Couch Surfing 04 – Wien

Telefonsex mit ECHTEN Frauen: Zusätzlich mit Kamera Funktion möglich!

Hinweis: In dieser Geschichte werden Erlebnisse erwähnt, die die Erzählerin in den ersten drei Episoden erlebt hat. Ich habe die entsprechenden Geschichten jeweils verlinkt. Es ist nicht notwendig, diese vorher gelesen zu haben. Aber es schadet auch nicht!

Der Zug nähert sich Wien und ich spüre schon die städtische Atmosphäre. Die Ansage ertönt, dass in wenigen Minuten der Westbahnhof kommt und ich bin schon gespannt auf das Wiener Blut – und auf die nächsten beiden Tage.

Und auf den Puls der Stadt. Ich steige in die U-Bahn und fahre zum Praterstern – denn dort wartet Hannah am Ausgang der Station.

Beim Hochfahren mit der Rolltreppe fällt mir eine Frau total ins Auge, allen voran das knallig-rote Outfit und die hochgesteckten Haare. Sie ist eine sehr attraktive Mitdreißigerin in den besten Jahren. Als sie sich umdreht, sehe ich, wie sie sich förmlich hinter der riesigen Sonnenbrille versteckt.

In ihrer Hand hält sie eine schwarze Handtasche. Und die Kleidung sieht nicht nach 08/15-Ware aus. In Deutschland oder besser gesagt in Hamburg finde ich solche Frauen alles andere als sympathisch und nett. Erstaunlich finde ich, dass sie mich aus der grauen Menge der Passagiere einzig und allein durch mein Profilfoto wiedererkennt.

EIS Werbung

Willkommen in Wien!

Die Begrüßung wirkt herzlich und freundlich. Ich fühle mich angekommen. Hannah zeigt mir den Weg zur Wohnung, dabei wechseln wir ein paar Worte.

Hannah erkundigt sich, wie es mir geht und wie die Fahrt war – und wir sind gleich auf einer Wellenlänge. Wir biegen ab in eine kleine Querstraße – und der Bahnhofstrubel ist vergessen. Die Straße ist geprägt von schmucken Jugendstil-Altbauten. Es gibt viele kleine Geschäfte im Erdgeschoss, vor allem Kaffeehäuser.

Nach ein paar Häusern hält Hannah an. „Wir sind da!„. Auch dieses Haus hat im Erdgeschoss ein Café und wir steuern auf die pompöse Eingangstür daneben zu.

Hannah holt ihr Handy raus und steuert damit die schwere Haustür. Wir treten ein – und mir bleibt erst einmal die Spucke weg. So wie das Haus von außen aussieht, sieht es auch von innen aus. Komplett dekoriert im Jugendstil. Als erstes fallen mir die riesigen Kronleuchter auf, dann die Fliesen im unteren Bereich der Treppe mit Blumenmotiven. In der Mitte des Treppenhaus noch ein alter Fahrstuhl mit geschmiedetem Metall. Und alles top in Schuss.

Während ich aus dem Staunen kaum raus komme, holt mich Hannah wieder zurück.

Der wird gerade repariert. Wir müssen die Treppe nehmen!

Im ersten Stock gehen wir in den Gang rein. Ich fühle mich, als ob ich gerade in einem Schloss bin und träume. Wir passieren eine Flügeltür.

Hier ist unsere Gästewohnung. Du solltest eigentlich hier alles finden. Hier ist das Bad, hinten der Partyraum, daneben eine kleine Küche und voilà: das Zimmer mit der Couch!

Auch der Raum ist riesig und nett dekoriert.

Es stehen zwei Sofas an beiden Wänden, dazwischen gespenstisch viel Platz.

Ich hoffe, du fühlst dich hier wohl und du hast schöne Tage in Wien.

Danke. Ich hoffe, das ist nicht zu privat: ihr wohnt hier in dem gesamten Haus?

Ja, es ist unser Haus.

Oooh. Wie kommt man an so was denn ran?

Naja, das haben wir vor drei Jahren geerbt.

Solche Verwandtschaft hätte ich auch gerne mal. Und ihr wohnt dann hier auch?

Ja, verteilt auf den oberen Stockwerken. Mein Freund ist Künstler, der nutzt auch oben viele als Atelier. Wenn du willst, kann ich dir ja morgen mal ein paar Bilder zeigen.

Ja, gerne.

Ach, da ist Julian endlich.

Julian tritt durch die Tür ins Couchzimmer – und vor mir steht ein Mann, der Falco nicht ähnlicher aussehen kann.

Sei gegrüßt„, sagt er und mir weht ein feiner Wiener Dialekt entgegen.

Bist du dann fertig, Hannah?

Ja, wir können gleich starten. Wir gehen gleich noch mal shoppen.

Alles klar. Eine Frage habe ich noch: wie komme ich ins Haus rein?

Du klingelst einfach und blickst in die Kamera. Dann kann ich aus der Ferne die Tür öffnen.

Ihr seid ja hier sehr schön ausgestattet.

Ja. Und wenn du willst: wir wollen heute Abend durch die Wiener Szene ziehen, Frauenabend. Du kannst uns gerne Gesellschaft leisten.

Ja, gerne!

Ok, um 8 wieder am Prater. Ach so, zieh dir was Schickes an!

Tschau

Hannah und Julian gehen und ich nutze die Gelegenheit, mich etwas in der Etage umzuschauen.

Ich öffne die Tür zum Partyraum. Partyraum? Das ist ein Tanzsaal. Hier passen locker 100 Leute rein. Dazu viele Sitzecken mit antiken Sesseln. Eine große Bar mit Durchreiche zu einer kleinen Küche. Dort hole ich mir eine Cola aus dem Kühlschrank. Und als letztes werfe ich noch einen Blick ins Badezimmer. Und als ich dem für Badezimmer verhältnismäßig großem Raum eine einladende Badewanne sehe, bekomme ich Lust auf ein Bad. Es ist eine große Wanne übers Eck.

Ganz anders als meine winzige Badewanne in Hamburg, bei der entweder der Ober- oder der Unterkörper im Wasser ist.

Ich lasse das Wasser ein, hole mir noch ein Handtuch. Leider lässt sich der Raum nicht versperren – aber da ich ja ohnehin allein im Haus bin, mache ich mir da keine Sorgen. Nach ungefähr zehn Minuten ist die Wanne voll und ich steige ein. Und lasse die Großstadt und die Hektik erst einmal ruhen.

Ich schaue etwas umher und stelle auch hier fest, dass der Raum sehr stilvoll gestaltet ist. Der obligatorische Kronleuchter an der Decke mit dem Stuck fehlt auch hier nicht. Ich begutachte die Blumenmotive der grün-weißen Fließen. Und ich stelle fest, dass es keine Regelmäßigkeit gibt – jede Kachel hat ein anderes Motiv.

Ich sehe ein kleines Schaltpult neben der Badewanne, beschriftet mit diversen Funktionen. Vorwärmen der Wanne klingt gut.

Aber mich interessiert mehr der Knopf für Sprudel. Ich erhebe mich in der Wanne und betätige den Knopf und an der Seite sehe ich den aufkommenden Sprudel. Ich setze mich nun seitlich in die Wanne – bin wieder bis zu den Schultern im Wasser. Ich spüre die Sprudel und finde sie wie Balsam und entspanne einige Minuten.

Neben den Schalter gibt es noch drei Regler, „Power„, „Position“ und „Frequency„. Ich verändere als erstes die Stärke – und ich spüre, wie der Sprudel zu- bzw.

abnimmt. In der stärksten Stufe wird fast mein ganzer Körper umspült.

Danach betätige ich den zweiten Regler. Zunächst verlagert sich der Sprudel in die Mitte meines Rückens. Ich drehe weiter und spüre wie der Strahl an meinem Körper nach unten wandert. Ich spüre den Sprudel in meiner Porinne und verweile einen kleinen Moment. Ich drehe noch weiter. „Oooh“ kommt es mir durch die Lippen. Der Strahl erreicht die Schamlippen. Es fühlt sich geil an, wie der Sprudel gegen meine Schamlippen braust.

‚Für was ist denn der dritte Regler eigentlich?‘

Ich probiere es aus. Der Strahl wird unruhiger. Es gibt kurze Unterbrechungen. Ich drehe noch weiter an der Frequenz und der Sprudel kommt schubweise. Ich rutsche auf dem Sitz noch etwas hin und her und lasse den Strahl genau in meine Muschi leiten. „Booaaahhhh„, kommt zwischen meinen Lippen hervor. ‚Das ist ja der Wahnsinn‘, denke ich. Die Blasen umsprudelt auch meinen meinen Kitzler – allerdings nicht in der Intensität, wie ich es an meinem Eingang spüre.

Ich hatte an dem Tag noch leichte Schmerzen am Unterleib, denn Dávid und Tamás (siehe ###) haben mir vor zwei Tagen sprichwörtlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dennoch ist das Gefühl wieder angenehm. Meine Geilheit übertrumpft diese kleinen Restschmerzen. Ich werde süchtig nach dem Strahl. Ich entspanne mich.

