Biografie eines devoten Mannes

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Nach dem Gesetz der Anziehungskraft scheinen sich oft Menschen in Familien und darüber hinaus zusammen zu finden, die oft wie Topf und Deckel zusammenpassen.

Ich selbst bin männlich, 52 Jahre alt und habe eine sehr bewegte und oft schmerzhafte sexuelle Biografie hinter mir.

Nach heutiger Definition wurde ich von meiner Mutter missbraucht, und dies obwohl keine direkte sexuellen Handlungen von ihr ausgingen. Für mich war dies lange Zeit schon deshalb kaum zu erkennen.

Ich selbst würde bei der Erziehung von Kindern sehr genau darauf achten, dass die erfolgten Grenzüberschreitungen nicht stattfinden, und doch muss ich sagen, dass für mich als damaliger Junge eine starke und auch noch als erwachsener Mann eine gewisse erotische Erregung überfällt, wenn ich an die damaligen Ereignisse denke.

Zwischen meiner Mutter und mir empfand ich eine starke erotische Anziehungskraft und dementsprechend auch ein positives Gefühl in gewissen Situationen.

Mich verfolgten schon früh Unterwerfungsfantasien gegenüber meiner Mutter und allgemein dem weiblichen Geschlecht gegenüber. Schon weit vor meiner Geschlechtsreife hatte ich eindeutig masochistische Neigungen bzw. Phantasien im Umgang mit Mädchen und Frauen.

Geboren bin ich in einer Familie, die mütterlicherseits ein Glaubenssystem aufgebaut hatte, dass die Frau das erhabene Geschlecht sei, das über den Mann, nicht nur, aber vorwiegend in sexueller Hinsicht herrschen soll. Mein Vater bestätigte viele Jahre später genau meine Beobachtungen.

Es lag so eine Stimmung in der Luft, zumal ich selbst seit ich denken kann zur Unterwerfung unter das weibliche Geschlecht neige. Hier und da bekam ich konkrete Hinweise, nahm Wortfetzen auf, oder beobachtete das Verhalten der Familienmitglieder. Aber auch über die Familie hinaus nahm ich Hinweise für die Herrschaft der Frauen über Männer wahr. Konnte ich als kleines Kind zwar bis zum Alter von ca. 12 Jahren weder eine Erektion noch einen Orgasmus bekommen, so empfand ich die Spannung zwischen den Geschlechtern auch damals schon in ganz jungen Jahren als sehr groß und besonders prickelnd.

Gerne spielte ich mit den Mädchen Unterwerfungsspiele. Neben den Erfahrungen in meiner Familie und den Spielen mit Mädchen gesellten sich meine Phantasien. Je älter ich wurde, desto intensiver und ausgefeilter wurden diese Phantasien.

Hier einige reale Situationen, die meisten zunächst in Kurzform:

Meine Mutter konnte mich schwer loslassen, hat mich eher daran gehindert das Haus zu verlassen. Auch ich hing sehr an ihrem Rockzipfel. Sie begleitete meine medizinische (und letztlich auch psychische) sexuelle Entwicklung, indem sie mich zu diversen Untersuchungen wegen meiner genitalen Defekte, Leistenbruch, mehrfacher Hodenhochstand begleitete.

Schon früh trug ich ein Umschnallband gegen meinen Leistenbruch. Delikat waren in diesem Zusammenhang die Zurschaustellung meiner Operationsnarben (und damit meines ganzen Unterleibes) vor ihren Freundinnen. Ihr war es überaus wichtig, dass ich im späteren Leben meinen Mann stehen könne. Leider war die Folge der häufigen Hodenhochstände eine Unfruchtbarkeit der Spermien. Eine Erektion konnte ich ab dem 12. Lebensjahr hingegen bekommen.

Als kleines Kind war meine Vorhaut soweit ich mich erinnern kann noch nicht nach hinten zu streifen.

Als ich älter wurde wies meine Mutter mich auf die Gefahr einer Phimose hin und beobachtete in regelmäßigen Abständen, dass ich meine Vorhaut immer ein Stück mehr nach hinten streifen konnte.

Ich durfte ihr als „Buttler“ beim Anziehen helfen, sogar die BH-Verschlüsse durfte ich zumachen, die kniffeligen Strapse konnte ich bald mit einigem Geschick schließen, Reißverschlüsse von Kleidern auf- und zumachen waren eine Selbstverständlichkeit. Das Geraderücken der Strümpfe verlief vor ihr kniend.

