Anja und Daniel Teil 02

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Anja wird wieder zum Trocknen am Koppelzaun aufgehängt, aber diesmal will sie eine Steigerung

Am nächsten Tag achtete Anja darauf, dass ihr Bruder in der Nähe der Dusche war. Sie wusste, was sie vorhatte war verrückt, doch sie konnte nicht anders. Sie musste es versuchen. Wenn es nicht klappte, hatte sie eben Pech. Wenn es klappte dann ….

Sie wagte kaum daran zu denken und doch wollte sie es.

Schon als sie zur Dusche lief, bekam sie solches Herzklopfen, dass sie Angst hatte, man würde es bis zum Saloon hören. Sie trug wieder ein Callicokleid im Indianerstil und lief barfuß. Die kleine Duschkabine neben dem Saloon war frei. Anja duschte ausgiebig. Als sie das Wasser abdrehte wurde ihr Herzklopfen so schlimm, dass sie kaum noch Luft bekam.

Ich kann das nicht!, dachte sie. Es ist zu wild. Ich ziehe mir das Kleid über und Schluss ist!

Zögernd stand sie in der engen Kabine.

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Sie tropfte vor Nässe, aber bald würde sie trocknen. Sie atmete einige Male tief durch.

Ich will es. Aber ich traue mich nicht. Was soll ich nur machen?

Die Gedanken wirbelten in ihrem Kopf durcheinander. Was, wenn die Anderen sie missverstanden? Was, wenn sie Anja für bekloppt hielten?

Das werde ich nie herausfinden, wenn ich hier drin stehen bleibe. Ich muss die Tür aufmachen.

Als wenn das so leicht gewesen wäre!

Ich muss einfach nur rufen. Ich werde ja sehen, was passiert.

Los, trau dich!, rief die kleine Stimme in Anjas Kopf. Trau dich doch!

Anja holte tief Luft. Dann rief sie: „Ach, so ein Mist! Ich habe mein Handtuch vergessen und ich bin klitschnass! Kacke!“ Sie öffnete den Türverschluss, ließ die Kabinentür aber geschlossen.

„Schon wieder nass von Kopf bis Fuß?“ rief Anton von prompt. „Tja …. “ Er stieß Daniel in die Seite: „Deine Schwester ist mal wieder pitschnass, Alter. „

Daniel grinste ihm zu: „Dann bleibt uns nur eins: Zum Trocknen aufhängen. Genau wie gestern. „

„Yeah! Ich hol die Seile. “ Anton sauste davon.

Die Leute vorm Saloon wurden auf die kleine Szene aufmerksam und kamen heran, allen voran Andrea: „Ihr hängt Anja wieder an den Koppelzaun?“

„Müssen wir doch“, meinte Daniel.

„Sie ist nass. Sie könnte sich erkälten. “ Er lachte.

In der Dusche stand Anja mit klopfendem Herzen da und wartete. Jemand klopfte an die Tür: „Komm raus, damit wir dich zum Trocknen aufhängen können. “ Es war Daniels Stimme.

Anja bekam weiche Knie. War sie zu weit gegangen? Was sie angezettelt hatte, ging verdammt weit. Wie würden die anderen reagieren? Würden sie es auch diesmal als Spaß aufnehmen oder sie anstarren und mit dem Finger auf sie zeigen.

Sie schaute das Kleid an, das am Haken hing. Plötzlich hatte Anja Angst vor der eigenen Courage. Sie wusste nicht, ob sie den Mut aufbringen würde, die Tür der Duschkabine zu öffnen und hinaus zu treten. Das Callicokleid entwickelte eine ungeahnte Anziehungskraft.

Soll ich es schnell überziehen? Soll ich es bleiben lassen?

Ihr Bruder nahm ihr die Entscheidung ab. Daniel riss die Tür auf und packte sie am Oberarm: „Na komm schon, damit wir dich am Koppelzaun aufhängen können.

“ Er tat, als wäre das etwas völlig Normales.

Anja ließ sich von ihm nach draußen ziehen. Sie schluckte hart. Sie war nackt. Splitternackt. Sie hatte es so haben wollen, aber mit einem Mal kam ihr ihre Idee total bescheuert vor. Sie wollte in die Kabine zurück oder sich in ihr Tipi flüchten und etwas Frisches anziehen.

Doch Anton und Daniel ließen das nicht zu. Sie packten sie rechts und links und zogen sie aus der Dusche.

Nackt stand Anja vor allen Leuten. Sie kam vor Aufregung schier um. Sie schämte sich und wäre am liebsten im Erdboden versunken. Alle schauten sie an.

Sie werden mich für plemplem erklären, dachte sie voller Verzweiflung. Die halten mich für beknackt. Was habe ich mir bloß dabei gedacht?!

„Sie ist tatsächlich klatschnass“, befand Andrea. Sie ließ ihre Augen beifällig über Anjas nackten Körper streifen. Was sie sah, gefiel ihr offensichtlich.

„Ihr solltet sie schnell am Koppelzaun aufhängen, damit sie in Ruhe trocknen kann. „

Lachen ertönte ringsherum.

