Simone

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Ich bin jetzt schon das ganze Wochenende völlig neben der Spur.

Ich sitze hier, halte meine Erinnerungen an unser Treffen in meinem Tagebuch fest, schreibe ein Gedicht nach dem anderen und träume dabei ununterbrochen von Dir.

Ich frage mich gerade, was mir wohl zuerst ausgehen wird, die Tinte oder das Sperma. Jetzt schau nicht so schockiert! Ja, ich habe gestern alle Bedenken über Bord geworfen und ganz bewusst an Dich gedacht, als ich meinen Gelüsten nachgab.

Auch wenn Du mich vielleicht nicht so siehst, aber ich bin halt ein Mann und habe als solcher einfach manchmal das körperliche Bedürfnis ein gewisses triebhaftes Verlangen zu befriedigen! Gestern war das erste Mal, dass ich mich mit vollem Vorsatz einzig mir Dir in meinen Gedanken auf mein Bett legte.

Ich schloss meine Augen und stellte mir vor, Du wärst in jener Nacht zu mir gekommen…

Ein Geräusch lässt mich aufhorchen: Nackte Füsse auf Beton.

„Hallo?“ Frage ich in die schummrige Morgendämmerung, die durch die heruntergelassenen Rolläden in den Raum dringt.

„Die Moni. “ Verkündet Deine Stimme melodiös und genau so wie jedes Mal, wenn Du Dich so am Telefon meldest, habe ich dieses unmittelbare Glücksgefühl.

Du stehst im Türrahmen und lächelst mich an. Nicht „verführerisch“ oder „verheissungsvoll“ oder welches abgedroschene Wort ich sonst immer in meinen erotischen Geschichten benutze um den Auftritt der weiblichen Hauptfigur adverbial auszumalen.

Du lächelst einfach so, wie Du mich angelächelt hast, als wir in Deinem Auto durch die Nacht geflogen sind. Am besten beschreibt es das Wörtchen „wow“.

Die Mona Lisa ist jedenfalls ein Scheiss dagegen!

Im Traum kommst Du an mein improvisiertes Nachtlager. Deine Füsse klatschen leise auf dem dreckigen Baustellenboden. Mein Herz überspringt ein, zwei Schläge. Du hast wieder dieses schwarze T-Shirt an. Deine Beine sind noch viel schöner, als der Riss in Deiner Arbeitshose mir den ganzen Tag lang versprochen hat.

Du kommst zielstrebig auf mich zu, kniest Dich auf die Luftmatratze und schaust mich an.

„Na?“ Sagst Du — und zwar wieder genau auf die Art, wie Du es am Telefon immer machst: Gleichzeitig Frage und Feststellung.

Nochmal: Wow!

Ich bekomme eine Gänsehaut. Einen Steifen habe ich schon längst — sowohl in diesem Traum bei Dir, als auch allein auf meinem Bett.

Ich begehre Dich.

„Komm zu mir. “ Flüstere ich parallel in Traum und Wirklichkeit.

Ich würde jetzt gerne Dein Shirt anheben und es Dir langsam über den Kopf ziehen, aber hier stehe ich plötzlich und unerwartet an der Grenze meiner Phantasie: Ich habe Dich in den anderthalb Tagen, die wir zusammen Deine Wohnung renoviert haben, quasi immer nur in schlabberigen weiten Arbeitsklamotten gesehen, und so habe ich keine für diesen Traum geeignete Vorstellung gewonnen, wie Du wohl nackt aussiehst.

Als Du Dich für unseren nächtlichen Ausflug zur Tankstelle dann kurz umgezogen und plötzlich dieses schwarze T-Shirt an hattest, ist mir zwar gleich aufgefallen, wie wundervoll es Dein Busen von innen her ausbeult, aber ich habe mich natürlich zusammengerissen und Dich nicht zu offensichtlich angeglotzt — schliesslich sind wir ja nur Freunde!

