Ein geiles Wochenende

In Zeiten von Corona ist es wichtig, körperliche und soziale Kontakte auf ein Minimum herunter zu fahren! Bordelle schließen, die sexuelle Lust ist dennoch weiter da. Warum nicht deshalb mal Camsex ausprobieren, der virtuelle Sex ohne Gefahr für beide Seiten! Schützen Sie sich!

Zuerst möchte ich mich bei den konstruktiven Kommentaren zu meiner ersten Veröffentlichung bedanken.

Diese zweite Geschichte beginnt recht verhalten. Ich beschreibe zuerst die Mitwirkenden und das Umfeld, in dem sie ihre ersten Gehversuche auf zwischenmenschlichem Glatteis ausprobieren. Ich hoffe, mir ist es einigermaßen gelungen den Zeitgeist der 68iger einzufangen – auf der einen Seite die ganze Verklemmtheit der damaligen Zeit, auf der anderen Seite die spontanen Freiheiten, die die neu auf dem Markt gekommene Pille zuließ.

Wem die Handlung dadurch etwas Kindisch vorkommt – reine Absicht! Wer also eine Wichsvorlage erwartet, bei der es direkt zur Sache geht, ist hier verkehrt. Die Story ist reine Fantasie, trotz der verwendeten Ich-Form. Viel Spaß an einem geilen Wochenende!

@bumsfidel

Ein geiles Wochenende

1. Einleitung

Wir waren zu neunt, 6 Jungs und 3 Mädels, alle aus einer Clique des gleichen Lehrjahres.

Unser Jahrgang umfasste mehr als 40 Auszubildende, aber, wie das immer so ist, nach kurzer Zeit bildeten sich die ersten Grüppchen. Unsere bestand aus Arbeiterkindern, die mit den hochnäsigen Schönheiten und arroganten Akademikersöhnchen der anderen Cliquen nichts zu tun haben wollten. Und zu den Strebern der vierten Gruppe hatten wir auch nur den nötigsten Kontakt (in der Regel ein „Zeig mal her“ bzw. „Kann ich mal abschreiben?“). So pflegte jede Gruppe ihre Vorurteile.

Wir hatten weitgehend ähnliche Interessen.

Oder schalteten wir uns automatisch gleich? Den Begriff ‚Gruppendynamik‘ kannten wir noch nicht, aber vieles damals erlebte lässt sich so recht banal erklären.

Als 68iger waren wir natürlich politisch interessiert (alle SPD und links davon, was sonst?) und geilten uns an den neuesten Platten auf. Nicht nur bei den Jungs, auch bei den Mädels galt Musik als Hobby, allerdings waren sie eher an den Bee Gees interessiert (wer die nicht mehr kennt: Es konnte nicht schaden eine Schale unter die Lautsprecher zu stellen, um den Schmalz aufzufangen.

), während die Jungs die Stones oder Led Zep bevorzugten. Ohne Rücksicht darauf, dass deren Texte auch häufig Liebesschnulzen waren (der Klassiker: Whole Lotta Love), hielten wir Jungs unseren Geschmack einfach für den besseren.

So trafen wir uns dann nach einem halben Lehrjahr (so hieß das damals noch) regelmäßig um Musik zu hören, die verschiedenen Geschmacksrichtungen und Wirkungsgrade des Alkohols auszuloten und dabei die ersten gemeinsamen Geburtstagsfeten zu feiern.

Da war Monika, klein und mit tollen Brüsten.

Sie war die Älteste, da sie als Kind erst mit sieben Jahren eingeschult worden war und so die Lehre „verspätet“ anfing. Sie hatte lange brünette Haare, die ihr bis an die Taille reichten. Der damals übliche Mini gab den Blick frei auf wohlgeformte Beine und sie hatte trotz ihrer 1,55 m eine super Figur. Moni war immer gut drauf und wir anderen hatten den Eindruck, dass sie mehr Erfahrung hatte, als sie uns Anfängern gegenüber zugeben wollte.

