Rot

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Rote Fingernägel, Lippen, Pumps oder Heels. Muss man mehr schreiben, um eine gewisse Wirkung zu erzielen? Keine andere Farbe bewirkt mehr in uns als diese. Sie ist ein Leuchtfeuer, reizt uns, ist zugleich eine Warnung, kann Gefahr bedeuten, manchmal beides zugleich. Mir war das noch nicht klar, als ich Mara kennenlernte, oder besser gesagt, das erste Mal sah. Alles an ihr schien die reinste Erotik zu sein, und sie hatte die Angewohnheit, es auch entsprechend zu präsentieren.

Mara war eine junge Frau von Welt, wusste, was sie wollte und das kompromisslos. Wer in ihre Fänge geriet, wurde wenig später als kläglicher Haufen Müll wieder ausgeworfen, fühlte sich wie ein verdautes Stück irgendwas, was in der Schüssel landete und heruntergespült wurde. Was Mara am Leben hielt, war Geld. Nichts anders interessierte sie und bei ihr war es nur eine Frage der Bezahlung, damit aus einem Nein ein Ja wurde. Der Geruch des Geldes ließ sie dahinschmelzen, und wenn es nicht offensichtlich war, dann konnte sie es wittern wie ein Bluthund.

Ich war mir sicher, dass sie einen Millionär am Geruch erkannte, selbst wenn er zuvor einen alten, zerrissenen Blaumann angezogen und damit in Jauche gebadet hatte. Sie konnte das Aroma von Erfolg und Reichtum riechen. Entsprechend richtete sie ihre Nase aus, war stetig dabei die saftigste Frucht, die süßeste Blume, in ihrem Dunstkreis zu erkennen. Mir erging es ähnlich, konnte mich ihrer Faszination nicht entziehen. Dabei war sie nicht einmal eine klassische Schönheit in dem Sinne.

Es war vor allem ihre Art, die einen glauben ließ, dass sie etwas besonders war, eine Frau, die es sonst kein zweites Mal auf der Erde gab. Sie zu haben, ihre Aufmerksamkeit zu erringen, war wie der höchste Preis, die Goldmedaille, die man erringen konnte. Entsprechend schwer war es, an Mara heranzukommen. Wer nichts hatte, war chancenlos, selbst als Spielzeug taugte er nicht. Selbst die Vermögenden unter den Männern hatten Schwierigkeiten damit, in ihren engeren Dunstkreis zu kommen.

Wenn es dann doch einer schaffte, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen, hatte er sie nie alleine für sich. Ihr Tross war immer um sie herum und lauerte auf die Chance seinen Platz einzunehmen. Genau in diesem Szenario kam ich ins Spiel. Ich hätte nie die Voraussetzung gehabt, auch nur ein Wort mit ihr zu wechseln, geschweige denn sie kennenzulernen. Auch wusste ich bis zu jenem Tag nicht einmal, dass sie existierte. Sie kam sozusagen mit einem Knall in mein Leben, den ich nicht vorhergesehen hatte.

An jenem Tage, es war ein Wochenende, fuhr ich mit meinem alten Mini herum, ohne ein Ziel zu haben. Ich mochte es einfach übers Land zu eiern, die Dörfer zu betrachten, die auf meinem Weg lagen, ohne daran denken zu müssen, wohin mich mein Weg führte. In der Woche, wenn ich arbeitete, brauchte ich mein Auto nicht, konnte zu Fuß meinen Arbeitsplatz erreichen, für meine normalen Einkäufe, konnte ich zu Fuß laufen. Somit war mein kleines Vehikel eher ein Luxus, den ich mir leistete.

Sinn machte es selten. Daher fuhr ich wenigstens am Wochenende ein wenige herum, um ihm einen Zweck zu geben, mir die Notwendigkeit vor meine Augen zu führen, dass ich es doch brauchte. Irgendwann wollte ich zurück nach Hause fahren, fuhr dafür Richtung Autobahn und war darüber erleichtert, dass wenig los war. Entsprechend entspannt konnte ich fahren, hatte es nicht eilig. Im Gegensatz zu mir konnte ich bald im Rückspiegel etwas Flaches, Rotes erkennen, das sich mit hoher Geschwindigkeit näherte.

