Lena – II – Die Vereinbarung

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Die Vereinbarung

Der Besuch im Studio xXx lag bereits mehr als vier Wochen zurück und es verging kaum ein Tag, an dem ich nicht an Lena denken musste. Immer wieder hatte ich die aufregenden Momente vor Augen und genauso oft erinnerte ich mich an ihre verbalen Anspielungen. Als ich vor lauter Sehnsucht wieder einmal nicht richtig schlafen konnte, hielt ich es nicht länger aus und setzte mich an meinen Computer. Aus dieser Stimmung heraus verfasste ich eine Nachricht an Lena, welche ich noch in derselben Nacht abgesendet hatte.

Darin beschrieb ich ausführlich, was mir an der Session besonders gefallen hatte und dass ich sie unbedingt wiedersehen wollte. Trotz meines inkonsequenten Verhaltens, fühlte ich mich gut damit und war überzeugt, das Richtige getan zu haben.

Erst sehr spät wachte ich am darauf folgenden Morgen auf. Endlich hatte ich mal wieder richtig durchgeschlafen und so war es wenig verwunderlich, dass ich gut gelaunt in den Tag gekommen bin. Nach einer langen Dusche, erlaubte ich mir ein ausgiebiges Frühstück, was völlig unüblich für mich war.

Ich wollte es mir an diesem Morgen einfach besonders gut gehen lassen. Während des Frühstücks checkte ich routinemäßig meine E-Mails und zu meiner Überraschung war eine Nachricht von Lena dabei. Es war Samstag und daher hatte ich so schnell nicht mit einer Reaktion gerechnet. Mit großer Neugierde öffnete ich die E-Mail.

Lieber Bob,

ich freue mich sehr darüber, dass es Dir so gut gefallen hat. Mir hat die Session auch viel Spaß gemacht.

Ich habe so oft an Dich denken müssen, dass es für mich nur eine Frage der Zeit war, bist Du Dich wieder melden würdest.

Komm bitte heute Abend um 19 Uhr zu mir ins Studio. Dort wartet eine kleine Überraschung auf Dich.

Liebe Grüße

Bizarr Lady Lena

Eine gewisse Überheblichkeit in ihrer Formulierung war nicht zu überlesen. Sie war sich ihrer Sache anscheinend so sicher, dass ihr ein Nein erst gar nicht in den Sinn kam.

Aber warum wunderte es mich, nach meiner gestrigen Nachricht? Aufgeregt bestätigte ich ihr sofort mein Kommen. Keine viertel Stunde später, erhielt ich bereits eine Antwort.

Lieber Bob,

sehr schön. Ich kann es kaum erwarten, Dich wieder zu sehen. Damit wir auch unseren Spaß haben, solltest Du Dich gründlich vorbereiten. Du kommst am besten frisch geduscht und trägst bereits Deine Dessous.

Liebe Grüße

Bizarr Lady Lena

PS: Ich stehe ganz besonders auf gepflegte Hände und möchte, dass Du Dir Deine Nägel manikürst.

Das wie, überlasse ich Dir. Überrasche mich.

Mein erster Gedanke war, Lena tickt wohl nicht mehr ganz richtig. Nachdem ich die Nachricht aber ein weiteres Mal gelesen hatte, stellte ich mir verschiedene Situationen bildlich vor. „Was wird das jetzt“, dachte ich doch ernsthaft darüber nach, wie ich es anstellen könnte, ein Nagelstudio aufzusuchen. „Jetzt komm mal wieder runter“, versuchte mein Verstand die Kontrolle zurückzugewinnen. Doch war es bereits zu spät, denn meine Emotionen hatten längst das Heft in die Hand genommen.

Ich erinnerte mich an ein unscheinbares Nagelstudio in einem kleinen Nachbarort, wo man von außen nicht hineinsehen konnte. Dort wollte ich hin. Aus dem Internet fand ich schnell die Kontaktdaten heraus und bekam sogar noch einen Termin gegen 17 Uhr. Eigentlich hätten sie samstags nur bis 16 Uhr geöffnet, doch war die Betreiberin sehr daran interessiert, den Herrn persönlich kennenzulernen, der sich von ihr die Nägel maniküren lassen wollte. Soviel hatte ich der netten Dame bereits am Telefon verraten.

