Luzifer im Ballkleid – Teil 01

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In unserer Welt, ist es sehr einfach, extrovertiert zu sein. Damit ist nicht einmal zwingend das Internet gemeint, obwohl es da indiskutable Korrelationen gibt. Das Leben ausserhalb des Webs nennt man übrigens „Away From Keyboard“, weil das Internet ja auch Teil der Realität ist, aber das nur als Randnotiz. Für Extrovertiertheit sind Tolerant und Akzeptanz weitaus relevanter, als der Cyberspace. Und noch nie war Offenheit höher im Kurs, als heute. Das schliesst aber auch Toleranz und Akzeptanz gegenüber dem anderen Extrem mit ein, denn weil das alles auf individueller Freiheit basiert, ist introvertiert sein heute auch so einfach, wie noch nie.

Ich würde behaupten, dass die meisten einen gesunden Mittelweg dazwischen gehen. Es ist auch nicht jeder für Extreme geeignet, genau so wenig ist jeder für Gradlinigkeit gemacht. Leider Gottes, zähle ich zu letzterer Gruppe. Von einem Extrem ins andere zu gehen, ist sowas, wie mein Markenzeichen. Was angenehmer klingt, als es ist.

Früher, als ich jünger war, war ich sehr extrovertiert und hatte einen dementsprechenden Lebensstil. Partys, Frauen, Kollegen, Drogen; das ganze Paket.

Hauptsache leben, hauptsache Spass haben. Hauptsache nicht alleine sein. Ich hatte viele Freund und war im erweiterten Kosmos meiner Bekannten ein Begriff. Man kannte mich. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass ich populär war. Jeden Tag jemand anderen treffen, jedes Wochenende draussen sein, mit möglichst vielen Unterhaltungen und Begegnungen, ganz gleich, wie oberflächlich die sein würden. Bis ich irgendwann mit allen und allem aufhörte. Einfach so, von einem Tag auf den anderen.

Textnachrichten blieben unbeantwortet, Anrufe wurden ignoriert und Ferienpläne kommentarlos verworfen. Eine Weile lang gab es deswegen Geläster und offene Fragen – die selbstredend auch nicht geklärt wurden -, aber das verstummte wenig später von alleine. Wenn nie eine Antwort kommt, ist das Thema für die Allgemeinheit uninteressant, und es passieren genug spannende Sachen, die den Fokus von mir ablenken. Netter Nebeneffekt. Ich verlor so den Grossteil meiner sozialen Kontakte, am Follower-Minus auf Instagram gut ablesbar, und es kratzte mich herzlich wenig.

Damals, jedenfalls. Ich war lange Zeit oft alleine und hielt nur noch sehr wenige, sehr ausgewählte Menschen in meinem Leben. Das sind dafür bis heute meine Freunde und bei denen gibt es keine Spur von Oberflächlichkeit. Ausgang war mir fremd geworden, ebenso wie hier übliches Dating – die Art, bei der man mindestens eine Person aus dem Umfeld des/der Begehrten kennen muss, um überhaupt in Hörweite kommen zu müssen. Mit Anfangzwanzig verbrachte ich meine Wochentage mit Arbeit und Netflix, die Wochenenden mit wahlweise Pornos oder Frauen, und Netflix, und die Feiertage mit Selbstmitleid, Pornos und Netflix.

Bis mir langweilig wurde. Richtig, richtig langweilig.

Das machte sich das erste Mal vergangenen Frühling bemerkbar. Ich lag mit einer Frau, die ich auf einem Konzert (an die habe ich nie aufgehört zu gehen) aufgegabelt hatte, im Bett. Wir waren leicht angetrunken und vergnügten uns in ihrem WG-Zimmer, die Wohngenossen lagen etwas verstrahlt auf dem Sofa und bekamen von unseren Spielen nichts mit. Sie studierte Psychologie, diese Mädchen sind nicht selten einfach zu manipulieren.

Es lief ab, wie schon so oft, mit viel Vorarbeit hatte ich sie schon fast beim betteln, als wir mit dem Hauptakt loslegten. Und als sie dann schnell merklich lauter wurde und mehr forderte – was auch immer mehr in diesem Fall hätte sein sollen -, da überkam mich ein Gefühl, dass ich nur als Langeweile bezeichnen konnte. Nicht, dass ich absolut keine Lust mehr auf Frauen hatte, aber etwas an diesem immergleichen Ablauf ödete mich an.

