Scham und Leidenschaft 03

In Zeiten von Corona ist es wichtig, körperliche und soziale Kontakte auf ein Minimum herunter zu fahren! Bordelle schließen, die sexuelle Lust ist dennoch weiter da. Warum nicht deshalb mal Camsex ausprobieren, der virtuelle Sex ohne Gefahr für beide Seiten! Schützen Sie sich!

Manchmal zerreißt es mich. Wenn ich in meinem Bett liege, dem allgegenwärtigem Knarzen lausche und es mir selbst mache. Es zerreißt mich, ich bäume mich auf, zucke und winde mich und kann den Hunger in mir irgendwann nur noch stillen, indem ich einen Alltagsgegenstand als Mittel zum Zweck verwende. Ich versuche es mit normalen Kerzen, die mir zu dünn sind. Mit einem Deodorant, welches mir unten am Ansatz zu dick ist und welches ich andersherum nicht nutzen mag, da ich mir chemisches Deo an meinen Schleimhäuten nur schlecht vorstellen kann.

Ich versuche es ergebnislos mit allerlei dummen Dingen, ehe ich auf eine längliche, zylindrische Plastikverpackung mit einem Durchmesser von knapp vier Zentimetern stoße und diese benutze. Immer wieder, vor allem dann, wenn ich es nicht mehr aushalten kann. Wenn ich das Gefühl habe, zu explodieren, wenn nicht gleich etwas in mich eindringt und die richtigen Stellen erreicht.

Soweit ist es nun also schon mit mir gekommen.

Es folgen weitere Nächte, in denen ich in meinem Bett liegen bleibe und mich dazu zwinge, nicht hochzugehen.

Das Ganze ist schließlich kein harmloser Flirt zwischen zwei Menschen. Sondern definitive, sexuelle Handlungen zwischen Vater und Tochter. Und das ist genau betrachtet gesetzlich ja verboten.

Das zumindest rede ich mir ein, wenn ich in meinem Bett liege und es in mir pocht.

Wenn ich dann doch wieder hinauf schleiche, rede ich mir ein, dass es keine eigentlichen sexuellen Handlungen in dem Sinne sind. Wir vollziehen sie, ja, aber hey, wir tun das ja nicht miteinander.

In einer der nächsten Nächte befinde ich mich kurz vor dem Wegdämmern, als das Knarzen über mir wieder beginnt. Anfangs nur hin und wieder, nach wenigen Minuten öfter und regelmäßig. Ich runzle die Stirn und weiß, dass mich bei diesem Knarzen irgendetwas stört — bis es mir einfällt: Meine Mutter ist gar nicht da. Sie ist über das Wochenende zu ihrer Schwester gefahren, wie sie es schon seit Jahren regelmäßig zelebriert.

Oft fährt mein Vater mit, außer, er schafft es arbeitsbedingt nicht.

Mein Herz beginnt zu rasen, als ich mir vorstelle, wie mein Vater allein dort oben liegt und masturbiert.

Ich schlucke.

Beinahe sofort stelle ich mir vor, wie ich hinaufgehe. Wie ich allein mit ihm, nackt, in seinem Schlafzimmer bin. Wie ich…

Ich setze mich auf, überlege fieberhaft. Wäre ich auf diese Idee gekommen, wenn ich das Knarzen nicht vernommen hätte? Nein! Definitiv nicht! Immerhin ging es bisher nur um reines Zuschauen.

Um Masturbation. Um Augenkontakt. Um sexuelle Handlungen, die wir nicht aneinander vornehmen, denn immerhin sind wir ja Vater und Tochter. Und hey, hätte er sexuelle Handlungen vornehmen wollen, hätte er diese Nacht, in der wir das Haus für uns alleine haben, immerhin genutzt, oder? Und das hat er nicht. Warum auch. Es sich voreinander selbst machen, ja, aber mehr haben wir beide nicht vor. Nicht wahr?

Als das Knarzen immer schneller wird, halte ich es nicht mehr aus.

Ziehe mich aus, in zitternder Erwartung. Ich will sehen, wie er kommt, egal, ob er es sich selbst oder meiner Mutter macht, ob er auf dem Bett oder auf ihr kommt. Scheißegal — ich will es sehen und ihm dabei in die Augen schauen!

Also schleiche ich die Treppen hinauf und ermahne mich auf der Hälfte der Stufen, dass ich nicht leise machen muss, denn wir haben das Haus für uns.

