Die Cloud 03

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Kapitel 3 — Katrins Perspektive.

Hallo, mein Name ist Katrin. Seit ein paar Wochen werde ich jetzt von irgendeinem Fremden erpresst. Irgendwie ist dieser Kerl an Fotos von meinem Telefon gekommen — ich habe keine Ahnung wie. Leider handelt es sich nicht um irgendwelche Fotos — sondern um Nacktbilder.

Gleich am Anfang hat er mir klar gemacht, dass er es erst meint und hat Bilder von mir an meine Arbeitskollegen geschickt.

Verdammt! Das war echt eine harte Nummer. Viele Frauen haben wir nicht bei uns im Büro, dementsprechend habe ich sowieso schon einen schweren Stand. Und dann machte auf einmal dieses Foto die Runde, auf dem ich halbnackt vorm Spiegel stehe.

Ich arbeite in einer sehr konservativen Firma, da ist so etwas natürlich überhaupt nicht gerne gesehen. Aber unter der Oberfläche sind sie doch alle gleich. Im Büro machen die ganzen alten Säcke Witze über mich.

Aber wenn sie dann abends zu Hause heile Welt mit ihren Frauen spielen, denken sie sicher an meinen Arsch und meine Titten.

Es wird Zeit, dass ich das zu meinem Vorteil ausnutze. Ich bin jetzt fast dreißig Jahre alt und habe eine große Expertise. Ich bin nicht mehr der kleine Hase, den man herum schubsen kann, wie es einem passt. Aber erst einmal muss ich mich um dieses Erpressungsproblem kümmern.

Und das ist gar nicht so einfach. Genau jetzt, in diesem Moment, sitze ich auf meinem Bett. Ich bin splitternackt und mache Fotos von mir. Das ist so ein Ritual geworden in den letzten Wochen. Jeden Tag muss ich diesem Arschloch mindestens ein Bild von mir schicken. Bisher halte ich mich daran und freue mich, dass er nicht mehr verlangt. Nacktbilder hat er ja eh schon, genau genommen liefere ich ihm also nichts neues.

Falls diese Bilder am Ende doch an die Öffentlichkeit gelangen sollten, so will ich wenigstens Sicherstellen, dass ich gut darauf aussehe. Jedes mal mache ich gleich eine Serie und suche das beste heraus. Heute habe ich etwas ganz besonderes. Ich sitze auf der Bettkante, die Sonne strahlt durch das Fenster auf meinen nackten Körper. Meine Beine sind weit gespreizt und ich zeige alles. Mein Telefon steht auf einem Stuhl und ich warte darauf, dass der Selbstauslöser mich und meine blanke Muschi ablichtet.

Ein wenig habe ich dazugelernt. Ich sorge dafür, dass man meinen Kopf, mein Gesicht nicht so ohne weiteres Erkennen kann.

Ich bin ein heißes Eisen — das ist mir klar. Kaum ein Mann würde meinem Körper widerstehen können. Der Gedanke daran, dass sich dieser perverse an meinen Bildern aufgeilt ist mir trotzdem nicht genehm. Ich bin ja nicht dumm. Irgendwann will er zwangsläufig mehr. Er hat mich in der Hand, ich bin ihm ausgeliefert.

Ich darf mich nicht davon blenden lassen, dass die ganze Situation momentan eigentlich gar nicht so schlimm ist — das kann sich jeden Moment ändern.

Bild anhängen — Absenden.

Kein Betreff, kein Text — ich hänge einfach das Bettfoto von mir und meiner Muschi an und schicke die Nachricht ab. Sollte ich ihm etwa auch noch einen netten Gruß bestellen? Ganz sicher nicht. Er schreibt mir ab und zu etwas zurück.

Lobt mich wenn er etwas besonders scharf findet, kritisiert mich, wenn ich nicht genug zeige oder mir nicht genug Mühe gegeben habe. Das ist schon eine sehr bizarre Situation.

