Alissa und Lara 03

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Alissa öffnete mit zitternden Händen den Brief. Sie war sehr nervös. Der Brief stammte von der Verwaltung des Studentenheims. Sie hatte sich schon vor einigen Monaten um eine Aufnahme beworben. Leider war damals nichts daraus geworden, es hatte lediglich geheißen, sie wäre auf der Warteliste. Wenn jetzt ein Brief kam, musste das doch bedeuten, dass ein Platz freigeworden war. Es konnte doch gar nicht anders sein.

Sie brauchte diesen Platz.

Ihre jetzige Wohnung war ihr einfach zu teuer. Sie konnte sie sich nicht wirklich leisten. Ihre Eltern unterstützten sie zwar so gut es ging, aber viel Geld hatten auch sie nicht. Und so blieb ihr kaum etwas übrig, um halbwegs vernünftig über die Runden zu kommen. Sie begann den Brief zu lesen. Ihre Miene erhellte sich. Sie hatte einen Platz bekommen. Es war zwar nur ein Doppelzimmer, aber das machte ihr nichts aus. Schließlich war es auch bedeutend günstiger als ein Einzelzimmer.

Diesen Lichtblick konnte sie gut gebrauchen. Das letzte halbe Jahr war nicht leicht für sie. Neben den finanziellen Schwierigkeiten war auch die Trennung von ihrem Freund dazu gekommen. Diese hatte sie sehr mitgenommen. Sie waren sehr lange zusammen und dann kam diese Brünette, die ihn ihr ausgespannt hatte.

Diese hatte wie ihr Freund Volkswirtschaft studiert. In den Vorlesungen saß sie, wie sie später erfuhr, immer neben ihm.

Eine Bekannte, die das gleiche studierte, hatte ihr erzählt, dass sie aufpassen solle. Es gebe da eine Studentin, die sich an ihren Freund heranmache und verdammt gut aussehe. Alissa hatte das nicht wirklich ernstgenommen. Diese Bekannte erzählte viel, wenn der Tag lang ist.

Und dann beschloss sie eines Abends statt zum Pilateskurs zu gehen, ihren Freund überraschend zu besuchen. Sie öffnete mit ihrem Schlüssel die Wohnungstüre. Im Wohnzimmer war er nicht, er musste wohl in seinem Zimmer sein.

Alissa machte die Zimmertüre auf. Die Überraschung war wirklich gelungen. Er lag im Bett mit dieser Brünetten.

Sie war ruhig geblieben, obwohl sie dieser Tussi am liebsten das Gesicht zerkratzt hätte. Auf ihren Freund war sie aber zu ihrer eigenen Überraschung nicht wütend. Sie war nur enttäuscht von ihm. Unendlich enttäuscht. Noch an Ort und Stelle hatte sie die Beziehung mit ihm beendet. Er hatte später mehrmals versucht, mit ihr zu sprechen.

Aber für Alissa gab es nichts mehr zu besprechen. Er hatte sie betrogen, das konnte sie ihm nicht verzeihen.

Der Umzug würde Alissa gut tun. Mit der alten Wohnung waren zu viele Erinnerungen an ihren Freund verbunden. Mit ihrer Vermieterin hatte sie schon gesprochen. Wenn sie ein Zimmer im Studentenheim bekommen würde, dann konnte sie zum Monatsende ausziehen. Ihre Vermieterin war da sehr locker. Kein Wunder, eine Wohnung wie diese war sehr begehrt.

Wenn man einen Zettel an das schwarze Brett an der Uni hängte, dann hatte man schon nach einigen Stunden mehrere Interessenten. Das Entgegenkommen der Vermieterin hing wohl auch damit zusammen, dass sie bei einer neuen Vermietung mehr verlangen konnte.

Sie legte den Brief zur Seite. Bis zum Semesteranfang waren es noch zwei Wochen. Sie war schon einige Tage hier, um sich auf eine Prüfung vorzubereiten. Sie hatte es nicht mehr geschafft, diese am Ende des vorigen Semesters abzulegen.

Deshalb hatte sie sich zu dem Prüfungstermin in der Woche vor dem Semesterbeginn angemeldet. Sie war heute schon recht fleißig, aber nach dem Lesen dieses Briefes war ihr nicht mehr nach Lernen zu Mute. Diese positive Nachricht musste sie feiern, indem sie esvsich den Rest des Tages gut gehen ließ.

Alissa klappte ihr Notebook auf. Sie liebte Seiten mit Schuhen. Leider blieb es meist beim Schauen und Träumen. Alissa lächelte.

Wenn sie nicht mehr so viel für die Wohnung brauchen würde, dann würde sich wohl öfter das eine oder andere Paar ausgehen. Alissa schaute Seite um Seite an, und begann zu träumen, wie sie wohl in den schönen Schuhen ausschauen würde. Besonders ein Paar High-Heels hatte es ihr angetan. Die würden ihr gut stehen. Waren super sexy. Damit würde sie Blicke auf sich ziehen. Sie lehnte sich zurück. Alissa hatte plötzlich Lust auf Sex.

Sie speicherte dieses Paar auf ihrem Wunschzettel ab und tippte ihre Lieblingsadresse ein. Es war eine Seite mit Stories über Selbstbefriedigung.

Auf dieser Seite beschrieben Männer und Frauen ihre heißesten Masturbationserlebnisse. Alissa war auf diese Seite gestoßen, als sie einmal in einer Suchmaschine nach dem Thema Masturbation gesucht hatte. Sie hatte sich dazumal regelmäßig selbst befriedigt und war neugierig, wie es andere machen. Sie konnte sich noch gut erinnern, wie aufgeregt sie war, als sie diese Vielzahl von Geschichten sah.

