Das fuchsrote Futhaar 02

Wie ich in der Früh meine Augen aufmach, seh ich unten im Nachtkastl mein rotn Pullover liegen. Ah!! Bin ich vielleicht ein Trottel!

Gestern in der Nacht hab ich glaubt, a Pullifaser unter mein Polster is a rotes Futhaar von aner andern. I hab den Andi verdächtigt, er is a Hurenbeidl, aber derweil bin i selber a Sau. Wie sagn die Franzosen? Honi…. honi…egal…. irgendwas mit Honig.

Was is los mit mir? Was ist in den letzten zwei Tagen mit mir passiert? Fühl mich dreckig.

Ich bin von der Josefine wieder zur Pepi geworden. Scheißleben. Nach oben is es immer zäh und owe gehts immer ruckizucki.

Schon die Lehrer in der Schul ham immer zu mir gesagt: Josefine, aus dir wird nix!

Und jetzt? Da hatt ich den wundervollsten Andi der Welt neben mir in meinem Bett und ich geh huren….

Ich seh, dass er einen halbweichn Morgensteifn hat und leg meine rechte Wange drauf.

Andi, oh mein Andi, wirst du mir verzeihn?

Ich tunk ein bisserl ein und denk im Halbschlaf über mein Leben nach…. Aus sein Nudelaug sickert a Bonjourtropferl.

Ich geh ins Badezimmer. Ah, da is ja das Parfum, das mir der Andi gekauft hat. Ein Engerl. Uje…wie schaut denn mei Wangen im Spiegel aus…. Der Abdruck von seinem Schwanz geht quer über mein Gsicht. Hätt ich mich doch nicht drauflegn solln.

Ich reib ein bisserl , aber es nutzt nichts. Naja, da wird schon wieder langsam von allein weggehn.

Jetzt wird der Andi auch langsam wach. Ich versuch alles zu vergessen. Morgenbussi, Bussi, Bussi. Und runter in den Frühstückssaal. „Salon“…sagn die lustign Franzosen dazu… aber wenn ich das Wort Salon hör, fallen mir nur die Schwanzmassagesalons in Wien ein.

Unten beim Buffet hol ich erst Marmelad und ein Riesenkipferl fürn Andi und stells auf einen Tisch.

Dann holn wir uns zusammen einen Cafe. Ach, unser Leben ist doch herrlich, wenn mans genau betrachtet!

Wie wir wieder zu unserm Tisch kommen, sitzt da eine und beißt grad vom Andi sein Kipferl , das ich reserviert hab, a Spitzerl ab.

„San Sie deppat?“ Das versteht sie natürlich nicht, aber meinen Gesichtsausdruck – den versteht sie.

Sie sagt: „Oh, sorry…ist das Ihr Tisch?“ Und dann… sie“ is so confused this morning“….

entschuldigt sich hundert mal. Da merk ich erst, das is ja die, die im Schloß meinen Rammelhasn gspielt hat, die mit die langen roten Haar…. Die hat sie jetzt hochgsteckt und schaut so eigentlich ganz brav aus.

Auch sie erkennt mich jetzt und ruft:“Oh, its you! Ich auch habe eine room in diese Hotel!“ Aber schon kommt der Andi. Oje…der darf ja ned wissn , dass wir uns kennen. Ich sag schnell zu ihr.

„You dont know me!“

Andi steht neben mir und hat plötzlich a paradeisrotes Gsicht. Der hat sich vielleicht geärgert, dass die sein Kipferl isst.

„Your croissant…oh, sorry..I`m Helen. „

Sie druckt Andi die Hand und schaut ihm in die Augen. Der wird noch mehr rot…jaja, ich weiß Rothaarige gfalln ihm gut. Ich muß aufpassen, jetzt ist es ja vorbei mit den Herumsstochern in fremden Gärten.

Aber auch ich muß schaun, dass ich mir bis zu unsrer Heirat eine andere Geldeinnahme schaff, denn Ehefrau und Hur, das geht nicht zusamm. Wenn der Andi wüßt!

Oft denkt man brav und ordentlich dahin und dann ist nach einer Viertelstund alles wieder anders. Die guten Vorsätz dahin und das Zwetschgerl juckt wieder wie wahnsinnig.

Es is nicht nur das Geld, das wir ja so notwenig brauchen.

