Debbie 01

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Debbie

Vorwort des Autors: Diese Geschichte soll eine längere werden. Für alle, die einen steilen Einstieg bevorzugen – bitte habt Geduld!

1. Einleitung

Der Tag war wieder einmal grau und spiegelte in seiner ganzen Trostlosigkeit denn doch nur die Stimmung von Debbie wieder. Der Regen rauschte in Strömen hernieder und hätte diesen Junitag auch im späten November stattfinden lassen können.

Wehmütig dachte Debbie an die kurz hinter ihr liegende Zeit, ein aufregendes Kapitel ihres erst 25 Jahre währenden jungen Lebens, welches doch so schnell und so enttäuschend ein Ende gefunden hatte.

Sie war kein Kind von Traurigkeit, mochte Menschen und Gesellschaft und verstand es denn doch nicht, einen Partner länger an sich zu binden. Sie hatte Jürgen auf einer Mode-Messe in Düsseldorf kennen gelernt, zu der sie ein Job als Standbetreuerin eines Kurzwarenherstellers geführt hatte. Schon bei der ersten Begegnung funkte es bei ihr. Sie nahm die Präsenz des gut aussehenden, wortgewandten und charmanten Mannes mit einer steigenden Erregung und eines spürbaren sehnsüchtigen Ziehens zwischen ihren Beinen wahr.

Zu sagen, wer nun wen verführt hätte, wäre einem unbefangenen Beobachter schwer gefallen. Die beiden fuhren schlicht aufeinander ab und die Messezeit verging wie im Fluge in einem erotischen Rausch. Ohne Frage war die Zeit befriedigend für die beiden, keine Gelegenheit blieb ungenutzt ein paar Zärtlichkeiten auszutauschen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen durften, auch einander stürmisch zu begrabschen oder auch schnell und heftig zur Sache zu kommen. Sie hatten es auf dem Klo getrieben – ein heftiges Intermezzo -, mehrfach in einem Tagungsbüro – ein gefährliches Unterfangen mit hohem Entdeckungsrisiko -, im Auto – ein eher sehr beengtes Intermezzo, welches auch noch eine Sitzreinigung erforderlich werden ließ -, ja sogar bei bestem Wetter auf der Aussichtsplattform des Messeturms – ein sehr luftiges Vergnügen mit hochgeschobenem Rock und gerade mal geöffnetem Hosenstall von Jürgen -, und natürlich ausgiebig in den Hotelzimmern.

Wenn es stimmt, das die durchschnittliche Hotelmatratze neben vielen anderen Körperflüssigkeiten mehr als einen Liter Samenflüssigkeit in ihrer normalen Nutzungszeit aufnehmen muss, hatten sie die Lebensdauer ihrer Matratzen gerade erheblich eingekürzt. Debbie fühlte sich irgendwie wund an, überall an ihrem Körper spürte sie noch immer die fordernden Hände von Jürgen, der es in der Erregung liebte, sie hart heran zu nehmen – und auch sie hatte dieses wilde Liebesspiel genossen.

Doch die Messe war nun vorüber, sie wieder ohne Job und Jürgen hatte ihr am letzten Abend, ausgerechnet während sie gerade vor ihm kniete, sich hemmungslos mit ihren Händen, ihren geschickten Lippen und ihrem tiefen Rachen seiner Stange bis zur Wurzel angenommen hatte, und er sich gerade kraftvoll in ihren Mund ergoss, grunzend und stöhnend eröffnet, verheiratet zu sein – und das auch noch glücklich.

Sie hatte sich an seinem Samen vor Schreck verschluckt, Tränen schossen ihr in die Augen und hustend hatte sie ihn umgehend vor die Tür gesetzt. Sein Betteln um einen schönen zärtlichen Abschiedsfick war vergeblich.

Debbie war enttäuscht; warum auch immer, sie hatte sich in den Kerl verliebt und irgendwie geglaubt, dass sie nach der Messe so etwas wie eine gemeinsame Zukunft haben würden. Doch der Anfang und das Ende dieser heftigen Beziehung waren steil und auch irgendwie unvermeidlich gewesen.

Wieder einmal ein Mann, mit dem es nicht geklappt hatte, eine haltbare Beziehung aufzubauen. Aber schön war es dennoch gewesen.

Debbie war weder unintelligent noch unattraktiv. Nach dem Abitur hatte sie begonnen Kunst zu studieren, fand das Studium aber denn doch nicht passend, war ein paar Semester auf Betriebswirtschaft umgesattelt, hatte einige Gastvorlesungen in Psychologie besucht, um dann seit einem Jahr auf Gelegenheitsjobs auszuweichen. So recht hatte sie noch nicht entdeckt, wo ihre Berufung liegen könnte.

Sie war weder besonders groß oder klein noch besonders schlank zu nennen, auch wenn sie ohne entwürdigende Bemerkungen ernten zu müssen ohne weiteres die bauchfrei Mode mitmachen konnte. Ihre recht füllige aber stramme Brust passte gut zu dem breiten Becken und der eben noch schlanken Taille. Ihr halblanges blondes Haar modifizierte sie gern einmal zu ausgefallenen Frisuren, trug es aber die meiste Zeit als Pferdeschwanz oder zu Zöpfen gedreht. Sie hatte ein ebenmäßiges Gesicht mit wachen, blauen Augen, vollen Lippen und einer Perlenreihe gesunder Zähne.

Statt der Brille bevorzugte sie meistens Kontaktlinsen, zumal sie auch farblich verschiedene besaß und sich so bei ihren „Zügen um die Ecke“ nach Bedarf unterschiedlich aufzustylen wusste. Bezogen auf ihre Kleidung war sie nicht besonders anspruchsvoll, Natürlich ging sie mit der Mode, war aber kein ausgefallenes Modepüppchen, eher darauf bedacht, sich in der Kleidung zwar gut zu präsentieren aber vor allem zugleich wohl zu fühlen. Doch die meisten Männer hätten ihr sofort bescheinigt, dass sie sich zu kleiden wisse und über einen guten Geschmack verfüge.

Ebenso so unentschlossen, wie sie sich ihrer Berufswahl gegenüber zeigte, war sie Männern gegenüber. Debbie hatte irgendwie noch keine konkreten Vorstelllungen darüber, wie der Mann beschaffen sein musste, mit dem sie sich dauerhaft binden wollte. Sie stand dem auch irgendwie ambivalent gegenüber. Da war einerseits eine Sehnsucht nach einer festen Beziehung, andererseits hatte sie aber auch wieder keine Lust, sich nur einem hinzuwenden, der Markt war noch viel zu interessant und groß, als dass sie nicht noch ein wenig weiter herumprobiert hätte.

Ihr sexueller Appetit war ausgeprägt und sie wusste auch irgendwie immer auf ihre Kosten zu kommen. Doch natürlich hatte sie bei dieser Lebenseinstellung auch eine Reihe von Enttäuschungen hinter sich. Nun, Jürgen war letztlich nur eine weitere, sie würde darüber hinwegkommen, auch wenn ihr der Kerl dieses Mal so richtig unter die Haut gegangen war und sie zu einer festeren Bindung bereit gewesen wäre.

Viel wichtiger war nun jedoch, die Finanzierung ihres Lebens wieder in den Angriff zu nehmen und sich um den nächsten Job zu kümmern.

Diese Messebegleitung hatte sie aus der Jobbörse einer Zeitung herausgefischt und das Messeleben hatte ihr auch neben der Erfahrung mit Jürgen eigentlich recht gut gefallen. Sie entschloss sich, in diese Richtung zu suchen. Sie fand eine Kleinanzeige:

„Verein sucht attraktive, ungebundene Frauen für Reisebegleitungen und Vereinsarbeit als Gesundheitsberaterinnen, Sekretärinnen und „Mädchen für Alles“. Sie sollten gesund, Hygiene bewusst, gepflegt, verlässlich, offen, vielseitig interessiert und arm an Tabus sein. Ihre Arbeitszeiten werden ungeregelt und sie jederzeit ad hoc auch für längere Zeit abkömmlich sein müssen.

Eine Dreijahresverpflichtung ist Voraussetzung. Bei Interesse bitte melden unter…“.

Das klang interessant, wenngleich Debbie im Moment auch nicht klar war, was für eine Tätigkeit da ausgeschrieben war. Doch gerade die Bandbreite und die avisierte Reistätigkeit mit den plötzlichen Abrufen hatte durchaus ihren Reiz, das klang danach, die Welt kennen lernen zu dürfen, zumal sie fand, dass alle anderen geforderten Eigenschaften vollständig auf sie zutrafen. Sie beschloss sich unter der angegebenen Chiffre zu bewerben.

2. Der Vertrag

Da saß sie nun in der riesigen Villa in einem Vorort Hamburgs in der so genannten Bibliothek und wartete darauf, mit dem ihr bislang nur telefonisch bekannten Herrn Schneider ins Gespräch zu kommen. Auf ihre Bewerbung hin hatte Herr Schneider mit ihr Kontakt aufgenommen. Den Verein hatte er nur sehr grob skizziert, als eine gemeinsame Einrichtung der norddeutschen Oberschicht, die sich vor allem der entspannenden Gesundheitspflege ihrer Mitglieder und deren Unterstützung bei der Abarbeitung über die normalen Büroverpflichtungen hinausgehender Aufgaben verschieben hätte.

Die erste Hürde hätte sie genommen, erläuterte Herr Schneider, denn das Gespräch mit ihr zeige, dass sie keine dummem Frau wäre, ein gewisses Niveau an Bildung und Ausdrucksform sei fraglos Voraussetzung für eine gemeinsame vertragliche Bindung, insbesondere hinsichtlich der Reisebegleitungen. Näheres wollte er in einem persönlichen Gespräch erläutern, doch zuvor sollte sie einen Lebenslauf und einige Fotos von sich einsenden, damit man sich ein Bild von ihr machen könne.

Sie hatte einige unverfängliche Fotos herausgesucht und wie gefordert mit dem Lebenslauf übersandt.

In einem weiteren Telefongespräch hatte sich Herr Schneider für heute, 18:00 Uhr, mit ihr im Vereinshaus verabredet.

Sie war mit ihrem kleinen Ford Ka Cabriolet angereist. Mit „Vereinshaus“ hatte sie bislang irgendwie mäßig große Zweckbauten assoziiert, doch dieses Gebäude nötigte ihr nun wirklich Respekt ab. Ein riesiges Herrschaftshaus, welches in den Ausmaßen der Musikhalle kaum nachstand, gelegen auf einem parkähnlichen Grundstück mit uraltem Baumbestand, wartet auf sie. Allein die Zufahrt von der Straße über eine regelrechte kleine Allee machte Spaß; vor dem von Säulen getragenen Haupteingang – wohl besser Hauptportal zu nennen – war Platz für wenigsten 30 Fahrzeuge, ohne dass ein solcher Parkplatz das Grundstück im mindestens beengt hätte.

Die Außenanlage war hervorragend gepflegt, so wie das ganze Haus diesen Eindruck vermittelte. In dem freundlichen Licht dieses strahlenden Sommertages wirkte diese Anlage hochherrschaftlich und Debbie begann einigermaßen freudig überrascht zu hoffen, hier arbeiten zu dürfen.

Ihr Kommen wurde erwartet, eine junge Frau in einer altenglisch wirkenden Hausmädchentracht geleitet sie in die Bibliothek, wo sie warten sollte, bis Herr Schneider für sie Zeit hätte. Nun, sie war zehn Minuten zu früh, hatte sie den Weg doch nicht so genau kalkulieren können.

Im Innern des Hauses herrschte eine vornehme Ruhe und die Hitze des Tages wurde von den dicken Mauern angenehm fern gehalten. Die Bibliothek war ein wenigsten 200 qm großer hoher Raum mit einem großzügigen Alkoven zum Garten hin. Drei eindrucksvolle Türen gingen wohl in andere Räumlichkeiten ab. Die Wände waren von gefüllten Bücherregalen und –schränken gesäumt, es war offensichtlich, dass sich darunter wohl auch bibliophile Kostbarkeiten befinden dürften. Einige geschmackvolle, von der Zeit rissig gewordene, erstaunlich lebendige Ölgemälde in massiven Goldrahmen schmückten die Wände.

Ein riesiger, mannshoher Kamin und üppige Ledermöbel auf dicken Teppichen, die das Eichenparkett bis auf die Granit verflieste Kaminecke weitgehend und geschmackvoll im Sitzbereich verdeckten, rundeten das Bild ab. Der Raum strahlte eine Atmosphäre aus, die sie bislang nur aus Büchern kannte und am treffendsten mit „ehrwürdig“ hätte beschreiben wollen. Doch das traf ja letztlich auf alles zu, was sie von dem Verein bislang hatte wahrnehmen können. Das ganze war einerseits mit der Patina einer weit zurückreichenden und Reichtum bewehrten Tradition behaftet, andererseits war alles so gut in Schuss, dass man die Pflege dieser Traditionen fast körperlich spüren konnte.

Wer immer diesen Verein betrieb, er meinte es ernst damit.

