Kaffee und Spiel

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Kapitel eins: Die Vorbereitung

Ein kühler Wind wehte aus östlicher Richtung über die kleine Stadt Heiligenhafen an der Ostsee. Astrid, 41 Jahre alt, spürte ihn durch das hellblaue T-Shirt, so dass ihr Oberkörper ein wenig fröstelte. Sie war auf dem Weg zu ihrer besten Freundin Viola, um an einem recht ungewöhnlichen Kaffeeklatsch teil zu nehmen. Auf der Einladung stand etwas von Kaffee, Kuchen, aber auch andeutungsweise von einem Vortrag über das männliche Verhalten bei solch einem Damenkränzchen, mit praktischen Beispielen am lebenden Objekt.

Astrid wusste von ihrer Freundin, dass diese sich am letzten Freitag einen „Sklaven“ ersteigert hatte. Die Versteigerung hatte auf dem Marktplatz statt gefunden, einundzwanzig Männer hatten sich freiwillig, dem Aufruf der Stadtverordneten folgend, gemeldet. Das Geld dieser Veranstaltung sollte dem Kindergarten zur Verfügung gestellt werden, damit neue Spielgeräte angeschafft werden könnten. Die Kandidaten mussten am darauffolgenden Tag für sieben Stunden für die Frau mit dem Zuschlag arbeiten, ausgehen, sie unterhalten, was der Frau eben so einfallen würde.

Steigern durften nur Frauen, die „Sklaven“ auf der Bühne waren Männer im Alter von zwanzig bis 48 Jahren, darunter auch vier aus dem Rathaus.

Viola und Astrid arbeiteten ebenfalls im Rathaus, wobei Viola als Leiterin des Finanzwesens eine höhere Position inne hatte, als Astrid, die als Sekretärin im Ordnungsamt tätig war. Der Wind ließ ein wenig nach als Astrid in die Weidengasse bog und wenig später vor dem kleinen Fachwerkhaus ihrer Freundin stand.

Ein zweistöckiges Gebäude, umgeben von anderen Häusern im Stil des 19. Jahrhunderts, Steinstufen, drei an der Zahl, führten vom Kopfsteinpflaster der schmalen Gasse hinauf zur Eingangstür. Astrid betätigte die Hausglocke.

Die 44 jährige Viola stand im Wohnzimmer, mit einem Fußboden aus Kirschholzparkett, vor dem von Jens gedeckten Kaffeetisch und ging in Gedanken noch einmal den von ihr geplanten Ablauf durch. Jens kam gerade mit den kleinen silbernen Löffeln aus der Küche und legte sie sauber und ordentlich neben die Tassen.

Er war bis auf die weißen Gymnastikschuhe nackt. Sein Penis war halb erregiert und schwang bei jedem Schritt ein wenig auf und ab. Seine Gebieterin hatte ihm von zwei weiblichen Gästen berichtet, die heute einen erlebnisreichen Nachmittag, zu dem er einiges beitragen müsste, in diesem Haus verbringen sollten. Jens hatte an diesem Samstag pünktlich um zehn Uhr an der Haustür seiner Herrin geklingelt, war aber mit einer Ohrfeige und den Worten „Zu spät“ empfangen worden.

Jens stockte ein wenig der Atem.

Daran trug aber nicht die Ohrfeige auf seiner linken Wange die Schuld, sonder der Anblick der sich ihm darbot. Viola trug rote, hochhackige Lederpumps, ihre Beine wurden von schwarzen Nylonstrümpfen verhüllt, ein sehr enger und sehr kurzer Minirock aus rotem Leder, passend zu ihren Schuhen, eine weiße Bluse, unter der Jens einen schwarzen BH erahnen konnte.

„An den Balken mit dir“, befahl Viola mit einem Lächeln auf ihren Lippen.

Neben der Glasvitrine befand sich ein dicker Stützbalken aus Eiche, der ungefähr einen halben Meter in den Raum ragte.

„Hände hinter den Balken“, ordnete sie an und nachdem Jens diesem Befehl nach gekommen war fesselte sie seine Hände mit einem seidenen Halstuch. Ihre rechte Hand streichelte zärtlich seine Erregung, die sich dadurch mehr erhob.

„Schon gespannt was dich heute erwartet?“, fragte sie ihn und gab ihm einen Hauch von einem Kuss auf die Wange.

Jens nickte und flüsterte ein leises Ja.

„Unsere Gäste sollst du spüren, nur spüren, nicht sehen“, sagte sie und verschwand für kurze Zeit in den Nebenraum, wo sich ihr Arbeitszimmer befand, um eine Augenbinde zu holen. In diesem Moment klingelte es an der Haustür.

„Einen Moment“, rief Viola und verband Jens mit einem schwarzen Schal noch schnell die Augen.

„Hallo Astrid, schön das du da bist“.

Die beiden Freundinnen umarmten sich kurz.

„Komm doch herein. “

Verwundert blieb Astrid im Wohnzimmer stehen.

„Du weißt, dass du da einen nackten Mann in deiner guten Stube stehen Hast?“, fragte sie. „Nanu, wo kommt der denn her?“

„Und gefesselt ist er auch noch“, gab es Astrid zu Bedenken.

„Na ja“, antwortete Viola, „er soll uns ja nicht ärgern, wir werden ihn erst einmal gar nicht beachten.

