Drückeberger

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Die Grundzüge der folgenden Geschichte habe ich den Schilderungen einer Kladde entnommen, die aus dem armseligen Nachlass meines Großonkels stammt. Ich weiß nicht, ob seine Notizen wirklich wahre Ereignisse bezeugen, doch ich weiß aus seinen Unterlagen, dass er manches Mal wichtige Episoden in seinem Leben en détail protokollierte, um — vor allem in den letzten Jahren seines Lebens — eine Art schriftliches Gedächtnis anzufertigen als Ausgleich für sein krankheitsbedingt ständig schwächeres Erinnerungsvermögen. Und ich weiß, dass er ein echter Schweinehund war — mit einer Menge Dreck am Stecken.

Ich bezweifle, dass ihn je einer aus seiner Verwandtschaft in dem unten erwähnten Seniorenheim besucht hat.

Um seine Aufzeichnungen in eine homogene Erzählform zu übertragen, habe ich stellenweise Passagen und Informationen aus verschiedenen Bereichen seines Buches zusammengeführt und ausformuliert.

Hier sein von mir überarbeiteter Bericht:

*

Wie immer, wenn ich einen Eintrag in meinem Büchlein verfasse, blättere ich erst einmal die bereits beschriebenen Seiten durch und blicke auf mein Leben zurück, die wenigen Erfolgsmomente, die vielen Tiefschläge, meine Zeit in Erziehungsheimen, bei der Fremdenlegion, die Jahre im Knast.

Jetzt logiere ich schon seit zwei Jahren in diesem Altenheim, obwohl ich für den Aufenthalt in einem solchen Refugium eigentlich gar nicht alt genug bin. Aber Trunksucht und Krankheiten führten zu wiederholten Ausfallerscheinungen, bis ich schließlich als Pflegefall hier landete. Gegenüber Personal wie Heimbewohnern gehe ich nicht mit meiner Vergangenheit hausieren, ich schlurfe gemütlich und schweigsam durch die Flure wie ein altersschwaches Wrack und genieße den Anblick der Schwestern und Praktikantinnen.

Das Zimmer teile ich mir mit einem bettlägerigen, fünfundachtzigjährigen, früheren Schreiner.

Zuerst hatten wir nur weibliches Pflegepersonal, aber vor einem Monat erhielt die Belegschaft Zuwachs durch einen Zivildienstleistenden aus Mannheim. Und nun rückt uns jeden Morgen statt einer hübschen jungen Dame so ein Hanswurst auf die Bude, macht die Betten, wäscht Herrn Lang, leert dessen Urinflasche und bringt anschließend das Frühstück.

Zum Glück bin ich noch selbständig genug, um nicht auf seine Dienste angewiesen zu sein, Vaterlandsverräter und Waschlappen wie dieser Pisspottschwenker sind mir eh ein Brechmittel.

Der Bankert trägt darüberhinaus die Locken lang wie'n Weib und mitten in seiner kindisch blöden Hosenscheißervisage eine dicke Brille. Mann, geht der Wichser mir auf'n Sack. Umso mehr, wenn ich ab und zu mitbekomme, wie er versucht, mit seinem neunmalklugen Geschwafel und dieser billigen Tour von wegen „Ich hör dir zu…, ich versteh dich doch…“ die jungen Dinger zu beeindrucken. Ne richtige Frau würde den Schlappschwanz nicht mal mit dem Arsch angegucken.

Zu seinem Pech, wie sich herausstellen sollte, oblag vergangenen Dienstag ausgerechnet ihm die Nachtwache, als mich gegen drei Uhr morgens das unartikulierte Gejammer meines Zimmergenossen aus dem Schlaf und einem überaus anregenden Traum riss.

Dem alten Lang war die Harnbuddel vom Schwanz gerutscht, und er hatte sich eingepisst. Ich latschte runter zum Büro der Heimleitung, wo der Schleimbeutel von Zivi mit dem Kopf zwischen den Armen auf dem Schreibtisch selig schlummerte. Ich weckte ihn, informierte ihn kurz und trottete hinter ihm her zurück zum Zimmer.

Er nahm er einen Waschlappen, rieb ihn am Waschbecken unter dem laufenden Hahn mit Wasser und Seife ein und ging zum Bett des alten Bettnässers.