Männer und Frauen, die es alleine machten, Männer mit Frauen, aber auch Männer miteinander und Frauen. Ihr hatte es regelrecht die Sprache verschlagen.

Sie hatte zunächst zwei Geschichten von Männern gelesen, die es sich selbst machten. Sie war so erregt, dass schon bei der ersten Geschichte eine Hand in ihrem Höschen war, bei der zweiten kam sie zum ersten Mal. Normalerweise reichte ihr ein Höhepunkt. Aber die Neugier trieb sie weiter.

Sie klickte fasziniert die nächste Geschichte an. In dieser schilderte eine junge Frau ihre Masturbationsgewohnheiten. Das, was sie tat, war nicht spektakulär, aber sie beschrieb es so intensiv, dass von der Entspannung, die der Orgasmus gebracht hatte, nichts mehr übrig war.

Die eine Hand glitt wieder in ihr Höschen, während die andere auf der Maus blieb und langsam nach unten scrollte. Die Schilderung zog sie immer mehr in ihren Bann.

Sie konnte diese Frau vor sich sehen. Alissa schob ihr Höschen nach unten und ließ es zu Boden fallen. Der Rock war hochgeschlagen. Sie betrachte, wie ihre Finger über ihre Klitoris strichen. Es war wie in dieser Geschichte. Alissa kam stark. Der Höhepunkt brachte aber keine Entspannung. Sie las weiter. Als sie am Ende der Geschichte war, begann sie damit wieder von vorne. Und ihre Hand blieb die ganze Zeit zwischen ihren Beinen.

Von da an hatte Alissa täglich diese Seite aufgerufen.

Sobald sie von der Uni kam, schaltete sie ihr Notebook ein, um zu sehen, ob es neue Stories gab. Neben den Solo-Geschichten las sie auch gerne solche, in denen es zwei zusammen machten. Geschichten, in denen zwei Männer einander masturbierten, wie sie einander zum Höhepunkt brachten, fand sie heiß. Sie hatte immer eine Hand zwischen ihren Beinen, wenn sie las. Wenn aber sich zwei Frauen gegenseitig befriedigten, ging sie noch mehr ab. Der Sessel vor ihrem Notebook wurde mit der Zeit der Ort in ihrer Wohnung, an dem sie am meisten Orgasmen erlebte.

Die Geschichten, in denen Frauen sich gegenseitig befriedigten, fanden auch immer mehr Eingang in ihr Kopfkino, wenn sie auf ihrem Bett lag oder unter der Dusche stand, und sie es sich selbst machte. Und sie machte es oft. Waren es vorher vielleicht zwei- oder dreimal pro Woche, machte sie es nun täglich, manchmal auch öfters.

Der Sex mit ihrem Freund kam deshalb nicht zu kurz. Aber in ihr hatte ein Feuer begonnen zu brennen, das immer stärker wurde.

Als sie sich dann von ihrem Freund getrennt hatte, wurde es immer mächtiger. Es blieb nicht nur bei den Stories. Sie begann auch Videos anzuschauen. Zuerst noch bunt gemischt, mit der Zeit nur noch welche, in denen es zwei Frau miteinander machten, vorzugsweise wenn eine von der anderen verführt wurde. Sie törnten sie unglaublich an. Sie verbrachte viel Zeit vor ihrem Notebook, dabei blieb es nie bei einem Höhepunkt. Ein Höhepunkt allein konnte sie im Gegensatz zu früher kaum mehr befriedigen, zu stark war die Stimulation.

Und ihr Körper lernte immer mehr dazu.

Alissa hatte, bevor sie begonnen hatte, diese Stories zu lesen, nie einen Gedanken an Sex mit Frauen verschwendet. Aber jetzt begann sie sich immer mehr auszumalen, wie es wohl wäre, so etwas auszuprobieren. Sie ertappte sich auch immer wieder dabei, dass sie Frauen mit einem Interesse anschaute, das sie früher nie gehabt hatte. Wenn sie nach dem Pilates unter der Dusche stand und die Studentinnen in den gegenüberliegenden offenen Duschabteilen beobachtete, wie das Wasser auf deren Brüste perlte, wie sie mit Schaum an ihren Händen über ihren Körper strichen, bis zur Körpermitte und sich dort wuschen, meist nur flüchtig, hin und wieder ausführlich, spürte sie wie Lust in ihr aufstieg.

Sie war froh, kein Mann zu sein, dem man seine Erregung deutlich ansehen konnte. Aufgerichtete Nippel bei einer Frau konnten hingegen viele Ursachen haben. Bei Alissa war der Grund meist derselbe. Ab und zu bemerkte sie, dass auch andere verstohlen zu ihr blickten. Dann widmete sie sich besonders ausführlich dem Waschen ihrer Brüste, seifte sie gründlichst ein und verteilte mit kreisenden Bewegungen den Schaum. Irgendwann wanderten dann die Hände zur Körpermitte, um sich dort zu waschen.

Es törnte sie unglaublich an, wenn sie sich dabei beobachtet fühlte. Ihre Lust wurde oft beinahe unerträglich. Aber sich in einer öffentlichen Dusche selbst zu befriedigen, traute sie sich dann doch nicht. Wenn sie dann nach Hause kam, fand sie sich innerhalb kürzester Zeit nackt auf ihrem Bett wieder, dabei vor Augen, die nackten Körper der anderen Frauen in der Dusche, wie diese auch zu ihr blickten und jetzt wohl das gleich wie sie taten.