(Diese Scene erinnert mich sehr an die vom blauen Engel). Auch beim Hineinschlüpfen in ihre Schuhe durfte ich behilflich sein. Ich erinnere mich an den warmen Duft ihrer Lederschuhe. Ich war nicht nur stolz, sondern gar innerlich beglückt. Das Rauschen und Knistern der seidenen Unterröcke an ihren Nylons habe ich noch heute im Ohr, wenn sie sich abends an mein Bett setzte und dabei ihren Rock etwas anhob. Mit ca. 10 Jahren erweiterte ich das abendliche Ritual, indem ich sie an jedem Abend demütig fragte, ob ich den Tag über auch lieb genug gewesen sei.

Wenn Damen zu Besuch waren, war ich gern in ihrer Nähe, belauschte die Gespräche und war zu etlichen Diensten bereit, wie Sekt für die Nachmittagsrunde einzukaufen, Kaffee bereiten und servieren, die Mäntel beim Aus- und Anziehen halten etc..

Oft wurde ich wegen kleiner Vergehen von meiner Mutter windelweich geschlagen, dabei musste ich meine Hose herunterziehen und bekam Schläge mit der Hand oder dem Klöpper auf meinen nackten Hintern gelegentlich traf sie auch die Innenseiten der Beine und meine Genitalien.

Was empfand meine Mutter wohl dabei — was war ihre Triebfeder für die stark übertriebenen Reaktionen?

Es gab eine Zeit während der Grundschule, in der meine Mutter mich häufig bei meinen Schulaufgaben kontrollierte und bei Fehlern meiner Aufgaben stark ausrastete. Einmal hat meine Mutter mich so sehr geschlagen, dass ich kaum zum Sportunterricht gehen konnte, da man noch Tage später meine Striemen sah. Ich schämte mich, wegen dieser Striemen anderen Kindern gegenüber.

Meine Mutter wollte mich erst nicht zum Sport schicken, und zog mir eine Nylonhose über, hat mich zudem mit Puder an den Stellen geschminkt.

Immer wieder fand meine Mutter Gründe mir weiblich determinierte Kleidungsstücke anzuziehen. So ließ sie mich zum Turnen neben den o. g. Gründen mit Nylonstrumpfhosen mitmachen, da ich ja so schnell erkältet wäre. Sie hat mir auf dem Markt eine Damen-Strech-Hose gekauft, die ich nicht gerne anzog, die sie mir aber gerne zum Anziehen herauslegte.

Diese Hose hatte in der Mitte keinen Hosenschlitz sondern auf der linken Seite einen Reißverschluss. Ich habe immer gehofft, dass es keinem meiner Klassenkameraden auffiel. Aber gelegentlich wurde ich darauf angesprochen, dass dies ja wohl eine Damenhose sei. Ich habe mich dabei sehr geschämt und die Arschbacken zusammengekniffen.

Sie betonte immer wieder meine weiblichen Seiten und dass ich ein ganz besonders sensibler Junge sei. Schon früh interessierte ich mich eher für weibliche Hobbies und Berufswünsche.

Frisierte Puppen, kochte und buck gern, erledigte Hausarbeiten und übte mich in allerlei Handarbeitstechniken, von Sticken bis Stricken war mir alles vertraut. Als in den frühen 70ern die androgynen Stars wie bspw. Mick Jagger etc. Meine Vorbilder wurden, war sie schnell dabei mir Locken in die langen Haare zu machen. Obwohl sie eigentlich lange Haare bei Männern ablehnte.

Mit ca. 10 bis 11 Jahren nahm mich meine Mutter eines Abends, als mein Vater außer Haus schien, zusammen mit meinem kleinen Bruder nackt zu sich ins Bett.

Das heißt sie zog mich im Bett aus, angeblich um meinen Operationsverlauf und das Ergebnis der Bemühungen zu überprüfen. Sie fingerte lange an meinen Genitalien herum. Eine riesige Erregung breitete sich in meinem Körper aus. Ich hatte das Bedürfnis mich ihr hinzugeben, mich mit ihr zu vereinen. Zu diesem Zeitpunkt war ich innerlich sicher bereit zum Sex – aber was bedeutete das für mich? Einen steifen Schwanz bekam ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Ich kann nur ahnen, ob sie genau das, also meine erektile Erregbarkeit überprüfen wollte. Nach einiger Zeit schien sie enttäuscht zu sein und kuschelte ganz unverfänglich mit mir, woraufhin sie mich an ihren nackten Busen presste. Was ging in ihr vor, war sie selbst sexuell erregt? Da wurde mir (evtl. ) zum ersten Mal deutlich, dass in der Überprüfbarkeit von Erregung ein großer Unterschied zwischen Männern und Frauen existiert. Frauen können Erregung entweder verbergen oder vortäuschen — Männer können sich dabei (also beim Lügen) noch so anstrengen, es klappt nicht.