Ihre Herzlichkeit bestätigte mich in meiner Entscheidung, genau dieses Studio aufzusuchen.

Nachdem ich mich unter der Dusche wieder gründlich rasiert hatte, schlüpfte ich in meinen schwarzen Catsuit. Er war im Schritt offen und hatte am Hals und den Ärmeln breite Spitzenabschlüsse. Darüber schnürte ich mein Unterbrustkorsett. Um unten herum nicht nackt zu sein, zog ich noch einen mit Spitzen besetzten Slip über. Als Oberbekleidung trug ich eine Blue Jeans und ein schwarzes Hemd.

Sowohl der Kragen als auch die Manschetten ließen die Spitzenränder leicht hervorgucken. Zudem verzichtete ich auf Socken. Ich hatte schon öfter mit Feinstrumpfhosen unter der Jeans experimentiert und liebe einfach den damit einhergehenden Nervenkitzel. Für die bevorstehende Session packte ich dieses Mal mutiger Weise die Stilettos in meinen Rucksack und machte mich so gerüstet auf den Weg nach Hochberg.

Ohne zu zögern betrat ich das Nagelstudio. Eine etwa 40-jährige Frau empfing mich recht herzlich und wies mir gleich einen Stuhl zu.

„Möchten Sie vielleicht noch einen Kaffee“, fragte sie mich überaus freundlich, den ich auch gerne annahm. Nachdem sie mir den Kaffee serviert hatte, setzte sie sich mir gegenüber an den Tisch und begann meine Hände zu begutachten. „Sie haben aber sehr zarte Hände für einen Mann“, bemerkte sie. Während sie das sagte, viel ihr Blick auf meinen Kragen. An ihrem Gesichtsausdruck war deutlich zu erkennen, dass sie wohl die Spitzen des Catsuits erkannt hatte.

„Wenn Sie damit einverstanden sind, mache ich Ihnen eine schöne French Maniküre“, lächelte sie mich verschmitzt an. Ich wusste natürlich was das ist und stimmte daher gleich zu. Gleich darauf machte sie sich ans Werk.

Nach einer knappen Stunde war sie fertig und war wohl selbst ein wenig aufgeregt, als sie mich fragte, ob es mir gefiel. Äußerlich gelassen betrachtete ich mir das Ergebnis genauer. Soweit ich es beurteilen konnte, war es wirklich sehr gut und professionell gemacht.

Obwohl die Maniküre recht dezent ausfiel, wirkten meine Hände deutlich femininer als zuvor. Äußerst zufrieden mit dem Resultat, bedankte ich mich bei ihr für die hervorragende Arbeit, worüber sie sich riesig freute. Nachdem ich bezahlt hatte, verabschiedete sie mich freundlich und wünschte mir noch ein aufregendes Wochenende.

Pünktlich erreichte ich das Studio und war deutlich weniger nervös, als bei meinem ersten Besuch. Selbstsicher drückte ich den Klingelknopf und war sehr gespannt, wer mich dieses Mal empfangen würde.

Mit Freuden erkannte ich Lena, die mich beinahe überschwänglich begrüßte. Nach den obligatorischen Küsschen, griff sie direkt nach meinen Händen. „Sehr schön“, lächelte sie mich an und war sichtbar erfreut darüber, dass ich ihren Wunsch nachgekommen war. Im nächsten Augenblick fasste sie mir prüfend mit beiden Händen an die Hüfte. „Du bist offenbar ein gelehriges Schwanzmädchen“. Vor lauter Scham lief ich knallrot an. „Dann lass uns mal loslegen“. Loslegen, aber womit?

Sie führte mich in ein kleines Zimmer, indem eine junge Frau saß.