Punkt 18:00 Uhr öffnete sich eine der geschnitzten großen Eichentüren und ein schlanker Mitvierziger betrat den Raum, einen äußerst fitten und mit seinem tadellos sitzenden dunkelgrauen Anzug einen eindeutig gepflegten Eindruck vermittelnd. Freundliche graue Augen blitzten ihr mit einem musternden Blick durch die randlose Brille entgegen. Das also war Herr Schneider, wie sie sofort an der Stimme erkannte.

„Seien Sie willkommen in unserem Verein, Frau Gundermann.

Haben Sie also zu uns gefunden. Darf ich Sie in mein Büro bitten? Darf es eine Erfrischung sein, vielleicht ein Wasser, Kaffee, Tee oder was immer Sie mögen?“

Er geleitet Sie in sein Büro, welches in der Ausstattung durchaus mit der Bibliothek konkurrieren konnte.

„Ein Wasser wäre mir recht, wenn möglich ohne Kohlensäure“, beantwortete sie seine erste Frage. Herr Schneider bat sie, es sich in dem Ledersessel einer Sitzecke des Büros bequem zu machen und bestellte telefonisch zwei Wasser.

Fast unmittelbar darauf brachte das Hausmädchen das gewünschte und servierte es an dem Tisch, um sich sofort unauffällig wieder zurückzuziehen.

Herr Schneider begann mit ihr im Plauderton ein unverbindliches Gespräch, wohl um sie zunächst ein wenig besser einschätzen zu lernen. Er fragte sie zu ihren bisherigen Tätigkeiten, ihrer privaten Situation, ihren Zukunftsvorstellungen, ihrer bevorzugten Freizeitgestaltung und vielem mehr, hakte hin und wieder nach und zeigte echtes Interesse, an dem was sie sagte und wie sie es ihm darbot.

Er sprach sie auch in englisch und französisch an, und sie musste ganz schön strampeln, um ihre längst vergessenen Schulkenntnisse wieder zusammen zu bekommen. Aber auch das gelang ihr leidlich, schließlich hatte sie sich seiner Zeit sehr sprachbegabt gezeigt, und diese beiden Fächer und sogar dazu noch Spanisch, waren neben der Note in Kunst ihr wichtiger Ausgleich für das ansonsten nicht gerade glänzende Abitur gewesen.

Die ganze Prozedur war irgendwie locker und Debbie vermochte sich allmählich zu entspannen, sie empfand es eher wie ein Gespräch mit einem vertraut wirkenden Fremden, als eine Einstellungsprüfung und war dankbar dafür, dass Herr Schneider es schaffte, die Atmosphäre derart angenehm zu gestalten.

„So, nun weiß ich eine Menge von Frau Gundermann, doch was will die von uns wissen?“ leitete er nun zu einem zweiten Gesprächsteil über.

„Zu allererst natürlich, was dieser Verein nun wirklich für Ziele hat und macht, und welche Tätigkeit dabei mir zukommen würde, vorausgesetzt Sie stellen mich ein?“ antwortet Debbie.

„Das ist in Wirklichkeit ein ganzes Fragenbündel und bei weitem nicht so eindeutig zu beantworten, wie Sie es sich vielleicht vorstellen.

Lassen Sie mich bei dem Verein beginnen, das andere ergibt sich daraus. Der Verein hat eine lange Tradition und ist hinsichtlich der Auswahl seiner ordentlichen Mitglieder von jeher recht wählerisch, wenngleich sich fast ausschließlich Spitzen aus der Wirtschaft und Wissenschaft seiner bedienen. Wie Sie im folgenden bemerken dürften, ist äußerste Diskretion neben anderen Voraussetzungen eine zwingende Bedingung für alle Beteiligten.

Die ordentlichen Mitglieder eint alle, dass sie hart arbeitende Menschen sind, deren Freiräume für Entspannung zugleich als eng bezeichnet werden müssen.

Bereits zu seiner Gründung vor fast hundert Jahren ergab sich durch die aufwachsende Presse, dass dieser Personenkreis immer stärker in den Fokus allgemeinen Interesses gerückt wurde. Sicher suchen eine Reihe der heutigen so genannten Prominenten genau dieses Forum, unsere Mitglieder scheuen es hingegen eher.

Keine Freizeitaktivität, die nicht unerwünscht in aller Öffentlichkeit ausgebreitet würde, keine Marotte, die nicht irgendeinem Reporter berichtenswert erscheint.

All das ist unserer Mitgliedern eher peinlich.

Viele von den Gründungsvätern mussten in Zeitungen nachlesen, in welche Affären sie tatsächlich oder scheinbar verstrickt seien, welche Ehe gute sein sollten und in welchen es kriselte, na ja, und so weiter eben. Heute ist die Sucht der Presse nach solchen Geschichten ja eher noch viel größer geworden..

Unsere ordentlichen Mitglieder möchten sich derartige Peinlichkeiten ersparen, haben überhaupt kein Interesse, ihr Privatleben auch nur ansatzweise der Öffentlichkeit darzulegen. Gleichwohl möchten sie auch ein Privatleben genießen dürfen.

Man kann es auch direkter formulieren, die Peinlichkeit, z. B. von einem Journalisten in einem Bordell erwischt und abgelichtet zu werden oder sich mit der Rachsucht einer verlassenen Geliebten ggf. unter den Augen der Öffentlichkeit auseinander setzen zu müssen, möchten sich unsere Mitglieder ersparen.

Unsere ordentlichen Mitglieder sind nicht nur Männer, wenngleich überwiegend. Partner sind durchaus willkommen, soweit sie sich den Verschwiegenheitsstatuten des Vereins beugen.

Damit kommen wir zu den assoziierten Mitgliedern des Vereins, eine Position, derethalben Sie hier heute sitzen.

Der ordentlichen Mitglieder haben eine Reihe assoziierter bestellt, überwiegend Frauen aber auch Männer. Die Aufgaben dieser Mitglieder sind mannigfaltig, zusammengefasst kann man sagen, sie dienen den ordentlichen Mitgliedern. Das reicht von echten Sekretärinnenfunktionen bis hin zur Geliebten und allem was dazwischen liegt. „

Debbie schluckte nun denn doch ein paar mal tief, „sie wollen damit sagen, dass ich mich prostituieren soll?“ warf sie ein.

„So würde ich es nicht nennen wollen, Frau Gundermann,“ antwortete Herr Schneider, ohne über den Einwurf erbost zu sein, „zum einen wird Ihnen in unserem Verein das Recht zum „Nein“ eingeräumt, sicherlich etwas, was Sie auch nicht überstrapazieren dürften und mit einem ständigen „Nein“ belegen, dann wären Sie hier gewiss nicht richtig.

Aber, was ich damit sagen will ist, Ihr freier Wille wird akzeptiert und nicht angetastet werden. Wir sind ausdrücklich kein SM-Verein, dienen meint also nicht, dass wir Sklavinnen oder Sklaven suchen, es sei denn, so etwas entspräche ihren Neigungen und Sie wollten es mit einbringen. Wir sind allerdings auch ausdrücklich kein Bordell mit Prostituierten.

Prostituieren hätte auch etwas mit einer völlig beliebigen und unüberschaubaren Zahl von Freiern zur nur einem einzigen Zweck, nämlich einer kurzen, wilden Kopulation, zu tun.

Das wollen wir ebenfalls nicht. Wir wollen dass Sie sich, wenn wir handelseinig miteinander werden, sich an diesen Verein binden, assoziiertes Mitglied, mit der Betonung auf Mitglied, werden – In einer Vertragsklausel werden wir Ihnen sogar untersagen, nebenbei der Prostitution nachzugehen – nicht zuletzt, weil professionelle Prostituierte hier überhaupt nicht erwünscht sind und auch, weil wir sehr viel von Hygiene halten. Einige ordentliche Mitglieder entstammen der ärztlichen Zunft, sind anerkannte Kapazitäten, wenn ich das einmal so sagen darf.

Einer ständigen Gesundheitskontrolle haben sich alle Vereinsmitglieder verpflichtet und diese würde im Rahmen der Mitgliedschaft natürlich auch für Sie gelten. Eine Prostitution liefe diesem Ansatz völlig zuwider.

Nein, auch als assoziiertes Mitglied wären sie immerhin Mitglied in einem sehr exklusiven Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, einander in Freude zu begegnen, einander Freude und Entspannung zu bereiten. Der darüber hinaus Sie mit Ihrer Persönlichkeit und Ihren Fähigkeiten ernst nimmt, respektiert und Ihr Können gern auch im Geschäftsleben nutzen und wachsen lassen möchte.

Ein Beispiel mag sein, dass eines unserer ordentlichen Mitglieder eine repräsentative Begleiterin auf einer Geschäftsreise benötigt und Sie als seine echte Reise-Sekretärin einsetzen möchte. Natürlich schließt dese Erwartung auch eine angenehme gemeinsame Abendgestaltung keineswegs aus.

Grundsätzlich stehen unsere assoziierten Mitglieder allen ordentlichen Mitgliedern zur Verfügung, wenngleich, wie sagt man so schön: „spätere Heirat nicht ausgeschlossen ist“, solche Fälle hat es in der Historie des Vereins gegeben.

Statt diesen Teil Prostitution zu nennen, würde ich es vielleicht eher als eine Art Mitgliedschaft in einem gehobenen Swinger-Club bezeichnen wollen, obwohl es das gewiss nicht ganz trifft, allerdings mit einem Höchstmaß an medizinischer Kontrolle, innerhalb eines geschlossenen Personenkreises und vor allem mit einem ganzheitlichen Ansatz – eben nicht nur dem wollüstigen Teil, sondern mit einer abwechslungsreichen und seriösen Berufsausübung verbunden. Diese Mitgliedschaft beträfe sie 24 Stunden am Tag und an 7 Tagen die Woche.

Und den alltäglichen Verwendungen mögen Sie entnommen haben, dass wir für dumme oder niveaulose assoziierte Mitglieder keine Verwendung hätten. Wir würden erwarten, dass sie anpassungsfähig auf jedem erforderlichen Parkett eine gute Figur zu machen verstehen, dass sie ein Mindestmaß an Bildung mitbringen, um auch anregende Gesprächspartnerin zu sein. Doch wie ich mich habe überzeugen können, bringen Sie diese Voraussetzungen ja mit. „

Debbie schluckte immer noch. Das relativierte zwar das Dargebotene, dennoch war doch zwischen den Zeilen herauszuhören, dass sie sich mit Haut und Haaren diesem Verein verschreiben sollte, wenn sie denn zustimmte.

Andererseits war das Angebot auch wieder interessant, denn abwechslungsreiche Tätigkeit war genau das, was sie bislang gelebt und mit dem sie eigentlich zufrieden war.

„Darf ich nach der Bezahlung und sonstigen Konditionen fragen?“ hakte sie deshalb nach.

„Gewiss, Sie müssen sogar,“ antwortete Herr Schneider, „der Verein entlohnt seine assoziierten Mitglieder mit einem Grundbetrag von 3. 000 € monatlich. Sondergratifikationen einzelner ordentlicher Mitglieder werden nicht in Anrechnung gebracht.

Reisetätigkeiten und vergleichbares werden über ein Spesenkonto mit dem anfordernden ordentlichen Mitglied verrechnet, über die Einhaltung der Zusagen wacht der Verein.

Soweit Sie anlassbezogen mit besonderer Kleidung auszustatten sein werden, z. B. einem Ballkleid oder besonderer Abendgarderobe für eine Gala oder ähnliches, verfügen wir einerseits über einen Fundus, andererseits kommen ordentliche Mitglieder aus der Modebranche und werden sie entsprechend maßgeschneidert ausstatten.

Was ihren Wohnort betrifft, haben Sie die Wahl in Ihrer jetzigen Wohnung zu bleiben, müssten allerdings stets erreichbar sein, Sie könnten aber auch mietfrei in eines unserer Appartements in diesem Haus wechseln, eine Variante, die die meisten assoziierten Mitglieder und auch der Verein selbst vorziehen.

Grundsätzlich stehen sie dem Verein rund um die Uhr zur Verfügung, allerdings ergibt sich in der Realität schnell eine Art Stundenplan, weil die meisten Anforderungen denn doch vorgeplant sein werden. Doch zunächst würden wir erwarten, dass Sie sich die ersten drei Monate bis auf die Vormittagstunden hier im Haus aufhalten. Unsere ordentlichen Mitglieder müssen Sie ja erst kennen lernen, bevor sie Sie anfordern können.

Solange ihr Auftragsort sich in Hamburg befindet, ist eine wöchentliche ärztliche Untersuchung hier im Hause Pflicht, das betrifft, sofern Sie unsere Bedingungen akzeptieren, selbstverständlich auch eine eingehende Eingangsuntersuchung.

Bei Einstellung werden auch alsbald alle gebräuchlichen Impfungen vorgenommen, damit sie auch jederzeit einen Auslandsaufenthalt anzutreten in der Lage sein werden.

Sie müssten sich zunächst für drei Jahre verpflichten, eine Kündigung in dieser Zeit ihrerseits ist nicht vorgesehen, Verlängerungen sind jedoch möglich, wenn Sie und die ordentlichen Mitglieder diese befürworten.

Arbeitgeber, wenn ich es einmal so nennen darf, ist die Gemeinschaft der ordentlichen Mitglieder, deren Geschäfte ich führe.