Es klappt ja schon „oral“ (also gemeint ist verbal mittels gesprochenem Wort) nicht. Mein Vater kam dann unerwartet ins Schlafzimmer und beendete die Scene. Neben vielen Anderen war dies eine Scene, die mich bei meinen späteren Onanie-Phantasien begleiteten – die ich noch weiter ausbaute, in denen ich meine Abhängigkeit und Hörigkeit bzw. Unterwerfung ihr gegenüber noch phantasievoll verstärkte. An den Abenden flüsterte ich ganz leise meine Untergebungs-„Tantren“, die ihr gewidmet waren in meinem Zimmer.

In einer dieser Abenden musste sie wohl im Flur gehört haben, dass ich unter der Bettdecke onanierte und stürmte so schnell in mein Zimmer, dass ich sehr übberrascht war. Sie riss mir die Bettdecke vom Leib und betrachtete meinen entblössten Unterkörper. Augenblicklich schien sie zu erkennen, dass ich nicht nur onanierte, sondern auch welche Phantasien ich dabei hatte. Hatte sie gar meine Untergebungs-„Tantren“ gehört? Mich überkam eine riesige Scham und ich fühlte mich in irgendeiner Weise schuldig, weil ich so perverse Gedanken hatte.

Sie schnauzte mich an und fragte mich was ich da tun würde. Zudem sprach sie ein striktes Verbot dieser Aktivitäten aus. Ich verstand die Welt nicht mehr. Später sollte ich einmal in der Lage sein, mit meinem Penis Kinder zu zeugen, aber Spass durfte ich nicht dabei haben. „Nun ja — sie hatte ja auch ganz recht: mit meinen perversen Gedanken beim Sex war ich wirklich verdammenswert!“

Meine Mutter klärte mich vor meiner letzten Operation (ca.

11 bis 12 Jahre) auf. Bis dahin hatte ich noch keine Ejakulation gehabt. Sie teilte mir mit, dass die Befriedigung der Frau an erster Stelle steht. Der Mann sollte nicht zuerst einen Orgasmus haben, seine Bedürfnisse hinten anstellen und alles dafür tun, dass seine Frau befriedigt ist. Dann kam irgendwann mit ca. 12 Jahren der große Moment, ganz unverhofft und überraschend. Es war nicht in einem Traum passiert, so dass ich bspw. morgens wie viele überraschte Jungens meines Alters mit einer feuchten Bettdecke aufwachte, sondern ich war in diesem Augenblick wach.

Ich verspürte ein Verlangen! Erst in meinem Kopf, dann in meinem Unterleib. Ich ließ mich in meine Phantasien fallen und rieb dabei unwillkürlich auf dem Bauch liegend mit angewinkeltem rechten Bein meinen halbsteifen Schwanz an der Bettdecke. Als ich mir die heißesten Sachen ausmalte (*dazu ein anderes Mal — Fortsetzung folgt!) entrann meinem Penis plötzlich, ganz unverhofft eine Flüssigkeit!

Sie betrat nicht nur mein Zimmer ohne Anklopfen und erwischte mich dabei gelegentlich beim Onanieren, sondern auch das Badezimmer, wenn ich in der Badewanne lag.

Als sie mich einmal im Alter von ca. 16 Jahren in der Wanne mit einem steifen Schwanz sah, der aus dem niedrigen Wasser hervorstach, hielt sie sich besonders lang im Badezimmer auf, erledigte noch allerlei Dinge, setzte sich auf den Wannenrand und wechselte einige Worte mit mir, tat so als bemerke sie nichts und verlor kein Wort über meine Erektion. Ich bekam keinen Ton heraus. Mir war das sehr peinlich. Es dauerte einige Zeit, bis die Erektion verschwand, daraufhin verließ sie das Zimmer ohne ein weiteres Wort zu verlieren.

Woher kam die sklavische Verehrung und Unterwerfungslust gegenüber dem weiblichen Geschlecht im Allgemeinen und zu meiner Mutter? Da gab es die eine oder andere Situation, in denen sie mich sexuell erregte. Dazu kamen aber auch meine Phantasien und Prädestination.

Ich muss etwas zugeben, was kein heranwachsender Jüngling zugeben mag. Es gab eine Zeit in der ich meine Mutter sexuell begehrte (Motherfucker), war ihr hörig, war ein Muttersöhnchen.