„Das ist Sarah, Sahra Bob“, stellte sie uns vor. „Sarah wird Dich zuerst einmal ordentlich schminken“. Überrascht schaute ich Lena an, die aber im nächsten Moment das Zimmer mit dem Hinweis verließ, später wieder zu kommen. „Hallo Bob“, machte Sarah auf sich aufmerksam. Ich stand immer noch wie versteinert im Raum und fragte mich erneut, was hier gerade passiert. „Geht es Dir nicht gut“, sorgte sie sich anscheinend um mich. Verlegen lächelte ich sie nur an.

„Setz Dich bitte“, forderte sie mich auf und wies mir einen Stuhl zu. „Lena wäre bestimmt sauer, wenn wir nicht rechtzeitig fertig werden“. Ich setzte mich verunsichert hin und Sarah legte mir sogleich eine Art Friseurkittel um. „Hast Du eine bestimmte Vorliebe oder lässt Du mir freie Hand?“ Ich hatte mich immer noch nicht an die verrückte Situation gewöhnt und überließ ihr daher die Entscheidung. „Das ist prima“, erwiderte sie und begann mit meiner Verwandlung.

Zunächst wurde mein Gesicht nass rasiert. Dies erledigte sie mit einem klassischen Rasiermesser, was ihrer Meinung nach viel bessere Ergebnisse liefern würde, als herkömmliche Rasierer. Das Resultat gab ihr Recht, denn nie zuvor hatte sich meine Haut nach einer Rasur so glatt angefühlt. Gleichzeitig fragte ich mich die ganze Zeit, was Lena eigentlich bezweckte, denn mir war überhaupt nicht klar, was mich noch erwarten sollte. Mit dem Auftragen der Grundierung machte Sarah weiter, als sie über sich zu erzählen begann und mir verriet, wie sie an den Job gekommen war.

Vor einigen Monaten hatte sie Lena auf einer Fashion Messe kennengelernt und war von ihrem Outfit dermaßen fasziniert, das sie Lena geradeheraus darauf angesprochen hatte. Daraus entwickelte sich ein nettes Gespräch, in dem sie auch zu erkennen gab, Visagistin zu sein. Lena war zufällig auf der Suche nach einer Visagistin und seitdem hilft sie regelmäßig im Studio aus.

Nach der Grundierung folgten unzählige Schritte, die ich nicht wirklich verstand. Immer wieder wurde neue Schichten Cremes oder was auch immer aufgetragen.

Meine Brauen wurden weg und wieder hergezaubert. Ich war wirklich beeindruckt von ihren Schminkkünsten. Währenddessen sah ich mir Sarah etwas genauer an und erst dabei fiel mir auf, dass sie für eine Visagistin recht bizarr gekleidet war. Sie trug einen glänzenden Latex Body, mit ein paar sehr reizvollen Applikationen und dazu passende Overknees. Zudem war sie sehr auffällig geschminkt. Lena hatte sie damals nicht lange überzeugen müssen, sich dem Studio Ambiente entsprechend zu kleiden, erklärte sie mir ihre frivole Aufmachung.

Genau das war damals der Auslöser für sie gewesen, das Angebot von Lena anzunehmen. Durch ihre Offenheit fühlte ich mich allmählich etwas wohler in meiner Haut, obwohl ich immer noch nicht wusste, wo es letzten Endes hinführen sollte.

Nachdem wohl die letzte Schicht aufgebracht war, begann Sarah damit, meine Augen zu schminken. Dadurch, dass sie die Brauen etwas schmaler gezeichnet und auch leicht nach oben versetzt hatte, wirkten meine Lieder deutlich größer.

Für die Augen brauchte sie beinahe so lange, wie für das Makeup. Ihre Leidenschaft bestand im Wesentlichen darin, ausgefallene Outfits zu tragen, erzählte sie weiter. Diese bekam sie von Lena reichlich zur Verfügung gestellt. Zuhause wäre es ihr leider nicht möglich, da sie streng katholisch erzogen worden sei und ihr Mann dies niemals tolerieren würde. Was für ein Idiot, dachte ich.

Als sie mit den Augen fertig war, widmete sie sich meinen Lippen.