Mir war es egal, die Autobahn war frei, und wenn Menschen meinten, ein Begräbnis der Tachonadel zu veranstalten, sollten sie es tun. Wozu hatte man ein Fahrzeug, dass einem Blitz Konkurrenz machte. Für mich war das nichts, ich hatte es nicht eilig, fuhr überpünktlich los, wenn ich einen Termin hatte. Es dauerte wenige Sekunden, bis das feuerrote Ding besser sichtbar wurde, und mir war klar, dass auf der Motorhaube sich ein aufgebäumtes, schwarzes Pferd mit gelbem Hintergrund befand.

Ich mochte diese Autos, hatten eine schöne Form, waren schnell. Dafür hatten es keinen wirklichen Zweck, waren unbequem, laut und teuer. Auf der anderen Seite, wer schon alles andere hatte, der sah sich nach Extravaganz um. Mir egal. Neugierig sah ich in den Rückspiegel, konnte erkennen, dass ich recht hatte und zwei Sekunden später raste das Fahrzeug an mir vorbei und ich hörte den laut heulenden Motor mit seiner hohen Stimme. Ich persönlich fand den Ton nervig, mochte es lieber hubraumstark und blubbernd, wie bei einem alten Schiffsdiesel.

Ansichts- und Geschmackssache. Der Wagen war noch keine hundert Meter weit gekommen, als er plötzlich langsamer wurde, seltsame Rauchzeichen von sich gab und es knallte. Eine Säule von Wasserdampf schoss in die Höhe und Motoröl spritzte auf meine Frontscheibe. Irgendwas war passiert und der Fahrer hatte Schwierigkeiten, das Fahrzeug unter Kontrolle zu behalten. Es schlingerte mehrmals hin und her, sodass ich befürchtete, dass es sich überschlagen könnte. Wahrscheinlich war es die flache Form, die es verhinderte.

Der Fahrer schaffte es irgendwie das Auto abzubremsen, auf den Standstreifen zu fahren und dort zum Stehen zu bringen. Natürlich bremste ich sofort, lenkte meinen Wagen vor den anderen und stieg aus, wollte nachschauen, ob alles in Ordnung war, sich niemand verletzt hatte. Ich war noch nicht am Fahrzeug angekommen, als die Fahrertür aufging und ich erkennen konnte, dass es eine Fahrerin war. Knallrote Heels erschienen, schlanke Waden folgten. Mit wackeligen Beinen schälte sich eine Frau aus dem Wagen, wie ich es selten gesehen hatte.

Alles an ihr schien businessmäßig zu sein, zugleich ein Prototyp des blonden Dummchens. Der Minirock war auf die Schuhe abgestimmt, genauso wie die Bluse, die von einem schwarzen, breiten Gürtel in der Taille ihre Figur hervorhob. Eine große Sonnebrille, die mich an Puck die Stubenfliege erinnerte, verdeckte einen großen Teil ihres Gesichts. „Verdammt!“, hörte ich, als ich fast bei ihr war und sie hob eine Hand, sah sich anscheinend ihre Fingernägel an. „Warum passiert mir das immer, jetzt muss ich schon wieder meine Nägel machen lassen!“Solche Sorgen hätte ich auch gerne gehabt.

Sie hatte gerade einen Wagen geschrottet, der dem Wert eines Hauses entsprach und das Einzige was sie interessierte, waren ihre Fingernägel. „Entschuldigen sie, geht es ihnen gut?“, erkundigte ich mich bei ihr, als ich bei ihr ankam und sie sah mich für einen Moment abschätzig an, verzog ihre Mundwinkel nach unten. „Das sehe sie doch. Mein Fingernagel ist abgebrochen, meine Frisur durcheinander. Wie soll es mir also gehen, was denken sie denn wohl? Schrecklich natürlich.

Ich verpasse einen wichtigen Termin bei meinem Fitnesstrainer!“Ich schüttelte meinen Kopf, sah mir den Wagen von der Nähe aus an und konnte erkennen, wie ein Gemisch von Wasser und Öl auf die Straße tropfte und zäh in Richtung Leitplanke lief. Danach lief ich einmal um den Wagen herum und konnte die Typenbezeichnung sehen, von der ich nie etwas gehört hatte. 812GTS. Dabei fand ich es schon merkwürdig, dass dieser Bolide ein Cabrio war. „Schöner Wagen!“, sagte ich mehr zu mir, als zu ihr, doch sie hatte es gehört, drehte sich zu mir um und zuckte mit der Schulter.

