Schmerz Liebe Hoffnung 01

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Prolog

Es gibt einen Ort in Irland mit immergrünen Wiesen, frischer Meeresluft, steilen Klippen und einem kleinen, doch dicht bewachsenen Wald. Am Rande dieses Waldes liegt einige Meilen von der kleinen Stadt Reeling entfernt, ein urtümliches Schlossgebäude. Früher gehörte es einem Adelsgeschlecht, mittlerweile jedoch dienen die Steinmauern vielen jungen Menschen als zu Hause. Das gemischte Internat hatte einen relativ guten Ruf und die Lehrer galten gemeinhin als einfühlsame, doch disziplinierte Lehrkräfte.

Im Herbst dieses Jahres fuhren am Tag viele Autos vor, man konnte allerlei Familien beobachten. Manche Kinder weinten, andere klammerten sich krampfhaft an ihre Eltern und einige schienen mit ihrem Schicksal zufrieden zu sein.

Zwei jedoch, könnten uns besonders auffallen. Ein Geschwisterpaar, das Händchen haltend vor ihrer Mutter stand. Es war bedeckt, nicht unüblich um diese Jahreszeit und der graue Himmel warf einen ebenso grauen Farbton auf alle Gesichter.

„Ihr werdet es hier sicher gut haben“, sprach die Mutter und ihr Sohn antwortete, „Ja. Bestimmt. „, er räumte noch zwei Koffer aus und die restliche Verabschiedung viel knapp aus.

Als das Auto weg fuhr, hielten sie einander noch immer die Hand. Verloren standen sie auf dem Vorhof des Schlosses, als ihnen ein Mädchen entgegen kam. Sie trug die typische dunkelrot und blaue Internatsuniform, auch das Geschwisterpaar hatte dieses im Gepäck.

Eine lange Liste klemmte zwischen ihren Fingern, „Also. Ich bin von der Schülervertretung und soll die Neuen einweisen. Zuerst brauche ich eure Namen, dann zeige ich euch wo der Plan hängt, Zimmernummern bekommt ihr auch, Schlüssel müsst ihr euch selbst bei der Sekretärin abholen. Hab ich was vergessen? Ach ja, der Unterricht beginnt schon übermorgen, bis dahin müsst ihr euch noch Bücher holen, die gibt's im Keller. Namen bitte. “ Die Geschwister warfen sich gegenseitig einen vielsagenden Blick zu, „Chim.

„, sagte Chim, „Beth. „, sagte Beth, „Redfield. „, kam im Nachhinein von beiden. „Redfield, Redfield,. Ja, da haben wir's. Also ihr seid in der Abschlussklasse und zwar in meiner. Ich bin übrigens Mary. „, sie reichte beiden ihre Hand. „Ist es möglich, dass unsere Zimmer nebeneinander liegen?“, fragte Beth. Mary kam verschwörerisch einen Schritt näher, „Klar, hier gibt's zwar Zimmertrennung nach Männchen und Weibchen, aber alle Zimmer sind im selben Flügel und kontrolliert wird auch nicht wirklich“, tröstend fügte sie hinzu, „ich weiß dass ein Internat am Anfang komisch ist, aber man gewöhnt sich schnell daran.

Nach einer Stunde hatten die Beiden die Anfangsprozedur überstanden und saßen auf Chims neuem Bett. Beth ließ ihr Blick über das Zimmer ihres Bruders schweifen. Seinen Koffer hatte er achtlos in eine Ecke verschwinden lassen und nun herrschte eine seltsame Stille. Es befanden sich insgesamt drei Betten in seinem Zimmer, eines war sichtlich belegt, das andere schien leer zu sein. Chim brach als Erster die Stille, „deine Zimmergenossinnen wirken nett.

„„Du findest alles nett was weiblich ist“, ihre Antwort fiel schnippischer aus als sie wollte. „Ich wollte ja nur sagen, dass ICH noch nicht weiß mit wem ich mich herumschlagen muss. “ Darauf antwortete Beth nicht mehr. Sie lehnte mit dem Rücken zur Wand und streckte ihre Beine aus, „warum ist Papa nicht mitgefahren? Er wollte sich noch nicht mal von uns verabschieden. “ Ihr Bruder seufzte und strich ihr übers Haar, „du weißt doch, dass er viel zu tun hat.

Nimm das nicht so…persönlich. “ Seine Schwester ließ ihren Oberkörper fallen und schmiegte sich an ihn, „wenigstens bist du hier, aber sicher treibst du dich schon morgen mit irgendwelchen dämlichen Mädchen herum. “ Grimmig sah sie ihn von unten herauf an und er lachte nur.