„Die trocknet doch im Nu“, rief Walter. „Sie hat ja kein nasses Kleid an. „

„Auch ohne Kleid muss man lange getrocknet werden“, meinte Ingrid grinsend. „Die hat nasse Haare. Außerdem soll so ein Luftbad gesund sein. „

„Braun wird man auch dabei. „

„Sieht doch hübsch aus, so ganz ohne Klamotten.

„So schön natürlich. „

„Ja, genau. „

„An den Zaun mit ihr!“

„Hängt sie an die Koppel!“

„Her mit den Seilen!“

Alle riefen durcheinander. Alles lachte.

Anja lachte mit. Ihre Wangen glühten vor Scham, aber sie ließ sich willig zur hohen Koppel schleppen. Sie hatte erreicht, was sie wollte. Auch wenn alles in ihr zurückzuckte, wünschte sie es sich doch tief in ihrem Innern.

Sie wollte nackt gefesselt werden. Sie bekam vor Aufregung kaum Luft. Ihre Knie waren weich wie Butter. Wenn Anton und ihr Daniel sie nicht gestützt hätten, wäre sie womöglich zusammengebrochen.

Anton und Daniel führten Anja zur hohen Koppel. Ihr Bruder befahl ihr, auf den Koppelzaun zu steigen: „Genau wie gestern. Rauf und umdrehen und die Arme nach rechts und links. Auf geht's!“

Anja stieg auf die untere Koppelstange vor einem der Zaunpfähle.

Sie drehte sich mit dem Rücken zum aufrechten Pfahl und hakte ihre Arme rechts und links hinter die obere Koppelstange. Daniel und Anton banden sie fest. Dann fesselte Daniel ihre Fußgelenke rechts und links an den Pfahl. Ihre Füße hingen frei in der Luft. Die einzige Stütze boten die festen Seilschlingen um ihre Knöchel. Anja fühlte sich unbeschreiblich. Diesmal spürte sie das glatte Holz an ihrer nackten Haut. Allein das machte sie schon mächtig an.

Noch erregender fand sie jedoch die Tatsache, dass ihre Kreuzigung vor den Augen von drei Dutzend Menschen stattfand. Sie schämte sich, splitternackt vor allen Leuten an der Koppel zu hängen und genoss es gleichzeitig. Es war ein irres Gefühl. In ihrem Schoß kribbelte es wild.

Ich bin nackt gefesselt und alle sehen zu, dachte sie. Mein Gott! Ich kann das nicht glauben. Es geschieht wirklich mit mir. Sie bemerkte die Blicke der Männer.

In deren Augen stand eine Art Hunger und ein ordentliches Stück Geilheit. Doch auch so manche Frau betrachtete Anja sehr intensiv.

Ich bin euren Blicken hilflos ausgeliefert, dachte Anja bei sich. Ich hänge nackt und ausgebreitet vor euch. Ihr könnt euch an meinem Anblick aufgeilen, aber ihr könnt mich nicht nehmen. Meine Beine sind so weit geschlossen, dass ich geschützt bin.

Das war ein zusätzlicher Reiz der kreuzigungsartigen Fesselung.

Mit der Hand kam man an ihre Muschi ran, aber kein Mann konnte sie in dieser Stellung vögeln. Sie erregte die Männer mit ihrer Hilflosigkeit und Nacktheit und die konnten ihre Wehrlosigkeit nicht ausnutzen. Es machte Anja an. Sie schämte sich und sie freute sich. Am liebsten wäre sie davongelaufen, aber die Stricke hinderten sie daran. Gerade das gefiel ihr und sie sonnte sich unter den hungrigen Blicken, die man ihr zuwarf.

Besonders Daniel schaute sie sehr interessiert an.

Er konnte die Augen nicht von ihr wenden.

Ein Handy piepste. Der Anruf war für Kalle, den Vereinsvorsitzenden der Alsinger Westernreiter.

„Das war der Bürgermeister“, berichtete Kalle, als das Gespräch vorbei war. „Er bittet uns, beim Umzug durchs Dorf mitzumachen. Heute ist doch Landmarkt in Alsingen. Da laufen Musikzüge durch die Hauptstraße und Abordnungen der Vereine — Schützenverein, Trachtenverein, Obstzüchterverein und was weiß ich noch alles.

Wir holen uns die Pferde und reiten hin. Die Trapper und Indianer bitte auch geschlossen mitkommen, ebenso die Cowboys und Südstaatler. Es ist ja nicht weit. Wir marschieren im Umzug mit und kriegen zum Schluss Freibier. In einer Stunde sind wir wieder da. „

Anton schaute zu Anja am Koppelzaun: „Eine Stunde? Das ist aber lang. Könnte hart für Anja werden. „

„So lange können wir Anja nicht allein lassen, wenn sie gefesselt ist“, sagte Daniel.

Anja rutschte das Herz in die Hose, oder besser gesagt: es wäre ihr in die Hose gerutscht, wenn sie eine angehabt hätte.