„Keine Ahnung, gehört einem Bekannten. Er hat ihn mir geliehen!“, antwortete sie und in ihrer Stimme war gut zu erkennen, dass es sie nicht weiter interessierte. „Das wird ihm nicht gefallen. Haben sie denn nichts bemerkt?“Sie schien einen Moment nachzudenken. „Doch, eine kleine rote Lampe mit so einer seltsamen Kanne drauf. Ich bin extra schnell gefahren, um ans Ziel zu kommen, damit es nicht lange leuchten muss!“Jetzt war mir klar, dass sie nicht alle Latten am Zaun hatte.

Zumindest was Autos anging. Ich verkniff mir einen Kommentar. „Ich denke, sie sollten einen Abschleppwagen holen. Der wird nicht mehr fahren!“„Und wie komme ich dann zu meinem Termin? Mal davon abgesehen weiß ich die Nummer nicht!“Um es einfacher zu machen, zog ich mein Handy aus meiner Tasche, wählte eine bekannte Nummer und wir warteten, ohne ein Wort zu wechseln auf den Abschleppwagen. Warum ich überhaupt dort blieb, war mir nicht ganz klar. Sie schien in Ordnung zu sein, es war kein Unfall in dem Sinne passiert, keine sichtbare Verletzung musste versorgt werden.

Trotzdem blieb ich, als wenn ich vermutete, dass es sinnvoll sein könnte. Wenig später kam der gelbe Engel, hatte mehr Augen für den Wagen als für die Frau. Er war traurig, als er den Zustand sah, ergab sich in Lobeshymnen über die technischen Details, schien in seinem Element zu sein. Ich war mir sicher, wenn es seiner gewesen wäre, sie wären zusammen ins Bett gegangen. „Und wie komme ich jetzt zu meinem Trainer?“, fragte sei plötzlich, als ihr auffiel, dass sie keinen fahrbaren Untersatz hatte.

Der Fahrer des Abschleppwagens erklärte ihr, dass er sie maximal bis zur Werkstatt mitnehmen könnte. Doch als die Frau in das Führerhaus sah, bemerkte, dass dort mehr Motoröl auf den Sitzen war, als zuletzt in ihrem Fahrzeug und verzog ein fürchterliches Gesicht. „Sind sie übergeschnappt? In so eine Dreckskiste steige ich doch nicht ein, das versaut mir doch mein Outfit!“Dem Fahrer schien es egal zu sein. Er stieg wortlos ein und fuhr davon. Jetzt standen wir beide alleine auf dem Haltestreifen.

Sie sah mich kurz an und atmete tief durch. „Sagen sie mal, sie fahren doch vielleicht in die Richtung, in die ich muss oder?“, sagte sie und es ging mir wie ein Stromschlag durch den Körper. Sie hatte einen vollkommen anderen Ton in ihrer Stimme als zuvor, ruhiger und säuselnd, der mein Gehirn in eine breiige Masse verwandelte. „Wohin müssen sie denn?“, fragte ich und musste dabei alle Kraft meiner Gedanken zusammennehmen, um nicht sofort zuzusagen.

Sie sagte mir die Adresse, und mir wurde sofort klar, dass es überhaupt nicht auf meinem Weg lag. Trotzdem sagte ich zu, ich fühlte mich dafür verantwortlich, sie an diesem Ort sicher abzuliefern. Es wurde eine kleine Horrortour, um es genau zu sagen. Nichts an meinem Auto schien sie gut zu finden. Zu klein, langsam und unbequem. Sagte jemand, der gerade noch in einem Sportwagen gesessen hatte. Gut, Luxus war es nicht, aber man kam von einem Ort zum anderen.

Das hatte ihr Fahrzeug nicht geschafft. Irgendwann kamen wir an der Adresse an und sie stieg nicht gleich aus. Ich erwartete zumindest ein Dankeschön, sonst nichts, damit wäre ich zufrieden gewesen, doch das kam nicht. Stattdessen sah sie mich kurz an, krame in ihrer Handtasche, die sie mitgenommen hatte, und holte einen Lippenstift heraus, zog damit die Linien nach. „Es wird nicht lange dauern. Danach fahren sie mich nach Hause!“Ich war baff und verwundert.

Sie machte zuerst mein Auto schlecht, missachtete jede Art von Höflichkeit, von Dank war keine Rede und sie brachte es fertig, ohne mit der Wimper zu zucken, diese Unverfrorenheit zu äußern. Dabei wartete sie nicht einmal auf meine Antwort. Stattdessen forderte sie mich dazu auf, ihr die Tür zu öffnen. Jetzt platzte mir der Kragen. „Das könne sie selber und nach Hause kommen sie sicher auch alleine. Ich habe keine Zeit dafür, mich um sie zu kümmern!“, warf ich ihr vor die Füße und sie schien davon nicht besonders beeindruckt zu sein.