Alissa saß nun an ihrem Notebook und las eine Geschichte, wie eine Studentin ihre Mitbewohnerin verführte. Alissa hatte eine Hand in ihrem Höschen. Die Geschichte war heiß. Die Erregung wurde immer größer. Plötzlich durchzuckte sie ein Gedanke. Ich werde jetzt auch eine Zimmerkollegin haben. Wie es wohl wäre, es mit ihr zu tun. Sie zu verführen, zu berühren. Mit ihrer Klit zu spielen. Einen Finger einzuführen, ihre Feuchtigkeit zu spüren, wie sie sich vor Lust windet.

Sie hatte sich zurückgelehnt, die Augen geschlossen. Ihr Atem ging immer schneller. Zwei Finger waren in ihr. Sie presste ihr Becken dagegen, während sich die andere Hand ihrer Klitoris widmete. Und die andere würde dann sie verwöhnen. Einen Finger einführen, einen zweiten, mit der Zunge um ihre Klit spielen. Alissa kam heftig.

Als der Höhepunkt abgeklungen war, stand sie auf und schob ihr völlig feuchtes Höschen hinunter und ließ es zu Boden fallen.

Dann setzte sie sich auf ihr Bett und entnahm der Nachttischschublade ihren Vibrator. Sie legte sich mit dem Rücken auf ihr Bett, schlug den Rock nach hinten und führte ihn langsam ein. Sie war so feucht, dass er wie von selbst in sie hineinglitt. Ohne ihn einzuschalten bewegte sie ihn langsam vor und zurück, drehte ihn hin und wieder leicht, und durchlebte in ihrem Kopfkino immer wieder dieselbe Geschichte, wie sie gerade gelesen hatte.

In den nächsten Wochen hatte sie viel zu tun. Einerseits musste sie auf die Prüfung lernen, andererseits war der Umzug vorzubereiten. Dennoch gönnte sie sich immer wieder Pausen, in denen sie auf ihrem Bett lag und Phantasien mit ihrer zukünftigen Zimmerkollegin nachhing. War es anfangs nur eine Phantasie, die sie antörnte, begann sich der Gedanke an Sex mit ihrer zukünftigen Zimmerkollegin immer mehr zu einem Wunsch zu verdichten.

Schließlich gelangte sie an einen Punkt, an dem der Wunsch übermächtig wurde.

Sie wollte es ausprobieren. Sie überlegte hin und her, wie sie es anstellen könnte. Ob sie sich von ihr erwischen lassen sollte? Aber wenn sie schlecht darauf reagierte? Das wäre megapeinlich und das weitere Zusammenleben wäre dann irgendwie komisch. Nein, sie musste zuerst abchecken, wie sie zu dem Ganzen steht.

Am besten würde sie sie direkt darauf ansprechen, ob es ihr etwas ausmacht, wenn sie sich auch dann befriedigt, wenn sie im Zimmer anwesend ist.

Wenn sie damit nicht einverstanden ist, ist nichts verloren und eine megapeinliche Situation kann vermieden werden. Wenn sie aber keine Einwände hat, dann kann sie es durchziehen. Sie würde zunächst in ihrer Anwesenheit masturbieren und schauen, ob sie darauf anspricht. Sobald die andere soweit sein würde, dass sie auch mitmacht, würde sie dann einen Schritt weitergehen.

Alissa hatte die Prüfung erfolgreich absolviert und stand nun nervös in der Lobby des Studentenheims.

Sie hatte gerade die Zimmerschlüssel bekommen. Ob ihre neue Zimmerkollegin schon da war? Was, wenn sie nicht attraktiv oder total unsympathisch ist? Sollte sie es dann wirklich durchziehen? Plötzlich schien ihr die Vorstellung, ihre Zimmerkollegin zu verführen keine gute Idee mehr zu sein. Wenn es schief ginge, dann hätte sie den Salat. Das Zusammenleben wäre dann gelinde gesagt etwas problematisch. Was mache ich mir denn jetzt schon Gedanken, ging es ihr durch den Kopf, ich lasse einfach alles auf mich zukommen.

Sie atmete tief durch und ging zum Lift. Wie wohl das Zimmer ist? Sie fuhr ins oberste Stockwerk. Na die Aussicht dürfte jedenfalls gut sein. Sie ging den Gang entlang zum Zimmer. Alissa war sehr nervös. Sie öffnete die Türe. Erleichtert stellte sie fest, dass niemand da war. Ihre neue Zimmerkollegin hatte das Semester wohl noch nicht begonnen. Alissa stellte ihre Taschen ab und sah sich im Raum um. Die Aussicht war tatsächlich atemberaubend.

Leider waren der Schreibtisch und das Bett am Fenster schon besetzt. Am Bücherregal über dem Schreibtisch standen einige Lehrbücher und auf dem Bord beim Fenster verschiedenste kleine Dinge wie Wecker, Papiertaschentücher und ähnliches.

Über dem Bett hing auch ein Bild, das ihre zukünftige Mitbewohnerin zeigte. Der Mann neben ihr musste wohl ihr Freund sein. Sie wirkten sehr verliebt. Unangenehme Gefühle stiegen in Alissa hoch. Sie war neidisch, hätte sich das aber nie eingestanden.

Der Typ schaute nicht schlecht aus, der hätte ihr auch gefallen. Ihre Zimmerkollegin wirkte total gut auf dem Foto. Wenn sie in Wirklichkeit nur halb so gut aussah, waren ihre Bedenken in dieser Hinsicht auf jeden Fall grundlos gewesen.