Bitte nicht! Ich will gefesselt bleiben! Ihr habt mich doch gerade erst angebunden. Es hat mich so viel Überwindung gekostet, mich endlich zu trauen. Muss dieser dämliche Bürgermeister auch ausgerechnet jetzt anrufen!

„Och nee!“ rief Anton. „Nicht losbinden! Wir haben sie doch vor ein paar Minuten erst zum Trocknen aufgehängt.

Sieh doch! Ihre Haare sind noch nass und die Haut auch. “ Er zwinkerte: „So kann Anja doch nicht in ihre Klamotten steigen. Das geht doch nicht!“

„Schon klar“, meinte Daniel. „Aber wir können sie nicht gefesselt allein lassen. Was, wenn ihr schwindlig wird oder wenn sie ohnmächtig wird? So etwas kann passieren, wenn man stramm gefesselt ist. „

„Sie ist aber doch so schön festgebunden und sieht so hübsch aus am Holz“, rief Walter.

„Ihr habt sie gerade erst angebunden. Dann war ja eure ganze Arbeit für die Katz. Wenn wir in einer Stunde zurückkommen, soll sie noch am Zaun hängen. Ist doch ein hübscher Anblick solch ein gefesseltes Indianermädchen mit überhaupt nichts an. „

„Ich bleibe bei Anja“, sagte Andrea. „Ihr könnt losziehen. Wenn es ihr nicht gut geht, knote ich die Fesselung auf. „

„Ich bin okay“, sagte Anja ein wenig zu hastig.

„Ich kann das locker aushalten. Von mir aus bis zum Abendessen. „

„Das wären noch vier Stunden“, meinte Daniel. Er blickte skeptisch zu ihr auf: „Das ist verdammt lang. „

„Na und?“ rief Anja. „Ich schaff das. Willst du wetten? Zehn Euro, dass ich es aushalte. „

„Abgemacht“, sagte Daniel. „Zehn Euro wenn du bis sechs Uhr durchhältst. “ Er winkte seinen Kumpanen: „Gehen wir.

Der Bürgermeister wartet. „

„Und das Freibier“, grölte Anton.

Die ganze Bande zog ab, teils zu Fuß teils zu Pferde. Es war eine ausgesprochen geräuschvolle Angelegenheit.

Schließlich waren Anja und Andrea allein. Andrea stand ein paar Schritte vom Koppelzaun entfernt und betrachtete Anja ohne Scheu. Sie ließ ihre Augen von Kopf bis Fuß schweifen. Immer wieder.

„Du bist gefesselt“, sagte sie.

In ihren Augen stand ein Hunger, wie ihn Anja noch nie gesehen hatte, ein Flehen, ein Sehnen von solcher Stärke, dass Andreas Augen davon brannten wie Fackeln. „Diesmal bist du sogar nackt. “ Andrea kam zu Anja an den Zaun.

„Nackt“, sprach sie leise und schaute zu ihr hoch. „Du hast dich vor aller Augen nackt an den Zaun fesseln lassen. Ich kann das einfach nicht glauben! Woher nimmst du den Mut?! Wie bist du auf die Idee gekommen?“ Sie fasste Anja am Bein an und streichelte: „Du bist der absolute Wahnsinn!“

Du träumst doch selber davon, dachte Anja.

Sie sagte kein Wort. Sie war die gefesselte Prinzessin. Die Prinzessin war zum Schweigen verurteilt. Sie durfte nicht sprechen. So ging das Spiel.

Andrea fasste Anja am Knie an. Ihre Hand glitt aufwärts: „Sprich mit mir! Sag, wie du dich fühlst!“

Das weißt du ganz genau, dachte Anja. Sie gab keinen Mucks von sich. Sie nahm sich fest vor, zu schweigen. Nicht ein einziges Wort würde ihr über die Lippen kommen.

„Du machst mich verrückt“, sagte Andrea. Ihre Hand fuhr höher. Sie streifte Anjas Muschi und verweilte dann über ihrem flachen Bauch. Die Finger zogen zarte Kreise.

Anja genoss Andreas Berührungen. Das zarte Streicheln erregte sie. Noch mehr erregte sie die Tatsache, dass sie hilflos gefesselt war. Sie war Andrea ausgeliefert. Sie waren allein. Andrea konnte mit ihr anstellen was sie wollte. Was für ein Gedanke!

„Du brauchst gar nicht so zu tun“, sagte Andrea.

Sie ließ ihre Hand höher wandern. Ihre zweite Hand kam dazu. Sie fasste Anjas feste, kleine Brüste an und streichelte und massierte unendlich sachte.

Anjas Atem beschleunigte sich. Sie schluckte und fühlte, wie sie errötete. Sie hing gefesselt am Koppelzaun und war den erotischen Berührungen einer Frau hilflos ausgeliefert. Sie konnte nichts machen. Sie musste hinnehmen, was diese Frau tat. Oh, und wie gerne sie das hinnahm. Aber schweigend. Immer schweigend.

„Warum sprichst du nicht?“ fragte Andrea. Ihre Stimme nahm einen klagenden Ton an. „Ich sehe dir doch an, dass du es genießt. Es gefällt dir. Gib es doch zu!“ Sie küsste Anjas Brüste. „Du bist so wundervoll! Anja, du bist so süß. Du siehst zum Sterben süß aus, wenn du gefesselt bist. Ich halte das fast nicht aus, dich nackt und an den Zaun gebunden anzusehen. Du machst mich irre.