Und mit diesem Haus teilen wir ein Geheimnis — wir zwei. Vater und Tochter. Und wir zwei sind allein. Also gibt es nichts, was ich verbergen muss. Keine schleichenden Schritte. Keine unterdrückten Geräusche. Ich könnte heute kommen, ohne dass ich mich zurückhalten muss!

Schon von weitem sehe ich, dass die Nachttischlampe brennt, dass das Zimmer hell erleuchtet ist. Viel zu hell erscheinend, wie beim letzten Mal.

Dann verlässt mich der Mut.

Was wird passieren, wenn ich diesen Raum betrete? Wenn ich in dieses grell strahlende Heiligtum nackt eintrete und aus dem gegenseitigen Zuschauen plötzlich mehr werden könnte, weil wir allein sind, nur zu zweit sind, nur er und ich und das Haus. Bin ich denn wirklich nur zum Zuschauen die Treppen hinauf gelaufen?

Ich bleibe nackt am Türrahmen stehen, unfähig, hineinzugehen. Ich höre das Knarzen. Höre, wie er dabei stöhnt.

Meine Hand wandert in meinen Schritt, ich atme durch.

Und dann zwei atemlose Worte aus dem Schlafzimmer: „Komm rein. „

Herzrasen. Er hat mit mir gesprochen!

Seine Worte zu hören — seine gehauchten Worte, das erste Mal in dieser Situation direkt an mich gerichtet! -, während er außer Atem ist, erregt mich noch mehr, als ich es sowieso schon bin. Ich halte inne. Versuche, meine Atmung unter Kontrolle zu bringen.

„Komm rein“, wiederholt er und ich höre ein Stöhnen aus den Worten hinaus. „Und setz dich. „

Ich nicke, um mir selbst Mut zu machen. Setze einen Fuß vor den anderen und trete an die Türschwelle. Blicke in das Zimmer hinein und sehe ihn: Auf dem Bett liegend, mittig, bequem an die Wand gelehnt, mit einem Kissen im Rücken. Zur Tür blickend, als hätte er auf mich gewartet.

Seine rechte Hand an seinem Schwanz, seine linke Hand an seinen Hoden, die Beine ausgestreckt und leicht gespreizt. Er kommt mir vollkommener vor, als ich es erwartet habe. Gern würde ich wissen, wie er mich in diesem Augenblick wohl sieht.

Erneut verlässt mich der Mut, aber als unsere Blicke sich kreuzen, mache ich einen weiteren Schritt ins Zimmer hinein, Richtung Sessel, in welchen ich mich automatisch bis ganz nach hinten setze, mich anlehne, es mir bequem mache und die Füße auf die Lehnen stelle.

Meine Beine weit spreize und sich die letzte unserer Nächte beinahe wiederholt.

Und als ich beginne, meinen Kitzler zu umkreisen, als wir uns anschauen und nicht eine Millisekunde aus den Augen lassen, als ich mich aufbäume und kurz mein Stöhnen unterdrücke, ehe ich feststelle, dass ich es nicht tun muss, als ich das erste Mal laut aufstöhne und mich gehen lasse, als er mich das erste Mal Stöhnen hört und es ihn rasend macht, als ich geiler bin, als dass meine Hand mit dem Rhythmus jemals hinterher kommen könnte, und als auch er sich aufbäumt und stöhnt, wird mir erneut schlagartig bewusst, dass sich die letzte Nacht tatsächlich nur beinahe wiederholt, denn wir sind allein.

Allein. Nackt. Zu zweit.

Nur er und ich. Wir beide. Es uns selbst machend. Uns anschauend. Wäre es da nicht das Logischste, es miteinander zu tun? Denn wir wollen es, oder? Wir wollen es beide, sonst würden wir wohl kaum hier sein… sonst würde er kaum das Licht angemacht haben, während es es sich nackt selbst macht, anscheinend wartend… sonst würde er mich kaum aufgefordert haben, reinzukommen und mich zu setzen… wie gern möchte ich wissen, was er denkt! Wissen, was er fühlt! Wissen, was er will!

Und dann, ehe er kommen kann, richtet er sich gierig auf — in seinem Blick das, was ich denke: Dass wir es wollen.

Dass wir es tun sollten. Das es keinen Sinn mehr macht, das Ganze hinauszuzögern. Auf den Knien in meine Richtung rutschend, kommt er über das Bett hinweg auf mich zu. Nackt. Vollkommen. Stoppt an der Ecke — der Bereich des Bettes, welcher dem Sessel am nächsten ist — setzt sich, schwingt die Beine über die Kante und fällt auf dem Fußboden auf die Knie. Keinen ganzen Meter mehr von mir entfernt. Sein Blick ist auf meine Mitte gerichtet.