Guido dagegen machte mit seinen 1,80 m eher den Eindruck eines tollpatschigen unbeholfenen Bären. Er war gut gebaut, wusste dies jedoch noch nicht und konnte die bewundernden Blicke der Mädchen nicht einordnen. Anstatt stolz auf seinen Körperbau mit stattlicher Schulterbreite und schmalem Hintern zu sein, kam er sich eher verarscht vor. Dass die Mädels anfingen, sich für ihn zu interessieren, nahm er in seiner Schüchternheit kaum war, ließ mich dagegen neidisch auf seine Kleiderschrankfigur werden.

Renate war groß gewachsen, schon fast stämmig und wog trotz ihrer 1,78 m geschätzte 90 kg. Oben dicke Möpse, unten ausladender Hintern, dazwischen Babyspeck. Renate war immer ungeschminkt, sie trug ihre dunkelblonden Haare kurz geschnitten und setzte sich dadurch deutlich vom allgemeinen Trend ab, der superschlanke Models mit langen Haaren vorschrieb.

Renate hatte ihre Freundin bei uns in die Clique eingeschleust, die außerhalb der Firma damit auf zehn Halbstarke anwuchs.

Auf irgendeiner Fete stellte sie uns Maria vor, eine ein Jahr jüngere Brünette, 1,72 groß und mit ungefähr 65 kg auf der Waage deutlich schlanker. Beide lachten gerne und trotz ihrer Jugend hatten sie erste Lachfältchen um die Augen.

Gerd und Dieter kannten sich schon aus ihrer Schulzeit. Sie waren zusammen in eine Klasse gegangen und beste Freunde. Beide waren sie Durchschnittstypen: Ca. 1,77 m groß, mittelschwer, leidlich sportlich und für jeden Gag zu haben.

Sie waren diejenigen, die sich die ersten Pornofilme bei Beate Uhse anschauten und uns später überreden sollten auch mal mitzugehen.

Helga war so schlank, dass sie sich ohne Probleme hinter Renate hätte ausziehen können. Kein Arsch in der Hose, kaum Tittchen aber freche Schnauze ohne dabei verletzend zu sein. Ihre rehbraunen Augen funkelten jedoch jeden böse an, der sie aufgrund ihrer schmalen Figur unterschätzte und laut eigener Aussage war es schon passiert, dass sie ihre 172 cm beim Judo ausspielen musste.

Sie hatte ein wenig Probleme mit ihrer Figur und hätte gerne mehr Kilo auf die Waage gebracht.

Norbert und Jürgen hingegen waren groß gewachsene Schlackse. Beide über 1,85 m und damit noch ein wenig größer als Guido hätten sie vom Aussehen her Brüder sein können. Sie schworen allerdings Stein und Bein, dass ihre Eltern vom Partnertausch keine Ahnung hätten. Gegenüber Guido mit seiner Kleiderschrankfigur waren beide allerdings nur dünne Bohnenstangen in Latschen, mit denen sie Waldbrände hätten austreten können.

Ich, Bernhard, war 1,75 m groß, hatte wie damals üblich schulterlange blonde Haare, die nur aus dünnen Flusen bestanden, die ich kaum gebändigt bekam. Eine Frisur konnte man bei dem Sauerkraut auf dem Kopf nicht erkennen. Ich war eher der schmächtige Typ, der lieber jeden Bierkasten einzeln schleppte. Mein Interesse am anderen Geschlecht wurde leider bisher in keinster Weise erwidert. Ich hatte den Verdacht, von den Mädels nicht als Schwanzträger ernst genommen zu werden und lag damit 100% richtig.

Ich war trotzdem (oder gerade deshalb) everybodys Darling, musste mir alle Problemchen anhören und wurde um Rat gefragt bei Sachen, von denen ich selbst keine Ahnung hatte. Es wurde Zeit mein Dasein als Neutrum zu beenden.

2. Der Film

Wie gesagt gingen wir alle gemeinsam in die Lehre und so hatten wir auch zusammen Berufsschulunterricht. Eines schönen Sommertages vielen die letzten beiden Stunden aus. Da wir keine Lust hatten die gewonnene Freizeit in der Firma zu verbringen, beschlossen wir auf Vorschlag von Gerd und Dieter gemeinsam ins Pornokino zu gehen.

