Er und Ich

In Zeiten von Corona ist es wichtig, körperliche und soziale Kontakte auf ein Minimum herunter zu fahren! Bordelle schließen, die sexuelle Lust ist dennoch weiter da. Warum nicht deshalb mal Camsex ausprobieren, der virtuelle Sex ohne Gefahr für beide Seiten! Schützen Sie sich!

Hallo. Da das hier meine erste Geschichte ist, fang ich erstmal hiermit an. Ich hab nicht sonderlich viel Erfahrung in Erotikgeschichten und schreibe daher noch nicht wirklich im gängigen Dirty Talk. Meine Rechtschreibung sollte hoffentlich in Ordnung sein.

Alle Fehler, die gefunden werden, dürfen selbstverständlich überlesen oder behalten werden. Das Geschwafel am Anfang gehört natürlich genauso dazu wie das Finale am Ende. Es zu überfliegen würde die Geschichte in der Qualität vermindern;).

Das hier ist das erste Kapitel der Story. Sollte sie auf Begeisterung treffen, wäre ich bereit noch mehr zu produzieren.

Eventuell auch in Kooperation mit Anderen?

Alle Personen, Pornotitel, Clubs, Firmen und Geschichten sind frei erfunden. Mein Name ist nicht Lea und ich bin auch keine 23. Es ist ein rein fiktiver Text, dessen Urheberrecht ausschließlich bei mir liegt. Wer fragen hat, darf sich natürlich gern an mich wenden.

Erstes Kapitel: Wir

Sex ist viel mehr als ein schlichtes Rein und Raus.

Es ist viel mehr als zwei schwitzende Körper, die im stetigen Rhythmus aneinander knallen, den Schweiß aufeinander verreiben und sich stetig immer höher schieben, schneller werden, ehe sie in einem gewaltigen Erzittern- fast einem Erdbeben gleich – aufeinander zusammenbrechen und all ihre Verbindungen intensivieren. Die Sinne flackern, das Herz schlägt schneller, die Muskeln krampfen und ein seliges Gefühl der Zufriedenheit tritt auf. Nein, Sex besteht aus Hormonen. Es besteht aus Reibungen, Bewegungen, Gedanken, Hoffnungen, Wünschen, Illusionen, chemischen Reaktionen und manchmal besteht es auch aus Gefühlen.

Dabei geht es nicht immer um die Triebe. Es geht auch um Nähe, darum, Gefühle zu zeigen oder jemanden wieder aufzubauen. Es kann Halt spenden, aber auch verletzen. Jemanden stärken oder hinunter ziehen.

Wieso ich euch das erzähle? Ganz einfach. Ich habe den miesesten Sex seit Jahren. Nicht nur, dass Player Nummer 34 mit seinem hellbraunen Haar und den grünen Augen gerade ächzend in mir gekommen ist, nein, er hat dabei auch noch auf den allerschlechtesten Porno überhaupt gestarrt. ‚Vier Titten Sieben Schwänze‘, wer sich diesen Namen ausgedacht hat, der hat wahrscheinlich nicht viel Hirn im Kopf.

Und nun liegt er zufrieden röchelnd auf mir, der Schweiß tropft mir mittlerweile auf die Stirn und ich bin nicht gekommen – mal wieder. Was ich an One Night Stands so hasse? Männer haben absolut keine Ahnung davon, was Frau will. Oder besser gesagt, sie wollen keine Ahnung davon haben. Rein, Raus, Rein, Raus.

‚Oh ja fester Baby. Mach mich geil du Schlampe‘ und fertig sind sie. Und ich? Ich lieg da, öffne meine intimste Stelle für sie, lasse sie diesen Fremdkörper in mich hinein schieben. Zu ihrer Befriedigung.

Und am Ende darf ich verschwitzt, beschmutzt und verdammt nochmal ungewaschen nach Hause torkeln. Die Schuhe passen längst nicht mehr, die Füße schmerzen wie sau, das Kleid sitzt nicht, die Schminke, für die ich mich über eine Stunde hingesetzt habe, verschmiert und das Haar ruiniert. Und nun? Nun warten hoffentlich eine heiße Dusche und mein Kater in meiner Wohnung. Wieso ich es dennoch jedes Mal wieder mitmache? Hoffnung darauf endlich den Typen zu finden, der mich vollends befriedigt.

Die Sache bei Frauen ist der Kopf.

Männer haben es da viel einfacher. Durch das Blut, das ohnehin in die tieferen Regionen verschwindet, bleibt nicht mehr viel im Kopf. Große Grundlagen der Physik, Mathematik oder die allgemeine Lehre über das Leben verschwinden im Nu und machen Platz für schmutzige Sprachen und miese Gedanken. Frauen hingegen behalten ihr Blut im Kopf.

