Chef de Cuisine

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Er sah ihn. Hörte sein jungenhaftes Lachen. Blickte in seine strahlenden Augen, als er sich umdrehte.

Uwe verliebte sich augenblicklich in Sven. Dessen blonde, kurze Haare waren verwuschelt, wie frisch aus dem Bett aufgestanden. Nur dass jetzt Abend war und sie sich auf der Eröffnungsfeier eines neuen Restaurants befanden. Sven war der Inhaber dieses erlesenen Gourmettempels. Und gleichzeitig Chef de Cuisine.

Viele geladene Gäste standen um Sven herum.

Uwe war Jennifers Begleiter. Seine kleine Jenny, seine Schwester, die gerade keinen Freund hatte, aber unbedingt der Einladung folgen wollte. Eigentlich war er nicht auf den Schicki-Micki-Kram erpicht gewesen, Jenny hatte ihn so lange mit flehenden Augen angeschaut, Drohungen ausgesprochen, dass sie nicht mehr seine Lieblingsschwester wäre und sich dann den nächsten Penner schnappen würde, um sich von dem vögeln zu lassen, dass er nach dem letzten Argument dann zustimmte. Wählerisch war sie noch nie gewesen.

Also traute er ihr auch einen Penner zu. Und das war so mit eins der letzten Dinge, die Uwe bei seiner kleinen Schwester erleben wollte.

Nun stand er in dem Restaurant und schaute sich die Menschentraube um Sven an. Es schien, als wäre Sven ein neuer Gott am Kochhimmel. Und er lächelte alle an, erzählte und gestikulierte. Die Gäste hingen gebannt an seinen Lippen, beobachteten jede Bewegung. Uwe fand das lächerlich.

Ein Mann wie andere auch. Was faszinierte die Menschen immer nur so an anderen, dass sie wie Groupies um einen herum waren? War es der Ruhm? Sein Können, Lebensmitteln eine extravagante Prägung zu geben? Oder fanden sie den Mensch an sich faszinierend?

Auch Uwe war sich bewusst, dass er an Svens Lippen hing. Aber ihn interessierte dabei nicht, was er sprach. Hörte nur seine Stimme, sein Lachen, welches so natürlich klang.

Alles daran war authentisch, nichts gekünstelt, wie viele Leute es taten, die im Rampenlicht standen. In seinem Inneren kochte eine Leidenschaft hoch. Seine Leidenschaft. Uwe liebte authentische Personen. Und er verliebte sich nur in solche. Das Geschlecht war ihm dabei egal. Nur meistens waren es junge Männer. Ein gewisses Maß an Intelligenz setzte er voraus. Schließlich stellte er hohe Ansprüche an Konversationen und auch gutes Auftreten.

Alle klatschten Beifall und Uwe erwachte aus seinem Tagtraum.

Das Buffet war eröffnet. Mit Tellern und Besteck bewaffnet, strömten die Massen an die Tische, auf denen Sven und seine Mitarbeiter die Speisen kunstvoll serviert hatten. Die Fressschlacht hatte begonnen. Uwe sah, dass Sven, ebenso wie er selbst, abseits stand. Sein Blick wirkte verklärt, wenn nicht sogar traurig. Als ob es ihn betrüben würde, dass seine kulinarischen Kunstwerke zerstört werden.

Uwe ging langsam zu Sven hinüber.

„Hallo, tolle Eröffnung.

War noch nie bei einer solchen dabei. “ Schon während Uwe diese Worte aussprach, kam er sich vor wie ein Volltrottel. Damit outete er sich als Banause, der er eigentlich nicht war. Nur eben kein Partylöwe.

„Findest du wirklich? Ach, immer diese Reden. Ich mag das nicht. Lieber stehe ich in meiner Küche und zaubere. Dieses ganze Drumherum ist mir zuwider. „

Paff, voll ins Fettnäpfchen getreten.

Aber auch jetzt wieder, Authentizität auf der ganzen Linie. In seiner Stimme klang eine gewisse Wehmut mit.

„Du ziehst die Menschen förmlich in deinen Bann. Sie kleben an deinen Lippen wie Fliegen am Honig. „

‚Mensch Uwe, was laberst du dir für einen Mist zusammen?‘

„Quatsch! Das ist denen doch egal. Sie wollten gar keine lange Rede. Das Buffet ist eröffnet, hätte ihnen schon gereicht.