Es fühlte sich so an, als hätte ich eine Woche Ferien mit Netflix hinter mir gehabt, nach der ich es kaum hätte erwarten können, wieder arbeiten zu gehen, weil mich die schiere Eintönigkeit beinahe in den Wahnsinn getrieben hätte. Für den Moment, den im Bett mit der Psychologiestudentin, konnte ich es als Stimmungsschwankung abtun und wie gewohnt weitermachen, aber es blieb eine gewisse Verunsicherung. Diese Verunsicherung verhärtete sich zu einem ernstzunehmenden Problem, nachdem ich an den zwei nächsten Wochenenden die gleiche Erfahrung mit zwei unterschiedlichen Frauen gemacht hatte.

Je näher ich dem Sommer kam, desto mehr Dinge in meinem Alltag wurden durch die Langeweile tangiert.

Im Sommer war ich in kompletter Lethargie und Apathie versunken. Das waren die Momente, in denen ich mir mein altes Leben zurückwünschte, aber nicht zurück konnte, weil ich mir ja alles verbaut hatte. Jetzt weiss ich auch, wie es ist, sich selber zu verfluchen. Die Sache mit Langeweile ist, dass es auf Dauer keine schlimmere Folter gibt, denn keine kann so endlos sein, wie es gedankliche Teufelskreise sein können.

Und es gibt kein Gefängnis, dass ausbruchssicherer ist, als der eigene Geist. Ich war frustriert, weil ich unglaublich gelangweilt war und nicht wusste, warum. Mangelnder sozialer Umgang war mein Hauptverdächtiger, aber ich wollte nicht daran glauben, nur schon, um meine früheren Entscheidungen nicht widerrufen zu müssen und mich wieder den Oberflächlichkeiten hinzugeben. Das passte auch nicht mit dem Ausgangspunkt dieser Krise zusammen, und den hatte ich nicht vergessen.

Dennoch, oder gerade diesem Kreis zum Trotz, versuchte ich, etwas dagegen zu unternehmen und wagte mich wieder vermehrt aus meiner sprich- und wortwörtlichen Höhle.

Zwei, drei Abende waren ganz gut, hier und da einer enttäuschend, aber keiner berauschend, und ich hatte mir eingeredet, dass es so einen bräuchte, um etwas zu verändern.

Es dauerte bis zu einem schwülen Abend am Ende des Sommers, fast schon im Herbst, bis sich etwas bewegte in meiner kleinen Krise. Meine beste Freundin, der ich wahrscheinlich mein Leben fünfmal zu verdanken habe, schleppte mich gegen meinen Willen in den Ausgang und hatte einen hinterlistigen Verkupplungsplan gefasst.

Sie hatte eine neue Bekanntschaft gemacht, und da sie wusste, welcher Schlag Frau mir gefällt, kam ihr die Idee, sie und mich zusammen zu bringen. Wie sich herausstellte, hatte Lena gerade eine schwierige Trennung hinter sich, mit monatelangem Eifersuchtsterror und solchen Nettigkeiten, und wenig Lust auf komplizierte, oder oberflächliche, oder durchgeknallte, oder eintönige Menschen. Was sich, zugegeben, ein wenig sticht, aber ich empfand eine vergleichbare Misanthropie. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut. Der alternative Stil mit Plus, zerschlissenen Chucks und wildem, blondem Haar tat sein übriges.

Wir kamen uns noch am gleichen Abend, unter überraschend kleinem Alkoholeinfluss, näher. Sie gefiel mir natürlich sehr, das hübsche Mädchen, dass keine pornöse Geilheit besass, dafür aber unübersehbare Schönheit, aber ich rechnete nicht damit, dass sich daraus mehr ergeben würde. Ausserdem wäre es doch sehr unhöflich, ein solch hübsches Mädchen von der Bettkante zu stossen. Und wenn ich schon vorhatte, mein Problem zu lösen, dann wollte ich auch nichts unversucht lassen. Eine Woche später schliefen wir das erste Mal miteinander.

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Wir liegen in meinem Bett und rauchen Zigaretten, die verschwitzten Körper mit einer Sommerdecke bedeckt. Keiner von uns macht Anstalten, etwas zu sagen. Als Aussenstehender könnte man meinen, dass wir gemeinsam die Ruhe nach dem Sturm geniessen, aber als Aussenstehender würde einem so auch der Kontext fehlen. Die Stimmung ist etwas gedrückt. Das könnte durchaus daran liegen, dass ich, nachdem sie ihren Höhepunkt hatte, von einem altbekannten Gefühl überkommen wurde und die Sache sein liess, ehe ich zu meinem eigenen kam.