Kurz darauf traf auch Marlies ein. Sie war die jüngste der drei Freundinnen. Vor zwei Wochen hatten sie zusammen ihren 35. Geburtstag in einem Fischrestaurant am Hafen gefeiert. Auch ihr fehlten zunächst die Worte, als sie den nackten und gefesselten Mann wahr genommen hatte.

„Na das kann ja lustig werden“, äußerte sie sich und setzte sich an den gedeckten Tisch. „Kannst du uns erklären was das zu bedeuten hat, Viola?“, fragte Astrid während sie sich einen Kaffee einschenkte.

„Also“, begann Viola, „am Freitag habe ich Jens doch beim Sklavenmarkt ersteigert und am Samstag stand er mir dann zur Verfügung. Wir haben in der Stadtbäckerei gefrühstückt, waren anschließend spazieren am Binnensee. Er ist übrigens erst 19 Jahre alt und macht beim Yachtbau ein Praktikum. Ihr wisst doch die Firma die sich vor einem Jahr hinter der Segelschule angesiedelt hat. “

Marlies und Astrid nickten und hörten gespannt weiter zu.

„Erst haben wir über dies und das geplaudert, aber dann habe ich ihn einfach einmal gefragt über was sich Männer untereinander so unterhalten wenn es um Sex geht. Also darüber habe ich nichts Neues von ihm erfahren, aber es war trotzdem eine interessante Unterhaltung in deren Verlauf er mir gestand, dass er davon träume von einer Frau einmal gequält und gedemütigt zu werden. Jens vermutet das diese Neigung vielleicht damit zusammen hängt, das er früher immer versucht habe unter den Rock seiner Mutter zu schauen.

Ich habe ihm nach diesem Geständnis gesagt er möge bis zu mir nach Hause kein Wort mehr sagen. Hier angekommen habe ich ihm gleich im Flur befohlen sich auszuziehen. Er wollte protestieren, aber nach zwei Ohrfeigen hat er sich dann schnell seiner Kleidung entledigt. “

„Wahnsinn“, bemerkte Marlies, drehte sich um und warf einen Blick auf den Sklaven, dessen Penis wieder in einem halb erigierten Zustand nach vorne zeigte.

„Wie ging es weiter?“, wollte Astrid wissen.

„Das ist eine lange Geschichte, wir wollen uns lieber auf den heutigen Nachmittag konzentrieren, wenn ihr wollt spielen wir mit meinem Sklaven ein wenig“, antwortete Viola. „Wollen wir!“ sagten Marlies und Astrid gleichzeitig.

„In meinem Arbeitszimmer habe ich einige Sachen vorbereitet. Wenn wir mit dem Kaffee und Kuchen fertig sind werden wir spielen. Es ist ein Brettspiel das ich, nicht verraten, im Büro mir ausgedacht und gezeichnet habe.

Wir würfeln und wer als erster das Ziel erreicht, kann sich mit Jens eine halbe Stunde vergnügen. Wie das Vergnügen aussieht steht aber auf einer der dreißig Ereigniskarten, die die Siegerin am Ende des Spiels ziehen muss. Auf dem Weg zum Ziel liegen eine Menge Ereignisfelder. “

„Lass uns anfangen“, unterbrach Marlies und schob die Platte mit dem Apfelkuchen ein wenig zur Seite, „hol dein Spiel her Viola“.

„Meinetwegen“, sagte die Angesprochene und erhob sich, „wir brachen in der Mitte des Tisches nur ein wenig Platz.

Es dauerte eine Weile, aber dann lagen auf dem Tisch: Ein Spielbrett, Würfel, drei Pöppelfiguren, ein hölzerner Rohrstock mit einer Länge von fast einem Meter, eine schwarze, lederne Striemenpeitsche, eine blau-weiße Gerte, ebenfalls aus Leder, eine rote Gummipeitsche, zwei Brustklemmen, einige Holzwäscheklammern, ein dunkelgrüner, ca. 15 cm langer, Analdildo, sowie ein Gleitgel.

„Und hier sind meine getragenen Nylonstrümpfe von gestern“, sagte Viola und legte sie zu den anderen Sachen.

„Die Ereigniskarten fehlen noch“, bemerkte Astrid, deren Blicke sich immer wieder zum Sklaven wendeten.

„Richtig, die brauchen wir noch und die Aktionskarten, ich hole sie. “

„Was für Aktionskarten?“, fragte Marlies.

„Die hier“, Viola hob die linke Hand mit der sie einen Stapel gelber Karteikarten hereintrug, „immer wenn jemand von uns auf einem Feld mit der Aufschrift „AfJ“ landet, so heißt es ´Aktion für Jens`, und davon gibt es auf dem Spielbrett eine ganze Menge Felder wie ihr seht“, erläuterte Viola.

„Wer fängt an“, fragte Astrid.

„Hoch fängt an“, meinte Marlies.

Sie würfelten und Viola warf die höchste Augenzahl.

„Er hat noch nicht einen Ton gesagt“, bemerkte Marlies und wies mit ihrem Kopf Richtung Jens.

„Das darf er sich auch nicht ohne meine Genehmigung erlauben. Aber jetzt wollen wir ihn kurz einmal hören. Jens! Freust du dich auf dieses Spiel?“

Ein leises Ja war die Antwort.

Das Spiel begann!

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