Das Gegiffel war groß, fast so groß wie der Gruppenzwang. Wir anderen hatten damit noch keine Erfahrung, aber kein Junge wollte als feige dastehen und als emanzipierte Frau konnte man solche Abenteuer natürlich nicht auslassen. Wir riefen Maria an, die einfach ihre Mittagspause „ausdehnte“ und natürlich später entsprechenden Ärger bekam. Schließlich ging es ab in die Bahn und rein ins Kino. Ich hatte mal wieder die größte Klappe gehabt und musste daher von dem gesammelten Geld die Karten kaufen.

Um unsere Unsicherheit zu überspielen, stürmten wir laut den Kinosaal. Dass man sich hier eher ruhig verhielt, wussten wir nicht und es wäre uns auch egal gewesen. Ja wir waren sogar so unschuldig, dass sich Mädels und Jungs getrennte Plätze suchten. Als der Film begann, wurden wir plötzlich mucksmäuschenstill und schauten gebannt auf stramme Titten, nackte Mösen und dicke Schwänze. Die Sprüche der Darsteller regten allerdings zum Lachen an, sodass der eine oder andere Gluckser nicht ausblieb.

Nach dem Film gingen wir mit roten Köpfen zum goldenen M. Vor lauter Verlegenheit versuchten wir uns dem Thema pseudo-wissenschaftlich zu nähern: Hast Du die Möpse gesehen? Solche Riesendinger gibt es in Natur ja gar nicht! Wieso waren die Weiber nicht feucht? Könnt ihr Kerle wirklich so lange? Das würde ja keine Frau aushalten usw. Keine(r) glänzte mit Fachwissen aber alle gaben wir unseren Senf dazu. Wir stellten also fest, dass die Riesendinger unmöglich echt sein konnten (Mehrheitsbeschluss bei einer Gegenstimme von Renate) und dass Pornodarstellerinnen nicht feucht wurden.

Bei der Diskussion um die Standfestigkeit von Männern steckten wir echt in der Klemme. Wie sollten wir mit unserer unerschöpflichen Potenz angeben, wenn gleichzeitig die Mädels behaupteten, dass sie so eine Dauerbumserei einfach nur abscheulich und lästig fanden? Kompromissbereit oder besser gesagt, in der Hoffnung auf spätere Abenteuer, einigten wir uns darauf, dass Jungs vermutlich im Normalfall kein so hohes Standvermögen hatten und die Mädels sich daher keine Sorgen machen brauchten. Wie uns unsere Lebenserfahrung später zeigen sollte, lagen wir damit gar nicht einmal so falsch.

Das Erlebnis führte allerdings zu einem veränderten Umgang untereinander. Vor dem Film waren wir Kollegen auf dem Weg zu Freunden, natürlich mit ersten sexuellen Hintergedanken. Doch jetzt schauten wir den Mädels offen unter die Miniröcke (was kein Problem war, wenn sie vor uns die Treppe hochgingen und mit dem Hintern wackelten) und die wiederum interessierten sich dafür, ob ihre Reize nicht eine Beule in unseren Hosen verursachen würden. Jedenfalls konnte man ihre verstohlenen Blicke am Ende der Treppe durchaus so interpretieren.

In den nächsten Tagen und Wochen wurde unser Umgang miteinander immer anzüglicher und zweideutiger. Es sah so aus, als ob Guido Interesse an Renate gefunden hätte, Monika turtelte mit Gerd, Helga hatte ein Auge auf Dieter geworfen und mir ging Maria nicht mehr aus dem Kopf. Nur für unsere beiden Bohnenstangen blieb kein junges Gemüse übrig.

3. Die Fete

Drei Monate später galt es meinen Geburtstag zu feiern.

Wir Jungs schmissen zusammen und besorgten Bier und Apfelkorn, die Mädels machten Frikadellen und Salate. Das alte Rollenspiel funktionierte noch. Da die Straßenbahnen und Busse noch keinen Nachtverkehr kannten, begannen wir um 18 Uhr, so dass spätestens um 23 Uhr der/die letzte noch sicher nach Hause fahren konnte.

Bei lautstarker Musik tanzten wir ein wenig (rumzappeln beschreibt den Bewegungsablauf in den meisten Fällen treffender), brüllten uns an, wenn wir meinten was sagen zu müssen und vernichteten die Alkoholvorräte.

