Wie das Leben so spielt Teil 02

In Zeiten von Corona ist es wichtig, körperliche und soziale Kontakte auf ein Minimum herunter zu fahren! Bordelle schließen, die sexuelle Lust ist dennoch weiter da. Warum nicht deshalb mal Camsex ausprobieren, der virtuelle Sex ohne Gefahr für beide Seiten! Schützen Sie sich!

Die beiden nehmen aber gar nichts um sich herum war, viel zu glücklich sind sie. Erst als ihr Kuss endet und sich anschauen wollen dringen der Applaus und die Jubelrufe an ihre Ohren. Stephanie wird ein wenig rot, wird ihr doch klar wie viele Menschen da stehen. Wie viele sehen dass sie Jürgen grade vor dem Altar hat stehen lassen. „Ich liebe Dich“ sagt Bernd und Stephanie schmiegt sich eng an ihn. „Das will ich auch hoffen, immerhin habe ich gerade meine Hochzeit für dich platzen lassen“! „Ich weiß und bin überglücklich darüber! Auch wenn Jürgen mir natürlich Leid tut“! Jürgen schießt es ihr in den Kopf.

Mein Gott wie muss er sich jetzt grade wohl fühlen?

Nach vier Jahren habe ich ihn nun vorm Altar einfach so stehen gelassen! Der Gedanke schmälert ihre Freude darüber Bernd noch vorm Abflug erwischt zu haben, nun doch ein wenig. Zudem kommt ja noch, dass die Hochzeitsgesellschaft ja bestimmt noch da ist und wartet. Eine Erklärung bekommen möchte. Falls ja falls Rita dies nicht schon übernommen hat. Trotzdem bekommt sie ein flaues Gefühl im Magen.

„Entschuldigen Sie aber die Maschine kann wirklich nicht länger warten“! Bernd dreht sich nach der jungen Mitarbeiterin und antwortet: „Nein ich habe mich zu entschuldigen, das sie gewartet hat und ich nun doch nicht mitfliege“! Lächelnd und sich ihren Teil denkend dreht sie sich wieder um, geht zum Schalter zurück und gibt über Funk dem Piloten bescheid, das der Passagier nicht mehr mitfliegt! Bernd hebt seine Tasche auf und nimmt Stephanies Hand.

Händchen haltend und für jeden sichtbar überglücklich verlassen sie das Flughafengebäude. Sie hat für mich wirklich alles über den Haufen geschmissen, was für eine Frau, überlegt er bei sich und drückt sanft ihre Hand.

Auch sie ist in ihren Gedanken leicht versunken. Was sollen sie tun? Zuhause wird erst einmal der Teufel los sein, worauf sie genau in diesem Moment eigentlich keinen Bock hat! Sollen sie sich einfach ein Hotelzimmer nehmen um dem Trubel erst einmal zu entgehen? In ein paar Tagen wird sich alles beruhigt haben bzw.

wird die Hochzeitsgesellschaft nicht mehr da sein! Die beiden erreichen ihren Wagen und sie gibt Bernd den Schlüssel. Er verstaut seine Tasche im Kofferraum, schließt die Beifahrertür auf und hält sie für sie auf.

Vorsichtig steigt sie in den Wagen ein und versucht das Brautkleid nicht noch weiter zu verschmutzen, als es eh schon ist. Dann geht er um den Wagen herum und steigt, durch die offene Tür die ihm Stephanie schon geöffnet hat ein.

„Ich hoffe dass du den heutigen Tag nie bereuen wirst“! Stephanie schaut ihn verliebt lächelnd an und meint: „Wenn du so bleibst wie ich dich seit so vielen Jahren kenne und in dem ich mich verliebt habe, wird das nie passieren mein Schatz“! Bernd beugt sich zu ihr rüber. Wie vom Magneten angezogen nähern sich ihre Köpfe. Finden sich ihre Lippen und schmiegen sich auf einander.

Ihre Lippen öffnen sich und es entwickelt sich ein heißer leidenschaftlicher Kuss zwischen den beiden.

Dabei legt sie ihre Hand auf seine Wange und streichelt diese sanft! Ihre Lippen lösen sich wieder von einander und sie schauen sich tief in die Augen. „Dann hoffe ich dass ich mich nie ändern werde. Denn ich liebe dich und will das du immer glücklich bist“! „Das weiß ich“ flüstert sie und fügt hinzu: „Jetzt lass uns aber fahren“! Bernd setzt sich normal hin, startet den Motor und meint dann grinsend: „Wohin? Ich kann leider nicht fragen ob zu dir oder zu mir“! Stephanie muss herzhaft lachen.

„Das liebe ich so an dir, du kannst mich in jeder Situation zum Lachen bringen! Fahr zu mir, auch wenn es schwer wird. Wir müssen uns dem stellen“! „Stimmt auch wenn ich lieber ganz woanders mit dir hinfahren würde“! Stephanie grinst zurück. „Ich auch glaube mir, aber dafür haben wir noch genügend Zeit, mein Schatz“! Wie einfach mir mein Schatz schon über die Lippen kommt, dabei war er bis vorgestern nur mein bester Freund.

Nein mehr, er war mein großer Bruder für mich. Wie schnell sich doch alles ändern kann!

Langsam rollt der Wagen aus der Parklücke und fädelt sich in den Verkehr ein. Beide hängen ihren Gedanken ein wenig nach und versuchen sich auf die Unvermeidliche Konfrontation mit dem was da auf sie zukommt vorzubereiten. Doch gelingen will es keinem richtig. Mal überwiegen die Glücksgefühle, mal die wie sie sich in ihren Gedanken vorzustellen versuchen, was gleich über sie einprasseln wird.

Stephanie legt ihre Hand auf die seine, die auf der Gangschaltung liegt. Er blickt kurz zu ihr rüber und sieht dass es mehr eine automatische Handlung war, als dass sie es selber mitbekommen hat. Doch er sagt kein Wort, will ihr die kurze Zeit geben, sich so gut es geht zu sammeln. Denn grade sie wird ja einiges erklären müssen.

Immer näher kommen sie ihrem Ziel entgegen und schon biegt er in die Straße ein, in der Stephanies Eltern wohnen und sie die kleine Wohnung nebenan angebaut haben in der Stephanie wohnt.

Überall stehen noch verstreut die Wagen der Hochzeitsgäste und von weiten ist schon die geschmückte Einfahrt zu erkennen. 150m … 100m immer kürzer wird die Distanz die sie im Wagen noch zurücklegen müssen. Ca. 50m vor der Einfahrt hält Bernd an und schaut zu ihr rüber. „Bist du breit äh bereit dich der Meute zu stellen?“ fragt er sie. Wieder muss sie lachen. Es ist ein herzhaftes und wohltunendes lachen. „Jetzt ja, aber versprich mir in meiner Nähe zu bleiben.

Ich glaube alleine werde ich das nicht aushalten“! „Ich verspreche“ dabei nimmt er wie ein kleiner Junge die Hand hoch, so als ob er es sogar noch beschwören wolle. „Zu versuchen mich in deiner Nähe aufzuhalten“! „Du bist so lieb! Ok dann fahr weiter“.

Langsam rollt der Wagen wieder an und biegt dann in die Einfahrt ein. Auch hier stehen überall Wagen, wodurch die Einfahrt doch etwas an ihrer sonst großen breite verloren hat.

Bernd parkt den Wagen direkt vor der Eingangstüre. Da wo er eigentlich schon seit einiger Zeit stehen sollte und das Brautpaar hätte absetzen sollen. Beide schauen sich noch einmal an und atmen noch einmal tief durch. Dann steigt Bernd aus, wirft die Tür hinter sich zu und eilt um den Wagen zur Beifahrertür. Öffnet diese und hilft ihr beim aussteigen. Noch hat niemand ihre Ankunft bemerkt und so gehen sie langsam zur Türe. Sollen wir nicht doch noch schnell einfach die biege machen, überlegt Stephanie grade in dem Moment als sie die Tür erreichen und Rita diese von innen aufmacht.

Zu spät nun gibt es kein entkommen mehr für die beiden. Rita die wohl als einzige sich für die beiden freut lächelt kurz Bernd zu und nimmt dann ihre Tochter fest in die Arme. „Hast du den Ausreißer doch noch erwischt“? „Ja habe ich! Wie ….. ist den die Stimmung“? „Na das sie nicht so ausgelassen ist, wie sie wäre wenn kannst du dir ja bestimmt denken! Aber jetzt kommt erst einmal rein und Bernd“? Bernd fährt erschrocken zusammen.