Stattdessen säuselte sie mir erneut in die Ohren, und ich fühlte mich wie in Watte gepackt. Sie beugte sich langsam vor und kam mit ihren knallroten Lippen dicht an mein Ohr heran. „Dabei hatte ich vor, mich noch herzlich bei ihnen zu bedanken. Zuhause!“, sagte sie, wobei sie das letzte Wort deutlich hervorhob. Ich schluckte, die wildesten Fantasien machten sich in mir breit. Dieses Angebot anzunehmen war Pflicht. Alleine die unbestimmte Aussicht ließ meinen Körper anspannen.

Wie von selbst stieg ich aus, öffnete ihr wie gewünscht die Tür und sah ihr dabei zu, wie sie in das Haus ging, vor dem ich parkte. Danach setzte ich mich zurück in den Wagen und wartete. Was immer bei ihr „nicht lange“ bedeutete, es war eine andere Dimension als bei mir. Es dauerte über zwei Stunden, bis sie zurückkam und sich, wie selbstverständlich neben mich setzte. „Wir können los, geben sie Gas, ich habe nicht den ganzen Tag Zeit!“, wies sie mich harsch an, und ich startet den Motor, fuhr der neu angegebenen Adresse entgegen.

Schnell wie möglich trafen wir dort ein und ich parkte vor einem großen Haus, eher einer Villa. Ein prächtiges Gebäude, das sicher ein Vermögen gekostet hatte. Wir stiegen aus und sie forderte mich dazu auf, mitzukommen. Nichts hätte ich lieber getan, achtete dabei weniger auf das Haus als auf sie. Alles an ihr schien perfekt zu sein, genauso wie ich mir eine Traumfrau vorgestellt hatte und je länger ich mit ihr zusammen war, umso mehr war ich davon überzeugt.

An der Tür angekommen, schloss sie auf, überbrückte die Alarmanlage und ich konnte eintreten. „Wow, sicher nicht billig gewesen!“, entfuhr es meinen Lippen und sie lächelte mich geheimnisvoll an. „Keine Ahnung gehört nicht mir. Ist aber eine nette Hütte mit allem, was man braucht. Hat sogar ein Schwimmbad mit Bar und Sauna!“„Lässt sich sicher gut leben hier oder?“, fuhr ich fort und sie zuckte mit der Schulter. „Man kann es aushalten! Warten sie bitte einen Moment, ich bin gleich wieder da!“Ich hoffte, dass es wirklich einen Augenblick werden würde, unsere unterschiedlichen Zeitauffassungen kannte ich bereits.

Zum Glück kam sie wirklich schnell zurück und reichte mir ein kleines Bündel Scheine. „Hier, für ihre Mühe. Ich hoffe, es reicht?“Ich sah nur kurz in meine Hand, wunderte mich über diese fürstliche, finanzielle Belohnung. „Danke, aber es tut nicht not. Habe ich doch gerne gemacht!“Sie drehte sich zu mir um und nahm zum ersten Mal ihre Brille ab, sah mich mit ihren wasserblauen Augen an. „Sie wollen das Geld nicht?“, fragte sie und ich nickte.

„Nein, ich brauche es nicht. Es war mir eine Freude es zu tun!“, meinte ich und übertrieb dabei nicht einmal besonders viel. Sie war wirklich interessant in meinen Augen, eine Mischung aus Biest und Femme Fatale. Sie schien auf jede Art von Anstand zu pfeifen, konnte es sich mit ihrer Ausstrahlung leisten. Eine perfekte Manipulation, ob wissentlich oder nicht, spielte keine Rolle. Sie setzte sie perfekt ein, würde jeden ihre Wünsche erfüllt bekommen. Selbst ein geplatzter Motor würde kein Beinbruch sein.

Sie würde ihren Bekannten einlullen, sicher von ihm einen neuen Wagen bekommen, ohne wiederrede. „Seltsam. Was wollen sie denn?“, fragte sie mich, konnte es sich nicht vorstellen, dass jemand etwas ohne Bezahlung tat. Eine Tat aus Freundlichkeit kam für sie nicht in den Sinn. „Nichts, habe ich doch gesagt!“„Und warum sind sie dann mit mir ins Haus gekommen? Wenn sie nichts erwartet haben, was wollen sie dann hier!“Sie war nicht dumm, hatte gut kombiniert.