1. Chim

Es gibt Menschen, denen nichts im Leben schwer fällt. Das mag einerseits an ihrer überdurchschnittlich sozialen Kompetenz liegen, andererseits ist es vielleicht einfach die richtige Portion Glück.

Chim gehörte zu diesen Menschen, er hatte Charme, einen klaren Geist, Lebenslust, Humor und ein Lächeln, das sowohl Frauen, als auch Männer anzog.

Obgleich es der erste Schultag war, hatte er schon Freunde gefunden. Matt und er hatten sich auf Anhieb verstanden. Sein Zimmergenosse war zwar ein fahler Charakter, aber die Menschen brachten ihm die gleiche Sympathie entgegen, wie einem dreibeinigen Hund.

Sie setzten sich in das holzverkleidete Klassenzimmer, dessen Böden mit uraltem, muffigem Marmor ausgelegt waren.

Schwere, rote Vorhänge zierten die hohen Fenster und über der dunkelgrünen Tafel prangte der Hängende wie ein Warnruf. Der Englischkurs begann mit dem Läuten. Chim beäugte seine Mitschüler, besser gesagt seine Mitschülerinnen. Es gab drei, die ihm auffielen. Zwei Brünette und eine Blonde. In Gedanken machte er seine typische Pro- und Kontra Liste. Brünett1 – Pro: Großer Vorbau, lange Beine. Kontra: So gut wie kein Hintern. Brünett2 – Pro: Blaslippen, Scheinwerferaugen. Kontra: Scheint dumm wie Stroh zu sein, also vielleicht nur für eine Nacht.

Blondie – Pro: Knackiger Hintern, flacher Bauch. Kontra: Hat sicher Cellulitis an den Oberschenkeln. Hm. Die Oberschenkel kann er sicher ausblenden, also Blondie.

Beim Ende der Stunde ließ er Matt beiseite liegen und machte er seinen ersten Zug. Wie lange würde er wohl brauchen um sie in sein Bett einzuführen? Erst einmal Smalltalk. Sie hieß also Ruby. Ihre Kurse überschneiden sich oft. Was für eine schöne Schicksalsfügung. Sie kommt eigentlich aus Wales.

Wie nett. Sein Vater hat dort einen Firmensitz. Ihrer auch. Dann gehört sie praktisch zur Familie. Ihr Kichern ist etwas nervig. Was sie nach den Kursen vor hätte. Reiten? Wie toll, dann kann sie ihn ja auch gleich reiten. Haha. Das behielt Chim natürlich für sich. Sie könnten ja zusammen ausreiten. Natürlich. Gilt das als Date? Natürlich.

Er brachte Matt dazu am Abend etwas mit seiner Schwester zu unternehmen und zeigte Ruby seine Lieblingsmusik.

Sie verfiel ihm, sowie Fliegen einer Venusfalle. „Das ist ja total meine Musik“, gluckste Blondie hervor. Ihre langen Haare fielen über seine Schultern. „Hab ich mir eigentlich schon gedacht“, seine Hand glitt unbemerkt über ihre Seite. „Ich hab das Gefühl ich würde dich schon eeewig kennen“, Ruby gurrte wie eine verliebte Taube. „Mhm“, er wusste sie würde den ersten Schritt machen. Im nächsten Moment hauchte sie ihm einen zaghaften Kuss auf. Bevor sie sich zurückziehen konnte, drückte er ihren Körper wieder an sich.

Ein innigerer Kuss folgte, seine Zunge spaltete ihre warmen Lippen. Er lehnte sich entspannt zurück als sich ihr Kuss unter Seufzern wieder löste. Mit einem Ruck zog er sie auf seine Hüften, knöpfte ihre weiße Bluse auf und bemerkte sogleich ihren unsicheren Blick.

„Was ist denn?“, fragte er unwirsch.

„Hast du Kondome?“

„Nein. Du?“

„Nein. „

Dann kam ein Moment an dem Beide lachen mussten.

Sie rutschte von ihm herunter, kniete sich neben Chim, beugte sich über sein Gemächt und holte sein Glied hervor. Chim belächelte sie und strich mit seinen Fingerkuppeln durch ihr Haar. Langsam glitten ihre zarten Finger über die Hitze seiner Männlichkeit und ließen ihn erschaudern. Ihre Lippen stülpten sich darüber und fingen an heftig an seiner Eichel zu saugen. Eigentlich war es etwas zu hart für ihn, dennoch belohnte er ihre Mühe mit erregtem Stöhnen.

Er ergoss sich in der warmen Feuchte ihres Mundes, während sie sich entschloss die bittere Flüssigkeit zu schlucken.

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