Diese hatte sie deutlich voluminöser erscheinen lassen, indem sie die Konturen mit einem dunklen Rot stark nachgezeichnet hatte. Dem gleichfarbigen Lippenstift folgten mehrere Schichten Lipgloss, was die Lippen noch einmal größer wirken ließ. Sie genieße die Tage im Studio sehr und als Gegenleistung, müsse sie ab und zu dabei helfen, Lenas Zofen herzurichten. Lenas Zofen?

„Fertig“, meinte sie, als im selben Moment Lena wieder den Raum betrat. „Sarah, Du solltest doch nicht gleich beim ersten Mal so übertreiben“, kritisierte sie ein wenig ihre Arbeit.

„Unser Schwanzmädchen sieht ja aus wie eine Hure“. Sarah entschuldigte sich sogleich und fragte, ob sie das Makeup nochmal verändern sollte. „Nein, lass es ruhig so. Dann kann es sich schon einmal daran gewöhnen“. Ich musste schwer schlucken und war nahe der Ohnmacht. Kurz darauf erkannte ich, dass Lena ein paar Kleidungsstücke dabei hatte, die sie mir im nächsten Moment auch reichte. „Ziehe Dich jetzt bitte aus und die Sachen hier über. Sie müssten Dir eigentlich passen.

“ Ich staunte nicht schlecht, als ich erkannte, dass sie mir eine Art Dienstmädchenkleid in die Hand gedrückt hatte.

Sarah stand immer noch im Raum. Sollte ich mich etwa vor beiden Frauen ausziehen? „Mach schon“, raunte Lena mich an. „Wir haben nicht ewig Zeit“. Ein wenig eingeschüchtert zog ich schnell mein Hemd und die Hose aus. „Was ist das denn“, schimpfte sie, als sie mein Catsuit sah. „Das kann doch nicht wahr sein“.

Anscheinend gefiel ihr mein Outfit überhaupt nicht. Sie schickte Sarah los, ein paar Strümpfe zu besorgen. „Zieh das Ding aus“, fuhr sie weiter fort. „Hast Du denn wenigstens die Strapshalter mit“, wollte sie von mir wissen. Zum Glück waren sie in meinem Rucksack. Als sie die Stilettos erkannte, meinte sie leicht amüsiert, „mit den Dingern wirst Du beim Putzen richtig Freude haben“. Allmählich wurde mir klar, wer Lenas Zofen waren und was sie mit mir vorhatte.

Als Sarah die Strümpfe brachte, hatte ich den Catsuit bereits aus- und das Korsett wieder angezogen. Es war mir in dem Moment sehr peinlich, so gekleidet vor Sarah zu stehen.

Sahra unterstützte mich bei den Strümpfen und auch dabei, in die Stilettos zu steigen. Anschließend übernahm Lena und half mir das Kleid, samt einer weißen Schürze anzuziehen. „Zeig Dich mal“. Ich stellte mich vor ihr hin und drehte mich dazu langsam um die eigne Achse.

„Passt doch ausgezeichnet“, war sie mit ihrer Wahl wohl sehr zufrieden. „Du machst das übrigens schon sehr gut“, lobte sie mich. Innerlich hüpfte ich vor Freude, denn neben vielen anderen Phantasien, träumte ich besonders oft von diesem klassischen Rollenspiel. Lena gegenüber hatte ich es aber nie erwähnt. War ich für sie so einfach zu durchschauen? „Setz ihr bitte noch eine passende Perücke auf und zeig ihr, was sie zu tun hat“, wies sie Sarah an.

Während Lena bereits den Raum wieder verlassen hatte, frisierte Sarah noch ein wenig an meinem neuen Pagenkopf herum. „Ich zeig Dir kurz, wo Du die Putzsachen findest. Dann beginnst Du mit den Bädern“. Ich konnte es nicht glauben, aber beide gingen wie selbstverständlich davon aus, dass ich hier putzen würde. Unbeeindruckt meiner ungläubigen Blicke, verließ nun auch Sarah den Raum und bat mich ihr zu folgen. Auf den Weg zu dem Abstellraum begegnete uns eine andere Domina.