Schau dir das gefräßige Volk doch einmal an. Wie ein Heuschreckenschwarm sind sie über die Speisen hergefallen. Keine ehrfürchtige Bewunderung meiner Kreationen, nein, sie trieb nur das kostenlose Essen hierher. Warum bist du nicht dort drüben?“ Sven schaute von dem Pulk zu Uwe. Seine Augen blitzten förmlich dabei.

Uwe bekam weiche Knie. Waren das klare Seen. Die Energie, die Sven ausstrahlte, ging auf ihn über. Als wäre er die zweite Hälfte eines Ganzen, so verbunden fühlte er sich in diesem Moment.

Und dabei wusste er nicht einmal, ob Sven auf Männer oder Frauen stand. In seinem Inneren war Sven gerade das passende Puzzleteil zur Perfektion. So hatte er das noch nie gespürt. Schmetterlinge flatterten wie wild in seinem Bauch.

„Ich habe nicht wirklich Hunger“, was gerade der Wahrheit entsprach. „Außerdem begleite ich meine kleine Schwester, die dein Event auf gar keinen Fall verpassen wollte. Allein hingehen aber auch nicht. “ ‚So, jetzt bin ich unten durch.

Kommt heute nur Schwachsinn aus meinem Mund? Das kommt doch als totales Desinteresse und Ignoranz an seiner Kochkunst rüber. Was ist nur los mit mir?‘

Uwe verdrehte innerlich die Augen.

Sven strahlte ihn an: „Danke, das ist wenigstens ehrlich. Warte, ich habe eine Idee. Komm mit in die Küche. Ich möchte den Gästen nicht beim Essen zuschauen. Hauptsache, die Presse schreibt morgen eine positive Bewertung und ich kann danach wieder in meiner kleinen Welt arbeiten.

Unbehelligt von irgendwelchen Schmarotzern, die sich auf meine Kosten den Bauch vollschlagen. „

Er wartete gar nicht erst auf die Zustimmung von Uwe, sondern umfasste seine Hand und zog ihn einfach hinter sich her. Kleine Stromschläge durchfuhren die Schmetterlinge im Bauch. Svens Hände waren fest zugreifend und doch sanft und geschmeidig. Lange Finger umgriffen die Knöchel seines Handgelenkes. Finger, die auch einem Pianisten gehören könnten. Er verschmolz regelrecht mit ihm. Eine Einheit.

Leider währte sie nur kurz. In der Küche angekommen, ließ Sven los.

„Komm her und probiere bitte einmal dies hier. Wie heißt du eigentlich? Es kommt mir vor, als kennen wir uns schon ewig. „

„Uwe, mein Name ist Uwe. Ich bin mit Jenny hier. „

„Uwe. Hmmm, da fällt mir sofort eine Idee ein. Warte kurz. “

Sven fuhrwerkte in einigen Töpfen herum.

Probierte hier, würzte dort nach. Mit einem Teller voller kleiner Köstlichkeiten kam er zu Uwe zurück. Dieser hatte sich in der Zwischenzeit in der Küche umgeschaut. Die einzelnen Speisen verströmten unterschiedliche Aromen.

„Jenny? Die kleine Schwarzhaarige mit den grünen Augen und dem geilen Körper?“

„Ja, das ist meine Schwester. “

‚Mist, er steht auf Mädchen. Aber warum fühle ich mich ihm so nah? So wie ein Ganzes, das nur darauf wartet, nach langer Zeit wieder zusammen zu kommen?‘

„Hier probiere das mal.

Erneut riss Svens Enthusiasmus Uwe einfach mit und aus dem Grübeln. Er öffnete dem entgegenkommenden Löffel seinen Mund und schmeckte die Kreation schon, bevor sie auch nur auf seiner Zunge gelandet war. Köstlich. Minzsorbet mit einem Hauch Zitrone. Eigenwillig und doch … stimmig. Uwe schaute Sven tief in die Augen und packte dabei dessen Hand. Eine Erkenntnis kam in Svens Augen zum Vorschein. Streichelte mit einem Finger über dessen Handrücken.