Ihre Einstellung müsste allerdings bis spätestens nach Ablauf der ersten drei Monaten vom Vorstand bestätigt werden, sehen Sie es als eine Art Probezeit.

Bedenkzeit vermag ich Ihnen nicht einzuräumen, Sie müssten sich noch heute entscheiden. Wenn sie wollen, können Sie das bei einem Rundgang im Park mit sich abmachen. Das Haus und alles weitere kann ich Ihnen allerdings erst vorstellen, wenn die medizinische Untersuchung positiv ausfällt und wir handelseinig geworden sind.

„Das ist soweit klar, obwohl mich Ihre Eile etwas überrumpelt. Was mir zu denken gibt, ist, dass Sie mir kein vorzeitiges Kündigungsrecht einräumen wollen. Was hat es damit auf sich?“

„Nun, in Wirklichkeit hängen diese beiden Punkte zusammen. Die oberste Prämisse dieses Vereins ist der Schutz des privaten Bereichs seiner Mitglieder, auch der assoziierten nebenbei. Eine langfristige Bindung und eine spontane Entscheidung sollen sichern helfen, dass wir uns keinen Kuckuck ins Nest holen.

Lassen Sie mich offenbaren, dass unsere ordentlichen Mitglieder und damit der Verein über Mittel und Wege verfügen, mit denen wir Ihre bisherige Vita eingehend beleuchtet und überprüft haben. Wäre das Ergebnis im Sinne des Vereins nicht positiv ausgefallen, hätte es dieses Gespräch nicht gegeben. Und Ihre Erzählungen haben auffällig mit den mir bekannten Daten übereingestimmt, Sie neigen also scheinbar zur Wahrheit, auch das ist eine zwingende Voraussetzung für eine Einstellung. Eine schlichte Sicherungsmaßnahme also.

Da war sie also scheinbar durchleuchtet worden. Nun zum Glück machte sie in der Tat aus ihrem Herzen keine Mördergrube und hatte ihre Vergangenheit weder beschönigt noch ihre Einstellungen verschleiert. Das freundliche Gespräch war also in Wirklichkeit ein knallharter Test gewesen. Unheimlich, dass dieser Mann ihr gegenüber vielleicht und eher sogar wahrscheinlich schon viel mehr von ihr wusste, als sie geahnt hatte.

Debbie bat sich die angebotene Bedenkzeit im Park aus, zu sehr schwirrten ihre Gedanken wild durcheinander und wollten für eine Entscheidung erst einmal gründlich geordnet sein.

„Es ist gut, dass Sie es so angehen, das spricht für die Ernsthaftigkeit, mit der Sie unser Angebot prüfen wollen“, sagte Herr Schneider mit warmer und wohlwollender Stimme. „ Ich sehe Sie in dreißig Minuten hier wieder, dann wäre auch bereits die Einstellungsuntersuchung möglich, denn der Arzt wird dann eingetroffen sein. Sie können vom Alkoven der Bibliothek direkt in den Garten gehen.

Bis gleich Frau Gundermann, ich würde Ihre Zusage begrüßen“, mit diesen Worten entließ er sie in den Garten zu ihrer schwersten Entscheidung seit langer Zeit.

Das Gebäude war noch weit größer, als man von der Auffahrt her sehen konnte, denn es war U-förmig angelegt und verfügte somit über zwei ausgedehnte Flügel. Es war offensichtlich, dass viel Geld hinter diesem Verein stand. Entsprechend hoch dürften auch die Erwartungen an sie sein, doch wenn sie bereits geheime Vorprüfungen bestanden hatte, sollte sie eigentlich diesen Erwartungen gerecht werden können. Ja, sie war abkömmlich, sogar ganz spontan, denn kein Verwandter erwartete sie, ihr Freundeskreis war zwar groß aber eher oberflächlicher Natur, einen Partner hatte sie nicht.

Ungebundener konnte ein Mensch nicht sein, das festeste in ihrem Leben war noch ihr Mietvertrag, doch den konnte man aufheben, denn der avisierte Job brachte das Angebot mitfreien Wohnens in einem Märchenschloss mit sich. Und schien die Alltagsarbeit nicht eher ein Angebot zu sein, die Welt kennen zu lernen und sich ein Sprungbrett für Folgejobs zu verschaffen? Zumindest, wenn sie sich nicht völlig blöd anstellte.

Der Swinger-Teil war es, der ihr Kopfzerbrechen machte, sie hätte wohl doch noch etwas mehr über die abendlichen Veranstaltungen nachfragen sollen, doch dafür war es nun zu spät.

Doch andererseits, was sollte schon groß passieren, die ordentlichen Mitglieder waren doch scheinbar alles Stützen der Gesellschaft, es könnte auch wieder interessant werden, solche einmal näher kennen zu lernen, zumal sie ja auch „nein“ sagen durfte, wenn auch nicht zu oft, wie sie gehört hatte. Wozu eigentlich? Nun, sie würde es herausbekommen, sagte sie entschlossen zu sich.

Debbie kehrte zu Herrn Schneider mit einer Zusage zurück.

Herr Schneider begrüßte ihre Zusage sichtbar.

Er nahm sie fast väterlich beim Ellenbogen und führte sie zu einem nahe gelegenen Raum im Erdgeschoß. Dort erwartete sie ein scheinbar noch recht junger Arzt und eine Krankenschwester, bei denen er sie abgab, mit der Bitte, sie nach der Untersuchung wieder zu ihm zurück zu geleiten.

Der Arzt stellte sich als Professor Dr. Reinhard Rebusch vor, dem Schwester Anita zur Hand ging. Der Raum war mit allen Utensilien einer modernen Frauenarztpraxis ausgestattet.

Gründlich ging der Doktor zu Werke, doch zugleich auch freundlich und fachkundig distanziert und nahm ihr damit die Beklemmungen, die wohl die meisten Frauen im gynäkologischen Stuhl befällt. Sie wurde in- und auswendig untersucht, keine Körperöffnung blieb unbetrachtet, Abstriche und Blut genommen und eine Krankheitsanamnese erfragt. So gründlich war sie noch nie untersucht worden.

Wohl eine halbe Stunde später, durfte sie sich wieder ankleiden.

„Frau Gundermann, Sie scheinen eine völlig gesunde Frau mit einer hervorragenden Kondition zu sein, meinen Glückwunsch bis hierher, einige Laborergebnisse müssen wir natürlich noch abwarten.

Aber ich nehme an, wir sehen uns jetzt regelmäßig ,“ verabschiedete der Professor sie zu guter letzt.

Zurück bei Herrn Schneider gab ihr dieser einen Vertrag zu lesen. Der Vertrag ließ jeden klein gedruckten Teil vermissen, war verständlich und drückte die vorhin dargelegten Bedingungen des Vereins in juristischer Sprache aus.

„Warum heißt es Vorvertrag“, fragte sie Herrn Schneider.

„Nun, wir müssen noch die Laborwerte abwarten, doch das scheint in Ihrem Fall ja keine Hürde mehr zu bieten, wie ich Professor Dr.

Rebusch verstanden habe.

Wissen Sie bereits, wie Sie sich bezüglich des Wohnortes entscheiden werden?“

„Ja, ich würde gerne hier leben wollen. „

„Das ist fein. Bei der Umsiedlung werden wir Ihnen helfen. Ihre Möbel können wir einlagern, sofern sie mit der hiesigen Möblierung einverstanden sind. Die Laborwerte für die endgültige Entscheidung kommen morgen, wäre es Ihnen recht, wenn ich zu Übermorgen eine Umzugsfirma bestelle, die alles für sie abwickelt? Sie brauchen nicht groß zu packen, das macht die Firma schon, einschließlich des Einräumens in ihre neue Wohnung, es sei denn, Sie wollten diesen Teil selbst übernehmen.

Bringen Sie auch ihren Mietvertrag und die Hausschlüssel mit, die Kündigung wickeln wir gern für Sie ab. „

Debbie war beeindruckt. Stumm nickte sie mit dem Kopf und setzte eine aufgeregt zittrige Unterschrift unter den Vertrag.

„Gut ich sehe Sie dann morgen gegen 16:00 Uhr, wenn Sie die nötigsten Sachen im Handgepäck mitbringen, könnten Sie morgen eigentlich gleich Ihre neue Wohnung beziehen. Übermorgen käme dann ja der Rest.

Ich werde Ihnen dann auch das Haus zeigen lassen.

Sollte mit den Laborwerten etwas nicht stimmen, rufe ich Sie im Laufe des Mittags an, um dann allerdings mit Bedauern alles zu stornieren. Doch das ist ja nicht zu erwarten.

Ist Ihnen das recht?“

Wieder nickte Debbie, längst von diesem aberwitzigen Tempo und dieser Rundumbetreuung überrumpelt, in dem sich hier ihr Leben von einer Minute auf die andere in eine völlig andere Richtung zu drehen schien.

3. Ankunft und Vorbereitung

Debbie zog am nächsten Tage in ihr neues Appartement in einem der beiden Nebenflügel des Hauses ein. Hatte sie vorher eine kleine Zweizimmerwohnung mit einem Sammelsurium von IKEA Möbeln der verschiedensten Generationen ihr eigen nennen dürfen, fand sie sich jetzt in einem geräumigen Zweizimmer-Appartement wieder, welches offensichtlich von einem Innenarchitekten modern aber mit von der Qualität her ausgesprochen hochwertig eingerichtet worden war. Zu diesem Tausch konnte sie sich wahrlich beglückwünschen.

Das freundliche Schlafzimmer mit dem großen Doppelbett verfügte über einen nahezu begehbaren riesigen Spiegelschrank, in dem sie ihre sieben Sachen fünf mal hätte unterbringen können. Nun, das deutete darauf hin, das wohl Zuwachs zu erwarten war. Selbstverständlich fehlten eine dezente Stereoanlage und ein an der Wand montierter Flachbildfernseher nicht, selbst eine kleine Sammlung von DVD war vorhanden.

Das Wohnzimmer war zugleich mit einer Arbeitsecke ausstaffiert, in der sogar ein PC auf sie wartete, die Wände und Gardinen in einem modernen Terrakotta Farbton gehalten und die Sitzmöbel mit wunderbar harmonierendem roten Leder bezogen.

Das Holz der Schrankwand und Arbeitsecke vermochte sie nicht zu benennen, der warme Farbton lag irgendwo zwischen Pinie und einem hellen Tropenholz und war auf das Parkett abgestimmt, der dicke Designer-Teppich wiederum passte sich allen Möbelstücken, wie exklusiv für diesen Raum gemacht an. Eine Auswahl von Büchern gehörte offensichtlich zur Inneneinrichtung, die Titel waren ihr zum Teil als Standardwerke geläufig, zum Teil waren aber auch die gängigsten Bestseller der letzte Zeit vertreten. Auch hier fand sie eine Musikanlage und einen in den Schrank eingebauten Fernseher vor.

Auch hier fehlte eine Sammlung von DVD nicht. Die Fenster sahen auf die Parkfläche und insgesamt hatte sie fast das Gefühl, einen Urlaub in einem First-Class-Hotel zu beginnen.

Das Badezimmer stand den anderen Räumen in nichts nach, ihr ehemaliges Wohnzimmer war nicht kleiner gewesen. Weiße, geschmackvolle hochwertige Fließen verliehen dem Raum eine warme Atmosphäre. Die Wanne war offenbar als Whirlpool ausgelegt und schmiegte sich edel in eine Ecke, eine gemauerte Duschnische, das frei schwingende Bidet sowie reichlich dezente Ablageschränke dem Raum harmonisch angepasst.

Die eine Wand zierte ein riesiger Spiegel und das Doppelwaschbecken mit den schweren Armaturen. Sie fand dicke flauschige Handtücher und einen ebensolchen Bademantel vor. Bei näheren Hinsehen stellte sie fest, dass die verschiedene Behältnisse sogar schon teilweise bestückt waren. Hier musste sich jemand vom Fach über die Grundausrüstung eines Visagisten Gedanken gemacht haben. Jedenfalls waren all diese Utensilien reichhaltiger – und auf den ersten Blick zu erkennen auch weit hochwertiger – als alles, was sie bislang zum Schminken je besessen hatte.

Von dem kleinen Flur hinter der Eingangstür ging ein separates WC, nicht weniger edel als das Bad und auf der anderen Seite ein Raum ab, der hier gewiss unter Kochnische geführt werden würde, ihrer gerade verlassenen Küche aber vom Raumangebot in nichts nachstand, allerdings von der Ausstattung her selbst einen gelernte Koch hätte zufrieden zu stellen vermögen. Der große Kühlschrank war von guten Geistern sogar gefüllt, selbst eine kleine Auswahl von Rot- und Weißweinen und zwei Flaschen Champagner fehlten nicht.

„Yipiiiiiiije!“ schrie sie kurz begeistert in den Raum. Was immer für Pferdefüße sich an dem noch Vertrag zeigen würden, diese Wohnung – und für wenigstens drei lange Jahre mietfrei – war allerhand Anstrengungen wert.

Sie begab sich pünktlich 17:00 Uhr in das Büro von Herrn Schneider, der sie zu einem nun offiziellen Einführungsgespräch gebeten hatte. Freundlich begrüßte er sie, fragte ob sie alles zu ihrer Zufriedenheit vorgefunden hätte.