Oder sollten es zumindest nur sein…

Jedenfalls wüsste ich jetzt nicht, wie ich Dich mir oben ohne vorzustellen habe.

Gut: In etwa abschätzen, was ich da so gerne einmal in Händen halten würde, könnte ich vielleicht schon. Etwas logische Extrapolation würde mich zu der Vermutung führen, dass die zarte Haut Deiner Brüste Deinem allgemein blassen Teint entspricht und sie demnach weiss wie Alabaster sind. Vielleicht mit kleinen rosa Spitzen? Den Rest von Dir klaue ich für meinen Traum jetzt einfach aus einem der Bilder meiner Pornosammlung — doch noch während ich vor meinem geistigen Auge Deinen Kopf auf irgendeinen nackten Frauenkörper ausschneide/aufklebe merke ich, dass das so nichts wird.

„Ich will keine Andere!“ Scheint mein „kleiner Peter“ mir sagen zu wollen, als er mir demonstrativ den Gehorsam verweigert und einfach den Kopf hängen lässt.

So ist er halt.

Mir bleibt jetzt also nur, Dich mir so vorzustellen, wie ich Dich tatsächlich, wenn auch leider nur sehr kurz, gesehen habe: Langes ofenes Haar, atemberaubend ausgefülltes Shirt, cremefarbene Beine und ein wirklich prächtig geformter Hintern — der mich, als Du einmal längere Zeit in der Werkzeugkiste gekramt und etwas gesucht hast, verführerisch aus Deiner Hose heraus angelacht hat.

Mehr ist leider nicht, das war's schon.

Dabei wüsste ich doch gerade jetzt zu gern, wie es um Deine weiblichste Stelle steht: Bist Du vielleicht teilweise oder sogar ganz rasiert oder hast Du da ein paar Löckchen mit denen ich spielen kann… aber „klein Peter“ und ich stellen gerade einvernehmlich fest, dass es für den Augenblick völlig ausreicht, wenn ich Dein lächelndes Gesicht vor Augen habe — kurz: Du behälst Dein Shirt in meinem Traum an!

Du kniest immer noch neben mir.

Du zwinkerst mir zu und sagst wieder dieses wunderschöne Wörtchen: „Na?“

Entschuldige bitte, wenn Du Dich jetzt von meiner Phantasie ungerecht behandelt fühlst, weil Du nur einen so kurzen und scheinbar völlig idiotischen Text in diesem Traum hast. Klar ist das hier ein Porno, oder soll zumindest einer werden, aber das ist nicht der Grund, warum Deine Sprechrolle so überschaubar ist. Dies ist schlicht und ergreifend mein perfekter Traum! Und selbst unter Ausnutzung all meiner Vorstellungskraft finde ich einfach keinen schöneren Klang im ganzen Universum, als diese einzelne kurze Silbe von Deinen Lippen: „Na“

Diese zwei mickrigen Buchstaben, die Du immer am Telefon sagst und die mich jedesmal durch den Höhrer und hunderte Kilometer Kabel hindurch Dein bezauberndes Lächeln sehen lassen.

Du schaffst es irgendwie diese eine Silbe so mit Emotion zu füllen… es ist der Wahnsinn! Du hauchst das „a“ am Schluss immer so niedlich aus, indem Du Deine Stimme auf schelmische Art ein klein wenig höher ziehst. Das macht mich völlig verrückt!

Allein der Gedanke an Deine Stimme läßt „klein Peter“ jetzt richtig zu „Peter dem Grossen“ werden. Er zuckt schon ganz aufgeregt, um endlich meine Aufmerksamkeit zu bekommen.

In meinem Traum ziehst Du mir die Schlafanzughose herunter und nimmst ihn in die Hand…

Endlich!

Was für ein Gefühl!

Ich stelle mir vor, wie Deine schlanken Finger meinen heissen Schaft fest umschliessen. Wie sehr wünschte ich mir gerade, es wäre wirklich Deine Hand, die ein paar Mal sanft über die empfindliche Haut streicht. Irre würde mich das glücklich machen, einmal so von Dir gehalten zu werden!

