Verzückung der Teresa

Rom 1688

Katharina sah auf zu der Skulptur. Berninis Verzückung der Teresa. Hier in einer Apsis der Kirche Santa Maria della Vittoria in Rom. In der heiligen Stadt. Gefesselt stand sie vor dem Pärchen aus Carraramarmor. Der selig lächelnde Seraph und die in Ekstase versunkene Teresa von Avilia. Eine aus Stein gehauene Versuchung. Die Rechte des Engels hielt den Speer, der immer noch auf den Schoss der Heiligen zeigte. Teresas Blick war allem weltlichen entrückt.

Ihr Leib wand sich in süßester Leidenschaft. Sie war vollständig in ihrer Lust gefangen. Die Worte Teresas kamen ihr in den Sinn. Die Worte, die sie nach der Nacht gesprochen hatte, als der Bote Gottes sie besucht haben soll.

Unmittelbar neben mir sah ich einen Engel in vollkommener körperlicher Gestalt. Der Engel war eher klein als groß, sehr schön, und sein Antlitz leuchtete in solchem Glanz, dass er zu jenen Engeln gehören musste, die ganz vom Feuer göttlicher Liebe durchleuchtet sind; es müssen jene sein, die man Seraphe nennt.

In der Hand des Engels sah ich einen langen goldenen Pfeil mit Feuer an der Spitze. Es schien mir, als stieße er ihn mehrmals in mein Herz, ich fühlte, wie das Eisen mein Innerstes durchdrang, und als er ihn herauszog, war mir, als nähme er mein Herz mit, und ich blieb erfüllt von flammender Liebe zu Gott.

Der Schmerz war so stark, dass ich klagend aufschrie. Doch zugleich empfand ich eine so unendliche Süße, dass ich dem Schmerz ewige Dauer wünschte.

Es war nicht körperlicher, sondern seelischer Schmerz, trotzdem er bis zu einem gewissen Grade auch auf den Körper gewirkt hat; süßeste Liebkosung, die der Seele von Gott werden kann.

Unkeusche Gedanken eilten durch Katharinas Kopf. Ihr wurde warm unter ihrer Benediktinerinnentracht. Sie zwang ihre lüsternen Gedanken nieder. Was würde die Mutter Oberin nur denken, wenn sie wüsste, welche unzüchtigen Gedanken sie heimsuchten. Vor allem weil sie sich zwingen musste den Gedanken nicht nachzugeben.

Eine Bestrafung wäre ihr sicher. Aber die Situation, in der sich Katharina befand war auch außergewöhnlich.

Mit 12 hatte ihr Vater beschlossen, seine jüngste Tochter in die Obhut der Schwestern des heiligen Benedikt zu geben. Nicht das es sie gestört hätte. Dort im Kloster konnte sie entgegen der Tradition Lesen und Rechen lernen und das war schon immer ihr größter Traum gewesen. Und sie hatte Talent. Schon nach kurzer Zeit wurde sie, wegen ihrer Begabung zur Assistentin der Kellermeisterin gemacht.

Jetzt mit 19 Jahren begleitete sie ihre Äbtissin in die heilige Stadt, um dort an einem Treffen teilzunehmen und vielleicht die ein oder andere Heilpflanze für den Klostergarten zu ertauschen.

Aber jetzt hier in der Kühle und Ruhe der Kirche war dies alles vergessen. Eine nie gekannte Versuchung und Verlockung drohte sie zu überwältigen. Eine Welle der Lust breitete sich in ihr aus, als sie die sich in Lust windende Teresa betrachtete.

Man hatte das Werk Berninis aus einer Kirche im Vatikan entfernen lassen, weil es einfach zu anstößig war. Das gesamte Konzept der Plastik schrie förmlich nach Sex. Und dieser Sex schrie jetzt Katharina von Fulda ins Gesicht.

Sie spürte den heißen Atem des Engels und sie wusste, was sein heißer Speer verdeutlichte. Er zeigte genau auf den Schoss der entrückten Teresa. Natürlich hatte sie es bei Tieren gesehen. So war der Lauf der Natur nun einmal.