„Ja Frau Weiser“? Rita und auch Stephanie müssen grinsen als sie sehen wie er erschrocken wie ein kleiner Schuljunge zusammenzuckt. „Genau das meine ich, ab jetzt will ich dieses Frau Weiser nie mehr hören. Verstanden“! Ihm fällt ein Stein vom Herzen.

„Gerne Frau ähm Rita“ antwortet er schnell und die beiden treten ein. Rita schließt die Tür hinter ihnen. Aus dem Wohnzimmer dringt das laute Stimmengewirr der Gäste, die über das eben geschehene natürlich am diskutieren sind.

Kaum stehen die drei in der Tür zum Wohnzimmer verstummt das Gemurmel und drehen sich alle Köpfe zu ihnen. Die Meute hat ihre Witterungen aufgenommen, schießt es Stephanie in den Kopf und ihre Beine werden weich. Sie versucht sich so normal wie möglich zu verhalten und ihre Stimme unter Kontrolle zu halten als die drei den Raum betreten und sie sagt: „Hallo allerseits, ich weiß ich habe einiges zu erklären“! Rita führt sie zum Kopfende der Aufgebauten Esstische.

Dorthin wo sie eigentlich neben Jürgen nun sitzen und sie alle zusammen zu Mittag essen sollten. Bernd ist in der Tür stehen geblieben, was Stephanie am Anfang überhaupt nicht registriert hat. Doch von ihrem Platz aus, steht er jetzt ein klein wenig rechts ihres Blickes. Gerade noch im Augenwinkel. Er hatte ja versprochen in ihrer Nähe zu bleiben und dies tut er ja, ist er ja im Raum. „Bernd komm her zu mir, immerhin bist du Mitverursacher bzw.

Mitschuldiger!“ sagt sie in seine Richtung und streckt ihm die Hand entgegen.

Sofort drehen sich alle Köpfe weg von ihr und richten sich die Blicke auf ihn. Na toll jetzt bin ich also der Buhmann! Er geht um die Tische herum zu Stephanie, nimmt ihre Hand und setzt sich neben sie hin. „Das ist Bernd. Mein langjähriger bester Freund und in Anführungsstrichen mein großer Bruder. Für alle die ihn noch nie gesehen haben bzw.

ihn nicht kennen! Er lebt in der Nähe von Indien auf einer Bohrinsel. Da er auf dieser arbeitet, er ist eigentlich nur hergekommen um mir meinen Wunsch zu erfüllen und mein Trauzeuge zu sein“! Sie macht eine Pause, denn sie hat das Gefühl als wenn ihre Kehle voller Sand wäre. So das sie erst einmal etwas trinken muss.

„Wie gesagt ich wollte nur ihr Trauzeuge sein! Doch haben wir beide an diesem Wochenende die Wahrheit über unsere Gefühle zueinander herausgefunden! Ich ein kleinwenig eher als“ er drückt sichtbar für alle Stephanies Hand sanft.

„Als Stephanie! Aus diesem Grund bin ich auch nicht in der Kirche erschienen. Weil ich die Hochzeit nicht sprengen und zerstören wollte. Sondern habe mich ohne Verabschiedung einfach davongestohlen“! Stephanie schaut zu ihm rüber. „Was ja nicht das erste Mal war“! Im Raum ist es Mucksmäuschenstill jeder der Anwesenden will genau hören was die beiden zu sagen haben.

„Das war das letzte Mal, versprochen“! „Das will ich hoffen, ansonsten komm ich dich persönlich von der Bohrinsel holen“! Sie beendet ihren Satz und schaut von ihm zurück in den Raum.

Erst jetzt fällt ihr Jürgen auf der im Türrahmen steht und sich ebenfalls alles anhört. Jürgen der eigentlich eher damit gerechnet hatte, das Bernd es sein würde, der die Brautentführung veranstalten würde und nun erkennen musste, das dieser ihm seine Braut nicht nur für ein paar Stunden geraubt, sondern sie für immer mit sich genommen hat! In Stephanies Kehle bildet sich ein Faustgroßer Klos und sie muss wieder einen Schluck trinken!

„Wie alles geendet hat, habt ihr ja alle selber mitbekommen und wenn der Pastor nur eine Minute später mir die Frage gestellt hätte, wäre ich zu spät gekommen und säße Bernd nun im Flugzeug zurück Richtung Indien“! Stephanie schaut zu Bernd.

„Entschuldige aber das bin ich ihm schuldig. Das ich mit ihm rede“! „Schon gut, geh ruhig“! Beide drücken sanft die Hand des anderen. Dann steht sie auf und geht um die Tische herum zu Jürgen. „Lass uns reden oder besser mich erklären, bitte ich will dich nicht auch als Freund verlieren“! „Du hast leicht reden“ sagt er leise und dreht sich um. Während die beiden in die Küche gehen, erwacht wieder das Gemurmel im Raum.

Bernd versucht so viel es geht mitzukriegen, um einen kleinen Eindruck davon zu bekommen was alle davon halten usw. Doch alle reden dermaßen durcheinander dass er nur schwer ein Gespräch wirklich verfolgen kann. Auf einmal, er hat gar nicht mitbekommen wie Peter zu ihm kam, setzt sich dieser neben ihn. „Müsst ihr beide das eigentlich immer so auf die Spitze treiben? Ihr habt ja schon einige Sachen zusammen gebaut und ausgefressen, aber das ihr dürfte wohl euer Meisterstück sein“! Bernd kann nicht anders und muss grinsen.

„Entschuldige aber das war wirklich nicht so geplant“! „Mach dir mal keinen Kopf. Die beruhigen sich auch wieder und im Grunde wussten wir, Rita und ich es ja schon immer! Allerdings haben wir nicht mehr damit gerechnet dass ihr es ebenfalls herausfinden würdet. Umso mehr freue ich mich für euch beide“!

Stephanie setzt sich auf einen Stuhl am Tisch und Jürgen setzt sich ihr gegenüber. „Was soll ich sagen Jürgen. Ich weiß das alles was ich zu meiner Entschuldigung hervorbringen kann, deinen Schmerz nicht lindern kann“! „Dann sag nichts, Außerdem ist doch alles gesagt oder meinst du nicht“? Sie senkt ihren Kopf und beginnt zu schluchzen! „Ich wollte dir das echt nicht antun, verzeih mir bitte und wenn nicht heute dann wenigstens irgendwann einmal“! Jürgen schiebt seine Hand über den Tisch und legt sie auf die ihre.

Sofort kommt die Erinnerung in ihm auf. Genau hier, fast genauso sitzend hatte er doch vor einem halben Jahr sie um ihre Hand gebeten. Ihr gesagt das er sie heiraten möchte und überglücklich hatte sie ja gesagt!

Nun sitzen sie wieder hier. Er der verschmähte und sie schluchzend und er hält ihre Hand tröstend in der seinen. Wie verrückt die Welt doch manchmal sein kann! Trotzdem kann er nicht anders, egal wie tief sein Schmerz sitzt, viel zu groß ist seine Liebe immer noch, als das er Sie so sehen kann.

„Ich kann es dir nicht versprechen, aber ich werde es versuchen und werde immer für dich da sein Stephanie“! Er hört sich selber dies sagen und kann es kaum glauben, was er hört. Doch es kommt aus den tiefsten Tiefen seines Herzens. Mit leicht verheultem Blick schaut sie auf und ihn direkt in seine Augen. Darin erkennt sie wie weh sie ihm getan hat, aber auch wie sehr er sie trotz allem immer noch liebt! „Danke“ sagt sie und denkt bei sich, auch so kann man um eine Frau kämpfen!

Was ist denn nun los mit mir? Gerade habe ich ihn vorm Altar stehen gelassen, mich für Bernd entschieden und mich dann bei ihm entschuldigt und nun finde ich es nett ( nein süß ) das und wie er versucht um mich zu kämpfen? Stephanie versteht sich selber wieder nicht.

Schon wieder ist ein leichtes Gefühlschaos in ihr am toben. Dabei dürfte dies doch gar nicht sein, hat sie doch alles geklärt oder dachte sie dies nur bei sich, um sich selber zu beruhigen? Bevor sie weiter darüber nachdenken kann geht die Tür auf und steht Rita darin. „Alles ok bei euch“? Klar sie weiß auch selber dass dies eine saudumme Frage ist, aber eine bessere Formulierung fällt ihr einfach nicht ein. „Ja alles in Ordnung wir kommen sofort“ antwortet Jürgen und steht auf.