Die Enttäuschung, dass der Fensterplatz schon besetzt war, hielt sich in Grenzen. Alissa fand das Zimmer sehr gemütlich. Es war hell und freundlich und auch von ihrer Zimmerseite hatte man immer noch eine tolle Aussicht.

Alissa begann ihre Tasche auszupacken. Die Kleidung verräumte sie in ihrem Kasten, ihre Lehrbücher verstaute sie in dem Bücherregal. Sie hatte auch zwei erotische Bücher dabei. Sie surfte zwar recht oft auf erotischen Seiten, aber hin und wieder ein erotisches Buch zu lesen, hatte auch etwas. Das eine Buch hatte sie schon gelesen. Es enthielt kurze Geschichten, in den Frauen ihre erotischen Phantasien erzählten. Es war sehr anregend, weshalb sie es immer wieder gerne zur Hand nahm.

Das andere war aus der Shades of Grey Serie. Das plante sie zu lesen, sobald sie einmal mehr Zeit übrig haben würde.

Sie wollte die beiden Bücher schon in ihr Nachtkästchen geben. Dann überlegte sie es sich anders und stellte sie auf dem Bord, das die beiden Betten trennte, neben ihrem Wecker ab. Vielleicht würde ihre Zimmerkollegin ja neugierig werden. Dann könnte man leicht das Gespräch in die richtige Richtung lenken.

Und an ihrer Reaktion würde sie auch ablesen können, wie offen ihre Zimmerkollegin in Bezug auf Sex war.

Als Alissa ihre Taschen ausgeräumt hatte, setzte sie sich an ihren Schreibtisch. Sie hatte am Nachmittag bereits die erste Lehrveranstaltung. Sie nahm ein Buch aus dem Regal und schlug es auf. Sie wollte sich auf diese erste Lehrveranstaltung noch etwas vorbereiten. Auch wenn Alissa zuletzt viel Zeit im Internet verbracht hatte, war ihr Studium nie zu kurz gekommen.

Sie hatte immer gute Noten gehabt. Und das war ihr wichtig. Sie konnte es auch überhaupt nicht leiden, unvorbereitet in eine Lehrveranstaltung zu kommen.

Sie hatte gerade das letzte Kapitel durch, als sie hörte, wie sich Schritte näherten. Ob das ihre neue Zimmerkollegin war? Alissa war plötzlich sehr nervös. Die Zimmertüre öffnete sich und eine junge Frau trat ein. Sie war etwas größer als Alissa und hatte lange braune Haare.

Alissa war wie vom Blitz getroffen. Sie sah noch besser aus, als auf dem Foto. Die Frauen in ihrem Kopfkino sahen genauso aus wie sie. Sie musste es mit dieser Frau tun. Alissa riss sich zusammen, sie durfte sich jetzt nichts anmerken lassen.

Ihre Mitbewohnerin stellte sich als Lara vor. Sie studierte Betriebswirtschaft. Normalerweise mochte sie solche Damen nicht. Rechtswissenschaft, Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft. Das war alles irgendwie die gleiche Sorte. Kamen sich gut vor.

Aber komischerweise störte es sie bei Lara nicht. Im Gegenteil, sie empfand es sogar als reizvoll, auch wenn sie nicht sagen konnte warum. Sie plauderten eine Weile. Dann entschuldigte sich Alissa, weil sie noch auf die Uni musste.

Es war schon Abend, als Alissa nach der Lehrveranstaltung über den Univorplatz ging. Sie wollte noch nicht zurück ins Studentenheim. Sie war kleinmütig geworden. Sollte sie das wirklich wagen? Es war doch verrückt.

Nein, das konnte sie nicht tun. Geschichten sind das eine, die Realität eine andere. Alissa hatte noch nie Sex mit Frauen gehabt. Sie mochte Männer. Sie war doch nicht lesbisch. Aber vielleicht bisexuell? Aber andererseits, viele Frauen hatten doch Phantasien über Sex mit anderen Frauen. Das war doch nicht ungewöhnlich. Wegen dem war man doch nicht lesbisch oder bisexuell. Aber wenn sie es auslebte? Gut. Auch einmal ausprobieren sollte drinnen sein.

Ob es beim Ausprobieren bleiben würde? Alissa spürte, wenn man einmal die Tür geöffnet hatte, würde es kaum mehr möglich sein, sie wieder zu schließen.

Die Phantasien hatten sie zu verändern begonnen. Sie hatten Wünsche in ihr geweckt, die sie vorher nie gehabt hatte. Und diese Wünsche begannen sie immer mehr anzutreiben und ihr Handeln zu bestimmen. Was sollte sie nur machen? Es war so verlockend, diese Phantasien auszuleben. Aber sie spürte auch, dass sie dafür einen Preis zu bezahlen hatte, und sei es nur, dass sie zu jemand anderem wurde, als sie jetzt war.

Seit sie begonnen hatte, diese Geschichten zu lesen und sich diesen Phantasien zu öffnen, hatte sie sich verändert.

Das wusste sie. Tief in ihrem Innern war aber etwas, das Zweifel anmeldete, ob das wirklich gut für sie war. Aber diese Zweifel waren so leise, dass es ihr leicht fiel, sie zu überhören. Die Lust, die ihr Leben prägte, war zu dominierend und verlockend.

Alissa kam an einem Straßencafé vorbei. Es war ein sehr angenehmer Herbstabend und viele Leute saßen draußen an den Tischen. Alissa entdeckte ein kleines, freies Tischchen mit Blick auf den Fluss.

