Donnerstag

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Die S-Bahn kam planmäßig um 20 Uhr 58 an. Er wartete auf dem Bahnhofsvorplatz auf mich. Sein schwarzer Mercedes parkte immer an derselben Stelle. Immer Donnerstags.

Nicht jeden Donnerstag, aber so alle zwei, drei Wochen.

Schweigend chauffierte er mich zu seinem Haus, das in einer ziemlich vornehmen Gegend lag. Ich sprach ihn nie an. Er war ein seriöser, erfolgreicher Geschäftsmann, Mitte fünfzig. Ich fühlte mich ihm maßlos unterlegen.

Erst in der Garage durfte ich aussteigen. Es war eine sehr diskrete Angelegenheit.

In der Garage stieg ich auch wieder ein, gegen halb zwölf, damit ich den letzten Zug erreichte. Die Zeit war kurz und ich blieb nie über Nacht.

Gerade zwei Stunden waren es, in denen immer das gleiche Ritual ablief.

Sie erwartete mich im Salon. Eine schöne, selbstbewußte Frau.

Sie reichte mir ihre Hand, die ich küßte und sie bat mich, Platz zu nehmen. Wir redeten über das Wetter und ich machte artig meine Komplimente. Oft überreichte ich ihr auch einen kleinen Blumenstrauß. Mir fiel es nicht schwer, ihr zu sagen, wie gut sie aussah und wie sehr ich mich in den vergangenen Tagen nach ihr verzehrt hatte, denn sie war trotz ihrer bestimmt vierzig Jahre eine äußerst attraktive Erscheinung, schlank und sehr gepflegt, das kinnlange dunkle Haar stets penibel frisiert, immer ein sehr sorgfältig aufgetragenes Makeup.

Sie hatte ein schönes, schmales Gesicht, ausdrucksvolle braune Augen und volle Lippen.

Jedesmal mußte ich sie erneut erobern, während ihr Gatte sich dezent im Hintergrund aufhielt.

Nie trug sie dasselbe Kleid, und freute sich, daß mir das auffiel. Ich hielt mich zurück, bis sie mir erlaubte, neben sie auf die Couch zu rücken. Erst dann legte ich den Arm um sie und küßte sanft ihren Hals.

Meistens gingen wir dann ins Bett. Er folgte uns, half ihr aus dem Kleid und sah uns zu. Manchmal legte er sich auch zu uns, nachdem er das Licht gelöscht hatte.

Ich schlief mit ihr immer auf die gleiche Art. Wir streichelten uns, ich leckte an ihrem Hals und liebkoste ihre üppigen Brüste, bis ich spürte, daß sie erregt war. Nie berührte sie mich wirklich, sie faßte auch nie mein Glied an, obwohl ich sehr schnell sehr scharf wurde.

Sie schloß die Augen und genoß.

Still und unbeweglich wartete sie, bis ich ein Kondom angelegt hatte, das stets auf dem Nachttisch bereitlag. Irgendwann schob ich mich zwischen ihre Schenkel und drang in sie ein.

Immer wieder war ich erstaunt, wie feucht sie dann war und wie schnell ich sie zum Höhepunkt bringen konnte. Wir lagen eng umschlungen und ihre Fingernägel bohrten sich in meinen Rücken.

Wenn sie kam, schlug sie wild mit dem Kopf hin und her und schluchzte laut. Dann stieß ich sie auch etwas fester und packte ihren nackten Hintern, um richtig tief in sie hinein-zukommen. Ja, dann konnte ich sie richtig hart ficken, bis ich selbst zum Orgasmus kam.

Danach mußte ich sie immer noch eine Weile streicheln und zärtlich flüstern, wie schön sie sei… Und ich hörte ihren Mann im Dunkeln atmen.

Das ging lange so, über ein ein halbes Jahr, aber zum Schluß sagte ich hier und da schon mal eine Einladung ab, denn es war zwar eine sehr bequeme und befriedigende Affäre für mich, aber ich war jung und hätte es gerne auch ein bißchen aufregender gehabt.

Als ich erfuhr, daß es außer mir noch einen anderen Mann gab, war ich erst sehr eifersüchtig.

Madame hatte mich mich wie gewohnt erwartet.

Ich saß auch schon neben ihr und hauchte ihr zärtliche Küsse auf die entblößte Schulter, worauf sie meine Wange streichelte.

Es war düster und still im Raum, wie immer, und so hörte ich deutlich den Gong unten im Hausflur. Ihr Mann erhob sich mit einem Ruck, als hätte er darauf gewartet und ging, um zu öffnen.

Ich sah sie fragend an. Ich wußte nicht, ob ich weitermachen sollte.