Es wäre aber ein Fehler meine Leidenschaft nur in Zusammenhang mit meiner Mutter zu sehen. Zu jeder Frau (naja fast jeder) und besonders einigen schönen Mädchen meines Alters empfand ich die gleiche Unterwerfungslust. Bis vor ca. 12 Jahren habe ich meine sexuellen Phantasien für krankhaft pervers gehalten und versucht es weitestgehend geheim zu halten. Lediglich meiner Exfrau hatte ich dies in einem Anfall von Ehrlichkeit am Anfang unserer Beziehung gebeichtet, was sie aber sofort wieder vergas.

Zudem hatte ich bei einem Neurologen diesbezüglich Andeutungen gemacht, der mich mit allerlei Psychopharmaka vollstopfte, die mich entweder lethargisch machten oder fürchterlich unruhig. Ich glaubte daraufhin (letztlich bis zum Ende meiner Ehe) meine perversen Phantasien unterdrücken zu müssen, was ich auch tat. Aber damit habe ich mich nur selbst betrogen. Diese Phantasien hatten wahrscheinlich eine Funktion, waren der Ausdruck oder das Ventil innerer seelischer Vorgänge, die ich wie Abscheulichkeiten in einer Büchse einzuschließen hoffte.

Und dieser Akt der Verdrängung nahm mir jede Kraftreserven. Ich konnte nicht mehr leben, sondern nur noch überleben. Den Deckel auf dieser Büchse zu halten gelang mir über eine gewisse Zeit, bis sich in unregelmäßigen Abständen etwas Monströses in der Büchse regte. Es überfielen mich dann sexuelle Suchtphasen, in denen ich jedoch versuchte keine direkten sadomasochistischen Phantasien (genau genommen waren es masochistische Ersatzphantasien) aufkommen zu lassen und die mich nach ein bis zwei Wochen oft an den Rand körperlicher Belastbarkeit führten.

Meinen damaligen religiösen Vorstellungen wiedersprachen diese Phasen voll und ganz, so dass ich mich in höchstem Maße als sündig empfand. Immer wieder wurde ich von Schuldgefühlen geplagt. Ich hatte Schuldgefühle, weil ich meine Frau nicht sexuell befriedigen konnte und ich hatte Schuldgefühle wegen der Phantasien, die sich in den Phasen bahnbrachen. Wenn diese Phasen vorbei waren, hatte ich eher eine Unlust bzw. gar Abneigung bezüglich sexueller Betätigungen. Ich schlief oft über mehrere Monate nicht mit meiner Exfrau.

Was mich lange Zeit sehr verwirrte war die Tatsache, dass die Mädchen in die ich mich mit meinem Herzen verliebte und die Mädchen, später Frauen, die mich sexuell erregten so unterschiedlich waren. Später, als ich mich in meine langjährige Partnerin und spätere Ehefrau verliebte, war sie für mich meine Herzensgeliebte, eher eine freundschaftliche Schwester, als eine herausfordernde, sexuell erregende, aktive oder gar dominante Geliebte. Langsam konnte ich die sexuelle Verwirrtheit oder besser sexuelle Heimatlosigkeit, die in einigen Filmen u.

a. mit Marcello Mastroianni oder von Pasolini dargestellt wurde nachvollziehen.

Bevor wir heirateten waren meine Exfrau und ich 18 Jahre zusammen. Die Ehe ging nach weiteren ca. 8 Jahren auseinander. Meine Exfrau hatte schon vor unserer Ehe andere Männer als Liebhaber, was sich in der Ehe weiter fortsetzte. Meine Exfrau fand mich zu wenig männlich, brauchte also Ersatzmänner. Die Ehe ging nicht sehr gut. Sie fühlte sich sexuell unbefriedigt, ich hatte fortwährend Angst, dass sie mich verlässt.

Ich hatte damals gerade in beruflicher Hinsicht große Schwellenängste, fühlte mich trotz großer Anstrengung als Versager. In der ganzen Zeit unseres Zusammenseins war ich vom christlichen Glauben bzw. deren stark moralischen Auslegungen gerade in sexueller Hinsicht beeinflusst. Ich habe sie anfangs ein einziges Mal mit einer anderen Frau betrogen in den fast 20 Jahren, die ersten 10 davon lebten wir in wilder Ehe (zudem war ich vor unserer richtigen Ehe 2-3 Mal bei einer Prostituierten, als ich das Cuckolding (Fremdgehen) von ihr damals nicht aushielt).