„Ist das die von Lena versprochen neue Putzhilfe“, fragte sie Sarah. „Ja und es ist eine ganz nette“, war ihre kurze Antwort. „Na dann herzlich Willkommen“, begrüßte sie mich und gab mir im Vorbeigehen einen leichten Klaps auf den Hintern.

Mit den Putzmitteln unter den Armen führte Sarah mich weiter durchs Studio und erklärte mir ausführlich welche Räume ich wie zu reinigen hätte. Ich hörte ihr konzentriert zu und fragte sogar nach, wenn mir etwas unklar war.

Was für eine bizarre Situation. Ein erfolgreicher Manager lässt sich als Dienstmädchen gekleidet von einer bildhübschen Frau, mit Begeisterung in die Aufgaben einer Raumpflegerin einweisen. Verrückt! Nachdem ich keine Fragen mehr hatte, ließ sie mich allein und ich begann mir das erste Bad vorzunehmen. Um nicht auf einen Gast zu stoßen, musste ich es als „Besetzt“ kennzeichnen. Eigentlich gab es keinen Grund etwas zu putzen. Das Bad war absolut sauber und roch auch sehr frisch.

Trotzdem hielt ich mich an die Anweisung und wischte alles nach. Dasselbe in den restlichen zwei Bädern.

Anschließend machte ich mich daran, den Aufenthaltsraum zu reinigen. Langsam spürte ich meine Füße und bereute es inzwischen, mich für die Stilettos entschieden zu haben. Aber woher sollte ich auch wissen, was auf mich zukommen würde? Ich wischte gerade mit einem feuchten Lappen über den Tisch, als ich plötzlich das Klackern von High Heels vernahm.

„Na, hat unsere neue Putzhilfe auch einen Namen?“, wurde ich von einer umwerfend gutaussehenden Frau gefragt, die sich selbst als Herrin Laetitia vorstellte. Noch völlig von ihrem Anblick in den Bann gezogen, vergaß ich glatt zu antworten. „Hallo“, holte sie mich in die Realität zurück. „Bob“, gab ich kurz zurück. Sie fing an zu lachen und meinte nur, „das ist doch kein Name für ein Dienstmädchen. Yvonne, der Name würde zu Dir passen“. Als ich sie daraufhin in einer leicht devoten Haltung anlächelte, merkte sie an, „Du hast wirklich Talent“.

Sie nahm eine Flasche Wasser aus den Kühlschrank und verließ gleich darauf wieder den Raum. Ihre von hinten völlig transparente Latexhose lenkte meinen Blick auf ihren Hintern, der nur von einem winzigen Dreieck ihres Strings verhüllt wurde. „Nicht auf meinen Hintern starren“, hatte sie anscheinend Augen im Hinterkopf. „Schön fleißig weiter arbeiten“. Schuldbewusst erledigte ich rasch den Rest, bevor mir die nächste Lady über den Weg laufen würde.

Das letzte zu reinigende Zimmer, war das Büro des Studios.

Hier sollte ich lediglich den Papierkorb ausleeren. Alles andere wäre tabu für mich. Das war natürlich schnell erledigt und mit der Mülltüte in der Hand wollte ich mich gerade wieder auf den Weg zu Sarah machen, als plötzlich Lena ins Zimmer kam. Da ich sie nicht sofort erkannte, machte ich vor lauter Schreck, einen Schritt zurück und stieß gegen den Schreibtisch. „Keine Angst, ich beiß doch nicht“, beruhigte sie mich und forderte mich freundlich auf, mich zu setzen.

Nachdem ich auf einem der Stühle Platz genommen hatte, setzte sie sich mir gegenüber an den Schreibtisch und beugte sich leicht zu mir vor. „Wie hat Dir der Aufenthalt bis hierhin gefallen?“ Was sollte ich darauf schon antworten? Die Bäder zu putzen empfand ich fast schon als angenehm, da ich mich selbst dabei in den Spiegeln beobachten konnte. Die kurzen Begegnungen mit den anderen Ladies waren zudem sehr aufregend. Sie sahen wirklich unglaublich gut aus und behandelten mich auch sehr freundlich.

