Geht es Nur Mir So?

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Ist das Schreiben erotischer Geschichten vergleichbar damit, anderen beim Sex zuzusehen?

Geht es nur mir so, oder ist es ein allgemeines Phänomen, dass das Schreiben erotischer Geschichten erheblich stimulierender ist, als solche Geschichten zu lesen? Zumindest wandern meine Gedanken beim Schreiben immer ab und ich verliere mich in den geistigen Bildern, die ich in meinem Innern heraufbeschwöre. Zumindest bei den Passagen, in denen nicht die „Technik“ im Vordergrund steht. Wenn ich nur Andeutungen mache und sexuelle Handlungen anreiße oder unvollständig stehen lasse, ist meine Phantasie deutlich aktiver, bunter und blumiger.

Daher schreibe ich mittlerweile ausschließlich für mich selbst. Weshalb ich dann auf ### veröffentliche? Ebenfalls nur für mich. Tatsächlich gibt es mir jedes Mal einen kleinen Kick, wenn ich eine Geschichte hochlade und damit ein wenig von mir selbst offenbare. Natürlich würde ich nie meine Identität preisgeben. Aber trotzdem steckt immer etwas „ich“ in dem, was ich schreibe.

Mein Faible für Science Fiction und Märchen rührt aber nicht daher, dass ich mich hinter diesen „irrealen“ Figuren verstecke.

DREHPARTNER GESUCHT! – Hast DU Lust?

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geiler Fick in Nylons am Abend!

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Gefangen und durchgefickt!!

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Der Ursprung dieser Vorliebe stammt vielmehr aus den Anfängen meiner „literarischen Karriere“ (entschuldigt bitte diesen hochgestochenen Begriff, ich will damit keineswegs eine hohe Qualität meines Geschreibsels andeuten). Meine ersten Geschichten schrieb ich damals exklusiv für meinen Freund, der solche fantastischen Themen liebte. Anfangs waren sie noch ganz harmlos und völlig jugendfrei. Aber bald schon entwickelte sich der Inhalt hin zu sexuellen Andeutungen, die immer expliziter wurden und schließlich wurden die Stories uneingeschränkt pornografisch.

Rückblickend muss ich zugeben, dass ich die von mir erfundenen Charaktere von Anfang an dazu benutzte, meinem Freund mitzuteilen, was in mir vorging.

Wobei das zu Beginn nicht meine Absicht war oder gar bewusst von mir eingesetzt wurde. Ich wollte ihm nur eine Freude bereiten. Und durfte feststellen, dass mir das Schreiben mindestens ebenso viel Freude bereitete.

Irgendwann bemerkte ich dann aber, wie ich unbewusst immer mehr von meinem Selbst in die Romanfiguren hineinschrieb. Und wie enttäuscht ich reagierte, wenn mein Freund mich nicht verstand. Ich offenbarte hinter der Maske fremder Frauen meine geheimen Wünsche und Phantasien, die ich nie offen auszusprechen gewagt hätte.

Doch beim Schreiben war es, als würde ich mich völlig hemmungs- und tabulos entblättern. Irgendwann realisierte ich, dass ich in den Sexszenen mich selbst beschrieb, mich quasi mit fremden Augen beobachtete und indem ich diese Beobachtungen zu Papier brachte, präsentierte ich meine intimsten Seiten in aller Öffentlichkeit.

Nun, zugegeben: eine sehr eingeschränkte Öffentlichkeit — nur eine einzige Person, die mir zudem sehr nahe stand. Trotzdem war diese Erkenntnis für mich eine Art „Coming Out“.

Ich musste mir eingestehen, wie sehr mich die Vorstellung erregte, all dies, was ich schriftlich formulierte, unter dem Schutz eines Pseudonyms unter fremden Augen selbst auszuleben.

Nein, unsere Beziehung ging nicht deshalb auseinander. Wir hatten uns einfach auseinander gelebt – welch billiges Klischee! Jeder von uns hatte seine Hobbies, sein berufliches Umfeld, wir trafen uns in unserer gemeinsamen Wohnung, aßen zusammen, sahen zusammen fern, schliefen zusammen. Wobei dies zuletzt meistens eher „nebeneinander“ als „miteinander“ schlafen bedeutete.

Aus der Wohnung auszuziehen war geradezu eine Befreiung. Auch wenn es bezüglich Qualität und Umfeld einen Rückschritt bedeutete. Ein-Zimmer-Küche-Bad hatte ich zuletzt im Studium gewohnt. Und der große Wohnblock war ganz gewiss nicht mein Traumhaus. Aber mehr war auf die Schnelle nicht drin, zumal ich plötzlich mit nur meinem Gehalt auskommen musste. Geschrieben habe ich den ersten Monaten nach der Trennung nicht. Wer hätte es denn auch lesen sollen?