„Nun bevor wir uns auf die Reise durch das Haus machen, noch ein paar grundsätzliche Erläuterungen, damit Sie sich alsbald hier heimisch fühlen.

Ihr Appartement wird vom Haus gereinigt, soweit Sie Ihre Speisen selbst zubereiten wollen, bitte ich Ihre Einkaufswünsche auf der Liste in der Kochnische einzutragen, Sie werden sie dann in ihrem Kühlschrank vorfinden. Sie können sich aber auch in unserer Messe verköstigen lassen. Pierre, unser echt französischer Koch, wird hoch gelobt.

Er bietet täglich eine fettarme, Vitamin reiche und wie ich sagen darf, sehr exklusive Küche.

Sollte sie selbst oder soweit Sie einen Besucher in Ihr Appartement mitnehmen, außer der Reihe Appetit bekommen, können sie per Telefon auch ein paar Köstlichkeiten ordern. „

„Darf ich einmal dazwischenfragen, wie diese Leistungen alle abgerechnet werden? Ich möchte ja auch irgendwie den Überblick über meine Finanzen behalten. „

„Oh, hatte ich das nicht erwähnt? Diese Leistungen sind alle inkludiert.

Sie wollen sich künftig vollständig dem Verein widmen, da sorgt der Verein natürlich ebenfalls ebenso vollständig für Sie. Unseren bisherigen Erfahrungen werden Sie ihr persönliches Geld vorwiegend für ihr privates Fahrzeug einsetzen, für Ihre Freizeit- und Bürokleidung und solche Dinge eben. Die meisten assoziierten Mitglieder schaffen es, einen wesentlichen Teil ihres Einkommens zu sparen. Wenn Sie diesen Teil gewinnbringend anlegen wollen, helfen wir Ihnen auch dabei.

Bei allen Wohn- und Lebensfragen wenden Sie sich bitte an unsre Hausdame, Frau Fischer, Sie wird Ihnen gewiss weiterhelfen können.

Doch das ist vielleicht der Zeitpunkt, dass ich Ihnen Frau Fischer vorstelle, denn Sie hat auch die Hausbesichtigung und Ihr Programm für die nächsten Tage vorbereitet. “

Durch die Eingangshalle gingen Sie zu einem gegenüber liegenden Büro, nicht weniger repräsentativ als das eben verlassene. Frau Fischer entpuppte sich als Dame in den früher sechzigern. Herr Schneider übergab Debbie mit einer herzlichen Verabschiedung in ihre Obhut.

„Seine Sie herzlich willkommen, meine Liebe, ich darf doch Debbie zu Ihnen sagen?

Zunächst zu mir, bevor ich vor zehn Jahren die Aufgaben in diesem Haus übernommen habe, war ich vergleichbaren Tätigkeiten in verschiedenen exklusiven Hotels rund um den Globus tätig.

Es ist unser Ziel, diesen Standard auch hier zu halten. Insofern bitte ich Sie durchaus auch um Ihre Mithilfe, wann Sie Beanstandungen haben, möchte ich möglichst früh davon Kenntnis erlangen.

Dieses Haus steht in seinen Annehmlichkeiten oder Leistungen einem Vier Jahreszeiten oder Riz in nichts nach und diesem Standard fühlen wir uns auch verpflichtet.

Bevor wir nun einen Rundgang durch die wesentlichen Teile vornehmen, zunächst noch Ihre Termine der nächsten Tage.

Ich bin davon ausgegangen, dass Sie bislang ein Leben geführt haben, dass sich eher nicht in solcher Umgebung abgespielt hat. Ich habe mich deshalb davon leiten lassen, dass wir Ihnen die Möglichkeit geben müssen, damit sicher umgehen zu lernen, Sie werden dies gewiss auch auf Reisen benötigen, denn, wie ich vermute, werden Sie einige meiner alten Wirkensstätten noch persönlich kennen lernen.

Deshalb, sehen Sie es bitte als Chance und nicht als Kritik, habe ich Ihnen ein Lehrpaket für die nächste Zeit geschnürt, in dem Sie von einem Visagisten in allen Stylingsfragen fortgebildet werden sollen, Sie werden bei einem Ballettlehrer lernen, Ihren Körper mit der nötigen selbstverständlichen Anmut einzusetzen, Sie werden etwas Tischmanieren und den Umgang mit exotischen Speisen lernen, Sprachunterricht erhalten und so fort.

Die vor Ihnen liegende Zeit wird also einerseits abwechslungsreich sein, andererseits auch anstrengend. Es ist nicht so, dass wir aus einem Entlein einen Schwan formen wollen, denn Sie sind kein Entlein, aber Sie sollen die nötige Selbstsicherheit erlangen, mit jedem geforderten Parkett angemessen zurecht kommen zu lernen.

Ist das ok für Sie?“

Ob das ok für Sie war? Was für eine Frage. Debbie war zwar etwas unwohl, denn was sie immer noch nicht erkennen konnte war, wozu eine derartige Ausbildung denn letztlich dienen sollte, aber andererseits, nach so einer Ausbildung konnte man sich doch nur alle zehn Finger lecken.

Was für eine Chance in ihren Leben sich da auftat.

„Selbstverständlich ist das in Ordnung für mich, ich werde bemüht sein, den Ansprüchen an mich gerecht zu werden“, antworte sie denn ganz ihren Empfindungen gemäß.

„Das ist die richtige Einstellung, auch wir werden Sie nicht enttäuschen.

Dann lassen Sie uns mit einem Rundgang durch das Haus beginnen. Wenn ich es so sagen darf, Sie werden nicht in der Lage sein, sich alles zu merken, was ich Ihnen heute im Schnelldurchgang zeigen und mitteilen werde.

Seien Sie also bitte so frei und fragen die nächste Zeit gern bei mir nach, wenn Unklarheiten auftauchen. „

Der Rundgang kam Debbie wie das Durchschreiten des Paradieses vor. Das Haus ließ nichts missen, was immer Sie an Luxus in Büchern oder Filmen bislang wahrgenommen hatte. Dass Sie nun in seiner solchen Umgebung zu Hause sein sollte, war noch immer sehr unwirklich und sehr Respekt abnötigend.

Von einem Sportraum, sie hätte ihn eher -Arena oder -Park bezeichnet, über einen Kinosaal, Konferenzräume, Räume für Festlichkeiten, die sie eher Säle genannt hätte, Zimmerfluchten mit „Rückzugsmöglichkeiten“ für die Mitglieder, bis hin zu einer vielseitigen Saunalandschaft mit angrenzenden vielfältigen Ruhezonen – alles war vorhanden, und noch viel mehr, was sie bei dieser ersten Führung nicht zu sehen bekam.

Nun, ordentliche Mitglieder würde sie die nächsten Tage wohl noch nicht zu Gesicht bekommen, der Verein wollte sie also für diese Begegnung erst noch fit machen. Ok, sollte er, Debbie war bereit sich darauf einzulassen.

4. Das neue Leben beginnt

Der Lehrzeit war so anstrengend, wie ihr angekündigt worden war, doch andererseits auch wieder hoch interessant. Sie genoss ausschließlich sozusagen Einzelunterricht, war also die ganze Zeit ununterbrochen und so intensiv, wie noch nie zuvor in ihrem Leben, gefordert und zugleich gefördert worden.

Nein, wirklich ausgemacht hatten ihr die Anstrengungen nichts, denn es war zugleich eine sehr interessante Zeit. Viele Inhalte der letzten sechs Wochen hatten Debbie auch herzlichst amüsiert, waren sie ihr denn doch auch teilweise ein wenig verschroben und künstlich erschienen. Und dennoch, sie war fühlbar gereift, durch das Sportprogramm und das hervorragende Essen sogar 5 kg leichter, ihr Körper fühlte sich auch viel leistungsfähiger, sportlicher an und der unbefangene Beobachter hätte ihr auch eine deutliche Zunahme an Anmut und Grazie attestiert.

Ihre neue Frisur passte perfekt zu ihrem Typ, sie schminkte sich jetzt täglich – aber, wie zwischenzeitlich gelernt so dezent, dass der Eindruck einer Natürlichkeit dabei gewahrt blieb. Selbst auf hochhackigen Schuhe vermochte sie neuerdings mit einer Selbstverständlichkeit zu wandeln, die zu erreichen sie niemals geglaubt hätte.

Da sie keine Zeit hatte das Gelände zu verlassen, war ein Schneider erschienen, hatte sie vermessen und nur wenige Tage später fand sie ihren Kleiderschrank plötzlich recht gefüllt vor.

Es war an alles gedacht, von Unterwäsche und Schuhen über Tennisdress und Büroanzug bis zum Abendkleid fand sie für alle Gelegenheiten eine exquisite Auswahl vor. Selbst Dessous und ein paar Mieder waren vorhanden. Und alle Sachen passten auf Anhieb, eine Lust sich in diese neue Ausstattung zu stürzen.

Ja, aus Debbie war eine sehr attraktive junge Dame geworden.

Speisen erkannte sie zumeist auf Anhieb, konnte Dank eines kleinen Kochkurses bei Pierre einige Kleinigkeiten selbst raffiniert zubereiten, auch solche, von deren Existenz sie bis vor kurzem noch keinerlei Ahnung hatte und wusste zwischenzeitlich auch schon ganz gut einzuschätzen, mit welchem Wein sie harmonieren könnten.

Messer, Löffel und Gabel waren längst nicht mehr die einzigen Tischwerkzeuge, mit denen sie umzugehen verstand.

Nein, perfekt war sie noch lange nicht, aber nach diesen sechs Wochen täglich wenigstens zwölfstündiger Druckbetankung einsatzbereit und auch einsatzhungrig.

Abends war sie fast täglich todmüde ins Bett gesunken und viel zu früh wieder vom Wecker zu den nächsten Lektionen gerufen worden. Der Stundenplan ließ ihr nun wenig Zeit andere Bewohner des Hauses kennen zu lernen, bislang lauter nette Menschen, und langsam sehnte sie sich auch wieder nach Kontakten jenseits der Lehrstunden, obwohl ihre Lehrer samt und sonders Meister in ihren Fächern freundlich, geduldig und eher partnerschaftlich mit ihr umgegangen waren.

Aber einfach mal wieder die Seele baumeln lassen und Quatschen, das war es, was ihr zu fehlen begann. Das Gelände hatte sie nur zweimal verlassen, als sie Fahrstunden in Luxuslimousinen erhielt. Sie hatte sich wohl gelehrig angestellt, denn es bedurfte keiner weiteren Ausflüge mit einem Fahrlehrer. Sie hatte das Leben draußen nicht vermisst, dafür war die Zeit viel zu angefüllt und interessant, aber langsam wäre eine Abwechslung denn doch genehm gewesen.

Deshalb begrüßte sie es heute Abend endlich, nach langen rund 40 Tagen Lehrzeit, im Rahmen eines Mitgliedertreffens der Gemeinschaft dem Verein vorgestellt zu werden, wenngleich auch ein wenig mit bangem Herzen.

Man hatte sie eingeladen, um 20:00 zu einem Diner in den roten Salon zu kommen, zugleich gebeten in leichter Abendgarderobe zu erscheinen. Leichte Abendgarderobe? Nun es war wohl weniger als eine Premierenrobe und deutlich mehr, als einfaches Kostüm gemeint. Sie wählte passend zu dem Namen des Salons ein langes, ärmelloses rotes Kleid aus, dessen Stoff elegant bis auf den Boden floss, oben herum sehr eng anlag, doch fiel es ab der Taille gerade soviel in die Weite, dass es sie beim Gehen kaum behinderte.

Unter dem Kleid hatten gerade mal ein knapper BH und ein String Platz, denn der matt glänzende, dünne Stoff war weich und das Kleid eher figurbetont. Vorn herum war es züchtig geschnitten, umschloss mit einem Riegel den Hals, doch hinten hatte es einen reizenden tiefen Rückenausschnitt. Es erinnerte sie irgendwie an die Werbung für den Rotkäppchensekt.

Sie hatte passende, recht hochhackige Pumps dazu gewählt und strebte nun mit attraktivem Hüftschwung dem roten Salon zu.

Der rote Salon war festlich eingedeckt, etwa zwanzig Personen, bis auf zwei weitere Frauen alles Männer aller Altersklassen, erwarteten sie bereits. Herr Schneider war ebenfalls anwesend, kam auf sie zu, nahm sie beim Arm und führte sie zur Stirnseite der Tafel. Er klatschte einmal verhalten in die Hände und alle Augen wandten sich ihnen zu.

„Meine Damen und Herren, ich darf Ihnen heute unser neustes assoziiertes Mitglied -Debbie- vorstellen.

Sie haben heute erstmalig Gelegenheit einander kennen zu lernen. Ich bin stolz, sie für unseren Verein gewonnen zu haben und hoffe, Sie werden mein Urteil in der nächsten Zeit teilen lernen.

Wie bei jedem Neuzugang bitte ich Sie, ihre noch lange nicht vertieften Kenntnisse über die Gepflogenheiten des Vereins bei Ihrem Urteil zu berücksichtigen und sie sanft und freundlich zu integrieren. Ich bin mir sicher, Sie werden nicht enttäuscht werden.