„Wirklich alles in Ordnung mit dir“? „Ich wird es überleben“! Mit diesen Worten geht er aus dem Raum.

Stephanie bricht auf dem Tisch unter Tränen zusammen. Legt ihre arme unter ihren Kopf und weint fürchterlich. Rita schließt die Tür und geht zu ihr hin. Sanft legt sie ihren Arm um die Schulter ihrer Tochter. „Das es für euch beide nicht einfach werden würde, hätte dir klar sein müssen. Die Gefühle die du für Jürgen immer noch in dir hast, werden dich noch eine Zeitlang begleiten.

Erst recht wenn Bernd übermorgen wieder abreisen muss“! Daran hat sie noch überhaupt nicht gedacht. Sie schreckt auf und schaut ihre Mutter an. Diese weiß ganz genau was in Stephanie vorgeht. „Nun einmal muss er noch mal zurück. Um zu kündigen und die Kündigungszeit einzuhalten“! „Ich weiß aber ich will nicht daran denken“! „Dann tue es auch nicht und genieße die Zeit die ihr bis dahin noch habt einfach! Aber geh vorher noch einmal kurz nach oben und wasch dein Gesicht, so verheult braucht dich ja niemand zu sehen“!

Beide verlassen die Küche.

Während Rita zurück zu den anderen geht, geht Stephanie sich neu zu Recht machen. Bernd sieht sich mittlerweile einem regelrechten Kreuzverhör gegenüber gestellt. Brav und bereitwillig versucht er so Wahrheitsgemäß wie möglich alles zu beantworten. Nur wenn fragen kommen, ob am Wochenende etwas zwischen den beiden vorgefallen oder gelaufen sei, benutzt er doch immer wieder eine Notlüge. Zum einen will er dies nicht Jürgen der auch im Raum ist antun und zum anderen findet er das dies niemanden was angeht.

Dann kommt Stephanie die sich auch direkt umgezogen hat wieder hinunter und zu ihm.

„Na mein armer, war es schlimm“? „Geht so, jetzt wo du wieder da bist ist es aber besser“! Sie nimmt seine Hand und drückt diese. „Ich liebe dich“! „Ich dich auch!“ antwortet er und schmiegt seine Lippen auf die ihren. Sollen die anderen doch denken was sie wollen. Ob es angebracht ist oder nicht. Sie ist die Frau die er liebt und der er dies auch zeigen und fühlen lassen möchte.

Stephanie erwidert seinen Kuss und ist überglücklich in diesem Moment. Das er sich so demonstrative zu ihr bekennt. Ihre Lippen trennen sich und sie schauen wieder in die Runde. Das Gemurmel war während ihres Kusses wieder angeschwollen, doch verklingt sofort wieder. „Ich denke jetzt müssen wir uns langsam der Meute richtig stellen!“ sagt Bernd. „Du meinst in Einzelgesprächen? Gut dann lass uns dies hinter uns bringen“!

Beide geben sich noch einen kleinen Kuss und stehen dann auf, um sich den Kreuzverhören einzeln zu stellen.

Bernd hat natürlich einen kleinen Vorteil in diesem Moment, er hat schon ein wenig Kreuzverhör hinter sich, doch für Stephanie ist es der wahre Alptraum. Immer und immer wieder müssen die beiden ihre Geschichte erneut erzählen. Das sie sich ein paar Monate nicht gesehen hatten, das Bernd wirklich auf der Bohrinsel lebt und arbeitet und vor allem das nichts zwischen den beiden passiert sei. Dies wollen die wenigsten glauben und Bernd dachte bald bei sich, sollen sie doch denken was sie wollen.

Steph. und ich wissen was war!

Der Tag scheint für Stephanie gar kein Ende zu nehmen. Schon wieder wird sie angesprochen und muss ihre Geschichte neu erzählen. Haben sie den noch nicht alle gehört, denkt sie bei sich und fängt auf ein Neues an. Auch Bernd ergeht es nicht anders. Jedes mal wenn er denkt er hätte nun alle durch, steht schon wieder ein neuer vor ihm. Zwischendurch schauen sie immer wieder kurz zueinander rüber.

Wie gerne würden sie sich einfach in den Arm nehmen oder bei der Hand und verdrücken. Dann kommt der Abend und nach und nach verschwinden die geladenen Gäste und Verwandten dann aber doch. So das um 9 Uhr nur noch Stephanie, Rita, Peter und Bernd da sind. Jürgen hatte sich dann doch schon recht früh verzogen, was jedoch jeder gut verstehen konnte!

Rita und Stephanie räumen die Tische noch ab und Bernd und Peter die schon abgeräumten zur Seite.

So das wieder ein bisschen mehr Platz im Wohnzimmer wird. Als Stephanie wieder den Raum betritt steht Bernd zufälliger weise nahe der Tür. Blitzschnell macht er einen Schritt und ist hinter ihr. Er schmiegt seine Arme um ihre Hüften und zieht sie an sich. Glücklich lehnt sie sich an ihn an und genießt es einfach von ihm umarmt zu werden. Rita kommt ebenfalls wieder in den Raum und sieht die beiden da so stehen.

„Jetzt könnt ihr aber gar nicht mehr voneinander lassen was? Los Schluss jetzt, erst wird hier zu ende aufgeräumt“!

Stephanie dreht sich in seinen Armen zu ihm um, drückt ihm ihre Lippen für eine Sekunde auf die seinen und sagt dann: „Sie hat recht, lass uns erst zu ende aufräumen“! Nur widerwillig lässt er sie aus seinen Armen und begibt sich selber wieder an die Arbeit. Wieder in der Küche fragt Stephanie ihre Mutter: „Glaubst du ich habe das richtige getan“? „Ja glaube ich, doch ob es auch so ist wird die Zeit erst zeigen! Jetzt mach dir aber keinen Kopf darüber, schnapp dir Bernd und verzieht euch.

Genießt die kurze Zeit die er noch da ist. Den Rest mache ich mit Papa alleine“! „Ich hab dich so lieb Mama“! Stephanie geht zu ihrer Mutter hinüber und nimmt sie in ihre Arme. Fest drücken sich die beiden während Rita antwortet: „Das weiß ich mein Schatz, das weiß ich“!

Zusammen gehen die beiden zu Peter und Bernd zurück ins Wohnzimmer. Diese sitzen zusammen auf der Couch und haben beide eine Flasche Bier in der Hand.

„Ich glaube das mit dem schnappen kann ich erst einmal vergessen!“ sagt sie zu ihrer Mutter. „Na dann genehmigen wir uns auch noch einen“. Rita geht zurück in die Küche, gleichzeitig setzt sich Stephanie neben Bernd. Weshalb Peter aufstehen muss und sich auf einen der Stühle setzt. Bernd legt seinen Arm um ihre Schulter und sie ihren Kopf an seine Schulter. Fast wäre ich zu spät am Flughafen gewesen, nicht auszudenken dann wüsste er jetzt noch nicht dass ich ihn liebe und mit ihm glücklich werden will!

Rita erscheint wieder und hält ein Tablett in ihren Händen.

Darauf stehen 4 Sektgläser und eine noch geschlossene Sektflasche. Bei den dreien angekommen sagt sie zu Peter: „Machst du die Flasche bitte auf und schenkst ein“! Peter nimmt sich die Flasche, knibbelt das Papier um den Korken ab und öffnet dann den Verschluss vorsichtig. Genauso vorsichtig dreht er diesen dann langsam nach rechts und wieder nach links bis sich dieser löst und mit einem leisen „Plop“ aus dem Flaschenhals herausspringt. Schnell sind die Gläser gefüllt und halten alle eins vor sich hin.

„So ihr beiden, dann auf euer wohl. Darauf das nie einer von euch bereut das ihr diesen Schritt heute gewagt habt und eingegangen seid!“ sagt Peter und die vier prosten sich zu. Der Sekt schmeckt gut und bei dem Grund sogar noch viel besser. „Und ab wann dürfen wir dich hier bei uns zuhause willkommen heißen Bernd?“ will Rita dann unvermittelt wissen. Bernd schaut sie mit einem Blick an, der sagen will da habe ich mir noch gar keine Gedanken darüber gemacht! Er zuckt mit seinen Achseln.

„Das kann ich noch gar nicht sagen. Zum einen muss ich erst einmal Kündigen und zum anderen sollte ich vorher hier schon was gefunden haben. Ich will euch ja immerhin nicht auf der Tasche liegen! Auch wenn ich etwas auf die Hohe Kante habe legen können“!