Deine andere Hand knetet sanft meinen Hodensack und schiebt die harten Kugeln darin mit den Fingernägeln vorsichtig hin und her.

Ich schaue Dir dabei ganz tief in Deine unmöglich schönen Augen. Ich versinke beinahe darin…

(Hahaha! An dieser Stelle ging mir doch tatsächlich die TINTE zuerst aus! Zum Glück hab ich aber noch eine Patrone gefunden. Dann geht's von hier an halt in Blau weiter…)

Erneut habe ich den Wunsch, nach Dir zu greifen und Dir einfach das Hemd vom Körper zu reissen, aber Du schüttelst nur lächelnd den Kopf.

Ich weiss nicht wie, aber irgendwie hast Du jetzt die Kontrolle über meinen Traum übernommen.

Ich geniesse es und lehne mich in die Kissen zurück.

Du sitzt so, daß ich im Halbdunkeln die Haut Deiner langen Beine, die Du in unwahrscheinlich weiblicher Art unter Dir zusammengezogen hast, seidig schimmern sehe. Dein Shirt lässt mich alles von Dir erahnen, aber nichts wirklich erkennen.

Ich stelle mir vor Du wärst es, die jetzt meine Vorhaut zurückzieht.

Die plötzliche Kühle an der heissen Spitze lässt mich scharf Luft einziehen. Du kicherst, wie so oft am Telefon, wenn ich wieder irgendeinen blöden Witz gemacht habe. Ich wünschte Du würdest dieses wunderschöne Geräusch immer machen…

Dein Mund nähert sich meiner erwartungsvoll in Deiner Hand zuckenden Männlichkeit. Deine weichen Lippen hauchen einen einzelnen Kuss auf die feucht glänzende Eichelspitze.

Ich schliesse meine Augen. Mein Zeigefinger versucht umzusetzen, was Du im Traum mit mir machst.

Ich atme immer schneller.

Wie sehr wünschte ich mir, Du würdest tatsächlich so herrliche Sachen mit mir anstellen!

Ich seufze Deinen Namen, während ich es kaum noch vor Lust aushalte.

Schliesslich willst auch Du mehr.

Ich halte Dich für eine Frau, die nicht zimperlich ist, wenn sie sich für etwas entschieden hat.

Mit entschlossenem Blick fasst Du meinen Schwanz jetzt fester und beginnst ihn kräftig zu wichsen.

Uff — ja ist das geil! Bitte, Moni, hör nicht auf damit!

Du lachst und sagst dann etwas zu mir. Doch ich höre nur das Blut in meinen Ohren rauschen und verstehe Dich nicht. Der helle Klang Deiner sexy Stimme macht mich jetzt allerdings erst richtig scharf!

Du spürst meine wachsende Erregung und wirst immer schneller und fordernder.

Laut klatscht es gegen meinen Sack, wenn Deine Hand nach unten stösst.

Ja! Boa ist das gut!

Ich hätte schon viel früher so von Dir träumen sollen!

Ich halte kurz die Luft an — mein Herzschlag dröhnt wie eine Kesselpauke in meinem Kopf. Du steigerst ein letztes Mal den Rhytmus.

Ja, jetzt — „Moni!“ Stöhne ich Deinen Namen laut in die Dunkelheit, als ich weder Atem noch Leidenschaft länger halten kann.

Mit ungewohnter Gewalt entläd sich meine Lust und schiesst in hohem Bogen empor.

„Moni…“ keuche ich völlig erschöpft und ich wünsche mir es wären Deine Finger, in denen ich langsam wieder zusammenschrumpfe.

Ich bin total ausser Puste.

Mein ganzer Körper ist schweissbedeckt.

Egal, ich muss das Laken ja jetzt eh wechseln…

Danke, Moni, für diesen wundervollen Traum!

Vielleicht darf er irgendwann einmal mehr werden, als nur Phantasie….

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