Costa Smeralda Orgie 01

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Von Voronov

Voronov hat den mündlichen Bericht seiner Erotikgespielin Xandra zu deren einmaligem Erlebnis redaktionell umgesetzt und daraus die nun folgende Story gemacht. Da die Ereignisse aus Xandras Sicht geschildert werden, benutzt der Autor die weibliche Ich-Form. Thema: Super Sex der Super Reichen

1. Fünf Sterne Vorspiel

Das Empfangskomitee aus mehr als zwanzig nach dem Modell griechischer Statuen gebauter Latin Lover ist in der – an diesem September-Wochenende ansonsten nicht übermäβig bevölkerten – Ankunftshalle des Olbia Airports (Sardinien) nicht zu übersehen.

Umso mehr die mit Namensschildern bewaffnete Truppe mit Körperbetonenden schwarzen Jeans und genau so schwarzen Poloshirts gleichermaβen uniformiert ist. Ich beobachte, wie der gröβte Teil der Passagiere sich auf die Schilderträger verteilt. Der extravagante Look von einigen unter den Reisenden war mir schon währen des Alisarda Fluges aus Rom aufgefallen. Ich orte das Schild mit der Aufschrift „Xandra de Villarossa“ und begebe mich zu dem mir zugeteilten Prototypen italienischer Männlichkeit. „Sono Luigi“ stellt er sich vor.

„Benvenuto alla Costa Smeralda“. Er nimmt mir meine, übrigens nicht besonders schwere, Reisetasche ab. Mein chinesisches Seidenblouson behalte ich erst mal selber auf dem Arm.

Vor dem Flughafengebäude öffnen Luigis Kollegen die Türen einer längeren Reihe von metallic-schwarzen Lancia Limousinen mit Bronzegetönten Scheiben, lassen ihre jeweiligen Fahrgäste – meist paarweise – einsteigen und verfrachten das Gepäck.

Ich finde mich allein auf dem mit weiβem Leder bezogenen Rücksitz des feudalen Gefährts wieder, ein wenig fröstelnd, denn nach dem kurzen Gang durch die 30 Grad drauβen ist der Kontrast mit der auf Hochtouren laufenden Klimaanlage doch etwas heftig.

Flott ziehe ich mir das Seidenblouson über mein nabelfreies Hängetop mit den fadendünnen Spagettiträgern. Dieses Girlie-Outfit hatte ich für die Reise deshalb ausgewählt, weil meine BH-frei wippenden Brüste sich so hübsch durch das weiche Material hindurch abzeichnen und ich so die vielen geilen Blicke genieβen kann. Bevor er anfährt, tippt Luigi auf eine Taste der Mittelkonsole. Eine Digitalanzeige bestätigt, dass die gewünschte Innentemperatur von 18 nun auf 21 Grad programmiert ist. „Sehr aufmerksam, Luigi“ bedanke ich mich.

Ich bezweifle, dass er Deutsch spricht, aber er wird mich schon verstanden haben, denn er kombiniert ein Lächeln, das in jeden Colgate Werbespot gepasst hätte, mit der typischen Geste für „keine Ursache“.

Die Fahrt geht durch eine spektakuläre Felskulisse. Doch immer wieder wird die karge mediterrane Naturlandschaft von saftig grünen Golfplätzen und mit Bougainvillea überwachsenen Traumvillen unterbrochen. Hier und da öffnet sich der Blick auf ein glitzerndes Meer und auf türkisfarbene Buchten zwischen felsigen Landzungen.

Nach einer halben Stunde biegen die Fahrzeuge vor uns rechts ab. Luigi folgt. Auf einem Straβenschild lese ich „Cala de Volpe“. Mein Italienisch reicht aus, um das mit „Bucht des Fuchses“ zu übersetzen. Wenig später stoppt unser Lancia vor einem Hotel mit dem gleichen Namen. Von der Auffahrt aus gesehen erinnert das Gebäude eher an ein historisches Benediktinerkloster. Doch wie ich bald erfahren werde, verbirgt sich hinter diesem rauen Gemäuer eines der erlesensten Luxushotels der Welt.

