Im Mietzhaus

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Mike stand in einer dunklen Nische. Vor ihm flackerte das weiße Deckenlicht. An, aus, an, aus, an. Dann hatte es sich beruhigt und die kalte Neonleuchte brannte dauerhaft. Mike erkannte neben sich einen großen blauen Plastikkorb mit Wäsche, offenbar noch nicht gewaschen, denn die duftete nicht nach Waschmittel, sondern roch schweißig undsoweiter. Er war nicht allein im Waschkeller, denn direkt vor ihm stand eine große, massig wirkende Frau in einer Kittelschürze. Sie war wohl gerade in den Keller gekommen und hatte dafür das Licht angemacht.

Ohne ihn zu bemerken, schaltete sie den Wäschetrockner an, öffnete die Waschmaschinentür und machte dann einen seitlichen Schritt zum Wäschekorb. Sie wollte gerade in den Korb greifen und Wäsche heraus holen, da erschrak sie, weil sie Mike daneben bemerkte. Doch ihre Schrecksekunde währte nicht lange. „Mahlzeit, junger Mann“, ranzte sie Mike misstrauisch an. „Watt willsten hier? Deine dreckije Wäsche mit inne Maschine schummeln, wa? Is nich. Oder biste so einer, der sich unsre feine Damenwäsche klauen tut und denne Sauereien mitte macht? Freundchen, dat de gliecks Bescheid wissen tust: sowas Perserwes wird hier nich geduldelt, nich bei mir und auch nich beim König, der sei davor.

Also watt willste hier?“ Das alles hatte sie in einem Fluss heraus gestoßen, kaum Pausen gemacht, erst recht keine, in denen Mike etwas hätte sagen können. Aber nun machte sie eine Pause, sie wartete auf Antwort. „Ähm, Maier, ich bin Maier. “ Weiter kam Mike nicht. „Achso, n Neuer. Mahlzeit! Aba kuck mir nicht immer so auf meinen Busen druff. Nee, musste nämlich nich denken, datt dat hier n Puff is, isses nämlich nich.

Nee, isses nich. Nur weil da rotes Licht aussn Fenstern von unsern Mieterinnen auffe Straße brennt. Nee, Puff is nich. Wir sind ein seriöses Mietzhaus, sach ich imma. Tja, also wenn de hier wohnen tust, dann biste hier innen Keller falsch. Dat is meins hier, mein Reich. Hier herrsche ich, und da musste tun, was ich dir sagen tue. Und gehorschen musste ooch, sonst setztes n paar, da kennich kein Pardautz. Da hat dich der Koch hier unten falsch hingeschickt, wenn der dat war.

Und inne ersten paar Stockwerke, da sitzen unsre Mietzen, also die Mietrinnen, da kommste sicha auch nich hinne. Oder biste etwa sonn Neuzugang, dass der Koch jetze auch Männer als Nutten … sach ma, wie heißtn dat danne, n Mann als Nutte, Nutte mit R, Nutter? Is der n Nutter, biste n Nutter? Oder Student, dann wohnste ganz oben, da unterm Dache, mit den Schrägen. Und warum kuckste mir jetze nich mehr aufn Balkon? Gefällt dir nicht? Oder schämste dir? Brauchste nich, kannste ruhig anglotzen.

Kannse auch ma anfassen, komm ma her, meen Kleener, bist ja doch n ganz Süüßen. „Mike hatte anfangs nicht anders gekonnt als auf ihre Brust zu sehen, denn sie stand dicht vor ihm, überragte ihn auch. Dann hatte er sich bemüht, woanders hinzusehen. Sie aber griff seine Hände, hielt sie eisern fest und führte sie, auch gegen Mikes Widerstand, zu sich an die Brust, legte sie darauf oder besser, schob seine Hände an ihre dicken Brüste und drückte die in seine Hände.

„Ja, greif ma ordentlich zu, sei ein Mann. Mir gefällt dat, wenn die Mannskerle da so richtig – Warte, ich machse dir mal frei – Datt sind satte Dinger, wa? Wennde willst, kannst mal – Nu sei doch nich so jenierlich, so affig. “ Sie griff Mike in den Schritt. „Na also, da haste doch auch was inne Hose, lass ma sehn. „Sie fummelte am Reißverschluß, Mike konnte ihr weder ausweichen noch konnte er fliehen, denn während ihres Redeschwalls hatte sie ihn in eine Ecke zwischen der Waschmaschine und der rumpelnden Trockenschleuder gedrängt.