Wie soll ich je ohne der Aufregung existieren, jeden Tag andere Schwanzerln in meine drei Löcher zu haben? Die gestrigen Adelsnudeln sind auf einmal wieder vor meinem geistigen Aug. Das angespritzt , angespuckt werden…ja sogar die Hiebe…das war alles wie ein Bad im Himmel der Wollust.

Ich schau Helen an. Sie ist wirklich eine fesche Schlampe. Von der Seite her gesehn hat sie einen winzigen Höcker am Nasenrücken, der gibt ihr was schön Verruchtes.

Wir frühstücken zusammen, geheim hab ich ihr zugezwinkert, um ihr noch einmal klarzumachen, dass sie nix über unser gemeinsames Abenteuer im Schloss andeuten soll. Aber das ist in unserem Milieu ohnehin üblich: Schweige wie ein Grab!

Wir sitzen irgendwie verklemmt da. Andi ist inzwischen so rot wie Helens Haare und schlürft mit seltsamer Andacht seinen Kaffee.

Wir probieren uns zu unterhalten. Aber verständlich reden kann Helen leider nicht.

Ein wildes Gemisch aus Deutsch und English. Wenn du dich nicht konzentrierst und alle Ganglien beim Zuhören einschaltest , dann stehst du daneben.

Sie beginnt zu schnattern:“ My Papa ist Friseur in Chikago und sehr gut mit Rasiermesser…. „

Ich hör gar nicht mehr zu, denn ehrlich, wer hört einem geilen Pupperl überhaupt zu? Sogar ich erwisch mich, dass ich mir während ihrm blabla vorstell, wie ich in ihrem unrasierten Futbusch ihre zarten Lapperln such…mit meiner Zungen…..

Sie hört ned auf zu plappern.

Ihr erster Freund war von der deutschen Community in Chikago……aus Weimar, von dem hat sie halbwegs Deutsch gelernt. Aber seine Freunde haben sie immer gehänselt…. grauslich gemobbt, weil ihr Deutsch so verdreht war. „Esperanta“ haben sie die Helen verspottet. Haha, die Armen, jetzt in Nizza bin aber anscheinend ich ihr momentanes Opfer.

Stolz schwenkt Helen ihr winziges Taschenwörterbuch: „Aber langsam es wird better und better!“

Wir lachen, denn beim Wort „better“ denken wir jetzt beide natürlich ans Bett.

Woran Andi jetzt denkt? Wahrscheinlich malt er sich in seiner Phantasie aus, wie er ihr seinen Motschka ins Haar spritzt…ich kenn ihn ja. Aber wirklich anstechen traut er sich eh nicht, er ist ja Gottseidankein bisserl zu feig und außerdem hat er mich zu gern. Ich stell mir vor, wie die beiden in unserm Hotelzimmer pudern, während ich nicht da bin…irgendwie geilt mich das irrsinnig auf. Ich spür, wie mein Zwetschgerl ein bisserl ins Hoserl weint.

Wir verabschieden uns, sie marschiert wieder auf ihr Zimmer und ich geh mit Andi spazieren. Der Vormittag ist eine Qual. Unbeschreiblich, ich halts kaum aus, am liebsten würd ich mich sofort auf die Straße legen und jeden, der mich pudern will, noch einen Hunderter fürs Anspritzen draufzahlen.

Dann das Mittagessen in einem tollen Steakhaus…ich lad ein, denn ich hab ja jetzt das notwendige Kleingeld….. Aber statt den argentinischen Steaks seh ich nur dauernd französiches Schwanzfleisch in meiner Phantasie.

„Du bist heut so unkonzentriert!“ sagt der Andi.

Nach dem Essen renn ich fast zur Agentur, so brennts mir schon zwischen die Haxn. Und da bin ich schon drinnen. Aber so ein Malheur, die Agenturchefin hat momentan nix.

Sie klickt in ihrem Computer herum: „Aber nächstes Wochende…da gibts dann eine kleine Kreuzfahrt…. die Kunden haben sich so lobend über Sie geäußert…man will Sie unbedingt dabei haben…2 Tage auf dem Schiff…8000 Euro….

na, ist das was?“

„Zwei Tage kann ich mich von meinem Verlobten nicht wegschleichen. Was wird der denn denken?“

„Na denken Sie sich doch eine Gschicht aus…. Schwerkranke Tante im Ausland oder so…Sie haben doch Phantasie!“

Ich sage zu – irgendwas wird mir sicher noch einfallen. Ich verabschiede mich.