Ich darf mich jetzt zurückziehen und wünsche Ihnen einen angenehmen Abend. „

Mit diesen Worten rückte er ihr einen Stuhl zurecht, wartete bis sie richtig saß und verließ den Raum.

Zur Rechten saß ein Mann unbestimmten Alters, er mochte in den fünfzigern sein, der bis auf seine lebendigen Augen eher unauffällig wirkte, dessen dezenten Accessoires aber sofort deutlich machten, alles andere als arm zu sein.

Zur Linken ließ sich ein jüngerer Mann nieder, der einen sehr sportlichen Eindruck machte und auch eher lässig elegant gekleidet war.

Alle anderen setzten sich ebenfalls und völlig ungezwungene Gespräche brandeten überall auf. Die Gesellschaft kannte einander offensichtlich.

Ihr linker Nachbar stellte sich als Viktor vor und begann sie in ein unverfängliches Gespräch über ihren bisherigen Aufenthalt in das Haus zu ziehen. Er war witzig und nahm ihr die Scheu, so dass sie recht frei von dem berichten konnte, was auch sie amüsant und neu gefunden hatte.

Das Gespräch setzte sich fort und betraf auch ihr Leben vor dem Verein. Viktors Kommentare waren geistreich und führten den Gesprächsbogen immer weiter, schon bald lachten sie gemeinsam herzhaft über die eine oder andere Anekdote.

Der Mann zu ihrer Rechten, ein Walter von Eggebracht, folgte dem sehr aufmerksam, wie man seinen Augen ansehen konnte, war aber bei weitem nicht so gesprächig, wie Viktor. Gleichwohl beteiligte auch er sich zunehmend und bis der erste Gang serviert wurde, war der Themenbogen schon recht weit gespannt.

Debbie fand die Atmosphäre angenehm und verlor immer mehr ihre Restzweifel, dass ihr hier und heute Schlimmes widerfahren könnte.

Vor dem Hauptgericht erhob sich Viktor, schlug mit seinem Messer an ein Glas und erhob die Stimme:

„Meine lieben Freunde, liebe Debbie.

Im Namen des Vereins möchte ich Sie nochmals herzlich willkommen heißen. Es ist uns eine Ehre, Sie heute in diesem Kreise aufnehmen zu dürfen, auch wenn Sie vermutlich noch immer viele Fragen haben werden, was uns betrifft.

Doch ich darf Sie beruhigen, wir sind ein sehr verträglicher Haufen, wenn ich so sagen darf“, lachte er mit den anderen gemeinsam, „und sehr kompliziert sind wir gewiss auch nicht. Im Laufe des Abends werden sich gewiss auch noch viele Fragen beantworten. Deshalb genießen wir gemeinsam den heutigen Tag. Ich hebe mein Glas und trinke heute auf Debbie. “

Er sah ihr dabei tief in die Augen, erhob sein Glas und alle schlossen sich dem Toast an.

Das Essen war, wie erwartet, Spitze und zog sich trotz seiner vier Gänge nicht länger als anderthalb Stunden hin. Die Zeit war kurzweilig, die Gespräche gingen jetzt auch über Kreuz und es fanden sich Grüppchen.

Nach dem Essen wurde ein milder Cognac als Digestiv ausgeschenkt. Viktor nahm Debbie am Ellenbogen und führte sie in eine der kleinen Sitzgruppen. Auch die anderen fanden sich in verschiedenen Gesprächskreisen in den verschiednen Sitzgruppen des Raumes ein.

„Nun meine Liebe, mal frei heraus, was halten Sie von uns,“ fragte Viktor mit echtem Interesse in den Augen.

„Ich erlebe sie gerade als eine wirklich angenehme Gesellschaft, an der teilzunehmen ich mich geehrt fühle“, antwortete Debbie vorsichtig.

Ein kehliges, ehrlich amüsiertes Lachen von Viktor begleitet diese Antwort.

„Gut gebrüllt Löwin“, prustete er in Anspielung auf ihr zuvor erfragtes Sternzeichen, „dann muss ich die Frage etwas direkter angehen oder den Spieß wohl besser umdrehen, fragen Sie mal einfach drauflos!“

„Na, dieser Verein hat mir die letzten sechs Wochen allerhand an Ausbildung zukommen lassen.

Nicht, das ich das nicht auch genossen hätte, aber der Bogen war denn doch so weit gespannt, dass mir beim besten Willen einfach nicht klarer geworden ist, wozu eigentlich. Auf der anderen Seite habe ich bei dem Einstellungsgespräch auch erfahren, dass es wohl durchaus auch um sexuelle Kontakte gehen soll, vermutlich ist es das, was mir am allerwenigsten klar ist. „

„Fangen wir einmal der Reihe nach an. Ihre Ausbildung absolvieren Sie hauptsächlich, damit Sie den Vereinsmitgliedern bei Begleitungsaufträgen eine vorzeigbare Partnerin sind.

Sehen Sie, viele von uns reisen ständig geschäftlich um den ganzen Globus. An vielen Orten wird erwartet, dass wir mit einer festen Begleiterin repräsentieren. Wiederum haben viele von uns keine solche, oder soweit sie verheiratet sind, sind die Ehefrauen nicht abkömmlich.

Sie können sich auch leicht vorstellen, dass bei dieser Tätigkeit kein ständiger Wechsel der Begleiterin erwünscht ist, sonst würde auch wieder ein merkwürdiger Eindruck entstehen, wenn wir bei jedem Besuch mit einer anderen Frau auftauchen.

Ja, und wir wollen als Begleiterin – nebenbei haben wir auch männliche Begleiter – auch jemanden, auf den wir uns verlassen können, der durchaus auch Aufgaben im Rahmen der Geschäftsabwicklung übernimmt. Das ist teilweise einfach mehr, als Sekretärinnen zu leisten vermögen.

Und was das sexuelle angeht, nun Sie wissen vielleicht, das weltweit zu größeren Geschäftsabschlüssen gehört, dass diese letztlich vom örtlichen Verhandlungspartner in einem Bordell ausgerichtet werden.

Das ist nicht immer unproblematisch, vor allem in den Konsequenzen z. B. aus einer späteren Erpressbarkeit oder den Hygieneproblemen in einigen Winkel der Erde heraus. Eine mitreisende Partnerin vermag das zuweilen zu schützen.

Nun wollen wir allerdings nicht gleich zölibatär reisen und bevorzugen es, wenn sich zwischen den beiden gemeinsam reisenden eine Verbindung ergibt, die auch diese Bedürfnisse – zu beiderlei Zufriedenheit, wie ich anmerken darf – sichern hilft.

Sie werden darüber hinaus künftig auch stärker an dem Vereinsleben teilnehmen.

Zumeist Nachmittags und Abends, und damit Gelegenheit bekommen, viele von uns kennen zu lernen und natürlich umgekehrt. Man wird sehen, mit wem Sie gut zusammenpassen, mit wem Sie künftig verstärkt auch gut zusammenarbeiten können werden. Zu diesen Treffen gehört fraglos auch, dass es sich findenden Paaren möglich ist, sich zurückzuziehen, um – wie haben Sie es so nett gesagt – sexuelle Kontakte zu pflegen. Ich glaube Herr Schneider hat bei der Einstellung Worte wie – das Vereinsleben dient vor allem auch der Entspannung seiner Mitglieder und der Pflege eines Privatlebens in einem geschützten Bereich – gefunden.

Und genau das meint das Beschriebene. „

„Ganz frei heraus, wenn es gestattet ist, wird erwartet, dass ich hier mit jedem Vereinsmitglied ins Bett steige, wenn es gerade verspannt ist?“ fragte Debbie fast ein wenig kämpferisch.

„Genauso frei geantwortet, jein. Einerseits gehört die sexuelle Komponente zu dem Abkommen zwischen Ihnen und dem Verein, aber andererseits sind Sie in Ihren Entscheidungen frei und werden darin respektiert. Es wäre schön, wenn Sie sich als Geliebte von mehreren zugleich verstehen könnten, wobei es Ihnen frei steht, Ihre Geliebten zu wählen.

Und das hat nach unserem Wortverständnis wenig mit Prostitution gemein, wenn das gerade Ihre Schwierigkeit ist, nein, Geliebte meint in der Tat, respektiert und umsorgt zu werden. Sie sind uns teuer, wenn ich es so sagen. Sie werden noch feststellen, dass auch Ihr Rat und Ihr Tun z. B. auf Reisen, durchaus wert geschätzt wird. „

Debbie musste einen Moment über das Gehörte grübeln. Irgendwie suchte sie noch immer nach dem Haar in der Suppe.

„Wie darf ich mir denn die Nachmittags- und Abendveranstaltungen vorstellen?“

„Ach Debbie“, lachte Viktor wieder entwaffnend, „Sie sind hier nicht in einen goldenen Käfig, in einen Harem oder privaten Puff alter Männer verschleppt worden. Warten Sie es doch einfach ab, lassen sich auf den Verein ein, dann werden Sie es sehr schnell herausbekommen. Lassen Sie und darauf trinken,“ er hob sein Glas, stieß mit diesem wunderbar klingenden Gläsern mit ihr an und nippte einen Schluck Cognac.

Dann entführte er sie in Beschreibungen einiger Länder und mit interessant dargebrachten Anekdoten wusste er sie amüsant zu unterhalten. Als das Gespräch langsam abflaute, wartere er mit der Frage auf:

„Liebste Debbie, Sie sind ein wunderbarer Mensch. Bitte nicht falsch verstehen, am ersten Abend schon gar nicht, aber hätten Sie etwas dagegen, das Gespräch in Zweisamkeit fortzusetzen?“

Was nun wahrlich ein sehr eindeutiges Angebot war.

„Ach Viktor, ich bin bemüht, am meinem ersten Abend nichts falsch zu machen. Ein wenig setzt mich das jetzt schon unter Druck. Nicht das ich viel von Grundsätzen, wie – niemals am ersten Abend – hielte, solche Grundsätze sind meiner Meinung nach eher geeignet, einem Gewissensbisse zu bescheren, wie die vielen guten Vorsätze an Sylvester, für deren schnelles Vergessen man sich schon Mitte Januar wieder selbst beschimpfen muss. Nein, ich halte es eher damit, das Leben zu nehmen wie es kommt.

Aber wie gesagt, was erwarten Sie, was der Verein jetzt von mir?“

„Die Antwort haben Sie sich selbst gegeben. Der Verein erwartete zunächst einmal nichts von Ihnen und ich nur, dass Sie einfach Ihrer Möge folgen. Ein Ja würde mich begeistern aber ein Nein ist völlig akzeptabel, dann muss ich Sie halt an einem anderen Tag anbaggern,“ lachte er wieder sein jungenhaftes, ehrliches Lachen und schaute sie dabei mit fröhlichen und sichtbar amüsierten Augen blitzend an.

Debbie folgte ihrer spontanen Eingebung, Jetzt hatte sie selbst sechs Wochen zölibatär gelebt und es war wieder einmal richtig schön, unter Menschen zu sein. Ein klein wenig mehr von dieser Aufmerksamkeit, die ihr da gerade zu Teil wurde, konnte sie heute wirklich gut ab. Und Viktor, nun der war ein ausgesprochen kultivierter und attraktiver Mann, den sie bei anderer Gelegenheit gewiss nicht von der Bettkante gestoßen hätte.

„Ich wäre erfreut, mich mit Ihnen zurückziehen zu können,“ hauchte sie denn plötzlich feurig errötend wie ein Backfisch.

Viktor nahm ihre beiden Hände beschützend in die seinen und sah ihr tief und voller Interesse in die Augen.

„Bitte schimpfen Sie nicht mir, aber ich finde es beruhigend und zugleich bezaubernd, dass sie bei meiner Avance so tief zu erröten vermögen. Ich werde mich bemühen, diesen Abend zu etwas besonderem für uns beide werden zu lassen. “

Er erhob sich und geleitete sie am Arm aus dem Raum.

Hätte sie geglaubt, das dies irgendwie unaufmerksame Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte, so wurde sie angenehm überrascht. Viktor fuhr mit ihr mit dem Fahrstuhl in die zweite Etage des Gebäudeflügels, in der sich Gästezimmer befanden. Die dicken Teppiche verschluckten ihre Schritte, das Haus war still und strahlte auch in diesem Bereich einen angenehmen Luxus aus. Er öffnete eine Tür, verdecktes Licht erstrahlte und verzauberte den Raum mit einer diffusen Atmosphäre. Der Raum war in einem eher orientalisch anmutenden Stil eingerichtet.

Bad und Schlafraum gingen ineinander über. Das Bad verfügte über eine in den Boden eingelassene große Wanne, hinreichend für wenigsten vier Personen. Die Fliesen und Armaturen waren Gold verziert, der Innenarchitekt musste sich von Märchen aus Tausend und einer Nacht inspirieren lassen haben. Das Bett war ebenfalls ein Wucht, wenigsten sechs Quadratmeter groß, mit Säulen und luftigen Vorhängen versehen, die übrige Einrichtung passte sich diesem Arrangement an.

Viktor schloss die Tür und nahm sie zart in den Arm, seine rechte Hand streichelte eher beruhigend vorsichtig ihren Rücken.