„Was heißt hier auf der Tasche liegen? Meine Boutique geht gut genug um uns Versorgen zu können! Das will ich nie wieder hören. Ich weiß ja dass du eher Traditionell denkst.

Der Mann bringt das Geld nach Hause, aber übergangsweise wird es ja wohl auch für dich gehen!“ protestiert Stephanie sofort. „Mein kleines Temperamentsbündel“ grinst er. „Ich meinte ja auch mehr dass ich wenn ich zurück komme nicht lange ohne Arbeit sein will, sondern es mir am liebsten wäre, wenn ich dann schon etwas in der Tasche hätte. Wo ich spätestens einen Monat später dann anfangen kann“! „Das ist ja auch ok, mein Schatz“! „Dann sind wir uns ja einig und alles ist geklärt“!

„Nicht ganz so schnell Bernd, du hast meine Frage nämlich nicht ganz beantwortet“ hackt Rita nach.

Stephanie schaut ihn an. „Stimmt Mama hat recht. Wie lange werde ich auf dich warten und verzichten müssen“? Wieder zuckt er mit den Schultern. „Das kann ich echt noch nicht sagen. Die haben da unten andere Kündigungsreglungen bzw. Fristen und da ich eigentlich nicht daran gedacht hatte, so schnell wieder an Kündigung zu denken, muss ich mir oben erst einmal den Arbeitsvertrag selber genau ansehen. Damit ich weiß wie lange ich Kündigungszeit habe“! Er nimmt einen Schluck.

„Aber ein gutes halbes Jahr werde ich wohl noch mal nach unten müssen. Ich werde wohl meinen Nachfolger einarbeiten müssen“!

„Was solange“? Stephanie hört die Worte, doch ihr Verstand weigert sich diese zu akzeptieren. „Nun ja, das hat man davon wenn man das System umstellt nach seinen eigenen Wünschen. Dann muss man bleiben bis ein neuer da und angelernt ist“! „Oh man solange soll ich wieder ohne dich sein“? „Ja leider, aber zum letzten mal.

Versprochen“! Stephanie schmiegt sich an ihn. „Das will ich dann aber auch hoffen, das wir dann nie mehr getrennt sind und falls doch zumindest nicht mehr solange“! „Denkst du den mir fällt es leicht übermorgen ins Flugzeug zu steigen“? Sie hebt ihren Kopf und schaut ihm tief in die Augen. „Nein das denke ich nicht“!

Wieder werden ihre Köpfe wie magnetisch angezogen und legen sich ihre Lippen aufeinander. Zärtlich küssen sie sich, lassen ihre Zungen dies süße spiel spielen.

Dann löst Stephanie den Kuss nimmt ihr Glas und sagt: „Und darauf lasst uns noch einmal anstoßen“! Wieder klirren die Gläser aneinander und alle trinken darauf. Dann sind die Gläser leer und Stephanie will noch oben gehen. Will endlich allein sein mit Bernd, weshalb sie in drängt sein Bier auszutrinken. Doch da es nicht das erste ist, geht dies nicht mehr so schnell, wodurch sie doch noch ein paar Minuten bei ihren Eltern sitzen bleiben.

Dann hat er endlich ausgetrunken. „Kommst du jetzt mit hoch“? Bernd grinst. „Musst du da noch fragen“? Sie lächelt verliebt antwortet aber nicht. Sondern ergreift seine Hand beim aufstehen, zieht ihn Hoch und dann hinter sich her. „Gute Nacht ihr beiden“ ruft Rita ihnen noch hinterher. „Danke ihnen äh euch auch“! Rita grinst als sie merkt wie er sich wieder verbessert, doch das kann er schon nicht mehr sehen. Da Stephanie ihn schon die Treppe hinauf am ziehen ist.

Kaum in dem Zimmer angekommen, indem Sie immer übernachtet, wenn sie nicht zu sich rübergeht und welches aus diesem Grund immer gemacht ist, fallen die beiden über einander her!

Kaum das sie im Raum sind dreht sie sich um und drückt Bernd gegen die geschlossene Tür. Ihre Lippen fest auf die seinen gepresst öffnet sie diese und sucht mit ihrer Zunge die seine. Es ist für beide wie als wenn ein kleiner Blitz in sie einschlägt als sich ihre Zungen berühren.

Ungeduldig und ausgehungert nestelt Stephanie an den Knöpfen seines Hemdes und legt so seine Brust frei. Bernd streicht dabei sanft über ihren Rücken, lässt seine Hände zu ihren Hintern runterfahren und knetet diesen.

Wild und stürmisch ist ihr Zungenspiel. Man könnte fast den Eindruck haben, dass er gerade im Moment aus Indien wieder zurück gekommen sei und sie viel nachzuholen hätten. Durch den Stoff der Jeans fühlt Bernd deutlich das dünne Bündchen ihres Tangas.

Stephanie löst den Kuss. „Komm ich will dich spüren. So wie heute Morgen …. tief und hart … in mir drin“! Dabei geht sie lüstern schauend rückwärts zum Bett und lässt ihn keinen Moment aus ihren Augen. Ohne ein Wort zu sagen folgt er ihr, denn auch sein Verlangen nach ihr ist geweckt bzw. nun vollends ausgebrochen. Auf dem Weg zum Bett schlüpft sie schon aus ihren Schuhen und katapultiert diese einfach weg von sich.

Kurz bevor sie an das Bett stößt greifen ihre Hände den Bund ihres T-Shirts und ziehen dies nach oben über ihren Kopf hinweg. Ein paar mal wedelt sie damit über ihren Kopf und lässt es dann einfach los. Was für eine heiße sexy Frau sie doch ist, denkt er bei sich und erreicht ebenfalls das Bett. Stephanie hat sich derweil schon darauf gesetzt und rückwärts weiter rauf gezogen. So das sie in der Mitte auf ihn nun wartet.

Schnell packt Bernd sein Hemd, Zieht die Enden die immer noch in seiner Hose stecken hinaus und sich das Hemd dann ebenfalls aus.

Sie ist schon so erregt das ihre Brüste sich schneller in ihrem Gefängnis heben und senken. Ganz genau beobachtet sie wie Bernds Hände den Bund seiner Hose erreichen. Zur Mitte gleiten und erst den Knopf und dann den Reißverschluss öffnen. Ja mach ich will deinen geilen Schwanz sehen, ist der einzige Gedanke der Platz in ihrem Kopf zu haben scheint.

Doch Bernd setzt sich erst einmal aufs Bett. Muss er sich doch vorher noch schnell die Schuhe ausziehen. Dann packen seine Hände in den Bund seiner Hosen, er hebt seinen Hintern etwas an und zieht die Hosen nach vorne hinunter. Kaum hat er sich nun ausgezogen da spürt er auch schon ihren Fuß an seinen Rücken streicheln.

Sanft und sachte gleitet dieser über seine Wirbelsäule auf und ab. Langsam genießend dreht er sich zu ihr um und krabbelt zu ihr aufs Bett.

Stephanie erwartet ihn mit ausgebreiteten Armen und umschließt ihn sofort. Heiß brennen ihre Leiber bei jeder Berührung und trotzdem tut es beiden gut, die erhitzte Haut des anderen zu fühlen. Wieder entfacht ein leidenschaftlicher Kuss zwischen den beiden. Einer von der Sorte die gar nicht enden wollen. Dabei lassen sie ihren Händen freien Lauf und diese erkunden ausgiebig den Körper des anderen. Haben sie doch beide seit ihrem Spielchen sich so danach gesehnt.

Nun darf er das tun was er schon letzte Nacht wollte und sich doch gerade noch zurück halten konnte.

Seine Hand gleitet über ihren Bauch hinauf zu ihrem BH. Legt sich darauf und drückt den Inhalt durch den Stoff. Stephanie stöhnt in seinen Mund und lässt nun ebenfalls ihre Hand an ihn hinunterfahren. Er dreht sich ein wenig zur Seite, so dass sie freien Zugang zu seinem Schwanz hat. Sanft umschließen ihre Finger den Schaft. Heiß und hart fühlt er sich an und deutlich ist die dicke Ader zu fühlen, die an der Außenseite angeschwollen ist!

Vorsichtig als ob sie Angst hat etwas kaputt machen zu können, gleitet ihre Hand vor und zurück.