Draußen brennt die Nizzasonne richtig runter, dabei ist schon Oktober! Kassiert hab ich grad wieder 4000! Eigentlich müßt ich jetzt Luftsprünge machen, aber meine Geilheit ist in der Zwischenzeit nicht kleiner geworden.

Im Gegenteil.

Wie ich zurückkomm, seh ich Andi mit einem Pärchen im Gartencafe des Hotels sitzen. Es ist tatsächlich sein Verleger Helge, der mit seiner Frau gekommen ist. Die beiden sind etwa 50 und passen gut zusammen: ihre Duteln sind so groß wie sein Bierbauch – nur doppelt. Die zwei haben vorhin in unserem Hotel auch ein Zimmer genommen, im selben Stock wie Andi und ich.

Helge begrüßt mich: „Wir haben in Hamburg ein schreckliches Wetter.

Und da sitzt ein hungernder Autor in Nizza. Unter der Sonne am Strand! Noch wie Sommer…..Das konnte ich nicht hinnehmen. Wir haben uns ein paar Tage hier frei genommen. Wer weiß, da kann uns dann Andreas schon das fertige Manuskript mitgeben…“

Haha, dachte ich insgeheim…. soweit ich weiß hat Andi noch nicht einmal den ersten Satz noch richtig hingekriegt.

Helge und Andi haben sich in Wien im Cafe Museum beim Schachspielen kennengelernt.

Und jetzt haben sie sich tatsächlich ein kleines Schachbrett organisiert und spielen.

Helge eröffnet den Kampf der Worte: „Na warte, du Schwachmathiker, meine Dame bläst zum Angriff macht gleich deine Bauern kalt!“

„Wer braucht denn noch Bauern. Ich mach deinen König so matt, so matt war der noch nie. „

„Mein König da schluckt jeden Tag Viagra, der steht wie ein Einser. “

„Na, da schau i aber…“ Andi fahrt nachdenklich über den Kopf seiner schwarzen Damenfigur als würde er wichsen.

Sie schaut ja auch ein bisserl aus wie ein Phallus.

Mir ist fad. Sonja, Helges Frau offensichtlich auch. Wir verlassen die Schachnarren.

„Gehn wir bisschen shoppen?“

Keine Angst. Shoppen is für Männer schon sehr langweilig. Umso langweiliger ists , übers shoppen zu erzählen. Also halt ich mich kurz: wir haben eingekauft wie die Blöden. Sonja hat eine schwarze Creditkarte – was immer das bedeuten mag.

Ich hab nur mein Handtaschl, aber da warn immerhin ein paar 1000er drin. Ich hab voll ka Angst, viel Geld in der Handtaschn mitzunehmen. Das hab ich schon als Hur glernt.

Sonja weiß nicht , daß i eine Hur bin. Andi hat mich nämlich als Literaturstudentin vorgestellt. Also wundert sie sich, dass ich beim shoppen auch recht reinhau….. wo doch mein Verlobter ein brotloser Sexgschichtlschreiberling is…..

Als wir zurückkommen, sitzen unsre zwei Männer noch immer im Cafegarten.

Andi hat inzwischen seine 5. Partie verloren. Das baut auf Helge auch keinen Druck auf, damit er ein Buch von Andi macht, denk ich…da muß man früher oder später ein bisserl nachhelfen.

Und schon bald kommt meine Chance.

Wir gehen erst rauf, um die Einkäufe abzuladen, die Männer haben auch schon genug vom Schach und kommen mit. Nachher wolln wir vier am Strand ein Frühabend-Eis essen.

Ich nehm eine Dusche und Andi geht schon vor in die Lobby.

Als es klopft , steht Helge vor meiner Tür. „Der Sonja gehts nicht so gut. Ich glaub das shoppen hat sie zu überanstrengt…“

Still bei mir lach ich…vom shoppen ershoppft…. die Arme! Verwöhnte Tussi! Was soll denn ich sagn, wenn 8 Männer mich petschiern? Und dann noch eine Blasrunde wolln?

Er steht jetzt unschlüssig da.