Verlangen erschien nun in Svens Augen. Er stellte den Teller auf die Ablage neben sich und fuhr danach damit durch Uwe braune Haare, verwuschelte sie. Dass seine Mitarbeiter in diesem Moment alle auf die beiden jungen Männer schauten, bekamen diese gar nicht mit. Uwe zog den Löffel mit Svens Arm aus seinem Mund und drückte ihn stattdessen auf Svens Lippen. Der Geschmack des Sorbets ging in Svens Mund über. Es klirrte und der Löffel fiel zu Boden.

Beide küssten sich innig und liebevoll. Ihre Hände streichelten sich gegenseitig.

„Uwe, ach hier bist du!“ Jennys Stimme riss die beiden aus ihrer kurzen Umarmung. Erst jetzt wurde Uwe und Sven bewusst, wo sie sich befanden und dass sie nicht allein waren. Svens Gesicht überzog eine leichte Röte.

„Jenny. Was ist denn?“ Uwe war selbstbewusst und ihn störten die Zuschauer nicht. Seine Bisexualität war kein Geheimnis.

„Du, ich habe einen süßen Typen kennen gelernt. Der fährt mich nachher zurück. Vielleicht nicht auf dem direkten Weg, aber der ist echt zum Fressen süß. “ Mit zwinkernden Augen verkündete Jenny das als Tatsache, die unumstößlich und unumstritten war.

Eifersucht kochte in Uwe hoch. Seine kleine Jenny und schon wieder so ein Kerl, der garantiert nur ihren Körper wollte. Und nachher heulte sie ihm, ihrem großen Bruder und liebsten Schwarm, die Ohren voll.

Die beiden pflegten eine sehr innige Geschwisterbeziehung. Aber Uwe hatte gerade besseres zu tun, als seine Schwester zu bemuttern. Seine Eifersucht musste warten. Es galt Sven zu erobern. Der zärtliche Kuss von eben hallte noch auf seinen Lippen nach.

„Ja, geh nur. Ich erwarte dich dann erst morgen früh wieder. “ Mit einem Stirnrunzeln und unverständlichen Grummeln verschwand Jennifer aus der Küche.

Uwe schaute zu Sven hinüber, der die kurze Szene belustigt beobachtet hatte.

„Bist du ihr Vater?“ fragte er ironisch.

„Nein, aber ihr Vormund und Bruder. Als unsere Eltern vor ein paar Jahren bei einem Unfall ums Leben kamen, hatte ich meine Ausbildung schon beendet und einen guten Job. Es verstand sich von selbst, dass ich mich um meine kleine Schwester kümmerte. Sonst wäre sie bei Fremden gelandet und das wollte ich nicht. „

„Also doch ihr Vater“, grinste Sven.

„Geiles Mäuschen. „

Er drehte sich zu seinen Mitarbeitern um: „Habt ihr nichts zu tun? Draußen schwirrt eine hungrige Meute umher. Seht bitte nach, ob noch genügend Essen vorhanden ist. Ich verschwinde jetzt. Ihr schafft das auch ohne mich. Bisher hat mich noch niemand vermisst. Jean, du bist in meiner Abwesenheit der Boss. „

Bewegung kam in die Anwesenden. Eifriges Treiben setzte ein.

„Warte, Uwe.

Ich nehme noch etwas mit und dann feiern wir beide die Eröffnung gemeinsam. „

Uwe schluckte, war Sven etwa auch bi? Oder sollte das nur eine Abweichung werden? Schließlich fand er Jennifer geil, was sie auch wirklich war. Aber der Kuss vorhin, der hatte so eine Intensität. So konnte niemand ohne bestimmte Gefühle küssen. Sven packte diverse Speisen in kleine Dosen und diese in einen Korb. Dazu eine Flasche Wasser. Keinen Wein oder Sekt.

„Bist du mit dem Auto da? Ach, logisch, sonst hätte deine Schwester nicht gesagt, dass dee Typ sie zurück fährt. Dann fahre doch hinter mir her. Ohne meinen Wagen komme ich morgen nicht zurück zum Restaurant. „

Sven fuhr einen Kombi, der sicher sehr praktisch war, wenn man so einiges transportieren musste. Ladefläche hatte schon bequeme Ausmaße.