„Das ist hier eines meiner Lieblingszimmer,“ flötete er ihr ins Ohr, beginnend es sanft mit seinen Zähnen zu beknabbern, „es erinnert mich immer wieder an meine Reisen in den Orient, nur das dieses Zimmer besser gestaltet ist, als die meisten, die ich dort kennen gelernt habe. “ Debbie nahm seine Kopf zwischen die Hände zog ihn sanft zu sich herab und hauchte einen ersten Willkommenskuss auf seine vollen Lippen.

Er erwiderte diesen Kuss spontan und wurde dabei zusehends fordernder.

So dicht an ihn gepresst, fühlte sie seine Erektion in der Hose an ihrem Bauch wachsen. Mit beiden Händen strich er nun ihren Rücken und ihre Seiten auf und ab, ihren Körper schon einmal vor erkunden. Seinem Schnaufen war zu entnehmen, dass den Händen gefiel, was sich ihnen da bot. Vorsichtig begannen sie den Rock hochzuziehen, bis sie endlich auch das nackte Fleisch ihres Pos in Besitz nehmen konnten. Auch Debbie ließ ihre Hände auf Wanderschaft gehen und war erfreut über diesen männlichen, sportgestählten Körper, der sich ihnen unter der Kleidung entgegensehnte.

Lange Zeit standen sie in dieser ersten Umarmung, wie zwei vorsichtig abtastende Boxer in der ersten Runde. Zeit ließen sie sich dabei und das Spiel, auf das Debbie sich da eingelassen hatte, begann ihr echten Spaß zu machen. Es erregte sie tatsächlich, hier mit einem – fast – wildfremden Mann in einem orientalischen Boudoir in den Clinch zu gehen. Feucht wurde der dünne Zwickel ihres String.

Sie ließen denn doch voneinander ab.

„Puh“, stöhnte Debbie, „Du gehst aber ganz schön ran. So viel Schweiß, wie ich heute Abend vor Aufregung vergossen habe, hätte ich nichts dagegen zuvor kurz zu duschen. „

„Du weckst das Tier in mir meine Liebe,“ grinste Viktor, „wenn ich rangehe, dann hat das ausschließlich etwas mit Dir zu tun. Du bist wirklich eine wunderschöne, attraktive und intelligente Frau, weißt Du – und ich liebe es, wenn diese Eigenschaften aufeinander treffen.

Doch was hältst Du statt Duschen von einem Bad?“

Er wechselte in das Badezimmer und drehte den Hahn auf. Hätte Debbie jetzt gedacht, das diese Idee bei der Größe der Wanne eine schlechte sei, so musste sie feststellen, dass einlaufende Wassermenge enorm war und die Wanne sich im Nu füllte. Sie nutzte die Zeit an Viktor heranzutreten und ihn mit sanften Händen von seiner Hose zu befreien. Ebenso sanft knöpfte sie ihm das Hemd auf und befreite ihn von seiner Oberbekleidung.

Sein Slip spannte kräftig unter einer ansehnlichen Erektion. Vorsichtig streichelte sie lasziv ein paar Mal über dieses Untier, bevor sie die Daumen in den Hosenbund einhakte und den Slip zu Erde zog. Sie griff sich den vorwitzigen Lümmel, der erst unter diesem Griff zu seiner wahren Größe anschwoll – und die war wirklich erfreulich. Nicht dass Viktor eine Riese gewesen wäre, der alle Ketten hätten sprengen können, aber es war die stolze Dicke und Größe und vor allem die angenehme samtige Härte, die sie sehr wohl zu schätzen wusste.

„Du hast einen wunderschönen Schwanz, lass ihn mich freudig begrüßen“, hauchte Debbie, ging auf die Knie und küsste bei gemächlichen Wichsbewegungen seine Spitze. Ihre andere Hand wog seinen gut gefüllten Beutel, der sich schwer und doch so willig in ihre Handfläche schmiegte. Mit sanften Druck, verwöhnte sie seine Eier.

Viktor zog sie an den Schultern zu sich hoch, drehte sie sanft, um ihr mit flinken Fingern die Schließe an ihrem Hals zu öffnen und ihr das Kleid abzustreifen.

Vorsichtig hakte er auch gleich den BH auf, drehte sie wieder zu sich herum. Der BH fiel zwischen den einander zustrebenden Körpern zu Boden. Er nahm ihr beiden Brüste aufmerksam in die Hände, knetete sie zart und stöhnte dabei wohlig.

„Du bist wirklich eine bildhübsche Frau, Debbie. Der Mann, der etwas mit Dir anfangen darf, muss sich glücklich schätzen! Du machst mich gerade glücklich, Mädchen. „

Er ließ seine Hände tiefer gleiten und streifte mit einer einzigen, fast wilden Bewegung den String herunter.

Längst stutzte Debbie ihr Schamhaar bis auf einen winzigen, attraktiven Haarstreifen, während sie ihr Geschlecht selbst völlig haarlos hielt. Die letzten Wochen hatten ihrem Körper wirklich gut getan, da stand eine hochattraktive Frau, die jederzeit auch als Model hätte arbeiten können, selbst wenn ihre Hüften in Wirklichkeit breiter und ihr Busen fülliger war, als diese Magerwelt es forderte. Doch gerade deshalb wirkte sie so viel fraulicher, ein echtes Vollblutweib in seiner Blüte.

Viktor nahm sie bei der Hand und zog sie hinter sich her in die zwischenzeitlich gefüllte Wanne.

Am Rand stand eine Flasche Champagner und zwei Gläser, die er nun füllte.

„Mädchen, lass uns auf die heutige Nacht anstoßen. Ich bin froh, dass Du mich als Begleiter erwählst hast, herzlich willkommen im Verein“, damit stieß er klingend mit ihr an und leerte das Glas mit einem einzigen gierigen Schluck. Etwas vorsichtiger tat Debbie es ihm gleich. Das Wasser war wohlig temperiert und umschmeichelte die Körper zusätzlich mit unaufdringlichen aber zugleich erregenden kleinen Luftblasen, die fast geräuschlos den Düsen am Wanneboden entströmten.

Debbie stellte ihr Glas ab, griff zu einer Waschlotion, die am Rand bereit stand, drückte ein wenig der seifig-öligen Paste in ihre Handfläche.

„Auf die Knie, Viktor, lass mich Dich waschen“, forderte sie ihren Begelieter durch diese Nacht auf. Er folgte brav mit erwartungsvollen Augen, in offensichtlicher Erwartung der Freuden, die nun folgen sollten. Doch Debbie ließ ihn zappeln, sie kniete hinter ihm, verteilte die Seife auf seinen Schultern und begann mit einer sanften und doch auch wieder festen Massage.

Sie ließ sich Zeit, sein wohliges Ächzen, welches ein ums andere Mal auch von aufkommender Gänsehaut begleitet war, wies ihr den richtigen Weg. Langsam wanderten die Hände tiefer bis auf seine Taille herab, glitten noch tiefer um die festen Pobacken, die vom Wasser umspült waren und schließlich die Kerbe hinab, über den runzligen Anus bis zu seinem schweren Gehänge. Sein Stöhnen nahm an Wohligkeit zu. Debbie zog sich zurück, um mit einem neuen Schwall der Lotion jetzt auf Tuchfüllung zu gehen.

Ihre prallen Brüste drückten sich auf seinen glitschigen Rücken, ihre Arme griffen unter den seinen herum und so begann sie nun seine Brust zu behandeln. Wohlig rubbelten ihre steifen Warzen über seinen Rücken, mit dem Mund begann sie an einem Ohrläppchen zu knabbern, während ihre fleißigen Hände weiter vorgaben, ihn gründlich einzuseifen. Seine Brustwarzen wurden eingehend von den fleißigen Fingern gezwirbelt, bevor sie sich langsam seinen Bauch hinab arbeiteten. Debbie hatte längst selbst Spaß an diesem Treffen gefunden und war in der Tat mit Inbrunst bei der Sache, Ihre Hände näherten sich nun langsam seinem hoch aufgerichteten Penis, der erwartungsvoll auf und ab wippte und die kommende Waschung kaum mehr abzuwarten in der Lage schien.

„Wo ist mein großer Junge denn am schmutzigsten und bedarf besonders intensiver Behandlung?“ hauchte sie ihm mit tiefer Stimme ins Ohr ohne dabei das Ohrläppchen zwischen ihren Zähne zu entlassen.

„Du wirst die Stelle gleich finden, die ist wohl sehr schmutzig!“ ging er stöhnend auf das Spiel ein.

„Wo hat sie sich denn schmutzig gemacht, mein Lieber?“

„Das ist schon etwas länger her.

Aber gerade deshalb braucht sie jetzt viel Pflege“, stöhnte er zurück.

„Erzähl mir, von dem länger her, damit ich einschätzen kann, wie schmutzig Du wirklich bist, Du Unartiger, Du!“ damit waren die Hände auf dem Glied angekommen. Und begannen es sanft zu massieren, nahm noch einmal von der öligen Paste nach, um nun eine höchst glitschige Massage beginnen zu können. Sanft war sie dabei, mit fester Hand aber langsamen Bewegungen, die seine Erregung sichtlich steigerte.

„Auf Sumatra vor zwei Wochen war es. Nach einem Geschäftsessen wurde mir als Nachtisch eine Mulattin serviert. Mann hatte die festen knackigen Arsch, sie hätte Nüsse damit knacken können. Und zwischen den Beinen bot sie mir ihren nassen Honigtopf zur freien Benutzung an. Erst hat sie mich mit ihren vollen Lippen und der kecken roten Zunge besudelt, dann den Honigtopf einfach über meinen Schwanz gestülpt und mich geritten, wie ein Wildpferd.

Das war eine kurze aber heftige Begegnung. Der Doc hat längst festgestellt, dass ich mir bei ihr nichts geholt habe – aber wo Du fragst, ich fühle mich noch sehr, sehr schmutzig!“ stöhnte er wolllustig eine Geschichte heraus.

„Und bei Deiner Frau hast Du Dich nicht schmutzige gemacht, mein Stier?“

„Ach nein, das ist eine reine Zweckehe, Geld musste zu Geld. Wir machen einander schon lange nicht mehr schmutzig!“ schnurrte er weiter.

„Wie schade für Euch, da verpasst Deine Frau aber eine Menge. Du hast ein hervorragendes Gerät, um eine Frau so richtig gründlich einzusauen!“ bedauert sie Viktor – allerdings nicht so richtig wirklich.

Ihr öligen Händen wurde langsam fordernder, die Brustwarzen in seiner Rückenpartie zogen erregende Figuren, während sie sich eng an ihn anschmiegte und ihrem Körper dennoch freien Lauf ließ. Mit der linken Hand knetete sie seine Eier, während die rechte Hand deutlich an Fahrt gewann und druckvoll wichste.

„Mädchen halt ein, ich spritze gleich“, versuchte er der Genuss stöhnend zu verlängern. Aber in Wirklichkeit war es schon viel zu spät. Er hatte den Punkt erreicht, an dem es einfach besser ist weiterzumachen, als neu aufzusetzen. So hielt er auch weiter brav still, um sich der Führung ihrer geilen Hände weiter zu überlassen.

„Macht nichts Viktor, so ein dicker Schwanz wir doch mehr als einmal spritzen können.

Gib mir Deine Sahne, mein Stier, los spritz Dich aus, wir müssen doch den ganzen Dreck aus diesem vernachlässigten Lümmel herausbekommen,“ blieb sie weiter im Text.

Und er folgte. Sein Körper versteifte sich jäh, er warf den Kopf in den Nacken, ließ ein tiefes, guturales Ächzen erklingen. Auch sein Schwanz wurde in ihrer Hand noch härter und in einem hohen Bogen spritze der erste Schwall seiner Sahne aus der Spitze, während sie dem mächtigen Orgasmus mit ihren Händen an Eiern und Schaft nachzuspüren vermochte.

Sie entließ ihn nicht so einfach aus ihrem Griff und wichste weiter, bis der letzte Spritzer die Röhre verlassen hatte.

Sanft zog sie ihn nun an seinem Schwanz ins Wasser, spülte mit wenigen gleitenden Bewegungen die ölige Lotion fort.

„Fühlst Du dich schon etwas sauberer? Ich glaube Reste sind noch da und bedürfen einer Nachbehandlung“, gurrte sie ihm lächelnd zu.

„Oh ja, an die Reste glaube ich auch“, lachte er nun verschmitzt, „doch bedarfst erst einmal Du einer Waschung, ich will doch sicher gehen, mich nicht an Dir zu beschmutzen, kaum das ich etwas sauberer bin.

Er schenkte Champagner nach und trank seines, ihr zuprostend, mit echtem Durst. Er lehnte sich in Wanne zurück und zog sie mit einem einzigen eleganten Griff dicht zu sich heran. Auch er nahm einen ordentlichen Klacks der Lotion und begann – ohne den gleichen umwegigen Aufwand wie sie zuvor zu betreiben – mit einer cremigen Waschung ihrer Brüste. Doch das machte Debbie nichts, denn das Vorangegangen war auch zugleich Vorspiel gewesen.

Oh, wie wunderbar hart und doch so zärtlich zugleich wussten diese beiden Männerhände ihre Brust zu kneten. Die steifen Brustwarzen rollten hart durch seine glitschigen Handflächen, wurden von zwei fordernden Fingern gepackt, herausgezogen und gezwirbelt, der leichte Schmerz trug nur zu ihrer Erregung bei. Auch sie schnurrte nun wie ein kleines Kätzchen.