Ich faß meinen Mut zusammen. „Mit dem Buch von Andi…kann man da was machen?“

„Was soll ich machen…da ist kein Buch…zumindest keines , das nur irgendwie brauchbar ist. Er soll was anständiges Unanständiges schreiben…. nur so wird das was…aber…. ehrlich gesagt, ich seh eigentlich schwarz. Er ist ja ein lieber Kerl. Aber ein wenig Talent sollt man auch haben, wenn man mit Schreiben Geld verdienen will. „

„Vielleicht könnt ich was beisteuern…nur so, dass man das Buch finanzieren kann….

ohne , daß Andi was davon erfahrt, mein ich. „

Er schaut mich total baff an. Wir stehn noch immer in der Tür. Ich denk mir…was kostet denn so ein blödes Buch überhaupt? Das Papier und das Draufdrucken, das ist heutzutag ja schon fast gratis. Dann muß mans nur noch verteilen. Bisserl Werbung… Vielleicht könnt ich heimlich mit ein paar Tausendern nachhelfen, dass sich Helge einen Ruck gibt.

Ich seh an seinem Gesicht, dass er versucht, meine Gedanken zu erraten.

Aber auf die Idee, dass ich wirklich ordentlich bei Kasse bin, auf die kommt er eh nie. Er denkt: sie will im helfen…paaah, die paar Groschen , die sie hat……

Er sagt: „Darf ich kurz rein?“ Und schon ist er im Zimmer und schließt die Tür hinter sich. Aha, ein solcher ist er also!

„Geld ist nicht alles in der Welt!“ Er schaut mich an, als würd er mich auffressen wolln.

Wir sagn nix. Manchmal gibts komische Situationen. Er glaubt natürlich, dass ich ein ganz normales Mädl bin. Hat keinen blassen Schimmer, dass es mir nix ausmachen tät, wenn ich mich einfach hinknie und ihm einen blas. Spar ich mir mein hartverdientes Geld.

Wir stehn noch immer steif da wie zwei Gymnasiasten.

Er stottert ein Kompliment: „Also ich möcht nicht, dass Sie mich falsch verstehn, aber Sonja, meine Frau ist doch…bei der ist alles…..größer…und bei Ihnen gnädiges Fräulein…..sie sind so zart und einen Liebreiz haben Sie…das hab ich überhaupt noch nicht gesehn…“

Ich muß jetzt auf mich aufpassen, dass ich nicht so sehr die Hur in mir zeig, schließlich soll er ja dann das Erlebnis ham, von Andi seiner unschuldigen Verlobten blasn worden sein.

So richtige Schuldgefühle soll er kriegen. Das kann er dann mit an Buch vom Andi wieder gutmachen.

„Sie sind mir auch gar nicht unsympathisch…sogar sympathisch. Aber so eine….. bin ich nicht. „

Helge zuckt zurück. Ich nach vor. „Es geht mir natürlich sehr um Andi…das mit dem Buch muß funktionieren! Unsere Zukunft steht am Spiel. Ich bin ratlos…ich weiß nimmer was ich tun soll…. “ Ich zuck weinerlich mit meinen Schultern.

Helge schnauft. Er ist sich nicht ganz sicher, was da eigentlich vorgeht. Aber das Hirn vom Mann ist bei Geilheit unbrauchbar. „Ich tu nichts, was Ihnen nicht recht ist. „

Er meint damit, er is heiß mich zu pudern. Also stoß ich ihn wieder sanft weg. Mahnend. „Ich glaub, wir sind jetzt schon zu weit gegangen…“

“ Keine Sorge, ich will da nicht in Sie dringen.

Man muß ja nicht gleich die totale, stärkste From des S…..S…wie soll ich sagen…man kann das ganze ja auch soft…. ist manchmal viel schöner. „

Er meint wahrscheinlich, blasen tuts auch…wär ihm sogar lieber.

Ich leg ihm meine Rechte ganz, ganz zart aufs Hemd, drunter grummelt sein Bierbauch.

„Herzerl pumpert?“

„Ja,“ krächzt er.

Gemeint mit Herzerl haben wir beide sein Zumpferl…eh klar.

Und schon bin ich an Kopf kleiner als er. Jetzt zieht Helge wieder zurück.

Ich geb das Stichwort of no return: „Ich bin heiß! „.

..Moment, ich hab mir mein …gar nicht gewaschen…“

„Das könn ma ja nachholn,“ sag ich und zieh ihn am Hosentürl ins Badezimmer. Dort wird ausgepackt , die Vorhaut zruckgeschoben und der Zumpf unter die kalte Wasserleitung gehalten.

„Ahhh…aufhööörn……kaaaalt!“ schreit er.