„Sag mal“, begann Uwe, „wo willst du mit mir hinfahren?“

„Zu mir oder dir nach Hause.

Warum?“

„Weißt du, es ist warm. Wir könnten zum Aussichtsturm fahren. Dort ist um diese Uhrzeit eigentlich niemand mehr und wir hätten einen wunderschönen Ausblick. „

„Das nenn ich eine gute Idee. Wohne noch nicht lange hier. Und die Stadt im Lichterglanz zu sehen, hat bestimmt auch etwas. Dann benötigen wir nur einen Wagen. Steig ein und navigiere mich dorthin. „

Uwe stieg in den bequemen und geräumigen Kombi ein.

Dirigierte Sven durch die Stadt, durch den Wald hoch zum Aussichtsturm. Zwischendurch berührten sich ihre Hände. Beim Schalten oder wenn Uwe auf etwas zeigte. Und immer durchfuhr ein Stromschlag seinen Körper. Er konnte es nicht erwarten, auszusteigen und Sven wesentlich näher zu kommen. Beim Turm angelangt, stiegen die beiden jungen Männer aus. Holten den Korb mit Essen und eine Decke aus dem Kofferraum. Dabei stießen sie mit ihren Köpfen zusammen. Nicht fest, nur leicht.

Sie blickten sich an. Festigten den Blick und ihre Münder näherten sich einander. Ihre Lippen verschmolzen. Uwe wurde ganz heiß. Seine Hose spannte im Bereich des Schrittes. Aber so schnell wollte er das nicht. Der Kuss dauerte drei Minuten und ihre Herzen begannen, im selben Takt zu schlagen. Das kannte Uwe nur bei einer weiteren Person, bei der er sich auch wie die zweite Hälfte fühlte. Seelenverwandschaft. Ein Gefühl des ewigen Kennens. Er könntekönnte ewig hier stehen und weitermachen.

Uwe riss sich los. „Komm, wir gehen nach oben. Die Sonne geht gleich unter. Das ist oft ein wahres Spektakel. „

Etwas verwirrt folgte Sven Uwe über die Treppe nach oben. Bis auf ihre Schritte hörte man nur die Vögel zwitschern und das Rauschen der Stadt. Die Sonne berührte schon fast den Horizont. Sven blieb der Mund offen stehen. So einen tollen Ausblick hatte er nicht erwartet.

Die Hochhäuser mit ihren Glasfassaden glühten richtiggehend rot in der untergehenden Sonne. Es schien, als würde die Stadt brennen.

Uwe lehnte sich leicht an Svens Rücken und griff unter seinem Arm hindurch: „Schau, da hinten liegt dein Restaurant. “ Danach zog er den Arm nicht zurück. Vielmehr legte er ihn auf Svens Brustkorb. Er fühlte das ruhige Auf und Ab des Atems. Seinen zweiten Arm schob Uwe auch unter Svens muskulösen Oberarm hindurch und legte seine Hand ebenfalls auf Svens Brust.

Sven schmiegte sich an ihn, als wäre es das Normalste auf der Welt. Auch dieses Mal regte sich wieder Uwes Leidenschaft. Und sie wurde an Svens Po fühlbar. Dieser griff beherzt zu und Uwe stöhnte leicht auf.

„Ein romantischer Fleck. Danke, dass ich ihn mit dir genießen darf. „

Sven drehte sein Gesicht zu Uwe und wieder vereinigten sich ihre Lippen. Ihre Zungen tanzten miteinander und beide begannen zu keuchen.

Sven drehte sich vollends um. Umarmt küssend stand ein verliebtes Paar auf der Plattform des Turms. Ihre Hände streichelten den erregten Körper des anderen. Langsam glitten sie über die Kleidung und darunter, auf nackte Haut. Küssend zogen sie ein Teil des Partners nach dem anderen aus. Immer wurde die bloßgelegte Körperpartie mit den Fingerkuppen ertastet, gestreichelt und liebkost. Ihre Augen und Lippen blieben, bis auf kurze Unterbrechungen, fest miteinander verbunden. Eine Einheit.

Die Sonne ging unter und die beiden Männer setzten sich auf die Decke.