Als ich ihn da von hinten an Langs Bett stehen sah, mein Hirn vernebelt von Müdigkeit und der Erinnerung an meinen Traum, verdrängte der Druck in meinen Eiern, die Verachtung für den Bankert, meine Vertrautheit mit der Brutalität in Heimen und Knast jedes Bedenken. Ich trat hinter ihn, und ehe er sich versah, packte ich ihn wie einen Hund am Genick und drückte seinen Kopf runter zwischen die Schenkel des alten Langs und befahl ihm:

„Leck ihn sauber, du dämlicher Brillenglotzer.

Zu meinem Erstaunen leistete er sofort heftigen Widerstand und schaffte es, meinem Griff zu entwischen. Erschrocken starrte er mich an und schrie:

„Herr Meier, was soll das, hören Sie auf mit dem Scheiß!“

Trotz seiner erfolgreichen Gegenwehr standen ihm immer noch Angst und Unsicherheit ins Gesicht geschrieben, und ohne die geringste Vorwarnung drosch ich meine Faust in seinen Magen. Er klappte zusammen und presste die Arme gegen seinen Bauch.

„Halt ja dein vorlautes Maul, verstanden?“ herrschte ich ihn an.

„VERSTANDEN?“ wiederholte ich und schlug ihm dabei heftig ins Genick. Er stolperte einen Schritt an mir vorbei, und zusammengekrümmt, seinen Bauch haltend, nickte er mehrfach und beteuerte mit zitternder Stimme:

„Ja. Ja, Herr Meier, ja, ja, ich hab‘ verstanden, ja, Herr Meier. “

„Du tust, was ich sage, du Trottel!“ fügte ich an und unterstrich den Ernst meiner Worte mit einem derben Kniestoß in seine linke Arschbacke.

Er fiel hin, um, nunmehr völlig eingeschüchtert, genauso schnell wieder aufzustehen und mit der eifrig gestammelten Zusicherung

„Sicher, Herr Meier, ja sicher, ja, Herr Meier, ja, Herr Meier, ja…“

an das Bett des inkontinenten Schreiners zu hasten, und nach einem bangen Schielen zu mir herüber senkte er den Kopf und schleckte trotz seines unübersehbaren Ekels fleißig den Urin vom Sack, den Schenkeln und dem schlappen Schwanz des alten Langs.

Der hilflose Tattergreis brabbelte und sabberte, blieb aber ruhig liegen.

Ich trat neben den sofort panisch zusammenzuckenden bebrillten Kriecher. Hämisch ermunterte ich ihn

„Ja, genau so, du dumme Sau…, ja genau, schön weiter so, du blödes Schwein…“ und knallte ihm ab und zu meine linke Hand flach ins Genick. Zugleich langte ich von hinten zwischen seine Beine und schloss meine rechte Hand fest um seinen Sack und seinen Schwanz.

Mich überraschte kaum, wie rasch dann die Beule in meiner Hand anschwoll.

Ich drückte ein wenig härter zu und sagte:

„Gönn‘ dem Alten auch was, klar?“

Er verstand und sog folgsam den schlaffen Pimmel des inzwischen wieder halb dösenden alten Knackers in den Mund. Er zog mit der Hand die Vorhaut zurück, wichste linkisch die leblose Wurst, lutschte und saugte angestrengt an der fahlen blanken Eichel — ohne Erfolg.

Gelangweilt von dem öden Anblick griff ich nach der Urinflasche in Langs Bett. Während der dumme Junge von dem Schwanz des Alten kostete, schwenkte ich vor seinen Augen die Pulle mit der Seiche darin und eröffnete ihm gönnerhaft:

„Das Zeug ist einfach zu schade zum Wegschütten, meinst du nicht auch?“

Er zögerte und schaute reichlich belämmert drein, denn ihm schwante offenbar, was ihm blühte, dennoch nickte er schließlich resigniert mit dem lahmen Schwanz im Mund.