Luigi reiβt die Wagentür auf und begleitet mich zum Empfang, wo eine Reihe dekorativer junger Damen mit dem Check-In der vor mir eingetroffenen Gäste beschäftigt ist. Sofort erscheint eine weitere Angestellte. Mit einem posaunenartigen „La Signora de Villarossa“ meldet mich Luigi an. Ich unterzeichne ein schon komplett ausgefülltes Formular, aus dem hervor geht, dass sämtliche Kosten an den Commendatore Briasconi weiterberechnet werden, und schon habe ich Zimmerpass, Schlüssel und einen Briefumschlag mit der Aufschrift „Per la gente attenzione de la Dona Xandra de Villarossa“ in der Hand.

Luigi deutet eine kleine Verbeugung an und zieht sich zurück.

Kaum ist die Tür meiner ganz in Altrosa und Gold gehaltenen Suite hinter mir zugefallen, schäle ich mich aus meiner Reisekleidung. Auβer dem schon genannten Blouson und dem knappen Top trage ich noch flache Schnürsandaletten und bequeme Stretchjeans. In Sekunden bin ich, bis auf einen eher symbolischen weiβen Ministring, im Evakostüm. Verschiedene groβe Spiegel in barock geschnitzten Rahmen reflektieren mir das Bild einer schlanken, langbeinigen blonden Frau, mit wohl gerundetem Po, hoch sitzenden straffen Brüsten und der harmonischen Muskulatur einer Meisterin im Hundertmeter Freistilschwimmen, das Ganze – dank des kürzlichen Segeltörns zwischen den Balearen – nahtlos sonnengebräunt.

Es macht mir ungeheuren Spaβ, von einem Spiegel zum anderen zu gehen und mich darin vor den wechselnden Hintergründen dieser luxuriösen Bleibe zu bewundern, als wäre es nicht ich, sondern eine schöne Unbekannte die sich da meinen Blicken bietet. Der Gedanke, dass ich durch den plötzlichen Szenenwechsel von Köln in de Cala de Volpe ein anderes Wesen geworden sein könnte, eine fremde, unberechenbare, zu allem Möglichen fähige Frau, reizt mich auβerordentlich.

Ich gehe hinaus auf den Balkon und während ich die Meeresbrise über meinen Körper streichen lasse und auf die in der Bucht vor dem Hotel ankernden Yachten schaue, spiele ich weiter mit der Phantasie, hier und heute eine andere Xandra zu sein, die jedoch von der ursprünglichen Xandra beobachtet wird. Diese Persönlichkeitsspaltung eröffnet mir ungemein spannende Perspektiven auf den bevorstehenden Abend.

Die Einladung zu diesem Abend stammt von Joy, die wir – nämlich Alex und ich – zusammen mit Kirk auf Ibiza kennen gelernt hatten und mit denen wir, und einigen mehr, ein unvergessliches Sexabenteuer erlebt hatten.

(Siehe demnächst „Alex & Xandra – Espalmador“).

Kirk ist der Captain einer Superyacht, deren Besitzer – Salvatore Briasconi, ein Tycoon der italienischen Finanz- und Medienwelt – hin und wieder prunkvolle Erotik-Feten veranstaltet. Joy verbindet die Funktion der Chef-Stewardess auf diesem 50 Meter langen Schiff mit der Rolle der Zeremonienmeisterin bei den besonderen Anlässen. Offenbar hatten wir, sowie unsere Swinger Freunde Bob und Franzi, uns bei den gemeinsamen Ausschweifungen auf Ibiza als taugliche Teilnehmer für eine dieser Briasconi Partys qualifiziert.

Denn eingeladen waren wir alle vier. Leider waren sowohl Alex als auch Bob und Franzi, im Gegensatz zu mir, so kurz nach unserem Segelurlaub beruflich zu sehr eingespannt. So dass ich, sozusagen stellvertretend für alle, dorthin entsandt wurde. Die Zeremonienmeisterin hatte gegen einen weiblichen Single nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil.

Ich gehe zurück in den Salon meiner Suite und begebe mich durch das Schlafzimmer ins Bad. Dort streife ich die letzte Hülle ab und bewundere unverhohlen, wie sich meine goldene Nacktheit vom kühlen Umfeld aus weiβem Marmor und blitzenden Armaturen abhebt.