Sie bekam den Verschluss auf und fasste hinein. „Na siehste, kein toter Mann, da iss schon ordentlich was zu greifen, schöne Klöten, du haste gut wat zu spielen mitte. Und Haare haste ooch, ich ooch, nich so neumodisch alles abgemäht, sondern noch so echt Natur. Findich klasse. Und hier, hier musste mir auch m hinne fassen; dat isn dichtn Urwald, wa?“ Mike, und von ihm besonders sein Gehänge, war in der Gewalt des Hausdrachens, und er hatte keine Chance auf Gegenwehr, denn sie hatte ihn an einer sehr empfindlichen Stellen gepackt.

Sie quetschte erbarmungslos zu. Mike atmete schwer, nicht, weil er sexuell erregt war, sondern weil er, sich in ihrem harten Klammergriff befindend, ziemliche Schmerzen hatte und um seine Männlichkeit fürchtete, denn der Drache drückte kräftig zu, sehr kräftig, und hielt ihn mit stählernem Griff fest. Außerdem hatte sie seinen linken Arm ergriffen und führte seine Hand zu sich in den Schritt, hielt ihn dort und benutzte ihn, um sich zu stimulieren und Erleichterung und Freude zu verschaffen.

Beider Atem ging keuchend, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Es dauerte nicht lange, dann wurde es nass bei ihr dort unten, es tropfte auch etwas Feuchtigkeit herab und dann plätscherte es leise. Kurz darauf hatte sie offenbar genug. Sie nahm ein Wäschestück aus dem Korb und wischte sich schnell unterm Rock hin und her. „Na siehste, war doch scheen. Jetze biste auffn Geschack gekommen, wa? Kannst gerne wieder ma bei mir vorbai kommen, wennde Druck abbauen musst.

Aba nich datt de dir an der Kleenen vagreifen tust, der Japspanerin. Die is keine von denen, die hier sonst, von den Mietzen. Die macht nur dat Treppenhaus sauber, dafür zahlt se ja sonne kleene Miete. Is Studentin, du ooch?“ Der alte Hausdrachen wartete Mikes Antwort nicht ab. „Ich glaub, die studiert Fliso-, Flisofosie oder sonn neumodischen Kram. Mahlzeit. “ Das letzte Wort hatte sich nicht an Mike gerichtet, denn schwere Schritte kamen von oben in den Keller.

Ein Mann in blauer Latzhose kam die Treppe heruntergestiefelt. „Mahlzeit“, begrüße sie ihn nochmals, „Karl, sach ma, kennste den Jungen hier? Wohnt hier angeblich. “ „Hallo Mahlzeit, mein zartes Täubchen. Nee, ist mir nicht bekannt. Wer sind Sie denn?“, die Frage richtete er an Mike. „Ich heiße Maier, Mike. Habe hier einen Mitvertrag mit Koch, Herrn Koch von ‚Heinz Koch Immobilien GmbH und Co KG‘, hier. “ Mike zog ein Blatt Papier vor und zeigte es kurz Herrn – den Herrn in der Latzhose, der hatte sich noch nicht vorgestellt.

„Achso, du bist der Neue. Ich“, er zeigte mit dem Zeigefinger auf sich, damit Mike auch verstehen würde, wer da gemeint wäre, „ich bin hier der Hausverwalter und Hausmeister in einer Person, König. König mein Name. Hab‘ davon gehört, dass da ein neuer Mieter einziehen würde. Aber das musst du“, und damit wandte sich der König an den Drachen, „doch viel besser wissen, du bist doch hier die immer informierte, allwissende Hausmamsell. „“Haus-Mamma mit Herz, meinste wohl.

Nee, nix gehört. Also n neuer. Watt willste denne hier?“, wollte sie nun von Mike wissen. „Willste hier die Mädchen inspizieren, hat dich der Koch dafür bestellt, sollste rumspioniern? Oder biste doch sonn Mietzekater, sonn Liebhaber gegen Bezahlung, aba nich datt de denken tust, ich geb dir wat, weilste dir an mir erfreut hattst. „“Ach, kleines Mahlzeitchen, mein süßes Mäuschen, haste den armen Jungen verführt, dass er dir da unten..“ „Ja klar, hatt der da rumgemacht.