Viel schlimmer noch, sie bleiben in der Regel konstant dabei. Sie denken. Eine falsche Bewegung. Die Lampe brennt durch, Nachttischlampe wird herunter gerissen oder ein müder Witz und die Lust ist dahin.

Was soll man also tun? Genau, man sollte sich auf die Suche machen nach jemandem, der einen so gefangen nimmt, dass man gar nicht mehr anders kann als dahin zu schmelzen. Welche Frau möchte nicht von Channing oder von Matt vernascht werden? Mit Leonardo oder Orlando in den Sonnenuntergang segeln, oder eben untergehen.. Nun gut, eigentlich wollen wir alle nur den Richtigen und der sitzt in der Regel, nachdem wir ihn dann endlich nach jahrelanger Arbeit an uns gebunden haben, nachdem wir ihnen Kinder und ein Haus geboten haben, auf irgendeiner Porno Seite und sucht verzweifelt nach einer Affäre, mit der er uns betrügen kann. Und wir? Fuck, wir suchen die scheiß Kerle immer noch.

Und genau hier fängt meine Geschichte an.

Mein Name ist Lea und ich suche nach Männern. Nicht nach irgendwelchen Männern, sondern nach genau denen, die mich befriedigen. Ich bin nicht sonderlich groß mit meinen 1,68cm und wahrscheinlich auch ein wenig zu schwer. Dafür hab ich Kurven.

Große Brüste, nette Taille, tolle Hüften und einen ziemlich runden Hintern, an weiblichen Beinen. Das Ganze mit roten Haaren und blauen Augen. Eine kleine Stupsnase, volle Lippen und gerade Zähne. Alles in Allem kann ich folglich behaupten, dass ich gar nicht so schlecht aussehe.

Was ich suche? Ein Mann, nicht einfach irgendjemand, das versteht sich von allein. Er sollte groß sein, dunkles Haar, am besten blaue oder graue Augen, markantes Gesicht, hohe Stirn, dominante Wangenknochen. Ein Dreitagebart darf auch nicht fehlen. Möglichst durchtrainiert, oder der Kuschelbär.

Viel wichtiger sind aber die Hände. Männerhände sind sowas wie bei den Frauen die Brüste. Wenn eine Frau große hat, dann verlieren die Männer den Verstand. Wenn Männer tolle Hände haben.

Schön markant, deutlich gekennzeichnet, mit langen graden Fingern und deutlichen Adern, die durch die schicke Uhr und den Hemdärmel noch mehr zur Geltung kommen, dann fließen wir einfach dahin. Das ist sowas wie:‘ Hey, Kleines. Lass uns Spaß haben. ‘ Wir wollen einfach genommen werden.

Und wisst ihr, was mich besonders anmacht? Sein fucking Humor gepaart mit seiner Intelligenz. Ich steh auf Sarkasmus. Ironie und böser Humor sind das wichtigste überhaupt. Ein süffisantes Augenbrauen hochziehen, ein leicht verzogenes Schmunzeln oder ein arroganter Blick und peng, den wollen wir haben..

den will ICH haben. Warum? Wir stehen auf Männer. Wir stehen auf Wesen, die uns vollends befriedigen können, die in der Steinzeit für uns Jagen gewesen wären und unsere Kinder umsorgt hätten. Macht ist wichtig.

Ein knackiger Hintern, ein V oder aber die perfekten Oberschenkel sind da nur noch Benefits, wenn auch nicht ganz Unwichtige.

Player Nummer 34 war der reinste Flop. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich eigentlich lieber mit einem anderen in die Kiste gestiegen wäre, aber der ist für mich einfach unerreichbar. Während ich mit meinen 23 Jahren noch mitten im Studium stecke und später mal dank meinen Eltern die Firma übernehmen soll, hat mein eigentlich Angebeteter mit seinen 32 Jahren ganz anderes im Kopf. Er hat bereits seine eigene Firma und die läuft ziemlich gut.

Kennen tu ich ihn, weil er gern mit meinen Eltern kooperiert und ich ihn daher des Öfteren mal gesehen hab. In seinem perfekt sitzenden schwarzen Anzug, dem weißen Hemd und der roten Krawatte wäre ich halb dahin geflossen. Tja, genau genommen bin ich dahin geflossen. Die Beine fest zusammengepresst, mich an meiner Kaffeetasse festhaltend hab ich ihm gegenüber gesessen, versucht locker zu Atmen.