Um ehrlich zu sein, wusste ich es selber nicht genau. Natürlich hatte ich mir etwas anders gewünscht, davon auszugehen es auch zu bekommen, war unwahrscheinlich. Eher traf mich ein Blitz oder Meteorit. „Vielleicht weil ich einfach in ihrer Nähe sein wollte?“, stellte ich infrage und sie lachte. „Das wollen viele, sehr viele. Was denken sie, was an ihnen Besonderes ist, was andere nicht haben. Überraschen sie mich, und sie dürfen noch ein wenig bei mir bleiben, um meine Anwesenheit zu genießen!“Jetzt war ich gefangen, darüber hatte ich mir keine Gedanken gemacht.

Alle Worte zuvor waren wie von selbst über meine Lippen gekommen, alles Weitere stand in den Sternen. „Ich kann zuhören!“, formulierte ich kurz und knapp, was sie zu einem lauten Lachen veranlasste. „Das können viele!“, sagte sie, als sie sich wieder beruhig hatte. „Nein, das können wenige. Hören und Zuhören sind zwei verschiedene Sachen!“„Und sie wollen mir wirklich weismachen, dass sie darauf aus sind, meine Gedanken und Sorgen mit ihren zu teilen?“„Ja, es ist wie Sex für mich!“, gab ich zurück und sie schaute mich unverständlich an.

„Wie habe ich das zu verstehen?“„Menschen, die von sich erzählen, ziehen sich emotional aus, machen psychisch nackig. Man kann in den Worten ihre Wünsche und Hoffnungen erkennen, sich vorstellen, wie es in ihnen aussieht. Also sich mit ihnen Freuen, Leiden, Trauern und Hoffen. Es erzeugt Gefühle, regt die eigenen Sinne an. Das nenne ich ein Geschenk, oder Lohn, wie immer sie es auch nennen wollen!“„Das heißt also, wenn ich sie vollquatsche, ist es für sie wie Sex?“, fragte sie ungläubig zurück und ich nickte.

Dabei hatte ich keine Ahnung, wovon ich wirklich sprach. Irgendwann hatte ich Ähnliches gelesen, inclusive bedeutungsschwangerer Sätze die keiner richtig Verstand. „Richtig!“, bestätigte ich und die Frau lachte leise. „Sie wollen wirklich damit sagen, dass quatschen genauso intensiv, wie guter Sex ist?“, hakte sie nach und ich nickte erneut. „Wissen sie eigentlich, dass sie der seltsamste Mann sind, der mir bis jetzt begegnete ist? Vor ihnen steht ein Traum von einer Frau, genau das was Männer sich wünschen, die geile Tusse aus ihren feuchten Träumen, das Überweib, das sie am liebsten sofort und überall ficken würden und was sagen sie? Reden wollen sie.

Haben sie denn keinen anderen Gedanken dran verschwendet, mich körperlich haben zu wollen?“Ich schüttelte meinen Kopf, auch wenn es nicht der Wahrheit entsprach. Ich hatte bemerkt, dass gerade mein Desinteresse an ihr als Person, sie besonders reizte. Sie konnte nicht verstehen, dass ich ihre Reizen nicht hoffnungslos verfiel. Das wiederum machte sie wahnsinnig, und sie musste einfach herausbekommen, ob sie es nicht doch schaffte. Je länger ich die Fassade der Gleichgültigkeit aufrechterhielt, umso mehr würde sie sich ins Zeug legen, das wurde mir klar.

„Ich habe jetzt Lust schwimmen zu gehen. Nach dem Training muss ich entspannen, damit meine Muskeln sich lockern. Vielleicht auch in die Sauna. Was halten sie davon, wenn sie mitkommen. Dann kann ich ihnen von mir erzählen. Es wird sie sicher interessieren!“Natürlich hatte ich nichts dagegen, willigte nach einem winzigen Zögern ein. Also gingen wir nach unten in den Keller, in dem ein Schwimmbad eingebaut worden war, dass sich sehen lassen konnte. Das Becken war eher lang als breit, daneben standen bequeme Launchsessel mit dicken Postern.

In einen von ihnen setzte ich mich und wartete darauf, dass sie zurückkam. Natürlich war ihr erscheinen eher ein Auftritt. Sie hatte sich umgezogen, trug einen knallroten Einteiler wie aus einer berühmten Strandretterserie, auch Baywatch genannt. Abgeschminkt hatte sie sich nicht, lediglich ihr Haar umgestaltet, trug es jetzt streng an den Kopf gezogen und als Pferdeschwanz. Ihre Füße steckten in roten, nicht ganz so hohen Pumps wie zuvor. Sie zog sie an der schmalen Seite des Beckens von den Füßen, und als sie sicher war, dass ich sie betrachtete, machte sie einen formvollendeten Hechtsprung ins kühle Nass.