Während unserer Ehe war auch der Besuch eines Bordells für mich dann Tabu. Für sie galten andere Regeln. Es war in unserem ersten Jahr des Zusammenseins, als ich sie betrog. Ich hatte Angst mit ihr das erste Mal zu schlafen. Sie war mit 21 Jahren noch Jungfrau, sie schien mir wie eine Heilige, ein Wesen nicht aus Fleisch und Blut. So musste ich einen Umweg über eine Nacht im Karneval mit einer meiner Kommilitoninnen nehmen, die gerade ihre Tage hatte — das war Fleisch und Blut! Sie war nicht hübsch aber geil — und sie war vor allem keine Heilige wie meine Freundin! Meine Ex bekam davon Wind, ich musste ihr alles beichten — seit dem hatte sie regelmäßig andere Liebhaber in unsere Beziehung!!! Es war, als hätte ich ihr mit meinem Fehltritt den Schlüssel oder besser die Lizenz zum Cuckolding (Fremdgehen) gegeben.

Sexuell bekam auch ich über viele Jahre keine Erfüllung. Als ich Ende der 70er mit meiner späteren Frau zusammenkam, war mir über weite Strecken kein Geschlechtsverkehr, selbst Petting möglich. Ich habe starkes Unwohlsein in meinen Genitalien gefühlt. Körperlich bin ich Ende der 70er zusammengebrochen, hatte allerlei psychosomatische Verdauungsbeschwerden und konnte mich nur langsam wieder aufrichten. Meine Gesundheit hing immer schon an einem seidenen Faden. Aber in den folgenden 15 bis 20 Jahren ging ein großer Teil meiner Energie drauf meinen Körper wieder in den Griff zu bekommen.

Als ich zwischen 1979 und 1980 mehrere Anlaufstellen aufgesucht hatte, von Familentherapiegruppen über Neurologen zu Psychologen, mir aber keiner helfen wollte (Therapieplätze waren damals sehr rar), entschied ich mich meine Therapie zunächst selbst in die Hand zu nehmen.

Erst Ende der 90er habe ich endlich einen Therapieplatz bekommen — erst nachdem sich abzeichnete, dass meine Ehe gescheitert war.

Die Psychoanalyse hat mir damals viel Selbstbewußtsein gegeben und ich konnte mich von vielen Fesseln lösen.

Dazu kommt, dass seit Anfag der 90er Jahre, durch das Internet, mir die geheimen sexuellen Wünsche und Phantasien anderer Menschen zugetragen wurden. Ich weiß nun, dass meine „Perversitäten“ keine ausgrenzenden Seltenheiten sind, sondern im Rahmen einer gewissen normalen Spannbreite liegen. Mit einigem zeitlichen Abstand betrachte ich die Situationen oder besser Stationen meiner sexuellen Biografie und kann nun in einer spielerischen Weise diese in meiner Phantasie in erregende Rollenspiele umwandeln, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.

Auch die Erinnerungen an meine Mutter und an meine Exfrau bereiten mir nun kein Unbehagen. Ja ich kann sogar beim Niederschreiben dieser Erinnerung eine positiv empfundene Erregung zulassen. Nun ich bin halt ein unverbesserlicher Masochist! Dazwischen liegt eine Zeit der großen Distanz, Ablehnung, Auflehnung, Anklage und Konflikte. Lange habe ich mich nicht an die erotischen Situationen mit meiner Mutter erinnern wollen, oder anklagend meiner Mutter gegenüber daran gedacht. Heute sehe ich die Situation anders.

Jeder Mensch hat sich auf das Abenteuer auf diesem Planeten mit der Familie in der er hineingeboren wurde selbstverantwortlich eingelassen. Jeder ist seines Glückes Schmied.

*

Zu erwähnen ist noch, dass ich schon früh bevor ich richtig denken konnte gerne meine Eltern wie ein kleiner Sklave bedient habe. So brachte ich ihnen eines morgens ein Tablett mit frischen Kaffee ans Bett. Ich muss damals weniger als 3 Jahre alt gewesen sein und schlief noch im Schlafzimmer meiner Eltern.

Nachher konnte ich mich nicht mehr daran erinnern, aber meine Eltern erzählten mir oft diese Geschichte. Ich muss wohl vorher lange genug meine Eltern dabei beobachtet haben, wenn sie Kaffe zubereiteten, um dies zu lernen. Später in meinen Cuckold-Phantasien treten ebenfalls ähnliche Gedanken auf, in denen ich einem Liebespaar als Sklave zu Diensten bin und ihnen bspw. Sekt oder Frühstück serviere.

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