Aber das Verlangen zwischen ihren Beinen musste unnatürlich, ja widernatürlich sein. Es musste eine Versuchung des Teufels sein. Dieses wilde Verlangen hatte nichts mit dem „liebet und mehret Euch“ zu tun, das sie in der heiligen Schrift gelesen hatte. Dies war eine andere Kraft, die drohte, sie in einen Strudel der wilden ungezügelten Leidenschaft zu ziehen.

Katharina beschloss tapfer und eisern zu bleiben. Sie würde diese Prüfung bestehen. Sie würde nicht der Versuchung des Fleisches anheim fallen.

Widerstrebend löste sie den Blick von der lüsternen Plastik. Sie begann zu beten, dass ihr die Jungfrau Maria die Kraft geben möge, diesem brennenden Verlangen zwischen ihren Beinen nicht nachzugeben. Ruckartig drehte sie sich um und mit hochrotem Kopf verließ sie eilig die Kirche.

Sofort begab sie sich in das Kloster, in dem sie für ihren Aufenthalt eine Aufnahme gefunden hatten. In ihrem Zimmer angekommen versuchte sie immer noch sich wieder unter Kontrolle zu bringen.

Es half nichts. Das Gefühl des Verlangens wollte nicht weichen. Ziellos wanderte sie auf und ab. Immer häufiger war sie versucht ihre Soutane nach oben zu schieben und ihren erhitzten Körper zu liebkosen. Dann überkam sie wieder die Furcht einer Sünde und dem Teufel zu verfallen, der sie in Versuchung führen wollte und damit ihren Geist verdarb. Schließlich beschloss sie einen Priester aufzusuchen und ihre Sünde zu beichten.

In einer kleinen Kapelle nahe der spanischen Treppe fand sie eine Kirche und betrat den Beichtstuhl.

Dann zog sie den Vorhang zu. Eine Stimme sprach zu ihr: „Was kann ich für Euch tun, Tochter?“
„Ich habe gesündigt Vater“, ihre Stimme zitterte leicht. „Unkeusche Gedanken wühlen mein Inneres auf. Der Teufel will mich zur Sünde treiben. “
„Wie kam es dazu? Wer hat Dich dazu gebracht?“, die Stimme des Priesters blieb ruhig und gelassen. Sie strahlte sogar Wärme und Verständnis aus, was Katharina dazu brachte, die Geschichte ohne Vorbehalt zu erzählen.

„In der Kirche Santa Maria delle Vittoria steht diese Plastik der heiligen Teresa. Als ich sie ansah kamen die unzüchtigen Gedanken über mich. Mein ganzer Körper war in Aufruhr. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Sogar beten half nicht. Mein Körper betrog meinen Geist. Die Hitze in meinem Inneren wollte nicht weichen. Ich musste mich zügeln nicht nach dem Speer zu greifen, der die Heilige durchbohrt hatte. “

Bei dieser Erzählung stiegen weitere Wellen der Erregung durch Katharinas Körper.

Lust und Verlangen breitete sich von ihrem Schoss durch den Körper aus. Unbewusst streichelte sie mit einer Hand über ihre Oberschenkel.

„Was hast Du dann getan?“, die Stimme des Priesters dran schwach zu ihr in die dunkle Kammer. Der Weihrauch, der in der Kirche verbrannt wurde, betörte ihre Sinne.

„Ich habe versucht meines Körpers wieder Herr zu werden. Ich verließ die Kirche und ging zurück zu unserem Kloster.

Aber auch dort fand ich keine Ruhe. Diese Hitze in der Stadt und die Hitze in meinem Körper ließen mich nicht zur Ruhe kommen. Ich war kurz davor mich zu entblößen und mich wie Eva auf mein Bett zu legen und um Erlösung zu beten. Immer wieder wanderten meine Hände über meine Hüften und rieben über den dünnen Stoff. In letzter Sekunde konnte ich verhindern den Knoten meines Gürtels zu lösen und mich dem Verlangen hinzugeben.