Die Zeit habe ich mittlerweile vergessen, ich lasse mich vom Wasserstrahl ficken. Dieses Pulsieren gefällt mir. Warum hat das meine Badewanne eigentlich nicht? Ich werde richtig geil und stöhne im Takt des Strahles.

Ich lasse die Regler los und bewege meine Hände auf meinen Körper. In meiner Schamregion merke ich schnell, dass ich die Hände nicht mehr gebrauchen kann. Das Wasser erledigt bereits alles. Also gleite ich mit den Händen zu meinen Brüsten. Mein Unterkörper zittert bereits. Mein Hintern kann nicht mehr ruhig bleiben und ich spüre, wie der Strahl unterschiedlich auftrifft. Es fühlt sich wie ein verdammt dicker Penis an. So wie der von Dávid. Nur das gleichzeitig auch alles rings um den Eingang mit stimuliert wird.

Mein Stöhnen kann ich nicht mehr unterdrücken. Ich schreie es im Takt heraus. Glücklicherweise bin ich allein.

Eine Hand wandert noch mal zum Regler. Wenn ich den Regler für die Verteilung leicht ändere, fühlt es sich an, als würde der Wasserpenis dicker und dünner. Er füllt mich unterschiedlich aus. Ich spiele etwas herum und finde den Wechsel des Ausgefülltseins erregend. Ein Königreich für einen Mann, der das kann.

Ich greife zum Frequenzregler und erhöhe das Tempo.

Das war zu viel. Ich komme. Und wie. Ich zittere am ganzen Körper und lasse das Wasser in Wallung bringen. Ich schreie. Ich verkampfe. Ich bebe. Ich suche nach Entspannung und rutsche nach unten. Eine Welle Wasser schwappt raus. Ich greife nach unten und streichle noch sanft meine Muschi, während ich spüre, wie das gesamte Wasser aufgewühlt bleibt.

Als der Orgasmus langsam wieder nachlässt, erhebe ich mich leicht und kann gerade so den Knopf zum Ausschalten des Sprudels erreichen.

‚Wahnsinn‘, denke ich und verbleibe so noch einige Minuten. Ich entspanne und fühle mich glücklich. Ich wasche mich noch schnell ab, und steige aus der Badewanne. Wie ich sehe, gibt es im Baderaum einen Abfluss, so dass ich das hinübergeschwappte Wasser nicht wegzuwischen brauche. Scheinbar hat man hier an alles gedacht.

Ich trockne mich ab – und wie ich so meine Scham berühre, spüre ich noch die sanften Schmerzen. Es ist nicht unangenehm.

Und zum Glück nicht mehr so intensiv wie am Morgen danach, als ich kaum sitzen konnte.

Ein Blick auf die Uhr zeigt mir, dass die Zeit schon vorangeschritten ist. Viel werde ich von Wien an dem Abend nicht mehr sehen. Ich überlege gerade, was ich anziehen soll. Viel gibt mein Koffer nicht her, an besonders feine Abendgarderobe habe ich auch nicht gedacht. Und während ich überlege, halte ich ein auf einem Budapester Flohmarkt gekauftes Kleid in der Hand.

Es sieht retro-sozialistisch aus. Aber besser als Shirt und Jeans. Eine Stunde vergeht wie im Flug, in der ich meine Haare passend zum Kleid frisiere.

Ich betrachte mich noch einmal im Spiegel. Als Retro-Look geht es sicherlich durch. Ich bin zufrieden. Meine Handtasche passt dazu aber gar nicht. Und die Schuhe ebenso wenig. Aber für die Details habe ich keine Zeit mehr, sonst würde ich noch einen Trödelmarkt aufsuchen. Ich verlasse das Haus.

Auf dem Weg zum Prater gehe ich noch einmal kurz in ein Internetcafé. Alle meine Anfragen für die nächsten Tagen waren entweder negativ oder unbeantwortet. Gabi hat mir eine lange E-Mail geschrieben und gefragt, ob ich nicht noch mal nach Prag vorbeikommen würde. Allerdings sei sie erst in zwei Tagen wieder in Prag. ‚Warum nicht‘, denke ich. In Wien habe ich zwei Nächte, müsste mir nur noch eine dritte Nacht organisieren. Ich schicke wieder viele Anfragen.

Dann ist die Zeit rum und ich beeile mich, möglichst pünktlich am Prater zu sein. Dort wartet Hannah bereits auf mich.

Mmmmh, ja, etwas außergewöhnlich. Aber es steht dir.

Wir fahren noch einige Stationen mit der U-Bahn. Unterwegs steigt noch eine weitere Dame ein, die mir Hannah als gute Freundin vorstellt. Sie beginnen einen langen Dialog. Wir steigen aus, gehen wieder ein paar Ecken. Hannah führt uns durch ein paar enge Gassen, ehe wir im Hinterhof ein kleines uriges Restaurant entdecken.

Ich fühle mich gut, als ich jedoch in die Speisekarte blicke, ändert sich mein Gemüt. Für eine Tomatensuppe reicht es noch.

Während des Essens stoßen noch einige von Hannahs Freunden dazu. Ich werde dabei stets als Couch-Gast vorgestellt. Die anderen Frauen, die alle ähnlich alt wie Hannah sind, interessieren sich dafür. Mit meinem Retro-Kleid falle ich in der Runde aus dem Rahmen – und werde zum Blickfang am Tisch. Ähnlich wie ein Smart-Fahrer in New York.

Auch wenn ich mir die anderen Tische so ansehe, scheint man hier mit teuren Fummeln kaum aufzufallen. Zudem fällt mir auf, dass hier nur Frauen sitzen.

Mittlerweile sind wir eine Gruppe von 7 Frauen, damit vollzählig. Nachdem wir alle uns satt gegessen haben, soll es in die Bar nebenan gehen. Dazu gehen wir durch die Gaststätte und verlassen diese durch einen Seiteneingang. Hier laufen wir durch einen langen Gang und mir wird es etwas mulmig, wo wir hingehen.

Dann öffnen wir eine weitere Tür – und ich stehe plötzlich in einer Bar. Einer Strip-Bar.

Noch ist der Laden relativ leer, doch schon hinter uns kommen die nächsten durch den Gang. Hannah hat bereits einen Platz für uns reserviert, somit sitzen wir direkt vor der Bühne. Ein DJ heizt bereits ein. Ich sehe einen knackigen Kellner auf uns zukommen. Er ist fast nackt, lediglich eine Schürze bedeckt seine edelsten Teile.

Er fragt, was wir trinken wollen – und Hannah spendiert eine Runde Champagner für alle. Und ich blicke dem knackigen Hinterteil hinterher. Ich muss wohl für einen Moment abwesend gewesen sein, jedenfalls stößt mich Hannah an: „Ja, da würde ich auch gerne mal reinkneifen.

Ich fühle mich ertappt. Doch Hannah lachte nur: „Es muss dir doch nicht peinlich sein!

Der Champagner wird serviert und wir stoßen auf einen schönen Abend an.

In der Frauenrunde ist das Thema zu Sex übergeschwappt – und die Frauen erzählen einige intime Erlebnisse. Auffallend ist, dass sie alle liiert sind und trotzdem Abenteuern nachgehen. Hannah inklusive.

Das klingt so, als ob es für euch das normalste der Welt ist, mit anderen Männern rumzumachen?„, frage ich dazu nüchtern in die Runde

Naja„, antwortete Hannah, „Sex ist ja auch das normalste der Welt, oder?“ Die anderen lachen.

Und wissen davon eure Männer etwas oder was sagen sie?

Na klar. Was meinst du, was Julian heute abend macht?

Ähm, keine Ahnung!

Siehst du. Aber im Ernst: offene Beziehungen sind im Trend. Wir lassen uns durch nichts einschränken. Im Gegenteil: es bringt zumindest bei uns frischen Schwung ins Schlafzimmer, wenn wir uns erzählen, was wir so neulich alles taten.

Krass.

Eine andere aus der Clique fragt mich „Hast du noch nie das Gefühl gehabt, wenn du in einer Beziehung bist, es mit einem anderen mal zu treiben?

Ich schüttel den Kopf: „Nein, noch nie.

Na gut, du bist ja auch noch jung.

Wir tauschen uns noch eine Weile aus. Die anderen Frauen erzählen ihre Erlebnisse. Die Uhr schlägt mittlerweile 11 Uhr.

Es ertönt ein Gong. Auf der kleinen Bühne wird alles eingenebelt – und als der Nebel nachlässt, können wir die Konturen des ersten Mannes bewundern. Ich bin jedenfalls gespannt, schließlich habe so etwas noch nie gesehen.

Zum Takt der Musik lässt der Stripper die Hüllen fallen, bis er nur noch in Slip vor uns steht. Mit dem nächsten Gong verschwindet er und ein anderer erscheint. Das wiederholt sich, bis auch der vierte sich entkleidet hat.

Ich blicke kurz ins Publikum und sehe ausschließlich Frauen. Was an Männern unterwegs ist, hat eine Servierschürze um und ist mit Tablett bewaffnet. Und ich frage mich, was mir so eine Show eigentlich bringt. Gut, die Kerle sehen knackig aus.