Aber ich habe einen Plan!

Vor ein paar Tagen lernte ich Jennifer kennen. Sie ist neu in meiner Sportgruppe und ist echt total süß und nett. Wir sind sofort ins Gespräch gekommen und haben uns während des Trainings immer wieder unterhalten.

Unser Trainer wurde sogar schon ein wenig böse, weil wir so unkonzentriert und laut waren.

Nach dem Training gehe ich meistens direkt in die Sauna — das tut mir und meinem Körper gut. Als ich das erwähnte, war Jennifer sofort begeistert und kam mit. Die Sauna in meinem Studio ist sehr groß, mit vielen verschiedenen Bereichen, innen sowie außen. Worauf ich hinaus will: Wir fanden eine Ecke, in der wir ungestört waren.

Wir saßen uns also dort in der Sauna gegenüber und ich musterte ihren Körper. Sie ist etwa 10 cm größer als ich schätze ich mal, ansonsten hat sie tatsächlich einen ähnlichen Körperbau wie ich. Ich glaube ihre Brüste sind ein wenig größer — aber das ist nur so ein Gefühl. Ihre langen schwarze Haare bilden einen starken Kontrast zu ihrer blassen Haut — das finde ich irgendwie sexy.

Auf dem linken Bein hat sie ein großes Tattoo.

Es beginnt an ihren Waden, und verschwindet irgendwo auf der Innenseite ihrer Oberschenkel. Während wir uns also musterten, schaute ich wohl etwas zu interessiert auf dieses Tattoo.

„Scharf oder? Willst mal ganz sehen?“, fragte Jennifer und ließ mir keine Möglichkeit zu antworten. Ohne einen Hauch von Scham spreizte sie ihre Beine und zeigte mir neben ihrer Körperkunst noch einiges mehr. Ich wusste nicht was ich sagen sollte, meine Augen klebten an ihrem Körper.

„Komm ruhig näher, dann kannst du es besser sehen…“, lud sie mich ein — und ich folgte dieser Einladung. Ich saß eine Stufe unter ihr, zwischen ihren Beinen. Natürlich bemerkte Jennifer, dass meine Augen nicht nur das Motiv auf ihrem Schenkel bewunderten — und sie war froh darüber.

Ach so — ich muss das vielleicht kurz aufklären. Ich stehe auf Frauen genauso wie auf Männer. Man könnte sagen, ich stehe auf schöne Menschen.

Meine letzten Beziehungen mit Männern sind schon etwas her und waren alle nicht besonders Erfolgreich. Ich zog damals einen Schlussstrich — zog bei meinen Freund aus in eine neue eigene Wohnung. Ich beschloss mich erst einmal auf meine Karriere zu konzentrieren — und das funktioniert bis heute ganz gut. Natürlich werde ich immer wieder an gebaggert, vor allem von meinem penetranten Nachbarn, aber diese Versuche blocke ich schnell ab. Bei Jennifer aber habe ich ein gutes Gefühl.

Aber ich schweife ab…

Ohne das wir viele Worte wechseln mussten, waren wir uns schnell einig, die Nacht zusammen zu verbringen. Das war echt verrückt — und sieht mir überhaupt nicht ähnlich — aber ich ging tatsächlich mit zu ihr.

Jennifer hat eine kleine Einzimmerwohnung — klein aber schön eingerichtet. Ich hatte noch nicht einmal alles von ihrer Einrichtung gesehen, da lagen wir schon auf ihrem Bett und küssten uns.

Lange küsste mich niemand mehr und ich bildete mir ein nichts zu vermissen. Aber ihre Lippen auf meinem Mund, an meinem Hals, auf meinem Körper – diese Lippen belehrten mich eines besseren. Geübte Hände zogen mir mein Shirt über den Kopf und öffneten meinen BH — was soll's — in der Sauna sahen wir uns eh schon nackt.