Zieht dabei seine Vorhaut immer wieder zurück, was nun auch ihn zum stöhnen bringt. Seine Hand wandert an ihrer Seite vorbei und will sich unter ihren Rücken schieben. Um es ihm zu erleichtern dreht sie sich ein wenig und so erreicht er den Verschluss des BHs. Mit einer schnellen Handbewegung gleiten die Haken aus den Ösen. „Das hat er aber nicht zum ersten mal gemacht“ schießt es ihr durch den Kopf. Bernd hält das eine Ende mit dem Finger fest, so dass er nun dieses über ihre Schulter schieben kann und dann ihre Titten frei vor ihm liegen!

Fest, rund und prall liegen ruhen diese auf dem sich schon etwas schneller hebenden und senkenden Brustkorb von Stephanie und ihre Knospen stehen wie kleine aufgestellte Kreuze auf einem Berggipfel darauf.

Bernd beendet den Kuss, hebt seinen Kopf und schaut sich ihre Titten an. Das Wasser läuft ihm regelrecht im Mund zusammen bei dem Anblick! Stephanie löst den Griff um seinen Schwanz und öffnet mit beiden Händen ihre Jeans. Schnell schiebt sich Bernd tiefer, greift den Bund und zieht diese nach unten und Stephanie aus. Wie konnte er nur all die Jahre ihre Reize so übersehen haben? Vor ihm liegt doch ein Bild von einer Frau.

Einer Frau die begehrenswert ist und begehrt werden will! Er versteht sich selber nicht. Es wäre ja was anderes gewesen wenn sie bis Freitag nie zusammen in der Sauna gewesen wären und er ihren tollen Körper höchstens mal im Badeanzug gesehen hätte. Aber so.

Sein Blick wandert an ihren schon leicht gespreizten Beinen hinauf. Erreicht den knappen Tange der ihr Paradies kaum zu verstecken vermag. Dieser ist weiß und wird an jeder Seite von einem dünnen blauen Bändchen um rundet.

Auch die Bändchen die ihn an ihrem Körper festhalten sind in dem gleichen Blau gehalten. Sein Blick wandert weiter hinauf. Über ihren flachen Bauch, an ihrem Bauchnabel vorbei und erreicht den Ansatz ihrer Titten. Stephanie hat sich in der Zwischenzeit kurz aufgerichtet gehabt und den BH ganz ausgezogen. Wodurch nun kein Stück Stoff seinen Blick behindert! Sein Blick wandert noch höher in ihr Gesicht, welches ihm sanft und lieb zulächelt und in dessen Augen er das gleiche verlangen sehen kann, welches er tief in sich spürt.

Erst jetzt wird ihm richtig bewusst dass sie ihn liebt. Natürlich gesagt hatte sie ihm das schon mehrmals an diesem Tag, aber erst durch diesen Blick in ihre Augen begreift er es auch wirklich. Bernd kniet sich zwischen ihre Füße und beginnt sich an ihrem Innenschenkel empor zu küssen. Umso höher er dabei kommt um so deutlicher kann er ihre Lust riechen. Dann endlich erreicht er ihren Schritt, schiebt mit den Fingern das bisschen Stoff was noch störend vor ihrem Paradies ist, beiseite und will sie grade lecken.

„Nein komm her mein Schatz und nimm mich. Lass mich dich fühlen. Ich brauche dich jetzt. Muss deinen geilen Schwanz einfach in mir drin fühlen, auch wenn ich mir sicher bin, das du das garantiert auch zu meiner vollsten Befriedung kannst! Aber später …. nimm mich bitte jetzt erst, lass mich nicht verglühen“!

Bernd ist es im Grunde egal, wie er sie auf die Wolke 7 befördert. Ob nun erst einmal leckender weise oder halt direkt fickend.

Als schiebt er sich in die entsprechende Position über sie. Sofort greift Stephanie zwischen ihre bebenden Körper hindurch nach seinem Schwanz und führt ihn vor ihre Muschi. „Stoß zu“ haucht sie kurz und spürt im nächsten Moment schon wie ihre Schamlippen sich um seine Eichel schmiegen und ihre Muschi ihn Stück für Stück immer weiter in sich aufnimmt! „Jaaaa mein Schatz“ stöhnt sie laut auf und drückt ihre langen Fingernägel in seinen Rücken. Langsam schiebt er sein Becken vor bis er komplett in ihr steckt.

Dabei stößt er gegen ihren Muttermund. Stephanie beißt sich auf die Lippen um nicht laut loszuschreien und krallt sich noch fester in seinen Rücken. Dies wird am nächsten Tag sicher deutliche Spuren ihrer Liebe hinterlassen haben, doch daran denkt keiner der beiden. Viel zu erregt und aufgegeilt sind sie, als sich um solche Kleinigkeiten Gedanken machen zu können. Erst als Stephanie ihre Hände so über seinen Rücken nach unten zieht, bemerkt Bernd den brennenden Schmerz, jedoch nur wie aus weiter Entfernung.

Er bekommt es mit und bekommt es eigentlich doch nicht wirklich mit. In ruhigen Zügen fährt sein Schwanz in ihre klatschnasse Muschi ein und aus und bringt sie beide dem Himmel mit jedem Stoß ein wenig näher!

So dauert es auch nur knappe 2 Minuten bis beide gemeinsam ihren Orgasmus erreichen und erleben. Viel zu sehr hat sich die Lust und Erregung über dem ganzen Tag in ihnen aufgestaut, als das sie sich länger dem wiedersetzten können.

Stephanie umschließt ihn schnell mit ihren Beinen. Mit Beinen und Armen zieht sie ihn fest an sich. Will ihn in der Zeit in denen sie ihr Orgasmus durchströmt und er in ihr am abspritzen ist, so tief es geht in sich fühlen. Ihn spüren lassen, welches Gewitter er in ihr ausgelöst, ihr geschenkt hat! Eine frische Brise weht durch das offen stehende Fenster und kühlt wohltuend einen Augenblick ihre erhitzten Körper.

Nur stoßweise können beide atmen und ringen nach Luft.

Es dauert ganze 5 Minuten bis Stephanie sich wieder beruhigt hat. Zum einen bedauert sie es, zum anderen freut sie sich aber auch das sie nun wieder bereit für ein weiteres Gewitter ist. Ein Gewitter welches sie unbedingt noch erleben will. Es kommt ihr vor als ob sie Jahrelang auf Entzug gelebt und sich für Bernd aufgespart hätte. So ausgehungert ist sie auf einmal. Sie schaut ihn an. „Woher weißt du jetzt schon was und wie ich es brauche? … ich liebe dich“! Als Antwort schmiegt er seine Lippen auf die ihren und wieder entfacht ein inniger Kuss zwischen den beiden.

„Leg dich hin jetzt möchte ich dich einmal verwöhnen“ haucht sie und muss grinsend hinzufügen: „Ich will dir zeigen das auch ich schon ein wenig Erfahrung habe“! Dies hätte sie nicht sagen brauchen, dass es an dem ist, hätte Bernd nie bezweifelt. Wie sollte eine so hübsche, geile und sexy Frau wie sie auch noch keine haben? Langsam dreht er sich auf den Rücken und schwingt sich Stephanie auf ihn.

Dirigiert seinen immer noch fast steifen Schwanz vor ihre Muschi und senkt ihr Becken ab. Es ist ein überwältigendes Gefühl als sie ihn wieder aufnimmt. Noch nie hat sie dies Gefühl jedes Mal bei ein und demselben Mann so stark gefühlt. Sie legt ihre Hände auf seine Brust und beginnt ihren ritt. Zuerst ganz sachte, so als wolle sie erst einmal testen, wie stark das Pferd unter ihr entgegen bocken wird!

Bernd streicht mit seinen Händen an ihren Seiten auf und ab und greift dann als ihr ritt wilder wird ihre Hüften.

Um sie so dann dabei unterstützen zu können. Beide kommen nach einiger Zeit wieder gemeinsam. Doch als sie diesmal seinen warmen Samen in sich strömen spürt, spitzt sie sich ein allerletztes mal selber auf seinen Schwanz auf. Seine Eichel stößt stark gegen ihren Muttermund und da ist noch ein anderes Gefühl. Ein Gefühl welches sie noch nicht kennt und nicht einzuordnen vermag. Ihre Muschi zuckt und pocht wie wild um seinen Schwanz und massiert so auch den allerletzten Tropfen seines Lebenssaftes heraus.

Dann fällt sie vorn über auf seine Brust und bleibt leicht benebelt auf ihm liegen.