Aber ich setzte noch eins drauf:

„Und? Wie heißt das Zauberwort?“ fragte ich, legte die Hand fest um seinen Nacken und drehte ihn zu mir um. Restlos konsterniert starrte er mich an, eine Weile brachte er keinen Ton hervor. Trotz seiner ganzen Angst wehrte sich anscheinend der letzte Rest Würde in ihm dagegen, sozusagen mit eigenen Worten den totalen Abgesang auf seinen Stolz anzustimmen, bis er am Ende doch, zu seiner vollständigen Blamage, mit vor Scham rot glühendem Gesicht erniedrigt stammelte:

„Äh ja, äh, ja, äh ja, ja, äh, äh, ja, bitte.

Bitte. Bitte, bitte, Herr Meier, bitte. Bitte, Herr Meier, bitte. Bitte. Bitte, bitte gestatten Sie mir, die Pisse von Herrn Lang zu trinken, bitte. Bitte. Bitte, bitte, Herr Meier, bitte, bitte, bitte. Bitte. Bitte erlauben Sie mir, die ganze Pisse zu trinken, bitte, bitte. Bitte. Bitte. Bitte. Bitte, bitte, bitte…“

Mein ungerührtes Schweigen und mein abweisender Blick zwangen ihn, sein Betteln und damit seine Demütigung fortzusetzen, dann sagte ich generös

„Na, ich will ja mal nicht so sein.

“ und reichte ihm die Flasche. Mit offenkundiger Abscheu setzte er zum Trinken an, und Schluck um Schluck würgte er den inzwischen kalten stinkenden Sud herunter. Das Gesicht vor Ekel zu einer Grimasse verzogen, unterdrückte er mehrere Male mühsam ein Erbrechen, trank aber die Seiche aus der Flasche bis auf den letzten Tropfen. Inzwischen war er schon so kirre und am Boden zerstört, dass er gleich nach dem üblen Trunk in vorauseilendem Gehorsam eine Litanei des Dankes für meine großzügige Gabe herunterbetete.

Mein Triumph und seine Schmach sprengten mir wider Erwarten fast die Hose. Unter Umständen würde ich sogar abspritzen können. Mehr aus reinem Vergnügen als aus erzieherischen Gründen verpasste ich ihm ein paar derbe, laut schallende Ohrfeigen, bevor ich ihn anwies, sich auszuziehen. Zitternd vor Scham und Erniedrigung und der Angst vor dem, was ihm womöglich noch drohte, stand er schließlich völlig nackt vor mir, sein verräterisch steif vorragender Schwanz strafte das Ausmaß seiner Pein allerdings Lügen und genierte ihn merklich.

Seine fatale Lage und sein lächerlicher Anblick steigerten meinen Spaß daran, ihn weiter mit seiner Feigheit und Servilität und unterschwelligen Veranlagung zu konfrontieren, und ich erklärte, mit Blick auf seinen entlarvend erigierten Penis:

„Tja, ich schätze, so'n erbärmliches Stück Dreck wie du besitzt nur mit 'nem Schwanz im Loch einen Wert, nämlich genau den Wert des Schwanzes, der in dir steckt, du blöde Sau, hab ich Recht, Idiot?“

Wie vorhin zögerte er auch jetzt mit der Antwort.

Und wie vorhin gab er auch jetzt klein bei, allerdings selbst für mich überraschend unterwürfig und eindeutig. Er legte sich mit dem Rücken auf den Zimmertisch vor mich hin, hielt die Beine hoch, spreizte weit die Schenkel, um mir sein entblößtes Arschloch darzubieten wie eine läufige Hure und bettelte dabei:

„Ja, Herr Meier, ja, ja. Ja. Ja, ja, Sie haben Recht, ja, ja, Sie haben Recht, ja, Herr Meier, ja. Ja.

Ja. Ja, Herr Meier, ja, ich bin nur Dreck, ich bin völlig wertlos, ja, Herr Meier, ja. Ja, ja, ja, Herr Meier, ja, ich bin nur Dreck, Bitte ficken Sie mich, bitte, bitte, bitte. Bitte, bitte, Herr Meier, bitte, ficken Sie, bitte, bitte, ficken Sie, oh bitte, oh bitte, bitte, oh bitte, bitte ficken Sie, ja? Oh ja bitte, bitte Herr Meier, bitte ficken Sie…“

„Gott, bist du ein Idiot.

“ stellte ich lapidar fest.

Ich spuckte in meine rechte Hand und schmierte Speichel um meine Eichel und eine zweite Portion auf sein Loch, um mir das Penetrieren zu erleichtern.

