Mittagspause

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Es riecht angenehm nach Wald, obwohl wir mitten in der Stadt sind. Ganz schön viele Autos auf dem Parkplatz — ich weiß noch gar nicht, wie deins aussieht. Ob du mich gerade überholt hast? Hätte ich doch gemerkt. Ich habe sofort alles stehen und liegen lassen, bin losgelaufen.

Dein Anruf war eine ziemliche Überraschung: So schönes Wetter, kleine Mittagspause, du willst mir was zeigen. Damit war wirklich nicht zu rechnen.

Weiter vorne taucht dein hochgestecktes Haar neben einem Wagen auf. Du ziehst deinen Blazer aus, ich sehe nur deinen Rücken. Bisschen übertriebene Diskretion, denke ich und beschleunige meine Schritte.

Du müsstest doch genau wissen, dass ich hier bin. Hast mich doch gesehen. Noch immer werde ich keines Blickes gewürdigt, du verschwindest zielstrebig zwischen den Bäumen auf einem schmalen Weg. Ich muss schmunzeln.

Den Rücken kriege ich also gezeigt — das kommt davon, von den Komplimenten über deine schönen Schultern, den zarten Nacken. An dem Abend, der nach Kokosöl roch, nach deinem Parfum. Und nach deiner Lust.

Endlich erreiche ich auch in den Weg und kann deinen Anblick genießen. Wobei du immer noch einen Vorsprung hast.

Du wirkst elegant, selbstbewusst. Aufregend. Mit jeder Bewegung. Dein Rock schmiegt sich um deine Kurven, die Absätze sind bestimmt unpraktisch für den holprigen Weg, aber du lässt dir nichts anmerken.

Biegst in den nächsten Weg, ein kleines Lächeln auf den Lippen, glaube ich jedenfalls. Und du guckst aus den Augenwinkeln nach mir. Ganz bestimmt. Was wird das denn? Ich kann nicht fassen, dass du einfach weiterläufst.

Gleichzeitig erfreue mich an dem kleinen Lichtreflex auf deiner Wade, das ist nicht nur Haut, sie ist mit ganz zartem Stoff bedeckt. Ein Hoffnungsschimmer.

Das Rufen verkneife ich mir. Das würde dir nicht gefallen. Ich spiele also mit, werde noch schneller.

Bin aufgeregt wie selten. Erreiche die Ecke — und du bist weg. Einfach nicht da. Ein paar Schritte laufe ich, jetzt klopft mein Herz noch mehr.

Hinter mir knackt es leise. „Da bist du ja endlich.“ Du lehnst an einem dicken Baum im Unterholz und lächelst unschuldig. Ein Fuß ist aus dem Schuh geschlüpft und stemmt sich gegen die Rinde. Du spielst mit dem Saum des Rockes, die andere Hand streckt sich mir entgegen.

„Komm her!“ Ich kann gar nichts sagen, mache ein paar Schritte. Deine Augen funkeln plötzlich ganz nah vor meinen. Unsere Lippen streifen sich leicht, ich will deine Unterlippe sanft zwischen meine nehmen und dich richtig begrüßen, doch abrupt drückt deine Hand auf meine Schulter. Völlig verdutzt gebe ich nach, finde mich auf dem Boden wieder.

Blicke zu dir auf. Tief in deine Augen. Das Blut pocht jetzt überall in mir, meine Hose ist eng geworden.

Eine ganz neue Seite. Okay, Kunststück, wir kennen uns ja kaum.

Oder kriege ich einen Spiegel vorgehalten? War ich mackermäßig zu dir? Nein, oder? Du strahlst mich an, du hast Spaß. Vielleicht errätst du meine Gedanken. Hast mich in der Hand, am Nacken hältst du mich fest. Dein Rock ist hochgeschoben, dein Becken kommt mir entgegen — gelenkig, denke ich, aber bevor ich etwas sagen kann, spüren meine Lippen schon den dünnen Stoff, der deinen Hügel bedeckt.

Du drückst dich gegen mich. Duftest aufregend. Strahlst Hitze aus. Für einen Moment bin ich vollkommen bezaubert.

Dann fangen meine Lippen an, sich vorsichtig zu bewegen, sie massieren dich leicht. Du seufzt. „So hast du es doch gemeint“, flüsterst du. „Kein Höschen.

Gar nichts drunter.“ Deine Hand hält weiter meinen Nacken, dein Becken kreist ganz leicht, ganz süß. Ich kann nur zustimmend brummen. Meine Hände gleiten hinten an deinen Beinen hoch, streicheln dich, greifen fest zu, streicheln wieder, genießen dich.

Dein Kopf fällt in den Nacken, du schließt kurz deine Augen, schnurrst. Dann guckst du mich herausfordend an.

„Aber Strümpfe wären praktischer. Gib's zu! Oder einfach gar nichts…“ Ein paar Zentimeter kann ich mich zurücklehnen, will erklären, wie heiß Laufmaschen auf einem süßen Hintern aussehen. Aber deine Hand gibt nicht nach.

„Psssch“, machst du, jetzt legst du dein Bein auf meine Schulter und schlingst es um mich. Fest.

„Mach weiter!“ Dein Becken kippt nach oben, unsere Lippen treffen sich. Wundervoll. Wie feucht du bist… Das macht mich rasend.

Ich kann nicht anders, meine Hände reißen am Hintern kräftig an deinen Nylons. „Was fällt dir ein!“ Du tust entsetzt, aber dein Becken sagt etwas anderes. Eine Hand kommt mir zur Hilfe und reißt den Stoff vorne weiter auf. Ein herrlicher Moment.

Wir sind auf einmal ganz vorsichtig. Ganz behutsam. Deine entblößten Lippen drücken sich sanft auf meine. Ich umschließe sie, öffne dich leicht mit meinen Küssen.

Du stöhnst leise. Meine Zungenspitze gleitet auf und ab, sie tupft um deine sensibelste Stelle herum. Hin und wieder streicht sie direkt über die glatte Perle. Geräuschvoll saugst du Luft ein.

Und ich sauge dich ein. Endlich versunken in den Begrüßungskuss, der mir eben noch verwehrt geblieben war.

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