Für mich war das ein Fortschritt, aber mich beschleicht der Eindruck, dass sie das nicht ganz so positiv aufgenommen hat.

Die erste Zigarette wird sofort durch die zweite ersetzt. Mir fällt nichts besseres ein, um die betretene Stille zu überdecken, als mit blauem Qualm, der zwar für vieles nützlich ist, angefangen bei Selbstzerstörungstrieben, aber nicht, um einem Gespräch auszuweichen. Ich merke, wie sie mich von der Seite anstarrt, wohl in der Hoffnung, dass ich dadurch ermutigt werde, das Wort zu ergreifen.

Als das nicht fruchtete, versucht sie es selbst und setzt dazu an, aber bringt es nicht über die Lippen. Ich nehme an, dass sie die richtigen Worte noch nicht gefunden hat.

„Hab‘ ich was falsch gemacht?“, kommt es sehr leise von ihr. Mir fällt im ersten Moment keine schlaue Antwort darauf ein. Hauptsächlich, weil ich versuche, einer unangenehmen Unterhaltung mit einer nackten Frau, die ich kaum kenne, auf dem Weg zu gehen.

I: „Nein, absolut nicht. „

L: „Ich meine nur, weil du nicht gekommen bist. „

I: „Ach das! Mach‘ dir mal keine Gedanken darüber, ich bin mehr als zufrieden. „

L: „Also, nicht, dass ich nicht zufrieden wäre, ich bin voll auf meine Kosten gekommen – das ist übrigens keine Selbstverständlichkeit – und du warst ganz gut, aber du hast angestrengt und irgendwie unerfüllt gewirkt.

Ausser, wenn ich dir Anweisungen gegeben habe, dann hattest du für ein paar Momente viel mehr Elan. „

I: „Darauf kommst du nur, weil ich nicht gekommen bin?“

L: Nein, das hat einfach meinen Eindruck bestätigt. Ich weiss schon, dass das auch bei Männden nicht immer klappt oder sein muss. „

I: „Aber?“

L: „Aber du hattest nicht so richtig Lust. Als wir uns gestern befummelt haben, hast du viel erregter gewirkt, obwohl du gewusst hast, dass letzte Nacht nichts gelaufen wäre.

I: „Das hat doch nichts miteinander zu tun, und dass ich nicht komme, muss nicht zwingend etwas mit dir zu tun haben. „

L: „Ist es so unverständlich, dass ich den Fehler zuerst bei mir selber suche? Hattest du keine keine Lust auf mich? Oder allgemein auf Sex?“

I: „Du lässt nie locker, oder?“

L: „Nein. Und eine Antwort hätte ich auch gerne.

I: „Ich könnte dir keine konkrete geben. Ich weiss es nicht. Kennst du das, wenn dir beim Essen der Appetit vergeht und du einfach keinen Bissen mehr runterkriegst, ganz egal, wie sehr du es versuchst?“

L: „Kenne ich, ja. Heisst das, dass dir beim Sex einfach so die Lust vergehen kann?“

I: „Ja, zu gewissen Teilen schon. Aber nur, wenn mein Gegenüber genug Spass hatte.

Das Steak ist weg, aber die Beilagen bleiben liegen. Wenn du verstehst, was ich meine. „

L: „Nett, dass du mich mit einem Steak vergleichst. Nein, im ernst, ich finde das sehr interessant. Das habe ich so noch nie von einem Mann gehört. Es klingt vor allem nicht so, als würde das einfach so, aus Laune der Natur heraus, passieren. Vor allem, weil es dir so wichtig ist, das Steak zu befriedigen.

Lach nicht so dumm! Es ist seltsam, dass es vorhin erst passiert ist, nachdem ich gekommen war, das hat mich so stutzig gemacht. Wie fühlt sich das denn für dich an? Wenn ich fragen darf. „

I: „Darfst du schon. Ich hab‘ halt Spass daran, dass du Spass hast und ich finde es toll, wenn ich zu so was, zum kommen, bringen kann, aber ich finde es bei mir selber irgendwie langweilig.