Zu stark sind die Gefühle welche in ihr wühlen, als das sie sich in diesem Moment um Bernd kümmern kann. Sachte nimmt er sie in seine Arme und drückt sie an sich. Als nach ca. 10 Minuten sein Schwanz soweit zusammengeschrumpft ist das er von alleine aus ihr raus gleitet, bemerkt er dass Stephanie vor Erschöpfung auf seiner Brust liegend eingeschlafen ist! Vorsichtig schiebt er sie von sich hinunter, steht auf und löscht das Licht.

Dann legt er sich wieder zu ihr, zieht die Decke über sie und kuschelt sich an sie. Stephanie schmiegt sich unbewusst eng an ihn und kurz darauf schläft auch Bernd ein.

Sonnenstrahlen scheinen in sein Gesicht, umspielen es und wecken ihn so aus seinen süßen Träumen! Seine Hand wandert neben sich, doch greift sie ins Leere. Im ersten Moment weiß er nicht ob er das alles nur geträumt hat oder nicht.

Er blinzelt durch die Augen und schaut sich im Zimmer um. Nein es kann kein Traum gewesen sein, denn das Zimmer in dem er sich befindet kennt er und er weiß, dass wenn er alles nur geträumt hätte er nicht in diesem Zimmer aufgewacht wäre! Doch Stephanie liegt nicht mehr neben ihm. Der Blick auf seine Uhr verrät ihm auch den Grund, es ist schon fast mittags. Wieder einmal hat er den halben Tag verpennt und das obwohl die beiden doch eh so wenig Zeit bis morgen haben!

Sie hätte mich aber auch wecken können, überlegt er und steht auf.

Da seine Tasche noch im Kofferraum ihres Wagens ist, muss er noch einmal den Schlüpfer anziehen. Allerdings hat er keinem Bock mehr drauf seinen Anzug erneut anzuziehen weshalb er zum Kleiderschrank geht und diesen öffnet. Nach kurzem suchen findet er ihren Morgenmantel. Den, den sie vorgestern Abend anhatte, als sie sich in sein Zimmer geschlichen hatte. Er nimmt ihn heraus und zieht ihn sich an. Dann geht er hinunter. Aus der Küche duftet es nach frischem Kaffee, aber ansonsten ist von den dreien nichts zu sehen!

Er nimmt sich eine Tasse Kaffee und macht sich auf die Suche nach den anderen.

Auf der Terrasse findet er diese dann. „Guten morgen mein Schatz!“ begrüßt ihn Stephanie von ihrer Liege aus. Sie liegt da wie Gott sie geschaffen hat und lässt ihren Körper von der warmen Sonne verwöhnen. Rita und Peter sitzen bzw. liegen ebenfalls auf Liegen haben jedoch Badesachen an. „Na Bernd war wohl ziemlich anstrengend die Nacht was?“ zieht ihn Peter sofort auf. „Peter bitte“ protestiert Rita sofort kann sich ein: „Das es anstrengend war, kannst du dir ja bestimmt selber ausmalen“ nicht verkneifen.

Stephanie schaut in leicht bemitleidend an. Na warte denkt er bei sich. „Da seht ihr mal was für ein Luder ihr da groß gezogen habt!“ antwortet er grinsend. Stephanie springt von ihrer Liege auf und rennt zu ihm rüber. „Na warte du Hund, dir gebe ich Luder“! Das keiner der beiden es ernst meint ist allen vieren klar und so müssen alle darüber auch herzhaft lachen. Sich gegenseitig in die Arme nehmend schmiegen sie sich aneinander und geben sich einen guten Morgengruß.

Doch wie es im Leben nun mal so ist, vergeht die schönste Zeit viel zu schnell und so kommt die Stunde des Abschiedes. Bernd steht wie vor zwei Tagen wieder am Abfertigungsschalter und Rita, Peter und Stephanie hinter ihm. Stephanie ist die Traurigkeit deutlich anzusehen und auch Bernd kann nicht sagen, dass er so unbekümmert wie sonst seinen Rückflug antreten kann! Er bekommt sein Bordticket und dreht sich noch einmal zu ihnen um.

Nimmt seine Stephanie in die Arme. „Und wehe ich komme zurück und du hast einen anderen!“ grinst er, versucht so die Stimmung etwas aufzulockern. Was ihm aber nicht so ganz gelingen will. „Das wird nicht passieren, aber wenn ich herausbekomme das du dich da unten solange noch was vergnügt hast, blüht dir hier ein Wunder“! Er drückt seine Lippen auf die ihren.

Ein letztes Mal für lange Zeit spielen ihre Zungen miteinander.

Dann wird sein Flug erneut aufgerufen. Widerwillig trennen sich die beiden von einander. Bernd verabschiedet sich noch schnell von Rita und Peter und geht dann. Dann sieht Stephanie nur noch wie der Flieger auf die Startbahn rollt und abhebt. Weg ist er wieder, denkt sie bei sich und tröstet sich mit dem Gedanken, dass er diesmal ja wiederkommen wird. Peter und Rita nehmen ihre Tochter in ihre Mitte. „Kopf hoch er kommt ja wieder“ sagt Rita und Peter fügt ergänzend hinzu: „Und so lange ist ein halbes Jahr nun auch wieder nicht“!

Obwohl Sie ihre Boutique diese Woche ihren zwei Angestellten anvertraut hat, um mit Jürgen eine Woche flittern zu können beschließt Stephanie als sie wieder zuhause sind doch ins Geschäft zu fahren.

Sie hofft einfach dass der Trubel sie ein wenig von ihren Gedanken ablenken wird. Die zwei Verkäuferinnen schauen deshalb auch nicht schlecht als sie ihre Chefin die Ladentüre hereinkommen sehen. „Was willst du den hier?“ wird sie deshalb auch direkt begrüßt. Also noch einmal die ganze Geschichte erzählen und was noch schlimmer ist, es wird wohl nicht bei dem einen mal bleiben, überlegt sie kurz stumm. Da grade niemand im Ladenlokal ist können beide ihrer Erzählung lauschen.

„Ich kann es nicht glauben, du hast Jürgen wirklich vorm Altar stehen gelassen“? Will eine der beiden wissen. „Ja genau so war es. Ich habe schon gedacht ich wäre jetzt das Stadtthema Nummer 1″! „Mann dieser Bernd muss ja ein wirklich toller Hecht sein, wenn du Jürgen dafür fallen lässt!“ sagt die andere nun. „Er ist …. ach das kann man nicht erklären oder beschreiben. Ich liebe ihn halt! Auch wenn es ganz schön lange gedauert hat bis wir beide uns unserer Liebe bewusst wurden“! „Hm das ist so romantisch, wie in einem Hollywoodfilm“ schwärmt Sophie.

„Nur wollte ich Jürgen nie wehtun“! „Das glaube ich dir ja, aber jeder Film braucht halt seine Tragik damit das Happy – End umso schöner ist“!

Alle drei müssen lachen. „Schau sie dir an Stephanie, sie ist und bleibt halt immer eine Romantikerin durch und durch“! Wieder erhellt das Lachen der dreien die Boutique. Es tut gut von den beiden von ihren Gedanken abgelenkt zu werden, doch da geht die Tür auf und Kundschaft betritt den Laden.

Es dauert ein knappe halbe Stunde bis diese wieder den Laden verlassen und die drei wieder alleine sind. „Aber sag mal, wieso bist du hier und nicht bei deinem Bernd“? „Ich habe euch doch am Freitag erzählt dass ich ihn vom Flughafen abholen musste. Er musste eben wieder zurückfliegen, sitzt im Flugzeug hoch oben irgendwo in den Wolken“! „Soviel also zur Tragik, die hätte der Film also auch so gehabt“! „Wann kommt er den wieder zurück“? Bei der Frage füllen sich Stephanies Augen schnell mit Flüssigkeit und schluchzend antwortet sie: „Wenn alles gut geht in einem halben Jahr“!

„Was? Wieso muss er den so lange noch mal nach da unten“? „Es geht nicht anders.

Er muss erst seinen Nachfolger einarbeiten. Ich hoffe das er das auch in der Zeit schafft und es sich am Ende nicht noch länger hinauszögert“! Eine der beiden reicht ihr ein Taschentuch und Stephanie wischt sich die Tränen aus den Augenwinkeln. „Na da drücken wir dir mal feste die Daumen Stephanie! Man, man, man was für eine Geschichte“! Stephanie verabschiedet sich und fährt wieder nach Hause.

Die Zeit scheint für Stephanie zu schleichen.