Als ich ohne die geringste Rücksicht meinen steinharten Kolben in seinen Arsch bohrte, mit der dicken Stange seinen Schließmuskel gewaltsam auseinanderdrückte, meinen Schaft in seiner ganzen Länge durch sein Arschloch hindurchzwängte, zuckte er vor Schmerzen zusammen und stöhnte jammervoll auf.

Doch er hielt weiter die Beine breit und setzte sein blamables Betteln fort. Vielleicht nur aus Angst vor einem noch schmerzhafteren Echo auf etwaige Gegenwehr oder mangelnde Demut.

Ich strich weiteren Speichel um seinen Anus herum und schob in langsamem Rhythmus meinen Schwanz in seinem Darm vor und zurück. Ich beugte mich über den Deppen, stützte mich mit einem Arm links neben seiner Schulter ab und fickte ihn.

Die billigste Fotze wäre mir lieber gewesen als dieser jungfräuliche Bubenarsch, aber mein Schwanz hielt durch, und in meiner Situation und in meinem Alter musste man für jede Gelegenheit dankbar sein.

Sein Schwanz ragte steil auf, derweil ich ständig rüder seinen Arsch pfählte, dabei immer wieder in seine blöde Brillenglotzervisage spie und meine flache Hand zu schallenden Ohrfeigen auf seine speicheltriefenden Backen flatschte. Während sein Kopf unter meinen Watschen auf dem Tisch hin und her flog, unterbrachen nur Stöhnen und Jammern seine Tirade:

„Ja, Herr Meier, ficken Sie, oh ja bitte, ja ficken Sie, ja, Sie der Größte, ich bin nur Dreck, Sie sind so großzügig, danke, vielen Dank…“

Ich wandte ihm mein Ohr zu.

Er kapierte sofort, reckte den Kopf hoch und schlabberte in meiner Ohrmuschel herum. Der Depp schleckte und saugte an meiner Ohrmuschel, keuchte, jammerte, stöhnte in mein Ohr, saugte und leckte an meinem Hals, drückte seine Zunge erneut in mein Ohr, bettelte und stöhnte, und irgendwann ging sein ununterbrochenes Quatschen, Keuchen, Wehklagen, Stöhnen über in ein heftiges, stoßweise kehliges Ausatmen:

Ohne eine Hand an seinem Schwanz stieg dem kriecherischen kleinen Scheißer der Saft aus den Eiern in die Harnröhre, ungeachtet der Schmerzen in seinem Arsch, seiner Erniedrigung und seines spürbaren Ekels und seiner Angst vor mir.

Er atmete in langen Zügen laut stöhnend aus, während aus seinem Schwanz die weiße Soße spritzte, sein Kopf sank zurück auf den Tisch. Verlegen sah er zur Seite.

Ich war stinksauer. Mein Schwanz glitt aus seinem Arsch. Ich ging um den Tisch herum, ohrfeigte ihn, zog seinen Kopf an den Haaren über die Tischkante, und drückte die Nille meines mit Kot und Blut versifften Schwanzes gegen seine Lippen.

„'n bisschen Politur…“ höhnte ich und spuckte noch einen Batzen Speichel auf die Eichel.

Fügsam stülpte er die Lippen über die dreckige, schleimige Eichel. Ihn würgte von dem üblen Geschmack und dem Glitschen in seinem Mund, aber er lutschte und saugte den ganzen Dreck von meinem Schwanz, schluckte alles.

„Und zum Nachspülen…“ feixte ich und zeigte ihm ein wenig Spucke zwischen meinen Zähnen. Halb öffnete er seine Lippen und ich spuckte genau in seinen Mund hinein. Angewidert presste er meinen Speichel durch seine Speiseröhre.

Und dankte mir. Der dumme Sack!

Ich stieß ihn vom Tisch herunter.

„Bring mir den Zeigestock aus dem Gemeinschaftsraum! Tempo!“ befahl ich.

Nackt, wie er war, lief er los. Eine Minute später hetzte er schon wieder ins Zimmer hinein und händigte mir den Stab aus.

Ängstlich blickte er zu dem dünnen Stock in meiner Hand. Ich grinste ihn an und zog ihm die Plastikgerte durch's Gesicht.