Es spritzte kaum, als sie die Wasseroberfläche durchbrach und ihr makelloser Körper eintauchte. Einige Sekunden später tauchte sie auf und sah mich aus der Mitte des Beckens an, wobei ihre Schminke langsam verlief. „Herrlich frisch sollten sie auch einmal versuchen!“„Ich habe kein Schwimmzeug hier!“, sagte ich und sie lachte, tauchte unter, und als sie zurück an die Oberfläche kam, warf sie mir den roten Fetzen zu, den sie Unterwasser ausgezogen hatte. „Das macht doch nichts.

Sie interessieren sich doch nicht für meinen Körper, also was soll passieren. Raus aus den Klamotten und rein zu mir ins Wasser!“Jetzt war guter Rat teuer. Natürlich hatte sich was bei mir getan, meine Hose war eng geworden. Alleine die Vorstellung, dass sie nackt im Wasser schwamm, die verschwommene Aussicht auf ihren Leib die durch kleine Wellen getrübt wurde, hatte meine Spannung hochschnellen lassen. Sie würde es sehen können, uns hätte gewonnen. Allerdings fiel mir etwas ein, dass mich retten konnte.

Also schlüpfte ich aus meinen Sachen, während sie mich beobachtete. Dabei betrachtete ich sie und formulierte eine Frage in meinem Gehirn. „Mich reizen Worte, was reizt sie?“, fragte ich nach, zog mich dabei übertrieben langsam aus. Ich brauchte Zeit. „Geld, gut gebaute Männer, am besten beides zusammen. Gibt es aber selten. Die gut Gebauten sind meistens arm, die Reichen alt!“„Und was reizt sie besonders?“, fragte ich und sie schien einen Moment zu überlegen. „Fette Schwänze.

Wenn schon Mann, dann genug davon. Wenn er sonst nichts hat, dann wenigstens das!“„Das heißt, sie stehen auf alles, was nicht normal ist?“, wollte ich wissen, war inzwischen bei meiner Unterwäsche angekommen, die deutlich erkennen ließ, dass sich in dem Stoff etwas getan hatte. Die Frau sah darauf und schleckte sich über die Lippen. „Man könnte es so sagen, ja. Normale Menschen langweilen mich, sie dienen meinem Zweck. Reiche Männer finanzieren, andere befriedigen mich.

Alle sonst, sind für mich uninteressant. “„Dann bin ich für sie nicht sonderlich interessant!“, sagte ich etwas lauter, zog die Unterhose herunter und entließ meine Latte, die sich sofort wippend aufstellte. „Habe ich es mir doch gedacht, sie reagieren doch auf meinen Körper. Sagte sie triumphierend, als sie es sah und ich schüttelte meinen Kopf. „Nein, er hat auf ihre Worte reagiert, was sie gesagt haben. Wären sie die ganze Zeit hinter einen Vorhang gewesen, würde es genauso sein.

Ihre Vorstellung vom Leben hat mich dazu gebracht!“, konterte ich und sie sah mich nachdenklich an. „Also, wenn ich das richtig interpretiere, dann könnten sie mit mir schlafen, ohne etwas zu fühlen, solange ich nichts sage?“, fragte sie letztendlich und hatte mich damit in eine andere Ecke gedrängt. Mir war klar, dass es nicht funktionieren würde. Rein hypothetisch. „Oder anders, wenn ich sie jetzt lange mit ihnen Rede, kommt, es ihnen dann?“, „Beides zusammen ist besser!“, antwortete ich und sie lachte leise.

„Wieso glaubte ich es ihnen nicht?“, sagte sie und ich konnte in ihrer Stimme hören, dass es nicht böse gemeint war. „Alles die Wahrheit, ehrlich!“„Wissen sie was, ich würde es gerne ausprobieren. Was halten sie davon?“„Gerne!“, meinte ich, mir war es inzwischen egal, dass ich meine Theorie nicht einhalten konnte. Bei dieser Frau konnte man nicht kalt bleiben. Dies wurde mir umso deutlicher vor Augen gebracht, als sie an den Beckenrand schwamm, sich dort aufstützte und langsam aus dem Wasser hob.