„Na, sinds ned so empfindlich! Heißes Wasser is no unangenehmer. “

„So ein Abenteuer, das macht Ihnen offensichtlich Spass…ich kenn Sie ja gar nicht mehr…die Liebliche, Zurückhaltende…und plötzlich so wollüstig…“

Ich zieh die Bremse und lass seinen Zumpf aus. „Wolln Sie sagen, ich bin eine Hur?“

Er tut das einzig richtige in der verfahrenen Situation und man merkt jetzt , dass er ein Mann von Welt ist.

Er beugt sich zu mir runter und küsst mich. Zärtlich. Ich tu so, als ob ich nervös bin und beiß ihm in die Unterlippn. Das kalte Wasser rinnt ihm in die Hose rein.

Ich mach auch das einzig richtige in meiner Situation. Ich stülp meine Lippen um seine Eichel und fang zum wichsen an. „Ich will einmal im Leben ordentlich geil sein. Einmal! Ich will dich schmecken! Spritz mir gleich alles in den Mund!“

Er fangt plötzlich wie ein Irrer zu wimmern an und da weiß ich: Andis Buch ist fix.

Anscheindend machts Helge Riesenspass. Mein versiertes technisches Handwerkzeug macht sich bezahlt.

Ich denk ans argentinische Steak vom Mittag. Es ist lustig, sein Fleisch vom weichen raw zum well done zum blasen. Die Männer ham ja gar keine Ahnung, was es für ein Genuss ist, wenn man so einen gehärteten Stengel zwischen die Lippen hat. Und dabei an einer großen seidigen Eichel lutschen kann.

Seine Eier verkriechen sich scnon unterm Betonrohr.

Kribbelkrabbel gehen meine Finger am Damm spaziern. Er fangt zum blöken an und reißt an meinen Haaren.

Es geht irrsinnig schnell…. in einer guten Minute ist der schleimige Motschka da.

Ich trink einfach…aber das kann man nicht so einfach wie Milch runterschlucken. Das pickt irgendwie am Gaumen und man braucht unbedingt einen Schnaps oder wenigstens Wasser zum runterspülen. Ich will grade zum Wasserhahn, um einen Schluck zu nehmen – da klopfts aufgeregt an der Tür.

Sonjas Stimme fleht: „Helge, bist du da drin? Kann ich reinkommen?Ich kann meine Kopfschmerztabletten nicht finden…wo sind die?“

Oh du heilige Scheiße, jetzt geht wirklich die Hotelzimmertür auf, anscheinend hat Helge sie nicht richtig zugedrückt, der Schlampadatsch.

Ich tret schnell aus dem Badezimmer und Helge versteckt sich hinter der Badezimmertür. Ich schau Sonja harmlos an und sag mit halbvollen Mund: „Der Helge ist schon unten in der Lobby! Ich komm gleich nach…“

Dabei rinnt mir die Milch aus den Mundwinkeln, eh klar.

Die Sonja schaut mich erschrocken an und sagt dann: „Oh, entschuldige, wollt dich beim Zähneputzen nicht störn. „

Der Helge hat sich dann schnell seine nasse Hosen raufgezogen und ist , nachdem die Sonja weg war in Windeseile die Lobby runter.

Das gemeinsame Eisessen war lustig. Beim Schlecken vom Erdbeereis hab ich absichtlich meine Lippen zu einem großen O gemacht und den Eisgupf wie eine Eichel verzärtelt.

Dabei hab ich den Helge natürlich von der Seite immer bedeutungsvoll in die Augen geschaut…. na, der hat vielleicht geschwitzt! Mir ist aufgfallen, dass mir sein Tschuri fast besser geschmeckt hat , als das Erdbeereis.

Mein Zustand wir wackliger…….. Bin ich sexkrank?

Plötzlich sagt der Andi: „So jetzt spiel ich mit dem Helge noch eine Revanche im Schach …“

Ich seh meine Chance, irgendwo in Nizza allein auf Aufriss zu gehen und vielleicht was Dreckiges zu erleben.

:“Ja geh nur, ich bummel ein bisserl!“

Der Andi mit seinem schönen Schwanz, der is ja lieb. Aber ich bin ausgehungert nach was richtig dreckigem…In meiner Fut lodert es wie in der Hölle. Die Leut müssen denken, ich hab mich angepischt, wie auf Stelzen stolper ich daher. Was tun? Vielleicht in eine Disco und einen jungen Tutter vernascht?