Das Gefühl, dass ich gleich leer sein müsste, dass mein Körper wohlmöglich jede Art von Flüssigkeit aus sich heraus geschwemmt hatte, das hatte ich bereits längst hinter mir. Viel schlimmer war jedoch die Tatsache, dass er sich dessen wahrscheinlich ziemlich bewusst war. Sein Blick ging immer über mich. Ein kurzes Mustern seiner kalten Augen über meinen Ausschnitt, ein tiefes Lächeln oder ein amüsiertes mit der Augenbraue zucken, wann immer ich die Luft eingesogen habe um meine Fassung wieder zu erlangen.

Zur Verabschiedung hat er sich zu mir hinunter gebeugt und mir tief in die Augen gesehen. Das war’s. Mein Vater hat natürlich überhaupt nichts davon mitbekommen. Der kennt Christopher ja auch schon seit 4 Jahren.

Sie sind gut befreundet trotz des Altersunterschieds. Manchmal treffen sie sich auf einen Wein oder beim Sport. Wie hätte er denn auch ahnen können, dass sein braves, kleines Mädchen auf so einen verdorbenen Mann steht? Gar nicht. Seit dem Treffen sind nun allmählich drei Wochen vergangen.

Drei Wochen in denen ich 8 Kerle abgeschleppt habe. Frustessen oder besser gesagt Frustficken. Leider waren sie bis jetzt alle leichte Beute. Immer jemand, der mir sofort aus der Hand gefressen hat.

Wie langweilig.

Dennoch bin ich heute Abend wieder im Club. Die halbe Falsche Sambuca ist intus, meine Mädels tanzen irgendwo mit irgendwelchen Kerlen. Nadine ist schon mit einem auf dem Damenklo.

Mal sehen wie lang es heute dauert, bis sie raus geworfen werden. Ich schwinge meine Hüften in der Menge. Wieder einmal gefühlte 20 Hände an meinem Körper und mindestens drei Typen, die sich gegenseitig mit den Blicken töten. Super Sache.

Mein Handy vibriert schon seit gut 20 Minuten in meinem BH, aber ich habe keine Lust. Mein Vater weiß, dass ich hier bin. Er wird wieder mal besorgt sein. Dabei ist er doch grad mit meiner Mutter auf Shoppingtour in Rom.

Nur die beiden. Wie romantisch. Sie kauft für tausende von Euros Klamotten ein, die sie eh nicht trägt und er schaut irgendwelchen großbrüstigen Fake-Tussies hinterher. Wow.

Eine tolle Ehe. Das ist auch der Grund, warum ich heute so gut betrunken bin. Ich hab keinen Bock mehr auf die Scheiße. Ich will raus, ausziehen, mein eigenes Ding durchziehen.

Und ich will verdammt nochmal endlich kommen. Erneut schwinge ich meine Hüften, das Lied ändert sich, der Bass dröhnt, die Leute springen, Hände in die Luft, der Nebel geht an, es dreht sich und ich kreische mit. Ein Ruck, zwei feste Hände die sich um mich legen, holen mich zurück. Ich bekomme es kaum mit, werde herum gerissen und bin gefühlte zwei Sekunden später gegen eine dunkle Wand gepresst.

Jemand steht vor mir, hat seine Lippen auf meine gedrückt. Die Hände sind an meinem Hals und an meiner Taille. Ich bekomme keine Luft, die Lippen drücken immer fester, ich brauch Luft. Eine Zunge schiebt sich in meinen Mund und ich schmecke es, ich schmecke ihn.

Ich kann nicht wissen, wer er ist. Und dennoch, ich weiß es ohne ihn gesehen zu haben. Dieser furchtbare männliche Geschmack liegt träge auf meiner Zunge. Er hält meinen Kopf an meinem Hals in Position, hat sich gegen mich gedrängt und er erobert mich.

Es dauert Stunden bis er von mir ablässt und ich Luft holen kann, die Augen aufschlage um ihn zu sehen. Er schaut verärgert.

„Ich habe die gesamte Clublandschaft nach dir abgesucht. Dein Vater ist außer sich.

Du solltest nicht weggehen. Nicht wenn sich niemand um dich kümmern kann“, knurrt er mir ins Ohr. Die Augen sind eiskalt, die Lippen zusammen gepresst. Noch immer hält er mich durch seinen Körper und die Hand an meinem Hals in der Luft.

Ich japse nach Luft. Es dreht sich alles und ich will mehr.