Entweder hatte die Natur gemeint, alles richtig machen zu wollen oder Chirurgen hatten gut an ihr verdient. Ihr Körper war entsprechend ausgestattet, und als ich es sah, zuckte mein Schwanz einmal nach oben. „Ich habe gar nichts gesagt!“, meinte sie auf diese Reaktion und ich nickte. „Nein, aber das Wasser hat geplätschert!“, versuchte ich die Situation zu retten. Sie sagte nichts dazu, stieg stattdessen ganz aus dem Wasser und blieb einen Meter vor mir stehen.

„Die Liege dort hinten sieht sehr bequem aus!“, flüsterte sie mir zu und ich sah hin, erkannte eine Art Massagebank, die dort stand. „Sehr. Soll ich mich drauflegen?“, fragte ich und sie nickte. „Ich denke schon, dann kann ich sie besser beobachten!“, sagte sie und ich ließ es mir nicht zweimal sagen. Wenige schritte und ich lag darauf, natürlich mit dem Rücken nach unten. Sie stellte sich daneben, betrachtete mich von oben bis unten, während meine Augen starr auf ihre Brüste gerichtet waren.

Fest sahen sie aus, hatten genau die Größe, die ich mir gewünscht hätte. „Dann wollen wir mal sehen, ob es stimmt!“, meinte sie und beugte sich herunter, brachte ihre Lippen an mein Ohr und flüsterte mir mit ihrer anheimelnden Stimme ins Ohr. „Willst du mich haben?“, fragte sie mich und mein Stamm zuckte sofort hoch. Dabei musste ich nicht einmal etwas dafür tun. Es geschah von alleine. „Schuhcreme!“, war das nächste Wort, und obwohl ich den Sinn nicht verstand, wippte mein Schwanz, jedoch schwächer als zuvor.

„Warum das?“, fragte ich und sie lächelte mich geheimnisvoll an. „Die wenigsten Menschen finden Schuhcreme erotisch. Wenn doch, müssen sie mir unbedingt verraten, warum!“Das hatte eine gewisse Logik. Jetzt testete die Frau mehrmals die Wirkung ihrer Stimme und egal was sie sagte, ich schaffte es, meinen Schwanz wackeln zu lassen. „Beeindruckend!“, kicherte sie und stellte sich neben mich, schaute auf mich herunter. „Was würden sie davon halten, wenn ich ihnen jetzt einen blase, bis sie kommen.

Natürlich schlucke ich, ist doch selbstverständlich!“Jetzt war ich in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite hätte ich mir kaum etwas Besseres vorstellen können, als von ihren Lippen verwöhnt zu werden, ihren Mund auszukosten, zu sehen und spüren, wie sie mich zum Ende brachte. Alleine die Vorstellung, dass sie mich in meiner Ekstase im Mund belassen, meinen Saft schlucken würde, war eine irrsinnige Vorstellung. Doch ein Rest von logischem Denken verhinderte, dass ich zusagte. Stattdessen schüttelte ich meinen Kopf und brachte es fertig eine entsprechende Antwort zu geben.

„Mit vollem Mund kann man nicht reden!“, zwang ich mich zu sagen und sie lachte. „Wohl wahr, der Mann auf der Liege steht ja auf Reden. Ich hingegen bevorzuge etwas anderes und ich könnte mir vorstellen, dass wir einen Kompromiss, eine Einigung erzielen können!“„Sicher!“, gab ich kurz angebunden zurück, wollte sie nicht unnötig unterbrechen. „Was halten sie davon, wenn ich mich auf sie setzte, ihren Schwanz nehme und ihn in mich stecke. Als Gegenleistung würde ich ihnen eine lange Geschichte erzählen!“„Das wäre ein gutes Geschäft!“, bestätigte ich und sie kletterte ohne zu Zögern mit auf die Liege, spreizte ihre Beine über mir, griff unter sich und packte meinen Steifen.

„Ich möchte ihnen davon berichten, was für ein dreckiges Mädchen ich bin!“, begann sie, führte mich dabei zwischen ihre Beine und senkte sich ab. „Sicher eine interessante Story!“, bestätigte ich ihr und sie lachte. „Ja!“, stöhnte sie auf, als meine Eichel in ihrer heißen, engen Höhle verschwand und tiefer glitt. Sie hielt sich nicht lange damit auf, zu spielen, sondern ließ sie Sekunden später fallen, setzte sich auf meine Oberschenkel. Ich unterdrückte ein Keuchen, versuchte möglichst unbeteiligt auszusehen.