Oh du!“ Sie begann an Anjas Warzen zu saugen.

Anja schloss die Augen. Sie gab sich dem herrlichen Gefühl ganz hin. Sie ging vollkommen in ihrer Rolle auf. Sie war die gefesselte Prinzessin. Zum Schweigen verurteilt musste sie alles hinnehmen, was ihr angetan wurde. So ging die kleine Fantasie, die sie sich bereits in ihrer Kindheit ausgedacht hatte.

Anja war eine kleine Prinzessin in einem großen Reich.

Sie war von einer bösen Hexe verzaubert worden. Immer, wenn Leute sie ausfragten, konnte sie nicht sprechen. Sie konnte Richtern und Anwälten keine Antworten geben, sich nicht rechtfertigen. Immer wieder wurde die arme kleine Prinzessin dazu verurteilt, für alle Sünden die die Menschen im Reich begangen hatten, zu büßen. Sie wurde gefesselt oder angekettet. Sie wurde öffentlich ausgepeitscht und gepeinigt. Nackt und bloß musste sie in Ketten an der Stadtmauer der Königsstadt hängen. Sie würde öffentlich gedemütigt, aufs Ungeheuerlichste erniedrigt.

Alles Leid der Welt musste sie auf sich nehmen und für die Taten der Menschen Buße tun. Dabei kam kein Wort über ihre Lippen. Wenn sie sich unter der Peitsche wand, schluchzte sie. Sie schrie vor Schmerz, wenn sie grausam gepeitscht wurde, aber sie konnte nicht um Gnade flehen. Ihr Mund war verschlossen. Er konnte schreien, aber er konnte keine Worte hervorbringen.

So ging Anjas Fantasie. Diesen kleinen Spielfilm in ihrem Kopfkino liebte sich auch heute noch als Erwachsene.

Andrea stupste sie in den Bauch: „Warum sprichst du nicht mit mir? Gib mir Antwort!“

Sie schob einen Holzklotz heran, der neben dem Zaun lag. Sie stieg darauf und stand Anja Auge in Auge gegenüber, Andrea angezogen und frei, Anja splitternackt und wehrlos gefesselt. Sie war hilflos und doch war sie es, die die Macht hatte. Das Gefühl war geradezu majestätisch. Sie hatte in ihrer Nacktheit und Wehrlosigkeit Macht über Andrea.

„Du bist echt Wahnsinn!“ sprach Andrea weich. „Du machst mich ganz verrückt. “ Sie küsste Anja auf den Mund.

Willig hieß Anja die Lippen der Frau willkommen. Sie öffnete ihre eigenen Lippen und gewährte Andreas Zunge Zugang. Wie süß dieser Kuss war! Noch nie war sie gefesselt geküsst worden. Das Kribbeln zwischen ihren Beinen wurde stärker.

Andrea sah sie mit brennenden Augen an: „Anja!“ Sie küsste sie wieder, zart und doch verlangend.

Wieder schaute sie das gefesselte Mädchen an: „Anja! Oh Anja!“

Anja schwieg. Sie tat, als wäre sie alleine. Sie sah Andrea nicht einmal an. Sie schaute durch sie hindurch.

„Warum tust du das?“ fragte Andrea klagend. „Du lässt alles mit dir machen, aber du schaust mich nicht an! Gib Antwort! Rede mit mir!“ Sie schlug Anja mit der flachen Hand auf die Brüste. Fest. „Rede!“

Anja schwieg.

Andrea stieg von dem Hauklotz und schob ihn zur Seite. Sie stand vor Anja und lehnte sich an sie, umarmte sie, soweit die Fesselung das zuließ: „Warum sprichst du nicht? Oh Gott, du bist so goldig! Wenn du wüsstest, wie süß du aussiehst, so nackt und hilflos gefesselt. “ Sie küsste Anja auf den Bauch: „So begehrenswert!“

Andrea fasste Anja zwischen die Beine. Sie schaute zu ihr hoch: „Pitschnass!“ Sie grinste: „Und ob es dir gefällt! Du kleines Luder, du!“ Sie fing an, Anja zu masturbieren.

Ihre wissenden Finger versetzten Anja in höchste Erregung.

Anja musste mit aller Macht ein lautes Stöhnen unterdrücken. Kein Wort! Sie durfte nicht sprechen! So ging das Spiel. Sie drückte ihre frei in den Stricken hängenden Füße nach unten und bäumte sich auf. Sie wand sich träge am Koppelzaun. Sie konnte nicht anders. Aber sie sagte keinen Piep.

„Es gefällt dir“, sagte Andrea. „Du magst es, wenn ich dich anfasse.

Gib es zu. Sag es mir, Anja!“

Anja schwieg eisern. Ihr Blick ging ins Leere. Sie tat, als nähme sie Andrea nicht wahr. Ihr Schoß stand in hellen Flammen. Sie verging vor Lust.