Beim fünften Gong präsentieren sie sich als Quartett und laufen einmal quer durch den Club. Nahezu alle Frauen applaudierten. Der DJ kündigt das Quartett noch einmal an. Als die ersten drei wieder auf der Bühne sind, scheint wohl eine kleine Showeinlage zu geben: sie schauen sich gegenseitig den Inhalt der Unterhose ein.

Dazu greift der erste Typ dem zweiten in die Hose und es erfolgt ein zufriedener Gesichtsaudruck. Sein Daumen zeigt nach oben. Das wiederholt sich beim dritten. Dann schaut auch der dritte nach, was der erste hat. Der vierte kommt etwas verspätet an – und nun soll auch er inspiziert werden. Doch er ziert sich. Ein Gekreische setzt ein: „Nachschauen. Nachschauen. Nachschauen. “ Das tut er. Aber, etwas Dramaturgie muss auch dabei sein – und so ist das „Oh, mein Gott“ nicht unbedingt überraschend, aber für die Mehrheit der Damen ein Grund, in schrilles Gelächter zu verfallen.

Während er das Bündchen hält, winkt er die anderen beiden heran und auch diese schütteln nur mit dem Kopf. Es folgt wieder ein Gong und die vier Typen verschwinden im Nebel.

In der kurzen Pause rennen die Kellner wieder herum – und wir bekommen die zweite Flasche Champagner. Dann ertönt wieder der Gong und die vier Typen erscheinen wieder – mit Slip und Weste bekleidet. Nun verteilen sich diese im Raum.

Einer der Stripper, es ist nicht der Bemitleidenswerte, springt auf unserem Tisch – und zeigt uns seinen knackigen Körper aus direkter Nähe. Er streift mit den Händen über jedes Körperteil. Und wir bewundern seine Muckis. Und natürlich auch seine Unterhose – die ist nur ungefähr 10 Zentimeter von Hannas Gesicht entfernt. Hier gilt die Devise: Anschauen ja, Anfassen nein – es sei denn man füllt die Hose mit Scheinen. Und das tut Hannah auch.

Sie schiebt ihm einen 10-Euro-Schein rein – und berührt ganz sanft den Bund seiner Hose. Ich sehe, wie sie versucht, mehr zu berühren.

Der Typ dreht sich leicht und schaut nun auf eine Frau gegenüber – und ich habe von der Seite wunderbaren Blick auf seinen Arsch. Wieder ist es Hannah, die dem Typen von hinten an den Hintern geht und ebenso einen kleinen Schein platziert – und dabei einmal in den knackigen Hintern kneift.

Als der Typ auf dem Tisch sich wieder umdreht, kommt er auf mich zu. Ich schaue ihn an. Vor allem blicke ich auch auf seine Hose, die durchaus gut gefüllt ist. Wie die von Dávid, als er beim Flaschendrehen seine Jeans auszog (###). Mein Unterleib hat auf diesen Reiz längst reagiert und Assoziationen hergestellt. ‚Verdammt, ich hasse diesen blöden Pawlow-Effekt. ‚ Ich spüre, wie ich feucht werde und etwas kribbelig nun auf dem Stuhl sitze.

Ich kann den Sex noch genau fühlen. Der Typ kommt mit seinem Glied noch ein Stück näher. Doch ich kann widerstehen. Mir wird es doch etwas affig, ihm nun Geld dafür in den Slip zu stecken.

So wie der erste Typ steigen nacheinander auch die anderen drei Typen auf unseren Tisch. Der mit dem kleinen ist als letztes dran. Und während bei den anderen drei der Slip fast platzt, gibt es bei ihm kaum Erhebung.

Hannah steckt auch diesem Typen einen Zehner rein. Dieses Mal zieht sie an seiner Hose, so wie bei der Show eben. Ich sehe ein müdes Lächeln in ihren Augen.

Nachdem das Quartett wohl jeden Tisch einmal bestiegen hat, gibt es auf der Hauptbühne noch eine kleine Vorführung. Sie lassen gegenseitig auch den letzten Fetzen Stoff fallen. Die ersten drei erhaschen großen Applaus, der vierte traditionell das Gelächter. So ein Mann kann einem schon fast leid tun – aber ich schätze er verdient ordentlich dabei, um das über sich ergehen zu lassen.

Als die Hauptshow vorbei ist, gehen wir in ein Separee. Es ist ein kleiner Raum, der fast komplett ausgepolstert ist. In der Mitte befindet sich eine Sitzecke, bei der wir zu siebent problemlos im Kreis sitzen können. Auf dem kleinen Tisch liegt die Getränkekarte sowie die Männerkarte. Die anderen Frauen ordern alle jeweils einen Typ – und warten noch auf meine Antwort, ehe sie die Bestellung aufgeben.

Ich blättere die Männerkarte durch, bei den Preisen musste ich erst einmal schlucken.

Mein studentisches Budget ist nichts dagegen. Mein Zögern merken die anderen auch, aber es ist nicht nur der Preis. Mir wird immer mehr bewusst, dass das hier Prostitution ist. Möge man mich für konservativ halten, aber so etwas konnte ich noch nie mit meinem Gewissen vereinbaren. Sex muss immer auf Freiwilligkeit basieren. Oder noch viel mehr: ich muss spüren, dass mein Partner mich begehrt und nicht mein Geld. Offene Beziehungen sind ja gut und schön, aber das ist mir zu viel.

Die sind echt schnuckelig, nur die besten Typen kommen in das Heft„, stubst mich Hannah an.

Ich kann nicht, tut mir leid„, versuche ich mich zu entreißen.

Sind sie zu teuer, sollen wir zusammenlegen?

Nein.

Ich schnappe meine Handtasche und will zum Ausgang gehen. Aus dem Augenwinkeln sehe ich, wie die anderen sich fragend anschauen. Ich drehe mich noch mal zu Hannah.

Ich gehe nach Hause, wäre gut wenn du mich reinlassen würdest.

Hannah muss es schlucken, letztendlich ist es meine Entscheidung. Ich irre durch die Straßen, glücklicherweise finde ich noch eine U-Bahn, die fährt. Als ich wieder in die Straße einbiege, kann ich den Eingang nicht verfehlen. Ich klingel an der Tür und blicke in den kleinen Kamerasensor. Mir wird die Tür aufgemacht.

Im ersten Stock höre ich Musik, sie kommt aus dem Partyraum.

Es klingt nach nervigen deutschsprachigen Stimmungsliedern. Ein paar Leute scheinen zu „Kreuzberger Nächte sind lang“ zu gröhlen. Ich musste lachen und denke, dass die Friedrichshainer noch länger sind (vgl. ###).

Aus Neugierde trete ich in den Raum rein und stehe mitten in einer Orgie. Die Leute sind bereits bis auf die Slips alle schon nackt. Wie eine Polonaise robben sie durch den Raum. Ich nehme das Gegröle wahr. „Und Erwin fasst der Heidi von hinten an die Titten“ – was dann jeder Typ auch tut, sofern eine Frau vor ihm ist.

In der Polonaise sehe ich Julian mitlaufen. Als er mich wahrnimmt, will er mich gleich mit aufnehmen. Ich weigere mich. Ich hasse Polonaisen, auch wenn Blankenese bei mir zu Hause fast um die Ecke liegt. Als wieder den ganzen Uschis in die Oberweite gegriffen wird, wird mir das zu affig und ich verlasse ich den Raum und gehe zu meiner Couch.

Als ich die Tür öffne, merke ich, dass ich diese Nacht den Raum nicht für mich allein habe.

Eine zierliche, junge Frau, vielleicht 18 oder 19 Jahre alt, wühlt in ihrem Koffer. Soweit ich es überblicken kann, sieht sie nicht gerade glücklich aus.

Hallo. „, begrüße ich sie fröhlich gelaunt, während eher ein schüchternes „Hi“ mir entgegen hallt. „Ich bin die Steffi. Und du?“ – „Melanie. “ – „Ah, nett dich kennenzulernen. “ Wieder Stille.

Du siehst nicht gerade hier glücklich aus„, frage ich sie und sie schüttelt den Kopf.

Lass mich raten, es ist deine erste Couch?„, hier nicke sie zustimmend.

Wieder kehrt etwas Ruhe zwischen uns ein.

Weißt du, ich habe mir das Couch Surfing irgendwie total anders vorgestellt…„, beginnt sie leicht demotiviert zu erzählen.

Wie denn?„, frage ich.

Naja, weiß nicht. Irgendwie lockerer, entspannter, lustiger. Ja, ich weiß auch nicht…„.

Erst jetzt kann ich an ihrer Stimme raushören, dass sie wohl auch aus Österreich kommt.

Ja, die beiden hier sind etwas anders drauf.

Hast du das schon öfters gemacht?

Ja. Letztes Jahr quer durch Frankreich, nun jetzt die Osteuropatour.

Wien ist aber nicht Osteuropa„, echauffiert sie sich.

Naja, Prag, Brünn, Budapest, dann sollte es nach Polen gehen – und bin dabei in Wien gelandet.