Dabei schaffte ich es sogar, dass mein Dicker nicht in ihr zuckte, wie er es sonst zu tun pflegte. Sie hielt für einen Moment inne und ich genoss unsere Vereinigung. „Erzählen sie, wie fing es an!“, wollte ich wissen, als ich mich einigermaßen unter Kontrolle hatte und sie fing an, mir alles Mögliche aus ihrem Leben zu erzählen. Dabei kreiste sie mit ihrem Unterleib auf meinem, hob sich an, während sie sich hoch aufbaute, sich ihre Hände auf meinen Brustkorb legten.

Mehrmals bohrten sich ihre Fingernägel in meine Haut, besonders als sie schneller wurde, ihre Stimme lauter. Sie war dabei mir besonders saftige Details aus ihrem Leben zu erzählen, schien in eine andere Welt zu gelangen. Ich war anscheinend nicht mehr wichtig für sie, sie selber erging sich in ihren eigenen Erinnerungen. Mir machte es nichts aus, im Gegenteil. Eine Frau wie sie hatte ich noch nie gehabt und würde ich auch nicht mehr bekommen.

Daher genoss ich jeden Augenblick, brannte es in meine Erinnerung ein. „Was halten sie von meinem Leben?“, fragte sie mich plötzlich und ich war verwirrt. „Interessant, wirklich außergewöhnlich!“, gab ich zu, versuchte mich dabei an Einzelheiten zu erinnern. Eigentlich war ich in meiner Welt gewesen, hatte wenig aktiv mitbekommen. „Und, reizte es sie wenn sie es hören?“„Sehr, ich kann es kam aushalten!“, gestand ich und sie kicherte leise. „Dann wollen wir es mal abkürzen, sehen ob meine Worte wirklich eine entsprechende Wirkung auf sie haben!“Sofort nahm sie ihre Hände weg, beugte sich tief herunter und ihr Kopf hing keine fünf Zentimeter von meinem entfernt über mir.

Dabei hielt sie still, bewegte sich nicht mehr auf mir. „Ficken!“, säuselte sie mir entgegen und ich ließ meinen Dicken in ihr zucken. Das ließ sie aufstöhnen. „Das fühlt sich gut an, wahnsinnig!“, keuchte sie und sprach weiter. „Geil ficken, bumsen, die Mara glücklich machen!“, fuhr sie fort und ich zog erneut meine Muskulatur an. Sie erschauderte als Antwort. Danach begann sie einen längeren Monolog, erzählte mir von ihrem ersten Orgasmus, den ein Mann ihr beschert hatte.

Es kam selten vor, normalerweise diente ihre Möse dazu, um ihren Willen zu bekommen. Daher veränderte sich ihre Stimme erneut, als sie erzählte, wie es sie erschütterte, wie lange sie es nicht mehr gespürt hatte. Ich hörte ihr dabei zu, war darüber erstaunt, wie laut sie wurde. Gleichzeitig begann sie sich wie wild auf mir zu bewegen, wurde schneller, stieß hart herunter, schrie mich bald an. „Und weißt du was?“, brüllte sie mich an und ich schüttelte meinen Kopf, hatte zu diesem Zeitpunkt große Schwierigkeiten mich zu beherrschen.

„Ausgerechnet bei dir ist es genauso. Ich kann spüren, wie es mir kommt, es lässt sich nicht mehr stoppem!“, schrie sie, trommelte dabei mit ihren Fäusten auf meinen Brustkorb. Ich griff zu, packe sie an der Hüfte und half ihr dabei die letzte Hürde zu nehmen. Plötzlich heulte sie auf, erstarrte in der Bewegung und alles in ihr zog sich zusammen, wurde zu einer zuckenden Masse. Diesem Gefühl konnte ich nichts mehr entgegensetzen. Mit letzter Kraft drückte sich sie nach unten und entlud mich in ihr.

Beide waren wir vollkommen fertig. Wir rangen nach Luft und hielten uns gegenseitig fest. Danach erhob Mara sich und betrachtete mich von oben. „Du bist kein guter Lügner!“, meinte sie, ohne dass sie böse dabei aussah. „Nein!“, gab ich zu und musste schmunzeln. „Aber das macht nichts. Übrigens, ich muss sicher bald wider irgendwo hin. Was meinst du, würdest du mich fahren. Ich erzähle dir auch mehr aus meinem Leben!“Damit war ich einverstanden.

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