Dafür durfte ich eine überraschende und angenehme Entdeckung machen.

Von meinem Wohnzimmerfenster aus konnte ich – quer über den Innenhof durch ein Fenster zwei Stockwerke unter mir und etwas nach links versetzt – direkt in das Schlafzimmer eines jungen Pärchens sehen. Als ich das erste Mal zufällig sah, wie sie auf ihrem breiten Bett Sex hatten, schreckte ich peinlich berührt zurück. Doch nach wenigen Minuten trieb mich die Neugier zurück ans Fenster. Ich schaltete mein Licht aus und stellte mich so hinter den Vorhang, dass sich hoffen konnte, von der Gegenseite aus nicht selbst gesehen zu werden.

Und was ich dann beobachtete, fand ich durchaus schön.

Natürlich ist mir klar, dass eine solche Verhaltensweise gesellschaftlich nicht akzeptiert ist. Andererseits, wem schadet es? Das Pärchen gegenüber schien ja ganz offensichtlich nichts dagegen zu haben, gesehen zu werden, sonst würden sie doch ihre Vorhänge zuziehen oder Rollläden herunter lassen. Versehen war es jedenfalls keines. Denn wie ich mit der Zeit feststellte, hatten sie sehr regelmäßig Sex, beinahe täglich und immer zwischen 22 und 24 Uhr.

Und immer war das Schlafzimmer hell erleuchtet und nie schlossen sie die Vorhänge.

Ich begann, mich auf das abendliche Unterhaltungsprogramm einzustellen und mit der Zeit sogar meinen Tagesablauf danach auszurichten. Nach der Show ging ich zu Bett und genoss meine Erregung, die mir das Beobachten des fremden Pärchens beschert hatte. Oftmals fühlte es sich so gut an, dass ich einfach alleine weiter machte, mir vorstellend, wie ich selbst dabei beobachtet würde.

Nur einmal gestattete ich mir, sozusagen live zu masturbieren, während ich am Fenster stand und den beiden zusah. Ja, es war aufregend und schön. Aber als ich wieder klar denken konnte, erschrak ich trotzdem über mich selbst. Gibt es eigentlich eine weibliche Form des Begriffs „Spanner“? Jedenfalls achtete ich nach diesem Erlebnis sehr darauf, meine eigenen Rollläden mit Einbruch der Dunkelheit zu schließen und unten zu lassen. Ich machte mir Sorgen, ob ich vielleicht irgendwie pervers wäre, und verbot mir, an das Paar zu denken, das sich auf der anderen Seite des Hofs liebte.

Direkte Konsequenz aus diesen Befürchtungen war, dass ich mir vornahm, mir wieder einen „echten“ Mann zu besorgen und „normalen“ Sex zu haben. Schwer war es nicht. Man muss dem Mann, den man sich aussucht, nur das Gefühl geben, dass er die Initiative ergriffen hätte. Das hat vermutlich irgendwas mit der Evolution und dem männlichen Jagdtrieb zu tun. Jedenfalls landete ich schon am gleichen Abend, nachdem ich diese Entscheidung getroffen hatte, in einem fremden Bett unter einem Mann.

Das Verhältniswort „unter“ habe ich hier bewusst gewählt. Diese eine Erfahrung genügte, mir das Verlangen nach einem weiteren One-Night-Stand gründlich auszutreiben. Ich würde nicht sagen, dass ich gar keine Männer mehr mag. In meinen Phantasien spielen sie die Hauptrolle. Mit einer Frau herum zu machen, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Aber bei den realen Exemplaren der Spezies Mann, die ich bisher kennenlernte, gab es noch erhebliches Verbesserungspotential.

Und übrigens, Jungs, wenn eine Frau „Nein“ zu Analverkehr sagt, dann heißt das „Nein“.

Es ist kein „typisch weibliches Vielleicht“ und sie will nicht überzeugt oder erobert werden. Lasst es einfach! Was ist eigentlich an dem Mythos vom analen Orgasmus dran? Ich kann das nicht nachvollziehen. Was nicht heißt, dass ich nie Spaß daran hatte, auch mal einen Schwanz in meinem Arsch zu spüren. Aber nur dann, wenn ich Lust darauf hatte und wenn ich bereit war. Da ist keine Pforte, die erstürmt werden will, edler Herr Ritter!