„Das kannst du nicht machen!“ rief Andrea hitzig. „Sag was! Sprich! Sonst höre ich auf!“

Dann hör auf, dachte Anja. Sie wünschte sich, dass Andrea sie weiter streichelte. Ihr Körper schrie nach der Zärtlichkeit.

Ohne es zu wollen, wand sich Anja am Koppelzaun. Ihre gefesselten Füße überstreckten sich nach unten. Sie hatte ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle. Unter Andreas kraulenden Fingern tanzte sie in ihren Fesseln. Aber sie konnte Andrea nicht daran hindern, aufzuhören, weil sie festgebunden war. Wenn die Frau entschied, ihr keine Wonnen mehr zu bereiten, musste Anja das hinnehmen, so sehr sie sich auch danach sehnte, unter Andreas streichelnden Fingern zu kommen. Sie schwieg weiterhin.

Es machte sie an, kein Wort zu sagen.

Andrea zog ihre Hand weg.

Nein!, dachte Anja erschrocken. Nein, Andrea! Bitte mach weiter! Bitte, bitte!

„Rede!“ rief Andrea erregt. „Sprich mit mir!“

Anja schwieg. Sie hätte weinen können, weil Andrea sie nicht weiter masturbierte, aber sie sagte kein Wort.

„Sprich doch mit mir!“ rief Andrea aus. Ihre Stimme war ein einziges Flehen.

Anja sage nichts.

Andrea bückte sich und zog etwas aus ihrem Stiefel. Es war eine Reitgerte. Sie zeigte sie Anja: „Sprich mit mir!“

Anja sage nichts. Sie schaute an Andrea vorbei. Aber der Anblick der Gerte ließ ihr Herz schneller schlagen.

„Sprich!“ rief Andrea. Ihre Augen brannten. Sie trat einen Schritt zurück: „Wirst du endlich mit mir reden?!“

Anja tat, als hätte sie nichts gehört.

Andrea hob die Reitgerte und schlug Anja auf die Brust. Es knallte leise. Anja zuckte unter dem Schlag zusammen. Sie keuchte auf.

Wieder schlug Andrea zu, fester diesmal: „Rede endlich!“ Sie schlug ein drittes Mal zu: „Wirst du wohl endlich mit mir sprechen!“ Noch ein Schlag. Die Gerte klatschte auf Anjas ungeschützte Brüste.

Es tat weh. Sie musste die Zähne zusammenbeißen, um nicht aufzuschreien.

Noch ein Schlag. Andrea verlangte mit lauter Stimme, dass Anja mit ihr sprach. Anja schwieg verbissen. Andrea schlug sie. Wieder. Fester. Noch einmal.

Anja schrie auf. Tränen schossen ihr in die Augen.

„Oh Gott!“ Andrea warf die Reitgerte weg. „Oh mein Gott! Anja! Was habe ich getan!? Anja!“ Sie schob den Hauklotz vor den Zaunpfahl und stieg hinauf.

„Anja! Anja!“ sagte sie mit zitternder Stimme.

Sie umfasste Anjas Gesicht mit den Händen und küsste sie. Sie bedeckte Anjas Gesicht mit zärtlichen Küssen. „Anja, es tut mir leid. Was habe ich getan!? Bitte vergib mir!“ Wieder und wieder küsste sie das gefesselte Mädchen.

Anja ließ sie gewähren. Sie konnte nicht anders. Sie war zu vollkommener Passivität verurteilt. Die Stricke ließen ihr keinerlei Freiheiten. Sie spürte wie Andrea ihr die Tränen vom Gesicht wegküsste.

„Es tut mir leid“, murmelte die Frau und umarmte sie.

„Das wollte ich nicht. „

Aber ich, dachte Anja. Ihre Brüste brannten. Ihr Schoß kribbelte wild. Ich wollte es Andrea; und wie!

Aber sagen konnte sie es nicht. Sie war die schweigende Prinzessin. Sie durfte nicht sprechen.

Andrea stieg vom Hauklotz und schob ihn weg. Sie fasste Anja in den Schritt und begann zu streicheln.

Ja, dachte Anja. Ja! Sie blieb mucksmäuschenstill.

„Du machst mich irre!, flüsterte Andrea. Ihre Finger wühlten unendlich zart zwischen Anjas Schenkeln. „Du machst mich verrückt. Weißt du das? Du mit deinem Schweigen! Du nacktes, angebundenes Mädchen, das kein Wort zu mir sagt. “ Sie streichelte. „Du hast Striemen auf deinen Brüsten, Anja. “ Sie küsste Anjas Brüste. „Sie sind rot. Sie leuchten. Das sieht schön aus. Bald werden sie verschwinden, aber noch kann ich sie sehen. Diese Striemen schmücken dich besser als Gold und Edelsteine.

Gott, bist du süß!“

Anja wand sich vor Erregung. Sie war halb wahnsinnig vor Lust. Andreas Finger setzten ihren Schoß in Brand. Sie atmete heftig. Ihr Körper rekelte sich in den Fesseln. Ihre Füße reckten sich steil abwärts. Aber sie sagte kein Wort. Es erregte sie, stumm zu bleiben und Andrea damit in den Wahnsinn zu treiben. Immer wieder sagte die Frau, wie süß Anja sei, wie goldig sie in ihren Fesseln aussah.

