um und sahen, wie der Schäferhund mit fletschenden Zähnen immer näher kam. Er trieb die beiden mit dem Rücken immer weiter zu den großen Zugangstüren der Schule, die abgeschlossen waren.

Sebastian sah zu seinem Bruder:

„Wenn er springt und wir schnell sind, haben wir eine Chance. „

Der nickte:

„So machen wir es. „

Sebastian schaute über seine Schulter und erkannte, dass das Glas, was ihm die Flucht verwehrte, inzwischen nur noch einen knappen Meter entfernt war. Währenddessen schritt der Hund langsam und bedächtig vor den beiden her und schien keinen von ihnen aus den Augen zu lassen.

Sebastian und Michael spürten das Glas der Zugangstür wohl zeitgleich an ihrem Rücken. Der Hund kam immer näher und schließlich war es soweit. Seine Zunge fuhr noch einmal kurz über seine Zähne, dann fletschte er sie, bellte, setzte zum Sprung an, sprang, begann mitten in der Luft zu quietschen und stürzte zu Boden. Sebastian und Michael sahen sich fragend an, da trat Johannes aus dem Dunkel.

„Das war höchste Eisenbahn“, meinte er und blickte zu dem Hund, der sich noch immer auf dem Boden wand, dann hielt er grinsend einen kleinen silbernen Gegenstand in die Höhe.

Sebastian und Michael blickten ihn fragend an.

„Wisst ihr, wie viele bösen Typen scharfe Hunde bei sich haben, um, wie sie sagen, ihre Privatsphäre zu schützen? Da hat uns unser Arbeitgeber mit diesen kleinen Hundepfeifen ausgestattet. Die Frequenz ist derart hoch, dass nur die Hunde sie hören können. In fünf Minuten geht's ihm wieder gut und ich musste ihm kein Leid antun. “

„Schöne Erfindung“,meinte Michael und ging einen Schritt dichter an den Hund heran.

Sebastian trat neben ihn und konnte auf einmal ein Lachen nicht mehr unterdrücken. Michael sah ihn fragend an:

„Was ist so lustig?“

Sebastian drehte den Kopf in Richtung seines Bruders:

„Das ich vor 24 Stunden noch Angst hatte, dass du und ich, jetzt wo du verlobt bist und heiraten wirst, viel weniger Scheiße bauen werden als früher. „

Michael ließ seinen Blick von der Schule zum Hund und wieder zurück kreisen, um dann auch zu lachen:

„Du siehst, manche Dinge werden sich wohl nie ändern.

“ Johannes trat neben Michael und klopfte ihm interessiert auf die Schulter:

„So so, du wirst also heiraten. Wen denn?“

„Mich!“ kam von der anderen Seite der Halle, wo Julia gemeinsam mit Marie und Steffi angelaufen kam. Sebastian seufzte erleichtert, als er sah, dass Marie ein Videoband in ihren Händen hielt.

„Ist es das?“ wollte er wissen und ging auf sie zu. Es war Steffi, die ihm antwortete:

„Wir haben es nicht lange gesehen.

Es waren aber nackte Körper beim Akt darauf. Und die Frau hatte rote Haare. „

Sebastian nickte:

„Okay, dann ist es Unseres. “

Michael stand inzwischen neben ihm.

„Wieso habt ihr es überhaupt geholt?“

Sebastian sah, wie die drei Frauen anfingen zu grinsen.

„Weil wir den Hund gehört haben. Da dachten wir, ihr habt im Moment wohl Besseres zu tun.

Sebastian schüttelte den Kopf.

„So witzig kann ich das nicht finden. Ich hatte ziemliche Angst!“

Marie trat einen Schritt vor, nahm sein Gesicht zärtlich in ihre Hände und küsste ihn.

„Ich doch auch. Hauptsache ist doch, dass es gut ausgegangen ist. „

Bevor Sebastian antworten konnte, begann es in seiner Hose auf eine Art zu vibrieren, die nichts mit Maries Küssen zu tun hatte.

Eilig kramte er sein Handy hervor. Es war Christian.

„Basti, ihr haut jetzt besser ab. Der Hausmeister macht tatsächlich noch einen Kontrollgang auf dem Gelände. „

„Ist gut, wir treffen uns auf dem Dach. “ In die Runde sagte er dann:

„Das Herrchen des Hundes kommt her. Zeit für uns, zu gehen. „

Dem wollte keiner widersprechen, so vereinigte sich die Gruppe auf dem Dach der Schule wieder, um daraufhin in eine Kneipe zu ziehen, in der Marie und Sebastian eine Runde Bier schmissen.

Irgendwann erhob sich Sebastian, um sich erst zu räuspern und zu versuchen, den Fakt zu ignorieren, dass auf einmal viele Augenpaare auf ihn gerichtet waren:

„Freunde, Marie und ich möchten euch herzlich danken. Wir wissen, dass es längst nicht selbstverständlich war, was ihr für uns getan habt. Das werden wir nicht so schnell vergessen!“

Die Runde lächelte ihn wohlwollend an und Christian rief ihm zu:

„Solange dir klar ist, dass wir dir jetzt einen Gefallen getan haben und vielleicht eines Tages auch gerne einen Gefallen hätten.

“ Sebastian grinste seinen Freund an:

„Das klingt nach einem fairen Geschäft, Don Corleone!“

Marie und Sebastian waren wenig später gegangen und kuschelten sich in Maries Bett aneinander. Sebastian sah sie auffordernd an.

„Los jetzt! Nach dem ganzen Stress will ich nun auch was sehen!“

„Geht mir nicht anders“, stimmte Marie zu und drückte die Play Taste. Sofort kam das Bild und die beiden konnten sehen, wie sich zwei Menschen miteinander vergnügten, ihre Hände den Körper des anderen erforschen ließen, um dann immer wieder laut zu stöhnen.

Sebastian und Marie sahen etwa eine Minute zu, dann begannen beide laut zu lachen. Marie kuschelte sich noch etwas näher an Sebastian.

„Wer hätte gedacht, dass so etwas möglich ist?“

Sebastian schüttelte ungläubig den Kopf:

„Tja, dass sind definitiv nicht wir!“.

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