Insgesamt betrachtet musste ich mir selbst eingestehen, dass es mir außerordentlich gut gefiel. „Sehr schön“, erwiderte sie. „Könntest Du Dir vorstellen, einmal die Woche im Studio sauber zu machen?“ Ich musste tief Luft holen. „Um Deine Ausstattung würden wir uns kümmern“. Obwohl ich zuhause ungern putze und dort lieber putzen lasse, empfand ich den Gedanken, im Studio die Rolle eines Dienstmädchens einzunehmen, dennoch sehr verlockend. Andererseits konnte ich es kaum glauben, doch ließen mich meine schmerzenden Füße deutlich spüren, dass ich nicht träumte.

Dann erklärte sie mir die Bedingungen genauer. Dienstbeginn wäre jeden Donnerstagabend gegen 19 Uhr. Dafür hätte ich rechtzeitig zu erscheinen, da ich bereits bei Antritt vollständig hergerichtet sein müsste. „Mit Sarahs Unterstützung solltest Du nicht mehr als eine halbe Stunde dazu benötigen“. Mein Dienst würde jeweils um 22 Uhr enden. Währenddessen stünde ich die ganze Zeit auf Abruf, da die Bäder nach jeder Benutzung zu reinigen wären und die gebrauchten Handtücher gegen frische auszutauschen seien.

Auf Verlangen einer der anwesenden Herrinnen müsste ich hin und wieder auch den Aufenthaltsraum reinigen. Es klang schon beinahe zu perfekt um wahr zu sein, weshalb ich neugierig nachfragte, was denn meine Aufgabe zwischen den Einsätzen wäre. „Die Zeit kannst Du nutzen, wie immer Du willst. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass Du für die Gäste unsichtbar bist“. Also auch mit Sarah? „Ja“. Diese Aussicht gefiel mir ganz besonders und so hatte ich mich innerlich bereits dazu entschlossen, als sie unerwartet noch anfügte: „Pro Aufenthalt müsstest Du als Kostendeckungsbeitrag 100€ entrichten“.

Ich wusste, die Sache hatte einen Haken aber Lena widersprach vehement. „In anderen Studios müsste man für so eine Gelegenheit bestimmt das drei- oder vierfache hinlegen. “ Obwohl ich weiterhin von der sich bietenden Möglichkeit sehr angetan war, wurde ich wieder unsicher. Was passiert denn, wenn ich einmal keine Lust hätte oder verhindert wäre? „Schatz, eher wirst Du mich bitten, öfter kommen zu dürfen“, machte sie sich über meine Frage beinahe schon lustig.

Ungläubig schaute ich zurück. „Ein echtes Schwanzmädchen findet immer einen Weg“. Dann stand sie auf, lief um den Schreibtisch herum und flüsterte mir ins Ohr. „Willst Du mein Schwanzmädchen werden?“ Auf eine so verlockende Weise gefragt, überlegte ich nicht lang und stimmte zu. „Sehr schön“, freute sie sich über meine Entscheidung. „Ich bevorzuge allerdings die Bezeichnung Zofe für Dich“. Wieder musste ich tief Luft holen. „Genauer gesagt, Zofe Yvonne“. Sie hatte also mit Herrin Laetitia über mich geredet.

Ihr Tonfall wirkte deutlich strenger als zuvor. Anstatt mich darüber zu brüskieren, empfand ich ihn – meiner neuen Rolle entsprechend – sogar angemessen. Zofe Yvonne war geboren. „Ich setze große Stücke auf Dich und ich bin mir sicher, Du wirst mich nicht enttäuschen“. Damit appellierte sie auch noch an meine Ehre, woraufhin ich ihr versprach, eine gelehrige und fleißige Zofe werden zu wollen. „Das setze ich voraus, sonst wärst Du heute nicht hier“, wurde mir endgültig klar, warum sie mich eingeladen hatte.

Der Aufenthalt war praktisch meine Eignungsprüfung. „Wir sehen uns Donnerstag“ verabschiedete sie sich und verschwand in einen der vielen Räume.