Ich drehe mich mehrfach um die eigne Achse und begutachte die Wirkung meiner Intimfrisur aus unterschiedlichen Winkeln. Nach allen möglichen Versuchen mit Rasierern, Enthaarungscremes, und mühsamer Rupferei einzelner Härchen mit der Pinzette, war es mir endlich gelungen, das Problem mittels einer Laserbehandlung zu lösen. Alles Schamhaar um mein Arschlöchlein herum, im Schritt, neben den groβen Schamlippen und bis zum oberen Ende meiner Ritze, war nun endgültig entfernt. Nur auf dem Venushügel hatte ich einen zwei Finger breiten, 6 Zentimeter hohen Streifen stehen lassen.

Dieses blonde Mini-Areal trimme ich nun regelmäβig zu einem nur Millimeter hohen Bürstenschnitt. Über den Eindruck von kunstvoll gepflegter Weiblichkeit hinaus bietet dieses Arrangement noch den Vorteil, dass ich das kleine Rechteck aus diversen Tangas und sonstigen Outfits, die im Brasilstil extrem niedrig geschnitten sind, höchst aufreizend heraus lugen lassen kann. Und, noch wichtiger: das seidige Bürstchen verschafft dem Partner oder der Partnerin ausgesprochen genussvolle Empfindungen, wenn ich bei einer Body-Body-Massage meine Scham am Körper des oder der anderen reibe.

Während ich auf der opulenten Toilette aus rosa emailliertem Porzellan sitze, inspiziere ich nochmals selbstgefällig meinen kleinen Lustgarten aus der Nähe. Kein Härchen länger als das andere und rund herum nur glatte, seidige Haut. Picco bello!

Nach einer lauen Intimdusche auf dem Bidet beginne ich mich für den weiteren Ablauf zu interessieren. Ich öffne den Umschlag, den man mir am Empfang überreicht hatte, und lese nach einem netten und völlig neutralen Willkommensgruβ die Anweisung, schon auf dem Zimmer die Partykleidung anzulegen, dieses Outfit mittels des vom Gastgeber gelieferten Capes zu verhüllen, die Maske aufzusetzen und mich in diesem Aufzug pünktlich um 20 Uhr in der Hotelhalle einzufinden.

Ich schaue mich nach dem Cape um. Erst jetzt bemerke ich zwei edle Einkaufstüten, die rechts und links von einem mächtigen Gladiolen-Strauβ auf einer Marmorkonsole stehen. Die eine ist mit einer filigran verfremdeten Reproduktion des David von Michelangelo, die andere mit der Venus von Milo gekennzeichnet. Aha, sage ich mir, der Verteilservice hat wohl nicht mit bekommen, dass ich hier letztendlich solo bin. Umso besser für Alex, der sich über das Mitbringsel garantiert freuen wird.

Im Einladungsschreiben war der Dresscode für die Frauen exakt vorgegeben und jede war aufgefordert, sich entsprechend auszustatten. Die Vorgabe lautete auf „jede phantasievolle Bekleidung, die den Busen und alle Körperöffnungen, die der Liebe dienen können, gut sichtbar und leicht zugänglich lässt“. Die Männer dagegen würden alles Notwendige vor Ort finden. Neugierig mache ich mich zuerst über die mit dem knackigen David markierte Tüte her.

Ich finde darin ein schwarzes, innen rot gefüttertes Cape, eine venezianische Halbmaske und eine flache Box, die an ein Juweliersetui erinnert.

Darin ist auf blauer Seide ein silberner Ring gebettet, ungefähr sechs Zentimeter im Durchmesser, also das Format eines Armreifs für ein sehr schlankes Handgelenk. Die Innenseite ist flach, auβen wölbt sich das fingerbreite Objekt zu einem massiven Halbprofil, die Kanten rundherum sind abgerundet. Ich nehme den Ring in die Hand. Trotz seines Volumens ist der Gegenstand nicht schwer. Es wird wohl ein gekonntes Metallimitat aus Kunststoff sein. An der Innenseite des Schatullendeckels steckt ein kleines Heft, das ich erwartungsvoll heraus löse.

Der Titel auf der Umschlagseite begnügt sich mit einem lakonischen „The one and only Gentlemen's Dress tonight“. Also, das eine und einzige Kleidungsstück für den Herrn heute Nacht. Ich schlage das Heft auf und blättere durch die Innenseiten, auf denen eine Fotofolge die Gebrauchsanweisung des geheimnisvollen Rings zeigt. Der Mann steckt seinen Penis hindurch, schiebt den Ring bis ans Schambein und zieht, erst den einen, dann den anderen Hoden hindurch. Danach umschlieβt das Objekt die Peniswurzel und wird von dem davor liegenden Hodensack in Stellung gehalten.