Sie nahm Platz. Sie brauchte jetzt etwas zu trinken. Als die Kellnerin kam, bestellte sie einen Martini. Während sie auf ihr Getränk wartete, betrachte sie die dort sitzenden Leute. Sie wirkten fröhlich. Es waren auch einige Paare dort. Sie schienen verliebt zu sein. Etwas zog sich in ihr zusammen. Sie fühlte sich unbehaglich, ohne zu wissen warum.

Alissa wandte ihren Blick ab und schaute auf den Fluss, das Wasser, wie es ruhig und friedlich dahinströmte.

Leichter Wind strich ihr durch das offene Haar. Die Blätter an den Bäumen raschelten sanft. Alissa seufzte und nahm einen ersten Schluck von dem Martini, den die Kellnerin ihr inzwischen gebracht hatte. Das tat gut, sie begann sich zu entspannen. Sie saß einfach nur da und genoss den wunderschönen Abend.

Sie hatte einen zweiten Martini bestellt und ihn schon fast ausgetrunken. Sie musste wieder an ihre neue Zimmerkollegin denken. Sie war schon attraktiv.

Alissa spürte, wie die Erregung in ihr anwuchs. Sie mussten ja nicht Sex miteinander haben. Ihr beim Masturbieren zuschauen und von ihr dabei beobachtet werden, wäre schon heiß genug. Das müsste doch gehen. Das würde sie doch nicht zu einer Lesbe machen. Alissa gelang es schließlich, sich selbst zu überzeugen und als sie das Lokal verließ, hatte sie den Entschluss gefasst, es zu probieren.

Als Alissa ins Studentenheim zurückkam, lag Lara auf ihrem Bett und blätterte in einer Modezeitschrift.

Alissa setzte sich an ihren Schreibtisch und schlug die Beine so übereinander, dass ihr schon recht kurzes Kleid noch weiter nach oben rutschte. Alissa hatte tolle Beine und sie wusste das. Lara hatte bemerkt, dass das Kleid nicht mehr viel verdeckte, schien sich daran aber nicht zu stören. Zu Alissas Bedauern konnte sie damit bei Lara keine besondere Reaktion hervorrufen.

Sie unterhielten sich prächtig. Alissa mochte Lara. Sie war jemand, mit dem man gut lachen konnte.

Lara war offen und freundlich. Lara wäre sicher eine tolle Freundin, mit der man durch dick und dünn gehen könnte, ging es Alissa durch den Kopf. Da meldete sich ganz leise in ihr eine Stimme, ob ihr Vorhaben nicht zu Lasten einer tollen Freundschaft gehen könnte. Diese Stimme brachte sie aber schnell wieder zum Verstummen mit dem Argument, dass man ja befreundet sein und miteinander Sex genießen könne. Die leise Stimme wollte mit gewichtigen Gegenargumenten das nicht so stehen lassen, aber sie wurde von Alissa nicht mehr gehört.

Sie wollte sie nicht hören. Sie hatte sich entschieden.

Nach einer Weile konnte Alissa kaum mehr an etwas anderes denken, wie sie das Gespräch auf ein bestimmtes Thema lenken konnte. Vielleicht sollte sie es über das Thema „Freund“ versuchen. Alissas Frage, ob Lara einen Freund habe, bejahte Lara. Angesichts des Fotos, das an der Wand hing, war das keine Überraschung. Alissa genoss Laras Verwirrung, als sie sie dann darauf ansprach, dass sie wohl gewisse Dinge selbst in die Hand nehmen würde, wenn sie unter der Woche nicht mit ihm zusammen war.

Lara wurde total verlegen. Es war gar nicht so schwer, wie sich Alissa gedacht hatte. Es ging wie von selbst. Je unsicherer Lara wurde, desto sicherer wurde Alissa. Lara schaffte es nicht, Alissas Fragen auszuweichen. Sie räumte schließlich ein, dass sie es hin und wieder selber machen würde. Alissa spürte ein starkes Prickeln. Das Gespräch entwickelte sich in die richtige Richtung.

Es fiel ihr nun leicht, Lara davon zu erzählen, dass sie sich gerne selbst befriedigte, und dass sie es oft brauchte.

Alissa merkte, dass Lara das Thema unangenehm war, aber da war auch etwas an ihr, dass sie dieses Thema nicht kalt ließ. Sie schilderte ihr, wie und wo sie es gerne machte. Lara war total verlegen, aber sie hörte ihr zu. Alissa ließ ihren Blick unauffällig über Laras Körper gleiten. Ihr schien es, als ob sich unter Laras Kleid deutlich die Nippel abzeichneten. Lara musste erregt sein! Das konnte nicht anderes sein, sie selbst war es auf jeden Fall.

Ja, sie würde es jetzt wagen, die Frage zu stellen.

Ob es für sie in Ordnung wäre, wenn sie es sich selbst besorgt, wenn auch Lara im Zimmer ist? Lara zögerte. Es machen doch alle, schob Alissa ein Argument nach. Lara schien mit sich zu ringen, schließlich meinte sie, Alissa solle sich keinen Zwang antun. Sie hatte versucht, dies cool zu sagen. Aber Alissa hatte gleich gemerkt, dass Lara das schwergefallen war.

Aber egal. Sie hatte gesagt, es wäre in Ordnung. Dann könnte sie auch nichts sagen, wenn sie es dann tatsächlich tun würde. Alissa überlegte noch, ob sie es gleich in die Tat umsetzen sollte. Sie entschied sich dann aber dagegen. Lara brauchte noch etwas Zeit, das musste noch reifen.

