Die Sklavin Kap. 05

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Kapitel 5: Der Partnerersatz

Der Deal war zu Serenas Vorteil ausgehandelt worden. Nach einer feuchtfröhlichen Abschiedsparty mit zahllosen Menschen, die sie im vergangenen Jahr fast alle sehr intim kennengelernt hatte, zog sie bei Familie Reiche aus und bei Meister Alex ein. Dabei blieb es ihr frei zu gehen, wann immer sie wollte. Sollte sie sich irgendwann entscheiden zu bleiben und nicht mehr selbstständige Sklavin sondern sein Eigentum zu werden, wäre es danach allerdings ausschließlich an ihm zu entscheiden, ob er sie behalten oder auch später an einen Herrn seiner Wahl verkaufen wollte.

Die ersten Wochen waren eine einzige qualvolle Lust. Er besaß ein kleines Häuschen in einem belebten Vorort und sie konnten sich ungestört und ungehört miteinander austoben. Er änderte kaum etwas an den Regeln, die Serena schon kannte. In der Wohnung war sie grundsätzlich nackt, wenn sie ausgingen, galt Unterwäscheverbot. Die Mahlzeiten nahm das perverse Luder zu seinen Füßen ein, die Nächte verbrachte sie mit auf den Rücken gefesselten Händen neben seinem Bett, in das er sie holte, wann immer er sie vögeln wollte.

Tagsüber erledigte sie den Haushalt und die Einkäufe, abends züchtigte er sie nach seinem Ermessen. Sie kamen sehr gut miteinander aus und Serena fühlte sich schon fast als seine unterwürfige Freundin. Zunächst störte sie auch nicht, dass er am Wochenende alleine ausging und manchmal die ganze Nacht wegblieb oder vereinzelt auch eine andere Frau für einen flotten Dreier anschleppte. Das war schließlich sein gutes Recht. Dennoch, er erwies sich als völlig anderer Typ als David, war angeberisch und launisch, rechthaberisch und unsicher.

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Er stellte ihre Sexfotos ins Internet und lud Männer ein, die sie dort gesehen hatten, um sie zu ficken. Es baute sein Ego auf von ihnen zu hören, wie toll sie war und wie gerne die anderen Kerle auch so eine heiße Zuchtstute gehabt hätten.

Ein Gefühl wie Liebe kommt nicht über Nacht, das war Serena klar. Das Leben mit Meister Alex entsprach in seinen Grundzügen ihren Vorstellungen und sie hatte sich schnell daran gewöhnt.

Irgendwie wollte aber der Funke nicht so recht überspringen. Sie bemerkte, dass er sie nicht liebte, sondern es nur geil fand eine ihm immer willig zur Verfügung stehende Mätresse zu haben. Solange er sich auch um ihre Bedürfnisse kümmerte, war das für Serena zunächst in Ordnung. Aber er verlor immer mehr die Lust daran seine Sklavin zu züchtigen, und so ihre Triebe zu befriedigen. Eines abends verweigerte sie ihm daraufhin den Sex, die Befriedigung erfuhr sie ausschließlich dadurch, dass er sie brutal schlug und vergewaltigte.

Auch das war okay, nur hätte er es initiieren müssen. Unzufrieden mit der Situation sprach sie ihn, einen geeigneten Zeitpunkt abwartend, darauf an. Er flüchtete sich in Ausreden, gestand dann aber ein, dass er in erster Linie eine nymphomane Schlampe wollte und an SM eigentlich nur peripher interessiert war. Sie unaufhörlich züchtigen zu müssen, insbesondere nach einem harten Arbeitstag, war ihm schlicht zu anstrengend. Er versprach aber dafür Sorge zu tragen, dass ihr Verlangen gestillt werde.

Meister Alex hielt sein Wort, indem er Kontakt mit regionalen Erziehern aufnahm und sie regelmäßig an sie verlieh. Stattdessen hörte er fast ganz auf sie selbst zu foltern, gelegentlich schlug er sie, meist aber nur dann, wenn er sie auch fickte. Serena wurde bewusst, dass ihre Beziehung keine Zukunft hatte. Sie nahm Kontakt zu Georg Reiche auf und bat um seinen Rat. Der lud sie ein, für eine Weile zu ihm zu kommen, und sich einen anderen Herrn zu suchen.