Sarah wartete bereits ungeduldig auf mich. „Wo bleibst Du denn? Ich will heute noch Feierabend machen“. Ich entschuldigte mich und erklärte ihr, dass ich eine längere Unterhaltung mit Lena hatte. „Hat sie Dich aufgenommen?“ Überrascht schaute ich sie an. „Guck nicht so ungläubig. Jeder hier im Studio weiß, warum Du heute hier bist.

Ja oder nein?“ Ich offenbarte ihr, ab sofort jeden Donnerstag zu kommen und verriet ihr auch gleich meinen neuen Namen. „Glückwunsch Yvonne und herzlich willkommen im Team“. Sie umarmte mich innig und drückte mir einen Kuss auf die Wange. „Lena ist eine faire Herrin und Du wirst es bestimmt nicht bereuen“, freute sie sich für mich. „Dann treffen wir uns ja jetzt regelmäßig“, fügte sie belustigt an. Freudig zeigte sie mir ihren Einsatzplan, aus dem hervorging, dass sie jeden Montag- und Donnerstagabend von 18 Uhr bis 23:00 Uhr im Studio sei.

Die Freude war ganz auf meiner Seite.

Während Sarah mich abschminkte, stellte ich die Frage, ob sie neben den Visagistinnen-Aufgaben auch noch andere Dienste im Studio übernehmen würde. „Wie kommst Du denn darauf“, schaute sie mich beinahe erschrocken an. „Was hat Lena denn erzählt?“ Nachdem ich ihr versicherte, dass Lena überhaupt nichts erwähnt hatte, war sie wieder beruhigt. Hatte ich da einen wunden Punkt angesprochen? Um von meiner Indiskretion ein wenig abzulenken, erzählte ich ihr den Grund, warum ich Lena damals aufgesucht hatte.

„Hast Du denn jemals einen Schwanz geblasen“, fragte sie mich daraufhin sehr direkt. Als ihr klar wurde, wie jungfräulich ich diesbezüglich war, erklärte sie mir, wie wichtig eine gute Vorbereitung sei. Worauf sollte ich mich denn gut vorbereiten müssen, verstand ich ihren Hinweis nicht. „Phantasie und Wirklichkeit sind nicht zu vergleichen“, erklärte sie mir. „Oder hast Du im Traum jemals Schmerzen erlitten?“ Was sollten denn daran schmerzhaft sein, stand ich weiterhin auf der Leitung.

„Wenn Dich so ein aufgeputschter Dom oder Sklave unkontrolliert in den Mund fickt, kann das sehr unangenehm werden“. Soweit hatte ich bisher nicht gedacht. Ich ging davon aus, dabei immer die Kontrolle über den Schwanzträger zu haben. Zumindest fühlte ich mich bisher immer den Frauen ausgeliefert, die gerade meinen Schwanz geblasen hatten. „Vergiss es. Dafür bist Du viel zu brav. So, wie ich Dich heute kennengelernt habe, wirst Du sicherlich die devote Rolle einnehmen“, führte sie mir meine Naivität vor Augen.

„Deshalb musst Du es unbedingt trainieren und ich werde Dir dabei helfen“.

Nachdem Sarah mit meinem Gesicht fertig war, zog ich mir das Kleid aus und wollte gerade mit dem Korsett weitermachen, als sie mich davon abhielt. „Strümpfe und Korsett behältst Du bitte an“. Wiederum schaute ich sie ungläubig an. „Anweisung von Lena“. Wollte ich mir das wirklich vorschreiben lassen? „Wenn Du Donnerstag wiederkommen willst, machst Du es besser“. Ich überlegte ganz kurz und zog dann wie gefordert mein Hemd und die Hose über die Dessous.

Und ehrlich gesagt, machte es mich in dem Moment wieder unglaublich an. Zum Abschied wünschte Sarah mir noch eine gute Heimfahrt und erneuerte ihr Versprechen, mich ab Donnerstag auf alle Eventualitäten im Studio vorzubereiten.

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