OK, ich hatte ähnliche Sachen schon unter der Bezeichnung „Cockring“ in einschlägigen Katalogen gesehen. Abgesehen davon, dass ein derartiger Ring die männliche Pracht schön gebündelt nach vorne schiebt und schon im schlaffen Zustand etwas praller und spektakulärer erscheinen lässt, wird er auch beim Koitus als luststeigernd betrachtet. Da keiner meiner bisherigen Sexpartner sich jemals so ein Ding übergeschoben hat, kann ich über die letztere Behauptung keine Aussage machen. Auf das Foto, welches einen schönen, glatten, Italo-Schwanz mit dem Ring in der Endposition zeigt, folgen weitere Bilder.

Ein kleiner, ungefähr handbreiter blauer Seidenschal wird aufgefaltet – aha, das ist also der Stoff auf dem der Ring liegt – und mit dem einen Ende, dessen Saum einen dünnen Wulst bildet, unter den Ring geschoben, so dass er einen schmalen, extrem knappen Lendenschurz abgibt. Das untere Ende des frei schwebenden Schwanzschleiers ist mit dünnen Fransen verziert, die aus etwas schwererem Material gearbeitet sind und der minimalen Verhüllung nach unten hin die Form geben.

Aus den nachfolgenden und letzten Bildern, ist zu ersehen, wie diese Hülle sich bei sexueller Erregung verhält. Bei einer Halberektion ruht das Tüchlein weich in der Horizontalen – nur die Fransen baumeln noch – und bedeckt notdürftig den Stein des Anstoβes. Ist der Ständer jedoch perfekt, so rutscht der Penisschurz unweigerlich zur Seite und offenbart den steil aufgerichteten Phallus in seiner vollen Entfaltung. Oh, wie wird Alex, der ja schon immer ein Fetischist der Mini-Abdeckung männlicher Geschlechtsteile war (siehe „Herrenüberschuss“), sich über dieses Teil freuen.

Ganz besonders weil es jeglichen Erregungszustand untrügerisch verrät und den Riemen von selbst enthüllt, sobald er einsatzbereit ist. Eigentlich muss ich mich wundern, dass Alex nicht schon längst selber auf diese Idee gekommen war …

Das Cape in der Venus-Tüte erweist sich als rubin-rot, mit kobaltblauem Futter. Darauf liegt eine ausgesucht hübsche, ebenfalls venezianische Federmaske in Silber und Blau, die allerdings nur Stirn, Augen, Nase und Wangen abdeckt, den Mund und das Kinn also frei lässt.

Inzwischen ist es 18 Uhr. Ich überlege einen Augenblick, womit ich mir die nächsten zwei Stunden angenehm vertreiben könnte. Nach kurzem Zögern verwerfe ich die Idee einer Exploration des Hotelgefildes mit seinen bestimmt zahlreichen Annehmlichkeiten und lasse mir stattdessen ein Bad einlaufen. Diesen Entschluss, das Zimmer bis zum Abholtermin nicht zu verlassen, fasse ich weil ich mit mir allein bleiben möchte, um die seltsame, abgehobene Stimmung weiter aufzubauen, in der Xandra aus Köln die andere Xandra beobachtet, die heute Nacht an der Costa Smeralda eine rauschende Orgie feiern wird.

Während ich mich in dem duftenden Schaumbad aale, erinnere ich mich an die Leute, die mir schon beim Abflug in Fiumincino (Rom Airport) aufgefallen waren und die – so wie ich – in Olbia erwartet wurden. Denn genau diese Leute werde ich ja in wenigen Stunden wieder sehen, die Männer nackt bis auf ihr „Schwanzschleierchen“, die Frauen in verrückten Outfits, die ihre Brüste, die Scham und den Po frei lassen.

Und mit den einen und den anderen werde ich nach aller Voraussicht einige „Nahkämpfe“ austragen.

Da war ein recht junges Paar. Er wohl Ende Zwanzig, hübscher Junge, gut gebaut, doch eher klein, mit diesem Ausdruck von Lässigkeit und Konzentration, der für Formel Eins Fahrer typisch ist. Sie hatte alles, was zu einem Top-Model dazu gehört. Eine blonde, kaum gezähmte Mähne, immense Augen und einen groβen Mund, etwas herbe Gesichtszüge und eine Figur, die jedem Playboy-Centerfold alle Ehre gemacht hätte.