Sie liebkoste meine Brüste, wie es noch niemand zuvor tat. Ich fühlte mich wie im siebten Himmel, entspannte und ließ jede Verteidigung fallen.

Ich erinnere mich noch genau, wie ich an die Decke ihres Appartements starte als sie meine Jeans öffnete. Ich erinnere mich noch genau an die merkwürdigen Schatten, welche mein Slip an die Wand warf, als Jennifer mir diesen abstreifte und ihn durch den Raum warf.

Ab diesem Zeitpunkt werden meine Erinnerungen schwächer — verschwommener. Ich weiß noch wie ich stöhnte, mich ans Bett klammerte. Ich weiß noch wie ich ihre wundervollen Haare streichelte, während sie ihren Kopf zwischen meine nackten Schenkel presste.

Jennifer leckte mich mit einer mir unbekannten Ausdauer. Mein Körper bekam Schwierigkeiten, sich zwischen den Orgasmen, die sie mir bereitete, zu erholen. Ich wurde befriedigt, wie noch nie in meinem Leben zuvor — Jennifer — sie ist eine ganze besondere Frau.

Entschuldigung — ich schweife schon wieder ab. Die Frage ist berechtigt: Warum habe ich das überhaupt erzählt? Jennifer und ich — wir hatten die ganze Nacht wilden Sex — aber wir unterhielten uns natürlich auch.

Sie hat einen hohen Abschluss in IT-Sicherheit und arbeitet bei einer privaten Sicherheitsfirma, die sich auf das Internet spezialisiert hat.

Die Polizei kann mir nicht helfen, ohne das mein Erpresser es bemerkt. Wenn Jennifer ihren Job so gut beherrscht wie sie sagt — wenn Jennifer in ihrem Job auch nur annähernd so gut ist wie im Bett — dann wird sie mir bestimmt helfen können. Obwohl wir uns wirklich erst seit ein paar Tagen kennen, sehen wir uns seit dem fast jeden Tag.

Bei ihr habe ich ein Gefühl der Sicherheit, des Vertrauens — ich würde ihr alles anvertrauen. Und so weiß sie auch schon von meinem Geheimnis, meinem Problem.

Normalerweise kostet so etwas viel Geld sagt sie. Das ist auch nicht unbedingt alles legal sagt sie. Aber bei mir macht sie eine Ausnahme. An diesem Wochenende wird sie länger im Büro bleiben und sich meinem Erpresser annehmen. Sie wird schon was herausfinden sagt sie — und dann gehen wir zur Polizei.

Mit stichfesten Beweisen werden sie meinen Peiniger in Handumdrehen festnehmen. Keine langem Ermittlungen — keine Bürokratie. Ich soll mir keine Sorgen machen sagt sie — und ich vertraue ihr.

Okay. Ich habe geduscht, habe mich frisch gemacht, habe meinen Erpresser mit einem Foto zufriedengestellt. Dem Wochenende steht also nichts mehr im Wege. Natürlich würde ich mich liebend gerne mit Jennifer treffen, aber die kümmert sie ja jetzt um mein Anliegen.

Trotzdem muss ich den Abend nicht alleine verbringen.

Gestern traf ich Oliver — das ist mein Nachbar — im Treppenhaus. Oliver tut mir immer ein wenig Leid. Seit ich hier eingezogen bin sind wir befreundet. Immer wenn ich ein Problem habe, ist er der erste der mir hilft. Das einzige Problem ist: Er ist total im mich verschossen. Okay, wie schon gesagt, fast jeder Kerl steht auf mich — aber ich kann ja nicht alle zufrieden stellen.