Als Alissa am nächsten Morgen aufwachte, war Lara nicht mehr da. Sie war schon auf der Uni. Alissa räkelte sich genüsslich im Bett.

Ich habe es also tatsächlich gewagt, meine Zimmerkollegin darauf anzusprechen. War perfekt gelaufen. Sie hatte ihr O. K. gegeben. Alissa lächelte. War gar nicht so schwer gewesen. Entspannt lag sie in ihrem Bett und dachte nach. Soll ich es heute tun? Warum nicht. Lara war erregt worden. Die Nippel, die sich unter Laras Kleid abzeichneten – das war eindeutig. Alissas Hand strich um ihre Brüste. Mach ich es auf dem Bett? Oder vielleicht am Schreitisch? Das erste Mal vielleicht doch am Bett.

Ein bisschen mehr Distanz zu Lara. Überfordert sie vielleicht sonst. Nackt? Ist wohl zu viel am Anfang. Schaut auch so heiß genug aus. Alissas zweite Hand war zwischen ihren Beinen.

Sie schlug die Decke zurück und schlüpfte aus ihrem langen T-Shirt. Sie lag nackt auf ihrem Bett. Eine Hand war zwischen ihren Beinen, die andere widmete sich ihren Nippeln. Sie stellte sich vor, wie Lara ihr dabei zusehen würde, davon angetörnt würde und es sich auch selbst machen würde.

Alissas Bewegungen wurden immer intensiver. Ihr Becken hob sich, ihr Atem wurde immer schneller. Das Bild vor Augen, wie Laras Nippel sich unter dem Kleid abzeichneten. Alissa stöhnte leise. Wenn Lara jetzt hereinkäme und sie sehen würde, wie sie stöhnend auf dem Bett lag mit geöffneten Beinen, sich das Becken der Hand entgegenpresste, die Finger sich immer intensiver um ihre Klitoris kümmerten…

Alissa hätte den ganzen Tag über mit Selbstbefriedigung verbringen können.

So stark erregte sie der Gedanke, es heute vor Lara zu tun. Aber sie erlegte sich Zurückhaltung auf. Der eine Höhepunkt am Morgen sollte vorerst genügen. Wenn sie es heute vor Lara tat, dann wollte sie wirklich heiß sein, vor Lust kochen. Aus Laras Tischkalender entnahm sie, dass sie am Nachmittag von der Uni kommen würde. Sie selber hatte erst gegen Abend eine Vorlesung.

Die Zeit wollte kaum vergehen. Sie nahm eines ihrer erotischen Bücher zur Hand.

Sozusagen als Einstimmung. Als sich schließlich die Türe öffnete und Lara hereinkam, pochte Alissas Herz vor Aufregung. Sie wechselten ein paar Worte bevor sich Lara an den Schreibtisch setzte und begann, ihr Betriebswirtschaftsbuch durchzuarbeiten.

Alissa konnte sich nicht konzentrieren auf das, was sie gerade las. Sie konnte nur noch an ihr Vorhaben denken. Sie würde jetzt diese lang gehegte Phantasie umsetzen. Aber sie war sehr nervös. Aber noch größer als ihre Nervosität war die Lust, die sich in ihr aufgestaut hatte.

Ihr Körper brauchte es. Sie blickte zu Lara. Diese war vertieft in ihr Buch. Das war die Situation, die sie sich immer ausgemalt hatte. Alissa schlug ihren Rock zurück und ließ ihre Hand in ihr Höschen gleiten. Ihre Hand zitterte vor Nervosität und Erregung. Sie war so feucht. Es fühlte sich so gut an. Sie konnte es nicht fassen, sie tat es tatsächlich. Alissa hatte die Augen geschlossen. Sie traute sich nicht zu schauen, ob sie von Lara beobachtet wurde.

Plötzlich spürte sie, wie Lara zu ihr blickte. Immer wieder. Sie konnte es nicht sehen, aber irgendwie wusste sie es. Lara beobachtete sie unauffällig. Es musste ihr gefallen! Alissas Bewegungen wurden immer intensiver. Sie hielt sich nicht zurück. Es war heißer, als sie sich ausgemalt hatte. In ihr kochte eine Lust, die alles in den Schatten stellte, was sie bisher erlebt hatte. Lara beobachtete sie, und sie musste erregt sein.

Sie musste feucht sein. Alissa stöhnte leise auf. Der Orgasmus brach wie eine große Welle über Alissa herein. Ihr Körper bäumte sich auf. Kaum ebbte der Höhepunkt ab, rollte schon der nächste heran und übertraf den vorigen. Welle um Welle erfasste Alissa.

Alissa konnte nicht sagen, wie viele Höhepunkte sie hintereinander gehabt hatte, als sich ihr Körper endlich entspannte. Was Lara wohl gemacht hatte? Sie konnte es nicht sagen. Als der Höhepunkt über sie hereingebrochen war, nahm sie nichts mehr wahr.

Wie Lara jetzt wohl reagieren würde? Bei Lara war es ruhig, sie spürte und hörte nichts. Irgendwie war ihr das Ganze jetzt peinlich. Aber irgendwann musste sie wohl die Augen öffnen und der Realität ins Gesicht schauen.

Alissa nahm ihren ganzen Mut zusammen und öffnete die Augen. Lara saß an ihrem Schreibtisch und las in ihrem Buch. Alissa war zunächst enttäuscht, dass sie so wenig Wirkung auf Lara erzielt hatte.