L: „Langweilig? Inwiefern?“

I: „Na, weil es doch immer das Gleiche ist. Immer der gleiche Ablauf, immer das gleiche Ergebnis, immer die gleichen Erwartungen. Macht das Sinn?“

L: „Ja klar. Verstehe ich. Also könnte man sagen, dass es an der Rollenverteilung liegt, oder ist das für dich mehr so, dass es dich stört, immer das Gleiche zu machen?“

I: „Beides, denke ich.

Kommt aber darauf an, was man unter Rollenverteilung versteht. „

L: „Ja, das hat was. Magst du es denn, wenn man dir im Bett sagt, was du tun sollst? So, wie gerade eben, meine ich. „

I: „Schon, ja, aber bedingt. Ich will jetzt kein Sklave oder sowas sein. Auf Leder bin ich so oder so allergisch. „

L: „Scherzkeks. Und so in Richtung dominiert werden?“

I: „Ist das nicht das mit Leder?“

L: „Nein, du Trottel, ich meine, von deinem Gegenüber geführt zu werden, im Sinne von Kontrolle abgeben, besonders im Bezug auf die Rollenverteilung.

I: „Ja, das schon, das würde ja der Eintönigkeit entgegenwirken. „

L: „Interessant. Da kann ich dir nur zustimmen. Wie weit würdest du denn dabei gehen?“

I: „Wie meinst du das? Also, solange kein Leder vorkommt, kann man darüber reden. „

L: „Was Experimentieren angeht, aber das sind schon mal gute Voraussetzungen, wenn du so offen bist. Würdest du sowas denn mal ausleben wollen?“

I: „Solche Fantasien? Och, würden schon, aber ich habe sowas nie ernsthaft in Betracht gezogen.

Schau dir an, wo wir leben, die Frauen hier sind sogar für Blowjobs zu frigide. Und wenn sowas die Runde machen würde, wär's das gewesen mit sozialem Ansehen. „

L: „Sind ja nicht alle Frauen so. Okay, sagen wir, ich würde dir jetzt sagen, dass ich will, dass du kommst und dass ich dich dazu bringen will, zu kommen. Würde dich das anmachen? Also, wenn ich verlange, dass du dich mir ergibst.

I: „Würde es. Tut es. „

L: „Gut. Ich will nämlich, dass du noch kommst. Und ich will dabei ein paar Sachen mit dir ausprobieren. Sag‘ einfach Stopp, wenn's dir zu viel wird. Dieses ganze Gerede hat mich ziemlich spitz gemacht und ich wollte mich schon lange so an einem Mann vergehen. „

Sie hält kurz inne, aber ich erhebe keinen Einspruch, also legt sie los.

Ich habe absolut keine Ahnung, was sie vorhat, aber es tut mehr als gut, ihr nur schon rein rhetorisch die Kontrolle zu übergeben. Sie legt sich an meine Seite, streicht mit ihren Händen über meinen Körper hin zu meinem Kopf und zieht ihn zu sich, um mich zu küssen. Unsere Zungen schlingen sich langsam umeinander, ihre Händer streichen zurück über meinen Körper, als wolle sie jede Stelle einmal berührt haben während diesem Kuss, mit Ausnahme der offensichtlich wirksamen.

Als ihre Finger über meine Nippel streichen, zucke ich zusammen. Sie grinst und stürzt sich augenblicklich wie ein Raubtier auf den neu entdeckten errogenen Punkt. Als hätte sie darauf gewettet, eine solche Schwachstelle zu finden. Mal streicht sie sanft darüber, mal zwickt sie, immer wieder leckt sie ihre Finger ab, um die Reibung zu verstärken. Mir entweichen nebem dem schwerer werdenden Atmen einige Stöhner, die sie gekonnt mit Küssen unterdrückt, was mir nur noch mehr Laute entlockt.

Das Fordernde an ihrer Art ist es, was mich lauter werden lässt. Die Kontrolle über das Geschehen hat sie bereits, aber die über meine Reaktionen beginnt mir ebenfalls zu entgleiten. Mit jeder Steigerung, grinst sie eine Spur breiter und macht es noch eine Spur intensiver. Sie lässt mich nicht dem Moment entkommen und ich könnte mir nichts vorstellen, was mir besser gefallen würde.

„Leg dich auf den Bauch“, haucht sie mir zwischen zwei Küssen ins Ohr.