Tiefer glitten die Hände, überwanden den Bauch recht schnell, umrundeten die Hüften und umspielten kraftvoll ihre Pobacken, verirrten sich kurz in die Tiefe kerbe dazwischen, glitten noch weiter hinein in das einladende Tal.

Ein vorwitziger Finger prüfte quasi kurz das runzlige Poloch verirrte sich etwas tiefer an den Eingang ihrer bereiten Votze, fuhr nur ganz kurz und keck hinein, wohl um schon einmal nachzuschauen, ob das Spielfeld sich bereit zeigte. Die Hände hoben nun sie auf die Knie. Eine weitere Ladung der Lotion wurde in die Männerhand getankt, die sich dann zielstrebig und in ganzer Länge auf ihre nackte Spalte legte.

„Und Du? Ist es hier, wo Du besonders schmutzig bist?“

„Das kann man wohl sagen, mein Stier, genau da braucht es eine Waschung!“

„Und wie schmutzig ist mein Mädchen denn, auch ich will meine Waschung darauf einstellen?“, spann er ihr Spiel weiter.

„Auch bei mir liegt es nun schon zwei Monate zurück“, antworte sie stöhnend, denn sein Finger hatte ihren Kitzler gefunden und machte sich fleißig kreisend mit nachhaltigem Druck ans Werk. „Auf einer Messe bin ich von einem echten Schuft beschmutz worden“, kürzte sie ihre Geschichte zusammen, „nichts hat der ausgelassen und mich in den zwei Wochen so über und über besudelt, dass ich bestimmt noch dreckig bin. So oft er konnte und allen möglichen und unmöglichen Orten hat er mich mit seinen kräftigen Händen begrabscht und mir seine dicke Stange in die Votze gerammt und mich dabei so voll geschleimt, dass ich ständig in Strömen auslief und mir um Flecken auf meiner Kleidung Sorgen machen musste.

Mann oh Mann, hat der mich beschmutzt“, gurrte sie in wohliger Erinnerung an den angenehmen Teil ihres Intermezzo mit Jürgen. Ihre Erzählung unterstützte sie, indem sie ihr Vötzchen der Hand spürbar entgegendrückte und auf lasziv zu reiten begann.

„Das hört sich nach sehr viel Schmutz an und kann wohl nur mit einer abschließende Spülung behandelt werden. Ich werde dazu gewiss auch noch einen Schlauch einführen müssen, meine Liebe. „

„Oh, ich bitte darum, mach es so gründlich, wie Du es für nötig hältst mein Stier!“ stöhnte sie zurück.

Und Viktor machte sich ans Werk! Gründlich und methodisch begannen die beiden Hände ihre erwatungsvolle Votze zu „behandeln“. Die Hand hatte sich von vorn genähert, walkte ihre prallen Schamlippen nach Herzenslust, ließen den kecken Finger immer wieder über die längst knallharte Lustbeere im Scheitelpunkt ihrer Lippen gleiten, zogen und zupften die Lippen in alle Richtungen und rubbelten durch das dazwischen liegende heiße Tal. Die andere Hand hatte sich von hinten auf die Reise begeben, zwei Finger fuhren tief in ihren Lustkanal, begannen sich dort zu winden und spreizen, fegten ihn kräftig und doch so wunderbar zärtlich der Länge nach aus.

Weit öffnete sich Debbie diesen Männerhänden voller Vertrauen und aufsteigender Gier. Gurrende Laute stieß sie mit zurückgebeugtem Kopf und fast geschlossenen Augen zur Decke.

„Was bist Du herrlich gründlich, lass bloß keine Ecke aus“, feuerte sie Viktor an, der sich nicht bitten ließ, dieser Aufforderung auch nachzukommen.

„So langsam kann ich von außen kaum mehr tun, meine Liebe, bald ist es Zeit für den Einlauf,“ stöhnte er in ihr Ohr.

Debbie ließ seine Hand auf seinen längst wieder aufgerichteten Schwanz fallen und begann ihn fordern zu wichsen. Wie herrlich dick dieses Gerät sich in ihrer Faust anfühlte, wie fordernd sich sein Becken ihrer Wichsbewegung entgegen schob.

Viktor zog seine Hände aus ihr, hob sie an den Hüften auf den Beckenrand, kniete im gleichen Moment schon zwischen ihren sie von selbst weit öffnenden Beinen, setzte seinen Degen an und schon ihn ansatzlos in das heiße, glitschige Futteral.

Ein tiefes Stöhnen aus zwei Kehlen vereinigte sich bei diesem ersten Eindringen. Stramm lagen die Votzenlippen um den kräftigen Burschen, der nun zunächst langsam, aber allmählich immer schneller werdend begann, Debbies Unterleib zu spalten. Doch köstlich und willkommen war diese Bewegung, Keuchender atmeten die beiden und die beiden Münder vereinten sich in diesem Keuchen zu einem feuchten Spiel der beiden Zungen, währen weiter unten sein Schwanz in ihr wütete und sein Becken klatschend auf das ihre traf.

Tief drang er in sie ein, bis zum Ansatz verschwand sein Gerät in ihrem schmatzend Loch um sich für den folgenden Stoß wieder fast ganz aus ihr herauszuziehen und nur um so wütender wieder zurückzukehren.

„Gleich kommt der Einlauf,“ stöhnte Viktor mit verdrehten Augen auf. Wieder versteifte er sich, während sie merkte, das seine kräftige Ladung mit Wucht in ihren Lustkanal geschossen wurde. Auch sie war am Rande eines Orgasmus, Seine Hand legte sich auf ihren Kitzler, nahm ein wildes und knallhart forderndes Spiel auf ein und stieß sie im Einklang mit seinen letzten Stößen in ihre schmatzende Votze über die Klippe in den kleinen Tod.

Auch sie keuchte jubelnd mit verdrehten Augen ihre Lust heraus.

Erschlafft sanken beide in das Wasser und mussten erst einmal wieder zu Atem und einem gemäßigten Herzschlag zurückfinden.

„Whow“, keuchte Debbie, „ ich fühle mich schon viel sauberer, Liebster“ und lehnte gurrend ihr Köpfchen zärtlich an sein Schulter, „Du hast tatsächlich den Dreck aus mir heraus gespült, ich danke Dir!“ und sie nahm sein Kopf in beide Hände und küsste ihn zärtlich auf seine vollen Lippen.

Der Kuss wurde ebenso zart erwidert.

Die beiden ließen sich ein wenig in dem warmen Wasser treiben, einander an den Händen haltend und dem Ausklingen der eigenen Erregung entspannt und wohlig nachspürend. Viktor war es, der zuerst wieder ins Leben zurückfand. Seine feste Hand umschloss eine Brust und liebkoste sie sanft knetend. Sie wandte ihm ihr Gesicht zu und ihre beiden Augenpaare versanken aufmerksam ineinander. Sie schienen in den Augen des jeweils anderen ergründen zu wollen, wo sie nach dieser heftigen Begegnung standen.

„Meinst Du, wir sollten zur Sicherheit noch einmal versuchen, ob wir eine kleine Nachspülung hinbekommen, vielleicht haben wir doch noch nicht alle Ecken erwischt“, flüsterte Viktor ihr mit fester werdendem Griff auf ihrem Busen ins Ohr.

„Sicherheit geht über alles“, lachte sie mit schelmisch blitzenden Augen zurück, „wenn Du meinst, dass Dein spezieller Hochdruckreiniger schon wieder geladen ist, nur zu. „

„Ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich glaube, Du bist hinreichend mit dem Gerät vertraut, um mir beim Aufladen etwas zu helfen“, gurrte er mit neu aufwachsender Erregung.

„Was hältst Du davon, wenn wir dazu ins Schlafzimmer wechseln, da kann ich mir auch die noch zu behandelnden Ecken einmal näher ansehen?“

„Wo immer Du willst, mein großer Putzmeister,“ kicherte Debbie.

Sie spülten die letzten öligen Seifenreste einander von den Körpern, verließen die Wanne und griffen zu bereit liegenden flauschigen Handtüchern. Debbie begann Viktor mit einer sanften und festen Massage trocken zu rubbeln, verweilte an seiner sich langsam wieder zur Kampfgröße aufrichtenden Stange etwas länger, als unbedingt nötig, aber nur gerade so viel, dass die Stange zu schwellen und steigen begann.

Gründlich trocknete sie auch seinen Po und die Kerbe dazwischen. Er wand sich ihr zu und legte nun seinerseits ihre Haut trocken, auf ihren Brüsten und der Kerbe zwischen ihren Beinen ebenfalls länger verweilend, als es nötig gewesen wäre. Die Tücher, so flauschig sie auch waren, hinterließen mit ihrer nun auch wieder nicht zu weichen Oberfläche eine angenehme Wärme auf der Haut, die durch diese Rubbelei gut durchblutet und noch sensibler geworden war. Noch intensiver wurde die Fahrt der Finger wahrgenommen und ließ in beiden eine Vorfreude auf die nächste Runde anwachsen.

Doch als Viktor sich nun abwandte, um sie sanft ins Schlafzimmer zu ziehen, ließ Debbie ihrer Phantasie wieder freien Lauf.

„Männer“, lachte sie laut auf, „ das hältst Du also schon für Körperpflege?! Nach dem Bad muss Haut doch wieder eingecremt werden, Liebster, nun lass uns man keine halbe Sachen machen, das hat Deine Haut nicht verdient“, grinste sie ihn an. Sie hatte zuvor die verschiedensten Kosmetika entdeckt, die dort für die Nutzer des kleinen Appartement bereit standen und griff zu einem hübschen Bleikristallflakon der offensichtlich ein Öl enthielt.

Sie roch daran und einer feiner Mandelgeruch stieg ihr in die Nase. Ja, das schien geeignet.

„Ich werde Dir helfen, Liebster“, gurrte sie. Reichlich goss sie von der Flüssigkeit in ihrer Hand und begann ihn damit von oben bis unten einzuölen. Mehrfach musste sie nachnehmen, bis sie ihr Werk vollenden konnte, seinen Schwanz sparte sie indes bis zum Schluss auf. Ihn quälte diese immer weiter hinaus geschobene Erfüllung seiner Erwartungen lustvoll, und so stöhnte er laut auf, als ihre Hand endlich seinen Sack umfing und ihn gründlich knetend einölte.

Die andere Hand war zugleich in die Kerbe zwischen seinen Pobacken geschlüpft, behandelte sie bis auf den Grund, ein frecher Finger legte sich auf seinen Anus, schlüpfte auf seinem öligen Bett auch ein wenig hinein, stieß dabei auf keinerlei Gegenwehr oder Ablehnung. Im Gegenteil das Grunzen von Viktor nahm zu und gab eindeutig zu erkennen, dass sein Poloch den kecken Eindringling lustvoll begrüßte. Die Hände umschlossen endlich die nun hoch aufgerichtet Stange, fuhren an ihr auf und ab.

Kundige Finger modellierten sie gründlich nach, umliefen die Kerbe zwischen dem aggressiven Kopf und dem Schaft des Gerätes, zwirbelten das kleine Bändchen der Vorhaut, kraulten, zwickten und kneteten den Kopf mit einer sanften und zugleich fordernd festen Massage.

Viktor hielt nicht nur still, er drängte ihr sein Becken ein ums andere Mal wollüstig entgegen und gab sich kurzatmig dem Spiel ihrer Hände ergeben hin. Schließlich gab sie seinen Eiern einen kleine Klaps.

„Fertig, mein Liebster, nun sollte Deine Haut wieder geschützt sein und nicht so schnell wieder schmutzig werden können!“ lachte sie ihn fast mütterlich an.

„Wunderbar, so einen Hautschutz könnte ich jeden Tag aufgetragen bekommen“ stöhnte er heiser zurück, „aber ich fürchte doch, wir werden sie nicht lange sauber halten können. “ Damit griff nun er zu dem Flakon und gab zurück, was er gerade so genossen hatte.

Auch er neckte sie und zögerte hinaus, sich ihres Schambereiches und der empfindlichen Warzen all zu früh anzunehmen. Doch schließlich fuhren die geölten Finger in ihre Spalte ein, versuchten fast, das Öl in ihrer Gründlichkeit einzumassieren, was natürlich misslingen musste. Einen Finger spürte sie plötzlich auf ihrem runzligen Poloch, er drückte diesem Eingang fest entgegen und sank erstaunlich mühelos hinein. Debbie hatte zwar – ohne promisk zu sein – schon eine Reihe Erfahrungen mit Männern gemacht, Analverkehr gehörte indes nicht dazu.

Man könnte sagen, sie war da noch jungfräulich.

Trotz aller Erregung spürte sie deshalb zugleich aufmerksam den Empfindungen nach, die dieser freche Finger in ihr auslöste und sie war angenehm überrascht. Ein zweiter Finger gesellte sich hinzu, dehnte ihr kleines Loch denn nun doch schon deutlich. Die Dehnung war spürbar, in anderer Grundstimmung hätte sie sie vielleicht auch als schmerzhaft wahrnehmen können, aber in diesem Moment begrüßte ihr Poloch sie eher lustvoll, fast ein wenig masochistisch.