In ihren Phantasien war die andere immer so stark erregt worden, dass sie es auch machte. Doch auf einmal stutzte Alissa. Lara tat nur so, als ob sie das Ganze nicht berührte. In Wirklichkeit hatte es sie überhaupt nicht kalt gelassen. Alissa konnte nicht sagen, woran sie dies erkannte, aber sie wusste es. Lara war erregt. Irgendwie schaffte sie es wohl, sich zurückzuhalten. Noch.

Alissa lächelte zufrieden. Sie hatte Wirkung erzielt.

Auch wenn Lara nicht mitgemacht hatte, sie schien mit sich zu kämpfen. Auf einmal wusste Alissa, dass sie Lara bald so weit haben würde. Sie würde sie verführen. Lara würde ihr nicht widerstehen können. Alissa nahm wieder das Buch zur Hand. Sie hatte gerade eine Seite gelesen, als sie wieder zu Lara schaute. Dabei fiel ihr Blick auf die Uhr an der Wand. Mist! Die Vorlesung auf der Uni hätte ich fast vergessen.

Sie legte das Buch zur Seite und stand auf.

Sie ging zu ihrem Kasten, um diesem ein frisches Höschen zu entnehmen. Als sie davor stand, kam ihr eine Idee. Warum denn wechseln? Ich gehe so. Alissa roch nach Sex, nur leicht, aber doch. Und sie mochte diesen Duft. Ob meine Mitkommilitonen und – nicht zu vergessen Mitkommilitoninnen — das mitbekommen? Alissa grinste. Es fühlte sich unanständig an, aber gleichzeitig auch prickelnd. Alissa nahm ihre Tasche und ging zur Türe. Sie teilte Lara mit, dass sie noch zur Uni müsse und verabschiedete sich von ihr.

Als Alissa am nächsten Morgen aufstand, schlief Lara noch. Sie schlüpfte in eine Jeans und zog ein T-Shirt über. Auf einen BH verzichtete sie. Ihre Brüste waren nicht so groß, dass sie unbedingt einen gebraucht hätte. Außerdem fand sie es total sexy, wenn sich unter dem T-Shirt ihre Nippel abzeichneten. Nicht nur einmal hatte sie damit Blicke auf sich gezogen. Und jedes Mal hatte sie es genossen. Alissa begab sich zur Gemeinschaftsküche, um sich einen Kaffee zu machen und eine Kleinigkeit zu essen.

Als sie wieder kam, stand Lara gerade am Fenster. Sie tauschten ein paar Worte aus. Lara schien recht gut drauf zu sein. Wie sie wohl auf Lara wirkte? Ob sie ihr gefiel? Alissa musste das wissen. Sie musste es sofort ausprobieren. Und sie hatte schon eine Idee. Sie müsse sich noch umziehen, sagte sie zu Lara. Sie zog ihr T-Shirt ab, warf es auf das Bett. Die Jeans schob sie nach unten und legte sie auf der Stuhllehne ab.

Halbnackt, nur mit einem knappen Höschen bekleidet stand sie nun vor ihrem Schrank und tat so, als ob sie überlegte, was sie anziehen sollte.

Alissa konnte Laras Blicke förmlich spüren. Halbnackt vor einer anderen Frau zu stehen, die sie mit Interesse anblickte, hatte etwas. Alissa war erregt. Alissa nahm aus dem Schrank ein Kleid und drehte sich zu Lara um. Ob sie das Kleid anziehen solle, fragte sie Lara. Dabei hielt sie das Kleid so, dass es nichts von ihrem Körper verdeckte.

Lara starrte auf Alissas Brüste und brachte kein Wort heraus. Sie wirkte auf Lara! Lara bemerkte, dass sie von Alissa ertappt worden war, wie sie auf ihre Brüste geschaut hatte und errötete.

Aber Alissa sagte nichts. Sie lächelte. Es war ein sicheres, selbstbewusstes Lächeln, das für Lara keinen Zweifel offen ließ, dass Alissa bemerkt hatte, wie sie sie angeschaut hatte, und sie nichts dagegen hatte. Alissa kontrollierte die Situation. Sie wusste dies, und sie genoss es.

„Und was meinst du, soll ich es anziehen?“, ließ Alissa nicht locker. „Das Kleid schaut gut aus“, brachte Lara schließlich heraus. „Dann ziehe ich es an“, sagte Alissa und schlüpfte in das Kleid.

Alissa trug das Kleid ohne BH. Sie war sich dessen bewusst, dass ihre Nippel deutlich erkennbar waren. Lara sollte sie sehen. Sie wählte High-Heels aus. Nicht für die Uni, sondern für Lara. Alissa zog ihre Lippen rot nach.

Sie spürte, wie Laras Blicke jeder ihrer Bewegungen folgten. Sie fühlte sich sexy.

Als Alissa fertig war, drehte sie sich zu Lara. „Also ich gehe dann, ich komme erst am Abend wieder“, sagte sie. Dabei ließ sie ihren Blick über Lara gleiten und lächelte vielsagend. Lara trug ein kurzes Nachthemd. Es schmiegte sich an ihren Körper an, so dass deutlich zu erkennen war, wie Laras Nippel aufrecht standen. Ihre Hände zitterten kaum wahrnehmbar.

Alissa musste in ihr ein Feuer entfacht haben! Zu Alissas Überraschung , schien es Lara nichts auszumachen, dass Lara ihre Anzeichen von Erregung wahrgenommen hatte. Im Gegenteil.

Alissa wendete sich ab und schloss die Türe hinter sich und ging zum Lift. Es war ein tolles Gefühl zu wissen, dass man auf jemand anderen wirkte, diesen sogar erregte. Es würde sie stark wundern, wenn Lara jetzt nicht auf ihrem Bett liegen und sich ihrer Lust hingeben würde.