Und wie war's?

Ehrlich: jede Couch war anders.

Der Raum hier ist mit Abstand das Luxuriöseste. Üblich sind halt Sofas, aber ich habe auch schon Matratzen auf Europaletten gehabt. Oder im Zelt hinterm Haus. Oder im Wohnwagen bei einem, der Europatour machte. Und so sind auch die Leute. Manchmal versteht man sich gar nicht und schweigt sich nur an, manchmal gibt es lustige WG-Runden, wo man mit integriert wird. Oder man zieht zusammen durch ein paar Clubs und tanzt. In Lyon erhielt ich letztes Jahr eine super Stadtführung.

Und wenn alles passt und die Chemie stimmt, kann man auch schon mal im gleichen Bett landen. „, sage ich lachend.

Wäääh. Bei Julian will ich nicht in seinem Bett landen.

Ich auch nicht. Hast du die Frau von ihm schon gesehen?

Wie der hat 'ne Frau – und dann fummelt der bei der Brasilianerin am Busen rum…?

Ja, die scheinen eine sehr offene Beziehung zu führen.

Wir waren vorhin aus, erst in einer Gaststätte, dann ging es in eine Strip-Bar. Und als die im Hinterzimmer sich Callboys bestellten, wurde es mir zu viel und ich klinkte mich aus.

Booaahhh. Wie widerlich.

Wir reden eine Weile und werden uns sympathisch. Sie ist schon 22 Jahre alt, damit nur unwesentlich jünger als ich, wobei sie jünger aussieht. Ich würde bei ihr nach dem Ausweis fragen, wenn ich als Kassiererin arbeite und sie Alkohol kauft.

Sie studiert in Salzburg, einer Stadt, die ich auch gerne einmal bereisen will. Der Wunsch verstärkt sich, als sie von den Bergen im Stadtgebiet und den tollen Aussichten schwärmt.

Was hältst du davon, wenn du mir morgen deine Couch in Salzburg anbietest?

Weißt du, ich bin extra nach Wien gefahren um die Stadt kennenzulernen. In vier Tagen gerne.

Wir machen uns fürs Bett fertig.

Da wir beides Frauen sind, haben wir keine Probleme uns im selben Raum umzuziehen – wenn auch in verschiedenen Ecken. Aus den Augenwinkeln kann ich ihre zierliche Oberweite erkennen.

Wie schnappen uns die Zahnbürsten und gehen über den Flur zum Bad. Wir öffnen die Tür und sehen wie Julian am Badewannenrand sitzt und sich von der Brasilianerin einen blasen lässt. Wir schließen die Tür, verzichten notgedrungen auf die Zahnhygiene und gehen zurück zur in unser Zimmer.

Weißt du was, Steffi. Lass uns doch morgen nach Salzburg fahren.

Ich hätte sicherlich noch die zweite Nacht auf dieser Couch gesurft, aber nun reizt mich Salzburg mehr! So schlafen wir ein.

Die Sonne lacht bereits in das Zimmer und wir stehen auf. Nacheinander belegen wir das Bad und duschen. Für einen Moment überlege ich, ob ich noch einmal eine Massage in der Badewanne nehme.

Doch ich will Melanie nicht zu lange warten lassen.

Wir packen unsere Sachen. Hannah ist überrascht, dass wir beide schon weiterziehen, vor allem zusammen. Doch letztendlich soll man Reisende nicht aufhalten. Wir überlegen, ob wir mit dem Zug fahren. Da wir zu zweit sind, beschließen wir zu trampen. Wir suchen eine Ausfallstraße zur Autobahn und halten den Daumen in den Wind. Wir haben Glück und finden einen Typen, der uns nach Salzburg nimmt.

Er erzählt uns einige skurrile Geschichten über die Wiener Dekadenz. Eben über Leute, die so sind wie Hannah und Julian. Die Fahrt vergeht wie im Fluge. Meine Uhr zeigt 12 Uhr als wir in Salzburg von der Autobahn fahren.

Wir werfen unsere Sachen in Mels Wohnung und dann besteigen wir die Hohensalzburg. Sie meint, sie geht bei schönen Wetter fast jeden Tag irgendeinen Berg zu Fuß hoch, einen schöneren und besseren Sport kann es für sie nicht geben.

Wir gehen durch die Altstadt und in einem Café soll ich Salzburger Knockerl probieren. Als die Sonne langsam untergeht, merke ich den Fußmarsch in den Knochen. Wir gehen noch in eine Bar, schlürfen einen Cocktail, schwingen kurz das Tanzbein – doch die Batterien sind bei mir so langsam aufgebraucht.

Wir fahren zu ihr nach Hause. Erst jetzt wird mir bewusst, dass die Wohnung winzig ist. Zweizimmerwohnung, winzige Küche, kleines Bad mit Dusche, dazu überall Dachschrägen.

In einer Ecke vom Wohnzimmer befindet sich das Sofa – doch das ist zu klein, um darauf schlafen zu können. Glücklicherweise habe ich eine Luftmatratze im Gepäck. Die einzige Besonderheit ist der kleine Balkon. Da sie ganz oben wohnt und das Haus am Rand einer kleinen Erhebung steht, können wir über die Dächer der anderen Häuser blicken. Der Ausblick über Salzburg ist genial.

Die Wohnung ist zwar klein und teuer, aber der Ausblick macht das alles wett.

Wir kommen wieder auf Couch Surfing zu sprechen…

Wie erkennt man eigentlich eine gute Couch?

Ich fürchte, da gibt es keine Pauschalantwort. Sicherlich kann man sich die Bilder und Bewertungen anschauen, damit man nicht im größten Schweinestall schläft. Aber letztendlich sind die Geschmäcker doch verschieden. Es wird Leute geben, die so eine Bleibe wie in Wien toll finden. Manchmal hilft es, wenn man mit den Leuten vorher noch ein paar Worte wechselt.

Meistens mache ich das, doch Wien musste bei mir schnell gehen, da sich meine Reise halt verändert hat.

Wir reden noch eine Weile über meine Erfahrungen. Ich erzähle ihr von den verschiedenen Wohnungen, wie sie eingerichtet waren, wie die Leute drauf waren. Und von Erfahrungen, die mir andere erzählten. Es ist witzig beim Couch Surfing über Couch Surfing zu reden. Fast wie bei Mitfahrgelegenheiten über Mitfahrgelegenheiten. Bei der amüsanten Unterhaltung hat Mel die einst schüchterne Fassade abgelegt.

Doch ich spüre, wie sie innerlich noch etwas anderes interessierte. Sie sieht zumindest so aus, als ob sie über etwas nachdenkt. So, wie jemand, der etwas wissen möchte, aber sich schwer tut, die Frage in die richtigen Worte zu packen.

Sage mal, und wie meintest du das gestern mit dem selben Bett?

Ich spüre die Erleichterung, als die Frage ihren Mund verließ.

Naja, so wie ich meinte.

Naa, also nur so das Bett teilen oder auch mehr.

Ich muss Luft holen.

Eigentlich meinte ich wirklich teilen. Aber naja, mehr kann natürlich auch passieren

Ist dir das schon passiert?

Ja„, antworte ich ohne Umschweife.

Passiert das oft?

Das kommt halt immer auf die Leute drauf an, ich hatte es bisher nur zweimal.

Und wie kam es dazu?

Du willst es aber genau wissen?

Sorry, wenn ich zu genau frage … ich finde es nur merkwürdig, wenn zwei Leute sich das erste Mal treffen und sich kaum kennen.

Trotzdem kann man ja Lust aufeinander spüren.

Ich erzähle ihr von meinem ###. Von Micha und seinen flinken Händen beim Massieren.

Und wie er mich damit in seinen Bann gezogen hat. Über den eigentlichen Sex erzähle ich nicht, dafür aber über den Slip, den ich am Bettpfosten festgemacht habe.

Wow, solche Typen sind selten.

In der Tat. Ja, und das andere Mal war total anders. Es war mit einer Frau.

Mit einer Frau?

Ich eröffne ihr damit Welten, die sie bisher nicht kennt.

Nur in der Theorie.

Ja, für mich war es auch Neuland. Ich hätte vorher nie geglaubt, dass es auch aufregend sein kann.

Und wie kam es?

Das war eher lustig, die hatte ein großes Sexspielzeug, was eher wie ein Bock vom Schulsport aussieht. Da es sich unter dem Schreibtisch befand, dachte ich, es sei eine Fußstütze. Gabi musste lachen und dann klärte sie mich auf.

Ich errötete – und dann forderte sie mich auf, es doch auszuprobieren.

Wenn ich ihre Blicke richtig deute, scheinen auch Sexspielzeuge noch ein offenes Kapitel zu sein. Sie folgt meiner Erzählung, wie ich das Ding ausprobierte und dann letztendlich von ihr verführt wurde. Wie ich sie mit den Lippen geblasen habe und dabei stets daran dachte, es so zu tun, wie ich es gerne von einem Typen hätte. Und über das unmoralische Angebot am nächsten Morgen zwischen der Revanche und einer erneuten Runde Bockreiten.