Glücklich der Mann – und auch, soweit es mich betrifft, die Frau – der oder die mit dieser Bombe auf die Matte darf.

Auch ein reiferes Paar hatte meine Aufmerksamkeit erregt. Ein aristokratischer Auftritt in strikter Kleidung, die einen krassen Kontrapunkt zu den leicht exhibitionistischen Outfits der Mehrzahl der Passagiere auf diesem wohl etwas ungewöhnlichen Flug setzte. Der Mann, ein Condottieri wie aus einem Film, mit kahlgeschorenem Schädel und kraftvoll gezeichneten Gesichtszügen.

Seine Lady erinnerte mich an eine Diva wie die Callas, mit zu einem strengen Knoten gebundener Frisur, immenser Sonnenbrille und einer unverkennbar königlichen Attitüde, die unter dem Chanel Kostüm weder die üppigen Brüste noch die einladenden Hüften verleugnen will. Ich registriere die beiden einfach mal als „der Graf und die Diva“.

Bei meiner nächsten Erinnerung an den langhaarigen Mann mit der Lederhose fasse ich mir unwillkürlich zwischen die Schenkel, spreize meine Schamlippen und massiere mir ein wenig die Lustknospe.

Besagtes Beinkleid war vorne überkreuz verschnürt. Unter dem weichen Material zeichnete sich eine viel versprechende Ausbuchtung ab. Die Energieausstrahlung, die von diesem wohl Dreiβigjährigen ausging, schien mir charakteristisch für einen Hard Rock Musiker. Umso mehr er sich offenbar in Begleitung von gleich zwei Groupies befand. Erstens eine langhaarige, blonde Nymphe in einem bis zum Ansatz der Pospalte rückenfreien Chiffonkleidchen, das ihre zierliche Gestalt wie ein Hauch umschmiegte. Zweitens ein Punkmädel mit pinkfarbener Irokesenfrisur, diversen Piercings und einer wurstpellenengen Hose, deren Taille so tief saβ, dass nur die massive Schnalle des Gürtels ihre Scham einigermaβen abdeckte.

Von dort ausgehend entfaltete sich eine verschnörkelte Tätowierung über ihre Bauchdecke, umrankte den Nabel und teilte sich in Ornamente, die in Richtung ihrer knackigen Titten unter dem knappen Bustier verschwanden. Ich gebe zu, dass ich an den unteren und oberen Enden dieses Tattoos fast genau so interessiert war, wie am Inhalt der eng geschnürten Lederhose des vermutlichen Rockstars.

Auffällig auch das Paar der Wildwestnostalgiker. Er in John Wayne Kluft und Stetson Hut, seine Begleiterin als waschechte Indianer Squaw mit zu Zöpfen geflochtenem rabenschwarzem Haar und fransenverziertem Wildlederkleid.

Letzteres stellte allerdings eine recht freizügige Interpretation der bei Apachen- Mädels üblichen Tracht dar, denn eine tief ausgeschnittene Korsage und der beidseitig hoch aufgeschlitzte Rock lassen keinerlei Zweifel an den körperlichen Reizen der Dame bestehen. Ein Grund mehr, mich auf die bevorstehende Fete zu freuen.

Ich steige aus der Wanne und wickle mich in ein kuschelweiches Badetuch. Dabei lasse ich noch einige weitere Erinnerungen an meinem inneren Auge vorbei ziehen.

Offenbar wurde bei der Wahl der geladenen Gäste groβer Wert auf ein spektakuläres Äuβeres gelegt. Einige der Männer schienen mir so durchtrainiert, dass man sie durchaus für eine Mister Universe Wahl hätte aufstellen können. Und das Spektrum der Weiblichkeiten erstreckte sich von überschlanken Mannequins mit spitzen Brüsten bis zu prallen Vollweibern, die den Supervixen in den Kultfilmen von Russ Meyer nicht unähnlich waren.

Ein Blick auf die Uhr. Es wird langsam Zeit, dass ich mich in Schale werfe.

Splitternackt wie ich dem Bad entstiegen bin schlüpfe ich zuerst in meine hochhackigen Pumps, um mich an der Wirkung der Sohlen aus Plexiglas und der transparenten Stiletto-Absätze zu erfreuen. Es sind hocherotische Schuhe, die dem ganzen Körper eine unvergleichliche Haltung geben und auf denen ich buchstäblich zu schweben scheine.