„Du musst es ihm ja nicht erzählen“, gebe ich zurück und grinse schief. Das Grinsen zieht immer. Alle Männer scheinen es als besonders unschuldig zu sehen.

Die süße Kleine, die immer alles bekommt was sie will.

„Das werde ich nicht, darauf hast du mein Wort“, knurrt er und wieder spüre ich seine Lippen. Heftig und stark erdrückt er mich, saugt mir die Luft aus dem Mund. Ich spüre seine Hand, die um meine Brüste fährt, die mich an sich presst und ich spüre seine verdammt Erregung. Er will mich, aber er wird mich nicht nehmen.

Wortlos lässt er mich hinunter, erneut japse ich nach Luft und werde dann durch den lauten Club nach draußen gezogen. Berlins Straßen sind voll. Es ist Samstagnacht und die Clubkultur ist am Laufen. Überall laufen leicht bekleidete Nutten herum, wollen sich den Nächsten für die Nacht angeln.

Ich bin nicht besser. Kaum kann ich realisieren, was mit mir geschieht, so schnell geht es. Plötzlich sitze ich in seinem schicken Audi, wo auch immer der geparkt hat und werde angeschnallt. Meine Tasche ist nicht da.

Mein Handy klebt in meinem BH. Mein Blick geht zum Autospiegel und ich muss grinsen. Ich sehe immer noch verdammt geil aus und verdammt rattig. Sein Kuss hat mir alles genommen, hat mir den Fußboden weg gerissen und ich will mehr.

Er steigt neben mir ins Auto und gibt Gas. Müde schließ ich die Augen. Er ist wütend, er wird ohnehin nichts tun, wird mich nach Hause fahren. Aber das tut er nicht.

Wir fahren nicht lang. 15 Minuten, dann fährt er in eine Tiefgarage. Sein Privathaus. Es ist modern, schick, gute Gegend.

Mit goldenem Namensschildchen an der Sprechanlage und verglastem Foyer. Er zieht mich in den Aufzug und ich schmolle, sage kein Wort. Was soll ich auch tun?

„Wie kannst du deinen Eltern das nur antun? Was willst du damit bezwecken?“, er scheint unruhig zu sein. Unruhig und missgelaunt.

Super Sache. Und ich? Ich könnte ihn anlügen, könnte ihm erzählen ich wäre überredet worden. Aber wozu?

„Ich bekomm dich nicht und ich brauch Ablenkung ok?!“, der Alkohol spricht aus mir. Ich habe schon viel abgebaut, aber es ist noch genug zum Torkeln.

Dafür lalle ich nicht mehr.

„Du willst mich gar nicht, Lea. Du weißt nicht, was du da sagst.“, knurrt er und ich plustere die Wangen auf.

„Ich weiß nicht, was ich will? Alter, ich will dich verdammt.

Fick mich!“

Er fährt herum, reißt meinen Kopf direkt vor seinen. Es tut verdammt weh.

„Rede anständig mit mir, Kleine. Du weißt nicht was dir blüht“, seine Augen sprühen vor Zorn.

Ob er mich schlagen will? Ich würde es gern herausfinden.

„Und wenn doch? Sag es mir! Zeig es mir!“, flehe ich. Gott ich will ihn, will seinen verdammten Körper anfassen, will dass seine scheiß Hände meine Brüste kneten und mich am Becken mitreißen. Ich will ihn und ich will kommen.

Er schnaubt und lässt mich los.

„Du bist viel zu sanft dafür. Süß und klein“

„Wetten nicht? Verdammt Christopher!“, mach ich ihn an.

„Zeig es mir!“

Er scheint mit sich selbst zu kämpfen, seine Augen werden dunkler.

„Sag nachher nicht, ich hätte dich nicht gewarnt“, knurrt er und kommt auf mich zu.

Und ich bekomme Angst. Bevor ich es überhaupt realisiere hat er mit meinem Schal meine Handgelenke zugebunden, bindet sie um meine Oberschenkel. Ich bin sofort vorne über gebeugt, kann mich nicht mehr aufrichten. Mein schwarzes Kleid wird hoch geschoben bis es über den Händen hängt, der BH wird gerissen, fliegt im Einzelteil davon.

Grob drückt er mich auf Sofakante, reißt meine Seidenstrumpfhose kaputt und zerrt den String nach unten. Ich bin frei. Komplett nackt. Ich stehe kaum bewegungsfähig auf meinen Heels, an sein Sofa gepresst und höre nichts.

Ein heißer Schmerz durchkommt meinen Hintern. Er hat mich geschlagen und in mir pocht es. Ich will etwas sagen, als ohne Vorbereitung einer seiner Finger in mir verschwindet. Er fingert mich.