Die Finger wechselten in das Loch davor und setzten Debbie langsam in Brand. Nach einem länger währenden Spiel der Finger verließen diese das dampfende Loch und nun bekam sie einen kleinen Klaps auf ihre prominente Scham.

„Glaubst Du, dass diese Ölung auch den strengen Maßstäben einer Frau gerecht wird“, grinste er sie an, „oder bedarf es noch der Nacharbeit?“

„Nein, ich glaube Du bist ein gelehriger Mann, für den Anfang kann das genügen“ gab sie ebenso grinsend zurück.

Ein kurzen Moment standen sie ineinander verschlungen in einem tiefen Kuss gefangen in dem Raum. Die beiden öligen Körper rutschen und rieben sich geil aneinander, seine noch immer harte Stange drückte sich angenehm gegen ihren Bauch wurde durch ihre Beckenbewegungen in seinem öligen Bett hin und her gerollt und nahm wieder an Festigkeit zu. Dieses Bett schien dem Lümmel durchaus zu gefallen.

Hüfte an Hüfte wechselten die beiden in das Schlafzimmer, mit einem kleinen Stoß beförderte Viktor Debbie rücklings auf das riesige Bett.

Willig ließ sie sich auch fallen, bleib mit geöffneten Beine liegen und schaute ihrem Galan erwartungsvoll entgegen. Viktor kniet sich vor das Bett, zog sie mit einigen Mühen hinreichend Halt auf dem glitschigen Körper zu finden an den Rand , bog ihre beiden Beine auf und drückte sie soweit hoch, bis ihre beiden Knie neben ihren Brüsten zu liegen kamen.

„Nun die versprochene Inspektion, damit ich die Endreinigung denn auch wirklich zufrieden stellend abschließen kann“, gab er zum Besten.

Er ließ sich Zeit. Mit beiden Händen zog er ihre Schamlippen sanft auseinander und betrachtet zunächst einmal aufmerksam das lockende Schlachtfeld, das sich ihm da so obszön anzubieten schien.

„Du hast eine wunderschöne Votze, Debbie“, teilte er ihr heiser seine Beobachtungen mit, „ich mag fleischige Votzen mit nicht zu kleinen Lippen, die Deine ist gerade richtig,“ Seine Nase senkte sich tiefer, „und riechen tut sie sehr appetitlich, eine kleine Auster, die sich nach Verzehr sehnt“, damit schnellte seine Zunge heraus und fuhr einmal vom Poloch bis zum Kitzler durch den ganzen Grund ihres Geschlechtes.

Debbie stöhnte wohlig auf. „Und das kleine Tierchen mag es offensichtlich, verzehrt zu werden. Wie ich es angenommen habe, schmeckt sie beim Verzehr auch noch lecker, wenngleich im Moment auch ein wenig nach Mandeln“, setzte er kichernd hinzu.

Damit begann seine Zunge nun ein emsiges Spiel und kostete reichlich von der fleischigen Frucht, die da so heiß und eingeölt auf ihn wartete. Mit den Zähne packte Viktor die fleischigen Lippen, zog sie sanft mit einem gespielten wilden Knurren hin und her, schüttelte sie regelrecht durch, wie eine Katze eine Maus packt.

Seine Zunge kehrte zurück, sein Mund wühlte sich tiefer in den Spalt, so dass die Zunge tief in ihren Lustkanal einzufahren vermochte. Ihre Schamlippen schmiegte sich dabei um seine Wangen, ihre aufsteigenden Säfte hinterließen dort glitzernde Spuren. Höher fuhr die Zunge wieder auf. Mit runden Lippen saugte er die gesamte Region um ihren Kitzler herum ein, klemmte sie mit seinen Zähne fest und begann in seinem Mund den heraus gequetschten Kitzler mit rauer Zunge hart zu umfahren, peitschte und beutelte die pralle Beere nach Herzenslust.

Debbies ganzer Unterleib brannte in fast übermächtiger Spannung dieser geilen Folter entgegen, sein Übergang von einer zärtlicher Behandlung ihrer empfindlichen Teile zu dieser knallharten und doch so geilen Aktion kam so plötzlich, dass sie fast um Gnade zu winseln bereit war. Ihr ganzer Unterleib zuckte unkontrolliert gequält herum, und doch nur ihrem Peiniger wollüstig entgegen. Sie ritt auf einer Woge der Lust, die dennoch zugleich wegen der Härte dieses Reizes nicht zu brechen vermochte, wurde auf dem Wellenkamm gehalten und heiser aufstöhnend dort hoch oben durch und durch gebeutelt.

Endlich und doch auch wieder leider, ließ er von ihr ab, entließ das Fleisch aus der Umklammerung der Zähne und ließ die Zunge mit vorsichtigen, zärtlichen Bewegungen zu einem ruhigeren Fahrwasser zurückfinden. Schließlich drückte er ihr eine Abschiedskuss auf die harte Beere und erhob sich, um sich nun seinerseits rücklings auf das Bett fallen zu lassen.

„Du bist aber ein wilder, Liebster, so unartige ein unschuldige Frau zu quälen, na warte, das werde ich Dir vergelten“, gurrte sie mit heisere Stimme, spreizte sich mit noch zittrigen Beinen in 69-er Stellung über sein Gesicht und verschlang seine Stange mit einem einzigen Haps bis zur Wurzel.

Auch sie stieg nun genauso steil ein, wie er zuvor. Mächtig war der Sog ihrer Lippen, fast, als wollte sie den Samen mit diesem dicken Strohalm direkt aus den knallharten Kugeln seines immer noch prallen Sacks heraussaugen. Zugleich begannen ihre Zähne die feste Stange hart zu attackieren und sie kaute dabei regelrecht auf dem dicken Lolli herum, wohl darauf achtend, es nicht wirklich zu verletzen. Aber sanft war dieses Kauen gewiss nicht. Sie ließ den Mund höher gleiten und während die eine Hand die Stange kräftig zu wichsen begann, knetete die anderen fordernd seine Eier.

Sie konzentrierte ihren kauenden Biss nun auf das Tal zwischen Eichel und Schaft, ließ dabei eine harte Zunge diesen Bereich immer wieder schnell und audauernd umkreisen. Der Körper des Mannes unter ihr versteifte sich immer mehr und er schrie seine brünstige Lust in ihr feuchtes Vötzchen. Sie ließ von seinem Sack ab und versenkte ansatzlos einen Zeigefinger tief in seinem Poloch, nur um dort mit kreisenden und zuckenden Bewegungen seine Prostata zu suchen, zu finden und gnadenlos zu reizen, während der kräftige Sog an seiner Stange und das kraftvoll fordernde Knabbern auf der angeschwollenen Eichel einfach nicht nachließ.

Einen zusätzliche Reiz bot indes das Öl auf ihren Körpern, welches irgendwie die gesamte Hautoberfläche zur erogenen Zone werden ließ. Die Körper glitschen bei diesem geilen Clinch warm aufeinander, rieben im Kampf der Geschlechter hart und doch so samtig weich geil über die Haut des geliebten Gegners.

„Gnade, Debbi, Gnade“, stöhnte Viktor auf. Auch er trieb unrettbar gefangen längst auf einer schmerzhaften hohen Welle der Lust, die wegen der Überreizung nicht zu brechen vermochte.

Diese Gnade zu verwehren, war Debbie heute fremd, zumal sie geil genug war, diese Stange noch ein weiters Mal in ihrem Vötzchen arbeiten zu spüren.

„Gnade?“ stöhnte sie wild zurück, „womit willst Du Frauenquäler denn Gnade verdient haben? Nun, ich will mal nicht so sein und Gnade vor Recht ergehen lassen, damit Du meinen Großmut Dir gegenüber erkennen kannst“, witzelte sie schon wieder.

Im Schneidersitz hockte sie sich über seinen Schoß, griff sich das gequälte Monster, welches da so kampfbereit auf seinem Bauch lag, bog es auf, führte es an ihre quatschnasse und ölige Pflaume und senkte sich dann herab, dem Monster für kurze Zeit ein neues Zuhause bietend.

Ihr beiderseitiges Stöhnen vereinte sich zu einem einzigen Brunstlaut, als die Stange die Weg in ihre Tiefe suchte und fand, sie aufspaltete und in ihren Hirnen elektrische Funken schlagen ließ. Seine Händen hoben sich zu ihren Brüsten umfingen sie hart, zogen ihren Oberkörper daran auf den seinen und ihre Münder vereinten sich zu einem feuchten Kuss. Sie schmeckten die eigenen Säfte auf den Zungen des jeweils anderen und dieser Vereinigung ihrer beiden Geilsäfte erregte sie nur um so mehr.

In einem wilden Galopp ritt Debbie den Mann unter ihr, dessen Zunge weiter oben die ihre jagte. Debbie fühlte die ersehnte Woge herannahen. Hoch hob sie sich bei jedem Stoß aus dem Sattel um klatschend zurückzufallen, sich selbst jedes Mal dabei bis auf den Grund ihrer Scheide auf dieser herrlichen Stange aufzuspießen. Auch sein Grunzen nahm zu, sie bekam seine Unterlippe zwischen ihre Zähne, knabberte auf diesem Fleisch herum, ließ wieder seine Zunge tief in ihren Rachen einfahren und merkte seinen Biss in ihre Lippen.

Seine Hände lagen nun um ihren öligen Po; eine Hand fuhr trotz der heftigen Bewegung ihres Beckens zu ihrem Anus herab, konnte sich dort in ihrem Rhythmus halten. Ein Finger drückte sich in diese geheime Öffnung, tiefer als zuvor, ein zweiter zwängte sich ebenfalls mit hinein und nun wurde sie in beiden Löchern abwechselnd gefickt. Senkte sich ihr Schoß bis zum Anschlag auf das Monstrum, waren die Finger nicht mehr in der Lage, ihre Position zu halten, doch hob sie sich aus dem Sattel, schoben sie sich tief in ihren Darm.

Welch eine sensationelle Entdeckung, diese Erweckung ihres bislang vernachlässigten Lochs.

Jubelnd ließ Debbie denn langsam die Dämme brechen und fühlte zugleich, dass auch Viktor sich der Erfüllung näherte. Der Schwanz in ihrem Gedärm schien auf- und abschwellend zu zucken, seine Sahne begann stoßweise ihren Uterus zu überschwemmen. Debbie wurde für einen Moment schwarz vor Augen. In einem heftig zuckenden Orgasmus brach sie auf der Brust von Viktor zusammen.

Lange lagen die beiden so dort, rangen um Atmen und kehrten ganz langsam in die Realität zurück.

Sie behielt die nun abschwellende Stange so lange wie möglich in sich, sein Samen tropfte an der schlaff werdenden Stange langsam kitzelnd abwärts.

„Mann, oh Mann,“ kehrte Viktor heiser zurück, „das war wohl mit der beste Fick in meinem Leben. Ich glaube jetzt wirklich, dass dieser Einlauf auch die letzten Reste weggeschwemmt haben dürfte!“

„Das vermag ich zurückzugeben, mein liebes Monster“ antwortete Debbie wahrheitsgemäß, „das war auch für mich eine der geilsten Nummern, die ich bislang geschoben habe, wie man so sagt.

Wie das wohl erst werden könnte, wenn man einander etwas näher kennen würde?“ fragte sie sich eher selbst, keinerlei Absichten damit verbindend.

„Das ist einfach beantwortet“, lachte er sie an, „geil, geil, geil und noch geiler. Doch im Ernst, wenn Du zustimmst, können wir ja morgen versuchen, den Schmutz von heute weg zu spülen?“

„Das wäre willkommen“, schnurrte Debbie versonnen. „Aber was sagt der Verein, wenn Du mich gleich am ersten Tag beschlagnahmst?“

„Darüber sorge Dich nicht, das ist in Ordnung, der Verein hat viel Zeit und Du und ich, wir haben die Freiheit das zu entscheiden.

Doch nun lass uns bitte schlafen. Dich anzusehen bringt allein schon wieder neue Unruhe in meine Eier, also versuche bitte nicht nachzuprüfen, ob Du noch etwas von mir übrig gelassen hast, denn es könnte noch was da sein“, grinste er sie an, „ich habe morgen ein paar schwierige Verhandlungen und möchte fit sein. Macht ja nichts, bis morgen ist der kleine Viktor garantiert wieder aufgetankt und bereit zu neuen Entdeckungen in Deinen geilen Löchern!“

Umschlungen schliefen die beiden auf dem riesigen Bett ein.

Im Eindämmern fühlte Debbie noch immer Viktors Sahne ihre Schenkel hinab rinnen und sie genoss dieses Gefühl eindeutig. Hatte sie bis hierher Zweifel an ihrer Entscheidung, dem Verein beigetreten zu sein, Viktor hatte diese im wahrsten Sinne des Wortes fortgespült. Das war mal wieder gut, vielleicht nur deshalb, weil sie so lange abstinent gewesen war? War sie auf dem Weg sich mal wieder zu verlieben? Sie hätte es nicht zu sagen gewusst, würde es aber wohl noch herausbekommen.

Mit diesen immer leiser und diffuser werdenden Gedanken überschritt sie dunkle Grenze zu einem tiefen, erquickenden Schlaf.

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