Anja hörte zu und genoss jedes Wort. Sie gab sich ganz hin. Als sie kam, bäumte sie sich in den Fesseln auf und schrie wie eine Katze.

Andrea trat ein paar Schritte zurück und schaute sie an. Anja genoss die Blicke. Ich bin wehrlos gefesselt. Ich bin zur Passivität verurteilt. Ich kann gar nichts machen. Und doch habe ich höchste Wonnen erlebt und du nicht, Andrea. Du bist frei, aber deine Augen brennen vor unterdrückter Lust.

Sie brennen vor Sehnsucht. Du zitterst vor Verlangen. Dein Körper will berührt werden genau wie meiner, aber ich kann dir nicht geben, was du verlangst. Ich bin angebunden.

„Ich geh was trinken“, sagte Andrea. Ihre Stimme klang seltsam hoch und zittrig. „Ich bin in ein paar Minuten wieder da. “ Sie ging weg. Anja sah, wie sie sich in den Schritt fasste.

Du wirst in den Saloon gehen und dir zwischen die Beine fassen, dachte sie.

Du kannst es nicht länger aushalten. Du musst es dir selber machen. Eigentlich möchtest du an meiner Stelle sein. Du wagst bloß nicht, es laut auszusprechen. Du bist da genauso stumm wie ich, nur mit dem Unterschied, dass ich es erleben darf und du nicht. Tut mir Leid für dich, Andrea.

Mit einem Seufzer ließ sie sich in die Fesseln sinken. Die Stricke begannen wehzutun. Sie schnitten ein und brannten.

Es war nicht unerträglich — noch nicht. Aber bis zum Abendessen würde es ziemlich hart werden für Anja. Das wusste sie. Sie wollte es so haben. Es sollte schmerzen. Das war die Schlagsahne obenauf. Sie würde stumm leiden und niemandem ein Sterbenswörtchen sagen. Ihre Brüste brannten. Dumpfer Schmerz pochte dort, wo Andrea sie mit der Reitgerte geschlagen hatte. Was für ein Erlebnis! Andrea hatte die Beherrschung verloren und zugeschlagen, ziemlich fest sogar. Anja hatte jeden einzelnen Schlag genossen.

Ja, Andrea. Schlag mich. Peitsch mich aus. Tu mir weh. Mach mit mir, was du willst. Ich kann mich nicht wehren, wenn ich gefesselt bin. Das ist das Schöne daran. Das macht mich irre. Schlag zu. Ich wehre mich nicht. Schlag mich.

Anja seufzte erneut. Sie ließ den Kopf nach vorne sinken. Sie war überglücklich. Sie fühlte sich unbeschreiblich wohl.

Plötzlich hörte sie Schritte näher kommen.

Das ist nicht Andrea, dachte sie.

Jemand trat in ihr Sehfeld. Ihr Herz begann zu schlagen. Es war Daniel. Ihr Bruder war gekommen. Daniel lächelte. In der rechten Hand trug er seine kleine Digitalkamera.

„Ich bin abgehauen“, sagte er. „Ich musste dich sehen. “ Er hob die Kamera und machte eine Aufnahme.

Wo hat er die Kamera her?, fragte sich Anja.

Es gab ein eisernes Gesetz beim Westernverein: Keine Kameras! Kein neumodischer Schnickschnack war erlaubt, keine Gasfeuerzeuge, keine elektrischen Taschenlampen. Die einzige Ausnahme war die Musikanlage, auf der man CDs abspielen konnte. Fotos machte Old Mighty mit seiner Plattenkamera. Richtig stilecht war das, so ein großes Holzding auf einem mächtigen Dreibeinstativ. Man musste sich für Aufnahmen aufstellen und still stehen, wenn er den Deckel vom Objektiv nahm und bis zwei zählte.

Daniel musste seine Kamera im Auto gehabt haben.

Er fotografierte seine nackt gefesselte Schwester ohne Scheu. „Das muss ich festhalten“, sagte er. „Du siehst zu süß aus, Anja. „

Sie schwieg wie sie auch bei Andrea geschwiegen hatte. Sie schämte sich ein wenig, weil ihr Bruder sie nackt fotografierte, aber tief drinnen in ihrer Seele genoss sie es. Es machte sie an, dass sie ihm so gut gefiel, dass er sie fotografierte. Daniel umkreiste sie und knipste sie von allen Seiten.

Zum Schluss machte er Nahaufnahmen von ihren nackten Füßen.

Ich wusste es, dachte Anja. Ihr war klar gewesen, dass er das tun würde. Sie lächelte still in sich hinein.

Schließlich steckte Daniel die Kamera ein und schaute zu ihr auf. „Du siehst umwerfend aus, Anja. “ Seine Stimme war rau. Seine Augen brannten. „Ich habe dich noch nie gefesselt gesehen. Du siehst wunderschön aus. Die Stricke machen dich noch hübscher als du sowieso bist.