Aber das Bild des Seraphs blieb in meinem Kopf. Diese Anmut, dieses Verlangen, dieser fordernde Blick, dieses Lächeln. Mein Verstand setzte aus. Ich musste den Raum verlangen und beschloss zu beichten. Vater, was soll ich tun?“

Immer noch lastete der Weihrauch in der kleinen Kirche schwer auf Katharinas Lungen. Der Priester ließ sich einen Moment Zeit mit seiner Antwort.
„Du bist stark, Schwester. Du kannst diese Prüfung bestehen. Bete, dass diese Prüfung des Fleisches an dir schadlos vorbeigeht.

Aber gesündigt hast Du nicht. Dein Wille hat Dich bis jetzt vor schlimmeren bewahrt. Immer wieder versuchen Dämonen in uns das Laster der Lust zu entfachen. Bleib standhaft und verweigere Deinem Körper Gefolgschaft. Dieses brennende Verlangen in deinen Lenden wird verlöschen, wenn Du nur die Kraft aufbringst ihr noch ein wenig länger zu widerstehen. Wenn nicht wird Dich die Versuchung immer wieder heimsuchen, und Du wirst im Fegefeuer Reinigung von deinen Sünden erfahren. “

„Danke Vater.

“ Ein wenig beruhigt, dass sie nicht gesündigt hatte, aber im noch im Kampf mit ihren Gefühlen verstrickt verließ Katharina die Kirche. Langsam schlenderte Katharina durch die Stadt zurück zum Vatikan. Die Frühlingssonne wärmte die Stadt. Blumen und Bäume begannen auszuschlagen. Überall auf den Plätzen und Strassen zog der Frühling ein. Und auch in ihrem Körper breiteten sich weiter die Frühlingsgefühle aus. Wieder und wieder sagte Katharina vor sich her, dass sie der Versuchung widerstehen würde.

Der Kampf zwischen Körper und Geist wogte immer noch in ihr. Schweißperlen liefen ihr über die Stirn und ihren Rücken herunter. Auch zwischen ihren Beinen war es feucht geworden. `Schweiß. Es ist nur Schweiß` Wieder blickte sie in das Gesicht des lächelnden Seraphs. Eine neue Erregungswelle spülte durch ihren Körper.

Es war ihr, als könne sie die Stimme des Engels vernehmen: „Komm zu mir. Lass Dich fallen. Ich werde Dir ebensolche Verzückung bereiten wie Theresa.

Komm zu mir. “
Sie beschleunigte ihre Schritte. Zum Glück würde bald die Sonne untergehen und Katharina hoffte in der Ruhe und Kühle der Nacht Erholung zu finden.

Nach Complet und dem Abendessen begab sie sich in ihre Kammer und zog ihr Leinennachthemd an, um zumindest ein wenig Kühle in dieser heißen Stadt zu finden. Dabei fiel ihr Blick in die große Schüssel Wasser, die ihr zum Waschen in die Kammer gestellt wurde.

Sie sah ihren nackten Körper. Ihr kastanienbraunes Haar fiel in langen Wellen über ihre Schulter und bedeckte ihren apfelförmigen Busen. Sie starrte auf ihr Spiegelbild. Was war das dort über ihrer Schulter. Der Seraph schaute über ihre Schulter und betrachtete lächelnd ihre nackte Rückseite. Daneben stand ein Mann mit einer Widdermaske. `Das heidnische Symbol der Männlichkeit` Sie hatte in Büchern davon gelesen. Diese Männer mit den Widdermasken hatten früher bei heidnischen Ritualen zur Sonnenwende junge Mädchen zur Frau gemacht.