Doch sie lächelte und so nahm ich sie in den Arm und umfaßte ihre Brust, was ihr einen wohligen Seuzer entlockte. Schon meldete sich meine Erektion, ich war eine ganze Woche enthaltsam gewesen.

Die Tür öffnete sich und ich bemerkte erst nach einigen Augenblicken, daß der Hausherr einen weiteren Gast mitgebracht hatte, einen großen, breitschultrigen Mann, wenig jünger als er, der wie er einen dunklen Anzug trug.

„Lassen Sie sich nicht stören!“ sagte er freundlich mit tiefer Stimme zu mir und nahm in einem Sessel platz.

Ich war einigermaßen erstaunt, denn er setzte sich mir gegenüber und lächelte mich an. Die Frau in meinem Arm schien daran nichts Ungewöhnliches zu finden. Man kannte sich offenbar und hielt es auch nicht für nötig, ihn mir vorzustellen.

Natürlich störte er mich, denn meine Zeit war begrenzt.

„Machen Sie nur weiter,“ sagte der Fremde, „ich weiß, daß Sie die Dame begatten wollen.

Wenn Sie einverstanden sind, sehe ich Ihnen dabei zu. „

Ich bekam einen roten Kopf, aber ich bemühte mich, cool zu bleiben. Er war ein Nebenbuhler, das war ganz offensichtlich. Ihren Mann als Zuschauer zu haben, daran hatte ich mich gewöhnt, es reizte mich sogar ziemlich, aber jetzt war eine ganz unerwartete Situation eingetreten. Ich fühlte mich hintergangen. Aber was konnte ich ändern?

Ungelenk begann ich, sie zu befummeln.

Sie ließ mich gewähren.

Der Mann lehnte sich zurück und schlug die Beine übereinander.

Doch nach einer Weile wurde er ungeduldig.

„Cordula!“ sagte er plötzlich in die Stille, „Warum machst du es dem jungen Mann so schwer? Zieh dein Kleid aus!“

Ich war völlig perplex.

Sie stand sofort auf und öffnete hastig die Knöpfe. Ohne Zögern ließ sie das Kleid fallen und stand nur in Hemdchen und Slip vor mir.

Ganz ruhig und gerade stand sie da und sah zu ihm hinüber, als ob sie noch mehr erwartete. Sie hatte schöne schlanke Beine.

„So ist es doch besser, nicht?“ sagte er und grinste sie an.

„Und jetzt, meine Süße, hilfst du ihm aus der Hose!“

Ohne ein Wort zu sagen, beugte sie sich über mich. Auch ich schwieg. Stattdessen starrte ich in ihr Hemd und sah ihre verlockenden Brüste baumeln.

Ich hielt den Atem an, als sie meinen Reißverschluß öffnete und ich half ihr umständlich, meine Hose abzustreifen. Meine Kehle war trocken.

„Warum stehen Sie nicht auf?“ fragte mich der Fremde. „Es gibt gar keinen Grund, verklemmt zu sein. Unsere Freundin ist es auch nicht! Ziehen Sie sich aus!“

Ich erhob mich und streifte mein Hemd ab.

„Na, sehen Sie, das ist bequemer.

“ sagte er. Nachdenklich musterte er mich. „Sie haben ja ein ganz anständiges Organ, mein Lieber. Jetzt wird mir einiges klar. „

Ich sah ihn unsicher an. Er war deutlich älter als ich und von ihm ging eine unangenehme Autorität aus, der ich mich in diesem Moment nicht entziehen konnte. Cordulas Mann stand hinter ihm und sah uns mit ausdrucksloser Mine zu.

„Ein schönes Paar, nicht wahr?“ sagte der Fremde an ihn gerichtet.

„Was sie wohl anstellen würden, wenn wir nicht aufpassten?“ Er lachte über seinen Witz. „Unser junger Freund hat nur noch eine knappe Stunde, dann muß er zum Bahnhof. Und vorher will er noch schnell mal über deine Frau gehen. Ich fürchte, wir halten ihn auf. “

Ich schluckte. Ich verstand das Spiel nicht.

Plötzlich beugte er sich vor. „Was ist nun, meine Süße?“ zischte er. „Wie lange willst du da herumstehen? Kümmere dich um ihn! Siehst du nicht, wie schlaff er wird?“

Sie nahm mein Glied.

Einfach so. Mit spitzen Fingern massierte sie mich und schaute dabei zu mir auf. Sofort versteifte sich mein Ständer. Wir sahen uns tief in die Augen. Ein irres Gefühl! Ganz behutsam rieb sie auf und ab. Unendlich zart. Augenblicklich wurde mir heiß. Sie umschloß meine Eichel mit ihrer kleinen Hand und drückte ein wenig zu. Langsam und sanft glitt ich in ihrer Hand, sah ihre Lippen wie im Traum sich öffnen.

