Club der Sinne 01: Einführung

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M. stand mit verbundenen Augen im Vestibül. Er wagte es nicht, sich auch nur den winzigsten Schritt von der Stelle zu bewegen.

Was erwartete ihn an diesem ihm unbekannten Ort? Würde sich ihm bald die Türe zu einem geheimnisvollen Reich der Sinne öffnen? Oder würde sie ihm womöglich verschlossen bleiben?

Er war hier, um in einen handverlesenen Kreis von Männern und Frauen aufgenommen zu werden, von dessen Existenz er vor wenigen Tagen noch keinerlei Vorstellung gehabt hatte: den Club der Sinne.

Er wusste nicht viel mehr darüber, als dass hier Gleichgesinnte zusammen kamen, um ihre erotischen Vorlieben miteinander zu teilen. Doch wer sich um Mitgliedschaft in diesem Club bewarb, konnte keineswegs sicher sein, auch aufgenommen zu werden.

Es war H. , der ihn auf den Club der Sinne aufmerksam gemacht hatte und der ihn heute mit verbundenen Augen an diesen Ort gebracht hatte.

Er dachte zurück an das Gespräch, das er vor wenigen Tagen mit H.

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geführt hatte — über seine bizarren sexuellen Vorlieben, über seine erotischen Phantasien — und über seine Hoffnungslosigkeit, je eine Möglichkeit zu finden, genau diese Vorlieben und Phantasien mit jemandem teilen zu können:

„Vielleicht gibt es ja doch eine Möglichkeit für Sie, Ihre geheimen erotischen Wünsche wahr werden zu lassen,“ hatte H. ihm bei diesem Gespräch offenbart.

„Ja, ja, ich weiß: Es gibt schließlich genügend professionelle Angebote!“ hatte er ihm einigermaßen sarkastisch geantwortet.

„Nein, das meine ich keineswegs! – Ich meine genau das, was Sie suchen: einen Freundeskreis lustbegabter Männer und Frauen!“

„Etwa einen Swinger-Club?“

„Nein, nein!“ wehrte H. empört ab. „Der Club der Sinne ist kein Sex-Club, sondern, wie es der Name schon sagt, eine Gemeinschaft der sinnlichen Begegnung von Menschen. „

„Also eher etwas Esoterisches?“ fragte er zweifelnd.

„Wenn Sie die gemeinsame Suche nach der Steigerung des Lustempfindens als esoterisch bezeichnen wollen…“

Er schreckte jäh aus seinen Gedanken auf, als er das Öffnen einer Türe vernahm.

Jemand kam leisen Schrittes auf ihn zu, fasste ihn am Arm und geleitete ihn in den Salon. Er spürte, dass es sein Vertrauter war, der ihm in diesem Moment ganz nahe war. H. führte ihn zu einem Sessel, auf dem er sich vorsichtig niederließ. Er hatte das unbestimmte Gefühl, dass neben H. eine weitere Person im Raum anwesend war, doch wurde ihm niemand vorgestellt.

„Herzlich willkommen im Club der Sinne!“ begrüßte ihn sein Vertrauter.

„Es freut mich, dass Sie gekommen sind, um mehr über unsere kleine Gemeinschaft zu erfahren. „

„Ich danke Ihnen für die Einladung! Ich bin sehr gespannt darauf, mehr über den Club der Sinne zu erfahren. „

„Nun, dann will ich Sie nicht länger auf die Folter spannen: Wie ich Ihnen bereits erläutert hatte, ist unser Club eine Vereinigung von Menschen, die ihr lustvolles Erleben gemeinsam erweitern und vertiefen möchten.

Wir sehen uns als lustbegabte Wesen, die mit allen Fasern ihres Körpers und mit allen Sinnen Lust empfinden können. Wir sind uns dessen bewusst, dass jeder Mensch über seine ureigene erotische Persönlichkeit verfügt: Jeder Mensch hat sein ganz eigenes Lustempfinden, seine ganz eigenen Bedürfnisse und Vorlieben und seine ganz eigenen Phantasien. Aber eines ist uns allen gleichermaßen gegeben: die Fähigkeit, Lust zu empfangen und Lust zu schenken! Der Club der Sinne vereinigt Menschen, die offen sind für verschiedene Formen der sinnlich-lustvollen Erfahrung.

Wir glauben, dass der Mensch nicht festgelegt ist auf eine bestimmte sexuelle Rolle. In unserem Club gibt es daher Raum für vielfältige Erfahrungen: Erfahrungen zwischen Männern und Frauen ebenso wie zwischen Frauen und Frauen und zwischen Männern und Männern. Erfahrungen gemeinsamer Hingabe ebenso wie Erfahrungen von Dominanz und Devotion. Erfahrungen zärtlicher Sinnlichkeit ebenso wie Erfahrungen gesteigerter Lustempfindung bis hin zur Erfahrung lustvollen Schmerzes. „

H. hielt einen Moment lang inne.

„Möchten Sie dies alles in unserer Gemeinschaft erfahren?“

„Sehr gerne!“ antwortete M.

„Sehen Sie es mir bitte nach, dass ich dieses geheimnisvolle Spiel mit Ihnen treibe. Ich muss Sie leider auch darauf hinweisen, dass Sie am heutigen Tage Ihre Augenbinde nicht ablegen werden, bis Sie diesen Ort wieder verlassen haben. Es liegt nicht an mir allein zu entscheiden, ob Sie Einlass in unseren Club erlangen werden. Solange dies nicht feststeht, werden Sie weder etwas über diesen Ort noch über die Mitglieder unseres Clubs erfahren!“

Wieder verstummte H.

für kurze Zeit.

„Möchten Sie noch etwas über unseren Club wissen, bevor wir zu Ihrer Befragung übergehen?“

M. verneinte, obwohl er noch tausend Fragen gehabt hätte. Doch jetzt war nicht die Zeit für seine Fragen.

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