Panisch drehte Katharina sich um, aber dort war niemand. Das Zimmer war leer. Sie war allein. Nackt stand sie im Zimmer und zitterte. Sie verschränkte die Arme vor ihrem Busen und atmete tief durch. Sie bückte sich und hob das Leinennachthemd auf. Erst der Engel. Jetzt der Engel und der Mann in der Widdermaske. Ihre Fantasie, oder Lust, wie Katharina ängstlich in Erwägung zog, begannen ihr Streiche zu spielen. Sie brauchte dringend ein wenig Schlaf.

Nach einigem hin und herwälzen in ihrem kleinen Bett hatte Katharina es geschafft endlich einzuschlafen. Dann aber begann sie träumen. Und wieder tauchte der Mann mit der Widdermaske auf und diesmal konnte sie sich nicht wehren.

Katharina lag auf einer Blumenwiese. Leicht erhöht auf einem Bett das mit Blumen und Gras bedeckt war. Um sie herum bildeten Eichen einen kreisrunden Hain. Schmetterlinge und Libellen schwirrten durch die Luft.

Katharina lag, alle viere von sich gestreckt auf diesem Bett. Ihr leichtes Hemdchen war bis zu den Brüsten hochgeschoben. Der Rest ihres Körpers war nackt. Der süßliche Duft ihrer Scham stieg in ihre Nase. Sie fühlte die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen. Schon wollte sie die Beine schließen und gleichzeitig mit ihren Händen ihren Schoß berühren, als sie den Mann mit der Widdermaske in den Hain treten sah.

Nur mit der Maske und einem knappen Lendenschurz bekleidet betrat er den Waldkreis.

Groß und muskulös erschien er ihr. Braune, vom Wetter gegerbte Haut straffte sich beim gehen. Nein eher schritt er majestätisch auf sie zu. Beim gehen öffnete er den Knoten seines Lendenschurzes, der dann achtlos zu Boden rutschte. Seine steil aufragende Männlichkeit fesselte Katharinas Blick. Sie wollte ihn und gleichzeitig verabscheute sie den Gedanken. Trotzdem konnte sie den Blick nicht von ihm und seinem wippenden „Speer“ lassen.

Er trat an ihr Bett aus Gras und Blumen und legte seine Hände auf ihre Alabasterfarbenen Fesseln.

Seine groben dunklen Hände bildeten einen scharfen Kontrast zu ihrer hellen, zarten Haut. Bis jetzt hatte er kein Wort gesagt und Katharina wusste, dass er auch weiterhin nichts sagen würde. Seine Aufgabe war nicht das Reden, sondern die Durchführung des Ritus. Er war hier, um sie zur Frau zu machen.

Der Gedanke daran, was passieren würde faszinierte Katharina. Ihr Widerstand begann zu schmelzen. Ein letztes Mal bäumte sie ihre Energien auf, um ihrer Lust einen Riegel vorzuschieben.

Aber seine Hände auf ihren Waden brannten wie Feuer. Sie verzehrten sie mit dem süßen Feuer der Lust. Sie spürte seinen Geruch nach Schweiß als körperlichen Druck. Schweißperlen tropften von seinem Nacken auf ihre Schenkel. Als er sich ein Stück weiter nach vorne beugte tropften die Perlen auf ihre Brüste und zerplatzten in kleinen Kaskaden auf ihren steil aufgerichteten Brustwarzen.

Jedes Mal, wenn ein Tropfen auf sie aufschlug, brannte sich ein die Lust ein wenig tiefer in ihre Seele.

Der Widerstand, den sie mühsam versuchte aufrecht zu erhalten bröckelte immer weiter zusammen. Sie war kurz davor den Mann mit dem Widderkopf zu berühren. Aber noch hielt sie etwas zurück. Trotzdem schoben seine starken Arme ihre Beine so leicht auseinander, als seien sie aus Papier. Dann fasste er ihre Waden und zog ihren Körper an seinen heran. Nun lag sie da. Mit hochgeschobenen Leibchen, entblößten Brüsten und nacktem Unterkörper, sich ihm in frivoler Weise mit gespreizten Beinen präsentierend.