Betrachteten ihre Leiber im letzten Licht des Tages. Beide waren schlank. Auf Uwes Brustkorb kringelten sich feine schwarze Haare, während Sven glatt war. Ihre Brustwarzen standen jeweils ab und ihre Männlichkeit ebenso. Bei diesem Anblick stieg das Verlangen auf das Gegenüber.

Sven langte in den Korb, holte eine Dose heraus, öffnete diese und ein Finger verteilte eine Flüssigkeit auf Uwes Bauch. Die Berührung ließ Uwe erbeben. Sven strich mit seiner Zunge über die kurz zuvor verteilte Flüssigkeit.

Uwe hob ab und stöhnte laut.

„Du schmeckst gut. Ich könnte dich jetzt sofort auf der Stelle überall ablecken. “ Nach diesen Worten leckte er Uwes Erregung und brachte sie damit in Schwingung.

„Ich will dich auch schmecken. „

In ruhigen Bewegungen tauschten sie die Positionen. Uwe kniete sich aber so, dass Sven weiterhin seine Männlichkeit verwöhnen konnte. Nur war ihm das Gleiche nun auch bei Sven vergönnt.

Die Sonne war verschwunden. Die Hitze des Tages strebte ihr nach, aber die Hitze in den Körpern der leidenschaftlichen Männer blieb und wurde eher noch heißer. Sie verwöhnten sich gegenseitig mit Küssen und Lippenbekenntnissen.

„Du bist schön. Du bist der, der mich ergänzt. Mein fehlendes Teilstück zum Ganzen. Wo warst du die übrige Zeit meines Lebens?“ Uwe war Sven verfallen. Nie zuvor hatte er eine solche Einheit gespürt.

Sven erging es ähnlich. Nach ihren ersten Liebesergüssen lagen die beiden nun nebeneinander auf der Decke und schauten in den Sternenhimmel.

Sie hielten ihre Hände. Streichelten einander und immer wieder trafen sich ihre Lippen zu langanhaltenden Küssen. Ihre Leidenschaft wurde erneut entfacht. Dieses Mal kniete Sven sich hin. „Schau mal in der kleinen Flasche, da ist Olivenöl drin. Ich will dich und deine Männlichkeit tief in mir spüren. Bitte!“

Uwe kam dieser Bitte zu gerne nach.

Das Öl goss er über die Poritze von Sven und verteilte es mit seinen Fingern. Dabei glitt er mit einem Finger in dessen Hintereingang, und mit einem zweiten dehnte er diesen vorsichtig auf. Sven stöhnte auf.

„Ooooh jaaaa. Das ist toll. Komm, liebe mich. „

Uwe vereinigte seinen Körper mit dem von Sven und aus zwei Leibern entstand eine leidenschaftliche Ekstase. Die Hände an Svens Männlichkeit und seine eigene in Sven.

In einem Rhythmus, den ihnen eine höhere Macht zuteil werden ließ, rieb ihre schweißfeuchte Haut aneinander. Sie keuchten im selben Takt. Ihr Stöhnen wurde zu einem Liebeslied, das niemand außer ihnen verstand. Der Turm geriet imaginär ins Wanken und mit einem gigantischen Urknall verteilten sich die Liebessäfte. Ihre Schreie der Ekstase erschreckten einige Waldbewohner, die sich ihrerseits etwas lautstark beschwerten. Und ein junges Liebespärchen, das sich auf einer Lichtung vergnügte.

„Du bist wunderbar, Uwe.

Ich liebe dich. „

„Ich liebe dich auch. Lass uns noch ein wenig die Sterne genießen und danach fahren wir zu mir nach Hause. „

‚Ich habe ihn gefunden, wie ich auch sie fand. Jetzt müssen nur noch die beiden zusammen passen und dann ist meine Einheit perfekt. ‚ Uwe grinste in die Nacht und dankte im Stillen seiner kleinen Schwester, dass sie ihn mitgeschleppt hatte. Ohne sie würde er nicht neben Sven liegen, hätte nie seinen Seelenbruder wieder gefunden.

Er liebte sie dafür umso mehr.

Nach einem weiteren langen Kuss zogen sie sich ihre Hosen und Hemden an und fuhren zu Uwe nach Hause. Eine leidenschaftliche Liebe begann….

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