Mehrfach habe ich ihm schon versucht zu erklären, dass ich nicht an ihm interessiert bin, aber er scheint es nicht zu verstehen. Auf jeden Fall kamen wir ins Gespräch und er schlug vor heute Abend rüber zu kommen. Wir treffen uns öfters mal auf eine Flasche Wein. Dabei gab es die lustigen Abende und die schrecklichen. Zweitieres waren zumeist die Abende, an denen er mich anbaggerte und ich ihn abweisen musste. Ich hoffe heute wird ein guter Abend.

Sie haben Post.

Das ist ungewöhnlich. Normalerweise antwortet der Wichser nicht so schnell — hoffentlich merkt er nicht, dass jemand auf seiner Spur ist.

„Du wirst immer besser darin. Ich denke wir sind soweit, dass wir einen Schritt weiter gehen können. Ich habe eine interessante Aufgabe für dich. Es ist so ein schönes Wochenende und du musst ja auch mal etwas Spaß haben.

Geh aus, betrinke dich — schleppe jemanden ab — lass dich ordentlich durchnehmen. Morgen will ich das Beweisvideo sehen!“

Mit großen Augen starre ich ungläubig auf den Text, der sich mir darbietet. Einen Schritt weiter? Wie bitte? In welcher Welt ist ein Sex-Video ein Schritt von ein paar Nacktfotos entfernt. Scheiße! Hätte er nicht in ein paar Tagen auf diese Idee kommen können? Ich schreibe Jennifer eine SMS.

„Hey, er hat sich wieder bei mir gemeldet.

Hast du schon was? Kuss“

„Sorry kleine — frühestens morgen, so schnell geht das nicht. Kuss“

„Okay Danke. Ich vermisse dich :*“

Verdammt. Vielleicht kann ich ihn hinhalten und ein paar Tage heraus schinden.

„Wie bitte? Wie soll ich das machen? Bis morgen? Das kommt so unvorbereitet — ich habe bereits Pläne, gib mir ein wenig mehr Zeit. Bitte!“

Es dauert nicht lange, bis ich eine Antwort erhalte.

„Keine Chance. So ein süßes Mädel wie du schleppt doch im Handumdrehen jemanden ab. Sag deine Pläne ab und besorge mir, was ich möchte. Ansonsten erlebst du Montag morgen in der Firma dein blaues Wunder!“

Fuck! Ich brauche einen Plan. Ich geh doch jetzt nicht raus und lass mich von irgendwem fremden Ficken. Und dann Filme ich mich dabei — Na klar! Genau das werde ich tun — Absurd.

Was denkt sich der Kerl?

Ich sitze im Wohnzimmer und überlege. Ich könnte Jennifer im Büro überraschen und es mit ihr machen. Nein — sie ist mir wichtig — ich kann sie da nicht noch weiter mit rein ziehen. Aber vielleicht macht sie es freiwillig, wenn ich ihr die Drohung erkläre? Sie ist schon sehr freizügig, vielleicht stört es sie gar nicht. Hm.

Oder ich warte ab, hoffe, dass Jennifer schnell genug etwas herausfindet.

Wenn wir noch morgen zur Polizei gehen könnten — das wäre vielleicht rechtzeitig. Oder ich sage die Kamera war kaputt oder die Aufnahme wurde zerstört, denke mir eine Ausrede aus. Warum jetzt? Es lief so gut die letzten Tage.

Dann gibt es natürlich noch die Möglichkeit, wirklich heute Abend aus zugehen. Er hat schon recht — jemanden Abschleppen — das ist kein Problem für mich. Ich könnte mir einen schnuckeligen Typen suchen und etwas Spaß haben.

Aber was würde Jennifer davon halten? Sie hilft mir, opfert ihr ganzes Wochenende, riskiert ihren Job — Und ich? Ich lasse mich währenddessen von irgendeinem Kerl bumsen. Sie wird den Erpresser finden — aber im gleichen Moment wird sie auch dieses Video finden.

Ding — Dong.

Oh nein — Wie lange sitze ich hier schon? Wie schnell die Zeit vergeht… Das muss schon Oliver sein….

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