Am liebsten wäre sie umgekehrt, aber der Termin auf der Uni war zu wichtig, als dass sie diesen versäumen hätte können. Am Abend würde noch genug Zeit sein.

Alissas Programm war sehr voll an diesem Tag. Es fiel ihr schwer, sich zu konzentrieren. Immer wieder musste sie an gestern Abend denken, aber auch an den Morgen, wie sie auf Lara gewirkt hatte. Alissa zog an diesem Tag viele interessierte Blicke auf sich.

Nicht nur von Männern. Sie sah heiß aus. Es gab nicht viele Tage, an denen ihr das so bewusst war, wie heute. Sie fühlte sich schön.

Endlich hatte sie diesen langen Tag hinter sich. Alissa atmete tief durch und öffnete die Türe. Lara saß an ihrem Schreibtisch und war in ein Buch vertieft. Sie begrüßten einander und wechselten ein paar Worte. Dann setzte sich Alissa an ihren Schreibtisch und schaltete ihr Notebook ein.

Den ganzen Tag über hatte sie sich ausgemalt, wie sie es heute vor Lara tun könnte.

Sie rief ihre Lieblingsseite mit den erotischen Stories auf. Alissa hätte keine Stimulation gebraucht, aber das schien ihr ein guter Einstieg zu sein. Es sollte nicht zu überfallsartig für Lara sein. Während sie las, konnte Alissa im Augenwinkel erkennen, dass Lara immer wieder verstohlen zu ihr schielte. Sie muss bemerkt haben, dass ich auf erotischen Seiten surfe.

Und wenn sie immer wieder zu mir schaut, muss sie auch neugierig sein.

Alissas Hand glitt unter ihr Kleid in ihr Höschen. Es fühlte sich so gut an. Den ganzen Tag über hatte sie schon darauf gewartet. Wie ihre Finger über die feuchten Schamlippen und um die Klitoris glitten. Es war himmlisch. Sie war so feucht, dass jede ihrer Berührungen deutlich zu hören war. Alissa schloss die Augen. Auch die zweite Hand war nun zwischen ihren Beinen, sie führte einen Finger ein.

Auch wenn sie die Augen geschlossen hatte, spürte sie Laras Blicke. Und es törnte sie an. Ihre Bewegungen wurden immer intensiver. Sie brauchte nicht mehr lange. Ob Lara es jetzt ebenfalls macht? Sie musste es wissen. Sie öffnete die Augen und schaute zu Lara. Diese hatte sie unverhohlen die ganze Zeit beobachtet. Ihre Hände zitterten unmerklich. Lara musste total erregt sein. Aber als sich ihre Blicke trafen, wendete sich Lara erschrocken ab.

Schade, dachte sich Alissa. Lara war kurz davor mitzumachen. Ich hätte doch nicht zu ihr schauen sollen. Das hat sie wohl erschrocken. Was soll's. Gefallen tut es ihr auf jeden Fall. Alissa schloss wieder ihre Augen. Soll sie mich halt nur beobachten. Irgendwann wird sie dann nicht mehr widerstehen können. Alissa machte weiter. Immer intensiver. Sie begann leise zu stöhnen. Sie stellte sich Laras Erregung vor, ihre aufgerichteten Nippel, wie sie sich unter dem Nachthemd abgezeichnet hatten, und sie kam heftig.

Als Alissa wieder die Augen öffnete, sah sie, wie Lara in ihr Buch vertieft schien. Sie war keine gute Schauspielerin. Alissa war klar, dass Lara nur so tat. Egal. Sie wollte sich jetzt erfrischen nach dem langen Tag. Sie stand auf, schlüpfte aus ihren High-Heels, die sie die ganze Zeit der Show wegen angelassen hatte und warf ihr Kleid auf das Bett. Sie ging in das kleine Badezimmer und zog die Türe zu.

Sie schloss nicht ab. Auch wenn sie nicht wirklich damit rechnete, dass Lara zu ihr ins Bad kommen würde, man wusste ja nie.

Ihr Höschen glitt zu Boden. Ob Lara es sich jetzt auch machte? Alissa stellte das Wasser an. Vielleicht sollte ich noch schnell einen Blick durch das Schlüsselloch wagen? Es kam ihr zwar etwas komisch vor, jemanden durch ein Schlüsselloch zu beobachten, aber die Neugier war größer. Vom Bad aus sah man nur die Schreibtische.

Hoffentlich sitzt sie noch dort. Wenn sie auf dem Bett liegt, habe ich Pech gehabt.

Alissa spähte durch das Schlüsselloch. Lara saß noch an ihrem Schreibtisch. Sie hatte ihren Rock hochgeschlagen, ihr Höschen lag am Boden und sie masturbierte, als ob es kein Morgen gäbe. Auch wenn sie es aus Videos gut kannte, sie hatte es noch nie live gesehen, wie sich eine andere Frau befriedigte. Es haute sie um.

Alissa kniete vor der Badezimmertüre und beobachtete durch das Schlüsselloch ihre Zimmerkollegin, während sie sich regelrecht fickte. Bei Lara war alles deutlich zu sehen. Lara schaute so scharf aus.

Schon nach wenigen Sekunden kam Alissa. Aber sie hörte nicht auf, während sie gebannt Lara beobachtete. Sie kam nicht mehr herunter. Erst als Lara kam entspannte sich ihr Körper. Alissa stand auf und stellte sich unter die Dusche. Langsam fand sie ihren Atem wieder.

Alissa lächelte. Lara würde bald so weit sein.

Fortsetzung folgt (letzter Teil).

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