Irgendwann wurde die Musik ruhiger und leiser und die Mädels fingen an miteinander Klammerblues zu tanzen.

Verdammt! Das sah ja richtig geil aus! Irgendetwas musste an der Theorie, richtiges Tanzen sei nur was für Weicheier, verkehrt sein.

Also aufgerappelt und ran an den Speck. Renate passte schon alleine aufgrund ihrer Größe am besten zu Guido, Helga hatte Dieter im Arm (der so schüchtern war, das er erst mal versuchte sich aus der Umklammerung zu befreien), ich schnappte mir Maria und die kleine Monika stand bei Gerd auf den Schuhen und küsste ihn.

Oh verdammt! Was jetzt? Wollte Maria auch geküsst werden? Oder würde ich mir eine Ohrfeige einhandeln? Knutscherei hatte es in unserer Clique zumindest in der Öffentlichkeit noch nicht gegeben, wollten wir uns doch nicht dem Spott der anderen aussetzen! Die halb betrunken auf der Couch liegenden Schlackse zeigten prompt mit den Fingern auf die beiden, um uns andere aufmerksam zu machen.

Eine typische Situation, in der Du nur verlieren kannst! Machste was, isses verkehrt.

Machste nix, genauso! Irgendwie fühlte ich mich dann doch in meiner Ehre gefordert. Nichts zu tun, war nicht meine Art, also Test. Ich bekam keine Ohrfeige! Test bestanden! Uff!

Wir Jungs hatten mehr oder weniger alle zum ersten Mal ein Mädel im Arm und es fiel uns schwer unsere Schwellkörper nicht an die Venushügel unserer Partnerinnen zu pressen. Das wäre dann doch zu peinlich gewesen. Aber so langsam wandelte sich die Stimmung und ein leichter Hauch von Erotik schwebte im Raum.

Plötzlich küssten sich alle gleichzeitig. Erste zarte Berührungen der Lippen und immer wieder scheue Blicke zu Monika, die zum Zungenkuss übergegangen war. Upps, da gab es offensichtlich im Handbuch der Knutscherei ein Kapitel für Fortgeschrittene. Mal probieren.

Die Musik war zu Ende und der nächste Titel leider viel zu heavy für Klammerblues. Wir setzten uns, füllten Teller und Gläser nach und verarbeiteten in Gedanken die neuen Erfahrungen. Hab ich alles richtig gemacht? Oder mich doch zu blöd angestellt? Es dauerte fast eine Stunde und weitere Bier und Apfelkorn, bis der nächste Klammerblues aufgelegt wurde.

Norbert und Jürgen waren inzwischen abgehauen. Entweder, weil sie betrunken waren oder sich bei der Pärchenbildung als fünftes Rad am Wagen fühlten oder beides.

Jetzt wurde die ganze Sache schon lockerer angegangen. Körperpartien unterhalb der Gürtellinie näherten sich. Die Jungs waren plötzlich stolz, trotz des Alkohols den Mädels noch eine Latte in den Bauch pressen zu können und die Mädels waren stolz eine solche Reaktion bei den Jungs hervorrufen zu können.

Auch meine (?!) Maria hatte sich etwas einfallen lassen. Sie hob ihren rechten Oberschenkel beim Klammerblues absichtlich höher als nötig; offensichtlich wollte mich das Luder weiter reizen. Ich hatte, ohne zu ahnen, wie gut ihr das tat, angefangen mit den Händen über ihren Rücken zu streicheln, fast bis zum Po. Als ich merkte, dass ich mich auf verbotenem Terrain befand und die Hände stillhielt, flüsterte sie mir ins Ohr: „Mach weiter, das ist schön“, und leckte an meinem Ohrläppchen.

Gut. Konnte sie haben. Ich ließ meine rechte Hand weiter gen Süden wandern, schob sie unter ihren Rockbund und legte sie aufs Höschen.

O. k. , ich geb's zu. Eigentlich wollte ich noch frecher sein und an ihren nackten Hintern, aber finde mal alle Zugänge im neuen Revier ohne Beschilderung!

Während ic.

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