Während ich mir die Haare mit einer Strassverzierten Klammer hochstecke, spüre ich, auch nach dem ausführlichen Abtrocknen, weiterhin eine wohlige Feuchte in meiner Muschi.

Die kann das Bevorstehende offenbar kaum erwarten. Ich arrangiere einige lose Strähnen zu einer wie durch Zufall entstandenen Frisur und beginne mit dem Make-up. Mit High-Gloss auf den Wangen, blauen Lidschatten welche die grünen Augen so richtig zur Geltung bringen und einem Rouge von Dior, das die Lippen dunkellila schimmern lässt, strahlt mir bald aus dem Spiegel die „andere“ Xandra entgegen: ein Super Playgirl, das sich auf die heiβeste Nacht seines Lebens vorbereitet. Noch ein wenig Glitter aus der Tube auf Schultern, Busen, Bauch, Pobacken und Schenkel verteilt, und ich kann die nackte Xandra in vollendeter Form bestaunen.

Ein Bild für die Götter, denke ich mir, und an Göttern dürfte es heute Abend wohl nicht fehlen.

Jetzt gilt es nur noch, dem Dresscode zu entsprechen. Aus meiner Reisetasche hole ich die dafür präparierte Wunderwaffe heraus. Der Busen und sämtliche Öffnungen, die der Liebe dienen, so lautet die Anweisung, sollen sicht- und erreichbar bleiben. Mit handwerklicher Unterstützung von Alex hatte ich ein Hängekleidchen im Paco Rabanne Stil, das wir auf der Venus Erotikmesse in Berlin erstanden hatten, entsprechend abgeändert.

Das Kleidungsstück besteht aus lauter perlmuttfarbenen Kunststoffplättchen, jedes im Format einer Kreditkarte, die mit winzigen Metallringen an einander gereiht sind. Das Ganze bildet einen engen, knielangen Schlauch, der an zwei dünnen Schulterriemchen hängt. Mit der Kneifzange hatte Alex die Ringe der kleinen Rechtecke, die ursprünglich den Busen bedeckten, einen nach dem anderen durchtrennt und so meine Brüste freigelegt. Diese Operation wurde übrigens am lebenden Objekt vorgenommen – Klartext: ich steckte derweil in dem Kleid – und zwar sehr geschickt, denn am unteren Busenansatz sowie rechts und links, hatte Alex so viele der Plättchen stehen lassen, wie nötig waren, um meine beiden – sonst munter auseinander strebenden – Wonnehügel ein wenig zusammen zu pressen, so dass zwischen den zwei drallen Halbkugeln eine allerliebste Busenfurche entsteht.

Damit hätten wir, so feixte Alex, zwar keine weitere Körperöffnung, aber immerhin eine zusätzliche Stelle geschaffen, die der Liebe dienen kann. Er brauchte mich nicht an die zahlreichen Schwänze zu erinnern, die ich schon zwischen meinen kleinen aber dafür umso knackigeren Liebesäpfeln zur Explosion gebracht hatte. Auch die weitere Beschneidung des Perlmuttkleids war geeignet, jede Menge lustvoller Gedanken zu wecken. Mit präzisen Knackgeräuschen wurde zunächst der vordere Mittelstreifen herausgetrennt, und zwar ab Bauchnabel.

Denn schon manche pralle Eichel hatte sich dorthin verirrt und sich an dem fleischigen Druckknöpfchen gerieben, bis die heiβen Säfte die kleine Mulde überfluteten. Daneben wurde ab Hüftknochen abwärts rechts und links je ein weiterer Streifen entfernt, womit der Schambereich groβzügig enthüllt ist. An der Rückenseite brauchte Alex nur einen einzigen Streifen ab dem Steiβbein weg zu operieren, um die Pospalte freizulegen. Nachdem ich das derart optimierte Kleidungsstück auf meinem nackten Körper zurechtgerückt habe, salbe ich mir vorsorglich noch schnell die Rosette mit ein wenig Gleitcrème ein, denn ich will auf alle erdenklichen Lebenslagen vorbereitet sein.

Meine vordere Liebesspalte braucht keine derartige Behandlung, denn sie ist durchtränkt vom Vorfreudenektar und glitschiger denn je.

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