Ich habe bestimmt eine Ewigkeit geredet, doch sie hört mir sehr gespannt zu. Doch ich bemerke auch, wie sie leicht unruhig auf dem Sessel wird – scheinbar lässt sie meine Erzählung nicht kalt.

Und das war dann dein erstes Mal mit einer Frau?

Ja. Dich scheint es ja sehr zu faszinieren?

Naja, ach das ist 'ne lange Geschichte. Oder mehrere.

Aber alle Geschichten kann man damit zusammenfassen, dass Männer Schweine sind. Entweder sie vögeln hinter deinem Rücken fremd. Oder sie sagen dir wir toll du bist und melden sich nie wieder. Oder sie meinen, ich stehe drauf, wenn sie einige Grundregeln der Körperhygiene missachten. Oder sie sind ungemein ehrlich und erklären mir nach einer echt schönen Nacht, was für eine kleine Oberweite ich habe.

An was für Männer bist du da geraten? Wenn mir ein Typ erklärt, meine Brust sei für ihn zu klein, dann kann er davon ausgehen, mein Knie in seine Weichteilen gerammt zu bekommen.

Ich wollte ihm eine knallen, doch er hatte meine Hand abgefangen. Du glaubst nicht, welche Sachen mir dann noch gegen den Kopf geknallt wurden.

Ich sehe, wie eine Träne wieder über ihr Gesicht kullert und wische sie weg.

Naja, jedenfalls habe ich das Kapitel Mann für mich abgehakt. Und Julian hat mich bestätigt.

Ich verstehe dich.

Es liegt so ein Knistern in der Luft.

Ich stehe auf, gehe zu ihren Stuhl rüber und umarme sie von hinten.

Danke„, sagt sie. Ich spüre dabei ihre Wärme.

Naja, seitdem bin ich nun schon eine Ewigkeit wieder Single. Von daher klingt das echt interessant, was du da erzählst.

Wir verbleiben so noch einen Moment. Irgendwann erhebe ich mich, sie folgt. Ich führe sie eng umschlungen in ihr Wohnzimmer. Dann spüre ich, wie sie mich leicht führt – ins Schlafzimmer.

Wir gehen durch die Tür und lassen uns aufs Bett fallen. Mit Ausnahme des Lichts, welches durch die Türrahmen leuchtet, ist es dunkel im Raum.

Ich würde gerne wissen, wie es …

Mit meinem Zeigefinger drücke ich auf ihren Mund und deute ihr an, nichts zu sagen. Ich bringe sie dazu, sich auf den Bauch hinzulegen. Und dann beginne ich mit dem, was einst Micha mit mir gemacht hat – mit einer Massage.

Wir sagen nichts, aber ich spüre die Körpersprache. Ich fühle, wie ihre krampfhafte Haltung verschwindet und sie stattdessen entspannter wird. Meine Hände wandern auch über ihren süßen, kleinen Hintern.

Wenn ich mit den Händen den Rücken hochgleite, ziehe ich jedes Mal leicht ihr Shirt hoch. Und sie räkelt sich dazu, so dass es leichter nach oben rutscht. Als ich es fast den halben Rücken hochgezogen habe, ziehe ich es ihr über den Kopf.

Einen BH trägt sie nicht, sie braucht vermutlich auch gar keinen. Somit kann ich nun über ihren ganzen Rücken streicheln und massieren. Ich merke, wie sie meine Berührungen genießt und unruhiger wird. Ich gehe zum nächsten Schritt und umgreife mit meinen Händen ihren Hintern, bis ich den Hosenknopf erreiche und ihn öffne. Ich ziehe ihre Hose aus, so dass sie nur noch im Slip vor mir bekleidet ist.

Sie dreht sich um, zieht mich zu sich ran und küsst mich.

Sie wird nun mutiger und entkleidet mich ebenso. Und wie so vor mir steht, kann ich im Lichtschimmer sehen, dass der Busen sichtbar nicht vorhanden ist. Dafür schimmert ein kleines Steinchen in ihrem Bauchnabel. Ich küsse ihre Brustwarzen und sauge daran. Die Haut um die Warzen ist sehr weich. Sie genießt meine Streicheleinheiten. Dann öffnet sie meinen BH.

Sowas hätte ich…

Pssst„, zische ich sie fordernd an, nichts zu sagen.

Sie umgreift meine Brüste, sie spielt ein wenig unbedarft mit ihnen. Dann küsst sie ebenso meine Warzen. Dann küsse ich erneut ihre Warzen und sauge leicht an ihnen, mit einem Finger spiele ich an ihrem kleinen Steinchen. Ich beende die Aktion und sie wiederholt sie bei mir. Dann ziehen wir uns gegenseitig den Slip aus. Ich greife in die Schamregion und fühle einen kleinen, schmalen Landungsstreifen.

Nun deute ich ihr an, sich auf den Rücken zu legen.

Ich lege mich so, dass ich problemlos an ihre Scham herankomme. Bei der ersten Berührung meiner ausgefahrenen Zunge an ihrer Muschi zuckt sie kurz zusammen und stöhnt. Sie deutet mir an, weiter zu machen. Meine Zunge bewegt sich zu ihrem Kitzler und umkreist ihn dreimal. Mit den Fingern ertaste ich ihre Schamlippen. Ich dringe kurz mit einem Finger in sie ein. Dann streichle ich ihre Schenkel entlang. Mit einem Finger entdecke ich eine sehr erogene Gegend zwischen dem Eingang und ihrer Pofalte.

Sie krümmt sich, wenn ich da lang streichle.

Meine Zunge bewegt sich nun kontinuierlich zwischen den Schamlippen, ihrem Eingang und ihrem Kitzler hin und her. Mit meiner Hand unterstütze ich sie. Sie atmet heftiger, gelegentlich auch ein Stöhnen. Als ich die Zunge kurz still halte und nur ihre erogene Zone streichle, kann ich ein leises Quieken hören. Dann massiere ich mit der Zunge wieder. Sie krümmt sich, sie atmet nun wesentlich hastiger.

Sie drückt mir ihrem Körper gegen meine Zunge.

Jaaa.

Ich merke, wie sie mit ihren Händen ihre Brustwurzen zusätzlich streichelt. Aber bedingt durch die Erregung unterbricht sie immer wieder und genießt meine Massage. Ich würde gerne ihre Brüstchen streicheln, aber das geht aus dieser Position nicht. Stattdessen versuche ich mit meinem gespreizten Finger sowohl die Zone als auch ihren Eingang zu berühren.

Als meine Zunge noch einmal drei Umdrehungen macht, spüre ich ein kurzes Verkrampfen in ihrem Körper.

Sie zieht alle Muskeln zusammen, sie unterbricht einen Moment mit der Atmung. Ich bewege trotzdem noch wenig meine Zunge.

Dann folgt ein sehr intensives, stöhnendes Ausatmen. Gleichzeitig entspannen sich alle Muskeln wieder. Ich spüre, wie sie einen leisen Orgasmus hatte. Sie liegt geschafft vor mir, sie zittert noch ein wenig und genießt die Nachwellen. Wir liegen eine Weile regungslos da. Dann löst sie sich aus der Position, kommt zu mir herüber und gibt mir einen Kuss.

Das war echt schön. Danke! So ein schönes Gefühl hatte ich noch nie gehabt.

Keine Ursache! Du kannst dich ja revanchieren,“ dabei blicke ich auf den Nachtwecker neben dem Bett, „aber lieber morgen früh! Ok?

Ok.

Ich hole meinen Schlafsack und lege mich nun zu ihr ins Bett.

Wir wünschen uns beide eine gute Nacht.

Siehst du, Mel. Und schon liegt man in einem Bett.

Wie lachen beide – und wir geben uns noch einen leichten Kuss. Dann schlafen wir ein.

Die ersten Sonnenstrahlen drücken durch das Fenster. Es ist locker 11 Uhr. Und ich erwache. Ich spüre, wie zwei weiche Hände meinen Rücken streicheln. Als Mel merkt, dass ich wach bin, begrüßt sie mich. Sie wirkt fröhlich, viel fröhlicher als gestern.

Danke für die neue Erfahrung.

Kein Problem.

Ja, das fühlte sich schon total anders als wenn ein Mann mich stimuliert.

Die Erfahrung hatte ich mit ### auch gemacht. Ich bin schon gespannt auf das Rückspiel.

Ich hoffe, dass ich es gut mache.

Bitte kein Zwang, das geht schief. Ich weiß, es ist das erste Mal.

Warte„, sage ich und hole aus meiner Reisetasche meinen Dildo.

Ich zeige ihn ihr und sie wirkt etwas erstaunt. Wenn ich ihren Blick richtig deute, so sagt er ‚was ist das? was will ich damit?‘.

Nur ein kleines Hilfsmittel zur Unterstützung.

Ich lege es zur Seite. Knieend befreien wie uns von unseren Nachtshorts. Wir streicheln uns gegenseitig mit den Händen über unsere Körper.

Ich verharre auf ihrem Po, sie umgreift zu meinen Brüsten.