“ Er streichelte an ihren Schenkeln aufwärts.

Ja!, dachte sie. Ja! Tu es, Daniel! Ich bin bereit! Mehr als bereit! Mach mit mir, was du willst, mein Bruder. Mein Geliebter.

„Du bist toll“, sprach Daniel. Seine Augen senkten sich in die ihren. „Was du dich traust! Irre! Lässt dich vor allen Leuten nackt fesseln. Das hätte ich zu gerne gefilmt. „

Er schob den Hauklotz vor sie, stieg hinauf und stand auf Augenhöhe vor ihr und schaute sie an.

„Du bist so süß, Schwester“ flüsterte er. Er streichelte ihre nackten Schultern.

Seine Berührung setzte Anja in Flammen. Sie blickte ihren Bruder aus großen Augen an. Sie blieb stumm. Sie war die schweigende Prinzessin. Sie konnte nicht sprechen. Sie stand unter einem Bann. Aber sie würde alles hinnehmen, was er mit ihr machte. Wenn er es nur tun wollte!

„Anja. “ Sein Gesicht hing vor ihr. Sein Blick beschleunigte ihren Herzschlag.

„Meine süße kleine Schwester. “ Plötzlich geschah das kleine Wunder. Seine Lippen waren auf ihren. Sie waren weich und zärtlich und doch fordernd. Sie öffnete den Mund und ihre Zunge lockte die seine. Dann waren sie vereinigt.

Er küsst mich!, dachte Anja aufgeregt. In ihrem Bauch flatterte ein riesiger Schwarm kleiner Vögelchen umher. Mein Bruder küsst mich!

Sie wollte ihn umarmen, sich an ihm festklammern und ihn stürmisch küssen.

Aber die Stricke hielten sie eisern fest. Sie konnte nichts tun. Sie konnte nur hinnehmen, was ihr geschah.

Daniel! Oh Daniel! Mein geliebter Bruder!

Er löste sich von ihr und schaute ihr tief in die Augen. Sie schwiegen beide. Es gab nichts zu reden. Daniel sprang auf den Boden.

Kaum war er unten, kam Andrea aus dem Saloon. Sie hielt einen Whiskey in der Hand: „Na, schon zurück? Wo sind die Anderen?“

„Ich bin alleine gekommen“, antwortete Daniel.

Er schaute zu Anja auf und lächelte ihr zu. „Die machen einen Irrsinnslärm mit den ganzen Blechblasinstrumenten, da kriegt man ja Kopfweh. Ich hatte keine Lust mehr und habe mich verdünnisiert. Hier ist es ruhiger. „

Andrea zeigte zum Zufahrtsweg: „Nicht mehr lange. Da kommt der Rest der Truppe zurück. „

„Ist alles mit dem gefesselten Indianermädchen in Ordnung?“ rief Anton von weitem.

Sie kamen zur Koppel und stellten sich im Halbkreis vor Anja auf.

Ungeniert betrachteten sie das nackte Mädchen am Holzzaun.

„Sie sieht ausnehmend hübsch aus“, sagte Franziska. Sie knuffte ihren Mann in die Rippen: „Oder?“

„In der Tat“, meinte Manfred. „Ausnehmend hübsch. Es wäre eine Schande, sie jetzt schon freizulassen. „

„Kommt nicht in die Tüte!“ rief Anton. „Sie hat mit ihrem Bruderherz gewettet, dass sie bis um sechs durchhält. “ Er holte seine Taschenuhr hervor: „Das sind noch knapp zwei Stunden.

Solange dürfen wir uns an dem entzückenden Anblick weiden. “ Er drehte sich um: „Wo ist eigentlich Old Mighty? Er sollte seinen Appagraphierknipsomaten herholen. Dieser herrliche Anblick muss für die Nachwelt erhalten werden. „

„Bin schon unterwegs, du Maulaffe. “ Old Mighty trabte an, das hölzerne Dreibein mit der darauf montierten Plattenkamera über der Schulter.

Anja kam vor Aufregung schier um. Sie war erregt wie noch nie.

Sie schämte sich, nackt vor allen zu hängen und doch fand sie es herrlich. Sie bewegte sich vorsichtig in den Fesseln. Old Mighty würde sie fotografieren. Nackt und gefesselt. Was für eine unglaubliche Aktion. Und sie konnte nichts dagegen tun. Sie war wehrlos. Sie musste es über sich ergehen lassen. Ihre absolute Hilflosigkeit erregte sie maßlos.

„Ja, knips sie“, verlangte Franziska. „Ich will einen Abzug. “ Sie lächelte. „Fürs Familienalbum ist das natürlich nichts, aber ich möchte ein Foto als Erinnerung haben.

Die Anja sieht wirklich niedlich aus, so nackt gefesselt. „

„Man sollte sie jeden Tag an die Koppel binden“, rief jemand. „Gewissermaßen als lebendes Schmuckstück der Alsinger Ranch während unseres Westerntreffens. „

„Coole Idee!“ rief jemand anderes.