Die zwei Wochen die Bernd nun schon wieder zurück auf der Bohrinsel ist, kommen ihr vor, als wenn es gerade einmal zwei Tage gewesen wären. Zwar Telefonieren sie jeden Abend oder reden via Internet mit einander, doch ist dies kein wirklicher Trost für sie. Sie will ihren Bernd wieder zurück bei sich haben. Ihn in ihre Arme schließen, sich an ihn kuscheln und auch wieder mit ihm schlafen können. Ja vor allem das letzte, mit jedem Tag hat sie das Gefühl ausgehungerter zu werden.

So das sie schon befürchtet das wenn er wieder da ist, er ihre aufgestaute Lust nicht überleben wird! Das sie ihn so zusagen mit Haut und Haaren auffressen wird!

Allerdings hat sich ihr Umfeld mittlerweile wieder einigermaßen beruhigt und das ist schon mal viel Wert. Es ging ihr doch schon tierisch auf die Nerven, immer und immer wieder die gleichen Fragen gestellt bekommen zu haben und beantworten zu müssen! Sie steht hinter dem Verkaufstresen und bedient grade eine Kundin.

Neben ihr steht Judith ihre Verkäuferinnen. Das Telefon klingelt, sie entschuldigt sich kurz bei der Kundin und hebt ab. „Boutique Weiser ja bitte“? Am anderen Ende der Leitung ist Rita. „Hast du schon die Nachrichten gehört“? „Nein warum, hat es mal wieder tierisch auf der Autobahn gekracht“? „Nein es geht um Bernd“! Stephanie wird schlagartig Kreidebleich. „Auf der Bohrinsel gab es eine Explosion. Der größte Teil steht in Flammen …“! „Gibt es Überlebende“ stottert Stephanie wodurch die Kundin und Judith aufhorchen.

„Das weiß man noch nicht, genauso wenig wie es zu der Explosion kommen konnte. Alles noch ganz unklar. Ich wollte dir nur kurz Bescheid sagen“! „Danke Mama“! Stephanie legt auf und muss sich auf den kleinen Hocker hinter ihr an der Wand hinsetzen. Judith spurtet sofort nach hinten in die kleine Küche und holt ein Glas mit klarem Wasser für sie. „Was ist passiert Stephanie und wieso soll es Tote geben“? Judith reicht ihr das Glas und muss ihr beim trinken helfen.

Alleine würde Stephanie das ganze Wasser nur verschütten, so sind ihre Hände am zittern. Das kann nicht wahr sein lieber Gott. Was haben wir dir den getan, das du uns sofort wieder so brutal auseinander reißt, denkt sie bei sich während sie am trinken ist.

„Bernd … die Bohrinsel … Explosion ….. noch alles unklar“ sie schafft es nicht alles in einem verständlichen Satz unterzubringen. Aber diese Schlagwörter reichen für Judith vollkommen aus.

Sie kassiert die Kundin schnell ab und schließt hinter ihr die Türe zu. Hängt das Schild geschlossen an die Tür und eilt zurück zu Stephanie. „Jetzt mal ganz ruhig Stephanie. Was genau ist geschehen“? Stephanie will grade versuchen erneut zu antworten als es an der Tür klopft. Genervt will Judith grade rufen das geschlossen ist, da erkennt sie Sophie ihre Kollegin die grade kurz was für die Boutique Einkaufen war. „Moment eben“ sagt sie und geht Sophie eben schnell rein lassen.

„Wieso ist den abgesperrt“? „Irgendwas ist mit Bernd, komm wir müssen uns um Stephanie kümmern“! Sofort eilen sie zu Stephanie. „Es gab eine Explosion auf der Bohrinsel. Genaueres weiß ich selber auch noch nicht“! „Ihm wird schon nichts passiert sein, da bin ich mir ganz sicher Stephanie“ versucht Sophie ihr Mut zu machen. „Danke Sophie, habt ihr was dagegen wenn ich fahre? Ich will die Nachrichten verfolgen“! „Natürlich nicht! Hau ab, aber ruf uns an wenn du was Genaueres weißt“! „Ich danke euch und werde mich melden wenn ich mehr weiß! Bis dann“! Stephanie steht auf und geht mit weichen Knien in Richtung der geschlossenen Tür.

„Stephanie“ ruft Judith noch einmal und sie dreht sich in der Türe stehend zu ihr um. „Komm erst wieder, wenn du wirklich genaueres bzw. bescheid weißt was mit ihm ist. Solange kümmern wir uns um die Boutique. Mach dir also hier wegen nicht auch noch Sorgen“! Stephanie lächelt ihr dankbar zu und verschwindet.

Anstatt der normalen dreiviertel Stunde braucht Stephanie diesmal fast doppelt solange um bei ihr anzukommen. Immer wieder muss sie rechts anfahren und in sich gehen.

Sich neu sammeln, weil sie merkt das sie unkonzentriert wird und in Gefahr läuft in ihre Gedanken zu verfallen. Kaum das ihr Wagen vor dem Haus ihrer Eltern steht kommt auch schon Rita heraus gestürmt. Stephanie steigt aus und fällt ihrer Mutter in die Arme. „Gibt es … schon was … Neues?“ fragt sie leise stotternd. „Nein immer noch nicht, aber komm erst einmal rein“! Rita stützt Stephanie beim reingehen leicht und führt sie ins Wohnzimmer.

Wo Peter vor dem Fernseher sitzt und von einem Nachrichtensender zum anderen hin und her schaltet. Um so neues über den Unfall auf der Bohrinsel zu erfahren.

Rita setzt Stephanie neben Peter auf die Couch. Er legt seine Hand auf die ihren, die sie gefaltet auf ihrem Schoß liegen hat. Die Uhr auf dem Bildschirm zeigt 15: 39 Uhr an. Was für Stephanie bedeutet dass noch lange 21 Minuten vor den nächsten Hauptnachrichten vor ihr liegen.

Rita kommt aus der Küche mit der Kaffeekanne und einer Tasse für Stephanie. Stellt diese auf dem Tisch vor ihr ab und gießt ihr ein. Die Zeit vergeht doch bei jeder neuen Nachrichtensendung heißt es wieder dass es noch keine weiteren Neuigkeiten geben würde.

Mittlerweile ist es 0:00 Uhr nachts Stephanie will nur noch das Nachtjournal schauen und dann ins Bett gehen. Das Hauptthema ist natürlich die Explosion auf der Bohrinsel.

Wodurch der Beitrag auch direkt am Anfang gesendet wird. Doch alles was sie erfährt weiß sie schon. Ihr Gesicht ist total verheult und ihre Nerven sind zum zerreißen angespannt. „Wenn es ihm gut gehen würde und er gerettet worden wäre, hätte er sich nicht schon längst gemeldet? Er kann sich doch denken das wir hier vor Sorgen fast umkommen!“ sagt sie zu Rita die solange wie ihre Tochter auf ist, bei ihr bleiben will.

„Vielleicht ist ja auch nur so ein Trubel da unten dass er nicht dazukommt. Jetzt mal dir nicht das schlimmste aus. Noch wissen wir nichts Genaues und solange bleibt die Hoffnung“!

„Grade erreichen uns neue Neuigkeiten von der Bohrinsel!“ verkündet die Moderatorin. Beide horchen auf und schauen gebahnt zum Fernseher. „Wie grade bekannt wurde sind von den rund 400 Mitarbeitern die sich zur Zeit der Explosion auf der Bohrinsel befanden.

300 gerettet worden, 75 sind getötet worden und 25 gelten immer noch als vermisst“! Rita und Stephanie schauen sich entsetzt und schockiert an. Sanft drückt Rita die Hand ihrer Tochter. „Wie es zu der Verheerenden Explosion kommen konnte ist weiterhin unklar. Da das Feuer immer noch auf mehreren Etagen nicht unter Kontrolle gebracht worden ist, wird dies auch noch eine Zeitlang unklar bleiben. Da es zu gefährlich ist die Bohrinsel zu betreten“!

„300 gerettete und noch 25 die Vermisst werden! Die Möglichkeit das er sich darunter befindet ist ja viel größer als …!“ Rita lässt ihren Satz unvollendet.

Sie will gar nicht daran denken, dass der Rest ihres Satzes Wirklichkeit sein könnte. Stephanie die eigentlich das Gefühl hat keinerlei Tränenflüssigkeit mehr in sich zu haben, beginnt wieder zu weinen. Sie schlägt ihre Hände vor ihr Gesicht. Schnell nimmt Rita sie in ihre Arme und drückt sie fest an sich. „Ich habe Angst Mama“! „Pscht denk nicht an das schlimmste. Es wird schon wieder alles gut werden“!

Im Fernseher verabschiedet sich die Moderatorin und will grade aus dem Bild gehen, als ihr ein Zettel gereicht wird.