Leck sie. Saug dran!„, fordere ich sie auf und sie kommt näher. Sie umkreist mit der Zunge die linke Brustwarze. Sie saugt an ihr – und zieht Teile meiner Brust in ihren Mund. Dann lässt sie los und spielt mit der anderen. Ich spüre ihre Zähne an der Warze.

Ich habe noch nie so was gemacht„, meint sie.

Das ist keine Schande. Mach einfach alles, wo du denkst, ich könnte Spaß haben. Und versuche meine Reaktion zu deuten. Ob ich mitgehe – oder mich eher entziehen will.

Sie saugt nun etwas heftiger an meinen Warzen und nimmt gleichzeitig ihre Hände zum Umgreifen meiner Brüste. Als sie mit einem Finger über meinen Bauch bis zu meiner Schamregion wandert, am Kitzler vorbei und zwischen meinen Schamlippen bis zu meinem Eingang fährt, muss ich kurz seufzen.

Sie macht weiter, abwechselnd saugt sie die Brüste, sie umkreist mit dem Finger meinen Kitzler. Und ich genieße die Massage.

Ich lasse mich auf den Rücken fallen und zwinge sie so, sich über mich zu legen. Ich zeige mit einer Hand auf meinen Dildo. Etwas unsicher greift sie ihn. Vermutlich will sie nichts falsch machen. Ich umfasse ihre Hand mit dem Dildo und bewege ihn zu meiner Muschi. Wir schauen uns in die Augen, dann drücke ich ihre Hand so, dass sie ihn mir reinschiebt.

Ich stöhne auf. Ich zeige ihr, dass sie den Dildo fast komplett in mir verschwinden lassen kann – und es dann irgendwann leichten Widerstand gibt. Dann ziehe ich ihre Hand wieder raus – und lasse sie erneut reingleiten. Ich erhöhe leicht das Tempo ihrer Hand – und lasse ihre Hand los. Ich genieße die Reibung.

Ich will mehr spüren. Ich stecke die Zunge raus und mache eine leckende Bewegung, so als würde ich ein Wassereis schlecken.

Oder eben einen Kitzler. Sie verstand meine Andeutung und drehte sich um. Sie will den Dildo rausziehen, doch ich deute ihr an, dass beides geht. Sie kommt meiner Muschi näher, doch sie zögert noch etwas. Ich dränge sie nicht, ich gebe ihr Zeit. Mit einer Hand stimuliert sie mich immer noch mit dem Dildo.

Dann kommt sie näher. Ich spüre die Zunge. Sie trifft genau den Kitzler in der Mitte.

Sie wirkt konzentriert, damit sie die Zunge und die Hand zusammen steuern kann – und es klappt. Ich freue mich. Und genieße die Berührung. Es wirkt noch etwas unbeholfen…

Lecke so, wie du gerne von einem Mann geleckt werden würdest.

Mich hat ein Mann da noch nie…

Dann eben so wie ich dich gestern.

Sie streicht mit der Zunge durch die Schamlippen soweit es geht bis zum Dildo – und wieder zurück.

Nun erhöht sie das Tempo – mit der Zunge und gleichzeitig schiebt sie mir den Dildo schneller rein und raus. Ich genieße ihre Erregung. Ich stöhne. Ich will ihr helfen, und nähere mich mit einer Hand meinem Kitzler. Ich umgreife ihn und will ein paar Mal durchgreifen – doch ich werde von ihrer Hand zurückgewiesen. Wir blicken uns an, ihr Blick wirkt stolz und frech.

Du sollst doch genießen„, kontert sie nun frech.

Sie hat Blut geleckt. Nun greift sie mit der anderen Hand noch durch meine Muschi, dabei vergisst sie den Dildo etwas. Doch es macht nichts. Ich keusche. Und ich spüre, wie dieses Signal sie dazu animiert, da weiter zu machen. Sie spreizt die Finger und versucht mit der einen Hand gleichzeitig den Dildo zu bewegen und meine Schamlippen zu berühren. Mit der anderen Hand wandert sie meinen Körper entlang. Sie umkreist meine Brust mit der Hand.

Mein Kitzler, sie saugt dran. Sie saugt heftiger dran. Sie schiebt den Dildo komplett rein. Sie wackelt am Dildo. Sie saugt. Sie zwirbelt sanft meinen Busen. Ich keusche. Sie saugt mehr. Ich werde lauter. Sie saugt immer noch.

Ich komme. Ich zucke. Ich bebe. „uuahhh„, entrinnt es meinem Lippen.

Wir schauen uns an. Sie wirkt ein wenig stolz. Sie blickt auf meinen ganzen Körper, wie er noch etwas nachzittert.

Sie schaut auf das, was sie ausgelöst hat.

Wir umarmen uns noch kurz im Bett, geben uns ein Küsschen – und stehen auf. Aufmerksam zieht sie mir das Spielzeug raus und begutachtet es noch einmal ausgiebig.

Du hast echt noch nie sowas benutzt?

Sie schüttelte den Kopf.

Als ich damals zur Schule ging, gehörte es zur Grundausstattung von uns Mädchen.

Also, wenn man dazu gehören will. Wir zeigten uns zum Beweis die Teile in der Pause.

War das nicht peinlich? Und die Jungs, wenn die zuschauten?

Ich lachte. „Sollten sie doch ruhig. Ich meine, damit hast du ihn signalisiert, dass man es nicht nötig hat, sich auf alles einzulassen. Es war ein Statussymbol, wie ein Auto, Unabhängigkeit.

Wow.

Wie gehen nacheinander duschen und machen uns fit für den Tag.

Anschließend gehen wir ins Zentrum brunchen. Sie fragt mich, wie lange ich in Salzburg bleiben würde – und ich meinte, dass ich gerne noch eine Nacht bleiben würde, aber danach noch einmal nach Prag fahren möchte. Ihre Augen glänzen. Ich sehe die Vorfreude für den nächsten Abend. Wir unterhalten uns noch über allgemeine Sachen. Wir zahlen und sie will mir noch einen anderen Berg zeigen, der etwas außerhalb liegt und nicht so überlaufen ist.

Wir fahren mit dem Bus in ein Tal hinein, an dem zu beiden Seiten hohe Hänge liegen. Sie führt mich einen steilen Wanderweg hinauf, ich schnaufe etwas. Auf halber Höhe will ich kapitulieren, doch sie zieht mich förmlich hoch.

Ich lecke dich auch als Belohnung„, sagte sie forsch. Ich vermute, so hätte sie es einen Tag zuvor nie ausgedrückt – egal zu wem. Ich kämpfe gegen meinen inneren Schweinehund an.

Und wenn Leute da sind?„, versuche ich einzuwenden.

Hier habe ich bisher kaum welche gesehen…

Ich kämpfe immer noch mit mir. Der Blick zurück in das Tal ist nicht gerade spektakulär. Ein paar Industriebauten und viele Wohnblocks.

Was ist? Soll ich die Aussicht alleine genießen?

Welche Aussicht?

Die wirst du gleich sehen…

Völlig groggy erreiche ich den Gipfel.

Sie hat nicht zu viel versprochen – auf der anderen Seite ist ein echt genialer Blick. Wir setzen uns auf die Steine und blicken über das flache Vorland. Ich wühle in meiner Handtasche.

Scheiße, ich habe die Kamera vergessen.

Ich kann dir gerne ein paar Bilder geben.

So allmählich will sie ihr Versprechen einlösen. Ich glaube, sie will die Gelegenheit nutzen, noch einmal zu üben.

Sie geht mir ziemlich direkt an die Hose und öffnet sie meinen Hosenstall.

So nun entspann dich!

Sie schiebt den Tanga zur Seite. Erst spüre ich ein paar Finger, dann kommt sie mit ihrem Kopf näher. Ich kann noch erkennen, wie sie mit ausgefahrener Zunge sich mir nähern will. Als sie fast dran ist, drückt sie mich weg und nimmt auch selber Abstand. Sie versucht es ein zweites Mal, ich spüre kurz ihre Zunge am Kitzler und zieht sich wieder zurück.

Ihrem Gesichtsausdruck zu urteilen, scheine ich nach der Tour nicht mehr so frisch zu riechen. Verständlich.

Was ist? Du musst nicht„, versuchte ich ihr zu entgegnen.

Dafür setzt sie die Finger ein. Sie merkt, dass sie von der Seite nicht beide gleichzeitig einsetzen kann, so setzt sie sich hinter mich – und umgreift mich von hinten. Ich genieße die frische Brise, die über den Hügel weht.

Sie schiebt die Hände in meine Jeans und den Slip hinein. Dort berühren mich ihre Finger. Von zwei Seiten zieht sie meine Schamlippen auseinander, dann versuchen die Hände alles zu ertasten – was zumindest mit angezogener Jeans geht. Sie lässt ihr Hände los und will mir die Jeans ausziehen. Ich blicke umher, wirke dieses Mal eher zögerlich. Doch als ich mich erneut überzeugt habe, dass keiner schaut, lasse ich sie gewähren. Da ich die Hose nicht ganz ausgezogen habe, kann ich im Notfall sie schnell hochziehen.

Und für alle Fälle: hier kennt mich keiner.