Dies war der Zeitpunkt, an dem ich entschied, wieder mit dem Schreiben zu beginnen.

Nur für wen? Na, da kommt ihr ins Spiel. Mit ein wenig Googlen stieß ich auf ###, überarbeitete ein paar alte Geschichten, die ich noch auf der Festplatte hatte, und lud sie hoch, um es auszuprobieren. Auf das, was dann folgte, war ich ehrlich nicht vorbereitet. Nach den ersten ermutigenden Kritiken kamen derart fiese und herabsetzende Kommentare, dass ich erschreckt beschloss, nie mehr etwas zu veröffentlichen.

Aber dann las ich eine Anmerkung, die einer meiner Leser, der selbst Beiträge auf ### einstellte, machte: du schreibst für dich und nicht für die Kritiker.

Das machte mir Mut zu einem neuen Anlauf. Und diesen Neustart wollte ich mit neuen, extra für diesen Zweck geschriebenen Geschichten wagen. Und siehe da: während ich mit dem Notebook auf den Knien (mit einem dazwischen geschobenen Kissen; habt ihr schon mal bemerkt, wie verdammt heiß diese Dinger an der Unterseite werden?) auf dem Sofa saß und tippte, regte sich meine Einbildungskraft. Ich spürte, wie mich die Idee, etwas von mir vor den Augen völlig Fremder auszubreiten, erregte.

Zwar schrieb ich damals nicht über mich direkt, aber in jeder der weiblichen Hauptfiguren, die ich erfand, steckte doch ein klein wenig ICH.

Das war besser als Sex! (Zumindest der Sex mit den letzten Männern, die ich hatte. ) Es war wie ein Vorspiel, das ich beliebig lange hinziehen konnte. Es berührte exakt die Saiten in mir, die mein tiefstes Verlangen am besten zum Klingen brachten. Das Einzige, was fehlte, war, dass ich beim Fertigstellen eines Kapitels einen Orgasmus bekam.

Mir diesen aber zu holen, war danach eine Kleinigkeit. Noch während ich mich aus meiner Hose schälte, raste meine Phantasie weiter, versetzte mich in die Rolle meiner Heldinnen, und ich schien all das, was ich mir für sie ausgedacht hatte, selbst noch einmal zu erleben, mich selbst dabei zu beobachten und zu einem gloriosen Höhepunkt zu bringen.

Irgendwann begann ich, mich bereits auszuziehen, bevor ich mich mit dem Rechner hinsetzte.

Ich fühlte mich dabei so, … so geil; entschuldigt, mir wollte einfach kein anderes Wort einfallen, das beschreibt, was ich empfand, während ich im Evakostüm vor dem Bildschirm saß und mir bewusst wurde, dass die Zeilen, die ich verfasste, bald darauf von Tausenden gelesen wurden. Wenn ich dann beim Schreiben meine Hand in meinen Schoß wandern ließ, konnte ich unmittelbar ertasten, was ich in meinem Innern verspürte. Seit dieser ersten Erfahrung legte ich mir nur immer ein Handtuch unter, um keinen Fleck auf dem Polster zu hinterlassen und die Finger abwischen zu können, ehe ich weiter tippte.

Aber noch nie war das Gefühl so stark wie jetzt, wo ich dies schreibe. Es ist, als würden mich unzählige Augenpaare aus dem Bildschirm anstarren, wie ich schwer atmend und mit geröteten Wangen völlig nackt, meinen Schoß nur mit dem Notebook bedeckt, auf dem Sofa sitze. Alleine an meinen groß hervorstehenden Nippeln, die aussehen, als seien sie steinhart, kann jeder feststellen, wie erregt ich bin. Das Handtuch unter mir, fürchte ich, weicht schon durch.

Doch gestatte ich meinen Fingern nicht, das verbotene Dreieck zu erforschen. Noch nicht. Erst muss ich diesen Text zu Ende bringen. Oh, süßes Hinauszögern! Ich weiß, ich könnte hier und jetzt zum Höhepunkt kommen. Unter deinem Blick, schonungslos und fordernd. Während du mein Stöhnen hörst, meinen Schweiß riechst. Meine Hände zittern, ich muss den letzten Rest an Selbstbeherrschung aufbringen, um die richtigen Tasten zu treffen. Meine Schenkel beben, weil ich sie so fest ich nur kann zusammenpresse.

Das Beben überträgt sich auf den Bildschirm. Ich kann fast nicht mehr entziffern, was ich schreibe. Es wird zu viel, ich halte es nicht mehr aus. Ich muss den Rechner zur Seite stellen….

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