Ohne Gel, ohne Spucke und ich bin so verdammt feucht, dass es schmatzt. Er stößt grob zu, ein Finger, zwei Finger, drei Finger und ich schreie. Jeder Stoß wirft mich erneut auf die Sofalehne. Ich zerre am Schal, aber es rührt sich nicht.

Mein Blickfeld ist dunkel, das Kleid ist über meinem Kopf. Zwei Hände packen grob meine Brüste, kneten und knautschen sie, ehe er an meinen Brustwarzen zieht. Ich stöhne auf, weiß nicht wohin mit meinem Kopf, mit meinen Gefühlen. Gleichzeitig ist er in mir.

Ein Stoß und er ist drin. Tief und verdammt groß. Ich schreie auf. Das war zu unerwartet und es tut weh.

Gleichzeitig reizt er etwas in mir. Ich will ihn tiefer. Verdammt tief. Das merkt er, stößt wieder zu.

Gleichzeitig fühl ich seinen Finger an meinem Hintern. Er knurrt auf, als ich mich anspanne, schlägt mich. Wieder wimmere ich. Es wird so viel.

Noch bevor sein erster Finger in mir ist, komme ich. Er stößt weiter. Es ist ihm egal. Keuchend japse ich nach Luft, bekomme diese kaum noch.

Einer seiner Finger fliegt hinten in mich rein. Ohne Vorbereitung. Erneut schreie ich. Tief stößt er, bewegt sich zu seinem Schwanz hin, der ja tief in mir steckt und ich stöhne nochmals auf.

Keine dreckige Bemerkung kommt über seine Lippen. Kein Dirty Talk. Dafür tiefes und kehliges Stöhnen. Sein großes Geschlecht in mir und mittlerweile auch zwei Finger in meinem hinteren Loch.

Ich ächze. Dann ist er weg. Verwirrt winde ich mich, will wissen wo er ist, als er sich erneut in mich gräbt. Allerdings von hinten.

Anal war noch nie meine Stärke und er benutzt kein Gleitgel. Aber ich bin so verdammt erregt, dass es mir scheiß egal ist. Flehend recke ich mich ihm hin, bis er mich weiter nimmt und kräftig zustößt. Erneut wimmere ich, merke wie seine Finger den Weg zu meiner Mitte finden und mich reizen.

Ich jammere, er stöhnt, immer lauter, immer heftiger. Kräftiger werden seine Stöße.

„Du kommst genau dann, wenn ich es sage“, knurrt er in mein Ohr, hat sich zu mir hinunter gebeugt und nimmt mich erneut hart. Es ist verdammt anstrengend.

Meine Beine wollen nicht mehr, mein Rücken schmerzt. Eigentlich tut alles weh, aber ich kann nicht mehr klar denken und dann komme ich. Er hat mir irgendwas ins Ohr gehaucht, hat zugestoßen und vage höre ich ihn keuchen, während mich der heftigste Orgasmus meines Lebens trifft. Mein ganzer Körper zittert, ich habe keine Kraft mehr.

Es tut schon weh. Die Tränen schießen mir in die Augen und ich schluchze auf. Dennoch erfüllt mich gleichzeitig eine Ruhe, die ich vorher nicht kannte. Er wird auf mich aufpassen.

Ich werde nicht ersticken, ich werde nicht sterben. Er ist in mir. Sofort fühle ich seine Hände, die auf mir liegen, die mein Kleid so weit hoch ziehen, dass ich wieder sehen kann. Der Schal lockert sich und obwohl er noch immer tief in mir ist, werde ich an ihn gezogen und aufgerichtet.

Er hält mich fest, setzt sich mit mir auf das große Sofa und seine Hand findet den Weg erneut zu meiner intimsten Stelle. Er hält mich, einen Finger in mir versenkt, hält er mich fest, während ich scheinbar unendlich in meinem Rausch gefangen bin.

Als ich erneut zu mir komme, ist nur noch sein Finger in mir. Ich sitze noch immer auf seinem Schoß.

Wir sind nackt, aber er hält mich, hat eine Decke um uns beide gelegt. Mein Blick wandert zu seinem und er sieht deutlich sanfter aus, fast schon besorgt. Fragend zieht er die Augenbraue hoch und ich lächle zaghaft. Sein Gesicht wird wieder kalt, aber er küsst mich innig, bewegt seinen Finger in mir.

Ich stöhne auf.

„Du gehörst ab nun an mir“, raunt er mir ins Ohr und ich weiß verdammt nochmal, ich gehöre ihm.

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