Nun spüre ich beide Hände komplett an meiner Scham. „Du hast jetzt bestimmt nicht dein Spielzeug mit dabei?

Doch„, erwidere ich und hole es raus. Ich blickt mich erstaunt an. „Naja, das gehört doch zur Grundausstattung.

Ich gebe es ihr und sie schiebt es bei mir rein. Ich genieße die Intimmassage. Um mir herum vergesse ich alles und lasse mich den Gefühlen fallen.

Sie kämpft, dieses Mal ohne Zunge. Der Dildo geht rein und raus – und sie geht nun auch mutiger damit um. Der Reiz in der Öffentlichkeit ist da und verstärkt meine Erregung. Auch der sanfte Wind, den ich besonders an meiner Muschi spüre, knistert zusätzlich. Mit einer Hand greift sie mir unter mein Shirt. Am Rücken öffnet sie den BH. Anschließend spüre ich wieder beide Hände an meiner Muschi und eine Zunge, die sanft über meinen Rücken gleitet und letztendlich Shirt und BH weiter hochzieht.

Meine Warzen liegen frei und spüre den sanften Wind, der über den Kamm weht direkt dran. Sie versucht sich nun mehr seitlich von mir zu positionieren. Dann spüre ich, wie von der Seite eine Zunge an meiner Brust entlang sich hangelt. Der Dildo steckt immer noch in mir, ihr Hand spüre ich an meinem Kitzler. Und als die Zunge die Warze berührt, zucke ich und lasse einen sanften Schrei in die Natur. Ich bebe.

Ich atme hastig.

Ich höre ein Wanderpärchen. Scheiße. Schnell die Hose hoch, das Shirt runter, für den BH bleibt keine Zeit. In mir steckt noch der Dildo. Wir sitzen brav nebeneinander, ehe das Pärchen uns sieht. Sie grüßen uns, wie das an solchen Orten üblich ist und setzen sich unweit von uns auf die Steine. Wir blicken uns an – und die gemeinsame Frage ist wohl ‚und nun?‘.

Wir laufen entlang des Kammes ein paar Schritte.

Ich bin von der Behandlung eben noch etwas rattig – und die zusätzlichen Reize beim Laufen machen es nicht besser. Als wir außerhalb des Blick- und Hörbereiches sind, hilft sie mir den BH gerade zu richten. Ich mache die Hose kurz auf und hole meinen Dildo zurück ans Tageslicht.

Das war ja noch mal knapp!„, meinte ich. Sie blickt mich an, wie ich den noch feuchten Dildo in der Hand halte.

Wie fühlt sich das beim Laufen eigentlich ein? Darf ich mal probieren?

Weißt du, es gibt eine Grundregel: einen Dildo teilt man nicht.

Schade.

Aber wir können dir doch einen kaufen.

Und und und was kostet so etwas?

Naja, 50 Euro solltest du schon hinlegen.

Und wo bekommt man sowas?

In einem Sex-Shop.

Da geh ich nicht rein.

Ich sehe ihre Gesichtsröte.

Es muss dir ja nicht peinlich sein. Ich begleite dich ja.

Und wenn du mir einen schnell holst?

Sicherlich kann ich einen holen. Du kannst auch einen diskret übers Internet bestellen. Aber ehrlich, das ist nicht das selbe. Das ist wie mit einem Hund, den du im Tierheim kaufst.

Du schaust ihm auch in die Augen, du streichelst ihm mal übers Fell. Und wenn du ein gutes Gefühl hast, dann holst du es. Auch das Material ist nicht unentscheidend, das kann so ein Verkäufer besser erklären…

Ich erkläre ihr noch einige Details. Wir sitzen immernoch auf dem Kamm und genießen die Aussicht.

Ich kenne eure Ladenöffnungszeiten nicht, aber wenn du heute noch so einen Zauberstab haben willst, sollten wir starten.

Wir steigen wieder hinab. Abwärts geht es immer schneller. Unten haben wir Glück und erwischen gerade so den Bus. Da wir beide die örtlichen Sexshops nicht kennen, suchen wir uns eine Telefonzelle und blättern in den gelben Seiten. Wir finden eine handvoll Märkte. Die beiden Märkte in ihrer Nähe schließen wir aus, so nehmen wir den dritten. Mit dem O-Bus fahren wir hin. Ich merke wie sie aufgeregt ist.

Du wirst vermutlich gleich jede Menge Sachen sehen, die dir fremd sind.

Einiges wirst du auch als abartig finden. Schau dir ja nicht die Deckblätter von irgendwelchen DVDs an. Oder auch der Sado-Maso-Bereich. Folge mir am besten und dann suchen wir dir einen aus.

Wir betreten den Sexshop. Ich merke, wie sie große Augen bekommt. Ich schaue mich umher und sehe ein kleines Regal mit vielleicht 25 bis 30 verschiedenen Dildos und Vibratoren.

Ist nicht ein Vibrator besser, wenn der selber aktiv wird?

Das musst du wissen.

Letztendlich ist es eine Maschine, nicht jede Frau mag das. Am Ende ist ein ausgeschalteter Vibrator aber wie ein Dildo.

Es soll doch erst einmal ein Dildo werden, die Vibratoren kosten mehr. In die engere Auswahl sind zwei Zauberstäbe gekommen, der eine blau wie ein Ozean, der andere im Feuerrot. Ich schaue noch einmal prüfend auf die Materialen und habe bei beiden keine Bedenken.

Kann man eigentlich den auch probieren.

„, fragt sie leicht naiv.

Nein„, lache ich zurück, „das ist dann hygienisch ein Problem. Aber man spürt mit der Zeit, was einem daran gefällt und was nicht – beim zweiten schaut man genauer hin…

Sie nimmt den roten und bezahlt ihn. Auf der Rückfahrt zur Wohnung merke ich, wie sie es kaum erwarten kann. Kaum angekommen, packt sie das gute Stück auf ihrem Balkon aus.

Tja, willkommen im Club der Dildobesitzerinnen

Yeah.

Wieviele hast du eigentlich davon?

Im Moment drei. Und einen Vibrator.

Wollen wir ihn gleich ausprobieren?

Gerne, wir sollten vorher nur duschen.

Mel duscht zuerst und ich nutze die Zeit aus, meine E-Mails abzurufen. Viel ist nicht angekommen, dafür aber eine von Gabi. „Hi Steffi. Ich freue mich riesig, wenn es klappt. Wie schon geschrieben, bin ich morgen Abend wieder im Prag.

Ich habe aber aber eine schlechte Nachricht: übermorgen können wir gerne Prag unsicher machen – oder ich dich. Aber in drei Tagen geht meine neue Arbeit los – und dann beginnt die stressige Zeit. Gabi. “ Ich antworte ihr, dass ich sie noch mal besuchen werde und organisiere eine Mitfahrgelegenheit.

Unter der Dusche denke ich etwas über Mel nach. Vor allem über ihre Wandlung. Gestern noch total schüchtern und zurückhaltend – und heute fordert sie mich auf, ihren neuen Dildo mit ihr auszuprobieren.

Gestern hatte sie den ersten lesbischen Sex – und heute verwöhnt sie mich unter freiem Himmel. Ich trockne mich ab, ziehe mir einen Bademantel drüber und gehe wieder in ihr Wohnzimmer. Sie hat den Dildo bereits ausgepackt und studiert den Beipackzettel durch.

Gibt es eigentlich Rituale für den ersten Dildo?„, fragte sie mich interessiert.

Nicht das ich wüsste.

Mel springt auf, geht ins Schlafzimmer und fordert mich förmlich auf, ihr zu folgen.

Sie drückt mir den Dildo in die Hand – und wirft sich aufs Bett.

Ich möchte, dass du ihn bei mir einweihst.

Moment, Mel. So nicht. „, sagte ich mit leicht lachenden Unterton zu ihr.

Ich hole meinen Dildo und gebe ihn. Dann lege ich mich so hin, dass wir die 69er-Position einnehmen. Ich bemerke ihre Verwunderung.

Na, wie du mir, so ich dir…

Ich spüre, wie sie vorsichtig mit dem Dildo sich meiner Muschi nähert, gleichzeitig berühre ich erst einmal ihre Schamlippen.

Bedingt durch ihre Vorfreude ist Mel bereits sehr feucht. Mit dem Dildo rücke ich nach – und schiebe ihn ebenso zwischen den Schamlippen. Dann umkreise ich einmal ihren Kitzler – und dann schiebe ich ihn rein. Mel stöhnt kurz auf und lässt sich gehen. Sie hat mittlerweile meinen Dildo auch bei mir eingeführt, jedoch genoss sie mehr meine Berührungen und vergisst dabei mich. Ich frage mich, ob es erfahrene Lesben schaffen, die Partnerin nur so viel zu stimulieren, wie sie selber stimuliert werden – und damit einen gewissen Zwang ausüben? Aber eigentlich ist es egal, wer von uns zuerst zum Höhepunkt kommt.

Hauptsache, er ist schön!