Aber es ist erst 6 Uhr…um diese Zeit ist noch keine Disco offen.

Irgendwann während meines ziellosen Laufens komm ich dann in der Nähe des Bahnhofs in ein seltsames Viertel. Ich seh ein ziemlich verlottertes Lokal mit einem seltsamen Ladenschild in rosa und gelben Buchstaben: MONSIEUR PEEP.

Die Fassade ist giftig grünblau angestrichen. Der Anstrich blättert bereits da und dort runter. In einem rot umrahmten Schaukasten hängen Dutzende verblasste Fotos von leichtgeschürzten Mädchen.

Ein Mann geht rein, dann ein weiterer.

Schaun mich alle zwei komisch an, ich tu, als würd ich die Fotos studiern. Da geht die Tür auf und ein bärtiger, dicker Franzose entdeckt mich. Er trägt eine scheußlich hellblauen Anzug mit kasperlroter Krawatte…alles so geschmacklos wie die Fassade. Er stubbst die Asche von seiner Zigarre auf den Gehsteig und grinst: Er redet wie ein Schwall auf mich ein…. ich versteh immer nur Mademoiselle…..Mademoiselle…

Er heißt Francois und ist der Chef des „Monsieur Peep“.

Schließlich zieht er mich rein. Ein riesiger Raum, halbdunkel, es miachtelt. Die abgestandene Luft ist ein Gemisch aus kaltem Rauch, Parfum, Männerschweiß und noch so manchen Sachen…

Rechts sind 8, 9 Kaffeehaustischchen mit je einem Mann, Mädchen mit kurzem Schottenmusterrock und weißem T-shirt gehen auf und ab, servieren Kaffee und Pernod. Die Männer, hauptsächlich Strassenarbeiter nach dem Dienst, greifen den Kellnerinnen mit ihren teerigen Fingern grob untern Rock und schnüffeln dann an ihrer Hand.

Einfaches Konzept, denn unterm Rock ist kein Hoserl.

Llnks eine Reihe von Türen, die ziemlich oft auf und zuklappen, ein reges Kommen und Gehen.

Der Chef zeigt mir die Kabinen hinter den Türen mit theatralischen Gesten. Da ist eine Glasscheibe, ein Münzschlitz, ein Loch und ein Papierkorb, randvoll mit zerwutzelten Papiertaschentüchern. Es riecht nach Motschka und ich spür eine irre Geilheit von unten in mir aufsteign.

Francois will mir mit Gesten das genaue Prozedere in einer Kabine erklären, aber ich winke ab…bin ja nicht von gestern.

Diese Peepshow hat keine Drehscheibe, wo sich die Mädels wie alte Tortenstücke in der Mitte drehen und fad ihre Muschis rubbeln. Nein, diese Peepshow hier kommt den Kunden echt kundenfreundlich entgegen.
Insgesamt gibt es drei Sorten von Kabinen…die billigste hat keine Glasscheibe, nur eine Wand mit Loch.

Die Mittelklasse hat Glasscheibe, aber von der anderen Seite kann man nicht sehen, wer in der Kabine ist. Die Luxusklasse hat eine normale Fensterglasscheibe.

Jetzt zeigt mir Francois auch die andere Seite…. da knien sieben eifrig wichsende und blasende Mädchen ohne Trennwand nebeneinander auf Kissen, am letzten Loch blast die Ehefrau von Francois…. Schönheit ist sie keine….

Ein Mann nach dem andern schiebt seine Nudel durch das Kabinenloch.

Ein Zwanziger ums Röhrl gewickelt heißt Wichsen, ein Fünfziger heißt Blasen. Der Francois erklärt in einfachem English, in französischen Lokalen ist Pudern für Geld verboten, aber wichsen und blasen ist ja eigentlich kein Sex- also erlaubt. Er jedenfalls sieht das so. Punkt.

Francois geht mit mir in ein Hinterzimmer. Nach drei Pernods und ein bisserl Eierkraulen sind wir handelseins. Zahlen tut er mir nix. Null. Ich ihm auch nix. Er kassiert nur alle Münzen.

Ich muß mir selber mit wichsen und blasen mein Geld verdienen.

Dieses Drecklokal ist für meinen momentanen Zustand perfekt. Genau solche Situationen bringen meine Muschi zum rinnen.