Die Schweißtropfen auf ihrem Körper immer noch brennend, legte sie ihren Kopf in den Nacken und begann vor Lust und Begehren an laut zu stöhnen.

„Tu es endlich. Nimm diesen Körper. Mach mich zum Sklaven meiner Gefühle. Lösche das Feuer, das mich zu verbrennen droht mit Deinem Samen. Erlöse mich von dieser unendlich süßen Qual. “ Ihre Augen waren vor Lust verdreht. Ihr Körper verdrehte sich vor Lust und Erregung.

„Nimm mich endlich!“, schrie sie heraus. „Tu es. Gib der Natur ihr Recht. Biiittttte!“
Sie flehte ihn an.

Sie begann zu zucken. In ekstatischer Lust öffnete sie kurz die Augen und sah, dass der Seraph in den Hain gekommen war. Sein Körper und seine Flügel waren von gleißendem Feuer überzogen. Sein goldener, brennender Speer zeigte mit seiner Spitze auf sie. Er lächelte, holte aus und warf.

Der Speer traf sie, in dem Moment, in dem der Mann mit dem Widderkopf seine Männlichkeit in ihr versenkte.

Katharina schrie. Sie schrie vor Lust, vor Erregung, aus Ekstase. Ihr ganzer Körper genoss den Moment der Defloration. Schmerz, Lust und pure animalische Gier vermengten sich zu einer nie gekannten Ekstase in ihrem Kopf. Dort explodierte diese Mischung. Schreiend und vor Lust wimmernd, von den Wellen ihrer Lust hin und her geworfen trieb der Mann mit dem Widderkopf, Katharina von einem Höhepunkt zum nächsten. Er bewegte sein Becken in Kreisen. Er begann langsam und wurde immer schneller.

Zwischendurch stieß er immer wieder tief in sie hinein.

Katharina schwitze. Ihr ganzer Körper war einem Schweißfilm bedeckt. Sie versuchte, die in ihr steckende Männlichkeit immer tiefer in sich aufzunehmen. Sie schmiss ihr Becken geradezu immer wieder gegen den in ihr pulsierenden Speer. Katharina hatte das Gefühl, das er immer größer wurde.

Der Mann mit dem Widderkopf begann jetzt immer schneller und tiefer in sie hineinzustoßen.

Beim erreichen des dritten Höhepunktes, den Katharina laut herausschrie spürte sie, wie sein Samen in ihren Körper gepumpt wurde. Die Lust die Katharina empfand wurde kaum weniger. Nach der Erlösung, die sie erreicht hatte, fühlte sie eine tiefe innerliche Befriedigung. Keinerlei Schuldgefühle, keine Ängste nur tiefe Ausgeglichenheit und Ruhe erfüllten sie. Und sie wurden mit jedem Atemzug Luft, der ihre brennenden Lungen füllte immer tiefer. Sie war glücklich. Unendlich glücklich.

„Schwester Katharina.

Wacht auf! Was ist mit Euch?“
Unsanft wurde Katharina in die Realität zurückgerissen. „Wie geht es Euch, Schwester? Ihr habt im Schlaf geschrieen. “
Katharina schaute sich in der dunklen Kammer um. Ihr Leinennachthemd war klatschnass geschwitzt und klebte an ihren langen Beinen. Sie genoss das Gefühl zwischen ihren Beinen, weil sie wusste, dass es nicht nur Schweiß war, der die Feuchtigkeit verursacht hatte. Auch ihr Haar klebte nass an ihrem Hals.

Ihr Rachen brannte, als hätte sie stundenlang geschrieen. Trotzdem fühlte sie auch hier diese tiefe innere Ruhe. Und das Glücksgefühl hatte sie auch nicht verlassen. Die Hand der Nonne strich über ihre Stirn.

„Nichts Schwester. Es war nur ein Traum. Nur ein Traum. “, sagte sie als sie die Hand der Nonne weg schob. Aber ein Traum, der ihr sehr gefallen hatte, und ein Traum, den sie bestimmt noch häufiger haben würde.

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