Also zog sie bei Meister Alex nach nicht einmal drei Monaten wieder aus. Er entwürdigte sich direkt und bat sie, befahl nicht, zu bleiben. Alleine dieses Verhalten zeigte ihr, dass er ein großer Fehler gewesen war. Bei Herrn Reiche erinnerte sich Serena an die masochistische Ehefrau, die bei der Domina fast täglich zu Besuch gewesen war. Was wenn David von ihrem nicht mehr rückgängig zu machenden Verlangen nach Schmerz und Erniedrigung erfuhr, sie dennoch zurücknahm und ihr gestattete sich regelmäßig von einem SM-Meister foltern zu lassen? Dieser Gedanke war zu schön, um wahr werden zu können.

David würde vielleicht irgendwann nach sehr viel Zuspruch verstehen lernen können, dass Schmerzen ihr Lust bereiteten aber er würde sie wohl kaum mit einem anderen Mann, geschweige denn mit vielen anderen Männern und teilweise auch Frauen teilen wollen, selbst wenn intimer Verkehr mit ihnen nur im Ausnahmefall geschah. Und wenn er jemals erfuhr, dass sie in den vergangenen Monaten wohl mit mindestens 50 verschiedenen Kerlen gevögelt hatte, egal wie sehr sie sich einredete, dass sie genau das hatte nicht tun wollen, es hatte ihr dennoch oft vergnügen bereitet, dann würde er sie eh zum Teufel jagen, und mit Recht, wie die laszive Frau sich eingestand.

Nein, sie musste sich etwas anderes einfallen lassen.

Tatsächlich begegneten ihr in den kommenden Tagen immer mal wieder interessante Experten, die als Kandidaten in Frage gekommen wären. Die meisten waren weitaus älter als Meister Alex aber das spielte für Serena keine Rolle. Ein altes Sprichwort lautet jedoch, dass ein gebranntes Kind das Feuer scheut und so verweilte die junge Masochistin im recht sicheren Hafen von Familie Reiche. Dies war keine Dauerlösung, das war ihr klar und Georg Reiche, so gerne er sich auch mit ihr vergnügte, drängte erneut nach einer Entscheidung.

So zog sie nach einigen Wochen versuchsweise bei einem pensionierten Witwer namens Karl ein. Tatsächlich war er ein herrischer und äußerst strenger Meister und konnte diesen Teil ihres Verlangens vollständig befriedigen. Nur für eine echte Beziehung fehlte ihnen der nötige Draht zueinander. Sie stammten aus verschiedenen Generationen, Karl hörte Marschmusik sie Hip-Hop, er sah Heimatfilme sie hasste solche Schnulzen. Zu ihrer eigenen Überraschung stellte Serena außerdem nach einem Monat fest, dass sie normalen Sex ebenfalls vermisste.

Der alte Herr hatte kein Interesse an körperlicher Zuneigung, er berührte sie nur, wenn er sie schlug, fickte sie höchstens mal mit einem Dildo. Das brachte sie zurück zu der Idee, David zumindest teilweise zu gestehen, was sie im vergangenen Jahr getrieben hatte. Sie könnte mit David leben und vielleicht ausschließlich zu diesem an Sex nicht interessierten Meister gehen. Das würde den Spielraum beim SM zwar gehörig einschränken, die devote Nymphomanin stand inzwischen unter anderem ziemlich auf Vergewaltigungsszenarien und ähnliche Rollenspiele, aber es wäre eine erwägenswerte Alternative.

Nichts kommt so, wie man es sich vorgestellt hat. Serena lebte beim pensionierten Witwer Karl, besuchte aber ausdauernd die Reiches und ging mit ihnen zusammen auf wilde SM-Partys, wo sie einen Exzess nach dem anderen erleben durfte. Je mehr Zuschauer da waren, wenn sie gepeitscht oder in alle ihre nimmersatten drei Löcher gleichzeitig gefickt wurde, desto schärfer wurde sie. Sie lebte in einem ständigen Rausch aus Schmerz und Exhibitionismus. Wie konnte sie dies je aufgeben? Aber so ein Tag kann auch ganz schön lang sein, insbesondere wenn mal nichts Aufregendes passierte.

Dies waren die Momente, an denen sie immerzu an David dachte und sich nach ihm mehr sehnte denn je. So oder so würde sie bald eine Wahl treffen müssen, egal wie schwer es war, das eine für das andere unter Umständen aufgeben zu müssen. Vorab musste sie aber ihren ehemaligen Lebensgefährten wiedertreffen, vielleicht brauchte sie sich dann gar nicht entscheiden? Zusammen mit Georg Reiche und seiner Ehesklavin schmiedete sie vor ihrer Rückkehr dann doch noch einen gewagten Plan.

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