Sie legt sich auf mich, ihre Hände finden schnell den Weg zurück an meine Brust. Mein Gestöhne wird lauter. Etwas an dieser Position entlockt mir ein unbekanntes Gefühl, das ich nicht in Worte fassen kann. Von ihren Hüften geht überraschend viel Druck aus, sie presst ihren Unterkörper an mich, an meinen Hintern. Zunächst lasse ich sie ohne Reaktion machen, bis ich dazu hingerissen werden, Gegendruck aufzubauen und mich an ihre Scham drücken muss. Ich kann sie verrucht, beinahe dreckig lachen hören.

Kaum habe ich reagiert, beginnt sie, mich langsam, aber rhythmisch zu stossen. Ganz so, als würde sie den Spiess umdrehen, und mich ficken. Es gefällt mir ausserordentlich, da zu sein, wo ich gerade bin und sie das machen zu lassen, was sie gerade macht. Ihre eine Hand lässt von meinem Nippel ab und wandert zwischen Laken und Haut meinen Oberkörper hinab zu meinem Schritt. Kein Fetzen meines Bewusstseins ist auf diese Stelle ausgerichtet, bis sie mich dort berührt.

Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals so erregt gewesen zu sein. Sie lacht wieder dieses verruchte Lachen.

„Dir gefällt das ja richtig gut!“ Ich kann nur mit Stöhnen antworten, ihre Hand gleitet an meinem Schwanz auf und ab. Sie packt mich mit beiden Händen an den Hüften und zieht mich auf die Knie, die eine hält mich fest, während die andere wieder zwischen meine Beine geht. Gleichzeitig stösst sie mich richtig fest von hinten und ich halte so gut es geht dagegen.

Sie verlangsamt das Tempo. In meiner Extase möchte ich eigentlich nicht, dass sie aufhört, mir dieses Neuland zu zeigen, aber sie lässt mir keine Zeit, mich zu beschweren. Die eine Hand bleibt an meinem Schwanz, mit der anderen, die mich festhielt, gibt sie mir einen Klaps auf den Hintern und schiebt sie dann zwischen unsere Körper. Ihre Finger streichen über die eine Stelle, die noch nie von einem anderen Menschen berührt wurde.

Ich habe noch nie so etwas gefühlt, was so gut in den Moment passt. Und ich hätte nie gedacht, dass mir so etwas wirklich gefallen könnte. Ich quittiere ihr forsches Vorgehen mit einem sehr lauten Stöhner. Sie stösst mit ihren Hüften ein wenig fester zu, so, dass ihr Finger mehr Druck auf meinen Eingang ausübt. Ich will, dass sie eindringt. Mehr, als sonst etwas. Ich muss es spüren. Und als könne sie meine Gedanken lesen, macht sie genau das.

Das Gefühlt des Fingers und der langsamen Stösse, die ihn weiter hineintreiben, übernimmt mich. Der Ton aus meinem Mund ist mittlerweile ununterbrochen und ungewohnt feminin.

„Komm, schnell jetzt, dreh‘ dich um, ich will sehen, wie du kommst. “ Sie führt meine Drehung wieder, ohne aber ihren Finger herauszuziehen. Auf meinem Rücken liegend, die Beine angewinkelt und ihr so ausgeliefert, wie es nur geht, gebe ich mich komplett dem Moment hin.

Ihr Finger gleitet ein und aus, getrieben von ihren Stössen, währenddem sie unablässig an meinem Schwanz reibt. Sie stöhnt mit mir mit und bringt mich dem Höhepunkt entgegen. So etwas kann man wohl kaum lange durchhalten.

„Kommst du bald?“, fragt sie halb stöhnend. Ich bringe nur ein „Mhm“ heraus.

„Das will ich. Willst du richtig von mir gefickt werden? Mit einem Strapon?“

Ich zögere.

Nicht, weil ich es nicht will, sondern weil mir unvorstellbar gute Bilder durch den Kopf gehen. Wieder bringe ich nicht mehr als ein „Mhm“ heraus.

„Gut. Dann komm‘ für mich. “ Mit diesen Worten bewegt sich ihr Finger kreisend um einen Punkt, von dessen Wirkung ich niemals etwas geahnt hätte. Ein starkes Schütteln, begleitet von einem lustvollen Aufschrei, geht durch meinen Körper und bringt mich zu meinem Höhepunkt. Ich ergiesse mich über unsere beiden Oberkörper, das Zittern hält unvermindert an.

Es ist der mit Abstand beste Orgasmus meines Lebens und ich habe mich noch nie so richtig an Ort und Stelle gefühlt. Sie legt sich auf mich und küsst mich intensiv.

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