Sie überfliegt schnell die Nachricht und sagt dann: „Die Anzahl der getöteten Mitarbeiter der Bohrinsel hat sich auf 82 erhöht! Wie die Rettungsmannschaft vor Ort grade offiziell bestätigt hat“! „Ich kann nicht mehr, ich geh ins Bett“ sagt Stephanie schluchzend und mit tränenverschleiertem Blick. Sie steht auf und geht nach oben.

Rita ist besorgt um ihre Tochter und hofft dass der Spuk so schnell wie möglich vorbei ist. Hat sie doch einmal schon zusehen müssen wie Stephanie ein seelisches Wrack geworden war.

Damals als Bernd über Nacht sich ins Ausland abgesetzt hatte und Monatelang niemand wusste ob er noch lebte oder nicht. Das schlimmste für sie aber war, das sie ihr überhaupt nicht helfen konnte. Sicher ein wenig Trost spenden oder sie hin und wieder mal kurze Zeit etwas von ihren Gedanken ablenken. Aber richtig helfen oder beistehen ging nicht. Und nun das, es ist wie ein schlechter Scherz, wiederholt sich das ganze scheinbar noch einmal.

Gott wenn es dich gibt, was haben wir dir getan? Das du uns so strafst bzw. auf die Probe stellst, denkt sie bei sich und geht ebenfalls nach oben schlafen.

Am nächsten morgen wacht Stephanie schon früh auf. Aufgewühlt eilt sie hinunter in die Küche. Nimmt sich eine Tasse Kaffee ( den Rita scheinbar schon angesetzt hat ) und eilt ins Wohnzimmer. Es ist ganz ruhig im Haus. Peter scheint arbeiten zu sein und wo ihre Mutter ist weiß sie nicht.

Sofort setzt sie sich auf die Couch, nimmt die Fernbedienung und schaltet den Fernseher an. Während dieser noch am anspringen ist denkt sie bei sich: „Bitte lieber Gott lass die restlichen Vermissten lebend gefunden worden sein und Bernd unter den Überlebenden sein. Doch es soll ganz anders kommen. Auch im Frühstücksmagazin gibt es kaum ein anderes Thema. Ihr beten und bitten hat nichts geholfen. Bis auf 3 waren zwar allen Vermissten gefunden worden. Doch hatten nur 4 die Nacht überlebt, die restlichen 14 konnten nur noch tot geborgen werden!

Stephanie hat das Gefühl als würde ihr jemand die Kehle zudrücken und in ihr kommt die Erinnerung wieder hoch.

Erinnerungen die sie so gerne vergessen hatte und gestern noch unter Kontrolle halten konnte. „Ich halt das nicht noch einmal aus. Bitte lieber Gott lass ihn leben oder auch tot sein ( wenn es dein Wille ist ) aber bitte lass mich nicht wieder warten. Lass sie ihn schnell Identifizieren so das ich wenigstens Bescheid weiß!“ sagt sie leise und schaut dabei zur Zimmerdecke hinauf. Den ganzen Tag sitzt sie vor dem Fernseher und hat das Telefon griffbereit neben sich liegen.

Doch die, die anrufen wollen sich nur nach ihrem Zustand und ob man was wegen Bernd weiß erkundigen. Bernd jedoch ruft nicht an. Eins ist allen klar, das kann nur bedeuten dass er unter den Schwerverletzten oder den Toten sich befinden muss. Aus Zeitmangel oder wegen zu viel Stress kann es jetzt nicht mehr sein, das er sich nicht meldet.

Am nächsten Tag wird herausgefunden dass ein defektes Kabel einen Transformator zur Explosion gebracht und so die Katastrophe verursacht hatte.

Der Stress und die Ungewissheit arbeiten mit vollem Einsatz an Stephanie. Sie schläft kaum noch. Hat keinen richtigen Appetit mehr und verliert immer mehr ihren ansonsten so starken Lebenswillen. Rita und Peter sind über allen maßen besorgt darüber sie erneut so zu sehen. Doch alles Gute zureden prallt von ihr fast Wirkungslos ab. Fast wie Hypnotisiert sitzt sie nur noch auf der Couch und starrt auf den Bildschirm.

Die Tage vergehen und am sechsten Tag nach der Explosion wird offiziell die Suche nach den beiden noch immer Vermissten Mitarbeitern eingestellt! Als Begründung sagt man dass es keinen Sinn mehr machen würde und man sie leider zu den getöteten Mitarbeitern zählen müsse.

Die Überlebenden sind mittlerweile alle Identifiziert, genauso wie 75 der 96 Leichen. Aber Bernds Name ist bisher nicht darunter gewesen. Dies weiß Stephanie von der offiziellen Internetseite die, die Öl- Firma eingerichtet hat und auf der sie die Namen veröffentlicht hat. Es fehlen noch 25 Namen. Namen von toten Mitarbeitern, deren Familien darauf warten endlich zu erfahren dass der geliebte Ehemann und Vater Identifiziert wurde und sie endlich Abschied nehmen können. Zudem hat Peter das Auswärtige Amt angeschrieben mit der Bitte sich um den Verbleib von Bernd zu informieren.

Welches zugesichert hat dies auch zu tun.

Zwei Tage später klingelt das Telefon und ein Sprecher des Auswärtigen Amtes verkündet Rita, dass Bernd offiziell für Tot erklärt worden sei. Er übermittelt noch sein Beileid und legt dann auf. Rita legt ganz langsam den Hörer wieder auf die Gabel und schaut ins Wohnzimmer. Stephanie schaut sie an. Doch Rita braucht kein einziges Wort zu sagen. „Nein …….. nein ……. nein“ brüllt sie laut auf.

Schmeißt sich vornüber auf die Couch und ihre Arme und beginnt wie ein kleines Kind zu heulen. Rita geht zu ihr hin und nimmt sie in ihre Arme. „Lass es raus mein Schatz, so weh es auch grade tut. Es ist jetzt offiziell, sie haben Bernd für Tot erklärt!“ sagt Rita ebenfalls mit tränenunterdrückter Stimme.

„Nein er lebt, er lebt noch das weiß ich genau“ sagt Stephanie bitterlich weinend. Rita hebt ihre Hand und streicht sanft über die Haare ihrer Tochter.

Was würde sie nicht alles dafür geben, das sie recht hätte. Sie sagt aber kein Wort. Hält Stephanie nur in ihren Armen fest und weint mit ihr. Am Abend geht Stephanie früh zu Bett. Sie will nur alleine seine. In ihrem Kopf kehren immer wieder die Erinnerungen an die mit Bernd zusammen erlebten Ereignisse zurück. Wie sie als Teenager die größten Dummheiten ausgeheckt hatten. Was für Gefühle sie hatte, wenn sie sich wegen des Flaschendrehens oder Wahrheit oder Pflicht spiele hatten küssen müssen und natürlich die frischesten.

Die ihres letzten gemeinsamen Wochenendes.

Als ihnen endlich klar geworden war das sie sich lieben. Das sie den Rest ihres Lebens gemeinsam beschreiten wollten. An ihr kleines Spiel welches in der Sauna angefangen und seinen Höhepunkt in ihrem Zimmer kurz vor der geplanten Trauung mit Jürgen gefunden hatte. An die zwei mal in denen sie sich wirklich wie ein Pärchen geliebt hatten! „Das alles liegt doch gerade einmal wenige Wochen zurück und soll schon alles gewesen sein? Nein Bernd du darfst nicht tot sein.

Ich brauche dich doch“! Unbewusst spricht sie in dem leeren Raum mit sich selber. Erschöpft schläft sie dann irgendwann ein und im Traum erscheint er ihr dann noch ein letztes mal.

Alles ist wie geplant, das halbe Jahr ist vergangen und Bernd hat seinen Nachfolger eingearbeitet. Er ruft sie kurz an. Nur um ihr mitzuteilen das er in ein paar Minuten ins Flugzeug zu ihr einsteigen und dann in ungefähr 8 Stunden bei ihr sein wird.

Wie an jenem Wochenende holt sie ihn vom Flughafen ab. Wild und leidenschaftlich küssen sich die beiden zur Begrüßung und in der Nacht lieben sie sich. Stephanie wacht am nächsten Morgen auf und wird in die traurige Wirklichkeit zurück gerissen. Es war nur ein Traum. Zwar ein schöner, aber dennoch nur ein Traum und sie weiß so wird es nie wieder sein!

Ende

Verfasst Juli 06.

Keine Kommentare vorhanden


Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*