Ich küßte sie.

Ich spürte ihre Zunge an meiner. Ich bohrte mich in ihren Mund.

Die beiden Männer beobachteten uns, doch ich nahm sie gar nicht richtig wahr. Für einen Moment war ich wie in Trance. Ihre Lippen waren so süß und weich und ich faßte ihre schmalen Schultern. Sie schloß die Augen.

Ich liebte ihre zärtliche Hand, nie zuvor hatte es mir eine Frau so gefühlvoll gemacht. Es stieg in mir auf, ich drängte mich an sie, ihren warmen weichen Körper.

Sie spürte, daß es mir kommen würde, und hielt inne, bewegungslos, damit ich mich einen Augenblick erholen sollte.

Sie lächelte sanft.

„Und jetzt…“ meldete sich der Mann und setzte sich auf, „jetzt nimmst du ihn in den Mund!“

Mir wurde die Brust eng.

Sofort, ohne auch nur eine Sekunde zu zögern, ohne ihren Blick von mir zu wenden, ihre Hand da lassend, wo sie war, ging sie vor mir auf die Knie.

Mein Schwanz war so knallhart, so zum Platzen gespannt, daß sie ihren Mund weit öffnen mußte, um ihn sich einzuführen. Ich sah ihr Gesicht wie durch einen roten Schleier, ich versank in ihren großen braunen Augen, und es kam mir, kaum daß sie begonnen hatte, an meiner Eichel zu saugen.

Doch da drückte sie ihren Finger fest hinter meinen Hoden, auf die Wurzel meines pulsierenden Gliedes, so fest, daß sie meinem Samen den Weg ins Freie blockierte, den Weg in ihren Schlund.

Sie saugte sich an mir fest, mein Orgasmus steigerte sich ins Unerträgliche, ich stöhnte laut vor Lust, ich fühlte, wie mein ganzer Unterleib sich zusammenzog und der Druck anstieg, immer stärker, bis sie endlich losließ und ich ihr die zusammengepresste Ladung in einem einzigen harten Strahl in den Mund schoß, wie aus einer Kanone.

Sie schluckte mühsam, doch es lief zäh aus ihren Mundwinkeln, zu groß war die Menge einer ganzen Woche, ihr Mund lief über von meinem Saft.

Und den nächsten und den übernächsten Schuß konnte sie nicht mehr aufnehmen und ich ergoß mich über ihr schönes Gesicht. Es spritze in ihr dunkles Haar und auf ihre nacken Arme.

Stöhnend krümmte ich mich über ihr, doch sie saugte und blies, bis mir die Knie weich wurden und ich mich schwer auf ihre Schultern stützte.

Erst als ich mich langsam entspannte, hörte sie auf.

Sie lächelte zu mir auf, ein Auge geschlossen, von meinem Sperma verklebt, das über ihre Wangen rann, von ihrem Kinn tropfte und an ihrem Hals hinablief in ihr Hemdchen, wo ich die Ansätze ihrer Brüste sah.

Ich brachte keinen Ton heraus, als mir bewußt wurde, was ich getan hatte..

Der Fremde sah sie nachdenklich an.

„Verdammt nochmal, Cordula!“ sagte er vorwurfsvoll.

„Du weißt, daß ich das nicht mag!“

Sie schaute ihn stumm an.

„Schau dich an, wie du jetzt aussiehst! Du Schlampe!“ Er schien wirklich böse zu sein. Ich mußte mich setzen, ich konnte mich nicht mehr auf den Beinen halten.

„Junger Freund,“ sagte er zu mir, „ich glaube, Sie gehen jetzt besser. “ Er erhob sich und bückte sich nach meiner Hose. „Ziehen Sie sich an.

Arthur wird Sie jetzt zur Bahn fahren. „

Und an die Frau gewandt, die immer noch auf dem Boden hockte, sagte er traurig.

„Wir beide werden uns unterhalten müssen. Im Keller, das ist dir doch klar?“

Sie nickte schuldbewußt.

Zu viert gingen wir die breite Treppe hinunter, die in das Untergeschoß führte. Kurz vor der Garage berührte sie meinen Arm, hielt mich fest und küßte mich auf den Mund.

Sie war geblieben, wie sie war, sie hatte sich nichts abgewischt. Dann öffnete sie eine Tür. Ich sah viele Kerzen brennen und an der Wand zwei überkreuzte dunkle Balken.

Sie verschwand mit dem Fremden und ich folgte ihrem Mann zum Auto.

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