Er schrie auf und sprang zwei Schritte zurück.

Ich wartete einen Moment, bis er weniger zitterte.

„Leg dich über den Stuhl. “ ordnete ich an. Er gehorchte.

„Damit du dich immer erinnerst, was du bist und wer ich bin, und du dir unsere Vereinbarungen merkst…“ erläuterte ich ihm, und dann striemte ich mit der stabilen weißen Rute seinen Arsch, bis in der weißen Haut blutvolle lange Wülste aufquollen.

Er hielt mit beiden Händen angestrengt seinen Mund zu, um halbwegs sein Gewimmer zu unterdrücken. Immer wieder mal spuckte ich auf den geschundenen Hintern, in das nasse wunde Fleisch schnitt die biegsame Rute umso lauter und schmerzhafter. Nach, wie ich meinte, ausreichend Hieben, und weil mein Arm ermüdete, hieß ich ihn aufstehen.

Auf wackligen Beinen stand er daraufhin vor mir, über sein dämliches Brillenglotzergesicht liefen die Tränen, er sah betreten zu Boden.

Gleichgültig gegenüber seinem Elend belehrte ich ihn über seine Lage und seine zukünftigen Aufgaben:

„Du bist zwar keinen Furz wert, aber du gehörst mir. “ Gesenkten Hauptes nickte er und konzedierte:

Ja, Herr Maier, jawohl, ich bin Ihr Eigentum, ich gehöre Ihnen. „

„Wir fixieren diesen Umstand schriftlich, genauer gesagt, ich markiere dich als meinen Besitz. Dafür holst du jetzt ein scharfes Messer aus der Küche.

Obwohl der Flasche nach diesen Worten sichtlich das Herz in die Hose rutschte, lief er fast augenblicklich los und brachte ein großes Haushaltsmesser. Er lehnte sich über den Tisch, die Arme fest um den Mund gelegt, und ich kerbte knapp einen halben Zentimeter tief die drei Buchstaben EvM als Akronym für ‚Eigentum von Meier‘ rechts wie links in seine Arschbacken. Seine Beine zitterten wie Espenlaub während der Prozedur. Danach schüttete ich den Inhalt einer halben Flasche Rasierwasser über die Wunden.

Vor Schmerz zog er seinen Arsch weg und drückte den Mund fester in die Armbeuge. Nurmehr ein jammervolles Blöken drang zwischen seinen Armen hervor.

„Deinen Geldbeutel!“ kommandierte ich, und er stakste zu seiner Hose und nestelte seine Brieftasche aus der hinteren Tasche.

Ich leerte das Kleingeld in meine Hand, entnahm dem mittleren Fach alle Scheine, zwei Zwanzig-DM-Banknoten, und den Pass.

„Und jetzt hockst du dich hin und schreibst auf: Ich bin das Eigentum von Herrn Maier, zweifach besiegelt mit der Gravur EvM für Eigentum von Meier auf meinem Hintern.

Datum, Unterschrift. “

Ich schlappte zu meinem Nachttischschränkchen, verstaute das Geld in der oberen Schublade und kramte ein liniertes Blatt Papier sowie einen Stift hervor. Die Schreibutensilien legte ich auf den Zimmertisch. Der Trottel platzierte vorsichtig seinen lädierten Arsch auf einem Stuhlsitz und schrieb wie befohlen.

Ich kontrollierte kurz den Text und verglich die Unterschrift mit der Signatur in seinem Ausweis. Dann stellte ich klar:

„Am Ersten lieferst du mir dein Salär ab, und zwar jeden Monat.

Jeden Tag, bevor du nach der Arbeit heimwackelst, meldest du dich bei mir ab. Und wenn du morgens unser Zimmer erledigst, trinkst du die Pisse aus Langs Flasche. Deine Kleidung, Brieftasche und Schlüssel behalte ich. Und jetzt verpiss dich, du dumme Sau. „

Ende

*

Anmerkung: Die Kladde steckte zum Zeitpunkt des Todes meines Großonkels in seiner Anzugjacke, aber unter seinen spärlichen Besitztümern befanden sich weder der genannte Personalausweis noch die „Besitzurkunde“, daher entschied ich mich dagegen, Namen und Ort des Heimes sowie die Personalien des Zivis anzugeben.

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