„Das wäre mal was. „

„Prima Einfall. „

„Wird gemacht. „

„Und ob!“

Alle riefen durcheinander.

Anjas Herz begann noch wilder zu schlagen. Was für eine Idee! Sie wurde rot.

„Sie bekommt rote Backen“, rief Andrea. „Schaut das nicht herzallerliebst aus? Old Mighty mach hin! Das musst du für die Nachwelt festhalten. „

„Bin soweit. “ Old Mighty sträubte seinen langen Rauschebart. Er legte eine Negativplatte ein und dann verschwand sein Kopf unter dem schwarzen Tuch am Ende der Kamera, als er das gefesselte Mädchen genau anvisierte.

Schließlich stellte er sich neben die riesige hölzerne Plattenkamera und schaute Anja am Koppelzaun an: „Bitte still halten. Gleich kommt das Vögelchen. “ Er hob den Objektivdeckel ab und zählte: „Eins. Zwei. Danke die junge Dame. „

„Davon will ich auch einen Abzug Old Mighty“, rief Daniel.

„Ich auch!“

„Mach auch einen für uns!“

Alle wollten eine Fotografie mit der nackt gefesselten Anja.

Sie schämte sich fürchterlich und doch machte es sie an. Sie fühlte sich unglaublich.

Allmählich verstreute sich die Meute. Der Saloon lockte. Anja blieb an den Koppelzaun gefesselt. Ab und zu kamen ein paar Leute vorbei und schauten sich das angebundene Indianermädchen an. So mancher ließ es sich nicht nehmen, Anja zu berühren. Männer- und Frauenhände streichelten angelegentlich über ihren nackten Leib, flüchtige Berührungen an ihren Füßen und Beinen, am Bauch und den Brüsten.

Jemand fasste nach ihrer rechten Hand und drückte sie sanft. Und die eine oder andere Hand verirrte sich kurz zwischen Anjas Schenkel.

Anja nahm die Berührungen hin. Die Stricke, die sie an den Koppelzaun banden, zwangen sie dazu. Es erregte sie aufs Äußerste.

Daniel kam auch regelmäßig. Er fragte sie jedes Mal, ob sie es noch aushalten konnte und jedes Mal nickte sie stumm.

Anja litt schweigend.

Längst war die Fesselung unangenehm. Es fing an wehzutun, aber um nichts in der Welt hätte sie um Gnade betteln mögen. Sie wollte leiden. Sie wollte es auskosten bis zur Neige. Sie wollte gefesselt bleiben bis um sechs Uhr.

Wenn mich morgen einer drauf anspricht, mich tatsächlich wieder an den Koppelzaun zu fesseln, mache ich sofort mit, dachte sie bei sich. Schade, dass morgen der letzte Tag ist. Ich möchte mich wochenlang jeden Nachmittag am Koppelzaun kreuzigen lassen.

Das wäre herrlich.

Sie atmete tief ein und aus. Vielleicht auf dem nächsten Westerntreffen? Vielleicht würde es ja zu einer Art Tradition werden, das Indianermädchen Anja jeden Tag nackt irgendwo festzubinden? Eine wundervolle Vorstellung! Erregend schön.

Irgendwann war es sechs Uhr. Daniel kam mit Anton und sie machten Anja los.

„Uh!“ Sie rieb sich die Handgelenke. Die Stricke hatten tiefe Abdrücke hinterlassen.

„Ich kann nicht richtig stehen. Ich war zu lange angebunden. „

Ihr Bruder fasste ihr unter den Arm: „Komm Schwesterchen, ich stütze dich. “ Er brachte sie zu ihrem Tipi.

Sie schaute ihn von der Seite an. Küss mich!, riefen ihre Augen. Wenn wir im Tipi sind, musst du mich küssen, Bruder!

Leider kam der gute Anton mit und es wurde nichts daraus. Zwar blieb er vorm Zelt stehen und schwadronierte pausenlos, aber die Gefahr, dass er etwas mitbekam, war zu groß.

Anja zog ein frisches Indianerkleid an und flocht eine Feder in ihr Haar. Sonst trug sie nichts am Leibe, weder BH noch ein Höschen. Daniel sah das und lächelte ihr auf eine Art und Weise zu, dass ihr heiß und kalt wurde.

Draußen vorm Zelt stützte er sie wieder und brachte sie zum Saloon. Er bugsierte sie auf eine Bank in der Ecke und hob ihre Beine hoch, so dass ihre Füße auf seinen Oberschenkeln zu liegen kamen.

Er orderte an der Theke Bier und fing an, Anjas nackte Füße und Knöchel zu massieren und zu streicheln.

Anja hielt andächtig still. Sie liebte diese Fußmassage sehr, vor allem weil es ihr Bruder war, der ihre Füße rieb und streichelte. Sie blickten einander immer wieder an. Anja glaubte in Daniels Augen ein Versprechen zu lesen.

Hoffentlich, dachte sie. Ich bin bereit, Daniel. Mehr als bereit.

Du musst es nur tun, mein geliebter Bruder. Ich werde alles schweigend hinnehmen. Alles, Daniel. Du musst nur den Anfang machen.

(wird fortgesetzt).

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