Ich intensivere meine Bewegungen, spiele mit dem Dildo in ihr, ihren Schamlippen, Kitzler, gelegentlich Brüsten. Ich brauche nicht lange, ehe sie stöhnt. Mittlerweile hat sie die Hände sonstwo – nur nicht in meinem Intimbereich. Und dann gibt es keine Gnade, ich lasse den Dildo im Takt ihrer Atmung rein- und rausgleiten – wenngleich ich versuche durch einen schnelleren Takt auch die Atmung zu beschleunigen. Sie bebt bereits vor mir, nun setze ich meine Zunge noch einmal ein.

Eine Umdrehung ihres Kitzlers reicht aus. Sie kommt.

Und wieder ist es ein ruhiger Orgasmus. Ich sehe, wie ihr Körper vor Anspannung wieder einige Sekunden still steht. Dann durchzieht ein Blitz ihren Körper und sie zittert und bebt. Ich schaue gespannt zu, wie sie die schönen Gefühle regelrecht genießt. ‚Vielleicht ist es auch gar nicht das Ziel, dass Frauen untereinander gleichzeitig kommen. ‚ Mich lässt der Orgasmus zumindest nicht kalt, ich spüre, wie ich noch feuchter werde.

Und ungeduldiger.

Und kaum lässt íhre Welle nach, besinnt sie sich, nun mich zu verwöhnen. Ich spüre den Dildo in mir rein- und rausfahren. Sie ist nun mutiger und geht selbstbewusst mit meinem Gummistab um. Und das spüre ich. Mit den Händen drücke ich mal kurz den Kopf zu meinem Schoss – eine Geste, die sie sofort versteht. Mit ausgestreckter Zunge nähert sie sich meinem Kitzler und umkreist ihn. Ich stöhne auf.

Ich genieße ihre Berührungen. Meine Atmung wird schneller. Sie umkreist schneller meinen Kitzler. Mein Dildo gleitet sehr schnell in mir ein und aus. Das war's. Ich komme. Ich stöhne. Ich zucke. Ich bin etwas lauter als sie. Ich zittere noch.

Wir liegen erschöpft nebeneinander da und entspannen einige Minuten. Mel findet als erste wieder Worte:

Danke. Das war echt lieb gewesen.

Keine Ursache.

Sie erkundigt sich noch nach ein paar Techniken, wie man mit den Zauberstäben umgeht. Wie sprechen auch über Reinigung.

Und du willst wirklich nicht länger bleiben?

Ich will morgen weiter. Da habe ich schon die nächste Couch.

Sie wirkt etwas traurig.

Aber ich würde morgen erst später fahren. So 15:00 Uhr.

Wir beschließen, uns noch mal ins Nachtleben zu stürzen.

Wir takeln uns auf. Wir durchsuchen ihren Kleiderschrank. Und sie hat echt einige schöne Kleider im Schrank. Sie kann sich wie immer nicht entscheiden.

Du hast echt schöne Kleider„, meine ich.

Ja„, lachte sie, „nur Shopping ist immer eine Qual für mich. Es dauert immer eine Ewigkeit, bis ich etwas finde, was auch für meinen Busen geeignet ist. Ja, du kannst echt stolz sein!

Ich halte ein gewagtes Kleid mit tiefem Ausschnitt in der Hand.

Das war mal ein Fehlkauf im Sommerschlussverkehr. Gefiel mir total, nur das Dekolleté sieht total unvorteilhaft bei mir aus. Aber hey, probiere du mal.

Ich schlüpfe in das Kleid und es passt wie angegossen. Der Ausschnitt ist gewagt, aber ich fülle ihn aus. Ich sehe ihren neidischen Blick. Ich nehme sie in die Arme. „Hey, die Natur kann manchmal grauenhaft und gemein sein. Aber hey, du musst dich so akzeptieren, wie du bist.

Das klingt wir ein Mutmachspruch aus dem Lehrbuch – doch mehr fiel mir spontan nicht ein, die Situation zu retten.

Am Abend werde ich mit meinem Ausschnitt sehr häufig angequatscht. Wenn ich von jedem Typen einen Cocktail annehme, so würde ich in einer Ausnüchterungszelle landen. Als wieder ein Typ mich anmacht, ziehe ich Mel zu mir hier her und gebe ihr vor seinen Augen einen leidenschaftlichen Kuss.

Die Blicke der Typen sprechen Bände. Als er merkt, dass wohl nichts zu holen sei, beenden wir den Kuss.

Mel scheint nicht so glücklich zu sein, sie will sich noch nicht outen. Auch wenn ich ihr sage, dass da nichts dabei ist – doch Österreicher können leider auch sehr konservativ drauf sein, meint sie. Wir tanzen durch den Abend und gehen auf jegliche Flirtversuche nicht mehr ein. Kein Mozart, Elektro.

Als die Sonne hinter den Bergen aufgegangen ist, gehen wir zu ihr nach Hause und ohne jegliche Umwege ins Bett.

Ich werde wieder von Mels Berührungen wach. Sie hat wohl die Abfahrtszeit im Kopf und will gerne noch einmal verwöhnt werden. Kein Problem, unsere Dildos liegen bereits griffbereit. Wir begeben uns wieder in den 69er – und schieben sie uns gegenseitig rein. Wie schon bei der Premiere hat sie nach den ersten intensiven Berührungen ihre Hände nicht mehr an meiner Muschi.

Sie genießt meine Berührungen. Und ich brauche nicht lange, bis sie kommt. Es ist wieder ein leiser Orgasmus. Als ihre Atmung wieder ruhiger wird, nehme ich meine Hände von ihrem Dildo weg.

In Windeseile steuern ihre Hände meine an – und führen sie wieder zu meiner Muschi.

Nicht aufhören.

Ich komme ihrem Wunsch nach. Da sie ja noch in Fahrt ist, stöhnt sie auch direkt weiter.

Und sie ist lauter als vorher. Ich merke, wie sie sich richtig gehen lässt und nur die Reibung spürt. In diesem Zustand bleibt sie eine Weile. Sie spornt mich mit ihrem Stöhnen weiter an, noch intensiver zu berühren und zu massieren. Ich deute ihre Laute. Doch ich brauche wesentlich mehr Zeit, bis ich wieder leichte Zuckungen in ihrem Unterleib spüre. Ich mache weiter. Ich stimuliere sie. Ich umkreise ebenso ihren Kitzler und streicheln mit den Fingern ihre Schamlippen.

Der nun kommende Orgasmus bahnt sich lange an. Ich spüre wie sie immer mehr verkrampft. Und doch dabei stöhnt und keucht. Die Zuckungen werden häufiger. Das Atmen heftiger. Ich rieche ihre Geilheit. Ich drehe etwas den Dildo in ihr. Das hat gereicht.

Der Moment der Starre beginnt. Sie ist leise. Ich spüre dabei das Zittern. Sie bricht es. Sie schüttelt sich. Sie stöhnt nun. Sie versucht die Laute zu unterdrücken, doch einige lautere Stöhner entwichen ihr.

Sie bebt richtig. Und der Orgasmus scheint intensiver zu sein. Sie räkelt sich vor mir. Ich kann es nicht lassen, immer noch mal mit der Zunge den Kitzler zu berühren.

Nach einer gefühlten Ewigkeit klingt der Orgasmus ab. Aber sie sagt noch nichts, sie liegt nur da. Ich ziehe ihren Dildo raus.

Ich hätte nie gedacht, dass ich innerhalb so kurzer Zeit zu einem zweiten Orgasmus komme. Ich dachte, das ist immer nur Theorie.

„, sagt sie mir freudestrahlend und wäre wohl am liebsten noch vor Freude in die Luft gesprungen. Ich freue mich mit mir, ihr zu neuen Sexualität verholfen zu haben. Die Freude verpufft allerdings nach einem Blick auf die Uhr. Die Zeit ist fortgeschritten, ich muss mich beeilen. Ich suche meine Sachen zusammen, ich dusche noch einmal. Auch in Mel kann ich mittlerweile spüren, dass sie nun traurig ist. Nicht nur wegen dem Abschied – auch weil sie mich nun nicht mehr liebkosen kann.

Ich hatte dir gerne noch ein Abschiedsgeschenk gemacht„, sagt sie traurig.

Als ich meine Sachen packe, legt sie mir das Kleid vom Vorabend hin.

Ich glaube, du kannst damit echt mehr anfangen als ich.

Sie bringt mich noch zum Treffpunkt meiner Mitfahrgelegenheit. Wir tauschen noch unsere Telefonnummern und E-Mail-Adressen aus – falls es sie mal nach Hamburg verschlägt oder sie Fragen zum Dildo hat.

Sie bedankt sich bei mir unheimlich oft, dass ich ihren Horizont erweitert habe.

Du, das meiste habe ich aber mit dir gelernt„, antworte ich.

Am Treffpunkt steht bereits Mitfahrgelegenheit sowie die anderen beiden Mitfahrer. Der Fahrer verstaut den Koffer. Ich umarme sie noch einmal zum Abschied, während sie mir ins Ohr flüstert:

Ich würde dich gerne wiedersehen!

Vielen Dank an alle Ideengeber und Korrekturleser! Ihr seid die besten!.

Keine Kommentare vorhanden


Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*