Konnte ga nix gegen tun“, log der Drachen. Mike wollte protestieren, aber der König schaute ihn nur an und schüttelte den Kopf. Der kannte offenbar seinen Hausdrachen und dessen Sichtweisen und Interpretationen der Wahrheiten. „Ja, dann gehen Sie doch schon mal hoch, Herr… äh““Maier“, half Mike seiner Erinnerung nach. „Genau, gehen Sie ruhig schon mal hoch. Die Wohnungstür ist, glaube ich, nicht abgeschlossen und offen; die Wohnung steht ja leer, und heute sollten Sie kommen, das war mir so mitgeteilt worden.

“ „Pass aba uff, datt de nich inne falsche Bude reinmarakelst, nachher überfällste die Kleene ooch noch so wie mir. Jummi heeßt dat Frollein übrigens, die Japspanerin. Ja, ne, das klingt ja jut, Jummi-Gummi, das passt ja hier ins Haus: ‚Mit oder ohne Gummi?‘ Hahaha. “ Da musste der König dem Drachen widersprechen: „Nein, nicht Jummi mit G wie Gustav-Lothar, sondern Jummi mit J wie, wie… wie Jochen. “ „Ach Jottchen, hab mir doch glatt vatan.

“ Endlich gab der Hausdrachen Mike frei, und mit einem freundlichem Nicken zu Herrn König ging er die Kellertreppen hoch und man hörte seine Schritte auf den Holzbohlen im Treppenhaus, zuerst laut, dann leiser werdend. „Na“, grinste der König den Drachen an und knöpfte seinen Latz auf, „noch mal Zeit für 'ne schnelle Nummer, Fräulein Mahlzeitlein, mein verschmustestes Miezekätzchen von allen?“ „Habich de janze Zeit schon drauf gewartet, datt de mir die Muschi machst“, sagte die und hob Schürze und Rock hoch, einen Schlüpfer trug sie nicht drunter.

Nun griff sie den königlichen Prügel und zog den und den Mann dahinter zu sich heran, ließ sich nach hinten in die Wanne mit der dreckigen Wäsche fallen, spreizte die Beine und dirigierte Herrn Königs Gerät in ihren Busch und tiefer. Der König pumpte in sie hinein, wurde dabei immer schneller, dann schoss es aus ihm heraus in sie hinein und er verharrte so ein paar Sekunden. Danach zog er seinen eingeschmierten schlaffen Schwanz aus ihr heraus, verstaute ihn rasch in seiner Hose und knöpfte den Latz zu.

Wortlos drehte er sich um. „Mahlzeit“, rief die Frau hinter ihm her, als er daraufhin aus dem Keller ging. Oben unterm Dach fand Mike die Wohnung, die offenbar für ihn gedacht war; sie war nicht zu übersehen, denn die Tür stand sperrangelweit auf und die Räume waren leer. Rund 27 qm, praktisch nur ein Wohnklo. Das Klo allerdings war separat, das mussten sich die beiden Mieter teilen. Er schaute kurz hinein: Eine Toilette, ein Waschbecken, eine Dusche und überall Wäsche zum Trocknen, Weißwäsche und rote und schwarze und lila Unterwäsche, alles für eine Frau.

Er nahm ein Stück zur Hand, klein und zierlich war es, also wohl auch die Frau, als ‚Kleine‘ hatte sie der Hausdrachen bezeichnet, eine Japanerin. Nun wurde Mike doch sehr neugierig: Ein Drache, ein König, ein Koch und nun eine Asiatin, womöglich 'seine‘ Yomi – alle Puzzleteilchen passten irgendwie zu seiner Aufgabe, denn dies war sein Spiel, sein Game. Er ging zur anderen Wohnung, lauschte an der Tür. Musik, undeutlich, leise, für ihn nicht identifizierbar.

Draußen lehnte ein Schwert an der Wand neben der Tür. Mike klingelte. Mike klingelte nochmals, da sich nichts tat. Die Musik schien lauter geworden zu sein. Mike klingelte Sturm, denn es erfolgte keine Reaktion. Aber da musste doch jemand in der Wohnung sein, da war doch Musik, richtig laut dröhnte die. Mike fasste auf den Türgriff, vielleicht war ja gar nicht abgeschlossen und er konnte so hinein gelangen, könnte ja auch sein, dass dem Mädel was passiert sein könnte.

Und das Schwert? Das war womöglich sicherlich ganz bestimmt seins. Er ergriff es, nahm es an und mit sich. Die Tür war nicht abgeschlossen und ließ sich nach innen öffnen.

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