Sina Teil 01

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Sina war noch spät Abends in der Uni, in ein paar Tagen würde sie eine wichtige Klausur schreiben müssen aber sie konnte sich irgendwie nicht richtig konzentrieren. Seid Tagen hatte sie das Gefühl, dass sie beobachtet wurde, meist in der Uni aber auch auf dem Weg nach hause in ihre Wohnung. Manchmal sogar beim einkaufen oder joggen im Park. Aber nie war ihr jemand aufgefallen. War auch sehr schwer, schließlich war in der Uni und im nahe gelegenen Park immer viel los und beim Einkaufen war man nie allein.

Sie ging die Regale in der leicht düsteren Bibliothek ab und suchte ein Buch über die Sexualität in China. Schon 2 Stunden suchte sie und hatte nichts gefunden. Sie ging nochmals zum Empfang und fragte die schon leicht ergraute alte Dame nach dem Buch. Diese schaute auf ein Papier, was vor ihr lag. „Das betreffende Buch wurde heute Mittag von einem jungen Mann ausgeliehen, vielleicht ein Studienkollege von ihnen?!“ Sina runzelte die Stirn und schaute auf das Papier, was die Frau ihr vorgelegt hatte.

„Dieser war es,“ sagte sie und deutete auf einen Namen. „Ich hab mich noch gewundert, was er da als Namen einträgt aber er war so liebenswürdig, dass ich es für in Ordnung hielt. Bisher hat er auch alle Bücher wieder zurückgebracht. “ Allerdings war der Name seltsam. Sehr seltsam. Zwei Buchstaben standen in der Liste: MR. Sina kannte niemanden mit den Initialen MR. Sie schüttelte den Kopf. „Hat er gesagt, wie lange er das Buch braucht?“ fragte sie die alte Frau.

Diese schüttelte bloß den Kopf und widmete dich wieder den Büchern.

Sina ging zurück zu ihrem Tisch. Das Gefühl, beobachtet zu werden wurde dabei immer stärker. Unauffällig blickte sie sich um aber konnte niemanden entdecken. Sie setzte sich an ihren Tisch und las weiter in dem aufgeschlagenen Buch. Als sie eine Seite weiter blätterte lag dort ein Zettel. Nur 2 Buchstaben standen darauf, es waren die gleichen, die sie vorhin auf der Liste gesehen hatte.

Sie drehte den Zettel um aber er war ansonsten leer. Das Gefühl, dass sie jemand beobachtete, wurde schon wieder stärker. Irritiert sah sie sich um. Es war aber niemand zu sehen.

Sina wurde leicht sauer. Sie griff zu ihrer Wasserflasche und trank einen großen Schluck bevor sie sich wieder dem Buch widmete. Während sie las, kritzelte sie Notizen in einen Block. Fünf Seiten hatte sie gelesen, als ihr beim Umblättern erneut ein Zettel auffiel.

„Du fragst dich, was MR bedeutet. “ Stand darauf. Es war keine Frage sondern eine Feststellung. Ein Zittern durchlief ihren Körper und sie schaute sich noch einmal um. Nichts! Nur die alte Frau tauchte zwischen den Regalen auf und sortierte Bücher zurück. Sina blickte auf ihre Uhr. Fast schon 21Uhr war es. Bald würde die Bücherei schließen, sie musste sich also voll konzentrieren. Sie beugte sich über ihre Bücher und schrieb fleißig weiter in ihren Block.

Als sie 3 Seiten voll geschrieben hatte und gerade umblätterte, sah sie wieder einen Zettel. „Ich kenne deine Sehnsüchte, deine Träume, deine sehnlichsten Wünsche und Fantasien. “ Sina drehte den Zettel um. Diesmal stand etwas auf der Rückseite: „Du bist feucht. “ Sina blinzelte und las die Rückseite noch einmal. Dann schaute sie sich verstohlen um und als sie merkte, dass keiner sie sah, führte sie ihre Hand unter ihren Rock und spürte, dass sie wirklich feucht war.

Und nicht nur das, ihr Lustgrotte strahlte eine große Wärme aus. Sie senkte beschämt den Kopf und spürte, wie ihr Gesicht heiß wurde, sie wurde rot! Sina wurde nie rot, niemals. Sie war selbstsicher und bodenständig, wie konnte sie da rot werden? Und warum erregte sie es, dass sie beobachtet wurde? Das scheinbar eine fremde Person genau wusste, was mit ihr war?

Nein, ganz so war es ja gar nicht. Er hatte zwar geschrieben, dass er es wüsste, aber es stand nicht da, was es war… Und doch, Sina hatte das unheimliche Gefühl, dass diese fremde Person genau wusste, was sie so sehr brauchte, wonach sich ihr Körper verzehrte.

Plötzlich bemerkte Sina, dass ihre Finger sanft an ihrem Kitzler spielten. Schon schoss ihr wieder die Schamesröte ins Gesicht und schnell zog sie ihre Hand zurück. Als sie sich umdrehte, sah sie einen Mann an einem Regal stehen. Allerdings drehte er ihr den Rücken zu, erkennen konnte sie ihn daher nicht.

Ihr erster Gedanke war: „Hat er mich gesehen? Hat er gesehen, wie ich meine Hand unter meinem Rock hervorgezogen hab?“ Doch der Mann drehte sich um und ging zum Eingang und verließ die Bibliothek.

Sina konnte sich nicht mehr konzentrieren. Sie blätterte in dem Buch nach ihrem Büchereiausweis und fand ihn auch. Dabei lag wieder ein Zettel. „Ja ich habe dich gesehen, wie du deine Hand unter den Rock geschoben hast. Und ich habe auch gesehen, wie du sie wieder hervorgezogen hast. Das wird von mir noch bestraft. “ Erschrocken ließ Sina fast die Bücher fallen. Ein eisiger Schauer lief ihr den Rücken hinunter und sie fühlte sich sehr unangenehm.

So sehr, dass sie am liebsten im Boden versunken wäre. Wieder drehte sie den Zettel um. „Ja, du würdest gern im Boden versinken aber das lasse ich nicht zu. Wünsche dir einen schönen Abend!“

Sina verstand die Welt nicht mehr. Sie ließ ihre Bücher eintragen und ging durch den Park zurück zu ihrer Wohnung. Das Gefühl, dass sie beobachtet wurde, war nicht mehr da.

Zuhause angekommen, stieg sie unter die Dusche und ging anschließend ins Bett.

Sie war völlig erledigt und trotzdem lag sie noch lange wach und dachte an MR und an das, was sie in der Bibliothek gefühlt hatte. Ihr Wecker zeigte 1:23Uhr an als sie endlich einschlief.

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