Gierig. Geil. Entschlossen.

Ich spreize meine Beine ein wenig mehr. Herzrasen. Ohrenrauschen. Herzrauschen. Alles zusammen. Ich kann kaum atmen, als er, den Blick nicht abwendend, auf den Knien auf mich zukommt, sein Schwanz groß und stattlich abstehend, glänzend.

‚Mein Schwanz‘, geht es mir durch den Kopf. In jeglichen Visionen, die ich bisher davon hatte, ist er groß, füllt mich aus und passt so perfekt, als wäre er für mich gegossen worden.

Er kommt noch etwas näher an mich heran und meine rechte Hand verlässt den Kitzler, legt sich an meine Schamlippen und zieht diese zusammen mit der anderen Hand auseinander. Nicht übertrieben weit, sondern nur ein bisschen. Um mich zu zeigen. Zu präsentieren. Zu signalisieren, dass ich da bin, feucht bin, bereit bin.

Seine Bewegungen werden abgehackter, als er bis fast zwischen meine Beine gerutscht ist. Sein Schwanz nur wenige Zentimeter von der wartenden Öffnung entfernt.

Ich fühle das Pulsieren in meinen Lenden. Fühle die Hitze. Und erwarte das dringende Löschen des Feuers. Zucke. Zucke ihm mit meinem Unterleib entgegen, sehe, wie auch sein Unterleib nach vorn zuckt, in die richtige Richtung, sehe, wie sein Schwanz nach oben zuckt, und plötzlich lässt er sich nach hinten nieder, setzt sich. Sein Schwanz entfernt sich aus meinem Gesichtsfeld, ich bin enttäuscht. Aber nur kurz. Dann senkt sich stattdessen sein Gesicht nach vorn zwischen meine gespreizten Schenkel.

Die Augen in meine Mitte gerichtet, öffnet er den Mund. Ich zucke erneut. Halte meine Körpermitte nach immer für ihn geöffnet, spreize sie ein klein wenig mehr. Spanne sie an. Ich fühle den warmen Atem seines Mundes an meinen feuchten, inneren Schamlippen. Drei, vier Atemzüge. Dann schaut er hoch. Schaut mir in die Augen und auch mein Mund ist geöffnet. Ich sehe, wie er schluckt. Höre, wie er laut ausatmet. Wie seine Augen von Gier und Geilheit zu Unsicherheit wechseln.

Wie er meinen Blick verliert, sich aufrichtet, kurz an die Decke und dann auf sich hinab schaut.

Dann seine sich bewegenden Schultern. Seine rechte Hand wieder an seinem Schwanz. Anfangs unschlüssiges, dann zielstrebiges Onanieren. Als er seinen Rhythmus wieder gefunden hat, schaut er hoch. In seinen Augen steht eine Entschuldigung, ehe er, wieder atemlos, murmelt: „Mach es dir selbst. „, in meine Richtung nickend.

Ich nehme meine Bewegungen wieder auf, lasse meine Schamlippen los, widme mich meinem Kitzler und wir finden in den alten Rhythmus — schauen uns ungeniert in die Augen, nur wenige Zentimeter voneinander entfernt.

Machen es uns selbst, während unsere Geschlechtsteile eigentlich nur noch einen kleinen Stoß benötigen, um zueinander zu finden. Als ich komme, kommt auch er. Nach unten, auf den Fußboden spritzend, schaut er mich und meinen zuckenden Unterkörper abwechselnd an. Stöhnt. Seufzt.

Minuten später überlege ich fieberhaft, ob ich etwas sagen könnte. Irgendetwas, um die Sache ins Reine zu bringen. Denn er wollte es, ganz offensichtlich!, und konnte sehen, dass auch ich es wollte.

Und irgendetwas hat ihn daran gehindert. Was auch immer es sein mag. Aber da gibt es nichts, was man ins Reine bringen könnte. Es gibt keine Entschuldigung für irgendetwas. Eigentlich müsste ich mich sogar bedanken — immerhin ist nichts passiert, was man nachträglich nicht wieder hätte gut machen können. Es ist nichts passiert, für was man sich eventuell Vorwürfe machen müsste — was passieren würde. Definitiv.

Es ist nichts passiert.

.

Keine Kommentare vorhanden


Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*