Zum Aufwärmen teilt mich Francois zum Kellenrinnendienst ein und gibt mir eine „Uniform“: Rock und T-shirt scheinen zumindest frisch gewaschen…die Männer an den Tischen sind es weniger. Wie wird das dann erst beim blasen sein?

Egal….

ich geb mich erst einmal voll dem Befingern unterm Rockerl hin und krieg fast Heimweh.

Das ganze erinnert mich an meine Wiener Sommerzeit mit Linnerl, als ich mit ihr im Riesenradl Touristengruppen abgezockt habe. Wir haben uns immer eine Tageskarte gekauft und sind im Riesenrad den ganzen lieben Tag rundherum gefahren, haben uns die Hoserln ausgezogen und uns ausgreifen lassen. Ein chinesischer Daumen in der Feige mit gleichzeitigem Blick auf den Stephansturm….

das hat schon was!

Hier war die Umgebung nüchterner. Knarrender Holzboden und Lampen mit Spinnweben. Aber auch Schloss, Jacht oder Bentley…diese sind doch nur dazu da, um Weiber fürs Ficken anzulocken. Es geht offensichtlich auch einfacher!

Die Männer knotzen alle nur still an ihren Tischen und grapschen uns Mädchen, sie es sogar ein Generaldirektor bei seiner Sekretärin nicht machen dürft. Mit jedem Fingerkontakt wird mein Zwetschgerl saftiger. Bald halt ichs nicht mehr aus und lauf nach hinten in die Servicepersonalzone.

Ich knie mich gleich an einen freien Platz vor einem Kabinenloch und schon gehts los. Das erste ist eine gar nicht so stinkige Nudel mit einem Fünfziger rundherum. Der Nudelmann schaut mich durch die Glasscheibe gierig an. Meine Fut ist patschnass und tropft schon, ich muß mir unbedingt ein Taschentuch auf das Sitzkissen legen!

Ich spuck auf die Saunudel drauf und reib ein bisserl …nur zur Säuberung.

Dann startet schon mein Blasservice. Der Kerl weiß ja gar nicht , dass er da auf der andern Seite eine Edelhure vor sich hat…um einen Fünfziger…Ich, die am Wochenende auf einer Jacht die feine Gesellschaft aufmisch.

Nicht um einen Fünfziger, sondern um 8000 Euronen!

Während des Blasens rechne ich meinen Stundenlohn nach… auf der Jacht 8000 für 48 Stunden rundum die Uhr …das heißt also , ich muß hier alle 15 minuten einen Blasen…4 mal 50 ist 200 Euro mal 48…sind 9600….

also minus 1600 hab ich damit eine Pause von insgesamt 8 Stunden…das macht nach jeweils 2 Stunden……“

Mein Nudelmann spritzt in mich fast gleich in den Magen hinein, ich denk mir…will er unten mein Muschifeuer auslöschen?

Ich geh nach hinten meinen Mund ausspülen.

Dort gibts noch eine kleine, halb zerbrochene Waschmuschel, da waschen sich die netteren Männer vorher die Rübe. Links und rechts von der Waschgelegenheit ist noch je ein Zimmer.

Das eine ist das Zimmer von Francois, das andere? Die Tür steht einen Spalt offen, aber was ich da seh, entspricht nie und nimmer französischen Gesetznormen! Wie hat Francois noch erklärt? Handjob, blowjob okay. Fuck no!

Erst hör ich nur das Geräusch, als ob man eine Luftmatratze aufblast. Zwischendurch ein Quieken. Ich guck und ich schau erst nur auf einen Riesenmännerarsch. Dann seh ich auch eine Feige, die einen pumpenden Schwanz mit wulstigen Lippen umschließt.

Plötzlich erkenn ich Schwanz- und Feigenbesitzer…. es sind Helge und Helen!

Verdattert geh ich raus…moment einmal…der Kerl spielt doch grade mit Andi Schach! Das heißt…. Aber ich beruhig mich sofort: mein treuer Andi würd mich nie hintergehn.

Ich knie mich auf ein freies Kissen. Vor mir hör ich das Klicken des Münzeinwurfs, aber es ist eine Kabine mit nur einseitger Sicht, ich kenne also mein Gegenüber nicht.

Jetzt taucht die Nudel auf. Wie in Trance beginne ich zu saugen. Ah, toll …eine perfekt gewaschene Nudel. Und eigentlich auch formschön, fast so schön wie die vom Andi. Ahhh, lustig….. dieses kleine Muttermal am Sackerl……erinnert mich an…..an….

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